TAMIS Investment Holding GmbH
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Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
SAINT-GOBAIN WEBER S.A.S. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
maxit Deutschland GmbHBreisach am RheinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007Lagebericht für 2007A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Gesamtwirtschaft Nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes hat sich das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2007 im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 2,5% erhöht. Bei kalenderbereinigter Betrachtung - im Jahr 2007 standen 1,6 Arbeitstage weniger zur Verfügung als in 2006 - ergibt sich sogar eine Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 2,6%. Die Wachstumsimpulse im Jahr 2007 kamen sowohl aus dem Ausland als auch aus dem Inland. Die preisbereinigten Exporte legten mit einem Plus von 8,3% deutlich stärker zu als die Importe, die um 5,7% zunahmen. Der gestiegene Exportüberschuss (Außenbeitrag) steuerte 1,4%-Punkte zum BIP-Wachstum bei. Der Wachstumsbeitrag der inländischen Verwendung belief sich auf einen Prozentpunkt. Bestimmend dafür waren in erster Linie die Ausrüstungsinvestitionen: Die Unternehmen investierten auch 2007 wieder deutlich mehr (+8,4%) in neue Maschinen, Anlagen und Fahrzeuge als im Vorjahr. Die Konsumausgaben trugen 0,2%-Punkte zum Wirtschaftswachstum bei. Positive Impulse gingen allerdings ausschließlich von den Konsumausgaben des Staates aus, die preisbereinigt um 2,0% zulegten. Die realen privaten Konsumausgaben waren demgegenüber um 0,3% niedriger als im Vorjahr. In diesem Jahr dürfte sich das Expansionstempo der gesamtwirtschaftlichen Produktion abschwächen, weil die Investitionstätigkeit zunächst gedrückt wird. Die bislang wichtigste Stütze der Binnennachfrage wird dadurch erheblich geschwächt. Danach wird aber eine Rückkehr zum Potenzialwachstum erwartet, weil die wachsende Beschäftigung und der damit einhergehende Zuwachs an Kaufkraft bei den privaten Haushalten den Konsum stimulieren wird. Das ifo Institut erwartet einen Konsumanstieg von 1,5%. Alles in allem wird das reale Bruttoinlandsprodukt um 1,8% expandieren. Aufgrund der größeren Zahl von Arbeitstagen beläuft sich der Zuwachs kalenderbereinigt allerdings nur auf 1,5%. Die Erwerbstätigkeit dürfte im Jahresdurchschnitt um 290.000 auf rund 40 Mill. ansteigen. Die Arbeitslosenquote wird dann 8,0% betragen.
Baubereich Die milde Witterung zu Anfang 2007 hatte im Baugewerbe zu einer beschleunigten Abarbeitung des Auftragsvolumens geführt, fehlende Anschlussaufträge führten dann im zweiten Quartal zu einem kräftigen Rückgang der Bauinvestitionen. Für das Gesamtjahr 2007 rechnet das ifo Institut mit einem Anstieg der realen Bauinvestitionen um 2,3%, die Prognose für 2008 beläuft sich auf +1,8%.
Im Wohnungsbau wurden wegen der Abschaffung der Eigenheimzulage und der Mehrwertsteuererhöhung viele Aktivitäten in das Jahr 2006 vorgezogen. Vor diesem Hintergrund schnitt der Wohnungsbau innerhalb der gesamten Bauinvestitionen mit einer Stagnation gegenüber dem Vorjahr am schlechtesten ab. Das ifo Institut rechnet bei den Wohnungsbauinvestitionen in diesem Jahr mit einem Plus von 0,5% und für 2009 mit einer Zunahme von 1%. Die Eigenheimnachfrage wird sich demnach gestützt auf steigende Einkommen der privaten Haushalte erholen. Der Geschosswohnungsbau wird für Anleger wieder attraktiver. Modernisierungs- und Sanierungsmaßnahmen am Altbaubestand werden - bedingt auch durch die hohen Energiepreise - positiv zu Buche schlagen. Reale Bruttoanlageinvestitionen (Veränderung gegenüber dem Vorjahr in %)
Quelle: Statistisches Bundesamt; 2007, 2008 und 2009: Prognose des ifo Instituts. Produktion Der Bundesverband Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie rechnet für das Jahr 2007 (Einschätzung auf Basis Dezember 2007) mit einem Rückgang der Gesamtproduktion von 2%. Eine offizielle Prognose für das laufende Jahr lag zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts noch nicht vor. Beschäftigte Nachdem die Zahl der Beschäftigten in der Baustoff-, Steine- und Erden-Industrie im Zeitraum vom 1995 bis 2006 um über ein Drittel auf rund 138.000 abnahm, konnte in den ersten drei Quartalen des Jahres 2007 erstmals wieder ein Zuwachs erzielt werden. In diesem Zeitraum erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,2% - trotz der deutlich eingetrübten Konjunkturaussichten wegen der Negativentwicklung im Wohnungsbau. Der Bundesverbandes Baustoff-, Steine- und Erdenindustrie rechnet für das Jahr 2007 (Einschätzung auf Basis November 2007) mit einem Anstieg der Beschäftigung um 3%. Für das laufende Jahr rechnet der Bundesverband mit einem geringeren Zuwachs in Höhe von 1%. 2. Absatz- und Umsatzentwicklung Die Baustoffzulieferindustrie und damit auch maxit hatten einen sehr guten Start ins Geschäftsjahr 2007. Die baukonjunkturelle Erholung setzte sich fort. Die Baunachfrage stieg seit Mitte 2006 bedingt durch den Wegfall der Eigenheimzulage und die Mehrwertsteuererhöhung stetig sowohl im Neubau als auch in der Sanierung an. Jedoch verhießen die Baugenehmigungen seit Herbst 2006 nichts Gutes. Sie waren stark rückläufig (-30 bis -50%) und haben zu diesem Zeitpunkt schon deutliche Signale dafür geliefert, dass der Aufschwung nicht nachhaltig sein werde. Es handelte sich vielmehr um eine politisch motivierte und fiskalisch bedingte Sonderkonjunktur mit Vorwegnahmeeffekten. Letztlich trat im Frühsommer die Schwäche des Neubaumarkts voll zu Tage, die Umsätze brachen spürbar ein und verhagelten die gute Geschäftsentwicklung des ersten Halbjahrs. Dass der Aufschwung nicht von Dauer sein würde, dessen war man sich bewusst. Maxit hat deshalb mit großem Nachdruck an den strategischen Projekten zur Verbesserung der Unternehmensprozesse, der Kostenstruktur und der strategischen Neuausrichtung gearbeitet. Dass der Einbruch jedoch derart einschneidend sein würde, davon konnte nicht ausgegangen werden. Die in vielen Segmenten bestehenden Überkapazitäten sowie die anhaltende Konzentration im Handel sorgten bei deutlich verschlechterten konjunktureller Rahmenbedingungen für einen weiteren Anstieg der Wettbewerbsintensität und Druck auf die Preise. Auch das staatliche Energie-Einsparprogramm für Wohngebäude führte nicht zu einer ausreichenden Stabilisierung der Nachfrage durch Modernisierungsprojekte. Zusätzlich bescherte die frühe Schlechtwetterperiode mit Frosttagen bereits im November eine über den konjunkturellen Abschwung hinaus gehende negative Entwicklung im 4. Quartal 2007. Aufgrund des schwachen Neubaumarktes, einem Kernsegment der maxit, schrumpfte der Umsatz vor Erlösschmälerungen um 6,5%. Der Rückgang der abgesetzten Tonnage liegt auf vergleichbarem Niveau. Die Absatzrückgänge konnten somit nicht durch Preiserhöhungen oder strukturelle Effekte kompensiert werden. Der Rückgang im Bereich Trockenmörtel betraf mehr oder weniger alle Produktsegmente. Selbst der Dämmstoffumsatz verringerte sich trotz staatlicher Förderung der energetischen Sanierung leicht. Bedingt durch den erfolgreichen Aufbau von Geschäftsbeziehungen zu einem der Marktführer im DIY-Geschäft wuchs der preislich stark umkämpfte Blankowaren- und Eigenmarkenumsatz deutlich. Die stärkste Umsatzsteigerung wurde im Bodensegment bei den Spachtel- und Verlaufsmassen (ABS) erzielt. Die Bodenkompetenz wurde in diesem ertragstarken Segment weiter ausgebaut. Estriche, Trockenschüttungen und Bodenbeschichtungen verzeichneten hingegen einen marktbedingten Rückgang. Die Volumensegmente waren zudem weiterhin geprägt von der in 2006 eingeführten Siloaufstellgebühr und einer hieraus resultierenden Verschiebung der Nachfrage von loser Ware zur Sackware. Die Bauwerksabdichtung entwickelte sich marktbedingt leicht rückläufig und konnte aber trotzdem die Marktposition weiter ausbauen. Die Fliesensparte erreichte bisher nicht die gewünschte Präsenz im Handel, profitierte aber von einer intensivierten Marktbearbeitung, so dass man sich besser als der Markttrend entwickelte. Insgesamt ist die Absatz- und Umsatzentwicklung der Marke Deitermann unter diesen Marktgegebenheiten als erfreulich zu bezeichnen. 3. Produktion Die maxit Deutschland GmbH verfügte im Jahr 2007 über 13 Trockenmörtelwerke, ein Farbenwerk sowie ein Werk für bauchemische Produkte. Änderungen innerhalb der gesamten Fertigungsstruktur sind im Jahr 2007 nicht erfolgt. Um den Engpässen auf den Beschaffungsmärkten zu begegnen und die Liefersicherheit im Bereich der Dämmmaterialien zu verbessern, wurden 2007 temporär externe Lager angemietet, mit Ablauf der Boomphase jedoch wieder abgegeben. Die Investitionen konzentrierten sich im Jahr 2007 auf die weitere Verbesserung der Logistik und Maßnahmen zur Verbesserung der Energieeffizienz. Dadurch ist es gelungen, die Kostensteigerungen auf den Beschaffungsmärkten größtenteils zu kompensieren. Die Erneuerung der Baustellentechnik wurde durch weitere Anschaffungen im Bereich Silomaschinen fortgesetzt; ein Teil des LkW-Fuhrparkes im Werk Merdingen altersbedingt ausgetauscht. Die Auslastung der Produktion entsprach dem Saisonverlauf und besonderen Anforderungen des Baumarktgeschäftes. Produzierten mehrere Werke im ersten Tertial selbst in den Wintermonaten im Dreischichtbetrieb, ging die Auslastung ab Jahresmitte drastisch zurück, sodass die Kapazitätserweiterungen in den Schichtsystemen und im Personalstand Zug um Zug wieder rückgängig gemacht wurden. Der Produktionsverlauf im 4. Quartal 2007 entsprach weitgehend dem des Jahres 2005. Der Auslastung folgend wurden Urlaubs- und Zeitkontenstände drastisch zurückgefahren. Positiv für 2007 ist die weiter gestiegene Produktion deckungsbeitragstarker Produkte in den Werken Brieselang und Landsberg. Erfolgreich eingeführt wurde ein PPS-System auf der AS/400 am Standort Landsberg, um damit die Produktionsplanung zu vereinfachen und Lieferfähigkeit zu verbessern. Darauf aufbauend wurde die PPS-Struktur auf das Werk Datteln angepasst und übertragen. Ein weiteres Kernprojekt des Jahres 2007 war die "legal compliance" Analyse aller Standorte, um einen rechtssicheren Betrieb unter den Aspekten Genehmigungsrecht, Umweltschutz und Arbeitssicherheit sicher zu stellen. Der Großteil aller offenen Punkte aus den Analysen wurde bis Jahresende in Angriff genommen, Abläufe und Routinen etabliert, sowie weiterführende Maßnahmen für 2008 veranlasst. In diesem Zusammenhang wurde auch das Altlastenrisiko aller Standorte untersucht und bewertet. Fallweise weitergehende Untersuchungen sind für 2008 vorgesehen. 4. Beschaffung Die erste Hälfte des Jahres 2007 war geprägt durch weiterhin gut ausgelastete Produktionskapazitäten unserer Lieferanten und damit verbunden mit einem anhaltenden Druck auf die Preise. Bei einigen Hauptprodukten wie z. B. Dispersionspulvern fand eine Kontingentierung der Mengen statt. Diese Situation haben wir aber durch bereits in 2006 begonnenen Lageraufbau und mit den Lieferanten abgestimmte Vorausplanung ohne Probleme gemeistert. Die Verfügbarkeit hat sich im 2. Halbjahr in fast allen Bereichen wieder deutlich verbessert. Der Bereich Thermischer Anhydrit / Alphahalbhydrat war durch knappe Rohstoffvorräte unserer Lieferanten und massive Nachfragesteigerung aus neuen Märkten spez. in Osteuropa, in denen deutlich höhere Preise zu erzielen waren, gekennzeichnet. Dies führte zum einen zu Kontingentierungen, zum anderen zu deutlich 2-stelligen Preiserhöhungen. Verschärft wurde die Situation noch durch den lang andauernden Produktionsausfall der Alpha-Anlage unserer Tochtergesellschaft SHG. Durch genaue Tagesplanung und Anpassung von Rezepturen konnten jedoch auch hier Lieferausfälle vermieden werden. Die in 2006 z. T. dramatische Situation in der Versorgung mit Dämmplatten für Wärmedämmverbundsysteme hat sich in 2007 glücklicherweise nicht fortgesetzt. Hohe Rohstoffpreise führten zwar zu z. T. deutlichen Preissteigerungen sowohl bei Mineralwolle als auch bei EPS (wobei die EPS-Preise im 2. Halbjahr wieder nachgegeben haben), die Lieferzeiten sind aber im Laufe des 1. Halbjahres wieder auf ein normales Niveau zurückgegangen. Energiepreise und zeitweilige Kapazitätsengpässe führten auch in 2007 zu Kostensteigerungen im Transportbereich. Seit Beginn des 4. Quartals 2007 wird deutlich, dass sich hier der Preisdruck, ausgelöst durch weiter stark steigende Energiepreise und die Revision der Lenk- und Ruhezeitverordnung, weiter fortsetzen wird. 5. Investitionen Das Investitionsniveau der maxit Deutschland lag in 2007 über dem handelsrechtlichen Abschreibungsniveau. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr 2007 Investitionen in Höhe von 9,6 Mio. € bei Sachanlagen getätigt (Vorjahr: 10,4 Mio. €). Die größte Einzelinvestition war der Erwerb neuer Silomischpumpen. Die Investitionen konnten wiederum aus dem operativen Cashflow finanziert werden. 6. Finanzierungsmaßnahmen Die Liquiditätslage der maxit Deutschland GmbH ist sehr komfortabel. Im Geschäftsjahr 2007 bestanden keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Forderung aus dem Cash-Management gegenüber HeidelbergCement hat sich um 7,6 Mio. € auf 24,7 Mio. € reduziert. 7. Personal- und Sozialbereich Rekrutierung: Die positive wirtschaftliche Entwicklung in der Bundesrepublik führt zu einer deutlichen Verknappung an Fach- und Führungskräften. Dies hatte deutliche Auswirkungen auf die Beschaffung qualifizierter Mitarbeiter, sowohl im Bereich der qualifizierten Facharbeit als auch im Bereich von (technischen) Spezialisten. Entsprechend der makroökonomischen Entwicklung wird sich die Knappheit insbesondere im Bereich der technischen Spezialisten (Ingenieure) weiter deutlich verschärfen. Im Bereich der Facharbeit kann diesem Trend durch intensivere eigene Ausbildung zumindest an den größeren Standorten begegnet werden. Insgesamt wird sich die Beschaffungssituation durch das knappere Angebot, die geringe Attraktivität der Branche sowie die positive Entgeltentwicklung in konkurrierenden Segmenten (Chemie, Metall) weiter verschärfen. In 2007 trugen im 2. Halbjahr die Verkaufsverhandlungen ebenfalls zur schwierigen Rekrutierungssituation bei. Personal- und Organisationsentwicklung: Im Vertriebsbereich lag der Schwerpunkt auf der gezielten Förderung von Einzelnen im Rahmen von begleitenden Vertriebscoachings sowie der systematischen Einarbeitung neuer Mitarbeiter. Darüber hinaus wurden zum Zweck der systematischen Qualifizierungsbedarfserhebung Funktionsprofile entwickelt und eingeführt. Im Rahmen der Strategieentwicklung wurde das Trainings- und Qualifizierungsprogramm für Mitarbeiter und Kunden entsprechend der Ausrichtung der strategischen Geschäftsfelder qualitativ und quantitativ erweitert und überarbeitet. Alle Aktivitäten im Bereich Qualifizierung wurden systematisch zusammengeführt und unter dem Dach der maxit Akademie etabliert. Ziele der Akademie sind die verbesserte Qualifizierung der eigenen Mitarbeiter sowie die Kundenbindung durch ein attraktives Angebot an Schulungen und Weiterbildungsmaßnahmen für die verschiedenen Kundengruppen. Im Juni startete ein dreistufiges Förderprogramm für Nachwuchskräfte (Spezialisten und Führungspotenziale) mit dem Baustein "Orientierungs-Center". Die weiteren Bausteine thematisieren die Themenfelder Innovations- und Projektmanagement. Neben der Identifizierung und thematischen Fortbildung von Potenzialträgern ist das Förderprogramm zudem ein Mittel, Mitarbeiter aus eigenen Reihen zu rekrutieren und an das Unternehmen zu binden. Personalbereich: Das Projekt "Einführung Zeitwirtschaft" wurde mit der Umsetzung eines Gleitzeitmodells nebst Betriebsvereinbarung für den Angestelltenbereich abgeschlossen. Darüber hinaus wurde eine Reihe von Betriebsvereinbarungen zum Themenbereich Arbeitszeitgestaltung und Nutzung von IuK Technologien verhandelt. Dies wird sich in 2008 fortsetzen. 8. Umweltschutz Die Gesellschaft erfüllt alle gesetzlichen Umweltschutzvorschriften, darüber hinaus werden erkennbare Umweltschutzmaßnahmen ergriffen und kurzfristig realisiert. Konkret bedeutet dies, dass die Anlagen hinsichtlich der Entwicklung von Staub- und Lärmemissionen optimiert werden. In vielen Bereichen liegen die tatsächlichen Werte sogar deutlich unter dem gesetzlich zulässigen Umfang. Bezüglich möglicher Altlasten hat ein externer Berater sämtliche Standorte besucht und eine Erhebung durchgeführt. Soweit sich daraus weiterer Untersuchungsbedarf ergab, wurden diese Prüfungen mittlerweile in Auftrag gegeben. An einigen Standorten wurden als notwendig erkannte Maßnahmen bereits eingeleitet bzw. befinden sich in Klärung mit den zuständigen Behörden. Das Gesamtrisiko ist allerdings als gering einzustufen. Rekultivierungsmaßnahmen werden entsprechend den gültigen Rekultivierungsplänen realisiert. Die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen wird durch den Abfallbeauftragten, vor dem Hintergrund einer Verwertung/Beseitigung entsprechend den gesetzlichen Erfordernissen, überwacht. 9. Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Die Gesellschaft wurde mit Kaufvertrag vom 6. und 7. August 2007 an die Compagnie de Saint-Gobain verkauft. Die kartellrechtliche notwendige Zustimmung ist im Geschäftsjahr 2007 nicht erfolgt. Insoweit ist der Verkauf bis zur Zustimmung dieser Behörde aufschiebend bedingt unwirksam. B. Darstellung der Lage1. Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich im Jahre 2007 um 0,4 Mio. € erhöht. Im Bereich der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens haben sich die Buchwerte gegenüber dem Vorjahr um 1,0 Mio. € erhöht. Die Investitionen bei den Sachanlagen betrugen 9,6 Mio. €, die Abschreibungen lagen bei 7,5 Mio. €. Durch diese Effekte haben sich die Buchwerte saldiert um 1,1 Mio. € erhöht. Die Differenz zur Gesamtveränderung resultiert aus den Restbuchwerten von verkauftem Anlagevermögen. Das Finanzanlagevermögen hat sich um 0,6 Mio. € verringert. Die Verminderung betrifft im Wesentlichen die Wertberichtigung der Anteile an der ProPlan Bodensysteme GmbH. Das Umlaufvermögen hat sich gegenüber 2006 um 8,7 Mio. € reduziert. Die Vorräte haben sich mit dem Ziel einer Verbesserung der Lieferfähigkeit um 1,2 Mio. € erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund des schwächeren Geschäftsverlaufs im 2. Halbjahr um 6,5 Mio. € gesunken. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich um 12,1 Mio. € reduziert. Hier spiegelt sich im Wesentlichen der Rückgang der im Rahmen des Cash-Managements angelegten Guthaben wider. Die Forderungen gegen Gesellschafter belaufen sich auf 8,8 Mio. € und beinhalten überwiegend Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag. 2. Finanzlage Die Rückstellungen haben sich gegenüber dem letzten Jahr um 9,3 Mio. € erhöht. Dieser Anstieg ist fast vollständig auf die Erhöhung der sonstigen Rückstellungen zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten haben sich insgesamt um 17,5 Mio. € reduziert. Ursächlich hierfür ist in erster Linie der Wegfall der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern (Ergebnisabführungsvertrag). Ferner sind die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des rückläufigen Geschäftsvolumens um 3,9 Mio. € gesunken. Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 8,2 Mio. € reduziert. Hierdurch erhöhte sich die Eigenkapitalquote von 71,6% auf 75,2%. 3. Ertragslage Die Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen verringerten um 14,0 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen um 0,6 Mio. € zurück, was hautsächlich auf rückläufige Erträge aus dem Verkauf von Anlagevermögen zurückgeht. Der Wareneinsatz stieg bezogen auf die Gesamtleistung von 51,0% auf 51,4%. Hintergrund hierfür sind die Veränderungen im Produktmix (z.B. Anstieg des Anteils Blankoware) und dass Kostensteigerungen im Geschäftsjahr nicht in angemessener Form an unsere Kunden weitergegeben werden konnten. Die Personalaufwand stieg um 0,8 Mio. €. Der Personalstand ging von durchschnittlich 999 Mitarbeitern auf 994 Mitarbeiter zurück. Die Abschreibungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,2 Mio. € gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 11,4 Mio. € gestiegen. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € gesunken. Die wesentliche Ursache ist die im Zusammenhang mit der ProPlan Bodensysteme GmbH erfolgte Abschreibung auf Finanzanlagen. Das Jahresergebnis belief sich auf -7,9 Mio. €, was einem Rückgang von 21,4 Mio. € gegenüber dem Vorjahr entspricht. C. Hinweise auf wesentliche Risiken und Chancen der künftigen EntwicklungWirtschaftliche und rechtliche Bestandsgefährdungspotenziale bestehen derzeit nicht. Die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens ist gesichert, sich abzeichnende Vermögensverluste sind nicht erkennbar. Sonstige Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind zur Zeit ebenfalls nicht gegeben. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGB1. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 haben sich keine Vorgänge von besonderer Bedeutung ereignet. 2. Voraussichtliche Entwicklung Das Marktumfeld wird insbesondere in der ersten Jahreshälfte weiterhin schwierig bleiben. Ab der zweiten Jahreshälfte könnte es in Hinblick auf die derzeitige Entwicklung der Baugenehmigungen zu einer leichten Entspannung kommen. Für das Gesamtjahr muss man allerdings von einem leicht rückläufigen Marktvolumen ausgehen. Innerhalb dieses schwierigen Marktumfelds geht die Unternehmensplanung von einer weiteren Fokusierung auf höherwertige Produkte aus. In diesem Zusammenhang wird sich die Produktionsmenge insgesamt reduzieren, was wiederum eine Anpassung der vorhandenen Kapazitäten erforderlich macht. Die skizzierten Maßnahmen sollen im Jahr 2008 bei rückläufigen Umsätzen zu einem Anstieg der Marge, verbesserten Fixkostenstrukturen und einem insgesamt verbesserten Ergebnis beitragen. Besondere Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, bestehen daher nicht. 3. Forschung und Entwicklung Bei unverändertem Personalstand wurden im Jahr 2007 erhebliche Anstrengungen zur Vereinfachung der Abläufe und Prozesse unternommen. So arbeiten jetzt alle Werksstandorte mit dem einheitlichen, gruppenweiten Qualitätssicherheitssystem SPC. Im Rahmen einer Matrixzertifizierung wurden alle Standorte sowohl durch interne wie auch durch externe Auditoren gemäß DIN EN ISO 9001 auditiert. Das Zertifikat für die Einführung und Anwendung des Qualitätsmanagementsystems wurde im Dezember 2007 erteilt. Das System wurde als integriertes Managementsystem angelegt, so dass in den kommenden Jahren sowohl die Bereiche Arbeits- und Gesundheitsschutz nach OHSAS 18001 wie auch Umweltschutz nach DIN EN ISO 14001 einbezogen werden können. In diesem Zusammenhang wurde auch das Innovationsmanagement neu geregelt und wird künftig über ein EDV-tool abgebildet. Im Bereich des Zulassungswesens konnten unter Einschaltung eines externen Dienstleisters zahlreiche Projekte, die zum Teil über Jahre nicht wirklich vorangekommen waren, abgeschlossen werden. Der Bereich ist heute sowohl technisch als auch organisatorisch gut aufgestellt. Auf der Rohstoffseite waren wir 2007 einem enormen Preiserhöhungsdruck ausgesetzt. Um die Auswirkungen so klein wie möglich zu halten wurde ein Projekt "Herstellkostenoptimierung" etabliert und mit Nachdruck verfolgt. Im Bereich der Produktentwicklung wurde eine neue Generation von mineralischen Industriebodenbeschichtungen entwickelt, die nun auch in einem eigenen Werk produziert werden können. Bisher wurden diese zugekauft. Neben den qualitativen Aspekten sind mit der Eigenproduktion auch deutliche Kostenvorteile verbunden. Darüber hinaus wurde ein früh belegbarer Fließestrich erfolgreich im Markt eingeführt und damit die Strategie hin zu höherwertigen Produkten weiter forciert. Mit der bitumenfreien Abdichtung unter der Bezeichnung "Superflex D 24" konnte die Technologieführerschaft der Marke Deitermann weiter ausgebaut werden. 4. Sonstige wesentliche Sachverhalte Gemäß Beschuldigungsschreiben vom 29. August 2007 hat das Bundeskartellamt ein kartellrechtliches Ordnungswidrigkeitenverfahren gegen maxit Deutschland GmbH eingeleitet. Wir sind der Auffassung, das die erhobenen Vorwürfe der Beschlussabteilung des Bundeskartellamtes unbegründet sind.
Breisach, 31. Januar 2008 Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2007AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2007
Anhang für 2007Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der Firmenwert wird entsprechend den steuerrechtlichen Vorschriften des § 7 Abs. 1 Satz 3 EStG über einen Zeitraum von 15 Jahren linear abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen enthalten Fertigungseinzelkosten. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze vermindert. Soweit steuerlich zulässig, wird für bewegliche Anlagegüter die degressive Abschreibungsmethode angewandt. Der Übergang zur linearen Methode erfolgt in dem Jahr, für welches die lineare Methode erstmals zu höheren Jahresabschreibungsbeträgen führt. Die übrigen Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 410,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Abgänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Ausleihungen wurden mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu letzten Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten und des Wertverzehrs des Anlagevermögens. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktpreisen bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Im Juli 2005 wurden die Richttafeln 2005 G von Herrn Prof. Dr. Klaus Heubeck veröffentlicht. Diese Richttafeln sind nunmehr als Generationentafeln (bisher: Periodentafeln) konzipiert, bei denen die biometrischen Rechnungsgrundlagen nicht nur vom Geschlecht und Alter, sondern auch vom Geburtsjahrgang abhängen. Die neuen Richttafeln wurden der Bewertung der Pensionsrückstellungen zugrunde gelegt; dabei wurde ein Abzinsungssatz von 5,5 % zum Ansatz gebracht. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang). Finanzanlagen Die Zusammensetzung des Anteilsbesitzes ist der Übersicht "Anteilsliste" zu entnehmen (Anlage 2 zum Anhang). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten in Höhe von TEUR 1.899 (Vj. TEUR 2.627) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, in Höhe von TEUR 5.249 (Vj. TEUR 5.204) sonstige Forderungen, in Höhe von TEUR 9.729 (Vj. TEUR 13.570) Darlehensforderungen sowie in Höhe von TEUR 24.676 (Vj. TEUR 32.233) Forderungen aus der Cash-Management Vereinbarung mit der HeidelbergCement AG, Heidelberg. Die Forderung gegen Gesellschafter (verbundenes Unternehmen) in Höhe von TEUR 8.811 betreffen im Wesentlichen die Forderungen aus Verlustübernahme an die Alleingesellschafterin, die maxit Holding GmbH. Rechnungsabgrenzungsposten Der Posten resultiert aus in Vorjahren geleisteten Zahlungen für Folgeperioden. Darin ist eine Mietvorauszahlung in Höhe von TEUR 360 für einen Zeitraum bis zum 31. Dezember 2025 enthalten. Eigenkapital Das Stammkapital beträgt unverändert zum Vorjahr TEUR 16.362. Das Stammkapital ist in voller Höhe erbracht. Sonderposten mit Rücklageanteil Der ausgewiesene Sonderposten TEUR 33 (Vj. TEUR 46) betrifft erhaltene Investitionszuschüsse für Anschaffungen der Jahre 1996 bis 1998 sowie die fortgeführten Beträge der im Rahmen der Anwachsung von der maxit Baustoffwerke Fittschen GmbH & Co. KG, Buxtehude, sowie aus der Verschmelzung der maxit Baustoffwerke Nord GmbH & Co. KG übernommenen Sonderposten. Die Auflösung erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für laufende Verfahren, Schadensersatzleistungen, ausstehende Rechnungen, Rekultivierungs- und Wiederherstellungsverpflichtungen, Verkaufsprämien, Garantie- und Gewährleistungsansprüche, Urlaubsansprüche, Altersteilzeit, Restrukturierung und Erlösschmälerungen. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von TEUR 857 (Vj. TEUR 2.880) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie in Höhe von TEUR 28 (Vj. TEUR 29) sonstige Verbindlichkeiten. Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
Haftungsverhältnisse Zum 31. Dezember 2007 ergeben sich keine Haftungsverpflichtungen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen aus Miet- und Leasingverpflichtungen mit Laufzeiten bis längstens 2030, die sich im Zeitraum von 2008 bis 2012 wie folgt darstellen:
Über 2012 hinaus bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 3.937. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die Entwicklung der Umsatzerlöse ist geprägt durch die rückläufigen Umsätze im Inland. Sie verteilen sich auf diverse Produktgruppen; die wesentlichsten Umsätze betreffen die Produktgruppe Putz mit 36 %. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus Buchgewinnen aus Anlageabgängen, Erträge aus Anpassungen der Wertberichtigungen, Lizenzerlöse sowie Erträge aus Kfz-Nutzung durch Mitarbeiter. Es erfolgten keine Veräußerungen von Finanzanlagevermögen im Berichtsjahr. Der Buchgewinn aus der Veräußerung von Sachanlagevermögen betrug TEUR 1.463, die Buchverluste betrugen TEUR 612. Die Erträge aus der Anpassung von Wertberichtigungen betreffen im Wesentlichen die Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dem Ertrag aus der Kfz-Nutzung durch Mitarbeiter in Höhe TEUR 803 steht ein entsprechender Posten im Personalaufwand gegenüber. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten in Höhe von TEUR 13 Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszulagen. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind ungewisse Verbindlichkeiten für ein drohendes Kartellverfahren enthalten. Personalaufwand Der Personalaufwand ist im Wesentlichen unverändert zum Vorjahr. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Die Abschreibungen des Berichtsjahres sind im Wesentlichen planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen (TEUR 7.488). Abschreibungen auf Finanzanlagen Die Abschreibungen auf Finanzanlagen betreffen die Abschreibungen auf Beteiligungen und Ausleihungen gegenüber einer Tochtergesellschaft. Sonstige AngabenGeschäftsführung
Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht aus folgenden Mitgliedern:
Bezüge der Geschäftsführung Von der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung sowie der Angabe der für frühere Mitglieder der Geschäftsführung gebildeten Pensionsrückstellung wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB abgesehen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
Befreiender Konzernabschluss Der Jahresabschluss der Gesellschaft und der seiner Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der HeidelbergCement AG, Heidelberg, einbezogen. Der Konzernabschluss der HeidelbergCement AG wird in den Konzernabschluss der Spohn Cement GmbH, Norderfriedrichskoog, einbezogen. Beide Gesellschaften wenden die gleichen Bilanzierungsregeln an. Der Konzernabschluss der HeidelbergCement AG wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der HeidelbergCement AG haben befreiende Wirkung für die Verpflichtung der Gesellschaft, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen (§ 291 HGB).
Breisach, 31. Januar 2008 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der maxit Deutschland GmbH, Breisach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Mannheim, 31. Januar 2008 Ernst
& Young AG
Prof. Dr. Wollmert, Wirtschaftsprüfer Wiesner, Wirtschaftsprüfer |
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