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Karlsruher-Sanatorium-AktiengesellschaftHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016Bilanz zum 30. Juni 2016AKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2015/20161. Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Dabei wurde teilweise von den gesetzlich zulässigen größenabhängigen Vereinfachungen Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz zum 30. Juni 2016 erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Erleichterungsvorschriften wurden teilweise in Anspruch genommen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der HR-Nr. B 65626 registriert. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB verzichtet. Soweit erforderlich wurden einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßig vorgenommener Abschreibungen bewertet. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 netto werden sofort im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Wirtschaftsgüter im Bereich von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 netto werden in einen wirtschaftsjahrbezogenen Sammelposten eingestellt und unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, soweit erforderlich, Wertberichtigungen gebildet worden. Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn (Vj.: sieben) Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,17 % p.a. (Vj.: 4,21 % p.a.). Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerung werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,0 % p.a. bei den Entgelten (Vj.: 1,0 % p.a.) und von 1,1 % p.a. (Vj.: 1,1 % p.a.) bei den Renten ausgegangen. Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen wird in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie erfassen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst. Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Erläuterungen zur Bilanz3.1 Umlaufvermögen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Darlehen mit TEUR 33.331 (Vj.: TEUR 33.091), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 6.264 (Vj.: TEUR 5.652), aus Cash-Pool mit TEUR 5.927 (Vj.: TEUR 6.165) abzüglich gebildeter Einzelwertberichtigungen von insgesamt TEUR 7.764 (Vj.: TEUR 8.616) zusammen. Von den Forderungen betreffen TEUR 27.433 (Vj.: TEUR 26.593) solche gegen die Gesellschaften MK-Kliniken AG. Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 13.590 (Vj.: TEUR 17.518) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 516 (Vj.: TEUR 698) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. 3.2 Gezeichnetes Kapital Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 12.271.005,15. 3.3 Verbindlichkeiten Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und betreffen mit TEUR 51 (Vj.: TEUR 6) solche gegen Gesellschaften. 4. Sonstige Angaben4.1 Haftungsverhältnisse Es bestehen zum 30. Juni 2016 aus der Bestellung von Grundschulden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB (Vj.: EUR 0,0 Mio.). 4.2 Konzernverhältnisse/-abschluss Die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts unterbleibt, weil die Gesellschaft als Tochterunternehmen der MK-Kliniken AG Berlin, von den Befreiungen gemäß § 291 HGB Gebrauch macht. Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der MK-Kliniken AG, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss der MK-Kliniken AG wird im amtlichen Unternehmensregister bekannt gemacht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. 4.3 Vorstand Vorstand im Geschäftsjahr 2015/2016 war Herr Hans Heckmann, Kaufmann, Magdeburg 4.4 Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht bzw. bestand aus folgenden Mitgliedern: Herr Dieter Wopen, Kaufmann, Schöneberg, Vorsitzender Frau Christiane Knak-Kammenhuber, Rechtsanwältin, Hamburg Herr Dr. Ortwin Krause, Rechtsanwalt, Itzehoe 4.5 Aufstellung des Anteilsbesitzes
4.6 Angaben nach dem AktG Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG besteht von Seiten der MK-Kliniken AG, Berlin, eine unmittelbare Beteiligung an der Karlsruher-Sanatoriums-Aktiengesellschaft, Hamburg, von 100% der Stimmrechte. 4.7 Gewinnverwendungsvorschlag Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015/2016 auf neue Rechnung vorzutragen. 5. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDer Vorstand hat entsprechend § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2015/2016 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Der Bericht endet mit folgender Erklärung des Vorstands: "Der Vorstand der Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft erklärt, dass die Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft, Hamburg, bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die ihm im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist".
Hamburg, den 30. September 2016 Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft Hans Heckmann Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 wurde am 07. April 2017 festgestellt. |
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