Stammdaten

Register
Amtsgericht München HRB 222717
Vorher
Bavaria Production Service GmbHBavaria Production Services GmbH
Eingetragen
16.7.1980
Branche
Erbringung von sonstigen Dienstleistungen für Veranstaltungen nicht künstlerischer ArtHerstellung von Tonaufnahmen (Tonstudios)Betrieb von Einrichtungen für kunstschaffende Tätigkeiten und darstellende Künste a. n. g.
Gegenstand
Erbringung von analogen und digitalen film-, fernseh-, plattformtechnischen und audiovisuellen Dienstleistungen zusammen mit dem Betrieb, der Vermietung, Verwaltung und Wartung von Film- und Fernsehstudios, einschließlich ihrer Nebenbetriebe (insbesondere Dekorationsbau und Postproduktion) vornehmlich in Bayern; Durchführung von damit zusammenhängenden Beratungsleistungen, Vermietung von fernseh-, film- und plattformtechnischen Produktionsmitteln, Vertrieb von Video-, Audio- und Filmgeräten einschließlich des dazugehörigen Verbrauchsmaterials, Durchführung von Service- und Wartungsarbeiten an Video- und Audiogeräten sowie Sendeabwicklung für Projekte aller Art.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Michael Hilscher
seit 14.2.2023
Prokura
Friedhelm Bixschlag
seit 15.1.2016
Geschäftsführer
Christian Söder
seit 29.12.2015
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (7)

NameAnteil
Zweite Deutsche Fernsehen A.d.ö.R.
26.66%
Westdeutscher Rundfunk Köln, Anstalt des öffentlichen Rechts
20.29%
LfA Förderbank Bayern A.d.ö.R.
12.50%
Bayerischer Rundfunk, Anstalt des öffentlichen Rechts
10.14%
10.14%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
520.000 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
51.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bavaria Studios GmbH (vormals: Bavaria Production Services GmbH)

Grünwald

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.02.2023 bis zum 31.01.2024

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

BAVARIA STUDIOS GMBH, GRÜNWALD

1 GESCHÄFTSMODELL DER GESELLSCHAFT

Die Bavaria Studios GmbH (im Folgenden kurz "Bavaria Studios" oder "BS") ist eine 100%-ige Tochterfirma der Bavaria Studios Holding GmbH (im Folgenden kurz: "BSH"). Die Bavaria Studios ist einer der drei großen Film- und TV-Produktionsdienstleister in Deutschland, deren Leistungsspektrum Dienstleistungen für jede Art von Projekten der audiovisuellen Produktion umfasst. Bavaria Studios hält zum 31. Januar 2024 100 % der Anteile an der D-Facto Motion GmbH (im Folgenden kurz: "DFM"), die wiederum 51% der Anteile an der D-Facto Motion GmbH mit Sitz in Wien hält.

Die Tätigkeiten der Bavaria Studios GmbH gliedern sich in die drei Bereiche Studiobetrieb, Dekorationsbau sowie Zentralfunktionen

2 Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Bavaria Studios steht im nationalen Wettbewerb vor allem mit den Studiobetrieben MMC Studios Köln, nobeo in Köln sowie Studio Berlin Adlershof; am Standort München ist die Unternehmensgruppe der größte Studiobetreiber - weitere Studios werden bspw. von Plazamedia, dem Bayerischen Rundfunk und ProSiebenSat.1 angeboten. Die Gründung der Film- und Fernsehstudios in Penzing bei Landsberg am Lech könnte den Wettbewerb insbesondere für fiktionale Projekte ebenfalls weiterhin verschärfen. Bavaria Studios unterhält seit dem abgeschlossenen Geschäftsjahr zudem Produktionsflächen am Standort Köln, wo bereits erste größere Entertainment-Formate erfolgreich umgesetzt werden konnten und somit der Kundenstamm erweitert werden und neue Marktanteile gewonnen werden konnten.

Durch stetige Modernisierungen und Erweiterungen der Studios sowie dem Angebot von Komplettservices können die Kundenwünsche noch gezielter umgesetzt werden. Neben den bereits laufenden, langfristigen Produktionen konnten stetig zusätzliche Projekte im TV-, Entertainment- und Kinobereich sowie Corporate-Kunden akquiriert werden.

2.2 Geschäftsverlauf

Im Geschäftsbereich Studios & Services wurde die Umstrukturierung zum Beginn des laufenden Geschäftsjahres abgeschlossen. Operativ fungieren ausschließlich die Gesellschaften Bavaria Studios GmbH, deren Tochterunternehmen D-Facto Motion GmbH sowie die im September 2023 in Österreich neu gegründete D-Facto Motion GmbH mit Sitz in Wien (Tochterunternehmen der D-Facto Motion GmbH in Deutschland) unter der als Holding agierenden Bavaria Studios Holding GmbH. Die Bavaria Studios GmbH hat ihren Studiobetrieb im September 2023 um weitere gepachtete Studioflächen in Köln/Bocklemünd erweitert.

Nach dem starken Ausbau der Geschäftsaktivitäten der D-Facto Motion GmbH in den letzten Jahren (Aufbau der Niederlassung in Leipzig, Ausbau des Standorts Hamburg, Übernahme der Postproduktionseinheit der Bavaria Entertainment in Köln, Umzug am Standort Berlin) soll die D-Facto Motion GmbH sich konsolidieren und weiterhin auf Profitabilität ausgerichtet werden.

Der Erfolg der D-Facto Motion GmbH wirkt sich aufgrund des geschlossenen Ergebnisabführungsvertrages direkt auf die Bavaria Studios aus.

2.3 Ertragslage

Die Bavaria Studios hat im Geschäftsjahr 2023/24 einen Umsatz in Höhe von TEUR 30.138 (Vorjahr TEUR 27.059) erzielt.

Die Umsatzerlöse setzen sich zusammen aus Produktionen wie z.B. "Aktenzeichen XY", "1, 2 oder 3", "Die Anstalt" sowie dem Verkaufssender "1-2-3.tv". Ebenfalls konnte für den BR das Format "Grünwald Freitagscomedy" in Unterföhring realisiert werden, für das Bavaria Studios seit Jahresbeginn auch die Produktion der Einspieler technisch umsetzt. Darüber hinaus konnten größere Entertainment-Formate wie "The Taste" (Redseven Entertainment für Sat.1), "Joko & Klaas gegen ProSieben" (Florida Entertainment für ProSieben), "Da kommst du nie drauf" und "Das große Deutschlandquiz" (Bavaria Entertainment für das ZDF) realisiert werden. Die Gesamtleistung beträgt TEUR 29.627 (Vorjahr TEUR 28.566).

Die Bavaria Studios weist ein Ergebnis in Höhe von TEUR 748 (Vorjahr TEUR 396) aus; das Ergebnis enthält das aufgrund des Ergebnisabführungsvertrags mit der D-Facto Motion GmbH übernommene negative Ergebnis in Höhe von TEUR -483 (Vorjahr TEUR -8).

Der Materialaufwand hat sich auf TEUR 12.765 (Vorjahr TEUR 13.625) reduziert. Kontinuierlich ergebnisverbessernd wirken sich Erfolge im Einkauf und Verkauf, stetige Prozessoptimierungen und der gezielte Ersatz von Fremdleistungen durch Eigenleistungen aus. Die Materialaufwandsquote betrug 2023/24 daher 43,1 % (Vorjahr 47,7 %). Der Personalaufwand hat sich aufgrund der guten Auslastung des Studiobetriebs, welche sehr personalintensiv ist, von TEUR 7.022 auf TEUR 7.710 erhöht. Die Personalaufwandsquote betrug in 2023/24 26,0 % gegenüber 24,6 % im Vorjahr. Der durchschnittliche Personalbestand im Geschäftsjahr 2023/24 lag bei 119 Mitarbeiter*innen (Vorjahr: 94 Mitarbeiter*innen).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich auf TEUR 6.829 (Vorjahr TEUR 6.507) erhöht. Die wesentlichen Positionen sind Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen (TEUR 3.275) und Aufwand aus Personalverrechnung (TEUR 1.173).

Das Zinsergebnis (Saldo aus Zinsertrag und Zinsaufwand) beträgt TEUR +169 (Vorjahr TEUR +115) und ist vornehmlich geprägt durch Soll- und Habenzinsen aus dem Cash-Pooling sowie mit TEUR 180 Zinsertrag aus der Korrektur der Umsatzsteuerorganschaft.

2.4 Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich von TEUR 13.494 im Vorjahr auf TEUR 15.086 bzw. um 11,8 % zum Stichtag des Geschäftsjahres 2023/24 erhöht.

Das Anlagevermögen in Höhe von TEUR 4.827 (Vorjahr TEUR 4.795) ist im Wesentlichen durch Sachanlagen, in Höhe von TEUR 4.052 gekennzeichnet.

Das Umlaufvermögen beträgt zum Stichtag TEUR 10.235 (Vorjahr TEUR 8.570). Die Erhöhung resultiert im Wesentlichen aus Veränderungen der Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 7.117 (Vorjahr TEUR 5.675).

Durch die Eingliederung der Bavaria Studios in das Cash-Pooling der Bavaria Studios Holding ist die Liquidität der Gesellschaft in ausreichendem Maße sichergestellt, so dass die Gesellschaft grundsätzlich nicht auf externe Kreditfinanzierungen bei Kreditinstituten angewiesen ist. Auch verfügt die Gesellschaft über keine derivativen Finanzinstrumente. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. Auf Grund des ausgeführten Cash-Poolings verfügt die Gesellschaft nicht über externe Kreditlinien.

Aufgrund der Eingliederung der Bavaria Studios in das Cash-Pooling der Bavaria Studios Holding weist die Bavaria Studios zum 31. Januar 2024 keine Bankguthaben aus.

Die Gesellschaft hat ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 7.719 (Vorjahr TEUR 7.719). Die Eigenkapitalquote hat sich auf 51,2% leicht reduziert (Vorjahr 57,2 %).

Die Rückstellungen belaufen sich auf TEUR 2.655 auf Niveau des Vorjahres (Vorjahr TEUR 2.601). Eine leichte Erhöhung ergibt sich aufgrund der gestiegenen Rentendynamik u.a. durch die steigende Inflation bei den Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.061 (Vorjahr TEUR 1.016). Aufgrund Umsatzsteuernachzahlungen haben sich die Steuerrückstellungen auf TEUR 271 (Vorjahr TEUR 130) erhöht. Die sonstigen Rückstellungen belaufen sich mit TEUR 1.323 unter dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 1.455. Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Urlaubsrückstellungen sowie Rückstellungen für ausstehende Rechnungen.

Die Verbindlichkeiten liegen mit TEUR 4.712 deutlich über dem Niveau des Vorjahres in Höhe von TEUR 3.174. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten entfällt mit TEUR 595 (Vorjahr TEUR 172) auf erhaltene Anzahlungen aus Bestellungen und mit TEUR 1.770 (Vorjahr TEUR 293) auf Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung.

2.5 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Bavaria Studios hat das Ziel, den langfristigen Unternehmenserfolg auf Basis klar definierter finanzieller sowie nicht-finanzieller Steuerungsgrößen zu messen und zu bewerten. Die verwendeten finanziellen Steuerungskennzahlen sind im Wesentlichen der Umsatz und das Ergebnis nach Steuern.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr belaufen sich mit TEUR 30.138 merklich über dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 27.059. Das erzielte Ergebnis nach Steuern beträgt TEUR 748 (Vorjahr TEUR 396). Im letzten Geschäftsjahr erwartete die Geschäftsführung für das Geschäftsjahr 2023/24 eine Umsatzentwicklung leicht über dem Niveau des Geschäftsjahres 2022/23. Es wurde ein Ergebnis nach Steuern deutlich über dem Niveau des letzten Geschäftsjahres erwartet. Aufgrund der erfreulichen Auftragslage und der stabilen Fortschreibung der Profitabilität konnten die Prognosen erreicht werden.

Neben den gesetzten finanziellen Zielen sind auch nicht-finanzielle Leistungsindikatoren wie beständige Kundenbeziehungen oder nachhaltiges Wirtschaften wichtige Faktoren für den weiteren positiven Geschäftsverlauf im Geschäftsbereich Studiobetrieb. Im Bereich Dienstleistung ist vertrauensvolle und beständige Kundenbindung die Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Für einen nachhaltigen Wirtschaftserfolg sind die Pflege des bestehenden Kundenstammes sowie der Ausbau des Neukundengeschäfts entscheidend. Dies konnte in den letzten Geschäftsjahren stetig ausgebaut werden. Ein nicht finanzieller Leistungsindikator, der hoch mit dem Unternehmenserfolg des Studiobetriebs korreliert, ist die Kundenzufriedenheit und eine damit verbundene Bereitschaft zur Weiterempfehlung.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

3.1 Prognosebericht

Für den gesamten Planungszeitraum wird von einer stabilen Fortschreibung der Geschäftstätigkeiten sowie von einer ebenfalls stabilen Profitabilität ausgegangen. Die für das Geschäftsjahr 2024/25 geplanten Umsatzerlöse liegen leicht über dem Niveau der im Geschäftsjahr 2023/24 erzielten Umsätze. Es wird ein Ergebnis nach Steuern deutlich über dem aktuellen Niveau erwartet.

Es wird darauf hingewiesen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den Erwartungen über voraussichtliche Entwicklungen abweichen können, wenn sich die den zukunftsbezogenen Aussagen zugrundeliegenden Annahmen als unzutreffend erweisen sollten.

3.2 Risikobericht

Die Bavaria Studios ist in das Risikomanagement der Bavaria Film GmbH integriert. Mit den dort installierten Instrumentarien der unternehmensinternen Kontrolle ist es möglich, bestandsgefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, so dass geeignete Maßnahmen zur Sicherung des Unternehmensfortbestandes möglich sind.

Als zentrales Risiko sieht die Geschäftsführung die generelle Marktsituation an, die von einem hohen Preisdruck von Großkunden bzw. der beauftragenden Sendeanstalten gekennzeichnet ist. Eine sich weiter verschlechternde Marktsituation könnte zu Ergebnisbelastungen führen.

Risiken, die sich aus einer weiteren Wettbewerbsverschärfung ergeben könnten, werden von der Geschäftsführung aktuell als moderat eingestuft. Es wird aber angenommen, dass sich der Wettbewerb unter den Studiodienstleistern zukünftig weiter verschärfen wird.

Auch besteht das Risiko der Umschichtung von Budgets von linearen zu non-linearen Mediathekeninhalten sowie von einer Verlagerung von Show-Formaten auf mehr Factual-Produktionen.

Ein übergeordnetes Risiko im Geschäftsbereich Studiobetrieb sind Einsparungen innerhalb bzw. der Wegfall bestehender Produktionen sowie die Abhängigkeit von Hauptkunden. Durch die Modernisierungen der Studios sowie eine ausgeprägte Kundenorientierung wird stetig versucht, Kundenwünsche und -anforderungen bestmöglich zu erfüllen. Entsprechend berücksichtigt die Investitionsstrategie eine weitere Optimierung der Kapazitäten zur Sicherung der sich stetig verändernden technischen Anforderungen. Diese Risiken werden von der Geschäftsführung als moderat beurteilt.

Eine negative Entwicklung bei der Tochtergesellschaft kann neben dem Wegfall von Beteiligungserträgen zu wesentlichen Ergebnisbelastungen auch auf Ebene der Bavaria Studios in Form von außerplanmäßigen Abschreibungen auf Anteile an der Tochtergesellschaft oder durch erforderliche Wertberichtigungen auf Forderungen und Ausleihungen entstehen. Diese Risiken werden von der Geschäftsführung als moderat beurteilt.

Es bestehen grundsätzlich steuerliche Risiken, die durch eine abweichende Auslegung steuerlicher Regelungen und Vereinbarungen durch die Finanzbehörden bedingt sind. Risiken können sich insbesondere aus der laufenden steuerlichen Betriebsprüfung ergeben. Die Geschäftsführung schätzt das Risiko als moderat ein.

Aus heutiger Sicht sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Bavaria Studios gefährden können.

3.3 Chancenbericht

Durch die in den Vorjahren umgesetzten Investitionen in Studio-Infrastruktur, Technik und Know-How sowie durch die bereits realisierten neuen Produktionen wird davon ausgegangen, die Erfolge weiterhin zu verstetigen und ausbauen zu können.

Mit dem neuen Produktionsstandort in Köln strebt Bavaria Studios ein organisches Wachstum durch die Akquise von ortsansässigen Neukunden an. Durch Gewinnung von neuen Marktanteilen soll gleichzeitig eine geringere Abhängigkeit von nur wenigen Großkunden erreicht werden.

Sowohl in Geiselgasteig als auch in Köln kann zentral und gebündelt Know-how für Produktionen aller Größenordnungen angeboten werden. Aufgrund der Erschließung von Synergien und Potentialen sowohl auf der Kosten- als auch auf der Erlösseite bestehen nachhaltig positive Entwicklungschancen. Durch die laufenden Modernisierungen der Studios und das umfassende Angebot an Dienstleistungen aus einer Hand kann zunehmend den Kundenwünschen noch besser entsprochen und die Ausrichtung entlang der Wertschöpfungskette weiter optimiert werden.

Gesamtaussage

Zusammenfassend ist festzustellen, dass sich die Chancen- und Risikolage insbesondere durch die aktuellen geopolitischen Rahmenbedingungen verschärft hat. Der hohe Preisdruck und die Nachfragemacht von Großkunden, eine verschärfte Konkurrenz unter den Studiobetreibern sowie negative Ergebnisentwicklungen der Tochterfirma werden als zentrale Risiken angesehen. Diesen Risiken wird begegnet durch stetige Optimierung der logistischen Prozesse auf dem Gelände in Geiselgasteig, durch zielgerichtete Investitionen in die Infrastruktur sowie der Generierung von produktionstechnischen Synergien.

Der vorliegende Lagebericht wurde auf Grundlage der zu Verfügung stehenden Daten und Unterlagen erstellt und beruht auf heutigem Kenntnisstand. Er enthält neben Vergangenheitsdaten auch zukunftsgerichtete Aussagen und Informationen.

Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf heutigen Erwartungen und bestimmten Annahmen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den prognostizierten Ergebnissen abweichen.

 

Grünwald, den 29. April 2024

Friedhelm Bixschlag

BILANZ ZUM 31. JANUAR 2024

BAVARIA STUDIOS GMBH, GRÜNWALD

AKTIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.827.185,23 4.795.242,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 106.329,00 157.839,00
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106.329,00 157.839,00
II. Sachanlagen 4.052.299,73 3.968.847,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 901.243,00 625.891,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.320.532,00 2.456.522,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 729.884,00 880.434,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 100.640,73 6.000,00
III. Finanzanlagen 668.556,50 668.556,50
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 668.556,50 668.556,50
B. UMLAUFVERMÖGEN 10.235.436,03 8.570.291,79
I. Vorräte 800.810,42 1.422.081,33
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 118.092,57 132.428,30
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 397.381,85 1.266.403,03
3. Geleistete Anzahlungen 285.336,00 23.250,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 9.434.625,61 7.148.210,46
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.851.094,70 1.115.601,19
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 186.354,08 197.092,55
3. Forderungen gegen Gesellschafter 7.117.232,97 5.674.689,41
4. Sonstige Vermögensgegenstände 279.943,86 160.827,31
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 23.809,10 128.623,74
15.086.430,36 13.494.158,03

PASSIVA

31.1.2024
EUR
31.1.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 7.719.422,04 7.719.422,04
I. Gezeichnetes Kapital 520.000,00 520.000,00
II. Kapitalrücklage 4.977.024,07 4.977.024,07
III. Bilanzgewinn 2.222.397,97 2.222.397,97
B. RÜCKSTELLUNGEN 2.654.914,49 2.600.711,28
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.061.324,00 1.016.208,00
2. Steuerrückstellungen 270.891,50 129.705,76
3. Sonstige Rückstellungen 1.322.698,99 1.454.797,52
C. VERBINDLICHKEITEN 4.712.093,83 3.174.024,71
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 595.398,60 172.437,20
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.769.610,60 293.147,53
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.179.340,42 973.221,09
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.040.454,13 1.639.255,27
5. Sonstige Verbindlichkeiten 127.290,08 95.963,62
- davon aus Steuern: EUR 107.854,87 (Vorjahr: EUR 89.824,26)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 9.687,97 (Vorjahr: EUR 0,00)
15.086.430,36 13.494.158,03

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

2023/24
EUR
2022/23
EUR
1. Umsatzerlöse 30.137.515,44 27.059.293,51
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -869.021,18 1.070.654,27
3. Sonstige betriebliche Erträge 358.305,29 436.143,34
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 27,72 (Vorjahr: EUR 520,03)
4. Materialaufwand -12.764.894,85 -13.625.153,72
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -741.366,78 -861.552,40
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -12.023.528,07 -12.763.601,32
5. Personalaufwand -7.710.002,36 -7.021.804,48
- davon für projektbezogen befristet Beschäftigte:EUR 1.160.317,73 (Vorjahr: EUR 1.004.364,97)
a) Löhne und Gehälter -6.496.544,82 -5.853.762,82
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.213.457,54 -1.168.041,66
- davon für Altersversorgung: EUR 46.199,42 (Vorjahr: EUR 54.721,71)
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.220.859,58 -1.122.966,75
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -6.829.061,74 -6.506.689,45
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 0,28 (Vorjahr: EUR 52,04)
- davon Aufwendungen nach Artikel 67 Absatz 1 und 2 EGHGB: EUR 8.735,00 (Vorjahr: EUR 8.735,00)
8. Aufwendungen aus Verlustübernahme -483.288,43 -8.458,84
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180.596,23 146.100,99
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 179.655,43 (Vorjahr: EUR 146.100,99)
- davon aus Abzinsung: EUR 940,80 (Vorjahr: EUR 388,40)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -11.761,21 -31.339,11
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.223,11)
- davon aus Abzinsung: EUR 10.086,00 (Vorjahr: EUR 30.116,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -39.903,00 20,04
12. Ergebnis nach Steuern 747.624,61 395.799,80
13. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrags abgeführter Gewinn -747.624,61 -395.799,80
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.222.397,97 2.222.397,97
16. Bilanzgewinn 2.222.397,97 2.222.397,97

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023/24

BAVARIA STUDIOS GMBH, GRÜNWALD

1. Angewandte Vorschriften

Der Jahresabschluss der Bavaria Studios GmbH, wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbHG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft ist aufgrund ihrer Größenmerkmale eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 1 HGB. Sie wird beim Registergericht München unter der Nummer HRB 222717 geführt.

Das Geschäftsjahr umfasst jeweils den Zeitraum vom 01. Februar bis 31. Januar.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Abnutzbare Anlagegegenstände werden linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei wird in der Regel die kürzeste zulässige Nutzungsdauer der jeweils anzuwendenden amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen zugrunde gelegt, soweit dies der wirtschaftlichen Nutzungsdauer entspricht. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt pro rata temporis. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Das Sachanlagevermögen wird mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und, soweit abnutzbar, linear über die planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Dabei wird in der Regel die kürzeste zulässige Nutzungsdauer der jeweils anzuwendenden amtlichen steuerlichen AfA-Tabellen zugrunde gelegt, soweit dies der wirtschaftlichen Nutzungsdauer entspricht. Zugänge werden pro rata temporis abgeschrieben. Soweit erforderlich, werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau werden zu Nennwerten angesetzt.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei dauernder Wertminderung zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Wurde bei einem Vermögensgegenstand eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen und stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe dafür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung im Umfang der Werterhöhung zugeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Als Anschaffungskosten gelten die durchschnittlichen Einstandspreise abzüglich Abwertungen aufgrund des strengen Niederstwertprinzips. Bei den Herstellungskosten werden Eigenleistungen (Studio- und Gerätemieten, Personaleinsatz u.a.) der Gesellschaft zu Ist-Kosten angesetzt. Aktivierungspflichtige Gemeinkosten werden in den Herstellungskosten berücksichtigt. Für bestehende Verwertungsrisiken werden die erforderlichen Abwertungen vorgenommen.

Geleistete Anzahlungen auf Vorräte werden zu Nennwerten angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bewertet. Für erkennbare Einzelrisiken werden Wertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Als Rechnungsabgrenzungsposten gem. § 250 HGB sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das Eigenkapital wird mit dem Nominalwert ausgewiesen.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Barwerten für laufende Renten angesetzt, die nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem laufzeitäquivalenten Zinsfuß von 1,83 % ermittelt werden. Dieser Zinssatz ergibt sich aus dem gemäß § 253 HGB n.F. verlängerten Durchschnitt der letzten zehn Jahre. Dabei wurde von dem Wahlrecht des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB Gebrauch gemacht, pauschal den Marktzins für eine Restlaufzeit von 15 Jahren heranzuziehen. Als Bewertungsverfahren wird das modifizierte Teilwertverfahren nach Engbroks verwendet, die Rechnungsgrundlagen basieren auf den Wahrscheinlichkeitswerten nach den RICHTTAFELN 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen sind mit 0,55 % p.a. berücksichtigt, künftige Rentensteigerungen mit 2,20 %.

Die Übergangsregelung des Art. 67 Abs. 1 EGHGB bezüglich der Verteilung der durch die rechtlichen Änderungen notwendigen Zuführung zu den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen über maximal 15 Jahre wird in Anspruch genommen. Die Zuführung wird im sonstigen betrieblichen Aufwand ausgewiesen.

Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen gemäß § 249 Abs. 1 HGB sind in der Höhe gebildet, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Erfüllungsbetrag entspricht. Soweit die Restlaufzeit über einem Jahr liegt, erfolgt eine Abzinsung mit dem durch die Deutsche Bundesbank ermittelten Zinssatz für die jeweilige Laufzeit. Die Ergebniseffekte aus Zinssatzänderungen werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Sämtliche Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch Dienstleistungen aus der Vermietung von Studios und Technik sowie durch Dekorationsbau für Kino- und TV-Produktionen im Inland erzielt.

Filmförderung

Die als realisiert geltenden Fördermittel werden unter den Umsatzerlösen ausgewiesen und mindern korrespondierend die unfertigen Erzeugnisse. Die ertragswirksame Vereinnahmung von bedingt rückzahlbaren Förderungsdarlehen erfolgt auf Basis des vorliegenden Bewilligungsbescheids. Die generierten nicht rückzahlbaren Referenzmittel werden vereinnahmt, wenn alle gemäß den Richtlinien erforderlichen Voraussetzungen erfüllt sind.

Währungsumrechnung

Kurzfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Mittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Langfristige Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Einstandskurs oder zum niedrigeren (Forderungen) bzw. höheren (Verbindlichkeiten) Mittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

Es werden Bewertungseinheiten gebildet, wenn Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft in Höhe und Laufzeit übereinstimmen. In diesem Fall erfolgt die Zugangsbewertung mit dem Kurs des Sicherungsgeschäfts anstelle des aktuellen Kurses und es findet keine Wertanpassung mehr statt.

Rundung von Zahlenangaben

Wir weisen darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auftreten können.

3. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Aufgliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Berichtsjahr (Angaben in TEUR):

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 1.2.2023
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand am 31.1.2024
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 502 21 0 -1 522
502 21 0 -1 522
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 690 192 206 -1 1.087
Technische Anlagen und Maschinen 4.439 753 -200 -1 4.991
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.429 188 0 -15 1.602
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 6 101 -6 0 101
6.564 1.234 0 -17 7.781
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 669 0 0 0 669
669 0 0 0 669
7.735 1.255 0 -18 8.972
Abschreibungen
Stand am 1.2.2023
TEUR
Zugänge
TEUR
Umbuchungen
TEUR
Abgänge
TEUR
Stand am 31.1.2024
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 344 72 0 0 416
344 72 0 0 416
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 64 71 51 0 186
Technische Anlagen und Maschinen 1.981 740 -51 0 2.670
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 549 339 0 -16 872
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
2.595 1.149 0 -16 3.729
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0 0 0 0 0
0 0 0 0 0
2.939 1.222 0 -16 4.145
Buchwerte
Stand am 31.1.2024
TEUR
Stand am 31.1.2023
TEUR
Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 106 158
106 158
Sachanlagen
Grundstücke und grundstücksgleiche Bauten 901 626
Technische Anlagen und Maschinen 2.321 2.457
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 730 880
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 101 6
4.052 3.969
Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 669 669
669 669
4.827 4.796

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 192) enthalten.

In den ausgewiesenen Forderungen gegen Gesellschafter sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wären bei Verwendung des Zinssatzes, der sich aus dem Durchschnitt der letzten sieben Jahre ergibt, um TEUR 10 höher anzusetzen als unter Zugrundelegung des Zinssatzes des entsprechend der gesetzlichen Vorgaben verwendeten Durchschnitts der letzten zehn Jahre. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre.

Die sonstigen Rückstellungen decken im Wesentlichen Personalkosten (TEUR 658) einschließlich Rückstellungen für Altersteilzeit, Kosten für ausstehende Rechnungen (TEUR 419), Rückbauverpflichtungen (TEUR 105), Rechts-, Beratungs- und Abschlusskosten (TEUR 32) sowie Prozessrisiken und Schadenersatzansprüche (TEUR 101) und andere bis zum Bilanzstichtag entstandene Aufwendungen und Risiken in Höhe von TEUR 8 ab.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 696 (Vorjahr: TEUR 905) enthalten.

In den ausgewiesenen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 293 (Vorjahr: TEUR 0) enthalten.

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse wurden im Wesentlichen durch Dienstleistungen aus der Vermietung von Studios und Technik sowie durch Dekorationsbau für Kino- und TV-Produktionen im Inland erzielt.

Personalaufwand

Vom Personalaufwand entfallen TEUR 46 auf Vorfälle von außergewöhnlicher Größenordnung oder außerordentlicher Bedeutung, die aus der Altersversorgung für Mitarbeitende resultieren.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen Steuern sind in Höhe von TEUR 104 (Vorjahr: TEUR 2) in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 117 auf Vorfälle von außergewöhnlicher Größenordnung oder außerordentlicher Bedeutung und betreffen die Nachzahlung von Sozialbeiträgen.

Von den sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfallen TEUR 9 auf die ratierliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

In den Ertragsteuern sind periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 40 enthalten, die aus der Betriebsprüfung resultieren.

5. Sonstige Angaben

Anteilsbesitz

Die Gesellschaft hält Anteile an den folgenden Unternehmen (angegeben ist jeweils der Anteil der unmittelbaren Beteiligung, Enkelverhältnisse sind eingerückt dargestellt):

Name, Sitz der Gesellschaft Anteil
%
Kapital
TEUR
Ergebnis
TEUR
Jahresabschluss Organschaft
D-Facto Motion GmbH, Grünwald 100,0 25 0 31.01.2024 Bavaria Studios GmbH
D-Facto Motion GmbH, Wien 51,0 35 -135 31.01.2024

Sofern die Angaben nicht auf Basis des aktuellen Geschäftsjahres erfolgen, ist kein jüngerer Jahresabschluss verfügbar als oben aufgeführt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle Geschäfte

Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen (TEUR 8.471). Von diesen sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen TEUR 5.874 gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die oben angegebenen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen umfassen Zahlungsverpflichtungen, denen sich die Gesellschaft bis zum nächstmöglichen Kündigungszeitpunkt des jeweils zugrundeliegenden Vertrags nicht entziehen kann.

Die Bavaria Studios GmbH hat Gewinnabführungsverträge mit der D-Facto Motion GmbH geschlossen. Aus diesen Verträgen folgt ggf. eine Verpflichtung zur Übernahme eventuell entstehender Verluste.

Honorar des Abschlussprüfers

Auf die Angabe des Gesamthonorars des Abschlussprüfers wird verzichtet, da die Angaben im Konzernabschluss der Bavaria Film GmbH enthalten sind.

Konzernzugehörigkeit

Die Bavaria Film GmbH, München (HRB 4834), stellt für den kleinsten und den größten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Die Gesellschaft wird in diesen Konzernabschluss nach den Vorschriften über die Vollkonsolidierung einbezogen. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Beschäftigte

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 119 Arbeitnehmer*innen beschäftigt, davon 14 projektbezogen befristet Beschäftigte.

Mitglieder der Geschäftsführung

Der Geschäftsführung gehörten im Geschäftsjahr an:

Friedhelm Bixschlag,

Geschäftsführer der Bavaria Studios GmbH

Bezüge der Geschäftsführung

Hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

 

Grünwald, den 29. April 2024

Friedhelm Bixschlag

Bestätigungsvermerk

"Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Bavaria Studios GmbH, Grünwald:

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Bavaria Studios GmbH, Grünwald, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Januar 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bavaria Studios GmbH, Grünwald, für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Januar 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Februar 2023 bis zum 31. Januar 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 29. April 2024

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Mainka-Klein, Wirtschaftsprüfer

gez. Klopf, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31.01.2024 wurde am 14.05.2024 festgestellt.

Nachrichten & Medien

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