Stammdaten

Register
Amtsgericht Regensburg HRB 8295
Eingetragen
18.7.2001
Branche
Entwicklung und Programmierung von ComputerspielenVerlegen von ComputerspielenOnline-Kommunikationsdienste
Gegenstand
die Entwicklung und der Betrieb von online-Spielen

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Benjamin Zuckerer
seit 24.4.2017
Geschäftsführer
Stephan Vogler
seit 26.11.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

Identifizierte Personen (4)

NameAnteil
Stephan Payer
25.00%
25.00%
25.00%

Gesellschafter
Beta

4 Gesellschafter

GmbH-Struktur

3 von 4 angezeigt

Name
Ort
Betrag
Anteil
Stephan Payer
93049 Regensburg
6.500 €
25.00%
Guido Lübke
93049 Regensburg
6.500 €
25.00%
Ulrich Schlott
93047 Regensburg
6.500 €
25.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CipSoft GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

Geschäfts- und Rahmenbedingungen

Die CipSoft GmbH wurde im Jahr 2001 gegründet. Sie ist ein unabhängiger Entwickler und Betreiber von Online-Spielen für verschiedene Plattformen. Zu ihrem Portfolio gehört mit dem Online-Rollenspiel Tibia (www.tibia.com) eines der erfolgreichsten Online-Spiele Europas und mit TibiaME (www.tibiame.com) das weltweit erste Online-Rollenspiel für Mobilfunkgeräte. Mit Persist Online (www.persist.online) befindet sich ein weiteres Online-Rollenspiel in der Entwicklung. Haupteinnahmequellen sind die Gebühren für die Teilnahme an den Spielen sowie der Verkauf von virtuellen Gütern und Leistungen in den Spielen. Hauptmärkte sind Europa, Südamerika und Südostasien. Außerdem vertreibt die CipSoft GmbH über ihre Plattform retailstore.cipsoft.com Spiele ausgewählter Partner.

Der weltweite Markt für Online-Spiele wächst kontinuierlich im einstelligen Prozentbereich. Dieser Trend wird gespeist durch eine stetig zunehmende Verbreitung von Breitband-Internetanschlüssen, insbesondere in den „Emerging Markets“, bei gleichzeitig sinkenden Preisen sowie von internetfähigen mobilen Endgeräten mit stark wachsender Leistungsfähigkeit und Darstellungsqualität. Durch die SARS-CoV-2-Pandemie und die damit verbundenen Ausgangsbeschränkungen in fast allen Ländern erfuhr der gesamte Spielemarkt im Jahr 2020 einen spürbaren Schub, der in den folgenden Jahren aber wieder allmählich nachließ.

Die Erlöse von Tibia stiegen in diesem Jahr um 10,9 %, die von TibiaME um 20,5 %. Außerdem brachte der Retail Store erste Umsätze. Insgesamt nahm der Umsatz um 11,3 % auf 24,5 Mio € zu, der Jahresüberschuss um 8,8 % auf 9,0 Mio €, was einer Umsatzrendite von 36,7 % entspricht. Das Personal wuchs um 3,3 % auf 95 Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme vergrößerte sich um 3,7 % auf 24,7 Mio €. Ihre Höhe ist vor allem auf die umfangreichen liquiden Mittel und kurzfristigen Kapitalanlagen (86 %) zurückzuführen, die für zukünftige Entwicklungen von neuen Spielen zurückgehalten wurden. Die Eigenkapitalquote liegt bei 55,4 %.

Der Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wuchs um 40,1 % auf 11,1 Mio €. Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit vervierfachte sich auf 362 Tsd €. Der Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit stieg um 67 % auf 10,0 Mio €. Insgesamt wuchs der Finanzmittelfonds um 3,7 % auf 21,4 Mio €. Aufgrund der hohen Liquidität einerseits und der geringen Verbindlichkeiten andererseits ist die Gesellschaft jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verbindlichkeiten zu erfüllen.

Die Umsatzerlöse steigen um 11,3 % auf 24,5 Mio €. Hinzukamen weitere Erträge durch Fördergelder, Zinsen und Währungsgewinne in Höhe von 1,3 Mio €. Die Personalaufwendungen wuchsen um 11,2 % auf 9,2 Mio €. Die anderen betrieblichen Aufwendungen gingen leicht um 1,6 % auf 2,1 Mio € zurück. Das Ergebnis vor Steuern betrug 14,5 Mio €, was einer Steigerung von 21,8 % entspricht. Bedingt durch hohe Steuernachzahlungen erhöhte sich der Jahresüberschuss aber nur um 8,8 % auf 9,0 Mio €. Dies entspricht einer Umsatzrendite von 36,7 % und einer Eigenkapitalrendite von 65,6 %.

Künftige Entwicklung, Chancen und Risiken

Die CipSoft GmbH strebt ein nachhaltiges Unternehmenswachstum an. Darunter ist die ständige Steigerung des Umsatzes, die regelmäßige Etablierung neuer erfolgreicher Online-Spiele und die Erwirtschaftung von Überschüssen trotz der dafür notwendigen Investitionen zu verstehen. Dazu werden einerseits die bestehenden Online-Spiele immer weiter verbessert und andererseits laufend neue Online-Spiele entwickelt und betrieben.

Für das Jahr 2024 prognostiziert die Geschäftsführung leicht steigende Umsätze für Tibia und TibiaME. Die Investitionen zur Erhaltung und Verbesserung der Spielqualität dieser Spiele werden erhöht. Persist Online soll Ende 2024 veröffentlicht werden und erste Umsätze erzielen. Daneben wird die Entwicklung weiterer neuer Spiele vorangetrieben. Der Retail Store wird als Vertriebsplattform für ausgewählte Partner weiter ausgebaut. Insgesamt wird ein Ergebnis vor Steuern in etwa in gleicher Höhe wie in 2023 erwartet.

Die zentralen Herausforderungen im Markt für Online-Spiele liegen in den Bereichen Vermarktung und Vertrieb sowie den steigenden Qualitätsanforderungen und einem erhöhten Wettbewerbsdruck. Hier gilt es, sich durch Alleinstellungsmerkmale von der Konkurrenz abzuheben. Risikobehaftet ist nach wie vor die starke Abhängigkeit des Unternehmens von einem erfolgreichen Spiel, Tibia, das den überwiegenden Teil des Umsatzes ausmacht. Diese soll durch die Etablierung neuer erfolgreicher Online-Spiele verringert werden.

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat kaum unmittelbaren Einfluss auf den Unternehmenserfolg, da der Anteil der Spieler aus diesen beiden Ländern gering ist. Allerdings wirken sich höhere Preise für Energie und die allgemeine Inflation auf die Betriebskosten aus.

Immer mehr Länder erheben Umsatzsteuern für auf elektronischem Weg erbrachte Dienstleistungen. Soweit sie nicht von den Kunden getragen werden, verringern sie künftige Gewinne. Außerdem können Nachzahlungen für vergangene Jahre fällig werden, wo bislang keine Umsatzsteuern abgeführt wurden.

Bilanz

Aktiva

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31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 518.660,24 245.201,61
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.324,94 4.324,94
II. Sachanlagen 514.335,30 240.876,67
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 514.335,30 240.876,67
B. Umlaufvermögen 24.064.097,60 23.307.759,85
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.678.267,80 2.686.216,00
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 422.721,80 835.772,57
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 21.385.829,80 20.621.543,85
C. Rechnungsabgrenzungsposten 163.276,65 299.320,26
Aktiva 24.746.034,49 23.852.281,72

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 13.713.258,44 14.714.532,08
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 22.837,82 22.837,82
III. Gewinnrücklagen 4.665.694,46 6.395.530,29
IV. Jahresüberschuss 8.998.726,16 8.270.163,97
B. Rückstellungen 3.618.239,28 3.050.932,89
C. Verbindlichkeiten 786.723,86 606.047,80
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 8.772,46 941,05
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 8.772,46 941,05
2. sonstige Verbindlichkeiten 777.951,40 605.106,75
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 777.951,40 605.106,75
D. Rechnungsabgrenzungsposten 6.627.812,91 5.480.768,95
Passiva 24.746.034,49 23.852.281,72

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 24.502.870,79 21.365.040,53
2. Personalaufwand 9.227.415,13 8.300.727,46
a) Löhne und Gehälter 8.028.115,97 7.242.277,04
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.199.299,16 1.058.450,42
3. Abschreibungen 88.207,38 77.376,90
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 88.207,38 77.376,90
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.018.013,91 1.075.524,89
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 99.423,69
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 369.629,79 22.301,82
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 5.538.268,26 3.663.811,49
7. Ergebnis nach Steuern 9.000.595,90 8.269.901,61
8. sonstige Steuern 1.869,74 -262,36
9. Jahresüberschuss 8.998.726,16 8.270.163,97

Anhang

Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Nach den in § 267 HGB definierten Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Von den größenabhängigen Erleichterungen und Befreiungen wurde Gebrauch gemacht. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und - soweit abnutzbar - um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert von 250 € bis 1000 € wurde ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre gleichmäßig abgeschrieben wird. Gegenstände mit einem Wert bis 250 € wurden sofort als Aufwand verbucht.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Solche in fremder Währung wurden mit dem Jahresschlusskurs in Euro umgerechnet oder, falls sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses beglichen wurden, mit der tatsächlichen Einnahme in Euro bewertet. Die liquiden Mittel stimmen mit dem Kassenbericht bzw. mit den Bankauszügen zum Bilanzstichtag überein.

In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden die Teile der Ausgaben aufgenommen, die für die Zeit nach dem Bilanzstichtag gelten.

Die Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet und in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Solche in fremder Währung wurden mit dem Jahresschlusskurs in Euro umgerechnet oder, falls sie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses beglichen wurden, mit der tatsächlichen Ausgabe in Euro bewertet.

In den passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden die Teile der Einnahmen aufgenommen, die für die Zeit nach dem Bilanzstichtag gelten. Damit unmittelbar zusammenhängende Ausgaben wurden abgezogen. Im Rahmen einer Betriebsprüfung wurde diese Vorgehensweise beanstandet, wodurch Steuernachforderungen entstanden und weitere entstehen können. Hiergegen wurde Klage erhoben.

Generell konnten die bisher angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen beibehalten werden.

Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Tantiemen (3.393 Tsd €) und nicht genommenen Urlaub (104 Tsd €) gebildet.

Sonstige, nicht bilanzierte finanzielle Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus dem abgeschlossenen Mietvertrag. Sie betragen im kommenden Jahr 334 Tsd € und in den Jahren 2025 bis 2027 zusammen 1.001 Tsd €.

Die Geschäftsführung schlägt vor, einen Teil des Jahresüberschuss auszuschütten, den Rest in die Gewinnrücklagen einzustellen.

Entwicklung des Anlagevermögens

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in € immaterielle Vermögensgegenstände1 Sachanlagen2 Finanzanlagen gesamt
ges. Anschaffungs-/Herstellungskost. 4.324,94 801.313,44 0,00 805.638,38
Stand zum Jahresanfang 4.324,94 240.876,67 0,00 245.201,61
Zugänge 0,00 361.666,01 0,00 361.666,01
Abgänge 0,00 0,00 0,00 0,00
Umbuchungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Zuschreibungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Abschreibungen 0,00 88.207,38 0,00 88.207,38
Stand zum Jahresende 4.324,94 514.335,30 0,00 518.660,24
kum. Abschreibungen Jahresanfang 0,00 345.521,99 0,00 345.521,99
Abschreibungen im Laufe des Jahres 0,00 88.207,38 0,00 88.207,38
Änderungen in den Abschreibungen 0,00 -146.751,23 0,00 -146.751,23
kum. Abschreibungen Jahresende 0,00 286.978,14 0,00 286.978,14

1 ausschließlich entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen

2 ausschließlich andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Sonstige Angaben

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden die Geschäfte des Unternehmens durch die Geschäftsführer Herr Ulrich Schlott, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Regensburg, Herr Stephan Vogler, Diplom-Wirtschaftsinformatiker, Regensburg und Herr Benjamin Zuckerer, Fachinformatiker Systemintegration, Regensburg geführt. Sie waren einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Es waren durchschnittlich 95 Arbeitnehmer beschäftigt. Davon entfielen 47 auf den Bereich Entwicklung, 37 auf den Bereich Betrieb und elf auf den Bereich Verwaltung.

Einem Geschäftsführer war im Geschäftsjahr 2022 ein Wohnungsbaukredit in Höhe von 390.000,00 € zu einem Zinssatz von 1,22 % und einer Laufzeit von zehn Jahren gewährt worden. Davon wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr 100.069,13 € getilgt.

Sitz der Gesellschaft ist Regensburg. Sie ist eingetragen beim Amtsgericht Regensburg unter der Nummer HRB 8295.

sonstige Berichtsbestandteile

 

Regensburg, 31.03.2024

gez. Ulrich Schlott

gez. Stephan Vogler

gez. Benjamin Zuckerer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 15.11.2024 festgestellt.

Die Gesellschafterversammlung beschließt eine Ausschüttung in Höhe von 8.000.000,00 €.

Der Rest wird in die Gewinnrücklagen eingestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die CipSoft GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der CipSoft GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der CipSoft GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Regensburg, 30.10.2024

Gerhard Haberkorn, Vereidigter Buchprüfer

- Der Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss -

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