SaarGummi Service GmbHLiquidiert

66687 Wadern, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Saarbrücken HRB 63788
Vorher
Ela Tech Elastomere Technology GmbH
Eingetragen
29.1.1991
Branche
Herstellung von Kautschuk, Kautschukmischungen und Halbzeug darausHerstellung von sonstigen Gummiwaren a. n. g.Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Gegenstand
Die Erbringung von - nicht erlaubnispflichtigen - Dienstleistungen jeglicher Art für Unternehmen der Saar-Gummi Gruppe und Dritte, insbesondere in den Bereichen Personaldienstleistungen, Rechnungswesen, Informationstechnologiedienstleistungen, betriebswirtschaftlicher Systeme, technische Dienstleistungen (z.B. Instandhaltung, Arbeitssicherheit und Werkschutz) und Einkauf sowie die Herstellung von technischen Gummiartikeln und die Entwicklung neuer diesbezüglicher Produktionsverfahren sowie der Betrieb einer Lehrwerkstatt.

Historie

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Management

NameRolle
Nadine Basten
seit 6.5.2020
Geschäftsführer
Klaus Groß
seit 10.8.2017
Prokura

Konzern- und Jahresabschlüsse

SaarGummi Service GmbH

Wadern

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 und Lagebericht

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Allgemeines

Die SaarGummi Service GmbH erbringt seit dem 01. Januar 2014 Dienstleistungen jeglicher Art für Unternehmen der SaarGummi-Gruppe und Dritte. Dies dient der Transparenz von Verwaltungs- und Arbeitsabläufen am Standort Wadern und bietet Einsparpotentiale.

Zwischen der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH als Organträgerin und der SaarGummi Service GmbH besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Als Produzent von Gummi-Dichtungssystemen liefert die SaarGummi Gruppe hauptsächlich in die Automobil- und Zulieferindustrie. Daher ist die Gruppe, aber auch die SaarGummi Service GmbH als Dienstleister, neben der allgemeinen Wirtschaftsentwicklung speziell von der Nachfrageentwicklung in der Automobilindustrie anhängig.

Die deutsche Gummiindustrie und vor allem die Profilfertigung stehen schon seit vielen Jahren unter enormem Kostendruck. So können steigende Material-, Personal- oder Energiekosten nur teilweise beim Einkauf vermieden oder durch Preiserhöhungen an die Kunden weitergegeben werden.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Folgende Daten stellen die Entwicklung der Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr dar:

2018
TEUR
2017
TEUR
Gesamtleistung (Umsatzerlöse) 17.023 15.733
Personalaufwand 12.660 11.493
Personalaufwandsquote (Personalaufwand/Gesamtleistung) 74,36% 73,05%
Sonstige betriebliche Erträge 505 488
Abschreibungen 209 191
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.077 2.819
Jahresüberschuss vor Gewinnabführung 771 773
Investitionen 182 316
EBITDA 1.022 1.001
Mitarbeiter im Durchschnitt 191 176

Bei der Gesamtleistung und dem EBITDA handelt es sich um wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren, die von uns auch im Rahmen der internen Unternehmenssteuerung verwendet werden.

Die Umsätze sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.290 gestiegen. Grund hierfür ist der gestiegene Leistungsauftrag innerhalb der SaarGummi Gruppe an die Gesellschaft. Seit August 2018 betreut das Shared Service Center Finanz- und Rechnungswesen der SaarGummi Service GmbH die Buchhaltung der Ela Tech Rheinland Elastomere Technology GmbH im vollen Umfang.

Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 1.167 gestiegen, was im Wesentlichen daraus resultiert, dass aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens bei der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH vor allem in den Bereichen Instandhaltung, innerbetrieblicher Transport, Industrial Engineering und Werkzeugbau zusätzliche Kapazitäten erforderlich wurden.

Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 258 begründet sich im Wesentlichen durch höhere Weiterbildungskosten für Schulungen, vor allem im Projektmanagement, sowie durch die Abrechnung der Dienstleistungen des Werksarztes und der Sanitätsstation über die SaarGummi Service GmbH mit Wirkung vom 01.01.2018.

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung beträgt TEUR 771 (VJ TEUR 773). Das Jahresergebnis wird aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages an die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH abgeführt.

Insgesamt betrachtet ist das Geschäftsjahr zufriedenstellend abgeschlossen worden. Das EBITDA liegt um knapp TEUR 500 über dem Planwert für 2018.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 3.587 um TEUR 91 auf TEUR 3.496 gesunken.

Zum 31. Dezember 2018 beläuft sich das Anlagevermögen auf TEUR 675 (VJ TEUR 709). Im Geschäftsjahr 2018 wurden Software in Höhe von TEUR 3, Betriebs- und Geschäftsausstattung in Höhe von TEUR 163 und Maschinen in Höhe von TEUR 16 angeschafft.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.558 (VJ TEUR 2.617) resultieren mit TEUR 1.872 (VJ TEUR 1.669) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 686 (VJ TEUR 947) aus Darlehensforderungen (Cash Pool).

Die liquiden Mittel belaufen sich auf TEUR 2 (VJ TEUR 4), Bankschulden bestehen zum Stichtag nicht.

Auf Grund des Ergebnisabführungsvertrages mit der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH beträgt das Eigenkapital unverändert TEUR 368.

Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 878 (VJ TEUR 992) entfallen TEUR 656 (VJ TEUR 773) auf Rückstellungen für Personalsachverhalte und TEUR 76 (VJ TEUR 103) auf Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gebühren und Beiträge.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten bestehen zum Stichtag in Höhe von TEUR 167 (VJ TEUR 123).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 889 (VJ TEUR 927) betreffen im Wesentlichen mit TEUR 771 (VJ TEUR 773) Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH.

Finanzlage

Die Gesellschaft ist grundsätzlich von der Finanzlage der SaarGummi-Gruppe abhängig. Infolge der Übernahme der Gruppe durch den Investor CQLT ist die Finanzlage der Gruppe insgesamt stabil. Die Liquidität ist durch das von der Gruppe eingerichtete Cash Pooling abgesichert.

In der Zeit von 2011 bis 2013 wurde die tarifvertraglich begründete betriebliche Altersvorsorge gemäß einer beitragsorientierten Leistungszusage nach der Satzung "Bochumer Verband Neu" angeboten. Seit dem 1. Januar 2014 wird die betriebliche Altersvorsorge über den Chemie-Pensionsfonds angeboten. Durch diesen Schritt wurde das Risiko des künftig sehr hohen Liquiditätsbedarfs, der aus dem stetigen Anstieg der Pensionsrückstellungen resultiert, auf den Chemie-Pensionsfonds ausgelagert. Auch das Langlebigkeitsrisiko und das Risiko für vorzeitige Versorgungsfälle trägt nun der Chemie-Pensionsfonds. Die Verwaltung der Rentner wird ebenfalls vom Chemie-Pensionsfonds übernommen. Vorteile für die Mitarbeiter ergeben sich durch eine höhere Flexibilität insbesondere beim Wechsel des Arbeitgebers und durch die Möglichkeit der privaten Fortführung. Die bisher gegenüber der Gesellschaft von den Mitarbeitern erworbenen Ansprüche nach Satzung "Bochumer Verband Neu" bleiben bestehen.

B. Risikobericht

Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung

Mit der Dienstleistungserbringung für die anderen in Deutschland, insbesondere Büschfeld, ansässigen SaarGummi-Gesellschaften ist das Unternehmen gut ausgerichtet und in der Lage, weiter zu bestehen. Dennoch kann nicht außer Acht gelassen werden, dass mit der bestehenden Abhängigkeit von der Automobilindustrie das Unternehmen einer Reihe von Risiken ausgesetzt ist. Sollte die geplante Umsatzentwicklung der Standortunternehmen, die von der Servicegesellschaft Dienstleistungen empfangen, hinter den Erwartungen bleiben, wird diese Entwicklung sinkende Verrechnungserträge und damit verbunden weniger Ergebnis zur Folge haben. Dieses Risiko wird von der Geschäftsführung kontinuierlich identifiziert und bewertet. Ein wesentliches Element zur laufenden Überwachung der wirtschaftlichen Risiken stellt das Berichtswesen dar, mit dem neben den externen Daten monatlich detaillierte interne Berichte und Auswertungen für die Entscheidungsträger erstellt werden. Laufend werden dabei Abweichungen von Budgets, die Erfüllbarkeit von Planungen sowie das Auftreten neuer Chancen und Risiken untersucht und nachgehalten.

Die SaarGummi Service GmbH bündelt einen wesentlichen Teil des technischen und kaufmännisch-administrativen Know-hows der SaarGummi-Gruppe am Standort Wadern-Büschfeld. Aufgrund der qualifizierten Erfahrung und Kenntnisse der technischen und administrativen Prozessabläufe in Produktionsunternehmen hat die Gesellschaft durchaus Möglichkeiten, ihre Dienstleistungen ebenso extern anzubieten und damit ihr Geschäftsfeld auch außerhalb des Standortes Büschfeld zu erweitern. Kontinuierliche Überwachung und Verbesserung der Prozessabläufe tragen zu einer Erhöhung der Effizienz bei und stellen ein wesentliches Element in der Zukunftssicherung der Servicegesellschaft dar.

Von den im Group Treasury in der SaarGummi-Gruppe eingesetzten modernen IT-Systemen profitiert auch die SaarGummi Service GmbH.

Nach Einschätzung der Geschäftsführung bestehen derzeit keine bestandsgefährdenden oder die Entwicklung der Gesellschaft wesentlich beeinträchtigenden Risiken.

Die weitere Entwicklung der Gesellschaft ist aufgrund der vielfältigen Verflechtungen auch weiterhin abhängig von der Entwicklung der CQLT SaarGummi-Gruppe insgesamt.

C. Prognosebericht

Die SaarGummi Service GmbH erbringt ihre Dienstleistungen für alle in Deutschland ansässigen SaarGummi-Unternehmen, insbesondere am Standort Wadern-Büschfeld. Durch entsprechende Vereinbarungen ist für die nächsten Jahre die Abnahme von Dienstleistungen gesichert.

So haben sich die beteiligten Unternehmen am Standort Büschfeld verständigt, dass die von der SaarGummi Service GmbH angebotenen Leistungen denen von Dritten grundsätzlich vorzuziehen sind. Dabei wird die Qualität der zu erbringenden Leistungen mit Hilfe permanenter Schulungs- und Ausbildungsmaßnahmen sichergestellt.

Bereits in Vorjahren sind am Standort Synergieeffekte genutzt worden, indem zentral ausgerichtete Abteilungen Unterstützung sowie administrative als auch technische Dienstleistungen an weitere Unternehmen der SaarGummi-Gruppe erbracht haben. Die dabei gesammelten Erfahrungen fließen in die Organisations- und Prozessstruktur der SaarGummi Service GmbH mit ein.

Für das Geschäftsjahr 2019 erwarten wir im Rahmen der Weiterverrechnung von Dienstleistungen ein EBITDA von über TEUR 600 und eine Gesamtleistung von TEUR 16.900.

 

Wadern, den 28. Februar 2019

SaarGummi Service GmbH, Wadern

Dr. Roland Dittmann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2018

Aktiva

31.12.2018 31.12.2017
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software   59.784,00   97.239,00
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 297.842,00   221.329,00  
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.137,00   268.245,00  
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 614.979,00 122.508,00 612.082,00
    674.763,00   709.321,00
B. Umlaufvermögen        
I. Vorräte        
Waren   79.392,05   45.788,70
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände        
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 0,00   2.499,00  
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.558.191,59   2.616.564,22  
3. Sonstige Vermögensgegenstände 133.669,85 2.691.861,44 163.260,09 2.782.323,31
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   2.498,41   4.479,13
    2.773.751,90   2.832.591,14
C. Rechnungsabgrenzungsposten   47.675,00   45.485,00
    3.496.189,90   3.587.397,14

Passiva

       
      31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
A. Eigenkapital        
I. Gezeichnetes Kapital     25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag     342.407,13 342.407,13
      367.971,72 367.971,72
B. Rückstellungen        
1. Pensionsrückstellungen     732.485,00 651.950,00
2. Sonstige Rückstellungen     878.044,73 991.701,20
      1.610.529,73 1.643.651,20
C. Verbindlichkeiten        
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen     166.804,67 122.707,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen     889.144,18 926.505,69
3. Sonstige Verbindlichkeiten     461.739,60 526.561,25
- davon aus Steuern EUR 227.339,25 (i. Vj. EUR 228.103,88) -        
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 9.855,04 (i. Vj. EUR 9.819,36) -        
      1.517.688,45 1.575.774,22
      3.496.189,90 3.587.397,14

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

2018 2017
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse   17.023.349,81   15.732.808,85
2. Sonstige betriebliche Erträge   504.944,69   488.039,60
3. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -269.999,85   -256.378,07  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen   -768.566,90 -651.810,72 -908.188,79
4. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter -10.499.646,74   -9.498.492,97  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -2.160.826,38 -12.660.473,12 -1.994.017,58 -11.492.510,55
- davon für Altersversorgung EUR 145.868,95 (i. Vj. EUR 146.062,15) -        
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -209.507,63   -191.426,21
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -3.077.017,02   -2.818.662,37
7. Zinsen und ähnliche Erträge   92,65   70,59
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -23.983,00   -22.840,00
- davon Aufwendungen aus der Abzinszung EUR 23.983,00 (i. Vj. EUR 22.840,00) -        
9. Ergebnis nach Steuern   788.839,48   787.291,12
10. Sonstige Steuern   -18.024,47   -14.164,44
11. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn   -770.815,01   -773.126,68
12. Jahresüberschuss   0,00   0,00

Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar - 31. Dezember 2018

A. Allgemeine Angaben

Die SaarGummi Service GmbH hat ihren Sitz in Wadern und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Saarbrücken (HRB 63788).

Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgt nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG.

Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Von den Erleichterungen des §288 Abs. 2 HGB wurde Gebrauch gemacht.

Die alleinige Gesellschafterin ist die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH in Wadern, mit der eine ertragsteuerliche Organschaft besteht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr.

B. Angaben und Erläuterungen zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden zur Bilanz und zur GuV

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Bilanz

Zur Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände sowie der Sachanlagen wird auf den Anlagenspiegel verwiesen.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden bei Zugang mit ihren Anschaffungskosten (Anschaffungspreis, Anschaffungsnebenkosten, nachträgliche Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen) aktiviert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig (lineare Methode) abgeschrieben. Die Nutzungsdauern für Software betragen 1 bis 6 Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten (Anschaffungspreis, Anschaffungsnebenkosten, nachträgliche Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen) angesetzt, vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen. Die Abschreibungen werden linear vorgenommen; die Nutzungsdauer beträgt bei technischen Anlagen und Maschinen sowie bei anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 bis 14 Jahre.

Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen.

Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 1.000,- werden in einem Sammelposten aktiviert und über 5 Jahre abgeschrieben. Diese Vorgehensweise entspricht der steuerlichen Regelung des § 6 Abs. 2a EStG, welche aus Vereinfachungsgründen auch für die Handelsbilanz Anwendung findet.

Umlaufvermögen

Die Vorräte in Höhe von TEUR 79 (VJ TEUR 46), bestehen aus IT-Equipment, welches im Rahmen der Dienstleistungserbringung als Shared Service Center auf Lager gehalten werden muss. Die IT-Equipment Bestände werden zu Einstandspreisen bewertet und aktiviert. Da das gesamte IT-Equipment zum Bilanzstichtag weniger als ein Jahr alt war, wurde keine Abwertung der Bestände vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken sind durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Als uneinbringlich eingeschätzte Forderungen werden abgeschrieben.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 2.558 (VJ TEUR 2.616) resultieren mit TEUR 1.872 (VJ TEUR 1.669) aus Lieferungen und Leistungen und mit TEUR 686 (VJ TEUR 947) aus Darlehensforderungen (Cash Pool). Die Forderungen gegen die Gesellschafterin betragen TEUR 1.319 (VJ TEUR 1.379).

Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von TEUR 134 (VJ TEUR 163) beinhalten unter anderem Forderungen gegen Versicherungen in Höhe von TEUR 40 (VJ TEUR 45).

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

Der Geldbestand in Höhe von TEUR 2 (VJ TEUR 4) besteht im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Ausgewiesen werden Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungen in Höhe von TEUR 48 (VJ TEUR 45) betreffen Abgrenzungen für Wartungsverträge.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital in Höhe von TEUR 26 (VJ TEUR 26) ist voll einbezahlt.

Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Die Bewertung erfolgt nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zum Stichtag gemäß Planformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer bis dahin abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Der Rückstellungsbetrag ist unter Einbeziehung von Trendannahmen hinsichtlich der zukünftigen Anwartschafts- und Rentenentwicklung sowie evtl. Fluktuationswahrscheinlichkeiten ermittelt worden. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck verwendet.

Gemäß der Bewertungsänderung nach § 253 Abs. 2 S. 1 HGB sind die Rückstellungen für Altersvorsorgeverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten 10 Jahre, der sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt, abzuzinsen. Gemäß § 253 Abs. 6 HGB ist der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB in der Fassung vor Gesetz zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften) in jedem Geschäftsjahr zu ermitteln.

Folgende weitere Annahmen liegen der Bewertung zugrunde:

Rechnungszinssatz p. a.: 3,21 % (10-Jahres-Durchschnitt)
Rechnungszinssatz p. a.: 2,33 % (7-Jahres-Durchschnitt)
Gehaltstrend p. a.: 0,00 %
Rententrend p. a.: 1,00 %
Fluktuation p. a.: 4,00 %

Die Berechnung der Rückstellung für die Witwen-/Witwerleistungsanwartschaft erfolgte nach der sog. kollektiven Methode, bei der die Verheiratungswahrscheinlichkeiten den verwendeten Rechnungsgrundlagen zugrunde gelegt wurden. Als Finanzierungsendalter wurde die Vollendung des 65. Lebensjahres angesetzt.

Die Pensionsverpflichtung beträgt TEUR 732 (VJ TEUR 652).

Ermittlung des Unterschiedsbetrages nach § 253 Abs. 6 HGB:

Rückstellung entsprechend der Herleitung oben unter Verwendung des 10-Jahres-Durchschnittszinsatzes EUR 732.485
Zum Vergleich: Rückstellung unter Verwendung des 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes EUR 896.089
Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB EUR 163.604

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, ungewisse Verpflichtungen und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt.

Von den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 878 (VJ TEUR 992) entfallen TEUR 656 (VJ TEUR 773) auf Rückstellungen für Personalsachverhalte und TEUR 76 (VJ TEUR 103) auf Rückstellungen für ausstehende Lieferantenrechnungen. Die übrigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Beratung, Gebühren und Beiträge.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen bewertet.

Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von:

per 31.12.2018
TEUR
Restlaufzeit bis 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR
Restlaufzeit über 5 Jahre
TEUR
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 167 167 0 0
Vorjahr 123 123 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 889 889 0 0
Vorjahr 927 927 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 462 462 0 0
Vorjahr 527 527 0 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 889 (VJ TEUR 927) betreffen mit TEUR 771 (VJ TEUR 773) Verbindlichkeiten aus der Ergebnisabführung an die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH. Die restlichen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 118 (VJ TEUR 154) stellen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen dar.

Haftungsverhältnisse

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag, aus welchen die Gesellschaft in Anspruch genommen werden könnte.

Gewinn- und Verlustrechnung

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 505 (VJ TEUR 488) sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 214 (VJ TEUR 256) enthalten.

C. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen:

2019 TEUR 1.367
2020 TEUR 353
2021 TEUR 27
2022 TEUR 2

Von den im Geschäftsjahr 2019 vermerkten finanziellen Verpflichtungen entfallen TEUR 687 auf Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen.

2. Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter betrug:

01.01 bis 31.12.2018 01.01. bis 31.12.2017
Gewerbliche Arbeitnehmer 87 82
Angestellte 104 94
Summe nach § 285 Nr. 7 HGB 191 176

3. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge seit dem 1. Januar 2019 von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erwarten.

4. Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss vor Gewinnabführung in Höhe von TEUR 771 (VJ Gewinn TEUR 773) wird aufgrund des abgeschlossenen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages an die CQLT SaarGummi Deutschland GmbH, Wadern, abgeführt.

5. Organe

Geschäftsführung: Herr Dr. Roland Dittmann, Trier

6. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der CQLT SaarGummi Deutschland GmbH zum 31. Dezember 2018 wird in den Konzernabschluss der CQLT SaarGummi Technologies S.à.r.l., Luxemburg (kleinster Konsolidierungskreis) und der CQLT International Investment Company Ltd., Chongqing, China (größter Konsolidierungskreis) einbezogen.

Der Konzernabschluss der CQLT International Investment Company Ltd., Chongqing, China, wird nach den IFRS aufgestellt und im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

 

Wadern, den 28. Februar 2019

SaarGummi Service GmbH, Wadern

Dr. Roland Dittmann, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2018

Anschaffungskosten
1.1.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchung
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Software 318.412,39 2.949,57 0,00 0,00 321.361,96
II. Sachanlagen          
1. Technische Anlagen und Maschinen 357.101,30 15.612,00 9.766,00 122.508,00 321.361,96
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 591.611,16 163.261,06 459,40 0,00 754.412,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 122.508,00 0,00 0,00 -122.508,00 0,00
  1.071.220,46 178.873,06 10.225,40 0,00 1.239.868,12
  1.389.632,85 181.822,63 10.225,40 0,00 1.561.230,08
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2018
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2018
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Software 221.173,39 40.404,57 0,00 261.577,96
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 135.772,30 54.734,00 2.893,00 187.613,30
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 323.366,16 114.369,06 459,40 437.275,82
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
  459.138,46 169.103,06 3.352,40 624.889,12
  680.311,85 209.507,63 3.352,40 886.467,08
Buchwerte
31.12.2018
EUR
31.12.2017
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Software 59.784,00 97.239,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 297.842,00 221.329,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 317.137,00 268.245,00
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 122.508,00
  614.979,00 612.082,00
  674.763,00 709.321,00

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die SaarGummi Service GmbH, Wadern

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der SaarGummi Service GmbH, Wadern - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SaarGummi Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Saarbrücken, den 7. März 2019

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Geis-Sändig, Wirtschaftsprüfer

Nobis, Wirtschaftsprüferin

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