Großhandel mit Werkzeugmaschinen
EM-Technik GmbH
Industriestraße 2, 67133 Maxdorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Melanie Lavan seit 10.4.2024 | Prokura |
Andrea Reinhard seit 1.9.2023 | Prokura |
Ellen Meier seit 1.9.2023 | Prokura |
Thomas Müller seit 25.2.2013 | Prokura |
Matthias Feige seit 25.2.2013 | Prokura |
Silke Krieg-Tomazos seit 25.2.2013 | Prokura |
Michael Emanuel Meier seit 15.9.2005 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
BeteiligungenBeta
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EM-Technik GmbH ArmaturenbauMaxdorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023EM-Technik GmbH Armaturenbau, MaxdorfA. Grundlagen des Unternehmens I. Geschäftsmodell des Unternehmens Das Unternehmen EM-Technik GmbH Armaturenbau - Sitz in Maxdorf - ist am 20. Dezember 1965 errichtet und am 12. Mai 1966 beim Amtsgericht Ludwigshafen in Abteilung B unter der Nummer 1267 in das Handelsregister eingetragen worden. Die EM-Technik GmbH Armaturenbau befasst sich mit der Entwicklung, Herstellung und dem Vertrieb von technischen Teilen aus verschiedenen Werkstoffen, insbesondere aus Kunststoffen. Die Teile, die vor allem dem Armaturenbau zuzurechnen sind, werden in der chemischen, der pharmazeutischen und der Halbleiterindustrie eingesetzt. Die breite Produktpalette wird über Vertriebsgesellschaften, Vertriebspartner und Außendienstmitarbeiter weltweit angeboten. II. Forschung und Entwicklung Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die innovative Entwicklung hochwertiger Verschraubungen und Kleinstarmaturen aus Spezialkunststoffen. Unsere bisherigen Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten werden in Zukunft konsequent fortgeführt. Dadurch wird die Produktpalette auch im Geschäftsjahr 2023 erweitert und unser bestehendes Sortiment den Ergebnissen der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten angepasst und aktualisiert. Im Geschäftsjahr 2023 haben wir T€ 402 für Forschung und Entwicklung aufgewendet (ca. 3% vom Rohergebnis); im Vorjahr lag der Betrag bei T€ 344 (ca. 3% vom Rohergebnis). Aufgrund des stabilen wirtschaftlichen Umfelds wollen wir die Aufwendungen 2024 auf dem Niveau des vergangenen Jahres halten. Der wichtigste Pfeiler unserer Innovationskraft sind unsere Mitarbeiter. Insgesamt blieb die Mitarbeiterzahl in Forschung und Entwicklung im Jahr 2023 mit sechs Mitarbeitern konstant hoch. B. Wirtschaftsbericht I. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Gesellschaft ist in einem Nischenmarkt tätig. Insoweit lassen sich branchenbezogene Rahmenbedingungen nur sehr schwer ableiten. Momentan wird die Marktsituation von einer eher schwächeren Zukunftserwartung geprägt, was sich auch in unserem derzeitigen Auftragsbestand zeigt. Auf dem Beschaffungsmarkt bestehen aktuell keine Engpässe. Die weitere weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt abzuwarten. II. Geschäftsverlauf Das Jahr 2023 hatte einen deutlich stärkeren Nachfrageverlauf als von uns angenommen. Trotz der Auswirkungen des Ukrainekriegs liegt das Rohergebnis des Geschäftsjahres oberhalb des Vorjahreswerts. Die Personalaufwendungen sind über dem Vorjahresniveau. Insgesamt lag das Ergebnis der Gesellschaft oberhalb unserer Prognose. Das Rohergebnis ist um 16% gestiegen. Das um neutrale Effekte bereinigte Betriebsergebnis ist von T€ 3.791 auf T€ 4.964 gestiegen. Das Unternehmensergebnis hat sich entsprechend um T€ 821 auf T€ 3.594 erhöht. III. Lage: Darstellung, Analyse, Beurteilung a.) Ertragslage Die Ertragslage war durch eine unerwartet kräftige Nachfrage im In- und Ausland gekennzeichnet, weshalb die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr trotz Ukrainekrieg gestiegen sind. Aus diesem Grund liegen die Umsatzerlöse des Geschäftsjahres oberhalb unserer Prognose. Der Rückgang der Materialintensität ist vor allem in den deutlich höheren Umsätzen begründet. Die Personalaufwendungen sind oberhalb des Vorjahreswertes und betragen T€ 5.314. Der Personalbestand betrug 96 Mitarbeiter im Durchschnitt des Jahres 2023. Derzeit arbeiten wir in einem Zwei-Schichtmodell. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - bereinigt um neutrale Effekte - erhöhten sich um T€ 106 auf T€ 2.296. Grund hierfür sind vor allem gestiegene Instandhaltungskosten bei den Gebäuden der Gesellschaft. Das Finanzergebnis hat sich um T€ +203 auf T€ +133 verändert. Die Ertragsteuern sind um T€ 451 auf T€ 1.510 gestiegen. Dieser Effekt ist auf das bessere Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen, welches über unserer Prognose lag. b.) Finanzlage Aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven der Gesellschaft sind kurzfristig keine Finanzierungen notwendig. Die Eigenkapitalquote in Höhe von 82% befindet sich aufgrund der Teil-Thesaurierung der Jahresüberschüsse auf Vorjahresniveau und liegt weiterhin über dem Branchendurchschnitt. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden weiterhin unter Einhaltung der Zahlungsfristen getilgt. Sie sind über dem Vorjahresniveau. Die derzeitige Marktsituation ist von einer eher stabilen Zukunftserwartung geprägt. Langfristige Vermögensgegenstände sind durch unser Eigenkapital gedeckt. Die kurzfristigen Forderungen und die Bankbestände übersteigen die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Die Liquiditätsausstattung ist im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund des guten Jahresergebnisses um 52,4 % gestiegen. c.) Vermögenslage Die Vermögenslage und die Kapitalstruktur sind im Geschäftsjahr unverändert gut, die Finanzlage ist durch die hohe Liquidität gesichert. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 3.773 auf T€ 21.502 erhöht. Die langfristig gebundenen Mittel betragen ca. 39 % (im Vorjahr ca. 46 %) der Bilanzsumme. Das langfristig gebundene Vermögen ist fristenkongruent finanziert, da das Eigenkapital ca. 82 % der Bilanzsumme ausmacht. d.) Finanzielle Leistungsindikatoren Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Cashflow, Investitionen in Sachanlagevermögen sowie EBIT (Earnings before Interests and Taxes) heran. Der Cashflow wird ermittelt aus der Summe von Jahresergebnis, Abschreibung und Dotierung (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen. Der Cashflow beträgt T€ 4.493 und ist damit um T€ 1.087 höher als der Vorjahrsbetrag (T€ 3.406). Die Investitionen in das Sachanlagevermögen betragen T€ 884 nach T€ 1.011 im Vorjahr. Das EBIT steigt um T€ 1.071 auf T€ 4.988 (Vorjahr: T€ 3.917). Alle Kennzahlen bis auf die Investitionen in das Sachanlagevermögen liegen oberhalb unserer Prognose. e) Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Unsere Umsatzentwicklung ist gut, ebenso wie die Ergebnisentwicklung. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr bei den Lieferverbindlichkeiten durch kurzfristige Zahlungen Skontoabzüge realisieren. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch liquide Mittel und kurzfristige Vermögenswerte gedeckt. C. Prognosebericht Die Prognose des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2024 berücksichtigt ein leicht rückläufiges Wirtschaftswachstum. Nicht berücksichtigt sind weltwirtschaftliche Verwerfungen, insbesondere politische Aktionen Russlands und Chinas, die das wirtschaftliche Gleichgewicht in der Welt erheblich stören können. Ebenso gehen anhaltende Risiken von dem Krieg in der Ukraine aus. Sowohl der Israel-Gaza-Konflikt, als auch der Krieg in der Ukraine, können sich negativ auf Absatzentwicklung, Produktionsprozesse sowie Einkaufs- und Logistikprozesse auswirken, beispielsweise durch Unterbrechungen der Lieferketten und der Energieversorgung oder durch Engpässe bei Bauteilen, Rohstoffen und Zwischenprodukten. Die Vermarktung neuer Produktlinien wird auch im Jahr 2024 betrieben. Das Produktsortiment ist auf einem aktuellen Stand. Die Produktpalette wird ständig erweitert. Das Rohergebnis 2023 beträgt T€ 13.414 und der Jahresüberschuss 2023 T€ 3.594. In unserer Planung gehen wir für das Jahr 2024 aufgrund des derzeitigen Auftragsbestands und Auftragseingangs zu Beginn des Jahres 2024 von einem hohen einstelligen Umsatzrückgang aus. Insgesamt erwarten wir, dass aufgrund stark steigender Material- und Energiepreise sowie Inflation und Lohnsteigerungen der Jahresüberschuss 2024 unter dem Niveaus des Jahres 2023 liegen wird. Wir gehen davon aus, dass die finanziellen Leistungsindikatoren unter dem Niveau des Jahres 2023 liegen werden. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen sind in Planung oder bereits beauftragt. Aufgrund der Umsatzerwartungen für das Jahr 2024 ist mit einer normalen Auslastung der Produktion zu rechnen. Unsere Schichtauslastung für das Geschäftsjahr 2024 wird dieser Entwicklung angepasst. Investitionen werden im Hinblick auf weitere Automatisierungen und Rationalisierungen sowie neue Technologien durchgeführt. Geplante Investitions- und Finanzierungsvorhaben werden über die Liquidität der Gesellschaft abgewickelt. Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven werden wir auch zukünftig in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. D. Chancen- und Risikobericht I. Risikobericht a.) Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Risiken Wir sind aufgrund der Internationalität des Geschäfts einer Reihe wirtschaftlicher, politischer und sonstiger Risiken ausgesetzt und es kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, dass negative Entwicklungen in einzelnen Regionen oder Ländern die Geschäfts- oder Finanzlage beeinträchtigen könnten. So könnten Naturkatastrophen, Pandemien oder die Instabilität der wirtschaftlichen und politischen Lage in Regionen oder Ländern, in denen wir aktiv sind, einen negativen Einfluss auf das Geschäft und das Betriebsergebnis haben. Oft handelt es sich bei Ländern und Regionen mit instabiler wirtschaftlicher und politischer Lage um sogenannte Schwellenländer, die große Chancen durch überdurchschnittliches Wachstum bieten. Insgesamt bietet die Internationalität des Geschäfts einen Risikoausgleich. Zudem wird ein Großteil des Geschäfts in stabilen Volkswirtschaften betrieben. Aufgrund der Tätigkeit in einem Nischenmarkt bestehen keine außergewöhnlichen Risiken in Bezug auf die Wettbewerbssituation. Am Beschaffungsmarkt bestehen derzeit keine Engpässe, aber hohe Preissteigerungen. Es bestehen keine Umweltrisiken. b.) Ertragsorientierte Risiken Sollte eine schwächer werdende Nachfrage im Jahr 2024 über einen längeren Zeitraum anhalten, besteht das Risiko, dass Umsätze nicht im geplanten Umfang erzielt werden und damit das Ergebnis ebenfalls hinter unseren Erwartungen zurückbleiben wird. Um dem entgegenzuwirken, betreibt die Gesellschaft, wie bereits in vergangenen Geschäftsjahren, umfangreiche Akquisitionsmaßnahmen. c.) Finanzwirtschaftliche Risiken Es bestehen keine Risiken aus Währungs-, Termin- oder Derivatgeschäften. Die Liquidität wird sorgfältig geplant, permanent überwacht und angepasst. Aufgrund der soliden Liquiditätslage der Gesellschaft bestehen keine Liquiditätsrisiken. Der Cashflow der Gesellschaft weist eine hohe Innenfinanzierungskraft aus, sodass kurzfristige Finanzierungen in dem gewünschten Ausmaß vorgenommen werden können. Langfristige Finanzierungen werden bei Bedarf über Bankkredite abgewickelt. d.) Marktrisiken Für 2024 rechnen wir mit einer Abschwächung des globalen Wirtschaftswachstums als Folge hoher Energiepreise und Inflationsraten, steigender Zinsen und des Auslaufens von Nachholeffekten aus der Corona-Pandemie. Die gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten bleiben außerordentlich hoch. Eine weitere Eskalation geopolitischer Konflikte, beispielsweise in China, könnte zu Beeinträchtigungen globaler Lieferketten und zu größeren Einschränkungen des Angebots von Energie, Industrierohstoffen und Zwischenprodukten führen. Der Krieg in der Ukraine birgt erhebliche Risiken für die Marktentwicklung in Europa. Risiken für die Lieferketten, aber auch für die globale Nachfrageentwicklung können sich aus einem schwächeren Wachstum in China als Folge anhaltender pandemiebedingter Störungen ergeben. II. Chancenbericht Das Bestellverhalten unserer Kunden hat einen überproportionalen Einfluss auf unsere geplante Umsatz- und Ergebnisentwicklung und kann sowohl zu einem Übertreffen als auch einem Unterschreiten unserer Prognose führen. Aufgrund unserer Akquisitionsmaßnahmen bestehen sowohl im In- als auch Auslandsgeschäft neue Möglichkeiten hinsichtlich der Umsatzentwicklung. Weitere Chancen bestehen in der intensiven Pflege der bestehenden Kundenbeziehungen, die die Basis unserer Planungen darstellen. Durch die etwas schwächere Auftragsentwicklung am Jahresanfang wird die Auftragslage von der Geschäftsleitung als noch gut bezeichnet. Dem Markt werden wir durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. III. Gesamtaussage Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir, aufgrund stark gestiegener Material- und Energiepreise sowie Inflation und Lohnsteigerungen, mit einer schwächeren Entwicklung der Ertragslage als im abgelaufenen Geschäftsjahr. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. E. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Finanzinstrumente der Gesellschaft bestehen im Wesentlichen aus den Guthaben bei Kreditinstituten, dem Forderungsmanagement und den Verbindlichkeiten. Der Zahlungseingang wird ständig überwacht und, soweit die Forderungen nicht innerhalb der gesetzten Zahlungsfristen eingehen, durch ein wirksames Mahnwesen ergänzt. Weitere Zahlungsrisiken bestehen nicht. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden grundsätzlich innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten und über die eigenen liquiden Mittel. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. F. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen keine Zweigniederlassungen.
Maxdorf, 08. März 2024 EM-Technik GmbH Armaturenbau Herr Michael Meier BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023EM-Technik GmbH Armaturenbau, MaxdorfA. ALLGEMEINE ANGABEN Die Gesellschaft hat Ihren Sitz in Maxdorf ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ludwigshafen unter HRB 1267 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft erfolgt gemäß dem Handelsgesetzbuch in der jeweils gültigen Fassung. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Im Interesse einer größeren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Angaben und Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, insgesamt im Anhang aufgeführt. B. WESENTLICHE BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE Bei der Bewertung der einzelnen Positionen werden die folgenden Grundsätze angewendet: 1. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. 2. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 800,00 werden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Im Anlagenspiegel werden diese Vermögensgegenstände aus Vereinfachungsgründen in den Bereichen Anschaffungskosten und Abschreibungen jeweils unter den Zu- und Abgängen ausgewiesen. 3. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. 4. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden unter Beachtung des Niederstwertprinzips zu Anschaffungskosten bewertet, die fertigen und unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten. 5. Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bilanziert. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. 6. Unmittelbare Pensionsverpflichtungen für Aktive werden nach dem international anerkannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) bewertet. Nach diesem Verfahren errechnet sich die Höhe der Pensionsverpflichtungen aus der zum Bilanzstichtag erdienten Anwartschaft unter Berücksichtigung zukünftiger Gehaltssteigerungen. Der ermittelte Betrag wird pauschal mit dem durchschnittlichen Marktzins abgezinst, der sich bei einer angenommenen Laufzeit von 15 Jahren ergibt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 167). Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersverpflichtung dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB), werden, bewertet mit Ihrem Zeitwert, mit der Pensionsverpflichtung verrechnet. 7. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen werden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Erträge und Aufwendungen aus der Abzinsung/Aufzinsung von Rückstellungen werden jeweils gesondert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. 8. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag (ohne Umsatzsteuer) ausgewiesen. 9. Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUM JAHRESABSCHLUSS I. Erläuterung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Anlagevermögen Die Aufgliederung der in der Bilanz ausgewiesenen Anlagepositionen und ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind im Anlagespiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen, wie im Vorjahr, nicht. 3. Eigenkapital - ausschüttungsgesperrte Beträge In Höhe von T€ 38 (Vorjahr: T€ 167) ergibt sich eine Gewinnausschüttungssperre aus dem geänderten Zinssatz zur Abzinsung der Pensionsrückstellung gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. 4. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden aufgrund von Versorgungsplänen für Zusagen auf Alters-, Invaliden- und Hinterbliebenenleistungen gebildet. Die Bewertung erfolgt bei Pensionsanwartschaften von Aktiven nach der Projected Unit Credit Method auf Basis der folgenden Grundlagen: • Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G • Zinssatz 1,82 % • Gehaltstrend 1,5 % p.a. • Rententrend 1,5 % p.a. Die folgende Tabelle zeigt die in der Bilanz zum 31. Dezember 2023 verrechneten Beträge:
Die Zeitwerte der Rückdeckungsversicherungen entsprechen dem vom Versicherer nachgewiesenen Deckungskapital und damit den Anschaffungskosten. Im Finanzergebnis wurden entsprechend die zugehörigen Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen saldiert:
5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen für unterlassene Instandhaltungen mit Nachholung innerhalb von drei Monaten, Umsatzprovisionen, Kosten des Jahresabschlusses, Archivierung, Berufsgenossenschaft, Dienstjubiläen, Personal und Gewährleistung gebildet. Die Bewertung der Rückstellungen für Dienstjubiläen erfolgt nach den Vorschriften des §°253°Abs. °1°bis°3°HGB. Dabei werden alle Dienstjubiläen in die Berechnung einbezogen. Die von der Gesellschaft zu entrichtenden gesetzlichen Sozialabgaben werden dabei berücksichtigt. Als Fluktuationswahrscheinlichkeiten werden die von Dr. Klaus Heubeck veröffentlichten Werte zu 100,00 % angesetzt. Die Bewertung der Rückstellung basiert auf folgenden Rechnungsgrundlagen: • Richttafeln von Dr. Klaus Heubeck 2018 G • Zinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB): 1,74 % 6. Verbindlichkeitenspiegel Verbindlichkeiten: Restlaufzeit bis zu einem Jahr: T€ 1.191 (Vorjahr: T€ 1.209). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen wie im Vorjahr nicht. In den Verbindlichkeiten sind solche aus Steuern in Höhe von T€ 72 (Vorjahr: T€ 89) sowie aus sozialer Sicherheit in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. In den Verbindlichkeiten ist ein Darlehen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von T€ 397 (Vorjahr: T€ 401) enthalten. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasingverträgen betragen T€ 95. 8. Altersversorgung In den Aufwendungen für soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung sind solche für Altersversorgung in Höhe von T€ 193 (Vorjahr: T€ 126) enthalten. 9. Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen T€ 2 (Vorjahr: T€ 1) enthalten. 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen T€ 23 (Vorjahr: T€ 84) enthalten. 11. außerplanmäßige Abschreibungen In den Aufwendungen für Abschreibung sind im laufenden Geschäftsjahr außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von T€ 75 (Vorjahr: T€ 0) enthalten. Diese betreffen einen 3D-Drucker im Anlagevermögen aufgrund einer dauernden Wertminderung. II. Sonstige Angaben 1. Zusammensetzung der Organe Im Geschäftsjahr war zum Geschäftsführer bestellt: • Herr Michael Meier, Gesellschaftergeschäftsführer - Diplom-Wirtschaftsingenieur Entsprechend § 286 Abs. 4 HGB werden die in § 285 Nr. 9a und b HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterlassen, da anhand dieser Angaben die Bezüge des Mitglieds dieses Organs festgestellt werden können. 2. Personalstand Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer war im Berichtszeitraum:
3. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt € 3.593.906,97, der Gewinnvortrag € 13.247.589,71. Auf neue Rechnung sollen € 16.841.496,68 vorgetragen werden. 4. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag Es sind uns keine Vorgänge von Bedeutung bekannt geworden, die zu einem wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung des Unternehmens führen könnten.
Maxdorf, den 08. März 2024 EM-TECHNIK GMBH ARMATURENBAU Herr Michael Meier, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 19.06.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkFür den vollständigen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 vor der Inanspruchnahme von Erleichterungen bei der Offenlegung haben wir nachfolgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die EM-Technik GmbH Armaturenbau: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EM-Technik GmbH Armaturenbau - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EM-Technik GmbH Armaturenbau für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie, ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Darmstadt, den 8. März 2024 Pfeiffer
Link GmbH
Goll, Wirtschaftsprüfer |
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