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Ströer DERG Media GmbH
Bürgermeister-Brunner-Straße 2, 34117 Kassel, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alexander Stotz seit 20.3.2013 | Geschäftsführer |
Dirk Geßner seit 20.3.2013 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Ströer DERG Media GmbHKasselJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2008 bis zum 31.12.2008
LageberichtGesamtwirtschaftliche Situation Das Wachstum der deutschen Wirtschaft hat sich 2008 aufgrund des weltweiten Wirtschaftsabschwungs fast halbiert. Das Bruttoinlandsprodukt stieg laut Statistischem Bundesamt nur noch um 1,3 %, wohingegen die Wachstumsrate in 2007 noch ein Plus von 2,5 % aufwies und im Boomjahr 2006 sogar einen Wert von 2,9 %. Das Wachstum ist vor allem dem starken Jahresbeginn zu verdanken. Zum Jahresende beschleunigte sich die negative Entwicklung. Im vierten Quartal sank das BIP um 1,5 bis 2,0 % so stark, wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Ausschlaggebend dafür waren laut Bundesamt vor allem die Anlageinvestitionen der Unternehmen und der Außenhandel. Auch die Konsumausgaben, insbesondere die der privaten Haushalte, waren niedriger als im Vorquartal. Außerdem haben sich die Lagerbestände deutlich erhöht und der Export abgeschwächt. Mit zunehmender Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation reduzierte sich auch das Werbewachstum. Laut Jahresbilanz der Nielsen Media Research lagen die Bruttowerbeinvestitionen (vor Skonti, Abzug von Agenturprovisionen und Rabatten) 2008 bei € 21,11 Mrd. und entsprachen damit einem minimalen Plus im Vergleich zum Vorjahreswert (€ 20,96 Mrd.). Dabei hat sich das Medium Plakat im Vergleich der klassischen Medien mit einem Wachstum um 2,0 % auf € 795 Mio. noch vergleichsweise gut entwickelt. Zu beachten ist dabei, dass Nielsen nur bestimmte Segmente des Out-of-Home-Marktes erfasst und dass aufgrund der Basierung auf Bruttowerbeerlösen keine direkten Korrelationen zu den Nettoerlösen der im Aussenwerbegeschäft tätigen Gesellschaften möglich sind. Dazu bedarf es der Vorlage von Marktanalysen auf Nettobasis, die allerdings erst im Laufe des zweiten Quartals des Jahres von der ZAW, dem Zentralverband der deutschen Werbewirtschaft, veröffentlicht werden. Geschäftsverlauf der Ströer DERG Media GmbH (SRG) Die Geschäftstätigkeit der SRG erstreckt sich auf die Betreuung des Mediageschäfts in Deutschland. Der Kernpunkt der Tätigkeiten der SRG ist die Durchführung und Vermarktung aller Arten von Außenwerbung in und an Transportmedien, insbesondere in den Bereichen der Verkehrs-, der Bahnhofs- und der Flughafenmedien, sowie auf Werbeflächen, die im Eigentum oder Besitz der Deutsche Bahn AG (DB AG) bzw. der mit ihr im Sinne der §§ 15 ff. AktG verbundenen Unternehmen stehen oder sonst von ihr betrieben oder herausgegeben werden (z.B. Printmedien, elektronische Medien). Die wesentliche Basis der Geschäftstätigkeit ist in dem zum 1. Dezember 2005 in Kraft getretenen Werbeflächenvertrag mit der DB AG sowie diversen Tochtergesellschaften der DB AG geregelt. Für das hierin gewährte Vermarktungsrecht hat die SRG im Geschäftsjahr 2008 eine Umsatzvergütung in Höhe von 37,1 Mio. € an die DB AG und die dazugehörigen Konzerngesellschaften gezahlt. Erläuterung der Ertragslage Das Ergebnis der SRG hat sich im Vergleich zum Vorjahr trotz rückläufiger Umsatzerlöse insbesondere aufgrund geringerer Personalaufwendungen, höherer sonstiger betrieblicher Erträge und eines verbesserten Finanz- und Beteiligungsergebnisses deutlich verbessert. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stieg um 5,5 Mio. € auf 16,3 Mio. €. Aufgrund der verhaltenen Kundennachfrage haben sich die Umsatzerlöse der SRG gegenüber dem Vorjahr um -3,4 Mio. € auf 79,7 Mio. € verringert (-4,0 %). Der Umsatzrückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf von Straßenstandorten an die SMD in 2007 und 2008 sowie der geänderten Vermarktungsstruktur im Produktbereich Plakatmedien. Gegenläufig wirkte sich der Anstieg der Umsatzerlöse mit Verkehrsmedien aus (+ 2,7 Mio. €), der u.a. aus der erstmaligen Vermarktung von Verkehrsmedien für verbundene Unternehmen resultiert, für die eine Vermarktungsprovision vereinnahmt wurde. Der positive Umsatztrend im Bereich Infoscreen stellt sich weiterhin als intakt dar (+ 0,2 Mio. €). Die sonstigen betrieblichen Erträgen werden insbesondere durch Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3,5 Mio. €) geprägt, die vor allem aus der Neubewertung der Rückstellung für die Verpflichtungen aus der Sondernutzung des Luftraums Berlin resultieren. Darüber hinaus sind vor allem Erträge aus dem Verkauf von Werbeträgern (0,5 Mio. €) und Nutzungsrechten an Werbeträgerstandorten (0,7 Mio. €) an verbundene Unternehmen in den sonstigen betrieblichen Erträgen enthalten. Der Materialaufwand verringerte sich um 0,4 Mio. € auf 49,5 Mio. €. Dies resultiert im Wesentlichen aus gesunkenen umsatzabhängigen Pachtaufwendungen. Gegenläufig kommen erhöhte Aufwendungen für Zukäufe (+0,8 Mio. €) sowie für Klebung, Plakatierung und Produktionskosten (+0,5 Mio. €) zum tragen. Die Personalkosten sind um 3,0 Mio. € auf 7,3 Mio. € gesunken. Dies ist Folge der personellen Umstrukturierung innerhalb des Teilkonzerns der Ströer Media Deutschland GmbH & Co. KG (SMD), Köln, bei der Mitarbeiter der SRG zum 1. November 2007 in andere Gesellschaften der Gruppe übergegangen sind. Als Folge der Betriebsübergänge sind die weiterbelasteten Serviceleistungen von Konzerngesellschaften gestiegen. Diese werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Aufgrund des Verkaufs von Straßenstandorten an die SMD zum 1. Januar 2008 und der Übertragung von Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie Softwarelizenzen an die SMD und die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH (SDM), Köln, sind die Abschreibungen leicht um 0,3 Mio. € auf 1,2 Mio. € gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr deutlich um 2,4 Mio. € auf 14,3 Mio. € gesunken. Dies beruht im Wesentlichen auf dem Wegfall von im Vorjahr angefallenen Aufwendungen im Rahmen des Verkaufs von Werbeträgern an andere Konzerngesellschaften. Gegenläufige Effekte ergeben sich hauptsächlich aus höheren Servicekosten und Verkaufsprovisionen. Für das um 1,9 Mio. € verbesserte Beteiligungs- und Finanzergebnis sind vor allem höhere Erträge aus dem Ergebnisabführungsvertrag mit der SRV sowie gestiegene Zinserträge aus dem Cash-Pooling mit der SMD ursächlich. Die beschriebenen Effekte führen zu einem positiven Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von 16,3 Mio. €. Der um 5,5 Mio. € gestiegene Jahresüberschuss wird im Rahmen des Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages an die SMD abgeführt. Erläuterung der Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme ist im Vergleich zum 31.12.2007 um 17,3 Mio. € auf 54,6 Mio. € gestiegen. Auf der Aktivseite ist dies insbesondere auf den Anstieg der Forderungen gegen verbundene Unternehmen zurückzuführen. Wesentlich ist hier die Forderung gegen die SMD aus dem Cash-Pooling (+ 14,9 Mio. € auf 29,9 Mio. €). Darüber hinaus haben sich die sonstigen Vermögensgegenständen aufgrund einer Forderung gegen das Finanzamt bezüglich der Umsatzsteuer (2,1 Mio. €) erhöht. Auf der Passivseite beruht die Erhöhung auf den gestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (+ 24,1 Mio. €). Verringert haben sich die sonstigen Rückstellungen (- 1,4 Mio. €), die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (- 2,1 Mio. €), die sonstigen Verbindlichkeiten (- 1,3 Mio. €) sowie die Passiven Rechnungsabgrenzungsposten (- 2,0 Mio €). Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist auf die in 2008 zum Ende des Jahres erfolgte Fakturierung der Klebekosten (1,9 Mio. €) und der Verkaufsprovision (9,5 Mio. €), die um 5,5 Mio. € höhere Gewinnabführung sowie auf die in 2007 noch nicht vorhandene Cashpool-Verbindlichkeit gegenüber der SRV (+8,7 Mio. €) zurückzuführen. Die verminderten sonstigen Rückstellungen sind auf die Neubewertung der Rückstellung für die Luftraumsondernutzung Berlin zurückzuführen, die auf Basis von in 2008 geschlossenen Vergleichen und Vertragsverhandlungen basiert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sinken im Wesentlichen aufgrund der niedrigeren Pacht-Jahresendabrechnungen an die DB AG (-1,5 Mio. €). Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalteten im vergangenen Jahr eine Umsatzsteuerverbindlichkeit in Höhe von 1,1 Mio. €. Zum 31. Dezember 2008 wird eine Forderung gegenüber dem Finanzamt ausgewiesen. Durch die Umstrukturierung des regionalen Vertriebs und der daraus folgenden Vermarktung der SRG-Flächen durch die SDM verringern sich die passiven Rechnungsabgrenzungsposten um 2,0 Mio. € auf 0,5 Mio. €. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote bei unverändertem Eigenkapital auf 10,1 % verringert. Aus dem Werbeflächenpachtvertrag mit der DB AG ergeben sich zwei unterschiedliche Investitionsverpflichtungen: Während der Laufzeit des Vertrages ist ein Upscaling von den momentan vorhandenen Werbeträgern der ersten Generation auf solche der zweiten Generation vorzunehmen. Darüber hinaus ist die Einführung von Werbeträgern der dritten Generation vorzubereiten und in geringem Umfang durchzuführen. Die SRG hat ein digitales Informations- und Unterhaltungssystem (Station-Digital) auf ausgewählten Bahnhöfen einzuführen. Von den 75 aufzubauenden Informations- und Unterhaltungssystemen (Station-Digital) sind zum Jahresende - unverändert zum Vorjahr - 67 Anlagen durch die Ströer Infoscreen GmbH, Köln, aufgebaut. Die Durchführung dieser Investitionstätigkeiten ist aus den vorhandenen Mitteln der Gesellschaft nicht durchzuführen. Die Ströer Out-of-Home Media AG (SOH), Köln, hat daher gegenüber der DB AG eine Bürgschaft abgegeben, die Investitionen auch durch andere Konzernunternehmen vornehmen zu lassen. Im Laufe des Jahres 2008 wurde diesen Investitionsverpflichtungen Folge geleistet, indem bei neuen Standorten soweit wie möglich Werbeträger der zweiten Generation aufgebaut bzw. vorhandene Werbeträger durch MegaLights oder CLP-Wechsler ausgetauscht wurden. Das Investitionsvolumen in 2008 betrug rd. 2,8 Mio. €. Für das Jahr 2009 wird das Upscaling weiter fortgeführt. Hinsichtlich der Liquiditätsentwicklung verweisen wir auf die Ausführungen im Anhang. Personal- und Sozialbereich Der stichtagsbezogene Beschäftigtenstand (einschließlich kurzfristig/geringfügig Beschäftigter, Mitarbeiterinnen in Mutterschutz bzw. Elternzeit, ohne Azubis) der SRG liegt bei 164 Personen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2007 ergibt sich bestandsmäßig eine Veränderung von - 1 Person. Zum 1. Januar 2006 wurden alle bislang für die SRG geltenden Tarifverträge aufgehoben und traten ohne Nachwirkung außer Kraft. Sie wurden abschließend durch den Haustarifvertrag zwischen der SRG und der Tarifgemeinschaft TRANSNET/GDBA (TG) ersetzt. Risiken und Chancen der zukünftigen Entwicklung Das Risikomanagement ist eine etablierte Funktion in der Ströer-Gruppe und orientiert sich am Risikomanagementprozess, der neben der Risikostrategie die Phasen der Risikoidentifikation, -bewertung, -steuerung und -kontrolle beinhaltet. Es umfasst den gesamten Konzern und berücksichtigt somit auch die SRG. Die Ströer-Gruppe definiert Risiken als "Ereignisse, Handlungen oder ihre Unterlassung, die zur Folge haben, dass die geplanten Ergebnisse der Geschäftsaktivitäten nicht erreicht werden bzw. der Fortbestand des Unternehmens gefährdet ist." Das konzernweite Risikomanagementsystem der Ströer-Gruppe sorgt für eine qualifizierte und zeitnahe Identifizierung aller wesentlichen Risiken sowie deren Quantifizierung anhand von Eintrittswahrscheinlichkeit und potentieller Schadenhöhe, um auf dieser Grundlage ein aktives, bereichsübergreifendes Risikomanagement und -controlling sicherzustellen. Für jedes Risiko und jede Maßnahme gibt es einen eindeutig festgelegten Risikoverantwortlichen. Das Risikomanagementsystem wird kontinuierlich an veränderte Organisationsstrukturen angepasst. Die Förderung der Risikokultur hat einen hohen Stellenwert. Eine umfassende Dokumentation gewährleistet die Transparenz des Risikomanagements und die Nachvollziehbarkeit durch Dritte. Im vierteljährlichen Reportingprozess meldet jeder Risikoverantwortliche die bestehenden und potentiellen Risiken seines Bereichs an das Zentrale Risikomanagement. Hier werden sämtliche Risiken des Konzerns auf Interdependenzen untersucht, Mehrfachnennungen eliminiert und die verbleibenden Risiken zu Kernrisiken zusammengefasst. Bestandsgefährdende Risiken wurden dabei nicht identifiziert. Ein Quartalsbericht stellt die Eintrittswahrscheinlichkeit und die mögliche Schadenshöhe der Kernrisiken zum Zeitpunkt der Identifikation sowie geeignete Steuerungsmaßnahmen unter Berücksichtigung des Umsetzungsfortschritts dar. Zudem gibt er Aufschluss über die Veränderungen der Kernrisiken im Zeitablauf. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit unterliegt die SRG Risiken, die sowohl gesamtwirtschaftlicher Natur sein können, als auch auf branchenspezifischen Besonderheiten beruhen. Unternehmerische Risiken können sich insbesondere ergeben im Beschaffungsbereich -durch den Wegfall von Werberechten -durch zunehmende Ausschreibungen bei der Vergabe von Nutzungsrechten -durch die unzureichende Rentabilität von Werberechtsverträgen mit Mindest-, Fest- oder Garantiepachtvereinbarungen -durch den ersatzlosen Wegfall von Werbeflächen in Städten, auf Straßenbahnen oder im Bahnhofsbereich sowie ausbleibende Genehmigungen attraktiver Standorte in der Vermarktung -durch Erlöseinbußen bei der Auftragserteilung gewichtiger Kundengruppen -durch Kundenverlust -durch reduzierte Margen infolge ruinöser Rabatte in der Medienbranche im Zusammenhang mit gesetzlichen Regelungen und Änderungen. Ein wesentliches Risiko der SRG ist das einer unzureichenden Rentabilität des Werbeflächenvertrages mit der DB AG, der eine jährliche Mindestvergütung beinhaltet (für 2008: 35,5 Mio. €). Der tatsächliche Pachtaufwand gegenüber der DB AG betrug im Jahr 2008 37,1 Mio. € (2007: 38,6 Mio. €). Unsicherheiten bestehen weiterhin bei der so genannten Sondernutzung Berlin. Für die Anbringung von Werbeträgern an Objekten (insbesondere Brücken) verlangen diverse Städte im Rahmen ihrer Gebührenverordnungen eine Sondernutzungsgebühr. Die Gebühr wird erhoben, wenn der Plakatwerbeträger in den Luftraum der Stadt hinein ragt. Auf Basis der aktuellen Erkenntnisse aus geschlossenen Vergleichen sowie auf der Basis aktueller Vertragsentwürfe wurde die Rückstellung mit 2,8 Mio. € bewertet. Ein positiver Einfluss auf die Kernrisiken des operativen Bereichs geht von zahlreichen Maßnahmen aus, die mit den laufenden Projekten zur Qualitätssteigerung der Kernprozesse in Verbindung stehen. Aus dem weiterhin durchgeführten Upscaling der Werbeträger ergeben sich auch für 2009 weitere Chancen aufgrund der positiven Auswirkungen auf die Vermarktungsfähigkeit der Werbeträger. Zum einen wird sich durch die höhere Attraktivität der Werbeträger voraussichtlich ein höherer Preis erzielen lassen, zum anderen erhöht sich insbesondere durch die Ausstattung mit Plakatwechslersystemen die Anzahl der vermarktbaren Werbeträger, ohne weitere Standorte erschließen zu müssen. Gelingt es allerdings nicht, die durch die Investitionen bedingten höheren Abschreibungen zu erwirtschaften, kann sich dies negativ auf das Ergebnis auswirken. Zu Beginn des Jahres 2009 befindet sich die Weltwirtschaft in einer globalen Rezession. Die schwere Krise an den internationalen Finanzmärkten hat inzwischen auf alle Wirtschaftsbereiche übergegriffen und geht mit einer allgemeinen Verschlechterung der Finanzierungsbedingungen sowie einer Beeinträchtigung von Vermögenswerten und eingetrübten Ertragsaussichten einher. Auch die Ströer-Gruppe wird sich den Folgen des Konjunkturabschwungs trotz eingeleiteter umfangreicher Gegenmaßnahmen auf der Vertriebs- und Kostenseite nicht vollständig entziehen können. Die Verschärfung geopolitischer Spannungen und die Destabilisierung politischer Systeme stellen mögliche Risiken für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung dar. Im Zuge des weltweiten konjunkturellen Abwärtstrends ist auch eine Verschärfung der Wettbewerbssituation in nahezu allen Geschäftsfeldern und Produktbereichen der Ströer-Gruppe nicht auszuschließen. Ein Beispiel hierfür könnte ein zunehmendes intra- und intermediales Rabattrisiko sein. Hinzu kommen ein möglicher Anstieg von Forderungsausfällen und die Gefahr der Insolvenz wichtiger Lieferanten. Chancen ergeben sich vor dem negativen konjunkturellen Hintergrund insbesondere aus zwei Projekten zur Ergebnissicherung. Wesentliche Zielstellung der zugrunde liegenden Projekte sind einerseits die Eindämmung der Umsatzverluste gegenüber Vorjahr durch eine verstärkte Vertriebsausrichtung der gesamten SMD-Gruppe, zu der auch die SRG gehört. Weitere Chancen ergeben sich aus einer Reihe von produktbereichsbezogenen Vertriebsinitiativen wie der verstärkten Zusammenarbeit mit externen Partnern im Bereich der Neukundenakquise sowie verstärkten Marketingaktivitäten im Bereich des Gattungsmarketings. Wesentliches Ziel dieser Initiativen ist die weitere Steigerung des Anteils des Out of Home Marktes am Gesamtwerbemarkt. Hierzu beitragen wird auch der weiter forcierte Aufbau von Premiumwerbeträgern. Andererseits werden von der Geschäftsführung deutliche Kosteneinsparungen im Rahmen der Überprüfung aller Kostenpositionen der SMD-Gruppe, zu der auch die SRG gehört, erwartet. Erste Erfolge dieser Maßnahmen sind bereits sichtbar. Ausblick Die Auswirkungen der Krise an den internationalen Finanzmärkten haben mittlerweile die deutsche Realwirtschaft erreicht. Nach aktuellen Schätzungen wird das Jahr 2009 von rezessiven Tendenzen beherrscht sein. Dies führt bereits spürbar zu einer zurückhaltenden Werbeintensität der Unternehmen. Aktuell ist nicht davon auszugehen, dass es in der zweiten Jahreshälfte 2009 bereits zu einer Trendumkehr kommt. Allerdings ist trotz der widrigen Umstände im Gesamtwerbemarkt davon auszugehen, dass sich die Außenwerbung aufgrund ihrer strukturellen Ausrichtung auf die immer mobiler werdende Bevölkerung und ihrer Positionierung als Abverkaufsmedium vergleichsweise besser entwickelt als andere Mediengattungen. Nielsen Media Research prognostiziert beispielsweise in der aktuellen Jahreseinschätzung 2009, dass neben Kino- die Außenwerbung die besten Chancen auf eine überdurchschnittliche Marktperformance im intramedialen Wettbewerb hat. Die herausragende Positionierung der SRG im Bereich der hinterleuchteten Werbeträger, der verstärkte Ausbau des Werbeträgerbestandes im Bereich der Deutsche Bahn AG und zunehmende Investition in die Digitalen Medien verbunden mit einer konsequenten Ausrichtung der internen Prozesse an den Kundenbedürfnissen wird zu einer dauerhaften Stärkung der Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft führen. Dazu werden auch die vorbezeichneten Maßnahmen zur Umsatz- und Ergebnissicherung positiv beitragen, die einen direkten positiven Einfluss auf die Ertragslage der SRG haben werden. Aufgrund des schwierigen wirtschaftlichen Umfelds kann im Geschäftsjahr 2009 eine Verschlechterung der Umsatz- und Ergebnissituation grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Da die Geschäftsleitung jedoch eine konsequente Kostensenkungs- und Vertriebsoptimierungsinitiative verfolgt, die bereits in den ersten Monaten des neuen Geschäftsjahres positive Wirkungen entfalten, könnten sowohl die Umsatzerlöse als auch das Ergebnis aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit bei fortgesetzter Effektivität der Maßnahmenpakete sogar auf dem Vorjahresniveau verharren. Für das Geschäftsjahr 2010 rechnet die Geschäftsführung eher mit einer Aufhellung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, so dass bei Fortsetzung der eingeleiteten vertrieblichen und administrativen Optimierungsmaßnahmen sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit moderat steigen sollten.
Kassel, im März 2009 Die Geschäftsführung
Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008 ist gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt worden. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Der Posten "Technische Anlagen und Maschinen" wurde durch die branchenübliche und aussagefähigere Bezeichnung "Werbeträger" ersetzt. Für die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. B. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN Im Einzelnen wurde bei der Bewertung der Vermögenswerte und Schulden nach folgenden Grundsätzen verfahren: Die Bewertung des Anlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Abzug planmäßiger Abschreibungen. Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde: -Software 3 bis 5 Jahre -Gebäude auf eigenem Grundstück 50 Jahre -Werbeträger 3 bis 10 Jahre -Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 23 Jahre Für die Beleuchtung von Werbeträgern wurde der in Vorjahren gebildete Festwert in Höhe von T€ 927 beibehalten. Für steuerliche Mehrabschreibungen nach dem Zonenrandförderungsgesetz ist ein Sonderposten mit Rücklageanteil gebildet worden, der über die Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände aufgelöst wird, für die er gebildet wurde. Von der Möglichkeit der sofortigen Absetzung geringwertiger Wirtschaftsgüter im Sinne des § 6 Abs. 2 EStG wird in vollem Umfang Gebrauch gemacht; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Für Vermögensgegenstände, die nach dem 31. Dezember 2007 angeschafft worden sind und Anschaffungskosten von EUR 150 bis EUR 1.000 aufweisen, bildet die Gesellschaft einen Sammelposten im Sinne des § 6 Abs. 2a EStG, der im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Geschäftsjahren zu je einem Fünftel aufgelöst wird. Aus der Auflösung des Sammelpostens resultieren Abschreibungen in Höhe von T€ 4. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bilanziert. Der Ansatz der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erfolgt zu Nennwerten unter Abzug angemessener Wertberichtigungen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen werden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Rechnungszinssatzes von 6 % gemäß § 6a EStG mit den steuerlichen Teilwerten ermittelt. Bei der Berechnung wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in ausreichendem Umfang gebildet worden. Die Verbindlichkeiten wurden zu Rückzahlungsbeträgen bilanziert. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Als verbundene Unternehmen werden alle Gesellschaften bezeichnet, die in den Konzernabschluss der Ströer Out-of-Home Media AG (kurz: SOH), Köln, im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen werden. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens Die in der Bilanz ausgewiesenen Posten des Anlagevermögens sind in ihrer Gliederung und Entwicklung auf der folgenden Seite dargestellt. Unter den Finanzanlagen wird eine 100%-Beteiligung an der in 2006 gegründeten DERG Vertriebs GmbH (kurz: SRV), Köln, ausgewiesen. Die Angaben zum Anteilsbesitz sind in der folgenden Übersicht zusammengefasst:
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 41.110 resultieren in Höhe von T€ 9.387 aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr und in Höhe von T€ 29.897 aus dem Cash-Pooling mit der Ströer Media Deutschland GmbH & Co. KG (kurz: SMD), Köln. T€ 1.826 entfallen auf Forderungen gegen die SRV aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages. 3. Sonderposten mit Rücklageanteil Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde für Sonderabschreibungen gem. § 3 Abs. 2 ZonenRFG gebildet. Der Auflösungsbetrag von T€ 21 ist unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. 4. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 35.734 beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung (T€ 16.294) sowie Verbindlichkeiten gegenüber der SRV aus dem Cash-Pooling (T€ 8.692). T€ 10.748 entfallen auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verschiedenen Konzerngesellschaften. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2008 belaufen sich auf T€ 79.715. Der Umsatz nach Produktbereichen gliedert sich wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind insbesondere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 3.529), Erträge aus dem Verkauf von Werbeträgern (T€ 528), Erträge aus dem Verkauf von Nutzungsrechten (T€ 698), Erträge aus Weiterberechnungen von verauslagten Kosten an andere Gesellschaften des SOH-Konzerns (T€ 633), Erträge aus Weiterbelastungen von erbrachten Serviceleistungen (T€ 281), Erträge aus der Auflösung von Einzel- bzw. Pauschalwertberichtigungen zu Forderungen (T€ 277) sowie periodenfremde Erträge (T€ 135) enthalten. 3. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere konzerninterne Verkaufsprovisionen (T€ 5.054), werbeträgerbezogene Kosten (T€ 1.818), Kosten aus konzerninternen Serviceleistungen (T€ 3.724) und Kosten für allgemeine Verwaltung (T€ 907). Des Weiteren sind Aufwendungen für Weiterberechnungen an andere Gesellschaften des SOH-Konzerns (T€ 633) enthalten. E. SONSTIGE ANGABEN 1. Kapitalflussrechnung
2. Haftungsverhältnisse Im Rahmen eines Kreditvertrages (Facility Agreement) zwischen der SOH, der SMD sowie weiteren Gesellschaften der Ströer Gruppe (Guarantors) und der Handel und Kredit GmbH & Co. KG Bankhaus (HKB) (Facility Agent) sowie weiteren Kreditgebern (Lenders) haftet die Gesellschaft als Vertragspartner (Guarantor) des Facility Agreement im Sinne eines selbständigen Garantieversprechens gesamtschuldnerisch für die Verbindlichkeiten der SMD in Höhe von T€ 470.000 sowie für zwei noch nicht in Anspruch genommene Darlehenszusagen von a) T€ 20.000 und b) TUSD 29.388 gegenüber dem Kreditgeberkonsortium. Weiterhin haftet die Gesellschaft in gleichem Umfang für Kreditlinien der SOH von bis zu T€ 55.000, die zum 31. Dezember 2008 in Höhe von T€ 427 ausgenutzt waren. Das Anlage- und Vorratsvermögen der Gesellschaft ist mit einem Sicherungsübereignungsvertrag (Security Transfer Agreement) zur Besicherung der Verbindlichkeiten der SMD gegenüber der HKB an diese sicherungsübereignet worden. Weiterhin wurden alle Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, aus Darlehen an verbundene Unternehmen, sämtliche gewerbliche Schutzrechte und Nutzungsrechte sowie alle Rechte und Forderungen aus Ansprüchen gegen Versicherungen von der Gesellschaft zur Besicherung der obigen Verbindlichkeiten mit einem Globalabtretungsvertrag (Global Assignment Agreement) sicherungshalber an die HKB abgetreten. Im Rahmen eines Kontenverpfändungsvertrages (Account Pledge Agreement) sind alle positiven Banksalden der Gesellschaft zur Besicherung der Verbindlichkeiten der SMD gegenüber der HKB und den anderen Kreditgebern sowie zur Besicherung der Kreditlinien der SOH bei den Kreditgebern an diese verpfändet. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen ergeben sich aus Miet- und Wartungsverträgen in Höhe von rd. T€ 1.035. Die Laufzeiten teilen sich wie folgt auf: bis zu einem Jahr: T€ 313 1 - 5 Jahre: T€ 543 größer 5 Jahre: T€ 179 Die Verpflichtungen aus Mindestpachten betragen rd. € 422,1 Mio. und gliedern sich wie folgt: bis zu einem Jahr: Mio. € 36,4 1 - 5 Jahre: Mio. €142,6 größer 5 Jahre: Mio. €243,1 Die Gesellschaft hat sich in 2005 im Rahmen des Vertrages über Investitionen in und Verpachtung von Werbeflächen ("Werbeflächenvertrag") mit der Deutsche Bahn AG verpflichtet, Investitionen in das Anlagevermögen für die Errichtung, Aufrechterhaltung und Betreibung eines contentgetriebenen Echtzeitsystems zur Information und Unterhaltung sowie für ein Upscaling von bestehenden Werbeträgern der ersten Generation in Werbeträger der zweiten Generation durchzuführen. Das sich daraus ableitende Investitionsvolumen beläuft sich über die langfristige Vertragslaufzeit auf etwa € 20 Mio. zuzüglich laufender Kosten für Betrieb, Wartung und Gemeinkosten. Die Höhe der laufenden Kosten wird einerseits abhängig sein von Umfang und Dauer der Implementierung, andererseits aber auch von der Nutzung bereits bestehender Strukturen der elektronischen Medien innerhalb der Ströer Gruppe. Die SOH hat für diese Verpflichtung gegenüber der Deutsche Bahn AG eine unbefristete Bürgschaft übernommen. 4. Anzahl der Arbeitnehmer Die Gesellschaft beschäftigte in 2008 durchschnittlich 134 Arbeitnehmer. Diese setzen sich wie folgt zusammen: Verwaltungskräfte 118 Monteure 16 5. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr 2008 waren folgende Geschäftsführer bei der Gesellschaft tätig: Herr Siegfried Marter, Baunatal Herr Alfried Bührdel, Mitglied des Vorstands der SOH, Köln Herr Dr. Kai-Marcus Thäsler, Hannover Herr Arne Reinertz, Frankfurt am Main Herr Marter und Herr Reinertz sind hauptberuflich als Geschäftsführer für die Gesellschaft tätig. Herr Bührdel ist hauptberuflich Mitglied des Vorstands der SOH. Herr Dr. Thäsler ist hauptberuflich bei der SMD beschäftigt. Herr Bührdel ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Gesellschaft nimmt die Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch, da nur zwei Geschäftsführer für ihre Tätigkeit Bezüge von der Gesellschaft erhalten. An ehemalige Geschäftsführer und deren Hinterbliebene wurden im Geschäftsjahr 2008 Ruhegelder von T€ 43 gezahlt. Für ihnen gegenüber bestehende Pensionsverpflichtungen sind T€ 300 passiviert. 6. Gesellschafter Sämtliche Anteile an der Gesellschaft werden von der Ströer Media Deutschland GmbH & Co. KG, Köln, gehalten. 7. Konzernverhältnisse Die Aufstellung eines Konzernabschlusses unterbleibt, weil die Gesellschaft in den Konzernabschluss der SOH einbezogen wird, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist bei der SOH erhältlich. 8. Ergebnisverwendung Aufgrund des mit der SMD geschlossenen Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages wird das Jahresergebnis an die herrschende Gesellschaft abgeführt.
Kassel, im März 2009 Die Geschäftsführung
Anlagespiegel
BerichtsprüfungBestätigungs-/Versagungsvermerk/BescheinigungstextWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ströer DERG Media GmbH, Kassel, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2008 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, 20. März 2009 Ernst
& Young AG
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