viastore Intralogistics Holding GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Anton Borovac seit 6.6.2024 | Prokura |
Andrea Heidrich seit 6.6.2024 | Prokura |
Thomas Hibinger seit 1.2.2024 | Geschäftsführer |
Dominic Daly seit 10.11.2023 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Toyota Industries Europe AB | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
viastore SOFTWARE GmbHStuttgartJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 1. April 2023 bis 31. März 2024Grundlagen des Unternehmens 1.1 Geschäftsmodell Die viastore SOFTWARE GmbH entwickelt Software im Bereich Lagerverwaltung (Warehouse Management Software). Unsere Softwarelösungen dienen maßgeblich zur Abbildung und Optimierung der betrieblichen Intralogistik. Unser Kernprodukt ist die Software viadat. Im Rahmen von Projekten im viastore Konzernverbund ist die viastore SOFTWARE GmbH oft als Partner eingebunden, um die softwareseitigen Anforderungen abzubilden. 1.2 Forschung und Entwicklung Die viastore SOFTWARE GmbH stellt jährlich einen detaillierten Entwicklungsplan auf, der sich an den Marktanforderungen orientiert und in gemeinsamen Gesprächen mit Kunden gezielt definiert wird. Wichtiger Bestandteil dieses Entwicklungsplans sind Weiterentwicklungen und Verbesserungen von Funktionalitäten und Dialogen, die kontinuierlich abgearbeitet werden. Dabei werden ständig Trends geprüft, mit denen wir unseren Kunden einen weiteren Nutzen bieten können. Dazu zählen zum Beispiel die Modularisierung, die softwaretechnische Integration von neuen Intralogistik- Technologien sowie die Anbindung an Softwaresysteme zur Produktionssteuerung, um den Kunden einen integrierten Prozess über den gesamten Materialfluss in Logistik und Fertigung bieten zu können. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Deutschlands digitale Wirtschaft ist nach Angaben des Digitalverbands Bitkom auch im Jahr 2024 weiterhin auf Wachstumskurs. Trotz eines schwierigen konjunkturellen Umfelds wird für die Unternehmen der IT und Telekommunikation (ITK) für 2024 ein Umsatzplus von 4,4 Prozent auf 224,3 Milliarden Euro erwartet. 1 Die Informationstechnik ist dabei der wichtigste Wachstumstreiber. Nach einer leichten Wachstumsdelle im Jahr 2023 (plus 2,2 Prozent auf 142,9 Milliarden Euro) wird für 2024 nach der aktuellen Prognose für Deutschland ein Umsatz von 151,5 Milliarden Euro erwartet, das entspricht einem Plus von 6,1 Prozent. Das Wachstum geht dabei vor allem auf das Geschäft mit Software zu (plus 9,4 Prozent auf 45,5 Milliarden Euro), insbesondere im Zusammenhang mit Plattformen für die Entwicklung, das Testen und die Bereitstellung von Software. 2
1 Bitkom: Presseinformation - Digitalbranche
zeigt sich von Krisen unbeeindruckt, Januar 2024
2.2. Geschäftsverlauf Der Umsatz der viastore SOFTWARE GmbH belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 16,8 Mio. Euro (Vorjahr: 2,9 Mio. Euro) und lag damit auf einem vergleichsweise hohen Niveau. Umsatztreiber war vor allem das Kernprodukt viadat und damit zusammenhängende Dienstleistungen, die sowohl im Rahmen von Neuanlagen im viastore Konzernverbund als auch direkt an den Endkunden verkauft wurde. Das Ergebnis nach Steuern lag im Berichtsjahr bei -0,082 Mio Euro (Vorjahr: -0,566 Mio. Euro) und blieb damit unter den Erwartungen. Ursächlich hierfür waren vor allem Verzögerungen bei der Abarbeitung von Projekten sowie ungeplante Mehraufwendungen. Der Auftragseingang belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 14,2 Mio. Euro und damit leicht unter Erwartungen. Hierbei spiegelt sich auch die allgemeine Zurückhaltung bei der Vergabe von Neuprojekten nieder, die sich insbesondere auf den Auftragseingang von Unternehmen im Konzernverbund auswirkte. 2.3. Produkt- und Sortimentsentwicklung Neben unserem Hauptprodukt viadat, der Value Chain Software Suite für Lagerverwaltung, innerbetrieblichen Transport, Materialfluss-Management und Produktionsversorgung, entwickeln wir weitere Softwareprodukte nach individuellen Kundenvorgaben. Eine Erweiterung oder Änderung unseres Produktportfolios ist nicht erfolgt und nicht geplant. 2.4. Absatz- und Beschaffungspolitik Es gab im Berichtsjahr keine nennenswerten Änderungen in der Absatz- und Beschaffungspolitik. 2.5. Investition und Finanzierung Im Berichtsjahr wurden Investitionen i.H.v. 0,029 Mio. Euro (2023: 0,037 Mio. Euro) im Bereich Anlagevermögen (Büro- und Geschäftsausstattung) getätigt. Die viastore SOFTWARE GmbH hat keinen Finanzierungsbedarf und finanziert sich ausschließlich aus Eigenmitteln.
2 Bitkom: Presseinformation - Digitalbranche
zeigt sich von Krisen unbeeindruckt, Januar 2024
2.6. Personal Die viastore SOFTWARE GmbH beschäftigte zum 31.03.2024 insgesamt 155 Mitarbeiter, was über dem Vorjahresniveau (2023: 116 Mitarbeiter) liegt. Hiervon waren 124 in Vollzeit und 15 in Teilzeit tätig. Weitere 16 befinden sich in beruflicher Ausbildung. Die Mitarbeiter nehmen an regelmäßigen Schulungsangeboten teil und werden zudem individuell und bedarfsgerecht gefördert und weiterentwickelt. 2.7. Besondere Ereignisse Im Berichtsjahr gab es keine nennenswerten Ereignisse. 2.8. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2.8.1. Vermögenslage Vorwiegend durch die Erhöhung der Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen hat sich die Bilanzsumme im Berichtsjahr 2024 auf 5,3 Mio. Euro gegenüber der Vergleichszahl von, 4,0 Mio. Euro im Vorjahr erhöht. Das Anlagevermögen beträgt 3,1% der Bilanzsumme. Das Vorratsvermögen vor Abzug der erhaltenen Anzahlungen ist um 0,2 Mio. Euro gestiegen. Die Kundenforderungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. EUR gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 1,6 Mio. EUR erhöht. Das Eigenkapital beträgt 1,0 Mio. EUR Euro (2023: 1,1 Mio. Euro). Bedingt durch die Struktur des Software-Projektgeschäfts schwanken die erhaltenen Anzahlungen jährlich. Sie lagen zum Stichtag bei insgesamt 3,3 Mio. Euro (2023: 3,8 Mio. Euro). Die Lieferantenverbindlichkeiten liegen mit 0,7 Mio. Euro um 0,2 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Die sonstigen Rückstellungen liegen mit 1,2 Mio. Euro über dem Vorjahresniveau. Alle erkennbaren Risiken wurden berücksichtigt. 2.8.2. Finanzlage Die liquiden Mittel liegen bei 1,9 Mio. Euro (2023: 1,7 Mio. Euro) und haben sich damit geringfügig erhöht. Kreditlinien gegenüber Banken werden weiterhin nicht beansprucht. 2.8.3. Ertragslage Die viastore SOFTWARE GmbH hat im Geschäftsjahr 2024 einen Umsatz von 16,8 Mio. EUR Euro (2023: 2,9 Mio. Euro) erwirtschaftet und konnte damit die prognostizierten Zahlen aus dem Vorjahr von 14 bis 16 Mio. Euro übertreffen. Der Auftragseingang beläuft sich auf 14,2 Mio. EUR Euro (2023: 3,3 Mio. Euro). Der Gesamtumsatz wird stark beeinflusst durch den jeweiligen Fertigstellungsgrad der Projekte. Terminverzögerungen, zum Beispiel durch kundenseitige Verschiebungen, können im Einzelfall dazu führen, dass auch größere Projekte erst im folgenden Wirtschaftsjahr komplett fertig gestellt und damit fakturiert werden. Die Gesamtleistung liegt im Jahr 2024 bei 15,8 Mio. Euro (2023: 3,1 Mio. Euro). Der Materialeinsatz betrug 3,8 Mio. Euro (2023: 0,6 Mio. Euro), die Materialeinsatzquote lag bei 23,7 % (2023: 20,1 %). Der Personalaufwand betrug 10,5 Mio. EUR Euro (2023: 2,2 Mio. Euro). Die Abschreibungen lagen bei 0,126 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen bei 1,6 Mio. Euro (2023: 0,8 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) beträgt 0,04 Mio. Euro (2023: -0,5 Mio. Euro). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) liegt über dem Vorjahresniveau bei -0,1 Mio. Euro (2023: -0,6 Mio. Euro), konnte allerdings den im Vorjahr prognostizierten Wert von 0,5 bis 1 Mio. Euro nicht erreichen. 2.8.4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die für die Gesellschaft wesentlichen finanziellen Leistungsindikatoren sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Die Entwicklung dieser wurde unter Punkt 2.8.3 Ertragslage bereits erläutert.
2.8.5. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Im Rahmen der Qualitäts- und Leistungsmessung kommen auch nichtfinanzielle Leistungsindikatoren zum Einsatz. Dabei werden die Bereiche Kundenzufriedenheit und Qualität genauso erfasst wie die Auslastung einzelner Bereiche. Nichtfinanzielle Indikatoren werden nicht zur Steuerung der Gesellschaft herangezogen. 3. Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung und Prognosebericht Risiken bestehen wie in den Vorjahren in einer schwer vorhersehbaren Entwicklung der globalen Politik und Wirtschaftslage. Daneben gibt es im Software-Projektgeschäft Risiken aus der Abwicklung von Aufträgen. Hier minimieren wir terminliche, kaufmännische und technische Risiken durch unsere fortlaufende, standardisierte Risikobewertung, die wir bereits vor der Auftragsannahme durchführen. Den im Projektverlauf auftretenden Risiken begegnen wir frühzeitig. Zusätzlich gibt eine fortlaufende Kalkulation Aufschluss über die kalkulierten Renditen der im Jahresverlauf abgeschlossenen Aufträge. Die Auswirkungen eines konkreten Auftrags auf die Gesamtkalkulation werden damit sofort ersichtlich. Zur Absicherung zukünftiger Forderungen in Fremdwährung schließt die Gesellschaft bei Bedarf Devisentermingeschäfte zur Vermeidung von Wechselkursrisiken ab, sofern die Forderungen für die Gesellschaft wesentliche Beträge übersteigen. Dem Risiko der Vorfinanzierung von Projekten steuern wir vertragsrechtlich entgegen, indem die Kunden Abschlagszahlungen entsprechend dem Fertigungsfortschritt leisten. Weitere Risiko-Faktoren liegen in der teils eingeschränkten Verfügbarkeit von IT-Fachkräften und könnten beispielsweise zu einem im Vergleich zum Plan verzögerten Wachstum führen. Voraussichtliche Entwicklung Die Nachfrage nach automatisierten Intralogistik- und damit einhergehenden Software-Lösungen wird langfristig weiter zunehmen. Die viastore SOFTWARE GmbH wird als Teil der viastore Gruppe den eingeschlagenen Wachstumskurs konsequent weiter umsetzen. Durch den Eigentümer Toyota Industries Cooperation (TICO) erschließt sich für viastore der Zugang zum Kundenportfolio einer global führenden Maschinenbaugruppe und somit zusätzliche langfristige Wachstumsperspektiven und Möglichkeiten zu konzerninternen Kooperationen.Für das Geschäftsjahr 2025 (April 2024 bis März 2025) gehen wir von einem Auftragseingang in der Bandbreite von 15 bis 18 Mio. Euro aus. Das Umsatzvolumen beläuft sich aus heutiger Sicht in einer Bandbreite von 16 bis 18 Mio. Euro und einem entsprechenden EBIT zwischen 0,5 und 1,5 Mio. EUR aus.
Stuttgart, 26. Juni 2024 viastore SOFTWARE GmbH Geschäftsführung Thomas Hibinger Dr. Harald Göbel Dominic Daly Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 2023/2024A. Rechnungslegungsgrundsätze Bei der Bilanzierung und Bewertung sind im Jahresabschluss der viastore SOFTWARE GmbH, Stuttgart (Amtsgericht Stuttgart, HRB 741907), die Vorschriften des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung wurden Vermerke und Erläuterungen in den Anhang übernommen und auf den Ausweis von Leerposten verzichtet. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibungen wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von in der Regel vier Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/ Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei in der Regel zwischen drei und zehn Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 wurden bis einschließlich 2017 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Seit 1. Januar 2018 werden geringwertige Anlage-güter mit einem Netto-Einzelwert bis EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Soweit der nach den vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihnen am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Grundlage für die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse zu Herstellungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert gemäß § 253 Abs. 2 Satz 1 und 2 HGB bilden die aus dem betrieblichen Rechnungswesen übernommenen Kosten, die auf der Basis der Ist-Beschäftigung, gegebenenfalls bereinigt um Leerkosten, ermittelt worden sind. Die Herstellungskosten enthalten Materialeinzel- sowie -gemeinkosten. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken werden bei der Bewertung berücksichtigt. Das Eigenkapital wurde zum Nennbetrag angesetzt. Die übrigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden zum Nennwert ausgewiesen. Soweit sie die unfertigen Leistungen betreffen, werden sie offen von diesen abgesetzt. Der Ausweis erfolgt netto. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Am 10. Januar 2023 wurde das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember, auf den Zeitraum 1. April bis 31. März geändert. Bei den Vorjahresvergleichszahlen ist dies zu berücksichtigen. I. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen in voller Höhe Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Alle Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den Sonstigen Vermögensgegenständen sind Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige Mittel Die Position enthält den Kassenbestand und das Guthaben bei einem Kreditinstitut. 4. Eigenkapital Die Gesellschaft weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von TEUR 1.026 (i. V. TEUR 1.145) aus. Es besteht eine Kapitalrücklage i.H.v. TEUR 1.124. 5. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich in Höhe von TEUR 1.050 (i. V. TEUR 316), Nachlaufkosten TEUR -227 (i. V. TEUR 197), Gewährleistungsrisiken in Höhe von TEUR 275 (i. V. TEUR 275) und Rückstellungen für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 27 (i. V. TEUR 121). 6. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 92 (i. V. TEUR 10) betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 8. Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:
II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Sonstige betriebliche Erträge Im Geschäftsjahr 2024 gab es Erträge von außergewöhnlicher Größenordnung in Höhe von TEUR 170. Diese betrafen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 165 sowie Periodenfremde Erträge TEUR 5. Der Gesamtbetrag der sonstigen betrieblichen Erträge beträgt TEUR 187. 2. Verbundene Unternehmen Zinsen und ähnliche Aufwendungen - auch mit Bezug zu verbundenen Unternehmen - gibt es im Berichtsjahr nicht (i. V. TEUR 0). C. Sonstige Angaben 1. Personal Im Jahresdurchschnitt betrug die Zahl der Beschäftigten 130 Arbeitnehmer. Hiervon waren 106 in Vollzeit und 17 in Teilzeit tätig. Weitere 7 befinden sich in beruflicher Ausbildung. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen (TEUR 648; i. V. TEUR 2.228) und aus Dienstleistungsverträgen (TEUR 187; i. V. TEUR 63). Beide Verpflichtungen bestehen gegenüber verbundenen Unternehmen. 3. Bezüge der Geschäftsführung Auf die Bezüge der Geschäftsführung wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet, da nur ein Geschäftsführer eine Vergütung für seine Tätigkeit als Geschäftsführer von der Gesellschaft erhalten hat. 4. Organ der Gesellschaft Geschäftsführer sind:
5. Konzernabschluss Die viastore SOFTWARE GmbH, Stuttgart, ist ein Tochterunternehmen der viastore Intralogistics Holding GmbH, Stuttgart. Diese wird wiederum in den befreienden Konzernabschluss der Toyota Industries Europe AB, Mjölby, Schweden, einbezogen (kleinster Kosolidierungskreis). Den grössten Konsolidierungskreis stellt die Toyota Industries Corporation, Kariya, Aichi, Japan, dar. Nachtragsbericht Darüber hinaus haben sich am Ende des Geschäftsjahres zum 31. März 2023, keine weiteren Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet, über die an dieser Stelle zu berichten wäre. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR 119.545,84 in den Verlustvortrag einzustellen.
Stuttgart, 26. Juni 2024 viastore SOFTWARE GmbH Geschäftsführung Thomas Hibinger Dr. Harald Göbel Dominic Daly AnlagenspiegelEntwicklung des Anlagevermögens der viastore SOFTWARE GmbH, Stuttgart, im Geschäftsjahr 2024
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