Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 17415
Vorher
MAINTEC Service GmbH
Eingetragen
17.10.2006
Branche
Reparatur und Instandhaltung von MaschinenReparatur und Instandhaltung von MetallerzeugnissenReparatur und Instandhaltung von sonstigen Ausrüstungen
Gegenstand
Planung und Durchführung von Montage-, Reparatur- und Wartungsleistungen für Getränkeabfüllanlagen und ähnliche Anlagen sowie Erbringung technischer Problemlösungen im Zusammenhang mit vorstehenden Tätigkeiten

Historie

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Management

NameRolle
Michael Haselbeck
seit 20.2.2026
Geschäftsführer
Thomas Pirzer
seit 13.1.2021
Prokura
Thomas Georg Hroß
seit 15.10.2019
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
300.000 €
100.00%

Beteiligungen

Konzern- und Jahresabschlüsse

Maintec Service GmbH

Collenberg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

BILANZ zum 31. Dezember 2018

AKTIVA

31.12.2018 31.12.2017
Euro Euro Euro Euro Euro Euro
A. Anlagevermögen            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
Entgeltlich erworbene Software   1.689,00     4.718,00  
II. Sachanlagen            
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   661.279,00     796.037,00  
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen   79.056,37     79.056,37  
      742.024,37     879.811,37
B. Umlaufvermögen            
I. Vorräte            
Unfertige Leistungen   1.531.418,00     2.970.841,00  
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände            
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 25.755,73     1.356,24    
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 9.150.985,64     5.366.193,61    
3. Sonstige Vermögensgegenstände 353.369,23 9.530.110,60   344.434,06 5.711.983,91  
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten   277.592,17 11.339.120,77   145.422,25 8.828.247,16
C. Rechnungsabgrenzungsposten     98.445,91     176.319,96
      12.179.591,05     9.884.378,49

PASSIVA

           
    31.12.2018 31.12.2017
    Euro Euro Euro Euro
A. Eigenkapital          
I. Gezeichnetes Kapital   300.000,00   300.000,00  
II. Gewinnvortrag   230.025,08   3.027.391,42  
III. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag   1.694.156,52 2.224.181,60 -2.797.366,34 530.025,08
B. Rückstellungen          
I. Steuerrückstellungen   1.009,65   202.781,38  
II. Sonstige Rückstellungen   1.943.767,51 1.944.777,16 1.196.764,00 1.399.545,38
C. Verbindlichkeiten          
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen   3.036.469,71   2.817.897,19  
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   1.737.698,06   909.964,44  
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   273.978,96   1.023.567,38  
4. Sonstige Verbindlichkeiten   2.962.485,56   3.203.379,02  
--davon aus Steuern: Euro 1.693.333,41 (i. Vj. Euro 710.692,18)-          
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: Euro 46.363,09 (i. Vj. Euro 75.930,26)--     8.010.632,29   7.954.808,03
      12.179.591,05   9.884.378,49

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2018

1.1.-31.12.2018
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse   46.611.092,56  
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen   -1.439.423,00  
3. Sonstige betriebliche Erträge   1.166.459,41 46.338.128,97
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -111.755,24    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.780.295,29 -12.892.050,53  
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -16.154.630,92    
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.758.358,02 -19.912.988,94  
--davon für Altersversorgung Euro 200.606,17 (i. Vj. Euro 233.862,35)--      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -361.769,74  
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -11.375.193,97  
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   6.654,39  
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -18.049,84 -44.553.398,63
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     -87.985,08
11. Ergebnis nach Steuern     1.696.745,26
12. Sonstige Steuern     -2.588,74
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag     1.694.156.52
1.1.-31.12.2017
Euro Euro Euro
1. Umsatzerlöse   37.637.642,60  
2. Verminderung (i. Vj. Erhöhung) des Bestands an unfertigen Leistungen   1.500.739,00  
3. Sonstige betriebliche Erträge   903.783,82 40.042.165,42
4. Materialaufwand      
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -86.528,74    
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.586.505,37 -13.673.034,11  
5. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter -14.783.509,33    
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -3.444.445,08 -18.227.954,41  
--davon für Altersversorgung Euro 200.606,17 (i. Vj. Euro 233.862,35)--      
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   -270.365,36  
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   -10.521.722,07  
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   4.829,31  
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -1.625,50 -42.689.872,14
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag     -141.084,24
11. Ergebnis nach Steuern     -2.788.790,96
12. Sonstige Steuern     -8.575,38
13. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag     -2.797.366.34

Anhang für das Geschäftsjahr 2018

A. Allgemeine Angaben

I. Angaben zum Unternehmen

Die Maintec Service GmbH wird im Handelsregister B des Amtsgerichts Aschaffenburg unter Nr. 9786 geführt. Der Sitz des Unternehmens befindet sich in Collenberg.

II. Angaben zur Gliederung der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31.12.2018 der Maintec Service GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRuG aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den § 267 Abs. 2 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße GmbH. Die größenabhängigen Erleichterungen nach § 288 Abs. 2 HGB werden in Anspruch genommen.

Zum Bilanzstichtag hat die Gesellschaft erstmals die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft überschritten. Die Rechtsfolgen der Merkmale nach § 267 Abs. 1 bis 3 Satz 1 HGB treten nur ein, wenn sie an den Abschlußstichtagen von zwei aufeinanderfolgenden Geschäftsjahren über- oder unterschritten werden (§ 267 Abs. 4 Satz 1 HGB).

2. Allgemeines zur Gliederung (§ 265 Abs. 1 HGB)

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2018 wurde ebenso wie der Vorjahresabschluss nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist wie bisher nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die formale Darstellung des Jahresabschlusses hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verändert.

III. Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr (§ 284 Abs. 2 Nr. 2 HGB)

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr nicht geändert.

B. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, entsprechend der branchenüblichen Nutzungsdauer angesetzt.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden über eine Nutzungsdauer von 3 Jahren, die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 14 Jahren abgeschrieben.

Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 (Vorjahr: EUR 150,00) werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst.

Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Methode vorgenommen. Daneben waren keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorzunehmen.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Unfertige Leistungen werden mit den Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Bewertung erfolgte entsprechend der jeweiligen Leistungsstufe mit den Fertigungslöhnen sowie den aktivierungspflichtigen Material- und Fertigungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden eingehalten.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Dem Ausfallrisiko sowie dem allgemeinen Kreditrisiko wird bei Forderungen gegen verbundene Unternehmen durch pauschale Wertberichtigung Rechnung getragen.

Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert angesetzt.

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt der Wertansatz mit dem Nominalwert der abzugrenzenden Ausgaben.

Die Rückstellung für Pensionen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung biometrischer Wahrscheinlichkeiten (Richttafeln Heubeck 2018 G mit einem Zinsfuß von 6,00 % p.a.) nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) auf Basis eines Zinsfußes von 3,21 % bei einer angenommenen pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt. Der Zinssatz basiert auf dem Durchschnitt der vergangenen zehn Geschäftsjahre.

Zur Erfüllung der Pensionsverpflichtung für den Geschäftsführer wurde eine Rückdeckungsversicherung abgeschlossen, die ausschließlich der Absicherung von Pensionsansprüchen dient und dem Zugriff aller Gläubiger mit Ausnahme des Pensionsberechtigten entzogen sind. Die Bewertung dieses Vermögens erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert, wobei eine Verrechnung dieses Planvermögens mit der Pensionsverpflichtung erfolgte.

Die sonstigen Rückstellungen werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, soweit hierfür Rückstellungen nach den handelsrechtlichen Vorschriften dotierbar sind.

Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf die Aktivierung von aktiven latenten Steuern wurde gem. § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB verzichtet.

Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Kurs ihres Entstehens eingebucht. Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten werden unter Beachtung des Imparitätsprinzips zu Anschaffungs- oder Stichtagskursen bewertet.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Anlagespiegel (siehe Anlage). Die Anteile an verbundenen Unternehmen bestehen in folgender Höhe:

Eigenkapital Jahresüberschuss
MAINTEC Service EOOD, Sofia (Bulgarien) 1.086 334 TEUR
  2.123 652 TLEVA
MAINTEC Service Kft., Budapest (Ungarn) -324 -140 TEUR
  -107.790 -45.729 THUF
MAINTEC Service S.R.L, Bukarest (Rumänien) 79 77 TEUR
  368 360 TLEU

Forderungen gegen verbundene Unternehmen bzw. gegen Gesellschafter und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bzw. gegenüber dem Gesellschafter, werden, wenn sie aufrechenbar sind, saldiert ausgewiesen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 37 (VJ: TEUR 33). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Steuerforderungen gegen das Finanzamt in Höhe von TEUR 246 (VJ: TEUR 192) sowie eine Darlehensforderung an die MAINTEC Service Kft., Budapest (Ungarn) in Höhe 60 TEUR (Zinssatz 4,5 %) enthalten.

Der ausgewiesene aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft vorausbezahlte Versicherungsbeiträge, Reisekosten und Fremdleistungen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für ausstehenden Urlaub und geleistete Überstunden in Höhe von TEUR 493 (VJ: TEUR 529) sowie für ausstehende Rechnungen in Höhe von TEUR 224 (VJ: TEUR 143), Prämien in Höhe von TEUR 653 (VJ: TEUR 133), Beiträge zur Berufsgenossenschaft in Höhe von TEUR 186 (VJ: TEUR 136), Jubiläumszahlungen in Höhe von TEUR 116 (VJ: TEUR 102) und Rückstellungen für Gewährleistung in Höhe von TEUR 135 (VJ: TEUR 90).

Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegen den Gesellschafter in Höhe von TEUR 94 (VJ: TEUR 0). Die Verbindlichkeiten resultieren aus Lieferungen und Leistungen und haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
Sonstige Verbindlichkeiten 2.962 3.203
davon aus Steuern 1.693 711
im Rahmen der sozialen Sicherheit 46 76

D. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- Verlustrechnung

Im Personalaufwand ist der Zuführungsbetrag zu den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 3 (VJ: TEUR 19) ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 0 (VJ: TEUR 146) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0 (VJ: TEUR 15) enthalten.

Aus der Umrechnung von auf ausländische Währung lautenden Vermögensgegenständen und Verbindlichkeiten gemäß § 256a HGB sind Kursverluste in Höhe von TEUR 3 (VJ: TEUR 1) und Kursgewinne in Höhe von TEUR 2 (VJ: TEUR 1) enthalten.

E. Sonstige Angaben

1. Eventualverbindlichkeiten (§§ 251, 268 Abs. 7 HGB)

Am Bilanzstichtag bestanden keine Eventualverbindlichkeiten.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB)

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
Mietverträge 497 119
Leasing- und Wartungsverträge 960 872
  1.4S7 991

Die Mietverträge für die Geschäftsräume in der Hauptstraße 36 in Collenberg haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2023.

Weitere Wohnraummietverträge wurden auf unbestimmte Zeit geschlossen. Die finanzielle Verpflichtung diesbezüglich bezieht sich auf die vertraglich festgelegte Mindestmietzeit von einem Jahr oder wenn nicht anders festgelegt auf die gesetzliche vorgeschriebene Kündigungsfrist von drei Monaten.

Für die finanziellen Verpflichtungen aus den Miet-, Leasing- und Wartungsverträge ergeben sich folgende Laufzeiten:

31.12.2018
TEUR
31.12.2017
TEUR
bis zu 1 Jahr 702 476
1 bis 5 Jahre 7SS S1S
über 5 Jahre 0 0
  1.4S7 991

3. Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 10 HGB)

Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer war im Berichtsjahr:

Herr Herbert Obermüller, Regensburg (ab 22.02.2018)

Herr Jürgen Prommersberger, Straubing (bis22.02.2018)

Ab dem 03.09.2018 wurde Herr Tobias Rosenbaum, Tegernheim als weiterer Geschäftsführer bestellt. Er vertritt die Gesellschaft gemeinsam mit einem Geschäftsführer oder Prokuristen der Gesellschaft.

4. Mitglieder des Beirats

Herr Andreas Horn, Leiter Personalmanagement und Soziales (PM&S) der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling,

Herr Markus Tischer, Vorstand IOS (International Operations and Services) der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling,

Herr Christoph Müller, CO BU IOS der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling,

Herr Thomas Kagerer, Business Unit Controlling IOS, KRONES AG.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Beirates betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr EUR 0,00.

5. Mitarbeiterzahl (§ 285 Nr. 7 HGB)

2018
Anzahl
2017
Anzahl
Angestellte 50 49
Gewerbliche Mitarbeiter 207 203
  257 252

6. Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung (§ 285 Nr. 9a HGB)

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird in Anspruch genommen.

7. Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss der MAINTEC Service GmbH, Collenberg, wird in den Konzernabschluss der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling, einbezogen, der im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht wird. Die KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling ist zu 100 % mittelbar am Unternehmen beteiligt. Eine eigenständige Konzernrechnungslegungspflicht besteht nicht wegen § 291 Abs. 1 HGB.

8. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag (§ 285 Nr. 33 HGB)

Der bisherige Geschäftsführer Herr Herbert Obermüller wurde von der Gesellschafterversammlung am 21.12.2018 mit Wirkung zum 31.12.2018 als Geschäftsführer abberufen. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 31.01.2019.

F. Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss mit dem Gewinnvortrag zu verrechnen und auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Collenberg, den 29. Mai 2019

Tobias Rosenbaum, Geschäftsführer der MAINTEC Service GmbH

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs/Herstellungskosten
Stand 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Anlagegüter        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Entgeltlich erworbene Software 66.912,70 1.040,00 0,00 67.952,70
II. Sachanlagen        
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.298.214,15 112.097,47 282.126,97 2.128.184,65
2. geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 126.091,27 126.091,27 0,00
Zwischensumme 2.298.214,15 238.188,74 408.218,24 2.128.184,65
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 79.056,37   0,00 79.056,37
Zwischensumme 79.056,37 0,00 0,00 79.056,37
Endsumme 2.444.183.22 239.228.74 408.218.24 2.275.193.72
Abschreibungen Buchwerte
Stand 01.01.2018
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Stand 31.12.2018
EUR
Stand 31.12.2017
EUR
Anlagegüter            
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Entgeltlich erworbene Software 62.194,70 4.069,00 0,00 66.263,70 1.689,00 4.718,00
II. Sachanlagen            
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.502.177,15 231.609,47 266.880,97 1.466.905,65 661.279,00 796.037,00
2. geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 126.091,27 126.091,27 0,00 0,00 0,00
Zwischensumme 1.502.177,15 357.700,74 392.972,24 1.466.905,65 661.279,00 796.037,00
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 79.056,37 79.056,37
Zwischensumme 0,00 0,00 0,00 0,00 79.056,37 79.056,37
Endsumme 1.564.371,85 361.769,74 392.972.24 1.533.169.35 742.024.37 879.811,37

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

Grundlagen der Geschäftstätigkeit

Die MAINTEC Service GmbH mit Sitz in 97903 Collenberg wurde im September 2006 gegründet. Die MAINTEC Service GmbH ist tätig im Bereich der Industriemontage, hier im Speziellen mechanische und elektrische Installation, Inbetriebnahme, Instandhaltung, Reparatur und Servicedienstleistungen für den Bereich Getränkeabfüllanlagen und Verpackungsmaschinen. Die MAINTEC Service GmbH betreibt derzeit eine Niederlassung am Standort 93073 Neutraubling, des Weiteren hat die Gesellschaft drei Tochterunternehmen, die MAINTEC Service EOOD in Bulgarien, MAINTEC Service Kft. in Ungarn und die MAINTEC Service S.R.L. in Rumänien. Die Gesellschafteranteile der Gesellschaften in Bulgarien und in Ungarn liegen zu 100% bei der MAINTEC Service GmbH in Deutschland. Bei der Gesellschaft in Rumänien liegen die Gesellschafteranteile zu 99% bei der MAINTEC Service GmbH in Deutschland und zu 1% bei der MAINTEC EOOD in Bulgarien.

Die KRONES Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in 93073 Neutraubling hält 100% der Anteile der MAINTEC Service GmbH. Die MAINTEC Service GmbH erzielte im Geschäftsjahr 2018 ihre Umsatzerlöse fast ausschließlich mit dem Mutterunternehmen Krones AG oder Tochtergesellschaften der Krones AG.

Wirtschaftsbericht

Geschäftsverlauf

Der Markt für Getränkeabfüllanlagen- und Verpackungsmaschinenhersteller und der damit verbundene Bedarf an Dienstleistungen in diesem Geschäftsumfeld haben sich auch im Jahr 2018 insgesamt gut entwickelt. Die wichtigsten Märkte, gemessen an den Einsatztagen waren weiterhin mit einem leichten Zuwachs die Region Europa mit 67,5% (Vorjahr: 65,0%) und die Region Afrika mit 12,6% (Vorjahr: 16,6%). Der Anteil der Einsatztage im außereuropäischen Ausland ist von 35,0% im Vorjahr auf 32,5% im Jahr 2018 abermals zurückgegangen. Die Region Asien/Pazifik war mit 5,2% (Vorjahr: 10,3%) deutlich rückläufig. Die Einsätze in der Region Nord- und Südamerika sind mit 14,7% (Vorjahr: 7,2%) deutlich angestiegen.

Der Personalstand im Bereich der gewerblichen Mitarbeiter ist im Jahr 2018 um 11 Mitarbeiter gesunken, dieser Netto-Rückgang ergibt sich rein aus der Fluktuation im Bereich der Servicetechniker.

Die Fluktuationsquote 2018 hat sich mit 7,1% im Vergleich zum Vorjahr 5,9% leicht erhöht, sie bewegt sich für eine Organisation mit hohem Außendienstanteil auf einem normalen Niveau.

Der Anteil des eigenständigen Projektgeschäftes (Gesamtverantwortung obliegt der MAINTEC Service GmbH bis zu einer spezifizierten Kundenabnahme) ist im laufenden Jahr auf 41,3% des Gesamtumsatzes gesunken (Vorjahr 55,7%). Das ausgegebene Ziel, von über 50% der Umsätze in diesem Bereich zu erzielen, wurde somit nicht erreicht.

Ertragslage

Unsere Umsatzerlöse sind um 23,8% auf 46.611 TEUR gestiegen. Damit wurde der im Vorjahr prognostizierte Umsatzanstieg von ca. 15,3%, deutlich überschritten. Auf das eigene Projektgeschäft entfallen dabei Umsatzerlöse in Höhe von 20.034 TEUR (Vorjahr: 22.274 TEUR).

Die Personalaufwendungen sind von 18.228 TEUR um 9,2% auf 19.913 TEUR gestiegen. Die Erhöhung resultiert aus allgemeinen Anpassungen der Löhne und Gehälter um 4,3% zum 01. April 2018, individuellen Anpassungen aufgrund verbesserter Level-Einstufungen, sowie auf dem allgemeinen Personalaufbau innerhalb des Jahres 2018. Der Materialaufwand ist von 13.673 TEUR in 2017 um 5,7% auf 12.892 TEUR in 2018 leicht gesunken. Hauptgrund dafür sind die gesunkenen bezogenen Fremdleistungen in Höhe von 12.780 TEUR, da für das eigene Projektgeschäft anteilig weniger zugekauft wurde. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind erneut um 8,1% auf 11.375 TEUR gestiegen. Dies ist vor allem im Zusammenhang mit den gestiegenen Umsätzen im Jahr 2018 zu sehen.

Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich von -2.648 TEUR auf 1.785 TEUR. Wir haben somit unseren Budgetwert (190 TEUR) deutlich überschritten. Insgesamt weisen wir im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von 1.694 TEUR aus. Die Umsatzrendite (vor Steuern) beträgt 3,8% und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 10,8%-Punkte verbessert. Die angestrebte Umsatzrendite von 0,4% wurde damit deutlich übertroffen. Personalrekrutierung mit attraktiven Lohnniveaus in Osteuropa, die Erschließung neuer Geschäftsfelder (Projekte mit eigener Gesamtverantwortung, Ausbau Life Cycle Service Geschäft) haben sich dabei positiv auf die Ergebnisentwicklung ausgewirkt. In Summe liegen die finanziellen Leistungsindikatoren über dem geplanten Budget. Verantwortlich hierfür sind im Wesentlichen die deutlich höheren Umsatzerlöse bei einer gleichzeitig besseren Personalauslastung. Weiterhin betreiben wir ein striktes Projektcontrolling (Abweichungsanalysen; Ergreifen von korrektiven Maßnahmen bereits während der Projektabwicklung), um entsprechend positive Resultate zu erzielen.

Finanz- und Vermögenslage

Die Sachanlagen im Geschäftsjahr haben einen Wert von 661 TEUR (Vorjahr 796 TEUR), daraus ergibt sich eine Sachanlagenquote von 5,4% (Vorjahr 10,4%).

Der Anteil der Forderungen gegen verbundene Unternehmen an der Bilanzsumme beträgt zum Bilanzstichtag rd. 75,1% und hat sich damit gegenüber dem Vorjahr von 3.785 TEUR auf 9.151 TEUR erhöht. Es handelt sich dabei hauptsächlich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen die KRONES Aktiengesellschaft, die zu 100% an der MAINTEC Service GmbH beteiligt ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände sind um 9 TEUR gestiegen.

Die im Vorratsvermögen ausgewiesenen unfertigen Leistungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.439 TEUR auf 1.531 TEUR gesunken. Die Reduzierung steht im Zusammenhang mit den noch nicht abgeschlossenen eigenen Projekten zum Stichtag.

Wie schon in den Vorjahren wurden zur Finanzierung der laufenden Geschäftstätigkeit grundsätzlich keine Fremdmittel benötigt. Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen zum Bilanzstichtag rd. 278 TEUR und sind damit gegenüber dem Vorjahr um rd. 133 TEUR gestiegen. Die Gesellschaft ist im abgelaufenen Geschäftsjahr zu jedem Zeitpunkt ihren Zahlungsverpflichtungen nachgekommen.

Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten um rd. 56 TEUR gegenüber dem Vorjahr und betragen zum 31. Dezember 2018 8.011 TEUR. Der Anstieg resultiert aus einer Stichtags bezogenen Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen verringern sich gegenüber dem Vorjahr um 750 TEUR. Dem gegenüber sind die projektbezogenen erhaltenen Anzahlungen zum 31. Dezember 2018 auf 3.036 TEUR angestiegen.

Die Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr von 1.340 TEUR zum Berichtsjahresende auf 1.945TEUR gestiegen. Dabei sind die Rückstellungen für noch ausstehende Rechnungen von 143 TEUR auf 219 TEUR gestiegen. Die personalbezogenen Rückstellungen sind im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.

Durch das positive Jahresergebnis wurde das bilanzielle Eigenkapital erhöht. Unter Berücksichtigung des zur Thesaurierung vorgesehenen Jahresüberschusses 2018 wird zum 31. Dezember 2018 ein Eigenkapital in Höhe von 2.224 TEUR (Vorjahr: 530 TEUR) ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote hat sich aufgrund des Jahresüberschusses gegenüber dem Vorjahr von 5,4% auf 18,3% erhöht. Zusammenfassend ist der Geschäftsverlauf für das Berichtsjahr zufriedenstellend.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Trotz großem Überhang an Fertigstellungen im Neumaschinengeschäft aus 2018 hat sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2019 der Markt für Getränkeabfüllanlagen- und Verpackungsmaschinenhersteller etwas eingetrübt. Dennoch ist eine gleichbleibend hohe Auslastung der Mitarbeiter unserer Gesellschaft im Geschäftsjahr 2019 aus heutiger Sicht aufgrund des Personalkostenvorteils zu erwarten und weil der KRONES Konzern mit einem weiteren Umsatzwachstum mit gutem Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte 2019 rechnet. Da wir aufgrund des derzeit bestehenden Auftragsverhältnisses im Wesentlichen Dienstleistungen für die KRONES Aktiengesellschaft erbringen, wird auch die MAINTEC Service GmbH nachhaltig vom Wachstum der KRONES Aktiengesellschaft profitieren können. Dies haben wir in unseren Planungen für das Geschäftsjahr 2019 berücksichtigt.

Die Ausweitung des eigenen Projektgeschäfts im Bereich Inbetriebnahme wird dazu führen, dass wir einen Anteil von 45 - 50 % am Gesamtumsatz für 2019 erreichen können.

Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2019 kann für die MAINTEC Service GmbH von Umsatzerlösen in Höhe von 43.500 TEUR ausgegangen werden. Durch das Ziel, verstärkt in neue Mitarbeiter im Bereich der Servicetechniker zu investieren, muss für 2019 mit einer Umsatzreduzierung auf den geplanten Wert gerechnet werden, jedoch werden im Gegenzug die Aufwendungen für bezogene Leistungen reduziert. Aufgrund der kontinuierlich fortgeführten Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung (Optimierung der Kalkulationsgrundlagen, Einführung diverser Controlling-Instrumente, Verstärkung des Projektmanagements) und unter Berücksichtigung des in 2019 zu erwartenden Mehraufwands vor allem im Zusammenhang mit dem geplanten Personalaufbau, streben wir eine Umsatzrendite von 1,8% Ergebnis vor Steuern an.

In den kommenden Jahren erwarten wir eine stabile, leicht positive Umsatzrendite. Für dieses Vorhaben sehen wir die MAINTEC Service GmbH mit ihrem Geschäftsmodell, ihren qualifizierten Mitarbeitern und ihrer Unternehmenskultur für die Zukunft gut gerüstet.

Die zukunftsbezogenen Aussagen basieren auf den heutigen Erwartungen und Annahmen und können dadurch sowohl positiv als auch negativ von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen.

Chancen der künftigen Entwicklung

Wie bereits in den Vorjahren angekündigt haben wir unsren Personalstamm und unser Leistungsportfolio stetig erweitert. Da für die angebotenen Dienstleistungen mit eigener Gesamtverantwortung vor allem aus qualitativer Sicht Erfolge zu verzeichnen sind, wird die zunehmend selbständige Leistungserbringung weiter ausgebaut. Im Geschäftsjahr 2019 soll der Anteil des eigenen Projektgeschäftes ca. 50% des Gesamtumsatzes der Gesellschaft betragen. Des Weiteren ergeben sich Chancen bezüglich des weiteren Wachstums der Gesellschaft aus der Erschließung neuer Geschäftsfelder im Rahmen weiterer Dienstleistungen rund um die Produktpalette der Konzernmutter und deren Tochterunternehmen, die wir bisher nicht angeboten haben.

Derzeit besteht ein Auftragsverhältnis im Wesentlichen zur KRONES Aktiengesellschaft und Dienstleistungen werden im Wesentlichen für das Mutterunternehmen erbracht. Die Ausweitung des Dienstleistungsangebotes und ein Einstieg in Direktgeschäft mit Kunden ist Teil der Strategie innerhalb der KRONES-Gruppe und eröffnet unserer Gesellschaft weitere Wachstumschancen.

Risiken der zukünftigen Entwicklung

Keines der im Folgenden dargestellten Risiken hat nach unserer Einschätzung alleine oder in Kumulation mit anderen finanzwirtschaftlichen Risiken bestandsgefährdende Bedeutung für die Gesellschaft. Damit sind aus heutiger Sicht auch für die Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens grundsätzlich gefährden bzw. die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage dauerhaft negativ beeinflussen werden.

Die MAINTEC Service GmbH ist als Dienstleister innerhalb der KRONES Gruppe tätig und verfügt über einen Rahmenvertrag. Dementsprechend ist die Gesellschaft stark von der Entwicklung des KRONES Konzerns und dessen Kunden und Märkten abhängig. Diese Abhängigkeit wird von der Geschäftsführung aufgrund des Kostenvorteils und des Gesamtbedarf an Service-Leistungen im Konzern gegenwärtig nicht als nicht zu großes Risiko gesehen.

Aufgrund des eigenen Projektgeschäftes bei der Installation und Inbetriebnahme von Anlagen und Maschinen aus dem KRONES Portfolio und der damit zusammenhängenden Gesamtverantwortung der MAINTEC Service GmbH, ergeben sich steigende vertriebsbezogene Risiken wie Gewährleistungsrisiken. Um diesem Umstand Rechnung zu tragen, wurde die Rückstellung für Gewährleistung auf Basis von Risikoanalysen bewertet und die Projekte aktiv gesteuert.

Das seit geraumer Zeit bestehende Risiko bezüglich einer erhöhten Fluktuationsquote 1 hat sich insofern bestätigt, da auch im Geschäftsjahr 2018 mehr Mitarbeiter den Weg der Arbeitnehmerkündigung gewählt haben. Die Einzelfallbetrachtung zeigt, dass die Gründe der Mitarbeiter in sich schlüssig und in erster Linie den Einbußen im Privatleben, den hohen Belastungen im Außendienst mit 100% Reisetätigkeit, sowie auch dem Wunsch nach Fort- und Weiterbildung geschuldet sind. Dies ist von uns nur bedingt beeinflussbar. Es wird deswegen auch in Zukunft zu Mitarbeiterkündigungen kommen. Dass die Fluktuationsquote nicht auf ein niedrigeres Niveau zu drücken sein wird, ist aufgrund des andauernden Fachkräftemangels sehr wahrscheinlich.

Durch die zunehmende Anzahl von eigenverantwortlichen Projekten mit Festpreisen, vor allem im Bereich der Inbetriebnahmen, besteht grundsätzlich ein höheres Risiko an negativen Deckungsbeiträgen in Projekten, die von uns unter Umständen nicht kostendeckend abgewickelt werden können. Diesem Risiko wirkt die Gesellschaft mit entsprechenden Projektsteuerungsmaßnahmen, laufenden Kostenkalkulationsrechnungen und striktem Projekt-Controlling entgegen.

 

Collenberg, den 29. Mai 2019

MAINTEC Service GmbH

Die Geschäftsführung

Tobias Rosenbaum

1 Arbeitnehmerkündigungen außerhalb der Probezeit in Relation zur durchschnittlichen Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MAINTEC Service GmbH, Collenberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MAINTEC Service GmbH, Collenberg - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MAINTEC Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 17. Juni 2019

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Feege, Wirtschaftsprüfer

Zimmermann, Wirtschaftsprüferin

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