Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 732221
Vorher
VS TECH GmbH
Eingetragen
22.12.2009
Branche
Bearbeitung und Veredlung von KunststoffwarenHerstellung von Verpackungsmitteln aus KunststoffenHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Gegenstand
Gegenstand geändert; nun: Die Entwicklung, Produktion und Vertrieb insbeondere von Kunststoff- und Metallteilen, sowie artverwandter Erzeugnisse sowie deren Montage zu Baugruppen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Frank Verscaj
seit 22.12.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
Frank Vrescaj
100.00%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
VS.tech Engineering & Service GmbH
Germany
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

VS.tech GmbH

Asperg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhaltsverzeichnis:

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 Anlage zum Anhang: Anlagenspiegel

4. Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

5. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

6. Mitteilung über die Feststellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2023 und über die Ergebnisverwendung

Bilanz zum 31. Dezember 2023

der VS.tech GmbH, Asperg

AKTIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19,00 2
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 111.632,00 114
2. technische Anlagen und Maschinen 559.512,00 823
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 884.476,00 1.069
4. geleistete Anlagen und Anzahlungen im Bau 427.138,70 427
1.982.758,70 2.433
III. Finanzanlagen 1.031.786,50 1.022
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 2.225.797,86 2.413
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.363.860,83 3.544
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 3.937.776,52 2.679
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 65.916,09 48
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 2.986,97 7
12.610.902,47 12.148

PASSIVA

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25
II. Gewinnvortrag 8.840.303,15 8.290
III. Jahresüberschuss 1.214.963,17 550
B. RÜCKSTELLUNGEN 589.723,62 527
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 96.800,26 111
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 556,73 19
3. übrige Verbindlichkeiten 1.843.555,54 2.626
- davon aus Steuern EUR 50.028,48 (Vj.: T-EUR 168) 1.940.912,53 2.756
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 1.739,30 (Vj.: T-EUR 2)
12.610.902,47 12.148

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

VS.tech GmbH, Asperg

2023 Vorjahr
EUR EUR T-EUR
1. Rohergebnis 10.316.595,22 9.674
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.047.318,20 3.300
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 465.855,25 529
- davon für Altersversorgung EUR 724,68 (Vj.: T-EUR 1) 3.513.173,45 3.829
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 707.188,41 1.063
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.350.488,88 3.976
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0,28 (Vj.: T-EUR 0)
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1,48 0
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.231,56 23
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 522,52 (Vj.: T-EUR 5)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.703,57 22
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 530.661,53 253
9. Ergebnis nach Steuern 1.218.612,42 554
10. Sonstige Steuern 3.649,25 4
11. Jahresüberschuss 1.214.963,17 550

ANHANG zum 31.12.2023

VS.tech GmbH Komponenten in Metall und Kunststoff, Asperg

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzen den Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: VS.tech GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Asperg
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Stuttgart
Register-Nr.: HRB 732221

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Anlagevermögen

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen erfolgen entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer.

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibung bewertet. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder gegebenenfalls mit dem niedrigeren am Bilanzstichtag beizulegenden Wert bewertet.

Die Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel sind zum Nominalwert angesetzt.

Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand nach dem Abschlussstichtag darstellen, werden aktive Rechnungsabgrenzungen vorgenommen.

Für zukünftige Steuerbe- oder entlastungen, durch Differenzen zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in der Zukunft ausgleichen werden, werden aktive oder passive latente Steuern angesetzt.

Rückstellungen

Die Steuerrückstellungen - soweit vorhanden - beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellung mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Sofern die Tageswerte über den Erfüllungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn setzt sich zusammen aus dem Gewinnvortrag in Höhe von 8.840.303,15 und dem Jahresüberschuss in Höhe von 1.214.963,17 EUR.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Restlaufzeiten ist dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen (Vorjahresbeträge sind in Klammern vermerkt):

Art der Verbindlichkeit zum 31.12.2023 Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
kleiner 1 J. 1 bis 5 J. größer 5 J.
Euro Euro Euro Euro
gegenüber Kreditinstituten 96.800,26 45.868,29 50.931,97 0,00
(110.956,14) (14.155,88) (96.800,26) (0,00)
gegenüber verbundenen Unternehmen 556,73 556,73 0,00 0,00
(18.584,53) (18.584,53) (0,00) (0,00)
übrige Verbindlichkeiten 1.843.555,54 1.843.555,54 0,00 0,00
(2.626.115,17) (2.575.773,82) (50.341,35) (0,00)
Summe 1.940.912,53 1.889.980,56 50.931,97 0,00
(2.755.655,84) (2.608.514,23) (147.141,61) (0,00)

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter beträgt Euro 556,73 (Vorjahr: 18.584,53 Euro).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und die sonstigen Verbindlichkeiten, die durch Sicherungsübereignung von Maschinen und Fahrzeugen gesichert sind, betragen 147.141,61 EUR.

Darüber hinaus bestehen übliche Eigentumsvorbehalte bezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

Die VS.tech GmbH hat eine Bürgschaft zugunsten ihrer Gesellschafterin abgegeben. Es handelt sich um Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Diese valutieren zum Bilanzstichtag mit 3.346.397,75 Euro (3.934.199,82 Euro).

Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist aufgrund der Vermögens- und Ertragslage der Gesellschafterin nicht zu rechnen. Risiken diesbezüglich bestehen keine. Die Gesellschafterin verwaltet ausschließlich eigenes Vermögen und tätigt keine wesentlichen geschäftlichen Aktivitäten, außer der Überlassung des eigenen Vermögens an die Gesellschaft.

Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 981.447,54 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen.

Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:

aus Grundstücksmietverträge 977.895,60 Euro
aus Leasingverträgen 3.551,94 Euro

Im Gesamtbetrag der nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind folgende Angaben betreffend verbundener Unternehmen aufzuführen: 977.895,60 Euro

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug 55,75.

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Herr Frank Verscaj, Kaufmann

Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB.

Der Geschäftsführer ist von den Beschränkungen nach § 181 BGB befreit.

Nachtragsbericht

Auch nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 bestehen wirtschaftliche Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit dem Ukraine-Krieg, welche jedoch zum Zeitpunkt der Jahresabschlusserstellung weder bewertet noch erfasst werden können. Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Abschluss des Geschäftsjahres 2023 nicht eingetreten.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Asperg, den 24. Oktober 2024

Frank Verscaj

ANLAGENSPIEGEL zum 31. Dezember 2023

VS.tech GmbH Komponenten in Metall und Kunststoff, Asperg

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 236.755,86 0,00 0,00 0,00 236.755,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 226.045,48 23.516,94 0,00 0,00 249.562,42
2.technische Anlagen und Maschinen 10.524.958,00 63.706,42 39.008,94 22.410,00 10.572.065,48
3.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.984.074,68 146.865,05 58.149,66 0,00 3.072.790,07
4.geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 427.138,70 22.410,00 0,00 -22.410,00 427.138,70
Summe Sachanlagen 14.162.216,86 256.498,41 97.158,60 0,00 14.321.556,67
III. Finanzanlagen 1.021.886,11 9.900,39 0,00 0,00 1.031.786,50
15.420.858,83 266.398,80 97.158,60 0,00 15.590.099,03
kumulierte Abschreibung 01.01.2023 Abschreibung Geschäftsjahr Abgänge Umbuchungen kumulierte Abschreibung 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 235.237,86 1.499,00 0,00 0,00 236.736,86
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 112.149,48 25.780,94 0,00 0,00 137.930,42
2.technische Anlagen und Maschinen 9.702.136,00 349.419,42 39.001,94 0,00 10.012.553,48
3.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.915.564,68 330.489,05 57.739,66 0,00 2.188.314,07
4.geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 11.729.850,16 705.689,41 96.741,60 0,00 12.338.797,97
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
11.965.088,02 707.188,41 96.741,60 0,00 12.575.534,83
Zuschreibung Geschäftsjahr Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2023 Buchwert Vorjahr 31.12.2022
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 19,00 1.518,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 111.632,00 113.896,00
2.technische Anlagen und Maschinen 0,00 559.512,00 822.822,00
3.andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 884.476,00 1.068.510,00
4.geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 427.138,70 427.138,70
Summe Sachanlagen 0,00 1.982.758,70 2.432.366,70
III. Finanzanlagen 0,00 1.031.786,50 1.021.886,11
0,00 3.014.564,20 3.455.770,81

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

• Branchenentwicklung und Geschäftsverlauf

Wie bereits im Vorjahr hat sich die in den Vorjahren bereits abzeichnende Auseinanderentwicklung der Branchenentwicklung zwischen den Automobilherstellern und den Zulieferern im Geschäftsjahr nochmals weiter verstetigt. Der Margendruck der Automobilhersteller in Deutschland auf ihre Zulieferer ist unverändert hoch, sodass die Gewinne der Automobilhersteller keine valide Vergleichsgröße für die Zulieferer ist. "Große Namen" der Branche, wie Eberspächer zeigen eindrucksvoll den unveränderten Druck auf die Zulieferer und die Konsequenzen, die daraus entstehen können. Diesen Entwicklungen zu begegnen, ist die Herausforderung für kleine mittelständische und inhabergeführte Unternehmen wie die VS.tech GmbH. Unser Unternehmen befindet sich damit von zwei Seiten in einer den die Ertragspotentiale beeinträchtigenden Situation. Zum einen werden von der Kundenseite immer weitere Rationalisierungseffekte verlangt, die als Preisminderung weitergegeben werden sollen. Und dabei werden gleichzeitig die Abrufstückzahlen immer weiter reduziert. Auf der anderen Seite stehen Kostensteigerungen auf breiter Front, die nicht an die Kunden weitergeben werden konnten. Dass diese Effekte, die sich in den letzten Jahren durchgehend zulasten der Zulieferer ausgewirkt hatten, nicht beliebig fortgesetzt werden können, zeigen Forderungen großer Zulieferer an die Automobilhersteller, diese Spirale zu durchbrechen. Auch der VS.tech ist es in Einzelfällen gelungen, nachgewiesene Kostensteigerungen beim Kunden in begrenztem Umfang in Preisverhandlungen einzubringen.

Obwohl die Lieferengpässe, die im Vorjahr zur Drosselung der Fertigungskapazitäten der Fahrzeughersteller und damit zur Reduzierung der Abrufzahlen für unser Unternehmen führten, sich im Jahr 2023 nicht mehr zeigten, hat die "Abrufpolitik" der Kunden zu weiteren Herausforderungen für die Kapazitätsplanungen unseres Unternehmens geführt. Trotz der Anpassung der Personalressourcen an die sich reduzierenden Aufträge und der Veränderung der Art der Aufträge hin zur Lieferung von Einzelkomponenten ist folgender Trend festzustellen, der zu kostenintensiven Leerkapazitäten führt: Die Abrufankündigungen der Kunden sind für unsere Kapazitätsplanung entscheidend. Es ist festzustellen, dass die Abrufankündigungen mittlerweile regelmäßig weitaus höhere Zahlen mitteilen als die späteren tatsächlichen Abrufe sein werden. Auf diese Weise halten wir Produktionskapazitäten vor und frei, die letztlich nicht ausgelastet werden. Diese Effizienzverluste, die durch eine offenere und transparente Mitteilung der Kunden vermeidbar wären, können durch uns nicht verringert werden, weil wir vertraglich verpflichtet sind, die angekündigten Zahlen zu den gesetzten Terminen auch darstellen zu können.

Für unser Unternehmen bedeutet dies, dass wir trotz eines im Jahr 2023 einen Umsatzverlust von 16% hinnehmen mussten, ohne in vergleichbarem Umfang auch unsere Kapazitäten reduzieren zu können. Ursache ist weiterhin die rigide Einkaufspolitik der Automobilhersteller, die ausschließlich Preis fixiert ist und andere wesentliche Aspekte - trotz der öffentlichkeitswirksamen Bekenntnisse - vollständig außer Acht lässt. Weder ökologische Argumente noch die Sicherheit kurzer Wege oder die besondere technische Fachkompetenz werden in den Angebotsverfahren in die Entscheidung mit einbezogen. Beispielsweise fordern Kunden den Einkauf von Rohstoffen aus Fernost, indem sie den Rohstoffpreisindex Asien heranziehen, wohlwissend, dass bei neuerlichen Lieferengpässen die Liefersicherheit nicht gewährleistet sein wird.

Das begonnene Geschäftsjahr 2024 bestätigt diesen Trend. Die weitere Reduzierung der Abrufzahlen im Jahr 2024 führt zu einer Auslastung von teilweise nur noch 60% der bestehenden und auch vertragsgemäß vorzuhaltenden Kapazität. Die erforderlichen betrieblichen Anpassungen führen dazu, dass fest angestelltes Personal über normale Fluktuation abgebaut werden muss, sodass bei Produktionserhöhungen auf Personaldienstleister in vermehrtem Maß zurückgegriffen werden muss. Zugleich muss darauf geachtet werden, dass die Kern-Belegschaft erhalten bleibt, was zu weiteren Kostenbelastungen führt. Wie sich aus den Daten zum Wareneinkauf ableiten lässt, ist der Anteil an Zukaufteilen rückläufig, was sich auch unmittelbar auf den Umsatz auswirkt.

• Vertriebsaktivitäten und Produktprogramm

Wie in den Vorjahren wickelte die Gesellschaft im Geschäftsjahr den Großteil ihres Umsatzes weiterhin mit Stammkunden ab, vornehmlich erste Adressen der deutschen Großindustrie, vorwiegend im Bereich der Automobilindustrie. Um eine gewisse Diversifikation zu erreichen, hat das Unternehmen Vertriebsaktivitäten gerade auch außerhalb der Europäischen Union vorangetrieben.

Das Unternehmen ist nach wie vor in den Bereichen der Kunststofffertigung, der Modulmontage und im Geschäftsfeld Rohbaufertigung (Aluminium) tätig. Der Bereich der Kunststofffertigung gewinnt im Vergleich zu den anderen Sparten zunehmend an Bedeutung. Das liegt allerdings auch vorrangig daran, dass die Rohbaufertigung und selbst die Modulmontage rückläufig sind.

Die besondere Kundennähe, die einen der besonderen Vorteile für den Kunden darstellt, wurde im Geschäftsjahr zwar von den technischen Ansprechpartnern weiterhin geschätzt, war beim Einkauf aber ohne Bedeutung.

Daher wird der Fokus unserer Bemühungen weiter auf die technischen Ansprechpartner gelegt, damit diese dem Einkauf gegenüber klare Vorgaben an die Herstellerspezifikationen machen können. Die heutigen Ausschreibungs- und Angebotsabläufe bei den Kunden haben aber dazu geführt, dass die Vergabeentscheidungen häufig völlig isoliert durch den Einkauf getroffen werden. Der in der Vergangenheit bewährte Dialog und auch die Suche nach gemeinsamen Realisierungsmöglichkeiten sind heute nur noch in geringem Umfang möglich; im laufenden Geschäftsjahr 2024 kann allerdings festgestellt werden, dass ein gewisses Umdenken bei den Kunden stattfindet und Präsenzbesprechungen wieder zunehmen. Daher ist es nun eine Herausforderung, den Kunden die bisherigen Vorteile in der gemeinsamen Zusammenarbeit wieder verstärkt wahrnehmbar zu machen. Denn die Kombination aus einem großen Spektrum an Kunststofffertigung, Aluminiumfertigung, Metallbearbeitung und Modulfertigung aus einer Hand mit einer erheblichen Fertigungstiefe mehrere Vorteile: Es ist eine integrierte Fertigungsplanung unterschiedlicher Bereiche innerhalb eines Produktionsstandortes möglich, so dass z.B. erhebliche Zeit- und Kostenvorteile dadurch erreicht werden, dass Transportwege und -zeiten entfallen und die Abstimmprozesse in der Modulmontage inhouse erfolgen. Zugleich bietet diese große Angebotsvielfalt die Möglichkeit, auf Nachfrageänderungen und -schwankungen sehr flexibel zu reagieren. Die Kombination der Geschäftsbereiche allgemeine Metallbearbeitung, NE-Metalle und Kunststoff bietet den weiteren Vorteil, dass Materialumstellungen zu keinen Auftragsverlusten führen, sondern dem Kunden sogar proaktiv im Rahmen der Entwicklungsbegleitung angeboten werden können. Dies ist die Schnittstelle zu den bereits dargestellten Projektmanagement- Dienstleistungen für langjährige Kunden. Eine zunehmende Bedeutung nehmen Nachhaltigkeitsaspekte ein. So ist ein besonderer Vorteil der räumlichen Nähe unseres Unternehmens zu seinen Hauptkunden die Möglichkeit, den CO 2 -Fußabdruck zu reduzieren.

• Investitionen

Die abgeschlossene Erweiterung der Produktionshallen stellt plangemäß eine integrierte Weiterentwicklung bestehender Montage- und Produktionsformen im Rahmen der Industrie 4.0 dar, die für das Unternehmen einen weiteren Quantensprung im Hinblick auf Flexibilität, Vielfalt und Effizienz darstellte. Diese Entwicklung wird konsequent fortgeführt. In diesem Rahmen werden auch innovative Maschineninvestitionen geplant, für die auch - wo möglich - nachhaltigkeits- und umweltbezogene Fördermöglichkeiten in Anspruch genommen werden.

• Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die wesentlichen Eckdaten der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage stellen sich wie folgt dar:

01.01.2023 - 31.12.2023 01.01.2022 - 31.12.2022 01.01.2021 - 31.12.2021
T-EUR T-EUR T-EUR
Anlagevermögen 3.015 3.456 4.268
Bilanzsumme 12.611 12.148 11.551
Eigenkapital 10.080 8.865 8.315
Fremdkapital 2.531 3.283 3.236
Rohertrag 10.247 9.644 13.819
EBIT 1.742 802 4.890

Der Umsatz des Geschäftsjahres reduzierte sich um 16,1%. Im Folgejahr ist mit einem weiteren Umsatzrückgang im zweistelligen Prozentbereich zu rechnen.

Die sich weiter verschärfende Situation auf dem Arbeitsmarkt verlangte weiterhin in erheblichem Umfang, Lohnsteigerungen vorzunehmen, was sich im Folgejahr aber wesentlich reduziert. Daher konnten die Personalkosten insgesamt im Vergleich zum Jahr 2022 nur um 8,3% reduziert werden.

Zugleich führen geringere Absatzmengen zu geringeren Skaleneffekten, was die Stückzahlkosten erhöht. Insgesamt betrachtet ist die überproportionale Betroffenheit der Ertragslage unvermeidbar, wenn man die Personal- und Produktionskapazität über die aktuellen Krisen hinweg erhalten will und auch die Kundenanforderungen an die Kapazitäten erfüllen muss. Eine andere Geschäftspolitik würde die von den Kunden eingeforderte Lieferfähigkeit gefährden.

Von großer Bedeutung sind die sich seit 2021 abzeichnenden und auch im Geschäftsjahr voll zum Tragen kommenden massiven Preissteigerungen im Bereich der Logistik und der Rohmaterialbeschaffung, was bislang nicht an die Kunden weiterbelastet werden kann. Auf das Gesamtjahr bezogen, sind die Aufwendungen für Rohmaterialbeschaffung zunächst weiter gestiegen - zum Jahresende hin kamen jedoch Preisrückgänge zum Tragen. Im Vergleich zum Jahr 2022 konnte hierdurch eine gegenüber der Gesamtleistungsentwicklung überproportionaler Rückgang erzielt werden. Auch im Geschäftsjahr sind die Energiekosten in Relation zur Produktionsauslastung weiterhin gestiegen. Diese negativen Branchen- und makroökonomischen Einflussfaktoren, die sich schon in den Vorjahren negativ auf die Geschäftsentwicklung ausgewirkt hatten, führen erst sehr langsam und verhalten zu einer sich abzeichnenden, noch sehr geringen Bereitschaft von Kundenseite, derartige massive Kostensteigerungen fair mit zu tragen, damit deren bewährte Lieferkette nicht reißt. Dies gilt umso mehr, als der Wettbewerbsdruck mit ausländischen Marktteilnehmern stark zugenommen hat und die Flexibilität und örtliche Nähe bedauerlicherweise immer seltener als relevantes Kriterium auf Kundenseite anerkannt wird. Die Liefertreue und -sicherheit werden im Tagesgeschäft immer weniger beachtet.

Vor diesem Hintergrund sind sämtliche Investitionsüberlegungen auf den Prüfstand gestellt worden. Nur dringend erforderliche Maßnahmen werden umgesetzt. Bei Neubeschaffungen wird besonders darauf geachtet, dass Maschinen auch für eine Sekundärverwendung geeignet sind. Dabei werden Neubeschaffungen in der Regel zu einem höheren Automatisierungsgrad führen, um die Personalkostensteigerungen zu kompensieren. Sämtliche Kostenstellen sind bereits im Geschäftsjahr beginnend und im Folgejahr fortgesetzt auf deren Inhalt und Notwendigkeit überprüft worden. Daraus folgende Maßnahmen zur Kosteneinsparung sind eingeleitet worden.

• Chancen, Risiko und Prognose

Das Unternehmen liefert zu mehr als 90% in den Automobil- und automobilnahen Bereich. Bedingt dadurch, dass wir regelmäßig Systemlieferant sind, sind wir bereits in der Vor-Serie, aber auch in der Serie (incl. Modellpflege) und im Ersatzteilgeschäft verankert, so dass grundsätzlich von einer kontinuierlichen Lieferung über den kompletten Lebenszyklus eines Produkts ausgegangen werden kann.

Durch die Einbindung der Kunden bereits in frühen Entwicklungsphasen ergeben sich stets neue Vertriebsmöglichkeiten, die zu Folgeaufträgen führen, auch wenn derzeit regelmäßig allein der Stückpreis entscheidend ist.

Weitere Chancen ergeben sich daraus, dass die Hauptkunden eine noch frühzeitigere und intensivere Einbindung in die Produktentwicklung wünschen. Auf diese Weise können schon frühzeitig effizientere Fertigungsabläufe eingeplant und realisiert werden, was zu einer stärkeren Kundenbindung und zu Kosteneinsparungen führen dürfte. Dies wird durch die verstärkte Einbindung in Projektmanagementaufgaben zusätzlich gefördert.

Der Produktlebenszyklus ist gerade im Automobilsektor von besonderer Bedeutung für die Stückzahlen der abgerufenen Produkte. Wegen der immer kurzfristigeren Planung der Automobilhersteller und deren kurzfristiger Anpassung der Stückzahlplanungen an Veränderungen im Käuferverhalten sind die Produktionsplanzahlen für Unternehmen innerhalb der Lieferkette zunehmend wechselhaft. Kumuliert sich dies mit der zweiten Hälfte eines Produktlebenszyklus' und einer anstehenden Modellpflege, dann werden die Planzahlen häufig relativ stark modifiziert.

Diese Chancen bestehen nach wie vor.

Die bereits dargestellten europaweiten und branchenweiten Unsicherheiten bestehen weiterhin und werden auch das Folgejahr prägen. In besonderer Weise wirken sich naturgemäß die konjunkturellen Unsicherheiten des deutschen Wirtschaftsraums auf unser Unternehmen aus.

Die Erfahrungen hinsichtlich der Anfälligkeit der Lieferketten kann eine Stärkung der Position des Unternehmens als ortsnaher Lieferant von Teilen mit einer Kombination unterschiedlicher Fertigung und Materialien bedeuten. Dies ist allerdings im Berichtsjahr und im Folgejahr immer noch nicht mit der nötigen Klarheit auf Kundenseite erkannt worden, die weiterhin allzu häufig reine nominale Preisvergleiche mit Lieferanten im asiatischen Raum durchführt. Zugleich stellt es eine weitere, besondere Herausforderung für das Unternehmen dar, seine eigenen Lieferketten auszubauen und im Sinne einer langfristigen Partnerschaft stabil zu halten. Die zunehmende Bedeutung des Aspektes der Nachhaltigkeit und die aufgrund europarechtlicher Anforderungen gerade auch unsere Kunden betreffende Prüfungspflicht des Nachhaltigkeitsberichts stellt eine sich hier ergänzende positive Entwicklungsmöglichkeit dar. Denn kurze und überschaubare Lieferketten mit einer erhöhten Liefersicherheit tragen zu einer nachhaltigeren Wirtschaftsweise und Produktion bei. Aspekte, die auch auf Verbraucherseite zunehmende Bedeutung unter dem Stichwort "Green Deal" erlangen. Die Vorteile eines Lieferanten vor Ort, sind in diesem Zusammenhang unbestreitbar.

Für diese anstehenden Aufgaben ist die Gesellschaft gut gerüstet. Die in den vergangenen Geschäftsjahren gebildeten Rücklagen ermöglichen es, gemeinsam mit einer stringenten Liquiditäts- und Kostensteuerung die Fixkosten in vergleichbar kurzer Zeit auf ein Minimum zu reduzieren. Begrenzt wird dieses Potential dadurch, dass das Unternehmen - wie bereits erwähnt - im Sinne der Kunden die besondere Liefertreue und -geschwindigkeit vorrangig vor Kosteneinsparungen sieht. Dabei wird ein besonderes Augenmerk darauf gelegt, die bestehenden und funktionierenden Personalressourcen in ihrer eingespielten Form zu bewahren, um den Anforderungen der Kunden an eine früher oder später zu erwartende Produktionserhöhung schnell und zuverlässig nachkommen zu können. Dazu dient auch die vermehrte Inanspruchnahme von Personaldienstleistern.

Die ersten Monate des laufenden Geschäftsjahres 2024 sind durch verschiedene makroökonomische Faktoren und die "German Angst" geprägt. Die Zinssteigerungen führten zu einer Zurückhaltung sowohl im Bereich des Konsums ("Fahrzeugkauf") als auch der Investitionen in neue Fahrzeugmodelle aus. Diese Unsicherheit hat zu einem weiteren Umsatzrückgang geführt.

Diese Faktoren wirken sich sowohl unmittelbar als auch mittelbar über unsere Lieferanten und über die Kunden von Monat zu Monat immer stärker aus. Die Planungsunsicherheit und die mittelbaren Folgen für die Lieferabrufe lassen sich aktuell für den Restzeitraum des laufenden Geschäftsjahres nicht seriös einschätzen. Aus heutiger Sicht wird es wieder ein beachtlicher Erfolg sein, im laufenden Geschäftsjahr ein positives Ergebnis zu erreichen.

 

Asperg, den 24. Oktober 2024

Frank Verscaj

Hinweis: Bei dem vorstehenden Jahresabschluss handelt es sich um die für Offenlegungszwecke gemäß § 327 HGB verkürzte Fassung. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die VS.tech GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der VS.tech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der VS.tech GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 28. November 2024

Wirtschafts Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Ernst, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Faust, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater

Feststellung des Jahresabschlusses 2023

Die Gesellschafterversammlung der VS.tech GmbH mit Sitz in Asperg hat am 29.11.2024 den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 festgestellt.

Ergebnisverwendungsbeschluss für das Geschäftsjahr 2023

Die Gesellschafterversammlung hat am 29.11.2024 den folgenden Beschluss über die Ergebnisverwendung gefasst:

Der Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.214.963,17 wird in voller Höhe auf neue Rechnung vorgetragen.

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