Walter
Kunze GmbH
Amberg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.07.2010 bis zum 30.06.2011
Bilanz
Aktiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
442.975,74 |
414.386,23 |
| I.
Sachanlagen |
14.360,00 |
16.853,00 |
| II.
Finanzanlagen |
428.615,74 |
397.533,23 |
| B.
Umlaufvermögen |
404.477,84 |
489.751,63 |
| I.
Vorräte |
281.144,72 |
251.663,88 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
39.058,73 |
69.005,06 |
| davon
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr |
10.539,98 |
11.748,47 |
| III.
Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten und Schecks |
84.274,39 |
169.082,69 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
9.916,00 |
12.890,76 |
| D.
nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag |
111.247,47 |
0,00 |
| Bilanzsumme,
Summe Aktiva |
968.617,05 |
917.028,62 |
Passiva
|
|
30.6.2011
EUR |
30.6.2010
EUR |
| A.
Eigenkapital |
0,00 |
46.004,05 |
| I.
gezeichnetes Kapital |
51.129,19 |
51.129,19 |
| II.
Verlustvortrag |
5.125,14 |
11.330,34 |
| III.
Jahresfehlbetrag |
157.251,52 |
-6.205,20 |
| IV.
nicht gedeckter Fehlbetrag |
111.247,47 |
0,00 |
| B.
Rückstellungen |
475.469,00 |
402.661,00 |
| C.
Verbindlichkeiten |
493.148,05 |
468.363,57 |
| davon
mit Restlaufzeit bis 1 Jahr |
462.130,26 |
452.535,66 |
| Bilanzsumme,
Summe Passiva |
968.617,05 |
917.028,62 |
Anhang
Allgemeine Angaben
Das abweichende Wirtschaftsjahr lautet vom 01.Juli
bis 30.Juni.
Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als kleine
Kapitalgesellschaft gem.
§ 267 Abs. 1 HGB einzustufen.
Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der
handelsrechtlichen Regelungen des Handelsgesetzbuches sowie
des GmbH-Gesetzes aufgestellt.
Größenabhängige Erleichterungen
wurden bei der Aufstellung und Offenlegung des
Jahresabschlusses in Anspruch genommen.
Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige lineare Abschreibungen
gemäß der voraussichtlichen Nutzungsdauer
vermindert. Bei der Bestimmung der Abschreibungsmethode
wurde der tatsächliche Werteverzehr des
Anlagevermögens beachtet.
Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens
erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.
Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens
bis zu einem Wert von Euro 410,-- wurden im Jahr des
Zugangs aktiviert und voll abgeschrieben.
Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und
bewertet:
| • |
Beteiligungen zu
Anschaffungskosten
|
| • |
Anteile an verbundenen
Unternehmen zu Anschaffungskosten
|
| • |
Ausleihungen zum Nennwert
|
| • |
Unverzinsliche und niedrig
verzinsliche Ausleihungen zum Barwert
|
| • |
Sonstige Wertpapiere zu
Anschaffungskosten
|
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag
vorliegende niedrigere Wert angesetzt.
Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw.
Herstellungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende
Wert am Bilanzstichtag niedriger war, wurde dieser
angesetzt.
Forderungen und Wertpapiere wurden unter
Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken
bewertet.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr liegen nicht vor.
Die Bewertung der sonstigen
Vermögensgegenstände erfolgte zum Nennwert.
Der Kassenbestand und die Guthaben bei
Kreditinstituten wurden zum Nennwert angesetzt.
Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden mit dem
Nennwert bewertet.
Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach
vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253
Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Dabei wurden die
Voraussichtlichen Preis- und Kostensteigerungen bis
zum jeweiligen Erfüllungstag berücksichtigt.
Soweit die Restlaufzeit von Rückstellungen am
Bilanzstichtag mehr als ein Jahr betrug, erfolgte eine
Abzinsung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB. Für die
Abzinsung des Erfüllungsbetrags wurden die von der
Deutschen Bundesbank veröffentlichten
Abzinsungszinssätze verwendet. Auf die Abzinsung
wurde wegen Geringfügigkeit verzichtet.
Die Steuerrückstellungen betreffen die Steuern
für das laufende Geschäftsjahr.
Die sonstigen Rückstellungen wurden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet.
Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.
Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag
angesetzt.
Latente Steuern
Die Befreiungsvorschrift des § 274 a Nr. 5 HGB
über die Abgrenzung latenter Steuern wurde in Anspruch
genommen.
Abweichung von bisherigen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden
Bei der Schlussbilanz konnten die bisher angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen
übernommen werden.
Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht
statt.
Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der
Bilanz
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital von … Euro wurde mit
dem Nennbetrag angesetzt. Die nicht ein-
geforderten ausstehenden Einlagen von … Euro
auf das gezeichnete Kapital wurden vom
gezeichneten Kapital offen abgesetzt.
Gezeichnetes Kapital
|
51.129,19
|
Nicht eingeforderte
ausstehende Einlagen
|
|
Eingefordertes Kapital
|
|
Angabe zu Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
€ 455.612,14
Verbindlichkeiten mit Restlaufzeit von mehr als 5
Jahren: € 0,00
Pensionsrückstellung
Die Rückstellungen für Pensionen
wurden nach dem Anwartschaftsverfahren (alternativ:
Anwartschaftsdeckungsverfahren oder Teilwertverfahren)
ermittelt.
Dabei sind folgende grundlegenden Annahmen in die
Berechnung eingeflossen:
Zinssatz
|
|
5 %
|
Erwartete Lohn- und
Gehalts- steigerungen
|
|
1%
|
Zugrunde gelegte
Sterbetafeln
|
|
Heubeck
|
Aufgrund der Neubewertung der laufenden Pensionen war
eine Zuführung zu den Rückstellungen
erforderlich.
Dabei wird das Verteilungswahlrecht des Art. 67 Abs.
1 EGHGB in Anspruch genommen.
Diesbezüglich wird der aufgrund der Neubewertung
erforderliche Zuführungsbetrag über
15 Jahre angesammelt.
Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller
übrigen Gläubiger entzogen sind und
ausschließlich der Erfüllung von Schulden
aus Altersvorsorgeverpflichtungen oder vergleich- baren
langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, wurden
mit diesen Verpflichtungen
verrechnet.
Für die Saldierung von Schulden aus
Altersversorgungsverpflichtungen mit verrechenbaren
Vermögensgegenständen liegen folgende Werte
vor:
Erfüllungsbetrag
der Pensionen
|
470.371,00 Euro
|
Buchwert der
Pensionsrückstellung zum 30.06.2010
|
470.371,00 Euro
|
Überdeckung zum
30.06.2011
|
… Euro
|
Anschaffungskosten der
verrechneten Vermögensgegenstände
|
… Euro
|
Beizulegender Wert der
verrechneten Vermögensgegenstände
|
… Euro
|
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern (§ 42 Abs. 3 GmbHG)
Gegenüber den Gesellschaftern bestehen folgende
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten:
Ausleihungen
|
Euro
|
Forderungen
|
577 Euro
|
Verbindlichkeiten
|
363.974 Euro
|
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten
Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB sind am
Bilanzstichtag nicht zu verzeichnen.
Gewinn-/Verlustvortrag
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung
des Jahresergebnisses aufgestellt. In den
Bilanzgewinn/-verlust wurde ein Vortrag von 0,00 Euro
einbezogen.
Überschuldung
Eine Überschuldung ist nicht gegeben, da
ausreichend stille Reserven vorhanden sind.
Vorschlag zur Ergebnisverwendung
Die Geschäftsführung schlägt in
Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende
Ergebnisverwendung vor:
Der Jahresüberschuss/-fehlbetrag wird auf neue
Rechnung vorgetragen.
Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses
Auf der Gesellschafterversammlung vom 20.12.2011
wurde der Vorschlag der Geschäftsführung zur
Ergebnisverwendung angenommen.
Sonstige Pflichtangaben
Angaben zur Vermittlung eines besseren Einblicks in die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die nachfolgenden, zusätzlichen Angaben sind bei
der Beurteilung der wirtschaftlichen Lage zu beachten:
Namen der Geschäftsführer
Während des abgelaufenen Geschäftsjahres
wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende
Personen geführt:
Geschäftsführer: Herr Kunze
Amberg, 25. Juni 2012
Hubertus Kunze
Angabe der
Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten
gegenüber Gesellschaftern
1.7.2010 -
30.6.2011
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 363.974,19 EUR. Der Betrag der
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
gegenüber Gesellschaftern beträgt 577,15 EUR.
1.7.2009 -
30.6.2010
Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern beträgt 352.424,60 EUR. Der Betrag der
Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
gegenüber Gesellschaftern beträgt 434,35 EUR.
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 27.06.2012 festgestellt.
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