Karlsruher-Sanatorium-AktiengesellschaftLiquidiert

22297 Hamburg, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Hamburg HRB 65626
Eingetragen
22.6.1964
Branche
Sonstige vollstationäre PflegeeinrichtungenStationäre Einrichtungen zur palliativen PflegeSonstige teilstationäre Pflegeeinrichtungen
Gegenstand
Errichtung und/oder der Betrieb von Sanatorien und Hilfskrankenhäusern und sonstigen Pflegeinstitutionen.

Historie

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Konzern- und Jahresabschlüsse

Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2015 bis zum 30.06.2016

Bilanz zum 30. Juni 2016

AKTIVA

EUR EUR EUR
30.06.2016 30.06.2016 30.06.2015
A. ANLAGEVERMÖGEN      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Geschäfts- oder Firmenwert 0,51   1
    0,51 1
II. Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten 165.711,27   172.237
    165.711,27 172.237
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 649.499,00   1.001
2. Beteiligungen 10.000,00   10.000
    659.499,00 11.001
B. UMLAUFVERMÖGEN      
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 36.141,19   27.739
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 37.758.228,93   36.291.611
3. Sonstige Vermögensgegenstände 833.171,54   1.280.585
    38.627.541,66 37.599.935
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   3.793,84 3.799
    39.456.546,28 37.786.972

PASSIVA

     
  EUR EUR EUR
  30.06.2016 30.06.2016 30.06.2015
A. EIGENKAPITAL      
1. Gezeichnetes Kapital 12.271.005,15   12.271.005
2. Kapitalrücklage 1.022.583,76   1.022.584
3. Gewinnrücklage 7.851.951,72   7.851.952
4. Bilanzgewinn 9.530.183,54   6.997.408
a. Jahresüberschuss (Vorjahr: Jahresfehlbetrag) 2.532.775,61   -3.497.343
b. Gewinnvortrag 6.997.407,93   10.494.751
    30.675.724,17 28.142.949
B. RÜCKSTELLUNGEN      
1. Rückstellungen für Pensionen u. ä. Verpflichtungen 8.050.808,00   8.324.121
2. Steuerrückstellungen 298.612,63   731.092
3. Sonstige Rückstellungen 15.293,32   153.500
    8.364.713,95 9.208.713
C. VERBINDLICHKEITEN      
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 654,00   3.189
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55.306,64   95.511
3. Sonstige Verbindlichkeiten 6.828,10   6.785
- davon aus Steuern: 3.154   3.937
    62.788,74 105.485
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN   784,69 784
E. PASSIVE LATENTE STEUERN   352.534,73 329.041
    39.456.546,28 37.786.972

Anhang für das Geschäftsjahr 2015/2016

1. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften der §§ 242 ff. und der §§ 264 ff. HGB sowie den ergänzenden Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2016 ist unter Beachtung der Vorschriften der §§ 242 ff. sowie der ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt worden. Dabei wurde teilweise von den gesetzlich zulässigen größenabhängigen Vereinfachungen Gebrauch gemacht. Die Gliederung der Bilanz zum 30. Juni 2016 erfolgt gemäß § 266 HGB, die Gewinn- und Verlustrechnung wird unter Anwendung des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 275 Abs. 2 HGB gegliedert.

Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

Die Gesellschaft ist eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.v. § 267 HGB. Erleichterungsvorschriften wurden teilweise in Anspruch genommen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter der HR-Nr. B 65626 registriert. Auf die Aufstellung eines Lageberichts wurde gemäß § 264 Abs. 1 HGB verzichtet. Soweit erforderlich wurden einzelne Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung ihrem tatsächlichen Inhalt angepasst. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich planmäßig vorgenommener Abschreibungen bewertet. Die Gegenstände des Anlagevermögens werden über die jeweilige betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von bis zu EUR 150,00 netto werden sofort im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Wirtschaftsgüter im Bereich von über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 netto werden in einen wirtschaftsjahrbezogenen Sammelposten eingestellt und unter Zugrundelegung einer Nutzungsdauer von fünf Jahren abgeschrieben.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben.

Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert oder zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nennwert bewertet. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind, soweit erforderlich, Wertberichtigungen gebildet worden.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennbetrag bilanziert.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden versicherungsmathematisch unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck) nach dem Anwartschaftsverfahren ermittelt. Bei der Festlegung des laufzeitkongruenten Rechnungszinssatzes wurde in Anwendung des Wahlrechts nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der von der Deutschen Bundesbank ermittelte und veröffentlichte durchschnittliche Marktzinssatz der letzten zehn (Vj.: sieben) Jahre verwendet, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Der zum Bilanzstichtag verwendete Rechnungszinssatz beträgt 4,17 % p.a. (Vj.: 4,21 % p.a.).

Zukünftig erwartete Entgelt- und Rentensteigerung werden bei der Ermittlung der Verpflichtung berücksichtigt. Dabei wird derzeit von jährlichen Anpassungen von 1,0 % p.a. bei den Entgelten (Vj.: 1,0 % p.a.) und von 1,1 % p.a. (Vj.: 1,1 % p.a.) bei den Renten ausgegangen.

Der Ansatz der sonstigen Rückstellungen wird in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sie erfassen alle bis zur Bilanzerstellung bekannt gewordenen ungewissen Verbindlichkeiten und Risiken, die das abgelaufene Geschäftsjahr betreffen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben wird, abgezinst.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1 Umlaufvermögen

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich aus Forderungen aus Darlehen mit TEUR 33.331 (Vj.: TEUR 33.091), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 6.264 (Vj.: TEUR 5.652), aus Cash-Pool mit TEUR 5.927 (Vj.: TEUR 6.165) abzüglich gebildeter Einzelwertberichtigungen von insgesamt TEUR 7.764 (Vj.: TEUR 8.616) zusammen. Von den Forderungen betreffen TEUR 27.433 (Vj.: TEUR 26.593) solche gegen die Gesellschaften MK-Kliniken AG.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben TEUR 13.590 (Vj.: TEUR 17.518) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den sonstigen Vermögensgegenständen haben TEUR 516 (Vj.: TEUR 698) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr.

3.2 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 12.271.005,15.

3.3 Verbindlichkeiten

Die Fristigkeiten der Verbindlichkeiten zeigt folgende Übersicht:

Restlaufzeit
insgesamt bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre über 5 Jahre
TEUR TEUR TEUR TEUR
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1 1 0 0
(Vj.) (3) (3) (0) (0)
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 55 55 0 0
(Vj.) (95) (95) (0) (0)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 7 7 0 0
(Vj.) (7) (7) (0) (0)
Summe Verbindlichkeiten 63 63 0 0
(Vj.) (105) (105) (0) (0)

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen ausschließlich Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und betreffen mit TEUR 51 (Vj.: TEUR 6) solche gegen Gesellschaften.

4. Sonstige Angaben

4.1 Haftungsverhältnisse

Es bestehen zum 30. Juni 2016 aus der Bestellung von Grundschulden keine Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB (Vj.: EUR 0,0 Mio.).

4.2 Konzernverhältnisse/-abschluss

Die Aufstellung eines Konzernabschlusses und eines Konzernlageberichts unterbleibt, weil die Gesellschaft als Tochterunternehmen der MK-Kliniken AG Berlin, von den Befreiungen gemäß § 291 HGB Gebrauch macht.

Die Gesellschaft wird in den befreienden Konzernabschluss der MK-Kliniken AG, Berlin, einbezogen. Der Konzernabschluss der MK-Kliniken AG wird im amtlichen Unternehmensregister bekannt gemacht und im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

4.3 Vorstand

Vorstand im Geschäftsjahr 2015/2016 war

Herr Hans Heckmann, Kaufmann, Magdeburg

4.4 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht bzw. bestand aus folgenden Mitgliedern:

Herr Dieter Wopen, Kaufmann, Schöneberg, Vorsitzender

Frau Christiane Knak-Kammenhuber, Rechtsanwältin, Hamburg

Herr Dr. Ortwin Krause, Rechtsanwalt, Itzehoe

4.5 Aufstellung des Anteilsbesitzes

Anteile Gezeichnetes Kapital 30. Juni 2016 Eigenkapital 30. Juni 2016 Jahresergebnis 2015/2016
in % TEUR TEUR TEUR
Mineralquelle Waldkirch Verwertungsgesellschaft mbH, Hamburg 89,63 2.557 -9.162 -1.003
Alstersee 124. V V GmbH, Hamburg 100,00 25 -111 -34
Odenwald Klinik GmbH, Hamburg 100,00 358 5 1.308
Fachklinik IA GmbH, Hamburg 100,00 26 -24 -24

4.6 Angaben nach dem AktG

Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG besteht von Seiten der MK-Kliniken AG, Berlin, eine unmittelbare Beteiligung an der Karlsruher-Sanatoriums-Aktiengesellschaft, Hamburg, von 100% der Stimmrechte.

4.7 Gewinnverwendungsvorschlag

Der Hauptversammlung wird vorgeschlagen, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2015/2016 auf neue Rechnung vorzutragen.

5. Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen

Der Vorstand hat entsprechend § 312 AktG für das Geschäftsjahr 2015/2016 einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt. Der Bericht endet mit folgender Erklärung des Vorstands:

"Der Vorstand der Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft erklärt, dass die Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft, Hamburg, bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die ihm im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden ist".

 

Hamburg, den 30. September 2016

Karlsruher-Sanatorium-Aktiengesellschaft

Hans Heckmann

Angaben zur Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015/2016 wurde am 07. April 2017 festgestellt.

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