Nientied Warendorf GmbH
August-Wessing-Damm 77, 48231 Warendorf, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Vincent Nientied seit 17.11.2025 | Prokura |
Heinrich Hermann Nientied seit 26.8.2019 | Geschäftsführer |
Jan-Frederik Nientied seit 26.8.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Nientied Warendorf GmbHWarendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023Nientied Warendorf GmbH, WarendorfI. Allgemeine Informationen Das Unternehmen besteht am Bilanzstichtag aus einem Lebensmittelmarkt in Warendorf. Es beschäftigt sich mit dem Handel von Lebensmitteln. Das Unternehmen wurde ursprünglich 2009 bereits als Einzelunternehmen gegründet, im Jahr 2019 in eine GmbH umgewandelt und ist seit 2019 im Handelsregister als Nientied Warendorf GmbH eingetragen. II. Geschäftsverlauf 1. Entwicklung der Nientied Warendorf GmbH a) Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Geschäftsentwicklung der Nientied Warendorf GmbH verlief in 2023 zufriedenstellend. Im Einzelnen zeigt sich folgendes Bild: Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 5.417 TEUR. Die liquiden Mittel ermitteln sich zum Bilanzstichtag mit 1.877 TEUR. Nicht mit in diese Berechnung fließen die Geldmengen, die sich zum Bilanzstichtag im Geldtransit befinden. Diese werden unter dem Bilanzposten der sonstigen Vermögensgegenstände ausgewiesen und betragen 340 TEUR. Das Anlagevermögen stellt mit 1.322 TEUR einen großen Teil des Vermögens dar. Es beinhaltet im Wesentlichen die Betriebs- und Geschäftsausstattung und Bauten auf fremden Grund und Boden. Die Sachanlagenintensität in 2023 beträgt 25 %. Im Geschäftsjahr 2023 betragen die Neuinvestitionen 85 T€. Das Eigenkapital beträgt zum Stichtag 2.920 TEUR (Vj. 2.468 TEUR), was einer Eigenkapitalquote in 2023 von 54 % entspricht. Das Fremdkapital beträgt zum Stichtag 2.497 TEUR, im Vergleich zum Vorjahr von 2.442 TEUR, was einem Abbau von 55 TEUR entspricht. Insgesamt ist die Vermögenslage damit als gut einzustufen. Die Gesamtleistung im Jahr 2023 liegt bei 22.806 TEUR. Die nachfolgenden Angaben beziehen sich auf die Analyse unserer internen Kostenrechnung. Der Rohgewinn im Jahr 2023 liegt bei 6.214 TEUR. Die Handelsspanne ergibt sich mit 27,25 %. Die Kosten des Personaleinsatzes liegen mit 3.591 TEUR bei 15,75 % der Gesamtleistung. Die Nettomietbelastung, und damit ein weiterer wesentlicher Posten der betrieblichen Aufwendungen, beträgt 1.322 TEUR (5,7 %). So ergibt sich für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss von 452 TEUR, was einer Umsatzrentabilität (bezogen auf die Gesamtleistung) von 1,98 % entspricht. Der operative Cash-Flow der Unternehmung liegt bei 969 TEUR, der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit bei -286 TEUR und der Cashflow aus Investitionstätigkeit bei -84 TEUR. Abschließend ist die Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage als gut zu bezeichnen. b) Personal- und Sozialbereich Im Jahresdurchschnitt 2023 waren bei der Nientied Warendorf GmbH 120 Mitarbeiter, davon 15 Aushilfen. In 2023 haben wir weiterhin gezielt in die Aus- und Fortbildung investiert. Unsere Mitarbeiter und Auszubildenden haben sowohl Seminarangebote im Lebensmittelbereich als auch bei externen Anbietern der Industrie genutzt. III. Darstellung der Lage sowie Chancen und Risiken Die Nientied Warendorf GmbH versteht das Risikocontrolling und Risikomanagement als eines der zentralen Elemente und als kontinuierlichen Prozess ihrer Geschäftstätigkeit. Vor allem der eigene Anspruch nach Risikotransparenz und einer gesicherten Entscheidungsbasis zur ertrags- und risikoorientierten Geschäftssteuerung ist maßgebend. Die Umsatzentwicklung im Jahr 2023 ist als positiv zu bewerten, da Ende 2022 ein EDEKA Markt geschlossen wurden. Die Gesellschaft hat es geschafft nennenswerte Umsätze des Wettbewerbers zu sichern. Zur Sicherung der Informationsbasis, auf die sich die Entscheidungen der Geschäftsleitung stützen, wird in der Nientied Warendorf GmbH eine Vielzahl von Kontrollmechanismen angewendet. So wird beispielsweise einmal im Jahr eine Inventur von einem Dienstleister durchgeführt, um auf etwaige Bestandsveränderungen oder Inventurdifferenzen reagieren zu können. Die Zählung des Dienstleisters wird von eigenen Mitarbeitern stichprobenartig kontrolliert, damit hier eventuelle Fehler in der Erfassung der Bestände vermieden bzw. unverzüglich korrigiert werden können. So werden an einem Stichtag in einer Filiale während des Geschäftsbetriebes sämtliche Artikel auf der Verkaufsfläche und im Lager von der GmbH gezählt. In besonders sensiblen Bereichen werden die Inventuren einmal im Monat durchgeführt, damit hier Abweichungen häufiger kontrolliert und ausgewertet werden können. Aufbauend daraus, wird in der Buchhaltung eine ständige Wareneingangskontrolle, Spannenkontrolle und Warenausgangskontrolle durchgeführt, die zu jeder Zeit ein transparentes Bild des Warenflusses und der Ertragslage daraus zeichnen kann. Insgesamt werden in der GmbH unterschiedlichste betriebswirtschaftliche Analysen im Bereich des Controllings durchgeführt, ständig überarbeitet und erweitert. So können Entscheidungen anhand von Kennzahlen getroffen werden, die sich immer auch im Verhältnis zur unternehmerischen Gesamtlage verstehen. Das Warenwirtschaftssystem der EDEKA ist hierbei als eines der zentralen Informationsquellen der Steuerung und Kontrolle zu nennen. Aus ihm werden die Rohdaten der Abverkäufe, Stundenaktivitäten, Spannen und weitere Daten ermittelt. Das Inflationsrisiko besteht aus zwei Teilen. Zum einen kann eine landesweite prognostizierte Inflationsrate die Eigenkapitalbasis bei schlechter Zinslage für Bankguthaben im Wert reduzieren, zum anderen können Rohstoffverteuerungen für Lebensmittel auf den internationalen Märkten zu einer Verteuerung der Grundnahrungsmittel führen. Jedoch werden solche Risiken immer in gewissen Maßen durch die zugehörige Großhandlung, die EDEKA Rhein Ruhr, abgefedert. Die Liquidität der Unternehmung ist, wie bereits zuvor angegeben, auf eine angemessene Eigenkapitalverzinsung und eine sichergestellte Zahlungsbereitschaft ausgelegt. Somit ergibt sich eine gesicherte Basis der Liquidität. Das Energiepreisniveau wird sich in den kommenden Jahren 2024 und 2025 verbessern. Im Jahr 2024 ist der Bau einer Photovoltaik-Anlagen geplant, die weiteres Einsparungspotenzial heben sollen. Die Gesellschaft profitiert weiterhin von den in der Vergangenheit liegenden Investitionen in energieeffiziente Systeme wie die Modernisierung von Kühlanlagen oder die LED-Licht Technologie, die höheren Energiekosten werden sich jedoch zweifelsfrei bemerkbar machen. Neben dieser Investition und den bereits beschriebenen anderen Ausgabenfeldern wurde jedoch erneut ein akzeptables Jahresergebnis erzielt. Die GmbH versteht die konsequente Ausrichtung der Gesellschaft auf ein aktuelles Ladenbild in Gestaltung, Technik, Warenpräsentation und der allgemeinen Betriebs- und Geschäftsausstattung als Basis der internen Investitionstätigkeit. So wurden auch in weiteren Unternehmensbereichen zukunftweisende Anschaffungen getätigt, die langfristig die positive Entwicklung des Unternehmens sichern sollen. Im Besonderen hat die Nientied Warendorf GmbH im August 2023 10 Auszubildende eingestellt, um dem zukünftigen Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Weiterhin wurde eine neue Stelle der Personalleiterin geschaffen, damit die große Anzahl an Auszubildende gut in die bestehenden Märkte integriert werden können. Im Jahr 2024 liegt der Fokus auf der Sicherung der Umsätze aus dem Vorjahr. Zu Beginn des Jahres ist geplant den Lotto Laden im Vorkassenbereich selber zu betreiben und hier zusätzlich eine Poststelle zu installieren, um unter anderen die Kundenfreuquenz an dem Standort zu erhöhen. Weiterhin werden durch die Übernahme des Lotto-Geschäftes deutlich höhere Umsätze im Bereich Tabak und Zeitschriften generiert werden können. Ein weiteres wichtiges Projekt im Jahr 2024 wird ein nicht allzu umfangreicher Umbau, welcher gegen Ende des Jahres geplant ist. Ziel des Umbaus ist es die bestehende Verkaufsfläche zu optimieren, speziell die Bereich Drogerie, Wein, Hartwaren und Textilien werden optimiert und neu gestaltet. Komplett neu geschaffen wird eine Bio-Fachhandelsabteilung. In der GmbH werden weiterhin die bestehenden Prozesse analysiert und ggf. in der Form verändert, dass sich mögliche Abweichungen von bereits bestehenden Strukturen wieder angleichen. Das Unternehmen geht für das Jahr 2024 von einem flächenbereinigten Umsatz von netto EUR 24,0 Mio. aus. Insgesamt geht die GmbH auch für das Jahr 2024 von gleichbleibenden Rahmenbedingungen und einer ähnlichen Entwicklung aus.
Warendorf, 03.08.2024 Heinrich Nientied Jan-Frederik Nientied HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht Die Nientied Warendorf GmbH hat ihren Sitz in Warendorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Münster unter HRB 18153 eingetragen. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Nientied Warendorf GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wurde die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden konnten. Ansonsten wurde die Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 HGB mit 10 Jahren angenommen. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für Aufwendungen, die kommende Wirtschaftsjahre betreffen, wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des AnlagevermögensDie Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel zu entnehmen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die bilanzierten Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände lassen sich wie folgt auf die Restlaufzeiten aufteilen:
Verbindlichkeiten Die bilanzierten Verbindlichkeiten lassen sich wie folgt auf die Restlaufzeiten aufteilen:
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 7.730,00.
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 3.366.638,68 . Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
Erläuterung der Erträge und Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung oder außergewöhnlicher Bedeutung
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Kaufmänner Heinrich Nientied und Jan-Frederik Nientied geführt. Unterschrift der Geschäftsführung
Warendorf, 04.11.2024 Bericht des Aufsichtsratskein Aufsichtsrat sonstige Berichtsbestandteile
gez. Heinrich Nientied gez. Jan-Frederik Nientied Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 04.11.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Nientied Warendorf GmbH, Warendorf Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Nientied Warendorf GmbH, Warendorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Nientied Warendorf GmbH, Warendorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus - identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. - gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. - beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. - ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. - beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. - beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. - führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Münster, 28. Dezember 2024 Kluczka, Wirtschaftsprüfer |
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