Chili Treuhand- und Steuerberatungsgesellschaft mbH
Selbe AdressePraxen von Steuerberaterinnen und -beratern, Steuerbevollmächtigten sowie steuerberatende Berufsausübungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Andreas Schmitz seit 24.9.2025 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
ERBUD S.A. | 100.00% |
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
MOD 21 GmbH (vormals: GWI Bauunternehmung GmbH)DüsseldorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtAllgemeiner Lagebericht Anfang des Jahres 2022 firmierte die GWI Bauunternehmung GmbH in die MOD21 GmbH um. Die MOD21 GmbH besteht aus den Sparten Hochbau (ehemals GWI) und dem Modulbau. Die MO21 ist seit vielen Jahren ein ausgewiesener Experte für den Hochbau. Wir setzen die Wünsche unserer Kunden termin- und fachgerecht um. Von Erd- und Sondergründungsarbeiten über Rohbauleistungen bis hin zur wetterfesten Hülle liefern wir jederzeit qualitativ hochwertige Ergebnisse. Unser Mehrwert für unsere Kunden: fundierte Beratung. Bevor wir ihre Vorstellungen und Pläne umsetzen, werden diese von unseren Spezialisten sorgfältig und präzise auf ihre Machbarkeit geprüft. Von Anfang an sind wir für unsere Kunden ein effizienter und zielorientierter Problemlöser. Je früher unsere Kunden uns in der Planungsphase mit einbinden, umso mehr profitieren sie von unserer ganzheitlichen Hochbau-Expertise. So können wir die Bauvorhaben optimieren und alle möglichen Einsparpotenziale ausschöpfen. Aktuell beschränken wir uns auf unsere Kernkompetenz Rohbau einschließlich Gründung-, Verbau-, Dach-, und Fassadenarbeiten. Unsere zweite und auch zukunftsorientierte Sparte Modulbau wurde im Laufe des Jahres 2022 sorgfältig vorbereitet. In der zweiten Jahreshälfte 2022 wurde die Montage aller bestellten Maschinen und Anlagen in Polen bei dem Schwesterunternehmen MOD21 Sp. z o.o. abgeschlossen, im November 2022 erfolgte die Eröffnung des Werkes in Ostaszewo Polen. Ende des Jahres begann die Schulung der Mitarbeiter in der Bedienung der KVH-Produktionslinie für Holzwände, -decken und -böden. Im Dezember 2022 haben wir den ersten Auftrag für den Bau eines Kindergartens in Eisingen, Deutschland, im Wert von ca. Mio. € 1 erhalten. Wir gehen davon aus, dass das Unternehmen von dem großen Interesse am modularen Bauen in Europa und vor allem in Deutschland sowie der großen Nachfrage nach Wohnungen in Deutschland profitieren wird. Die aktuelle Studie für Modulbau prognostiziert bis 2025 ein durchschnittliches jährliches Marktwachstum von 8,1 %. Nach Angaben des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft wird sich bis 2030 der Trend zur Erhöhung des Holzanteils im Bauwesen fortsetzen und der Anteil am Wohnungsneubau (laut Baugenehmigungen mit Holz als dominierendem Baustoff) 30 % erreichen (Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Waldstrategie 2050). Nachhaltige Waldbewirtschaftung als Herausforderung und Chance für Mensch, Natur und Klima wird schätzungsweise sogar bis 50 % im Jahr 2050 realisiert werden (Deutscher Holzwirtschaftsrat, Positionspapier für Konjunktur und Klimaschutz: 50 % Holzbau bis 2050, Berlin 2020). Dieses Ziel kann nur durch modulare Bauweise erreicht werden. Daraus ergeben sich deutliche Absatzchancen für unsere Unternehmen. Der wichtigste Bestandteil unserer Philosophie ist spürbare Kundennähe. Unsere Kunden können sich jederzeit darauf verlassen, dass wir über alle Etappen ihres Bauvorhabens hinweg als verantwortungsvoller und werteorientierter Partner ihre Interessen als Bauherr vertreten. Nicht nur in Zeiten sich verschärfender wirtschaftlicher Rahmenbedingungen macht diese enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit den beiderseitigen Erfolg aus. Partnerschaft bestimmt jedoch nicht nur den Umgang mit unseren Kunden. Die Mitarbeiter der MOD21 GmbH bilden zusammen ein eingespieltes, sich ergänzendes Team, das vor allem eins im Blick behält: Für unsere Kunden ein Mehr an Effizienz und Wirtschaftlichkeit herauszuholen. Bei uns gehen Erfahrung und Innovationsgeist eine perfekte Verbindung ein, denn wir beschäftigen sowohl Experten mit langjähriger Branchenkenntnis und ganzheitlicher praktischer Erfahrung als auch junge, dynamische Mitarbeiter, die neue Perspektiven und Blickwinkel miteinbringen. Ein wertvoller Know-how-Mix, von dem unsere Kunden profitieren. 1. Kapitalausstattung Das negative Eigenkapital des Unternehmens betrug am 31.12.2022 insgesamt T€ 988, bei einem gezeichneten Kapital von T€ 3.500 und einer Kapitalrücklage von T€ 1.775. 2. Ergebnis Das Jahresergebnis wurde einerseits durch einen Auftragsrückgang aufgrund der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten und der damit verbundenen Unterdeckung der allgemeinen Geschäftskosten und andererseits von Verzögerungen in der Projektabwicklung beeinflusst. Weiterhin wurden Aufträge aufgrund fehlender Baugenehmigungen in das Jahr 2023 verschoben. Somit ergab sich ein negatives Jahrergebnis in Höhe von T€ 3.815. Das geplante, ausgeglichene Jahresergebnis des Vorjahres konnte aufgrund der nicht vorhersehbaren negativen wirtschaftlichen Entwicklung der Baubranche nicht realisiert werden. Für das kommende Wirtschaftsjahr 2023 wird ein leicht negatives Ergebnis prognostiziert. 3. Finanzen/Liquidität Das Unternehmen sicherte seine Liquidität im Jahr 2022 wie in den vergangenen Jahren im Wesentlichen aus erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen sowie mittels eingeräumter Kredite. Rechnungen der Lieferanten und Nachunternehmer wurden, wo immer möglich, mit Skonto bezahlt. 4. Bauleistungen/Aufträge/Wachstum Die betriebsrechnerisch zu Verkaufspreisen bewerteten Bauleistungen des Unternehmens entwickelten sich wie folgt:
Das gesamte Volumen angearbeiteter Aufträge zum 31.12.2022 betrug Mio. € 37,5, hiervon wurden bereits Mio. € 25,0 als Herstellkosten unfertiger Leistungen aktiviert. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation infolge des Ukrainekrieges und der damit verbundenen Kostensteigerung im Energiesektor, der allgemeinen Inflation und den steigenden Zinsen ist zu befürchten, dass die Baunachfrage im Bereich Hochbau spürbar sinken wird. Die aktuelle Betrachtung der Auftragslage zeigt, dass ca. 80 % des Gesamtumsatzes durch Projekte in Modulbauweise gedeckt werden. Der größte Vorteil des modularen Bauens liegt in der raschen Umsetzbarkeit von Bauvorhaben durch serielle Planung. Die Vorteile der flexiblen und schnellen Modulbauweise setzen sich nachhaltig durch feste Termine und feste Baukosten bei höchster Qualität. 5. Risiken Entsprechend der Ausrichtung und der Konsolidierung des Unternehmens untersuchen wir in diesem Lagebericht vier Arten von Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung. 5.1 Auftragsrisiken Vertragsrisiken werden durch sachverständige Prüfung bewertet und verhindert, bzw. konsequent behandelt. Risiken aus Fehlkalkulationen werden durch Prüfroutinen im Angebotswesen verringert. Risiken aus unwirtschaftlichen Abwicklungen werden durch ein zeitnahes Controlling bekämpft. Risiken aus Untervergaben werden u.a. durch eine Lieferantenbewertung, ggf. durch Splittung von Aufträgen innerhalb eines Gewerks reduziert. 5.2 Gewährleistungsrisiken Unsere Aufträge wurden in den letzten Jahren anspruchsvoller; die technische Komplexität nahm zu. Die Gewährleistungsfristen werden tendenziell länger. Damit steigt grundsätzlich das Ergebnisrisiko aus Reklamationen. Mit dieser Entwicklung setzen wir uns projektbezogen und generell auseinander. Wir investieren nachhaltig in die Qualitätsfähigkeit des Unternehmens; erkennbare Schadensrisiken werden sorgfältig bewertet und bei Bedarf über Rückstellungen erfasst. 5.3 Allgemeine Betriebsrisiken Schäden aus Betriebsunterbrechung sind durch Versicherung abgedeckt. Unsere IT-Einrichtungen sind durch eine ausformulierte und durch Audits geprüfte Sicherheitspolitik gegen Ausfall und Missbrauch geschützt. 5.4 Strukturelle und konjunkturelle Branchenrisiken Das Jahr 2023 wird noch mehr als im Jahr 2022 bereits erkennbar unter dem Einfluss der steigenden Inflation, den steigenden Zinsen und dem fortdauernden Krieg in der Ukraine stehen. Die private Baunachfrage wird sinken, damit wird es zu Überkapazitäten in der Baubranche kommen. Der öffentliche Bau wird dies nicht ausgleichen können. Somit wird der Preisdruck im Jahr 2023 deutlich zunehmen. 6. Qualität/Reklamationen Wir haben die Art und Weise unserer Arbeit analysiert, optimiert, dokumentiert und handeln entsprechend der Vorgaben. Die Vorgaben unseres Qualitätsmanagement-Systems ergeben sich aus der ständigen Entwicklung und Verbesserung der gesamten Prozesse und Abläufe in unserem Unternehmen. Rechtsstreite mit Kunden und Lieferanten sind ausreichend über Rückstellungen abgebildet. 7. Unternehmensentwicklung Das klassische Baugeschäft ist im Jahr 2022 deutlich krisenanfälliger geworden. Insbesondere der Krieg in der Ukraine verbunden mit den Lieferengpässen in Bezug auf Stahl und den teils rapiden Preisanstiegen hat dazu beigetragen. Die Implementierung des Modulbaus Anfang 2022 soll zukünftig den Unternehmenserfolg sichern. Der Rohbau soll in überschaubaren Dimensionen weiter Unternehmensbestandteil sein voraussichtlich bis Ende 2023. Der Modulbau soll als Kerngeschäft ausgebaut werden. 8. Mitarbeiter/Personalentwicklung Die MOD21 GmbH beschäftigte per 31.12.2022, 72 Mitarbeiter. Im Jahr 2022 fanden mehrere Weiterbildungsmaßnahmen, sowohl im Baurecht als auch technisch orientierte statt. Aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der negativen Entwicklung im Bereich Hochbau wurde im März 2023 eine Entscheidung über die Schließung der Sparte bis Ende des Jahres 2023 getroffen. Diese Maßnahme führte zu betriebsbedingten Kündigungen von 33 Beschäftigten. Die genaue Untersuchung der betriebsindividuellen Kennzahlen der letzten Wirtschaftsjahre im Bereich der Hochbaubranche führte eindeutig zu dieser radikalen Entscheidung und gleichzeitig zeitnahen, vollständigen Umstellung auf Modulbau. 9. Prognosebericht Trotz des Jahresfehlbetrags und des negativen Eigenkapitals zum 31.12.2022 besteht eine fortgesetzte Unterstützung durch die Gesellschafterin Erbud SA, die durch eine zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses bereits beschlossene und auch vollständig eingezahlte Kapitalerhöhung belegt ist. In der Gesellschafterversammlung vom 15. März 2023 wurde eine unbefristete Kapitalrücklagenerhöhung bei der MOD 21 GmbH über € 2.600.000 beschlossen. Eine weitere Mittelbereitstellung zur langfristigen Stärkung der Liquidität wurde am 14. Juni 2023 in Form einer Rücklagenerhöhung von € 3.000.000 beschlossen.
Düsseldorf, den 14.06.2023 Theodor Kaczmarczyk Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022A. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Jahresabschluss die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB auf. Die GWI Bauunternehmung GmbH, Düsseldorf ist im Handelsregister des Amtsgericht Düsseldorf unter der Nummer HRB 55624 eingetragen. B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bilanz enthält sämtliche zu bilanzierenden Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten. Die Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften. Sämtliche zu bilanzierenden Vermögenswerte und Schulden wurden einzeln bewertet. Zur Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehend Angaben bei den Erläuterungen zu den einzelnen Bilanzposten gemacht. C. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz 1. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die planmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen wurden linear mit den steuerlich höchstmöglichen Sätzen vorgenommen. Für geringwertige Vermögensgegenstände wurde die Vorschrift des § 6 Abs. 2a EStG angewandt. 2. Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen wurde zu den Anschaffungskosten abzüglich außerplanmäßiger Abschreibungen im Falle einer voraussichtlich dauernden Wertminderung aktiviert. Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben nach § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB. 3. Umlaufvermögen Die Bewertung der Vorräte erfolgte mit den bis zum Bilanzstichtag angefallenen Herstellungskosten. Eine verlustfreie Bewertung wurde, soweit erforderlich, durch Wertberichtigungen sichergestellt. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Verwaltungsgemeinkosten wurde nicht ausgeübt. Die Forderungen wurden zum Nennbetrag abzüglich ggf. erforderlicher Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. 4. Rückstellungen Die Bewertung der Rückstellungen erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die sonstigen Rückstellungen entfallen überwiegend auf Gewährleistungen, Personalkosten und Gerichtskosten. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag bewertet. D. Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Aus einer Rechnungskorrektur im Zusammenhang mit einem Bauvorhaben resultierte ein Forderungsverlust (sonstige betriebliche Aufwendungen) von T€ 1.654 sowie ein Ertrag aus geltend gemachtem Schadenersatz von T€ 1.686. E. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf T€ 511. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 60 (Vorjahr: 50) 3. Bezüge der Geschäftsführer Die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB unterbleiben nach § 286 Abs. 4 HGB. 4 . Aufstellung Konzernabschluss Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der ERBUD S.A., Warschau, Polen, einbezogen. 5. Geschäftsführer Herr Jürgen Kugelberg (bis 31.12.2022) Herr Theodor Kaczmarczyk F. Nachtragsbericht Ende März 2023 wurde aufgrund der wirtschaftlichen Situation und der negativen Entwicklung im Bereich Hochbau eine Massenentlassung von 33 Beschäftigten durchgeführt. In der Gesellschafterversammlung vom 15. März 2023 wurde eine unbefristete Kapitalrücklagenerhöhung über T€ 2.600 beschlossen und vollständig eingezahlt. Am 14. Juni 2023 wurde eine weitere Kapitalrücklagenerhöhung von T€ 3.000 beschlossen.
Düsseldorf, den 14.06.2023 Theodor Kaczmarczyk Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MOD 21 GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MOD 21 GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOD 21 GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Krefeld, den 14. Juni 2023 RSM
GmbH
Steinborn, Wirtschaftsprüfer Kinalzik, Wirtschaftsprüfer Feststellung Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 18. September 2023 festgestellt. |
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