Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 233751
Vorher
Blitz 17-131 GmbH
Eingetragen
2.6.2017
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Verwaltung des eigenen Vermögens, Erwerb, Halten, Verwaltung und Veräußerung von direkten und indirekten Beteiligungen an anderen Unternehmen, insbesondere an Versicherungsunternehmen, im Inland und Ausland, Leiten von Unternehmen, an denen die Gesellschaft direkt oder indirekt beteiligt ist (Ausübung einer Holding-Funktion), sowie Erbringing von informationstechnologischen, operativen und unterstützenden Servicedienstleistungen aller Art (einschließlich Managementleistungen) im Inland und Ausland.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Andrew John Davies
seit 31.7.2017
Geschäftsführer
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Markel Insurance Group, LLCUSA
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Markel Insurance Group, LLC
United States
25.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Markel Holdings GmbH

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

1. LAGEBERICHT

1.1 Grundlagen der Gesellschaft

Die Markel Holdings GmbH (im Folgenden: MHG) mit Sitz in München ist das Mutterunternehmen und die Finanzholding des europäischen Markel-Konzerns. Zum 1. Januar 2024 sind sämtliche Mitarbeiter des deutschen Stammhauses, die mit dem Abschluss und der Verwaltung von Versicherungsverträgen, der Schadenregulierung sowie der allgemeinen Verwaltung betraut sind, von der MHG zur Markel Insurance SE (im Folgenden: MISE) übergangen. Zudem ist der Dienstleistungsvertrag mit der MISE zum 1. Januar 2024 widerrufen worden.

Die Geschäftsführung besteht zum Geschäftsjahresende aus drei Mitgliedern. Sie ist Leitungsorgan der Gesellschaft und setzt sich wie folgt zusammen:

Frederik Wulff, Chief Executive Officer

Andrew Davies, Chief Risk Officer

Dr. Ulfried Spessert, Chief Financial Officer

1.2 Geschäftsumfeld

Gesamtwirtschaftliches Umfeld

Die deutsche Wirtschaft verzeichnet im Jahr 2024 bereits das zweite Jahr in Folge einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. Die Erholung des privaten Konsums bleibt verhalten, während wirtschaftspolitische Unsicherheiten weiterhin bestehen und sich der Arbeitsmarkt weiter abkühlt. Für das Jahr 2025 wird erwartet, dass sich das Nominallohnwachstum im Jahresverlauf verlangsamt, wodurch die Inflations-Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB) erreicht werden könnte. Vor diesem Hintergrund setzt die EZB zunächst weitere Zinssenkungen um, begünstigt durch die anhaltende wirtschaftliche Schwäche sowie den erfolgreichen Rückgang der Inflationsraten. Zusätzlich belasten geopolitische Unsicherheiten den Außenhandel und die Unternehmensinvestitionen, wodurch sich die wirtschaftliche Dynamik weiter abschwächt.

Versicherungswirtschaftliches Umfeld

Der Versicherungsmarkt in Deutschland ist nach der Prognose des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft e. V. im Jahr 2024 über alle Sparten um 5,3% auf Beitragseinnahmen von 238,3 Mrd € gestiegen. In der Schaden- und Unfallversicherung wuchsen die Beitragseinnahmen 2024 um 7,8% auf insgesamt 92,1 Mrd €.

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahres sind durch den Erwerb von Anteilen an verschiedenen Gesellschaften geprägt. Die MHG erwarb 4,76% der Anteile an der Perseus Technologies GmbH zu einem Kaufpreis von 3 Tsd € sowie 3,15% der Anteile an der Cyberwrite Inc. zu einem Kaufpreis von 947 Tsd €. Zudem erwarb die Gesellschaft 51% der Anteile an der Fortaspect Underwriting GmbH zu einem Kaufpreis von 13 Tsd €. An die Fortaspect Underwriting GmbH wurde zudem ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 150 Tsd € ausbezahlt.

Finanzierungmaßnahmen bzw. -vorhaben

Im Geschäftsjähr sind keine Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben vorgenommen worden.

Personal- und Sozialangelegenheiten

Im Geschäftsjahr gehörten drei Mitarbeiter (72) zur Belegschaft der MHG. Dieser Rückgang ist auf den Übergang sämtlicher Mitarbeiter des deutschen Standorts von der MHG zur MISE zum 1. Januar 2024 zurückzuführen. Lediglich der von der MHG entsandte Vorstand der MISE ist noch bei der MHG angestellt. Durch die Entsendung dieser Mitarbeitenden an die MISE, wurde der Personalaufwand vollständig durch die MISE getragen.

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren gemäß § 289 Abs. 3 HGB, wie Informationen über Umwelt- und Arbeitnehmerbelange, soweit sie für das Verständnis des Geschäftsverlaufs oder der Lage von Bedeutung sind, sind derzeit für das Unternehmen nicht definiert.

1.3 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Der Buchwert der Finanzanlagen erhöhte sich im Berichtsjahr um 1.292 Tsd € auf 126.147 Tsd €.

Die Zunahme beruht auf den Erwerben der Anteile an der Cyberwrite Inc. in Höhe von 947 Tsd € sowie der Anteile an der Fortaspect Underwriting GmbH in Höhe von 13 Tsd € und der Anteile an der Perseus Technologies GmbH in Höhe von 3 Tsd €.

Zudem wurde ein Gesellschafterdarlehen an die Fortaspect Underwriting GmbH in Höhe von 150 Tsd € ausbezahlt. Das Gesellschafterdarlehen an die Exali AG wurde um weitere 200 Tsd € erhöht. Die Rückzahlung des Darlehens der GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH erfolgt regelmäßig, so dass zum Jahresende ein Buchwert von 58 Tsd € ausgewiesen wird. Die Finanzanlagen sind weiterhin der wesentlichste Bilanzposten und repräsentieren 96,1% der Bilanzsumme.

Zum 1. Januar 2024 wurden sämtliche immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen von der MHG zur MISE übertragen.

Finanzlage

Das Fremdkapital besteht im Wesentlichen aus den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 8.412 (6.160) Tsd €, die aus den vergangenen konzernweiten erbrachten Dienstleistungen resultieren und den sonstigen Rückstellungen in Höhe von 82 (130) Tsd €, die im Wesentlichen aus den Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses und für Prüfungskosten bestehen.

Ertragslage

Im Geschäftsjahr 2024 wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 279 (11.212) Tsd € erwirtschaftet. Dieser Rückgang ist durch die Aufhebung des Dienstleistungsvertrag mit der MISE zurückzuführen. Im Vorjahr bestanden die sonstigen betrieblichen Erträge im Wesentlichen aus erbrachten Dienstleistungen an verbundene Unternehmen in Höhe von 11.036 Tsd €. Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren im Wesentlichen aus Währungsumrechnungen in Höhe von 243 (0) Tsd. €, die auf die Aufwertung des US-Dollars gegenüber dem Euro im Verlauf des Jahres 2024 zurückzuführen sind. Zudem sind sonstige betriebliche Aufwendungen auf 573 (522) Tsd € leicht gestiegen. Im Wesentlichen bestehen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen aus Gewinnbeteiligung der Exali AG und der GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH und aus Beratungskosten. Zudem fallen durch die Gesellschafterdarlehen Zinserträge an, diese sind von 34 Tsd € im Vorjahr auf 74 Tsd € angestiegen. Dies ist insbesondere darauf zurückzuführen, dass das Gesellschafterdarlehen der Exali AG erstmalig für ein komplettes Geschäftsjahr von der Gesellschaft gehalten wurde und somit die Zinserträge für ein ganzes Jahr angefallen sind. Zudem sind im Berichtsjahr sonstige Steuern im Rahmen einer Betriebsprüfung in Höhe von 390 Tsd € erstattet worden. Dadurch hat die Gesellschaft einen Jahresüberschuss von 541 (Jahresfehlbetrag von 840) Tsd € verzeichnet. Dieses Ergebnis ist über der Vorjahresprognose, da ein Jahresüberschuss auf niedrigerem Niveau erwartet wurde. Die Abweichung von der Vorjahresprognose ist insbesondere durch die Steuererstattung zurückzuführen.

Liquidität

Das Liquiditätsmanagement der MHG ist darauf ausgerichtet, sämtlichen finanziellen Verpflichtungen jederzeit und dauerhaft, ohne die Inanspruchnahme von Krediten nachkommen zu können. Die Liquidität der MHG wird durch die MISE sichergestellt, indem bei erhöhtem Liquiditätsbedarf liquide Mittel bereitgestellt werden.

1.4 Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

Gesamtbeurteilung der Risikosituation

Das im Wesentlichen über die MISE abgewickelte Versicherungsgeschäft entwickelt sich derzeit positiv. Gleichwohl müssen die damit verbundenen latenten Risiken mitberücksichtigt werden. Insoweit lassen sich zukünftige Belastungen hieraus nicht ausschließen. Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Erkenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt. Bestandsgefährdende Risiken sind nach unseren Erkenntnissen aber nicht gegeben.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Das wesentliche finanzwirtschaftliche Risiko der MHG besteht im Ausfallrisiko im Zusammenhang mit Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Weitere Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten sind für die MHG nicht relevant, da die Gesellschaft ausschließlich Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen hält. Darüber hinaus könnte eine mögliche Verschlechterung der Ertragslage einer Tochtergesellschaft die Werthaltigkeit des Buchwerts der Beteiligung beeinträchtigen.

Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MISE wird anhand regelmäßiger Berichte überwacht und die Geschäftsführung der MHG wird über Abweichungen informiert. Zum Teil ist die Geschäftsführung der MHG auch in dem MISE-Vorstand repräsentiert, und ist somit über deren Geschäftsentwicklung laufend informiert. Vor dem Hintergrund der erwarteten Entwicklung des Versicherungsmarktes hält die Geschäftsführung eine stetige und aufwärtsorientierte Entwicklung der Tochtergesellschaft MISE für realistisch. Dabei wird dem profitablem Beitragswachstum weiterhin eine hohe Priorität zugemessen, welches vor dem Hintergrund der aktuellen versicherungstechnischen Ergebnisse und der Geschäftsplanung wahrscheinlich ist trotz des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds erzielte die MISE weiterhin ein starkes Wachstum der Beitragseinnahmen. Es wird erwartet, dass die Bruttoprämieneinnahmen der MISE, verglichen mit 2024 auch im Jahr 2025 weiterwachsen werden. Bei den Schadenaufwendungen geht die Gesellschaft von einer Brutto-Schadenquote von 50 % bis 55% aus.

Operative Risiken

Mangels operativen Geschäfts bestehen für die MHG keine operativen Risiken.

1.5 Prognosebericht

Zum 1. Januar 2024 wurde der europäische Teilkonzern umstrukturiert. Sämtliche Mitarbeiteranstellungsverträge sind auf das deutsche Stammhaus der MISE übergegangen. Lediglich die Mitarbeiteranstellungsverträge der Vorstände der MISE sind bei der MHG verblieben. Zudem sind die Verträge zwischen den verbundenen Unternehmen neu organisiert worden und sämtliche operative Tätigkeiten sind ebenfalls zur MISE übergangen. Die MHG fungiert somit ausschließlich als Finanzholding. Die Geschäftsführung erwartet für die MHG im Geschäftsjahr 2025 einen Jahresüberschuss unter dem Niveau des Vorjahres, da Sondereffekte wie Steuerrückerstattungen voraussichtlich entfallen.

 

München, 16. Juni 2025

Markel Holdings GmbH,

Frederik Wulff

Andrew Davies

Dr. Ulfried Spessert

2. Jahresabschluss

2.1 Bilanz

AKTIVA

in Tsd € 2024 2024 2024 2023
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte - 1.719
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten - 18
- 1.737
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung - 5881
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 122.126 122.114
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.771 2.441
3. Beteiligungen 1.250 300
126.147 124.855
126.147 127.180
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 81 95
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.350 2.029
II. Guthaben bei Kreditinstituten 2.679 805
5.110 2.929
Summe der Aktiva 131.257 130.109

PASSIVA

in Tsd € 2024 2024 2024 2023
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 25 25
II. Kapitalrücklage 121.003 121.003
III. Gewinnvortrag 1.133 1.974
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 541 -840
122.703 122.162
B. Rückstellungen
1. Sonstige Rückstellungen 82 130
82 130
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 8.412 6.160
2. Sonstige Verbindlichkeiten 32 1.429
davon aus Steuern: 0 (176)
davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten: 0 (0)
8.444 7.589
D. Passive latente Steuern 29 229
Summe der Passiva 131.257 130.109

2.2 Gewinn- und Verlustrechnung nach dem Gesamtkostenverfahren für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024

in Tsd € 2024 2024 2024 2023
1. Sonstige betriebliche Erträge 279 11.212
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: 243 (0)
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - -7.705
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung, - -1.635
davon für Altersversorgung: 0 (4)
- -9.340
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - -671
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -573 -522
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: 0 (111)
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 74 34
davon aus verbundenen Unternehmen: 74 (34)
6. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens - -1.434
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 372 -119
8. Ergebnis nach Steuern 152 -840
9. Sonstige Steuern 390 -
10. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 541 -840

2.3 Anhang

Allgemeine Angaben

Die MHG hat ihren Sitz in München und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht München (HRB 233751).

Die MHG ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB.

Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften für Kapitalgesellschaften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.

Die MHG nimmt die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB teilweise in Anspruch.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang anzubringen sind, zum Teil im Anhang aufgeführt.

Der Jahresabschluss wurde in Tausend Euro (Tsd €) aufgestellt.

Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ermittlungsmethoden

Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen

Sie werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und entsprechend zu fortgeführten Anschaffungskosten oder dem niedrigeren auf Dauer beizulegenden Wert angesetzt. Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem dauerhaft beizulegenden Wert liegen.

Ausleihungen an verbundenen Unternehmen

Unter diesem Posten werden Darlehen geführt. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen werden vorgenommen, sofern am Bilanzstichtag die fortgeführten Anschaffungskosten über dem beizulegenden Wert liegen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Wertabschläge vorgenommen; uneinbringliche Forderungen werden abgeschrieben.

Guthaben bei Kreditinstituten

Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem jeweiligen Nominalbetrag bilanziert.

Gezeichnete Kapital

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennbetrag bilanziert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen sind so bemessen, dass die erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigt sind. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen oder Fremdwährungsverbindlichkeiten bestehen nicht.

Angaben zu den Aktiva

Entwicklung der Aktivposten im Geschäftsjahr 2024

Anschaffungskosten bzw. Bruttobuchwerte

in Tsd € 1. Januar 2024 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 3.604 - 3.604 -
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 144 - 144 -
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 731 - 731 -
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Markel Insurance SE 120.599 - - 120.599
Markel Underwriting GmbH 29 - - 29
GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH 1.487 - - 1.487
Exali AG 1.434 - - 1.434
Fortaspect Underwriting GmbH - 13 - 13
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen
Ausleihung an GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH 78 - 19 59
Ausleihung an die Exali AG 2.363 200 - 2.563
Ausleihung an die Fortaspect Underwriting GmbH - 150 - 150
3. Beteiligungen
Pantheon Underwriters GmbH 300 - - 300
Perseus Technologies GmbH - 3 - 3
Cyberwrite Inc. - 947 - 947
Insgesamt 130.767 1.313 4.498 127.582

Abschreibungen

in Tsd € 1. Januar 2024 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.885 - 1.885 -
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 126 - 126 -
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 143 - 143 -
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Markel Insurance SE - - - -
Markel Underwriting GmbH - - - -
GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH - - - -
Exali AG 1.434 - - 1.434
Fortaspect Underwriting GmbH - - - -
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen
Ausleihung an GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH - - - -
Ausleihung an die Exali AG - - - -
Ausleihung an die Fortaspect Underwriting GmbH - - - -
3. Beteiligungen
Pantheon Underwriters GmbH - - - -
Perseus Technologies GmbH - - - -
Cyberwrite Inc. - - - -
Insgesamt 3.588 - 2.154 1.434

Rest- bzw. Nettobuchwerte

in Tsd € 1. Januar 2024 31. Dezember 2024
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.719 -
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 18 -
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 588 -
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
Markel Insurance SE 120.599 120.599
Markel Underwriting GmbH 29 29
GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH 1.487 1.487
Exali AG - -
Fortaspect Underwriting GmbH - 13
2. Ausleihungen an verbundenen Unternehmen
Ausleihung an GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH 78 59
Ausleihung an die Exali AG 2.363 2.563
Ausleihung an die Fortaspect Underwriting GmbH - 150
3. Beteiligungen
Pantheon Underwriters GmbH 300 300
Perseus Technologies GmbH - 3
Cyberwrite Inc. - 947
Insgesamt 127.180 126.147

Zum 1. Januar 2024 sind im Rahmen eines Transfers von der MHG auf die MISE sämtliche immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen übergegangen. Dieser Vorgang verdeutlicht, dass die MHG ausschließlich als Finanzholding tätig ist.

Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen setzen sich wie folgt zusammen:

Name und Sitz Höhe des Anteils am Kapital Eigenkapital Ergebnis des letzten Geschäftsjahres Stichtag der vorliegenden Information
% Tsd € Tsd €
Markel Insurance SE, München 100,00 122.263 6.088 31.12.2024
Markel Underwriting GmbH, München 100,00 120 -36 31.12.2024
GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH, Hamburg 55,00 173 49 31.12.2024
Pantheon Underwriters GmbH, Frankfurt am Main 10,00 1.937 990 31.12.2024
Exali AG, Augsburg 51,00 -1.835 -201 31.12.2024
Fortaspect Underwriting GmbH, Dinkelscherben1 51,00 - - -
Perseus Technologies GmbH, Berlin 4,76 841 -730 31.12.2024
Cyberwrite Inc., Wilmington1 3,15 - - -

1 _Die Informationen zum Jahresabschluss werden nicht ausgewiesen, da der Jahresabschluss nicht offengelegt wird.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Zum Jahresende 2024 bestanden sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von 2.350 (2.029) Tsd €, diese bestehen im Wesentlichen aus Vorauszahlungen für Ertragssteuern und Verkehrssteuern. Zum Jahresende 2024 bestanden ebenfalls Forderungen gegen die Markel Underwriting GmbH in Höhe von 81 (95) Tsd €. Im Vorjahr wurde die Forderung gegen die Markel Underwriting GmbH in Höhe von 95 Tsd € unter den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ausgewiesen.

Angaben zu den Passiva

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt 25 Tsd €. Die Kapitalrücklage beträgt 121.003 Tsd € und wurde vom Gesellschafter, der Markel Group Inc., als sonstige Zuzahlung ins Eigenkapital der Gesellschaft nach §272 Abs. 2 Nr. 4 HGB erbracht.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen bestehen aus Prüfungskosten von 70 (80) Tsd € sowie Kosten für die Erstellung des Jahresabschlusses in Höhe von 11 (11) Tsd €. Rückstellungen für die ausstehenden Urlaubsansprüche bestehen nicht mehr, da sämtliche Mitarbeiter zur MISE zum 1. Januar 2024 übergegangen sind. Im Vorjahr bestanden für diese Position Rückstellungen in Höhe von 38 Tsd €.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 8.412 (6.160) Tsd € resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 32 (1.429) Tsd € sind stark gesunken, da die Verbindlichkeiten die aus dem Personalbereich (Bonus) resultieren zum 1. Januar 2024 zur MISE übergegangen sind.

Passive latente Steuern

Die Angaben nach § 285 Nr. 29 HGB werden nicht aufgeführt, da von der größenabhängigen Erleichterung des § 288 Absatz 2 Satz 1 HGB-Gebrauch gemacht wird. Die latenten Steuerschulden betragen 29 (229) Tsd € zum Ende des Geschäftsjahres 2024. Diese Änderungen im Geschäftsjahr sind auf eine Reduzierung der Fremdwährungspositionen im Geschäftsjahr zurückzuführen und somit der latenten Steuerschulden.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind von 7.925 Tsd € im Vorjahr auf 279 Tsd € stark zurückgegangen. Dies ist auf die Aufhebung des Dienstleistungsvertrags mit der MISE zurückzuführen. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Gewinne aus der Währungsumrechnung in Höhe von 243 (0) Tsd €.

Personalaufwand

Der Personalaufwand im Sinne des § 275 Absatz 2 Nr. 6 HGB (Gesamtkostenverfahren) gliedert sich wie folgt:

in Tsd € 2024 2023
Löhne und Gehälter - 7.705
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 1.635
davon für Altersversorgung: 0 (4) Tsd €
Insgesamt - 9.340

Der vollständige Rückgang ist auf den Übergang zum 1. Januar 2024 der Mitarbeiter auf die MISE zurückzuführen. Löhne und Gehälter, für die noch bei der MHG angestellten Vorstände der MISE wurden über die MISE ausbezahlt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bestehen im Wesentlichen aus Gewinnbeteiligungen an die Exali AG und die GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH, Beratungskosten in Höhe von 63 (0) Tsd €, Kosten für die Abschlussprüfung in Höhe von 62 (23) Tsd € sowie Versicherungskosten von 67 (0) Tsd €.

Abschreibungen auf Finanzanlagen

Im Geschäftsjahr 2024 sind keine Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgt.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 74 (34) Tsd € beinhalten im Wesentlichen Zinserträge aus den gewährten Darlehen an die Exali AG und an die GL Götz Lebuhn Spezial Versicherungsmakler GmbH.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Vorperioden in Höhe von 94 (94) Tsd € enthalten.

Auswirkungen von „Pillar Two“ auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat unter dem Namen „Pillar Two“ Regelungen eingeführt, die eine globale Mindeststeuer von 15 % für große multinationale Unternehmen vorsehen. Einige Länder, in denen wir tätig sind - darunter auch Deutschland - haben entsprechende Gesetze verabschiedet, die im Allgemeinen am 1. Januar 2024 in Kraft getreten sind.

In Deutschland ist die Umsetzung der Mustervorschriften der OECD bzw. der europäischen Richtlinie (EU) 2022/2523 durch das Mindeststeuergesetz (MinStG) erfolgt, das auf Geschäftsjahre anwendbar ist, die nach dem 30. Dezember 2023 beginnen.

„Pillar Two“ hatte im Jahr 2024 keine wesentlichen Auswirkungen auf unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage, und wir erwarten auch künftig keine erheblichen Auswirkungen. Wir werden die Entwicklungen jedoch weiterhin beobachten und bewerten, insbesondere sobald die OECD und die zuständigen Steuerbehörden zusätzliche Leitlinien veröffentlichen.

Sonstige Steuern

Die sonstige Steuern in Höhe von 390 (0) Tsd € resultieren aus Rückerstattungen der Verkehrssteuer für vergangene Geschäftsjahre.

Sonstige Angaben

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 HGB bestanden am Bilanzstichtag nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB bestanden in Form nicht abgerufener Gesellschafterdarlehensansprüche zugunsten des verbundenen Unternehmens Exali AG in Höhe von 800 Tsd. €

Angaben zu den Organmitgliedern

Die nach § 285 Nr. 10 HGB erforderlichen Angaben zu den Geschäftsführungsmitgliedern sind auf der Seite 2 zu finden. Den Mitgliedern der Geschäftsführung wurden keine Vorschüsse und keine Kredite gewährt.

Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

2024 2023
Vollzeitmitarbeiter 3 69
Teilzeitmitarbeiter - 3
Insgesamt 3 72

Die jährliche Gesamtvergütung der Geschäftsführer für die Tätigkeit im Dienst der Markel Holdings GmbH für das Geschäftsjahr 2024 betrug 44 (78) Tsd €. Dieser Betrag wurde der MHG von der MISE in Rechnung gestellt und unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst.

Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Da alle Geschäfte mit dem unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss der Markel Holdings GmbH, München, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe. Geschäfte mit nahestehenden Personen fanden wie im Vorjahr nicht statt.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Eine Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar ist unter Anwendung von § 288 Absatz 2 Satz 1 HGB i. V. m. § 285 Nr. 17 HGB unterblieben.

Gesellschafter und Konzernverhältnisse

Die Gesellschaft stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Der Konzernabschluss wird im Unternehmensregister bekannt gemacht. Der Jahresabschluss der Markel Holdings GmbH wird zudem in den Konzernabschluss der Markel Group Inc. mit Sitz in Glen Allen, Virginia, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Dieser kann dort eingesehen oder bei uns angefordert werden. Außerdem wird er auf der Website der Markel Group Inc. zur Verfügung gestellt.

Ergebnisverwendungsvorschlag

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von 541 Tsd € zusammen mit dem bestehenden Gewinnvortrag vom 1.133 Tsd € auf neue Rechnung vorzutragen.

Ereignisse nach dem Abschlussstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor.

 

München, 16. Juni 2025

Markel Holdings GmbH,

Frederik Wulff

Andrew Davies

Dr. Ulfried Spessert

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Markel Holdings GmbH, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Markel Holdings GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Markel Holdings GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 18. Juni 2025

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Dr. Kagermeier, Wirtschaftsprüfer

gez. Bachran, Wirtschaftsprüfer

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