Stammdaten

Register
Amtsgericht Recklinghausen HRB 1178
Eingetragen
22.10.1980
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagenteilen und -zubehörEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t
Gegenstand
der Handel mit neuen und gebrauchten Kraftfahrzeugen, deren Reparatur, Wartung und Inspektion.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ralf Kroppen
seit 22.9.2003
Geschäftsführer
Stefan Kroppen
seit 22.9.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

20.00% identifiziert80.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
R*** K******
10.00%
S***** K******
10.00%

Ungelöste Beteiligungen (1)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

R*** K******
2.575 €
10.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Automobile Kroppen GmbH

Recklinghausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ zum 31. Dezember 2023

Automobile Kroppen GmbH, Herten

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.250,00 8.400,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 96.217,00 105.889,00
2. technische Anlagen und Maschinen 132.624,00 104.329,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 246.216,58 219.054,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 44.000,00 0,00
519.057,58 429.272,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. fertige Erzeugnisse und Waren 7.237.908,96 5.941.957,41
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -36.662,72 -87.559,63
7.201.246,24 5.854.397,78
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 630.290,78 775.275,49
2. sonstige Vermögensgegenstände 602.701,76 437.799,77
1.232.992,54 1.213.075,26
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 772.228,33 847.614,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 52.389,75 46.810,71
D. aktive latente Steuern 100.251,73 100.251,73
9.883.416,17 8.499.822,17

PASSIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.750,00 25.750,00
II. Gewinn-/Verlustvortrag 1.644.707,12 1.292.596,79
III. Jahresüberschuss 319.725,25 352.110,33
1.990.182,37 1.670.457,12
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 708.203,00 1.216.240,00
2. Steuerrückstellungen 153.982,41 72.951,41
3. sonstige Rückstellungen 391.341,18 364.555,01
1.253.526,59 1.653.746,42
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 18.756,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.449.241,58 4.378.127,29
3. sonstige Verbindlichkeiten 190.465,63 466.616,47
6.639.707,21 4.863.500,10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 312.118,53
9.883.416,17 8.499.822,17

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 20.643.892,32 18.936.178,36
2. sonstige betriebliche Erträge 620.865,89 195.818,32
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 0,00 (EUR 15.278,63)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 16.321.259,55 14.675.330,01
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 191.384,50 235.662,83
16.512.644,05 14.910.992,84
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.880.097,62 1.735.428,64
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 630.293,26 550.668,14
2.510.390,88 2.286.096,78
5. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 93.884,93 70.619,31
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 197.304,99 0,00
291.189,92 70.619,31
6. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.246.042,80 1.263.554,96
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 716,08 83,21
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 223.399,20 90.541,53
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 155.172,65 151.287,68
- davon Erträge aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern EUR 0,00 (EUR -4.371,27)
10. Ergebnis nach Steuern 326.634,79 358.986,79
11. sonstige Steuern 6.909,54 6.876,46
12. Jahresüberschuss 319.725,25 352.110,33

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

Automobile Kroppen GmbH, Herten

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge 31.12.2023
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.450,00 0,00 9.450,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 9.450,00 0,00 9.450,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 383.006,41 0,00 383.006,41
2. technische Anlagen und Maschinen 297.709,00 43.408,45 341.117,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 545.813,85 93.112,06 638.925,91
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 44.000,00 44.000,00
Summe Sachanlagen 1.226.529,26 180.520,51 1.407.049,77
Summe Anlagevermögen 1.235.979,26 180.520,51 1.416.499,77
Abschreibungen Kumulierte Buchwerte
Abschreibungen31.12.202331.12.2022
EUR EUR EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.200,00 5.250,00 8.400,00 3.150,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 4.200,00 5.250,00 8.400,00 3.150,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 286.789,41 96.217,00 105.889,00 9.672,00
2. technische Anlagen und Maschinen 208.493,45 132.624,00 104.329,00 15.113,45
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 392.709,33 246.216,58 219.054,00 65.949,48
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 44.000,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 887.992,19 519.057,58 429.272,00 90.734,93
Summe Anlagevermögen 892.192,19 524.307,58 437.672,00 93.884,93

Anhang zum 31.12.2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den §§ 242 ff. und den §§ 264 ff. des Handelsgesetzbuches (HGB) und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Automobile Kroppen GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Recklinghausen

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Recklinghausen

Register-Nr.: HRB 1178

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Angabenerleichterungen der §§ 274a, 276 und 288 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, solche mit zeitlich begrenzter Nutzungsdauer abzüglich planmäßiger Abschreibungen, angesetzt. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Vorräte werden verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist ggf. durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden.

Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt.

Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt.

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem international üblichen Anwartschaftsbarwertverfahren bewertet.

Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert.

Die Umrechnung der Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt mit dem Kurs am Entstehungstag bzw. bei Fremdwährungsforderungen mit dem am Bilanzstichtag höheren Stichtagskurs (Briefkurs) mit der Folge eines niedrigeren und bei Fremdwährungsverbindlichkeiten mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren Stichtagskurs (Geldkurs) mit der Folge eines höheren Stichtagswerts.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr sind zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag bewertet.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) dargestellt.

Aktive Latente Steuern

Zum Bilanzstichtag sind aktive latente Steuern i. H. v. T€ 100 (Vorjahr T€ 100) zu verzeichnen. Diese resultieren im Wesentlichen aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellung nach Handels- und Steuerrecht. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit einem Steuersatz von 32,62 %.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Pensionsrückstellung wurde gemäß §253 Abs.1 Satz 2 und Satz 3 HGB mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie wurde mit dem Barwert-Bewertungsverfahren auf Basis der Heubeck-Tafeln von 2018 G unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 1,82% ermittelt. Renten- und Gehaltstrends waren nicht zu berücksichtigen. Bei der Ermittlung des Zinssatzes wurde von dem Wahlrecht gemäß §253 Abs.2 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht.

Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht Gebrauch, den notwendigen Zuführungsbetrag aufgrund der BilMoG-Umstellung auf 15 Jahre zu verteilen. Die Zuführungsbeträge werden in der Gewinn- und Verlustrechnung unter dem Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst. Zum Bilanzstichtag beträgt der noch nicht erfasste Zuführungsbetrag (Unterdeckung) € 5.954,00.

Der Unterschiedsbetrag gemäß § 253 Abs. 6 HGB beträgt zum 31. Dezember 2023 € 4.402 und ist insoweit ausschüttungsgesperrt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Umbaumaßnahmen, Gewährleistungsverpflichtungen, Urlaubsverpflichtungen, Tantiemen und Jahresabschluss- sowie Prüfungskosten.

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeiten Jahr Gesamtbetrag bis 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2023 0,0 0,0 0,0 0,0
2022 18,8 0,0 18,8 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2023 6.449,2 6.449,2 0,0 0,0
2022 4.378,1 4.378,1 0,0 0,0
sonstige Verbindlichkeiten 2023 190,5 87,6 0,0 102,9
2022 466,6 200,6 163,1 102,9
2023 6.639,7 6.536,8 18,8 102,9
Summe 2022 4.863,5 4.565,2 181,9 102,9

In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.084,3 (Vorjahr T€ 883,9) enthalten. Für Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte.

Aufgrund einer umsatzsteuerlichen Organschaft mit der Automobile Kroppen Verwaltungs GmbH & Co. KG, bestehen Verbindlichkeiten gegenüber dieser aus Steuern in Höhe von T€ 0,0 (Vorjahr T€ 163,1). Des Weiteren bestehen Darlehensschulden gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von T€ 102,9 (Vorjahr T€ 102,9).

Sonstige Angaben

Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde, außergewöhnliche Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von T€ 535.

Die im Personalaufwand ausgewiesenen Aufwendungen aus Altersversorgung belaufen sich auf T€ 0 (Vj. T€ 30).

Die Zinsaufwendungen enthalten Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 21 (Vj. T€ 23).

Belegschaft

Im Durchschnitt waren 50 Mitarbeiter beschäftigt. Diese teilten sich wie folgt auf:

Angestellte 12
Gewerbliche Arbeitnehmer 24
Aushilfen 14

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft sind

Herr Stefan Kroppen

Herr Ralf Kroppen

Hinsichtlich der Angabe zu den Gesamtbezügen der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 Buchstabe a HGB wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 119,5 p.a. und resultieren im Wesentlichen aus Pachtverträgen (unbewegliche Wirtschaftsgüter) und Leasingverträgen (bewegliche Wirtschaftsgüter).

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet.

 

Herten, 31. Januar 2025

gez. Stefan Kroppen, Geschäftsführer

gez. Ralf Kroppen, Geschäftsführer

Lagebericht

I. Grundlagen der Gesellschaft

Die Automobile Kroppen GmbH betreibt ein Autohaus in 45701 Herten und konzentriert sich auf drei geschäftliche Säulen:

Vertraglicher Vertrieb von neuen Automobilen der Marken KIA, FIAT, Fiat Professional und Abarth sowie den freien Vertrieb von Automobilen aller Marken,

Vertraglicher Service für KIA, FIAT, FIAT Professional, Abarth, Jeep und Alfa Romeo Fahrzeuge inklusive Ersatzteilen und Zubehör sowie Garantiearbeiten für die jeweiligen Hersteller sowie

Karosserie- und Lackierarbeiten für alle Marken.

II. Wirtschaftsbericht

1. Wirtschaftliches Umfeld und Branchenentwicklung

Das Jahr 2023 war geprägt durch die Folgen der Covid 19-Pandemie und des Krieges in der Ukraine. Die deutsche Wirtschaft hat im Jahr 2023 im Gesamtverlauf an Dynamik verloren. Das Bruttoinlandsprodukt blieb auf dem gleichen Niveau wie im Vorjahr. Die Zahl der inländischen Erwerbstätigen hat sich auf ca. 47 Mio. erhöht. Der deutsche Automobilmarkt war im Jahr 2023 immer noch durch die Folgen der Corona- Pandemie und einem Rückgang der Produktion geprägt.

Im Jahr 2023 wurden insgesamt rund 3,7 Millionen Fahrzeuge neu zugelassen. Dies entsprach einer Zunahme um 5,5 %. 2.844.609 neu zugelassene Personenkraftwagen (Pkw) weisen gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg von 7,3 % auf. Knapp die Hälfte aller Pkw (1.379.260 bzw. 48,5 %) waren mit einem alternativen Antrieb ausgestattet. Batterieelektrische Pkw (BEV) nahmen um 11,4 % zu, Plug-in-Hybride waren mit - 51,5 % rückläufig. Pkw mit einem CO 2 -Ausstoß von 121 bis 160 g CO 2 pro km erreichten einen Anteil von 43,5 % (2022: 38,3 %). Hier wurden 1.237.203 Pkw neu zugelassen. Dies entsprach einem Anstieg von 21,7 %. Der durchschnittliche CO 2 - Ausstoß stieg um 4,9 % auf 114,9 g/km (2022: 109,6 g/km). Fast jeder Dritte neu zugelassene Pkw (30,1 %) war dem Segment der SUVs zuzuordnen. Rund 1,9 Millionen Pkw (67,1 %) wurden gewerblich zugelassen.

Das Automobiljahr 2023 war aus Sicht des Gebrauchtwagenmarktes ein Jahr ohne Rekorde. 6.030.874 Besitzumschreibungen in 12 Monaten sind jedoch 6,9 % höher als im sehr schlechten Jahr 2022. Im Gebrauchtwagenmarkt stieg die Anzahl der Besitzumschreibungen von PKW im Jahr 2023 um 6,9 % im Vergleich zum Vorjahr auf 6.030.874. Da im Jahr 2022 jedoch ein Rückgang um 14,1 % zu verzeichnen war, ist der Anstieg in 2023 grundsätzlich positiv zu bewerten.

Wir wissen aus den ersten Analysen des DAT Reports, dass eine hohe Zahl an Pkw- Haltern einfach abwarten will, wie sich der Markt u. a. bezüglich der Antriebsarten entwickeln wird. Wir wissen auch, dass viele ihren geplanten Autokauf aus Kostengründen verschoben haben, und viele davon werden erst in fünf Jahren oder sogar noch später einen Autokauf tätigen. Beachtenswert hierbei: Zum Zeitpunkt der Befragung für den DAT Report waren die Fahrzeuge bereits sechs Jahre im Besitz der Menschen. Wir laufen somit auf einen weiter stark alternden Fahrzeugbestand zu. Und das, was aus den ehemaligen gewerblichen Zulassungen nun als Gebrauchtwagen auf den Markt kommt, ist entweder noch zu teuer oder elektrifiziert. Auf beides haben die eher preissensiblen Gebrauchtwagenkäufer ohne eigene Garage kaum bis gar kein Interesse.

Im Geschäftsfeld Service und Reparatur war im Jahr 2023 ein Umsatzsprung von 17,7 % auf rund 33,8 Mrd. Euro im Vergleich zu 2022 zu verzeichnen. Die Gründe waren der weiter gewachsene Fahrzeugbestand, die höhere Zahl der Wartungen mit gestiegenen Kosten (plus 8,5 % pro Wartung) sowie die um 15,3 % höheren Kosten pro Unfallreparatur.

2. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Die Gesellschaft konnte ihren Leistungsumfang in 2023 in den Kerngeschäftsbereichen Neu- und Gebrauchtwagengeschäft gegenüber 2022 steigern. Das Werkstatt- und Teilegeschäft blieb auf einem gleichbleibenden Niveau.

Insgesamt ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 320 (Vj T€ 352).

Insgesamt beurteilen wir den Geschäftsverlauf 2023 vor dem Hintergrund des schwierigen Marktumfelds als noch zufriedenstellend.

3. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Unsere Vermögenslage ist als Händler gekennzeichnet durch ein hohes Vorratsvermögen, welches sich im Jahr 2023 nochmals um T€ 1.347 erhöht hat. Unsere Investitionstätigkeit beschränkt sich auf Ersatz- und Modernisierungsinvestitionen.

Unsere Finanzlage sehen wir als geordnet und sicher an. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Hierzu waren wir im abgelaufenen Geschäftsjahr stets in der Lage. Per 31. Dezember 2023 waren die kurzfristigen Verbindlichkeiten durch kurzfristig gebundene Vermögensgegenstände und liquide Mittel abgedeckt.

Unser Finanzierungsbedarf war durch Kreditverträge mit der Stellantis Financial Service, der Hyundai Capital Bank und der Santander Consumer Bank ausreichend gedeckt. Die eingeräumten Kreditlinien wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr nicht voll ausgeschöpft.

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage betrachten wir als gut.

Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war durch die getroffene Liquiditätsvorsorge sowie die eingeräumten Kreditlinien im Berichtsjahr durchgängig gut. Gebotene Möglichkeiten der Zahlungsvergünstigungen nehmen wir in Anspruch.

Die Umsatzerlöse stiegen 2023 um 9% auf T€ 20.644. Den gestiegenen Umsatzerlösen standen prozentual auch gestiegene Nachlässe gegenüber. Die prozentuale Rohmarge ist daher von 21,3% im Vorjahr auf 20,0% leicht rückläufig.

Das Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) stellt den wesentlichen operativen Leistungsindikator unserer Gesellschaft dar. Es lag 2023 nach Bereinigung um einmalige Effekte mit T€ 163 um T€ 431 deutlich unter dem Vorjahr, welches wir allerdings auch aufgrund des schwierigen Marktumfelds erwartet hatten.

Aus der Auflösung von Rückstellungen ergab sich ein einmaliger positiver Ergebniseffekt in Höhe von T€ 535.

III. Prognose-, Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Der Fahrzeugmarkt wird weiterhin von der Diskussion um die Zukunft der bisherigen und alternativen Antriebstechnologien beherrscht.

Die derzeitige Produktpalette unserer Lieferanten bildet diese Diskussion derzeit nur teilweise ab, da bisher nur wenige Fahrzeuge mit gebrauchsfähiger alltagstauglicher alternativer Antriebstechnologie am Gesamtmarkt angeboten werden.

Der Übergang zu alternativen Antriebstechnologien ist jedoch ein Mehrjahresprozess, so dass wir aus heutiger Beurteilung von einer Mehrjahreskonstanz unseres Produktangebotes ausgehen.

Durch den steigenden Bestand an Vorführ-, Neu- und Gebrauchtfahrzeugen steigen tendenziell auch unsere Vertriebsrisiken. Der hohe Leistungsanteil aus dem Handel gebrauchter Fahrzeuge birgt das Risiko des Wertberichtigungsbedarfs, wenn der Weiterverkauf mit zeitlichen Verzögerungen und nicht ausreichendem Käuferinteresse einhergeht.

Ein Risiko für die Ertragslage besteht unverändert in einem nachlassenden allgemeinen Konsumverhalten durch eine Erhöhung der Inflation. Unverändert zum Vorjahr können auch plötzlich eintretende nachteilige Veränderungen des deutschen Marktes nicht ausgeschlossen werden, solange in Europa und global wirtschaftliche Unsicherheiten bestehen.

Der hohe Wettbewerb bestehender Autohäuser und deren Bereitschaft zu Preisnachlässen birgt das Risiko von Margenverlusten.

Die fortlaufende Frage, wie der Hersteller künftige Preiskonditionen gestaltet und uns gegenüber verändert, führt auch zu Unsicherheiten. Risiken in der Branche ergeben sich auch aus dem zunehmenden Angebot über Internetplattformen und dem hieraus entstehenden Druck auf die Margen.

Für das Geschäftsjahr 2024 und 2025 erwarten wir nach aktuellem Stand und unter Berücksichtigung der bisher gut gemeisterten Entwicklungen des Fahrzeugverkaufs, im Ergebnis begrenzte negative Auswirkungen der zuvor beschriebenen Risiken auf unsere wirtschaftliche Entwicklung.

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Ziel unseres Finanz- und Risikomanagements ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art, wobei wir eine aus unserer Sicht konservative und von Vorsicht geprägte Risikopolitik verfolgen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird unser Liquiditätsbedarf laufend überwacht und jeweils aktueller Änderungsbedarf zeitnah festgestellt. Dies dient als Basis für die Geldmitteldisposition.

Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken bei finanziellen Vermögenswerten erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Laufende Bonitätsbeurteilungen sowie ein Debitorenmanagement mit Mahnwesen begleiten die Abwicklung unserer Geschäfte.

Unsere Gesellschaft ist in keine relevanten Rechtsstreitigkeiten verwickelt.

2. Chancenbericht

Durch den Vertrieb von verschiedenen inner- und außereuropäischen Importmarken neben den bisherigen Marken hat sich eine gute Stellung am Markt und eine gewisse Unabhängigkeit ergeben, so dass wir uns trotz des nachhaltig schwierigen Marktumfeldes, auf Grund des von uns vertriebenen Markenmix sowie des erweiterten Absatzgebietes und der guten Marktdurchdringung, behaupten. Der Bestand an Vorführfahrzeugen und der Rückkauf von Leasingfahrzeugen bietet nicht nur Risiken, sondern auch Chancen für den Vertrieb.

Grundsätzliche Veränderungen in der Geschäftspolitik haben sich bis heute nicht ergeben. Ergebnisse aus der Analyse unserer Kostenstrukturen und der Kostenverursachung werden wir in die Kalkulation und Festlegung unserer Leistungspreise einfließen lassen. Hieraus erwarten wir Ertragssteigerungen bzw. Ausgleiche etwaiger reduzierter Herstellervergütungen.

Wir sehen unsere Chancen unverändert darin, den regionalen Marktanteil aufgrund unserer fachkundigen und persönlichen Betreuung noch weiter steigern und ausbauen zu können. Kurze Entscheidungswege eröffnen uns eine besondere Flexibilität in der Betreuung unserer Kunden. Ausbaufähig bleibt auch weiterhin unser Servicebereich. Hier werden wir uns auch im Jahr 2025 weiter mit beschäftigen.

3. Prognosebericht

Die Prognosen für das Neu- und Gebrauchtwagengeschäft in Deutschland weisen für 2024 auf inflationsbedingte, schlechtere Rand- und Rahmenbedingungen hin. Wir sind in unseren internen Planungen für das Geschäftsjahr 2024 zunächst davon ausgegangen, dass unsere Gesamtleistung auf gleichbleibendem Niveau bleibt. Wir müssen allerdings abwarten, wie sich die Lieferfähigkeit der Hersteller mit Fahrzeugen und Ersatzteilen entwickeln wird.

Die Planzahlen wurden in den vergangenen Jahren durch die Covid19-Pandemie, die Energiekrise und die Ukraine-Krise aber außer Bezug gesetzt. Trotz der Einschränkungen haben wir auf Basis vorläufiger Daten im Jahr 2024 eine ähnliche Größe des Vorjahresumsatzes erreicht. Das Augenmerk liegt daher weiterhin auf dem Kostenmanagement.

Aufgrund der schwierigen Rahmenbedingungen erwarten wir im Vergleich zu 2023 leicht rückläufige Ergebnisse vor Zinsen und Steuern für die Jahre 2024 und 2025.

Wir werden dadurch in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die finanzierenden Banken halten an ihrem Engagement bei uns fest. Die Liquiditätslage ist gut; aus heutiger Sicht sind keine Engpässe zu erwarten.

 

Herten, 31. Januar 2025

gez. Stefan Kroppen, Geschäftsführer

gez. Ralf Kroppen, Geschäftsführer

Bei dem anliegenden Jahresabschluss handelt es sich um die nach § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Automobile Kroppen GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Automobile Kroppen GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Automobile Kroppen GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können,

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben,

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben,

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann,

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt,

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, 11. Februar 2025

BPG Beratungs- und Prüfungsgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
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gez. D. Bottermann, Wirtschaftsprüfer

gez. S. Venkitasseril, Wirtschaftsprüfer

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