medfacilities Betrieb GmbH

Gleueler Straße 66, 50931 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 72026
Eingetragen
31.3.2011
Branche
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für DritteVerwaltung von Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen für DritteManagementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Gegenstand
die Übernahme von Bauherrenaufgaben und der Betrieb sowie die Verwaltung von Liegenschaften. Zum Unternehmensgegenstand zählen u.a. alle Aufgaben und Geschäfte im Zusammenhang mit Verwaltung und Betrieb von Liegenschaften einschließlich der Führung von Handwerksbetrieben, sämtliche Leistungen des Facilitymanagement, insbesondere Technisches, Infrastrukturelles und Kaufmännisches Facilitymanagement einschließlich Medizintechnik, Sterilisation, dem Vertrieb von Hygiene- und Medizinprodukten und sowie die Erbringung von Handwerks- und Dienstleistungen und sämtliche damit verbundenen Beratungsleistungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Arne Schönleiter
seit 15.1.2025
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Universitätsklinikum Köln -rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen-
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Universitätsklinikum Köln -rechtsfähige Anstalt des öffentlichen Rechts des Landes Nordrhein-Westfalen-
Germany
25.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

medfacilities Betrieb GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

1. Grundlagen der Gesellschaft

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft inkl. finanzieller Leistungsindikatoren

2.3.1. Vermögenslage

2.3.2. Finanzlage

2.3.3. Ertragslage

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

2.3.5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

3.2. Chancenbericht

3.3. Risikobericht

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die medfacilities Betrieb GmbH, Köln, wurde am 1. Juli 2011 gegründet. Alleingesellschafterin ist das Universitätsklinikum Köln AöR.

Nachdem in einem ersten Schritt zum 1. Juli im Geschäftsjahr 2009 der Übergang der Medizintechnik in die medfacilities GmbH vollzogen wurde, erfolgte zum 1. Januar 2010 auch die vollständige Integration der Technik / Infrastruktur aus dem Geschäftsbereich 3 des Universitätsklinikums Köln AöR. Nach gemeinsamer Geschäftstätigkeit unter der Firmierung medfacilities GmbH erfolgte im Geschäftsjahr 2011 der Übergang der Technik / Infrastruktur und Medizintechnik in die neu gegründete medfacilities Betrieb GmbH.

Gegenstand der Gesellschaft ist die Übernahme von Bauherrenaufgaben und der Betrieb sowie die Verwaltung von Liegenschaften. Zum Unternehmensgegenstand zählen u.a. alle Aufgaben und Geschäfte im Zusammenhang mit Verwaltung und Betrieb von Liegenschaften einschließlich der Führung von Handwerksbetrieben, sämtliche Leistungen des Facilitymanagements, insbesondere Technisches, Infrastrukturelles und Kaufmännisches Facilitymanagement einschließlich Medizintechnik, Sterilisation, dem Vertrieb von Hygiene- und Medizinprodukten sowie die Erbringung von Handwerks- und Dienstleistungen und sämtliche damit verbundenen Beratungsleistungen.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die deutsche Wirtschaft eine Senkung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr 2022. Die Folgen des Kriegs in der Ukraine konnten die deutsche Wirtschaft nicht vollständig abbremsen. Erschwerend kommen Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise und der Fachkräftemangel hinzu. Die Auswirkungen der andauernden Covid19- Pandemie ließen im Jahresverlauf nach. 1

Das Finanzierungsdefizit des Staates betrug im Jahr 2023 82,7 Mrd. Euro. Dies ergab eine Verbesserung von knapp 14 Mrd. Euro im Vergleich zum Vorjahr (96,9 Mrd. Euro). Der Entlastung des Staatshaushalts durch die auslaufenden Corona-Maßnahmen stehen Belastungen durch die Energiekrise in Folge des russischen Angriffskriegs in der Ukraine gegenüber. Sowohl der Bund erzielt ein Defizit von EUR - 72,4 Mrd. Euro, als auch die Länder von EUR - 6,7 Mrd. Euro. Die Sozialversicherungen erzielen einen Überschuss von EUR 5,0 Mrd. Euro. 2

1 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html

Die Inflation sank im Jahr 2023 auf durchschnittlich 5,9 % im Vergleich zum Vorjahr 2022 (6,9 %). Als Folge des Kriegs in der Ukraine verteuerten sich vor allem die Preise für Energieprodukte (5,3 %) und Nahrungsmittel (12,4 %). 3

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Durch den herrschenden Fachkräftemangel wird es zunehmend schwieriger, qualifiziertes Personal zu akquirieren. Eine wünschenswert hohe Eigenleistungsquote ist infolgedessen nur schwer umzusetzen.

Die dynamische Marktpreisspirale macht eine genaue Kostenplanung bei langfristigeren Projekten problematisch.

2.3. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft inkl. finanzieller Leistungsindikatoren

Einen Großteil der Umsätze erzielt die medfacilities Betrieb GmbH durch den Geschäftsbesorgungsvertrag für Facilitymanagement-Leistungen mit dem Universitätsklinikum Köln AöR, rund 65% des jährlichen Umsatzes gehen auf diesen Vertrag zurück. Der Geschäftsbesorgungsvertrag beinhaltet alle Maßnahmen zur Instandhaltung von Gebäuden, Betriebs- und Medizintechnischer Anlagen jeder Art und Größe sowie der Außenanlagen. Im Einzelnen fallen hier Inspektionen, Wartungen und Instandsetzungen sowie die Prüfungen nach gesetzlichen Vorgaben an.

Die medfacilities Betrieb GmbH gewährleistet rund um die Uhr einen möglichst störungsfreien Betrieb. Dies bedeutet, dass Kliniken und Labore auf 530.000 Quadratmetern Fläche rund um die Uhr kontinuierlich mit Licht, Wärme, Wasser, Klima und Lüftung versorgt werden. Darüber hinaus müssen die Aufzüge, das automatische Warentransportsystem und die rund 35.000 Medizintechnikgeräte auf dem Campus jederzeit reibungslos funktionieren.

Das Geschäftsjahr 2023 war von einer Steigerung der Umsatzerlöse von 3,4 % auf TEUR 51.054 geprägt, die über den geplanten Erlösen von TEUR 45.871 lagen. Gründe für die Erlössteigerung sind der Verkauf der produzierten Masken sowie der Rohstoffe, die Bilanzierung von halbfertigen Arbeiten aus laufenden Projekten. Es konnte ein positives Jahresergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 80 erzielt werden, welches über dem geplanten Wert aus dem Wirtschaftsplan 2023 von TEUR 38 lag. Durch die anhaltenden Preissteigerungen bei Materialien und Fremddienstleistungen, ausgelöst durch hohe Inflationsdaten und Fachkräftemangel stiegen die Aufwendungen im Betrachtungszeitraum analog zu den Erlösen.

2 https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_019_811.html
3 nhttps://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_020_611.html

Im Berichtsjahr 2023 wurden im Rahmen des Geschäftsbesorgungsvertrages rund 83.613 Aufträge, 21.139 Prüfungen und 37.480 Meldungen für Betriebs- und Medizintechnik (Inspektion/Prüfung, Wartung, Instandsetzung/Reparatur) bearbeitet.

2.3.1. Vermögenslage

Forderungen

Die Forderungen beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 124 (im Vj. TEUR 135) und Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 1.759 (im Vj. TEUR 2.723). Durch die erhöhte Anzahl an jahresübergreifenden Projekten, für die keine Teilabrechnungen zum Jahresende erfolgten, sanken die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um etwa TEUR 1.000.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.671 (im Vj. TEUR 3.319) und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 4.527 (im Vj. TEUR 951). Die Differenz der Verbindlichkeiten resultiert aus offenen Posten zum Jahresende, welche im Folgejahr 2024 ausgeglichen werden.

Rückstellungen

Die Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2023 mit TEUR 1.744 um TEUR 224 höher als im Vorjahr. Durch Fachkräftemangel konnten im Wirtschaftsjahr 2023 nicht alle Planstellen besetzt werden, die dadurch entstandene Mehrarbeit schlug sich in den Rückstellungen nieder.

2.3.2. Finanzlage

Kapitalstruktur

Die Eigenkapitalquote beträgt im Prüfungsjahr 20 % (im Vj. 27 %) und liegt damit um 7 % unter dem Vorjahr.

Investitionen

Die Zugänge zum Anlagenvermögen sind um TEUR 414 - gemessen an den anderen Aktivitäten und Kennzahlen der medfacilities Betrieb GmbH und den Vorjahren - gestiegen. Wesentliche Anschaffungen waren u. a. eine Sicherheitssoftware "Sophos Central Managed Detec" und die Softwarelizenz dazu.

Liquidität

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Jahresende TEUR 2.841 (im Vj. TEUR 2.021) und liegen damit um TEUR 820 über dem Vorjahr.

Die Zahlungsfähigkeit war im Jahr 2023 jederzeit gegeben.

2.3.3. Ertragslage

Entwicklung des Jahresergebnisses

In nachfolgender Übersicht werden die Veränderungen im Vergleich zum Vorjahr gezeigt.

medfacilities Betrieb GmbH 2023 2022
TEUR TEUR
Umsatzerlöse 51.054 49.389
Bestandsveränderungen 1.735 -20
Sonst. Betr. Erträge 276 314
Materialaufwand 37.247 35.340
Rohergebnis 15.818 14.343
Personalaufwand 11.351 10.790
Abschreibungen 450 325
Sonst. betr. Aufwendungen 3.888 3.179
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8 21
Steuern vom Einkommen und Ertrag 41 -20
Ergebnis nach Steuern 80 50
Sonstige Steuern 0 2
Jahresergebnis 80 48

Die Umsatzerlöse sind im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 1.666 im Vergleich zum Vorjahr 2022. Diese Steigerung der Umsätze erfolgt parallel zu den gestiegenen Sachaufwendungen durch die volle Weitergabe der Material- und Dienstleistungsaufwendungen Dritter an das Universitätsklinikum Köln AÖR.

Die Zunahme der Bestandsveränderungen im Vergleich zum Vorjahr erfolgt durch die erstmalige Bilanzierung von halbfertigen Arbeiten aufgrund der nichtzusammenhängenden Durchführung von mehrjährigen Projektarbeiten für die Universitätsklinikum Köln AöR.

Zum 31. Dezember 2023 beschäftigte die Gesellschaft 284 Mitarbeiter. Davon waren 188 direkt angestellt und 95 gestellte Mitarbeiter des Universitätsklinikums Köln AöR. Im Vergleich zum Vorjahr ist die Mitarbeiteranzahl der medfacilities Betrieb GmbH damit um insgesamt 10 Köpfe gesunken.

Die Personalaufwendungen sind im Verhältnis zum Vorjahr um etwa TEUR 561 gestiegen, dies ist auf die einmalige Sonderzahlung im Dezember 2023 zurückzuführen (TEUR 1,8 EUR pro VK).

Durch zunehmenden Fachkräftemangel (- 10 VK im Vergleich zum Jahr 2022) mussten vermehrt Dienstleistungsaufträge fremdvergeben werden. Um etwaige Personalunterdeckungen kurzfristig schließen zu können wurde vermehrt auf Personalleasing gesetzt. Des Weiteren sind die Beschaffungskosten für Fremdmaterialien, Fortbildungskosten (inkl. Reisekosten) sowie Rechts- und Beratungskosten im Geschäftsjahr 2023 signifikant gestiegen. Dies bewirkt eine Zunahme der Sachaufwendungen um TEUR 2.789 im Vergleich zum Vorjahr.

Die Auftragslage kann als zufriedenstellend und stabil angesehen werden. Wesentliche Teile des Auftragsvolumens sind jetzt und auch künftig innerhalb des Konzerns des Universitätsklinikums Köln AÖR vergeben. Zudem wird das Leistungsangebot stetig ausgeweitet und neue Erlösfelder akquiriert.

2.3.4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die medfacilities Betrieb GmbH nutzt zur Steuerung des Unternehmens die unter 2.3.3. abgebildeten Umsatzerlöse und das Jahresergebnis als bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren.

2.3.5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren

Als nicht-finanzielle Leistungsindikatoren kann die Entwicklung der Mitarbeiterzahlen unter Berücksichtigung des anhaltenden Fachkräftemangels als maßgebliche Steuerungskennzahl des Unternehmens gesehen werden.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1. Prognosebericht

Auf Basis der beschlossenen Wirtschaftsplanung 2024 des Universitätsklinikums Köln AöR und der medfacilities GmbH wird für das Geschäftsjahr 2024 eine positive Entwicklung erwartet. Bei planmäßiger Umsetzung des Geschäftsbesorgungsvertrages für Facilitymanagement-Leistungen liegen die geplanten Umsatzerlöse 2024 bei TEUR 44.812 und der Jahresüberschuss 2024 voraussichtlich bei TEUR 32. Die aktuell fortlaufenden Preisanstiege für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie für Fremddienstleistungen wurde berücksichtigt, können aber durch die sich ständig verändernde Lage im Ukrainekonflikt und die anhaltend hohe Inflationsrate aber nicht endgültig beurteilt werden. Auch der zuvor beschriebene Fachkräftemangel bewirkt eine Zunahme der Kosten für Fremdvergabe. Für das Jahr 2024 wird It. Wirtschaftsplan von einem Personalzusatz von 14 VK auf 211,31 VK (im Vj. 200,24 VK) ausgegangen. Dieser wird durch Abgänge, wegen Renteneintritts von 4 VK, gemindert.

Aufgrund der erläuterten Annahmen erwartet die Geschäftsführung für das Jahr 2024 eine weiterhin positive Entwicklung des Geschäftsverlaufs.

3.2. Chancenbericht

Eine wesentliche Veränderung der Chancen gegenüber dem Vorjahr ist nicht gegeben. Zum jetzigen Zeitpunkt liegt der medfacilities Betrieb GmbH ein stabiles Auftragsvolumen für die nächsten Jahre vor.

Optimierungen und Einkaufskonditionen durch z. B. den Abschluss von Rahmenverträgen für bezogene Waren und Dienstleistungen befinden sich in der Umsetzung. Eine fortlaufende Preissteigerung kann durch vertraglich gebundene Konditionen für das nächste Jahr entgegengewirkt werden.

Durch Höherqualifizierungen und Spezialisierungen des eigenen Personals können in den nächsten 3 bis 5 Jahren kostenintensive Fremdleistungen durch Eigenleistungen ersetzt werden.

Der Bereich Medizintechnik hat das Risikomanagement und die medizintechnische Fachplanung in den letzten Jahren etabliert. Damit können unmittelbar und quartalsweise außervertragliche Leistungen mit dem Universitätsklinikum Köln AöR sowie externen Dritten verursachungsgerecht abgerechnet werden.

Durch die erläuterten Chancen sieht die Geschäftsführung eine stabile Entwicklung.

3.3. Risikobericht

Nachfolgend sind die Risiken, absteigend nach ihrer Bedeutung, für die Gesellschaft angegeben.

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland wurde im Jahr 2023 durch hohe Inflation, steigende Zinsen sowie eine schwache Nachfrage gedämpft. Das Bruttoinlandsprodukt ist im Jahr 2023 um 0,1 % im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken. Die allgemeine Arbeitsmarktlage ist in diesem Zeitraum durch Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung gekennzeichnet. Zeitgleich haben die Nachfrage nach Erwerbstätigkeit und sozialversicherungspflichtige Beschäftigung etwas zugenommen und bleiben auf einem hohen Niveau (Fachkräftemangel).

Ein wesentliches Risiko für die medfacilities Betrieb GmbH stellt die Abhängigkeit vom Universitätsklinikum Köln AöR und dessen Haushalt dar. Dies kann dazu führen, dass Sparzwänge direkt an die medfacilities Betrieb GmbH weitergereicht werden. Daraus resultieren für den öffentlichen Dienst der Länder u. a. Risiken wie ein erschwerter Zugang zum Arbeitsmarkt, Einschränkungen bei der Vergabe von Fremddienstleistungen und ein geringeres Investitionsvolumen.

Um den Zugang zum Arbeitsmarkt zu erleichtern und neue Fachkräfte zu gewinnen wurde u.a. an Jobmessen teilgenommen. Des Weiteren wird auf inner- und außerbetriebliche Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen gesetzt, um das bestehende Personal zu qualifizieren.

Bei außervertraglichen Leistungen werden die inflationär bedingten Preisanstiege direkt an den Kunden, das Universitätsklinikum Köln AoR, weitergegeben. Um im Bereich der vertraglichen Leistungen Einsparungspotentiale auszuschöpfen wurden Dienstleistungen neu ausgeschrieben und fremdvergeben.

Um ein Korruptionsrisiko bei der Vergabe von öffentlichen Aufträgen zu vermeiden, erfolgt die Beschaffungs- und Auftragsvergabe in der medfacilities Betrieb GmbH nach dem Korruptionsbekämpfungsgesetz NRW. Dieses Gesetz besagt, dass vor der Vergabe von Leistungen eine entsprechende Anfrage bezüglich Eintragungen hinsichtlich des Bieters an die Informationsstelle zu richten ist.

Wesentliche Veränderungen in der Geschäftstätigkeit zum Vorjahr sind nicht gegeben. Durch die Maßnahmen zur Minimierung der Risiken sieht die Geschäftsführung die zukünftige Entwicklung der GmbH positiv. Die zuvor dargelegten Risiken sind überschaubar und deren Auswirkung auf die Leistungsindikatoren der Gesellschaft kann deshalb als gering eingestuft werden.

Weitere absehbare, wesentliche und bestandsgefährdende Risiken liegen für die medfacilities Betrieb GmbH nicht vor.

 

Köln, 5. Juni 2024

Heike Anne Rech, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 274.519,00 69.613,00
274.519,00 69.613,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.022.342,00 1.122.097,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 890.621,00 553.844,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 28.128,71
1.912.963,00 1.704.069,71
2.187.482,00 1.773.682,71
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 457.252,48 775.813,17
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.791.566,42 56.096,00
3. geleistete Anzahlungen 2.005.337,97 346.373,51
4.254.156,87 1.178.282,68
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 124.075,68 134.763,16
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.758.970,54 2.723.013,36
3. sonstige Vermögensgegenstände 92.852,19 265.592,36
1.975.898,41 3.123.368,88
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.840.528,64 2.020.969,97
9.070.583,92 6.322.621,53
C. Rechnungsabgrenzungsposten 134.252,05 88.829,90
11.392.317,97 8.185.134,14

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 2.215.179,46 2.167.561,34
III. Jahresüberschuss 79.978,89 47.618,12
2.320.158,35 2.240.179,46
C. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 13.396,00 0,00
2. sonstige Rückstellungen 1.730.937,66 1.520.655,17
1.744.333,66 1.520.655,17
D. Verbindlichkeiten
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 58.282,59
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.670.722,18 3.319.128,19
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.527.467,14 950.786,76
4. sonstige Verbindlichkeiten 103.295,85 96.101,97
7.301.485,17 4.424.299,51
E. Rechnungsabgrenzungsposten 26.340,79 0,00
11.392.317,97 8.185.134,14

Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Umsatzerlöse 51.054.098,11 49.388.531,46
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 1.735.470,42 -20.298,00
3. sonstige betriebliche Erträge 275.733,18 314.268,54
53.065.301,71 49.682.502,00
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -5.737.474,84 -4.750.828,06
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -31.509.861,43 -30.588.758,68
-37.247.336,27 -35.339.586,74
Rohergebnis 15.817.965,44 14.342.915,26
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.074.150,27 -8.547.313,57
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung,
davon für Altersversorgung EUR 407.673,10 (Vj. EUR 460.373,22) -2.276.779,54 -2.242.294,38
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -450.038,27 -324.501,50
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.887.269,68 -3.178.336,84
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.034,47 -21.225,72
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -41.250,29 20.290,38
10. Ergebnis nach Steuern 80.442,92 49.533,63
11. sonstige Steuern -464,03 -1.915,51
12. Jahresüberschuss 79.978,89 47.618,12

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Angaben zum berichtenden Unternehmen

Die medfacilities Betrieb GmbH hat ihren Sitz in der Gleueler Straße 66 in 50931 Köln und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Köln (Registernummer HRB 72026).

B. Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der medfacilities Betrieb GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften für große Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) unter Berücksichtigung des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbH) aufgestellt. Dies schließt die Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung sind nach den Gliederungsvorschriften der §§ 266 und 275 HGB aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften gem. § 8 Abs. 2 Gesellschaftsvertrag.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die immateriellen Vermögensgegenstände werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen 1 und 5 Jahren liegt. Die Sachanlagen werden linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben, die zwischen 1 und 15 Jahren liegt.

Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert bis EUR 250 liegen und die selbständig nutzbar sind, werden sofort abgeschrieben und als Betriebsausgaben erfasst. Geringwertige Wirtschaftsgüter deren Anschaffungs- und Herstellungskosten bei einem Netto-Wert von EUR 250,01 - EUR 1.000 liegt und die selbständig nutzbar sind, werden in einen Sammelposten gebucht und über fünf Jahre linear abgeschrieben.

Der Ausweis im Anlagespiegel erfolgt unter dem Posten "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung". Scheidet ein Anlagegut vorzeitig aus dem Betriebsvermögen aus, wird der Sammelposten nicht vermindert.

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips angesetzt.

Geleistete Anzahlungen im Bereich der Vorräte werden mit dem Nennwert bilanziert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Unter den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungsausgänge vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, die zukünftigen Perioden erfolgswirksam zuzurechnen sind.

Das gezeichnete Kapital wurde gemäß § 272 HGB zum Nennwert bilanziert und voll eingezahlt.

Sonstige Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht.

Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. Davon-Vermerk ausgewiesen.

Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 32,45 % zugrunde (15,825 % für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 16,625 % für die Gewerbesteuer), der sich voraussichtlich im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen ergeben wird. Der Steuersatz für die Gewerbesteuer ergibt sich aus dem Gewerbesteuerhebesatz von 475 %.

D. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im anhängenden Anlagespiegel dargestellt.

Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen:

Vorräte 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 457 776
2. unfertige Erzeugnisse 1.792 56
3. geleistete Anzahlungen 2.005 346
Summe 4.254 1.178

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 124 135
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.759 2.723
- davon gegen Gesellschafter TEUR 1.715 (i. Vj. TEUR 2.438)
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 1.759 (i. Vj. TEUR 2.723)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 93 265
Summe 1.976 3.123

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Zum Bilanzstichtag ergeben sich ausschließlich aktive Steuerlatenzen in Höhe von TEUR 16. Die Gesellschaft macht von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB keinen Gebrauch, so dass ein Ansatz latenter Steuern in der Bilanz unterbleibt. Die latenten Steuern resultieren aus temporären Differenzen im Bereich der Urlaubsrückstellungen.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige Rückstellungen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Urlaub und Überstunden 404 387
Tantiemen 382 407
Ausstehende Rechnungen 663 401
Sonstige restliche Rückstellungen 282 326
Summe 1.731 1.521

Die Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

Verbindlichkeiten 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
1. Erhaltene Anzahlungen 0 58
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 0 (i. Vj. TEUR 58)
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.671 3.319
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 2.671 (i. Vj. TEUR 3.319)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.527 951
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr TEUR 4.527 (i. Vj. TEUR 951)
- davon gegenüber Gesellschafter TEUR 4.508 (i. Vj. TEUR 789)
- davon aus Lieferungen und Leistungen TEUR 4.508 (i. Vj. TEUR 951)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 103 96
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr TEUR 103 (i. Vj. TEUR 96)
- davon aus Steuern TEUR 103 (i. Vj. TEUR 96)
Summe 7.301 4.424

E. Erläuterung zu einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:

Umsatzerlöse 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Projektgeschäft 51.054 49.389
Erhöhung Bestand fertige und unfertige Erzeugnisse 1.735 -20
Sonstige betriebliche Erträge 276 314
Summe 53.065 49.683

Die Umsatzerlöse im Berichtsjahr (53.065 TEUR) sind im Vergleich zum Vorjahr (49.683 TEUR) um 3.382 TEUR gestiegen. Verantwortlich für die Steigerung sind ein höheres Auftragsvolumen, die erstmalige Bilanzierung fertiger und unfertiger Leistungen (1.755 TEUR), sowie den einmaligen Verkauf von Masken und deren Rohstoffe (1.200 TEUR).

Personalaufwand 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Löhne und Gehälter 9.074 8.547
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.277 2.242
Summe 11.351 10.790

Der Personalaufwand im Berichtsjahr (11.351 TEUR) ist im Vergleich zum Vorjahr (10.790 TEUR) um 561 TEUR gestiegen. Der Anstieg ergibt sich durch die Zahlung der gesetzlich-tariflichen Inflationsausgleichsprämie im Berichtsjahr i. H. v. 500 TEUR.

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich wie folgt zusammen:

Periodenfremde Erträge 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Auflösung von Rückstellungen 77 3
Konzerninterne Erstattungen für frühere Geschäftsjahre 5 0
Sonstige 47 29
Summe 129 32

Die periodenfremden Erträge sind im Berichtsjahr (129 TEUR) im Vergleich zum Vorjahr (32 TEUR) um 97 TEUR gestiegen. Maßgeblich für den Anstieg sind die Auflösungen von Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten im Berichtsjahr.

Die periodenfremden sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

Periodenfremde Aufwendungen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Periodenfremde Fremdleistungen 465 310
Konzerninterne Periodenfremde Fremdleistungen 398 59
Sonstige periodenfremde Aufwendungen 14 33
Summe 877 402

Die periodenfremden Aufwendungen sind im Berichtsjahr (877 TEUR) im Vergleich zum Vorjahr (402 TEUR) um 475 TEUR gestiegen. Maßgeblich für den Anstieg sind abgerechnete, konzerninterne Fremdleistungen aus Vorperioden.

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind Erträge für Vorperioden in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 27) enthalten.

F. Ergänzende Angaben

Arbeitnehmer

Im Jahresdurchschnitt wurden folgende Mitarbeiter (nach Köpfen) beschäftigt:

Anzahl Mitarbeiter nach Gruppen (Dienstarten) 31.12.2023 Anzahl 31.12.2022 Anzahl
DA 07 Technischer Dienst 171 179
DA 08 Verwaltungsdienst 13 10
DA 11 Aushilfen 4 6
Summe 188 195

Individualvertraglich wurden mittelbare Versorgungszusagen bei der VBL (Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder Anstalt des öffentlichen Rechts) getroffen. Die Höhe der derzeitigen Umlagen beträgt 7,89 % des beitragspflichtigen Entgelts. Die Konditionen bleiben in 2023 im Wesentlichen unverändert und konstant. Für Mitarbeiter mit einer VBL Mitgliedschaft kann es aufgrund der tariflichen Regelungen zu Änderungen der beitragspflichtigen Gehälter kommen. Für das Geschäftsjahr 2023 betrug der laufende Beitrag (Arbeitgeberanteil) an die VBL EUR 373.652,44 (i. Vj. EUR 419.478,95). Die Summe der beitragspflichtigen Gehälter (zusatzversorgungspflichtiges Brutto) beläuft sich im Jahr 2023 auf EUR 6.294.669,16.

Haftungsverhältnisse

Zum Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse i.S.d. §251 HGB.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

Sonstige finanzielle Verpflichtungen 31.12.2023 31.12.2022
TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und anderen Drittschuldverhältnissen gesamt 16.893 12.709
davon
gegenüber verbundenen Unternehmen 7.564 7.990
fällig
- bis 1 Jahr 12.651 10.917
- 1 bis 5 Jahre 4.242 1.792

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar umfasst ausschließlich Abschlussprüfungsleistungen und beträgt EUR 6.150 netto.

Konzernverhältnis

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Universitätsklinikum, Anstalt des öffentlichen Rechts, Köln, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss wird nicht offengelegt.

Geschäftsführung

Geschäftsführerin im Berichtsjahr war:

Frau Heike Anne Rech, Dipl.-Ing. (FH)

Frau Rech ist bei der Universitätsklinikum Köln Management GmbH (UKKM GmbH) angestellt und bezieht von der medfacilities Betrieb GmbH keine Bezüge.

Im Geschäftsjahr 2023 erhielt Frau Rech von der UKKM GmbH für ihre Tätigkeit bei der medfacilities Betrieb GmbH erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von brutto EUR 135.000, erfolgsabhängige Bezüge in Höhe von brutto EUR 20.000, Zuwendungen zur Altersversorgung in Höhe von EUR 2.700 sowie Zuwendungen für den geldwerten Vorteil PKW in Höhe von EUR 13.644.

G. Ergebnisverwendungsvorschlag

Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 80 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Köln, den 5. Juni 2024

Heike Rech, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 444.939,91 301.172,83 0,00 0,00 746.112,74
444.939,91 301.172,83 0,00 0,00 746.112,74
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.511.011,12 72.558,92 0,00 0,00 1.583.570,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.643.397,83 518.234,52 0,00 0,00 2.161.632,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.128,71 0,00 28.128,71 0,00 0,00
3.182.537,66 590.793,44 28.128,71 0,00 3.745.202,39
3.627.477,57 891.966,27 28.128,71 0,00 4.491.315,13
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 375.326,91 96.266,83 0,00 471.593,74
375.326,91 96.266,83 0,00 471.593,74
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 388.914,12 172.313,92 0,00 561.228,04
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.089.553,83 181.457,52 0,00 1.271.011,35
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
1.478.467,95 353.771,44 0,00 1.832.239,39
1.853.794,86 450.038,27 0,00 2.303.833,13
Buchwerte
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 274.519,00 69.613,00
274.519,00 69.613,00
II. Sachanlagen
1. technische Anlagen und Maschinen 1.022.342,00 1.122.097,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 890.621,00 553.844,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 28.128,71
1.912.963,00 1.704.069,71
2.187.482,00 1.773.682,71

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die medfacilities Betrieb GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der medfacilities Betrieb GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der medfacilities Betrieb GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 5. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Ey, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Kröck, Wirtschaftsprüfer

Beschlussvorlage zu TOP 4

14. Gesellschafterversammlung der medfacilities Betrieb GmbH 16.07.2024

Beschluss über die Gewinnverwendung durch die Vertretung der Gesellschafterin

Beschlussantrag:

Der Jahresüberschuss von 79.978,89 EUR wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Dem Beschlussantrag wird zugestimmt.

 

Köln, 16.07.2024

Prof. Dr. med. Schömig

Dipl.-Kfm. Damian Grüttner

Heike Rech

Nachrichten & Medien

Insolvenzbekanntmachungen

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