Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 100280
Eingetragen
27.1.2006
Branche
Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.Einzelhandel mit sonstigen Kunst- und Kulturerzeugnissen a. n. g.Großhandel mit Anstrichmitteln
Gegenstand
Der Betrieb einer Galerie und Handel mit zeitgenössischer Kunst.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Lena König
seit 19.11.2020
Geschäftsführer
Johann König
seit 14.4.2011
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

König Family Holding GmbH
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Johann König GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.06.2023

Bilanz zum 30. Juni 2023

AKTIVA

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,00 510,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 136.943,00 143.518,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.056,00 9.236,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.140,00 371.744,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.023,92 0,00
644.162,92 524.498,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 97.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 6.072.656,67 1.566.490,00
davon an Gesellschafter: EUR 1.572.656,67 (Vj: EUR 1.566.490,00)
3. Genossenschaftsanteile 3.400,00 3.400,00
6.076.056,67 1.666.890,00
6.720.232,59 2.191.898,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Fertige Erzeugnisse und Waren 5.894.089,31 6.955.282,15
2. Geleistete Anzahlungen 30.220,18 203.448,08
5.924.309,49 7.158.730,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.103.881,41 4.653.659,65
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 274,90 274,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 274,90 (Vj: EUR 274,90)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 3.335.933,36 1.721.969,17
davon gegen Gesellschafter: EUR 21.391,47 (Vj: EUR 6.166,67)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 220.488,79 (Vj: EUR 10.831,67)
5.440.089,67 6.375.903,72
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.562.700,69 10.864.795,43
17.927.099,85 24.399.429,38
C. Rechnungsabgrenzungsposten 439.276,63 409.988,22
D. Aktive latente Steuern 42.317,00 198.174,00
25.128.926,07 27.199.489,60

PASSIVA

30.6.2023 30.6.2022
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 13.294.226,96 10.343.237,52
III. Jahresüberschuss 3.407.859,75 2.950.989,44
16.727.086,71 13.319.226,96
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 488.581,60 488.581,60
2. Sonstige Rückstellungen 3.058.337,30 4.915.226,69
3.546.918,90 5.403.808,29
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.264.203,60 1.141.784,29
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.264.203,60 (Vj: EUR 1.141.784,29)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.144.169,21 4.780.704,12
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.144.169,21 (Vj: EUR 4.780.704,12)
3. Sonstige Verbindlichkeiten 2.446.547,65 2.553.598,05
davon aus Steuern: EUR 1.953.735,70 (Vj: EUR 1.270.341,08)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 500,00 (Vj: EUR 50,00)
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 2.269.979,38 (Vj: EUR 2.471.068,76)
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 176.568,27 (Vj: EUR 82.529,29)
4.854.920,46 8.476.086,46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 367,89
25.128.926,07 27.199.489,60

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Juli 2022 bis 30. Juni 2023

2022/23 2021/22
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 25.692.728,41 29.508.313,67
2. Sonstige betriebliche Erträge 625.289,31 585.643,07
davon aus der Währungsumrechnung: EUR 219.753,84 (Vj: EUR 170.437,68)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -11.477.780,27 -14.992.967,69
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -624.995,72 -1.777.486,79
-12.102.775,99 -16.770.454,48
4. Rohergebnis 14.215.241,73 13.323.502,26
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.860.026,75 -2.319.530,76
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -549.614,12 -430.687,98
davon für Altersversorgung: EUR -4.770,00 (Vj: EUR -4.320,00)
-3.409.640,87 -2.750.218,74
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -118.976,75 -138.902,32
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -1.208.826,68 -696.422,25
-1.327.803,43 -835.324,57
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.602.023,59 -5.359.830,66
davon aus der Währungsumrechnung: EUR -292.961,07 (Vj: EUR -111.621,66)
8. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 23.016,51 19.413,67
davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 21.391,47 (Vj: EUR 16.913,67)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 38.941,52 1.919,93
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.994,83 -1.031,84
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.525.867,29 -1.447.430,61
davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenten Steuern: EUR 0,00 (Vj: EUR 198.174,00)
davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR -155.857,00 (Vj: EUR 0,00)
12. Ergebnis nach Steuern 3.407.869,75 2.950.999,44
13. Sonstige Steuern -10,00 -10,00
14. Jahresüberschuss 3.407.859,75 2.950.989,44

Anhang für das Geschäftsjahr 2022/23

1. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss zum 30. Juni 2023 der Johann König GmbH, Berlin, wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Charlottenburg unter der Nummer 100280 in das Handelsregister eingetragen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung 2022/23 ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung aufgegliedert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls im Anhang gemacht.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen nach lineare Methode vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert.

Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Die Kassen- und Bankbestände sind zum Nennwert angesetzt.

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Auszahlungen, die in der Zukunft Aufwand und auf der Passivseite Einzahlungen, die in der Zukunft Ertrag darstellen ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d.h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Zum Bilanzstichtag findet eine Bewertung der Forderungen mit dem niedrigeren bzw. der Verbindlichkeiten mit dem höheren Stichtagskurs nach dem Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) bzw. Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) statt.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Die sonstigen Ausleihungen enthalten solche an Gesellschafter in Höhe von TEUR 1.573 (Vorjahr: TEUR 1.566).

Die sonstigen Ausleihungen (Darlehen) haben in Höhe von TEUR 4.500 (Vorjahr: TEUR 0) eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

3.2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.104 (Vorjahr: TEUR 4.654) haben eine Laufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten TEUR 79 (Vorjahr: TEUR 6) Forderungen gegen Gesellschafter. Es handelt sich dabei um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus gezahlten Mietkautionen in Höhe von insgesamt TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 72) mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.

Die Forderungen aus Darlehen (sonstige Vermögensgegenstände) (partiarisch) haben in Höhe von TEUR 140 (Vorjahr: TEUR 0) eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

3.3. Rechnungsabgrenzungsposten

In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Baukostenzuschüsse in Höhe von insgesamt TEUR 331 (Vorjahr: TEUR 376) enthalten.

3.4. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Urlaubsansprüche und Sondervergütungen in Höhe von TEUR 845, Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflichten TEUR 7, Sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 95, Künstleranteile in Höhe von TEUR 2.007 und Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten in Höhe von TEUR 105 gebildet.

3.5. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben eine Laufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Verbindlichkeiten aus Darlehen (sonstige Verbindlichkeiten) (partiarisch) haben in Höhe von TEUR 55 (Vorjahr: TEUR 55) eine Laufzeit von mehr als 5 Jahren.

3.6. Latente Steuern

Der Berechnung wurde ein Steuersatz von 30 % zugrunde gelegt. Die aktiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus Bewertungsdifferenzen bei Kryptowährungen.

Im Geschäftsjahr haben sich die aktiven latenten Steuern um TEUR 156 verringert.

3.7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 3.872 aus Miet-, Leasing-, und Lizenzverträgen.

Die Miet-, Leasing-, und Lizenzverträge enden zwischen 2024 und 2030.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr: TEUR 170).

4.2. Abschreibung

Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert in Höhe von TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 661) auf sonstige Vermögensgegenstände und in Höhe von TEUR 1.166 auf den Warenbestand (Vorjahr: TEUR 36) vorgenommen.

4.3. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 112).

5. Ausschüttungsgesperrte Beträge

Der Betrag der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 42 sind gem. § 268 Abs. 8 Satz 2 HGB zur Ausschüttung gesperrt.

6. Sonstige Angaben

6.1. Geschäftsführung

Zum Geschäftsführer sind die folgenden Personen bestellt:

 

Johann König, Geschäftsführer

 

Lena König, Geschäftsführer

Die Bezüge der Geschäftsführung betrugen TEUR 335.

Die Gesellschaft hat dem Geschäftsführer Johann König aufgrund des Verrechnungskontos ein kurzfristiges Darlehen gewährt. Dieses Darlehen wurde mit 2 % verzinst. Zugunsten der Geschäftsführer ging die Gesellschaft keine Haftungsverhältnisse ein.

6.2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter beträgt 54.

6.3. Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 3.407.859,75 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Berlin, 21. Januar 2025

Johann König

Lena König

Entwicklung des Anlagevermögens 2022/23

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.7.2022 Zugänge Abgänge Stand 30.6.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 26.078,53 0,00 0,00 26.078,53
26.078,53 0,00 0,00 26.078,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 183.108,72 0,00 0,00 183.108,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 27.190,55 0,00 0,00 27.190,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.134.899,20 34.301,18 180,43 1.169.019,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 236.033,83 32.009,91 204.023,92
1.345.198,47 270.335,01 32.190,34 1.583.343,14
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 97.000,00 0,00 97.000,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 1.566.490,00 4.506.166,67 0,00 6.072.656,67
3. Genossenschaftsanteile 3.400,00 0,00 0,00 3.400,00
1.666.890,00 4.506.166,67 97.000,00 6.076.056,67
3.038.167,00 4.776.501,68 129.190,34 7.685.478,34
Abschreibungen
Stand 1.7.2022 Abschreibungen Berichtsjahr Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen Stand 30.6.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 25.568,53 497,00 0,00 26.065,53
25.568,53 497,00 0,00 26.065,53
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.590,72 6.575,00 0,00 46.165,72
2. Technische Anlagen und Maschinen 17.954,55 2.180,00 0,00 20.134,55
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 763.155,20 109.724,75 0,00 872.879,95
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
820.700,47 118.479,75 0,00 939.180,22
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
846.269,00 118.976,75 0,00 965.245,75
Buchwerte
Stand 30.6.2023 Stand 30.6.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 13,00 510,00
13,00 510,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 136.943,00 143.518,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.056,00 9.236,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 296.140,00 371.744,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 204.023,92 0,00
644.162,92 524.498,00
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 97.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 6.072.656,67 1.566.490,00
3. Genossenschaftsanteile 3.400,00 3.400,00
6.076.056,67 1.666.890,00
6.720.232,59 2.191.898,00

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022/23

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

I. Grundlage des Unternehmens

Die Johann König GmbH ist als KÖNIG GALERIE ein im Bereich Handel mit Kunstwerken (Kommission/Kauf/Verkauf) spezialisiertes Unternehmen im Großraum Berlin sowie international.

II. Entwicklung der Branchensituation

Die Wirtschaft in Berlin entwickelte sich im Geschäftsjahr 2022/2023 mit einem preisbereinigten Bruttoinlandsproduktwachstum von 1,6 % und damit über dem Bundesdurchschnitt (-0,3 %) positiv. Der Umsatz im globalen Kunstmarkt lag 2023 mit 60 Mrd. EUR 4% unterhalb des Vorjahrs.

III. Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation

Wie das negative Bruttoinlandsprodukt in Deutschaland von -0,3% zeigt, ist die gesamtwirtschaftliche Situation in Deutschland angespannt.

IV. Umsatzentwicklung und weitere finanzielle Leistungsindikatoren

Der Geschäftsverlauf der Johann König GmbH entwickelte sich im Berichtszeitraum rückläufig. Es wurde im Geschäftsjahr 2022/2023 ein Umsatz von 25,7 Mio. EUR (Vorjahr 29,5 Mio. EUR) erzielt, was einem Rückgang des Umsatzes von ca. 12,9 % entspricht.

Das Ergebnis vor Steuern hat sich im Berichtsjahr trotz des Umsatzrückgangs um ca. 0,5 Mio. EUR von 4,4 Mio. EUR auf 4,9 Mio. EUR erhöht. Wichtig für die Betrachtung ist, dass die Erhöhung des Jahresüberschusses 2022/2023 im Wesentlichen auf niedrigere Aufwendungen im Bereich Wareneinsatz zurückzuführen ist.

Als finanzielle Leistungsindikatoren, mit denen gesteuert wird, werden Umsatzentwicklung und das Jahresergebnis und z.T. das Ergebnis vor Steuern verwendet. Mit dem kontinuierlichen Monitoring dieser Kennzahlen sollen notwendige Anpassungsmaßnahmen rechtzeitig identifiziert werden.

V. Berichterstattung über Sachinvestitionen

Die Investitionen in Sachanlagen haben im Berichtszeitraum durch die Erweiterung von Außenanlagen für Ausstellungszwecke in Höhe von 204 TEUR, weitere Aktualisierung der EDV-Hardware in Höhe von 16 TEUR, durch die Anschaffung weiterer Betriebsausstattung in Höhe von 5 TEUR sowie Geringwertiger Wirtschaftsgüter in Höhe von 13 TEUR insgesamt ca. 238 TEUR betragen.

VI. Berichterstattung über Finanzinvestitionen in Form von Beteiligungen

Die Geschäftsanteile an der Weng Fine AG in Höhe von 97 TEUR wurden im Wirtschaftsjahr veräußert. Die Genossenschaftsanteile der GLS Gemeinschaftsbank in Höhe von 3 TEUR werden noch gehalten.

VII. Personal- und Sozialbereich

Die durchschnittliche Zahl der im Berichtszeitraum beschäftigten Arbeitnehmer beläuft sich auf 54 Angestellte.

B. Darstellung der Lage

I. Vermögenslage/ Finanzlage/ Ertragslage

Der Jahresüberschuss für 2022/2023 beträgt 3,4 Mio. EUR (Vorjahr: 3,0 Mio. EUR) und liegt über dem Vorjahresniveau.

Durch die Reduzierung von Aufwendungen, insbesondere des Wareneinsatzes konnte sich der Geschäftsverlauf der Gesellschaft positiv entwickeln und der Jahresüberschuss trotz gesunkener Umsätze gegenüber dem der Vorjahre verbessern.

Im Vergleich zum Vorjahr hat sich der Personalaufwand gesteigert und lag im Geschäftsjahr bei 3,4 Mio. EUR (Vorjahr 2,8 Mio. EUR). Diese Steigerung ergibt sich aus der Zunahme der Gehälter der Mitarbeiter sowie dem erhöhten Personalbedarf.

Das Umlaufvermögen, bestehend aus Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten, beträgt zum 30. Juni 2023 12,0 Mio. EUR (Vorjahr 17,2 Mio. EUR) und trägt so mit 47,76 % (Vorjahr 63,39 %) zur Bilanzsumme bei.

Die Rückstellungen betragen zum 30. Juni 2023 3,5 Mio. EUR (Vorjahr 5,4 Mio. EUR). Ursächlich hierfür ist im Wesentlichen die Auflösung der Rückstellungen für Künstlerhonorare. Die Verbindlichkeiten haben sich gegenüber dem Vorjahr um rd. 3,6 Mio. EUR verringert und betragen nun 4,9 Mio. EUR.

Die Eigenkapitalquote beträgt zum 30. Juni 2023 66,57 % (Vorjahr 48,97 %) und liegt damit über dem Vorjahresniveau.

Die Gesellschaft ist aufgrund der positiven Eigenkapitalquote und der guten Liquiditätsausstattung unabhängig von externen Finanzierungsquellen.

C. Hinweise auf Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Abhängigkeit von gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen

Der Kunstmarkt ist von den gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen abhängig. Die Johann König GmbH ist auf den Verkauf von Kunst spezialisiert. Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen können sich nachteilig auf die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen auswirken und zu einer Verringerung der Kaufbereitschaft der Marktteilnehmer und damit einhergehend einer Verringerung der Transaktionen führen.

Die anhaltend hohe Zinsentwicklung sowie eine stagnierende Weltwirtschaft beeinflussen die für die weitere Entwicklung des Kunstmarktes relevanten Rahmenbedingungen. Die Konsumfreude von Verbrauchern sowie die Investitionsfreudigkeit von Unternehmen stagnieren. Nach Ansicht der Geschäftsführung wird durch die Auswirkungen der genannten Einflussfaktoren mit einer rückläufigen Umsatzentwicklung für die kommenden Monate gerechnet. Eine erneute Belebung des Marktes im Wirtschaftsjahr 2024/2025 kann aber nicht ausgeschlossen werden.

Rechtliches Risiko

Unser Geschäftsmodell ist auf der Basis der derzeitigen Gesetzeslage, Verwaltungsauffassung und Rechtsprechung konzipiert, die sich jedoch jederzeit ändern können.

Einschätzung der Gesamtrisikopositionen

Die Johann König GmbH hat ihrer Größe entsprechend auf der Grundlage des beschriebenen Überwachungssystems geeignete Maßnahmen getroffen, um Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Durch das vorhandene Risikomanagement ist die Gesellschaft in der Lage, solchen Erkenntnissen unmittelbar entgegenzuwirken.

Chancen der künftigen Entwicklung

Aus der Bekanntheit der Marke "KÖNIG GALERIE" bestehen Chancen, den Marktanteil weiter auszubauen, dies auch bei einem unverändert schwieriger werdenden Marktumfeld. Gleichwohl ist die Marke und damit die Attraktivität für Künstler auch einem Risiko ausgesetzt.

Trotz Weltkrisen ist mit einer konstanten Nachfrage in Sachwerte, wie Kunst, zu rechnen. Von dieser Entwicklung kann die Johann König GmbH profitieren.

D. Prognosebericht

Die allgemeine wirtschaftliche Lage bleibt auch im Geschäftsjahr 2022/2023 angespannt. Die Auswirkungen der Inflation, Zinserhöhungen und hohe Lebenshaltungskosten setzen den Kunstmarkt weiter unter Druck. Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bleiben damit ähnlich wie im Vorjahr, was sich auf die Nachfrage nach Kunst und Investitionen negativ auswirkt.

Auch wenn in der Kunstbranche anhaltend Umsatzrückgänge und ein insgesamt eher abwartendes Verhalten zu verzeichnen sind, gehen wir dennoch davon aus, dass sich die Kunstbranche in dem von uns vorrangig bedienten Segment auch in den folgenden Jahren weiter, wenn auch auf einem Seitwärtstrend, entwickeln wird. Der Kunstmarkt wird sich aus unserer Sicht in seiner Attraktivität langfristig und nachhaltig erholen. Dies gilt insbesondere auch für den Standort Berlin, der weiterhin eine führende Position am Kunstmarkt belegt.

Für die Johann König GmbH steht fest, dass der Umsatz für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 mit einer Entwicklung von einem Minus von rd. 9 Mio. EUR weiter rückläufig ist. Neben den vorgenannten allgemeinwirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind hierfür für die Johann König GmbH nach wie vor spezifische Umstände verantwortlich:

Unter dem 31.08.2022 ist in der Online-Ausgabe der Wochenzeitung "Die ZEIT" sowie am 01.09.22 in deren Print-Ausgabe ein Artikel über Johann König, dem Geschäftsführer der Johann König GmbH, erschienen, in dem über Fälle angeblicher sexueller Belästigungen seitens Johann König berichtet wurde. Diese Behauptungen sind laut Herrn König falsch und persönlichkeitsverletzend. Aufgrund dieser Veröffentlichung haben dennoch einige Künstler die Zusammenarbeit mit der Galerie beendet und Messeteilnahmen wurden abgesagt. Im Rahmen des einstweiligen Rechtsschutzes konnte Johann König bereits fünf einstweilige Verfügungen erfolgreich gegen "Die ZEIT" erwirken. Es musste ferner ein Ordnungsgeld gegen "Die ZEIT" wegen des schuldhaften Verstoßes gegen die einstweiligen Verfügungen verhängt werden und seitens "Die ZEIT" eine Unterlassungserklärung abgegeben werden. Es steht nunmehr in dieser Angelegenheit noch ein Hauptsacheverfahren an, in dem ebenfalls Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden. Die Einreichung dieser Hauptsacheklage ist nach umfangreicher Vorarbeit für das 1. Quartal 2025 vorgesehen. Der entgangene Umsatz mit den nicht mehr vertretenen Künstlern und den entfallenden Messen stellt einen nicht unerheblichen Schaden für die Gesellschaft dar. Der Schadensersatzanspruch der Johann König GmbH gegenüber "Die ZEIT" wurde an Johann König abgetreten, der diesen Schaden klageweise im Rahmen des Hauptsacheverfahrens geltend machen wird. Das Prozesskostenrisiko im Falle einer Niederlage liegt im unteren bis mittleren sechsstelligen Bereich.

Mit der anhaltenden Entwicklung neuer projektbezogener Kooperationen und zusätzlicher Ausstellungen konnte die Gesellschaft weitere Umsatzmöglichkeiten erschließen, die jedoch ihr Potential nur langsam entfalten. Die Wirtschaftsjahre 2023/2024 und 2024/2025 können nach aktuellem Stand wieder mit einem Gewinn abgeschlossen werden. Aufgrund voran genannter Umstände sowie der anhaltenden angespannten Marktsituation und allgemeinen Wirtschaftskrise können die Gewinne jedoch nicht an die Jahresergebnisse der Vorjahre anknüpfen.

Für das Wirtschaftsjahr 2023/2024 ist mit einem Jahresergebnis von 3 Mio. EUR zu rechnen.

Für das Wirtschaftsjahr 2024/2025 wird ein Umsatz von ca. 12 Mio. EUR und ein geschätztes Jahresergebnis von 1 Mio. EUR prognostiziert.

 

Berlin, den 21. Januar 2025

Johann König GmbH

vertreten durch Geschäftsführer

Johann König

und

Lena König

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Johann König GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Johann König GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 30. Juni 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Johann König GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. Juni 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2022 bis zum 30. Juni 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rech-nungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 21. Januar 2025

ba audit gmbh
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Berlin

Steffen Langner, Wirtschaftsprüfer

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 22.01.2025.

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