Graf Hardenberg GmbH
Murgstraße 9, 76646 Bruchsal, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thomas Steffen Zanzinger seit 5.1.2023 | Geschäftsführer |
Christian Welling seit 1.12.2015 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Richard Gramling GmbH & Co KGEttlingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2022
Amtsgericht Mannheim, HRA 100152Anhang für das Geschäftsjahr 2022Inhaltsverzeichnis des Anhangs I. Angaben zum Konzernabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses B. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden D. Erläuterungen zur Bilanz E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung II. Angabe gemäß § 314 Nr. 9 HGB III. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer C. Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des Mutterunternehmens D. Befreiender Konzernabschluss E. Organe I. Angaben zum Konzernabschluss A. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches erstellt. Die Gliederung des Konzernabschlusses erfolgt nach den Vorschriften §§ 266 ff. HGB. Soweit für Pflichtangaben Wahlrechte bestehen, diese in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang darzustellen, sind diese aus Gründen der Übersichtlichkeit im Anhang dargestellt. Die Ausweisstetigkeit wurde gewahrt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gegliedert. B. Beteiligungsbesitz und Konsolidierungskreis
Die Unternehmen werden aufgrund des beherrschenden Einflusses der Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen, in den Konzernabschluss einbezogen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Allgemeines Die Bewertung der einzelnen Konzerngesellschaften erfolgte gem. § 308 HGB nach einheitlichen Kriterien. Alle Gesellschaften bilanzieren und bewerten bereits auf Ebene des Jahresabschlusses nach einheitlichen Grundsätzen, die sich aus einer gemeinsamen schriftlichen Bilanzierungsrichtlinie ergeben. Bilanzierungswahlrechte werden nicht in Anspruch genommen. Die Bewertungsmethoden werden unverändert gegenüber dem Vorjahr angewandt. 2. Kapitalkonsolidierung Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung gemäß § 301 HGB wurden die als Beteiligungen ausgewiesenen Anteile von Unternehmen der Hardenberg-Unternehmensgruppe, Ettlingen, an den übrigen einbezogenen Unternehmen gegen das entsprechende Kapital zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung aufgerechnet (Buchwert-Methode). Bei Erwerbsvorgängen ab dem 1. Januar 2010 erfolgt die Kapitalkonsolidierung nach der Neubewertungsmethode gem. § 301 Abs. 1 HGB. Ein sich aus der Verrechnung der Beteiligung mit dem anteiligen Eigenkapital ergebender Differenzbetrag ist gem. § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit den Vermögensgegenständen und Schulden bis zu deren Zeitwerten zu verrechnen. Verbleibende aktive Unterschiedsbeträge werden nach § 301 Abs. 3 Satz 1 HGB grundsätzlich als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die nicht beherrschenden Anteile wurden auf Ebene der jeweiligen Gesellschaft auf Grundlage der Handelsbilanz II ermittelt. 3. Schuldenkonsolidierung Die Schuldenkonsolidierung gem. § 303 Abs. 1 HGB besteht in der gegenseitigen Aufrechnung von Forderungen und Schulden. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Für die Konsolidierung der Erfolgsrechnungen wurden die Lieferungen und sonstigen Verrechnungen (Warenverkehr, Pachtaufwendungen und -erträge, Beteiligungserträge, Zinsaufwendungen und -erträge, Umlagen etc.) bei den zu konsolidierenden Gesellschaften untereinander aufgerechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung). 5. Zwischengewinneliminierung Auf die Zwischengewinneliminierung wurde aufgrund der untergeordneten Bedeutung für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns verzichtet. 6. Einzelne Bilanzposten Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Der Firmenwert aus dem Erwerb des Geschäftsbetriebes eines Autohauses wird aufgrund der Stabilität der erworbenen Ertragskraft und des bestehenden Kundenstamms über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Sachanlagen Die entgeltlich erworbenen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Die Nutzungsdauern des abnutzbaren Anlagevermögens orientieren sich grundsätzlich an steuerlichen Richtwerten. Anpassungen werden vorgenommen, soweit die betriebswirtschaftliche Nutzungsdauer abweicht. Auf die Zugänge des beweglichen Anlagevermögens wird die Jahresabschreibung pro rata temporis berechnet. Für abnutzbare Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden planmäßige Abschreibungen sowohl nach der linearen als auch nach der degressiven Methode vorgenommen. Zugänge ab dem Geschäftsjahr 2010 werden nur noch nach der linearen Abschreibungsmethode abgeschrieben. Finanzanlagen Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungskosten. Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Handelswaren wurden zu Anschaffungspreisen einschließlich Nebenkosten abzüglich Preisnachlässen bewertet, die unter Beachtung des Niederstwertprinzips nicht über den Wiederbeschaffungskosten am Bilanzstichtag lagen. Dem Prinzip der verlustfreien Bewertung wurde durch absatzmarktorientierte Abschläge Rechnung getragen. Forderungen und sonstige Aktiva Die Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Kreditrisiko sowie dem internen Zinsverlust wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes Rechnung getragen; zweifelhaften Forderungen wurde durch angemessene Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Der Bestand an liquiden Mitteln wird mit Nominalwerten bewertet. Der Ansatz der sonstigen Aktiva erfolgt zu Nennwerten. Eigenkapital Wie im Vorjahr erfolgt die Gewinnverteilung der Richard Gramling GmbH & Co. KG nicht im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses, sondern in der Gesellschafterversammlung, die die Feststellung des Jahresabschlusses beschließt. Rücklagen Die ausgewiesenen Rücklagen beinhalten auch die Gewinn- und Verlustvorträge. Rückstellungen Die Rückstellungen werden mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt. Diese Rückstellungen werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Bei Altersvorsorgeverpflichtungen wird der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für die Abzinsung verwendet. Die Altersvorsorgeverpflichtungen wurden im Berichtsjahr in einem Fall anteilig (für den kongruenten Teil) mit dem Zeitwert der Rückdeckungsversicherung (Aktivprimat) bzw. die Rückdeckungsversicherung wurde im Berichtsjahr in einem weiteren Fall anteilig (für den kongruenten Teil) mit dem Wert der Altersversorgungsverpflichtung (Passivprimat) nach IDW RH FAB 1.021 bewertet. Im Vorjahr erfolgte die Bewertung mit dem durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Verbindlichkeiten Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt zum Erfüllungsbetrag. Latente Ertragsteuern Latente Ertragsteuern werden für sämtliche Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der für die Gesellschaft geltenden Steuersätze ermittelt. D. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Summe der Bruttowerte (kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten) und der kumulierten Abschreibungen je Anlageposten sowie die Zugänge und Abgänge des Berichtsjahres ergeben sich aus dem Anlagennachweis (ebenso sind dem Anlagennachweis die Abschreibungen des Geschäftsjahres zu entnehmen). Anlagennachweis zum 31. Dezember 2022
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind hierin i.H.v. TEUR 7 enthalten. Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind Disagien in Höhe von TEUR 19. Rückstellungen Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis des Anwartschaftsbarwertverfahrens unter Zugrundelegung eines personenbezogenen Rechnungszinsfußes von 1,78 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen bzw. Rententrends von 1,50 % und unter Anwendung der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für kongruente Bestandteile zwischen Pensionsverpflichtung und Rückdeckungsversicherung wurde erstmalig auf die Bewertungsmethodik gemäß IDW RH FAB 1.021 zurückgegriffen; hier unter Annahme des Passivprimats. Der handelsbilanzielle Wertansatz der Rückdeckungsversicherung gemäß IDW RH FAB 1.021 fällt um rd. TEUR 32 niedriger aus als der gemeldete Aktivwert. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 22) (Ausschüttungssperre). Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem beizulegenden Zeitwert in Höhe bzw. handelsbilanziellen Wertansatz gemäß IDW RH FAB 1.021 von TEUR 254 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag in Höhe von TEUR 384 verrechnet. Erträge aus der Rückdeckung i.H.v. TEUR 5 wurden mit (Zins-) Aufwendungen aus der Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen i.H.v. TEUR 7 verrechnet und saldiert unter dem Posten "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen. Volkswagen Zentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe Die Ermittlung der Pensionsrückstellungen erfolgte nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der PUC-Methode unter Zugrundelegung eines Rechnungszinsfußes von 1,78 %, erwarteten Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % und unter Anwendung der Richttafel 2018 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Für kongruente Bestandteile zwischen Pensionsverpflichtung und Rückdeckungsversicherung wurde erstmalig auf die Bewertungsmethodik gemäß IDW RH FAB 1.021 zurückgegriffen; hier unter Annahme des Aktivprimats. Aus der Umstellung auf IDW RH FAB 1.021 ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 6. Vermögensgegenstände gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit einem Zeitwert unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 in Höhe von TEUR 231 wurden mit Pensionsverpflichtungen mit einem Erfüllungsbetrag unter Anwendung des IDW RH FAB 1.021 in Höhe von TEUR 220 verrechnet. Erträge aus der Rückdeckungsversicherung i.H.v. TEUR 18 wurden mit Zinsaufwendungen aus der Rückstellung für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen i.H.v. TEUR 17 verrechnet und saldiert unter dem Posten "Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge" ausgewiesen. Steuerrückstellungen wurden nach dem Stand des Veranlagungsverfahrens und der beabsichtigten Ergebnisverwendung berechnet. Die ausgewiesenen Buchwerte zum Bilanzstichtag entsprechen den ermittelten notwendigen Erfüllungsbeträgen der Rückstellungen. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt besichert:
Die für Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren passivierten Verbindlichkeiten sind durch die üblichen Eigentumsvorbehalte abgesichert. Latente Steuern Die Berechnung der latenten Steuern gemäß § 274 HGB erfolgte aufgrund temporärer Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise. Im Einzelnen betrifft dies die Bewertung folgender Bilanzposten:
Der Steuersatz der latenten Steuern nach § 274 HGB beträgt für die Körperschaftsteuer 15,83 % und für die Gewerbesteuer 15,75 %, 14,42 % bzw. 11,90 %. Entwicklung der passiven latenten Steuern:
E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse setzen sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt zusammen:
Personalaufwand Im Personalaufwand sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 253 (Vorjahr: TEUR 245) enthalten. Zinserträge Die Zinserträge beinhalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 12). Zinsaufwendungen Die Zinsaufwendungen beinhalten Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 20). II. Angabe gemäß § 314 Nr. 9 HGB
III. Sonstige Angaben A. Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Verträge
Die Rücknahmeverpflichtungen fallen im Wesentlichen im Zeitraum 2023 bis 2027 an. B. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer
C. Beschluss über die Verwendung des Ergebnisses des MutterunternehmensGemäß Gesellschafterbeschluss vom 21. Juni 2023 erfolgte nach Vorabverzinsung der Darlehenskonten eine vollständige Verteilung des Ergebnisses 2022 durch Gutschrift auf den Darlehenskonten der Gesellschafter. D. Befreiender Konzernabschluss Der vorliegende Konzernabschluss dient hinsichtlich der Offenlegung als befreiender Konzernabschluss im Sinne von § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264b HGB für nachfolgende Tochterunternehmen sowie nach § 264b HGB für den Einzelabschluss der den befreienden Konzernabschluss aufstellenden Muttergesellschaft Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen: E + G Autohandel Verwaltungs GmbH, Karlsruhe E + G Autohandel GmbH & Co. Beteiligungs KG, Karlsruhe Audi Zentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe Volkswagen Zentrum Karlsruhe GmbH, Karlsruhe Graf Hardenberg GmbH, Karlsruhe Autohaus Graf Hardenberg GmbH, Karlsruhe Graf Hardenberg GmbH, Bruchsal Graf Hardenberg GmbH, Bretten Autohaus-Gramling Sportwagen GmbH, Karlsruhe Graf Hardenberg Karosserie & Lack Zentrum GmbH, Karlsruhe Graf Hardenberg Motorcycle GmbH, Karlsdorf-Neuthard Graf Hardenberg Sportwagen GmbH, Landau in der Pfalz E. Organe Geschäftsführer: HG-Autohaus-Betriebsführungs-GmbH, Ettlingen, unter der Geschäftsführung von Herrn Volker Brecht, Vertriebsgeschäftsführer, Wörth, und Herrn Götz Markus Klumpp, kaufmännischer Geschäftsführer, Fellbach (bis zum 28. Februar 2023, Eintragung ins Handelsregister am 24. März 2023), - jeweils einzelvertretungsberechtigt -. Hinsichtlich der Organbezüge wird von der Befreiungsvorschrift analog § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. Persönlich haftende Gesellschafterin: HG-Autohaus-Betriebsführungs-GmbH, Ettlingen. Das gezeichnete Kapital betrug zum 31. Dezember 2022 EUR 30.000,00.
Ettlingen, 14. August 2023 HG-Autohaus-Betriebsführungs-GmbH gez. Volker Brecht, Geschäftsführer Kapitalflussrechnung für 2022
Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2022
Konzernlagebericht 2022Inhaltsangabe I. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen 2. Geschäftslage 3. Lage a) Ertragslage b) Finanzlage c) Vermögenslage 4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht I. Grundlagen des Konzerns Geschäftsmodell des Konzerns Die Graf Hardenberg-Gruppe setzt sich aus den Konzernen Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen, und Günther Graf von Hardenberg GmbH & Co. KG, Singen (Hohentwiel), zusammen. Die nachfolgenden Ausführungen zu der Graf Hardenberg-Gruppe beziehen sich auf den Konzern Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen. Gegenstand des Konzerns ist der Handel mit sowie die Vermietung von Kraftfahrzeugen, insbesondere der Marken Volkswagen, Volkswagen Nutzfahrzeuge, Audi, Porsche, Skoda, Seat und Ford sowie Kraftfahrzeugersatzteilen und -zubehör, der Betrieb von Kraftfahrzeug-Reparaturwerkstätten, Garagen und Tankstellen an verschiedenen Standorten in Karlsruhe sowie in Eggenstein, Bruchsal, Bretten, Karlsdorf-Neuthard und Landau in der Pfalz. Weiterhin der Handel und die Vermietung von Motorrädern, insbesondere der Marken Harley Davidson und Vespa, sowie der Handel mit Motorradersatzteilen und -zubehör und der Betrieb von Motorradreparaturwerkstätten an den Standorten Bruchsal und Karlsruhe. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsjahr 2022 wurde die deutsche Wirtschaft erheblich durch den russischen Angriffskrieg beeinflusst. Trotz deutlicher Abflachung der Auswirkung durch die Corona-Pandemie führte dies weiterhin zu erheblichen Problemen in den globalen Lieferketten. Durch die gegen Russland verhängten umfangreichen Sanktionen kam es zu massiven Kostenerhöhungen im Energie-, Rohstoff und Nahrungsmittelsektor. Die Inflationsrate erhöhte sich in Deutschland auf 8,7 %. Um diesen Anstieg entgegenzuwirken, erhöhte die Europäische Zentralbank sukzessive die Leitzinsen. Der 3-Monats-Euribor stieg zum Jahresultimo auf 2,162 % (Vj: -0,570 %). Für das Jahr 2022 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) eine Zunahme der globalen Wirtschaftsleistung von 4,4 % ermittelt. In Deutschland ist das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gegenüber dem Vorjahr preis- und kalenderbereinigt um 1,9 % gewachsen. Im 4. Quartal 2022 ist die Wirtschaftsleistung im Vergleich zum Vorjahresquartal um 0,4 % gesunken. Anhaltende Preissteigerungen, Wegfall von staatlichen Subventionen und die Energiekrise führten insbesondere in diesem Zeitraum zu einem Rückgang von privaten Konsumausgaben und Investitionen. Die Automobilindustrie in Deutschland ist einer der wichtigsten Industriezweige der Bundesrepublik Deutschland. Auch im internationalen Vergleich gehört Deutschland zu den wichtigsten Standorten der Fahrzeugherstellung. Einen Großteil der Umsätze der deutschen Automobilindustrie wurde in den letzten Jahren im Ausland generiert. Der größte Wirtschaftszweig innerhalb der Automobilindustrie ist die Herstellung von Kraftwagen und Kraftwagenmotoren. Die Entwicklung der Automobilindustrie wurde ebenfalls durch die globalen Entwicklungen negativ beeinflusst. Angebotsengpässe und Lieferkettenstörungen hatten Auswirkungen auf die Jahresleistung. Insgesamt wurden weltweit 61,6 Millionen PKW produziert, dies entspricht einer Steigerung von 4,5 Millionen PKW zum Vorjahr. Die globale Automobilproduktion liegt damit immer noch um über 5 Millionen PKW unter den Werten des Kalenderjahres 2019. Der europäische Markt ist im Jahr 2022 gegenüber dem Vorjahresniveau zurückgeblieben. In den westlichen EU-Staaten inklusive der EFTA-Länder und Großbritannien ist die Zahl der PKW-Neuzulassungen dem Verband der Automobilindustrie (VDA) zufolge um 4,1 % auf 11,3 Millionen Fahrzeuge gesunken. Unter den vier größten Märkten innerhalb der EU fielen die Zulassungszahlen nur in Deutschland positiv aus und steigerten sich um 1 % zum Vorjahr, in Großbritannien gingen die Zulassungen um 2 % zurück, Spanien und Frankreich verloren 5 bzw. 8 % und Italien verlor 10 % zum Vorjahresneuzulassungsvolumen. So stehen in der Jahresbilanz 2022 in Deutschland insgesamt 2,65 Millionen Neuwagen gegenüber 2,62 Millionen Einheiten im Jahr 2021. Veränderungen in der Statistik des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) gab es bei den Antriebsarten der zugelassenen Fahrzeuge. Der Anteil benzinbetriebener PKW lag mit 32,5 % erneut unter dem Vorjahresniveau (37,1 %); der Anteil dieselbetriebener PKW verringert sich, wie bereits in den Vorjahren, und wies in der Jahresbilanz des Berichtsjahres 17,8 % (im Vorjahr: 20,0 %) aus. Die alternativen Antriebsarten schlossen das Jahr 2022 fast ausschließlich mit positiven Vorzeichen ab. 827.321 hybridangetriebene Fahrzeuge (+9,6 %) erreichten einen Anteil von 31,2 %, darunter bildeten 362.093 Plug-in-Hybride (+11,3 %) einen Anteil von 13,7 %. Stärker fiel das Wachstum bei den rein elektrisch betriebenen PKW (BEV) aus, hier wurden 470.559 Fahrzeuge zugelassen. Dies entspricht einer Steigerung von 32,2 % sowie einem Anteil von 17,8 %. Der durchschnittliche CO 2 -Ausstoß über alle Fahrzeuge ist auf 109,6 g/km gesunken (-7,7 %). Im Vergleich zum Vorjahr wies die Neuzulassungsbilanz bei den deutschen Marken unterschiedliche Entwicklungen aus. Erneut verzeichnete die Marke Volkswagen einen Rückgang von 1,8 %, trotz dessen war sie mit 18,1 % die anteilsstärkste Marke und somit weiterhin Marktführer auf dem deutschen Fahrzeugmarkt. Neben Volkswagen war nur BMW mit 5,7 % Rückgang im Minus. Mercedes-Benz verzeichnete ein Plus von 8,3 %, die Neuzulassungen von Audi stiegen um 17,3 %. Audi wies damit einen Marktanteil von 8 % aus und konnte den Rivalen BMW überholen (7,9 % Marktanteil). Porsche konnte seine Zulassungen ebenfalls um 1,3 % steigern. Die zum VW-Konzern gehörenden Importmarken Seat und Skoda entwickelten sich ebenfalls unterschiedlich, Seat konnte die Neuzulassungen um 2,7 % steigern, Skoda verlor 3,9 %. Ford steigerte seine Zulassungen um 3,9 %. Erwähnenswert ist die Entwicklung von Tesla. Tesla konnte seine Neuzulassungen 76,2 % steigern und erreichte einen Marktanteil von 2,6 %. Für die Graf Hardenberg-Gruppe war das Berichtsjahr durch die globalen Krisen geprägt. Eingeschränkte Lieferfähigkeiten der Hersteller führte zu massiven Lieferverzögerungen bei nahezu allen Marken unseres Portfolios und ließen die bereits hohen Auftragsbestände weiter ansteigen. Die deutlich verlängerten Lieferzeiten für Neufahrzeuge verursachte zusätzliche Kundenbeschwerden. Positiv entwickelte sich hierdurch die Nachfrage nach Gebrauchtfahrzeugen, was zu erheblichen Preis- und Rohertragssteigerungen führte. Der Umsatz im After-Sales entwickelte sich ebenfalls positiv, was auch durch die verlängerte Nutzungsdauer der Fahrzeuge aufgrund der stark gestiegenen Lieferzeit im Neuwagenbereich zu begründen ist. Insgesamt liegen unsere Neuwagenauslieferungen im Berichtsjahr 5,8 % unter dem Vorjahresniveau. Die Auftragseingänge im Neuwagengeschäft waren ebenfalls 5,8 % rückläufig und betrugen insgesamt 15.891 Fahrzeugeinheiten. Die Auftragseingangsentwicklung führte zu einem in der Unternehmensgeschichte nie dagewesenen Auftragsbestand von insgesamt 12.910 Fahrzeugen zum Stichtag 31.12.2022. Dies bedeutet eine Steigerung in Höhe von 34,7 % gegenüber dem Vorjahresstichtag. Die Automobilhersteller haben für das Geschäftsjahr 2023 eine verbesserte Lieferfähigkeit angekündigt. Es bleibt abzuwarten, was dies in der Praxis bedeutet. Das Gebrauchtwagengeschäft der Graf Hardenberg-Gruppe hat sich im Berichtsjahr, nicht zuletzt wegen der niedrigen Verfügbarkeit von Neufahrzeugen, sehr erfreulich entwickelt. Zwar konnte weder die geplante Stückzahl noch die Vorjahres-Stückzahl erreicht werden, jedoch wurde dies durch erheblich gestiegene Bruttoerträge bei der Vermarktung unserer Gebrauchtwagen überkompensiert. Der Bruttogewinn pro Fahrzeug konnte gruppenweit um annährend 50 % gesteigert werden. Es war insbesondere im zweiten Halbjahr 2022 rückläufige Nachfrage nach Gebrauchtfahrzeugen festzustellen, welche sicherlich auch durch eine gewisse Konsumzurückhaltung im privaten Bereich zu begründen ist. Der Nachfragerückgang hatte einen leichten Rückgang der Bruttogewinne zur Folge. Für 2023 rechnen wir daher mit einer Normalisierung der Gebrauchtwagenbruttogewinne. Unser Servicegeschäft entwickelte sich im Vergleich zu dem durch Corona geprägten Vorjahr positiv. Insgesamt wurden 438.580 Servicestunden über alle Marken und Standorte der Graf Hardenberg-Gruppe verkauft. Dieser Wert liegt bei unseren Volumenmarken etwa 1 % über Vorjahresniveau (Berücksichtigung bzw. Bereinigung der neuen Betriebe in Lahr und Gengenbach). In unseren Porsche-Zentren konnten wir die verkauften Stunden um fast 12 % steigern. Das mehrjährige Investitionsprogramm der Graf Hardenberg-Gruppe in ihre Standorte, insbe-sondere am Standort Karlsruhe, ist erfolgreich fortgesetzt worden. Nach Abschluss des Großprojekts in der Gerwigstraße in Karlsruhe im Geschäftsjahr 2021 wurde mit dem Neubau des Porsche Zentrum Karlsruhe in Ettlingen begonnen. Die Immobilie soll im September 2023 eröffnet werden. Ferner haben wir unsere Investitionen im Berichtsjahr sowohl in unsere Betriebe aber auch in die Modernisierung unserer IT-Infrastruktur und damit letztlich in die Digitalisierung unserer Prozesse unverändert fortgesetzt, da wir durch Corona eine Beschleunigung des Wandels im Automobilhandel sehen, auf den wir uns verstärkt vorbereiten müssen. Die im Juli 2020 für die Volumenmarken der Graf Hardenberg-Gruppe eingeführte gesellschaftsübergreifende Kompetenzorganisation ist im Berichtsjahr weiterentwickelt worden. Dabei verbleibt die disziplinarische Verantwortung bei dem jeweiligen Geschäftsführer, während die fachliche Verantwortung übergreifend in gruppenweiten Sparten organisiert ist, die jeweils einem Geschäftsführer oder einem Mitglied der zweiten Führungsebene zugeordnet sind. Ziel der Neuaufstellung war es, dem Wachstum der Graf Hardenberg-Gruppe sowie den gestiegenen regulatorischen Anforderungen der Hersteller gerecht zu werden. So konnte ferner die Umsetzung einer einheitlichen Strategie gewährleistet werden, um sich auf die Veränderungen des Geschäftsmodells im Automobilhandel einzustellen und die nachhaltige Profitabilität der Gruppe zu gewährleisten. Gleichzeitig können wir uns nun besser auf die sich ändernden Kundenbedürfnisse einstellen und durch die Sparten den Mitarbeitern gruppenweit vergleichbare Rahmenbedingungen anbieten. 2. Geschäftslage Absatzentwicklung Der Umsatz des Konzerns erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21.042 (6,6 %). Der Absatz von Neuwagen erhöhte sich um 179 Stück (2,7 %); der Absatz von Gebraucht- und Vorführwagen verminderte sich um -983 Stück (-19,9 %). Im Folgenden wird die Umsatzentwicklung unterteilt nach einzelnen Bereichen dargestellt:
Im Geschäftsjahr haben sich die Stückzahlen wie folgt entwickelt:
Mehrjahresübersicht über Bilanz- und Ergebnisdaten
Investitionen Im Geschäftsjahr wurden wesentliche Investitionen in die Betriebs- und Geschäftsausstattungen in Höhe von EUR 7,4 Mio. vorgenommen. Personal- und Sozialbereich In 2022 wurden durchschnittlich 618 (Vj. 627) Arbeitnehmer (ohne Auszubildende und geringfügig Beschäftigte) beschäftigt. Der Personalaufwand (laut Gewinn- und Verlustrechnung) setzt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt zusammen:
3. Lage a) Ertragslage
b) Finanzlage
c) Vermögenslage
* Saldo aus Zugängen und Restbuchwert der
Abgänge
Die Eigenkapitalquote ist im Vergleich zum Vorjahr von 10,8 % auf 13,1 % gestiegen. Die Bilanzsumme ist um TEUR 10.403 höher als im Vorjahr. Auf der Passivseite haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten insgesamt vermindert (langfristige um TEUR -3.964, kurzfristige TEUR 3.529). Die Rückstellungen wurden um TEUR 1.646 erhöht, die übrigen Verbindlichkeiten haben sich stichtagsbezogen um TEUR 2.649 erhöht. Das Eigenkapital hat sich um TEUR +4.559 erhöht, insbesondere durch den Anstieg des Konzernergebnisses um TEUR +3.447 auf TEUR 9.055. Die Rücklagen wurden um TEUR +1.110 auf TEUR 1.950 wieder aufgefüllt. Die Gesellschafterdarlehen steigen um TEUR +1.984 im Vergleich zum Vorjahr an. Auf der Aktivseite hat sich das Anlagevermögen um TEUR -945 vermindert. Die Vorräte sind um TEUR 7.066 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen durch die Erhöhung des Neuwagenbestandes um TEUR 3.861 und des Bestands an Vorführ- und Gebrauchtwagen um TEUR 2.398 begründet. Das übrige Umlaufvermögen hat sich stichtagsbezogen um TEUR 4.282 erhöht. 4. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren Die Geschäftsführer der Hardenberg-Gruppe erhalten neben einer festen Vergütung auch eine variable Vergütung, die sich ausschließlich am (steuerlichen) Ergebnis der einzelnen Gesellschaften und bei den Volumenmarken (VW, Audi, Skoda, Seat und VW-Nutzfahrzeuge) zusätzlich am Ergebnis aller darin zusammengefasster Betriebe orientiert. Das interne Berichtswesen der Gruppe sowie die Planungen und Vorgaben der Geschäftsführung sind primär umsatzorientiert. Neben Bestandsvorgaben im Bereich von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen gibt es Vorgaben der maximal zulässigen Standtage. Die wesentlichen Kostenarten sind fix (z.B. Miete und Personal) bzw. hängen vom Umsatz ab (z.B. Provisionen, Werbekosten und sonstige Vertriebsaufwendungen, die der Hersteller in Abhängigkeit vom Umsatz fordert). Somit sind, als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren der Graf Hardenberg-Gruppe, der Umsatz und das Ergebnis (Jahresüberschuss/-fehlbetrag) in die Prognose mit einzubeziehen. Die Prognose für das Geschäftsjahr 2022 erfolgte vor Beginn des Aggressionskrieges Russlands gegen die Ukraine und unter der Prämisse, dass die Corona-Pandemie keine wesentlichen Auswirkungen mehr auf den Geschäftsverlauf der Graf Hardenberg-Gruppe haben wird. Es wurde zunächst eine Steigerung des Umsatzes auf rund EUR 360 Mio. sowie ein Ergebnis von EUR 6,7 Mio. geplant. Nachdem das Vorjahr Ende Februar, mit den Kriegshandlungen mitten in Europa begann, rechneten wir für die Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2022 aufgrund von massiven Verteuerungen im Energiesektor sowie den sich aus den Lieferschwierigkeiten für Halbleiter und andere für die Automobilwirtschaft wichtigen Vorprodukten und Rohstoffen mit Verzögerungen in der Produktion von Fahrzeugen insgesamt gegenüber dem Vorjahr mit einem stabilen Umsatz und einem geringfügig niedrigeren positiven Ergebnis. Tatsächlich konnte im Berichtsjahr 2022 ein Umsatz in Höhe von EUR 341 Mio. (Vorjahr: EUR 320 Mio.) und ein Ergebnis von EUR 9,1 Mio. (Vorjahr: EUR 5,6 Mio.) erreicht werden. Obwohl wir einen Rückgang bei den verkauften Neu- und Gebrauchtwagen verzeichnen mussten, konnte insbesondere durch deutlich gestiegene Bruttogewinne bei der Vermarktung der Neu- und Gebrauchtwagen dieses Ergebnis erzielt werden. Die verkauften Werkstattstunden waren im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, aufgrund von gestiegenen Verrechnungssätzen konnten die Umsätze trotzdem gesteigert werden. Die Erlöse aus Ersatzteilen und Zubehör entwickelten sich ebenfalls auf Vorjahresniveau. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Prognosebericht Wir erwarten im Geschäftsjahr 2023 ein stagnierendes Bruttoinlandsprodukt, weiterhin überdurchschnittliche Inflationsraten und damit verbunden mit steigenden Zinsen. Aufgrund dieser Entwicklungen gehen wir insbesondere im Bereich der privaten Konsumnachfrage von merklichen Rückgängen aus. Es bleibt abzuwarten, wie sich diese Rahmenbedingungen auf die Nachfrage im gewerblichen Bereich auswirken. Wir haben die Auswirkungen, die diese Entwicklungen einschließlich abmildernder Maßnahmen auf den Konzern haben könnten, bewertet. Wir beobachten die Entwicklungen genau und sind angemessen auf eine Verschlechterung der aktuellen Situation vorbereitet und beschreiben die wesentlichen Risiken im Risikobericht dieses Lageberichts. Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat am 31.01.2023 seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft auf 2,9 % angehoben. Dies sind 0,2 % mehr, als im Oktober 2022 für 2023 prognostiziert wurden. Insbesondere die Abkehr von der Null-Covid-Strategie in China wird als positiver Treiber des Weltwirtschaftswachstums gesehen. Trotz dieses Effekts liegt die Prognose 0,5 % unter dem Vorjahreswert. Für die Eurozone rechnet der IWF mit einem Wachstum vom 0,7 % für 2023. Die Entwicklung in der Eurozone ist damit deutlich unterdurchschnittlich. Auch hier ist die Prognose im Vergleich zur Oktober Prognose um 0,2 % gestiegen. Die strengere Geldpolitik hat nach Einschätzung des IWF positive Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum. Laut aktueller Prognose wird Deutschland zumindest nicht in eine Rezession fallen. Die Schätzung des Wirtschaftswachstums wird durch das IWF mit 0,1 % angegeben, auch der Wert für Deutschland liegt 0,4 %-Punkte über der Oktober-Schätzung. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) erwartet ein Wachstum des deutschen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 0,2 %. Für 2024 wird ein Wachstum von 1,3 % erwartet. Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass sich die Wachstumserwartungen in den vergangenen Monaten leicht verbessert haben. Die Werte in Europa und insbesondere in Deutschland befinden sich auf einem historisch niedrigen Niveau. Es ist weiterhin eine fragile Gesamtsituation durch die Ukraine-Krise sowie die Unsicherheit in der Energieversorgung zu erwarten. Zudem ist mit hohen Inflationsraten zu rechnen, allerdings wahrscheinlich nicht auf dem Niveau von 2022. Nach einem erneuten Tiefstand mit 2,61 Millionen neuzugelassenen Fahrzeugen im vergangenen Jahr rechnet der Verband der Automobilindustrie (VDA) für 2023 mit einem Absatzplus von rund 2 % auf 2,7 Millionen Neuzulassungen in Deutschland. Im Vor-Corona-Jahr 2019 waren es noch mehr als 3,6 Millionen Fahrzeuge, die in Deutschland neu zugelassen wurden. Der Ottomotor wird dabei weiterhin die dominierende Antriebsart in der deutschen PKW-Flotte bleiben. Aktuell befinden sich immer noch rund 45 Millionen Fahrzeuge mit fossilem Antrieb im Fahrzeugbestand, wie aus den Daten des Kraftfahrt-Bundesamts (KBA) hervorgeht. Das sind weniger als im Vorjahr (46,5 Millionen). Insbesondere Hybrid- (+0,66 Millionen) und Elektroantriebe (+0,3 Millionen) sind auf dem Vormarsch. Insgesamt lässt sich festhalten, dass die PKW-Flotte in Deutschland mit 48,54 Millionen PKW stabil geblieben ist. Ab 01.01.2023 sind relevante Förderungen für Elektrofahrzeuge ersatzlos gestrichen oder reduziert worden, parallel gestiegene Strompreise werden die TCO (Total-Costs-of-Ownership) eines Elektrofahrzeugs verschlechtern. Die Stabilisierung der Strompreise wird daher eine wichtige Rolle für die weitere Entwicklung der Neuzulassungen von Elektrofahrzeugen spielen. Die Markteinführungen im laufenden Jahr sind von der Zunahme der Elektromobilität, aber gleichermaßen auch von überarbeiteten Modellen mit Verbrennungs- und Hybridmotoren geprägt. Bei der Marke Volkswagen wird im Herbst der ID.7 als Speerspitze der VW-Elektrofahrzeugflotte in den deutschen Markt eingeführt werden. Des Weiteren wird mit dem VW Tiguan der Top-Seller aus dem SUV-Modellprogramm erneuert, Facelifts sind für den Golf 8 und für den Touareg geplant. Bei VW Nutzfahrzeuge erwartet der Amarok seine Kunden in den Show-Rooms. Bei der Marke Audi wird der vollelektrische Q6-etron in den Markt eingeführt, der Audi A4 erhält ein Facelift. Die Modelle TT und R8 werden nur noch bis zum Jahresende produziert. Die Marke Skoda erneuert den Superb, er kommt in der 4. Generation. Das Erfolgs-SUV Kodiaq wird ebenfalls neu aufgelegt und der Scala erhält ein Facelift. Neue Elektrofahrzeuge sind für 2025 geplant. Die Marke Cupra führt das vollelektrische SUV Tavascan und das SUV Terramar mit konventionellen Antrieben ein. Unsere Porsche Kunden erwartet das Facelift des 911 inklusive aller bekannten Derivate. Zusätzlich wird das Erfolgs-SUV Cayenne erneuert. Ende 2023 wird mit dem eMacan das zweite vollelektrische Modell von Porsche in den deutschen Markt eingeführt. Die Digitalisierung, Globalisierung und die zunehmende Diskussion um die Auswirkungen des Klimawandels führen zu einem immer schneller werdenden Umwälzungsprozess, der insbesondere die Autohäuser trifft, welche weiterhin den Großteil aller Autoverkäufe abwickeln. Hat schon immer eine Veränderung in der Branche stattgefunden, so wird sich der Autohandel aktuell sehr schnell gravierend verändern müssen, wenn er am Markt überleben will. Dabei steht die Implementierung digitaler Prozesse in das bisherige Geschäftsmodell im Vordergrund. Die Automobilhersteller beschäftigen sich zunehmend mit neuen Vertriebsmodellen in Form von Agentursystemen in unterschiedlichen Ausprägungen. Prognosen gehen davon aus, dass bis 2035 die Gewinne aus dem Verkauf von Fahrzeugen um rund 50 % sinken werden, was mit dem Leasing- und Finanzierungsgeschäft im Automobilbereich nur teilweise kompensiert werden kann. Somit wird sich der Wettbewerb weiter verschärfen und im Automobilhandel zu verstärktem Konsolidierungsdruck führen. Die Betriebe der Graf Hardenberg-Gruppe konzentrieren sich im Wesentlichen auf den Handel mit Kraftfahrzeugen, und zwar Neuwagen und Gebrauchtwagen, sowie auf das Servicegeschäft und den damit verbundenen Teilehandel. Weiterhin handelt und repariert die Graf Hardenberg-Gruppe Zweiräder. Unverändert werden über 80 % der Umsatzerlöse durch den Verkauf von Kraftfahrzeugen generiert, wobei sich im Berichtsjahr erneut insbesondere die Margen im Gebrauchtwagenbereich erfreulich entwickelt haben. Die Umsatzbeiträge, die nicht unmittelbar aus dem Verkauf von Fahrzeugen erzielt werden, wie Werkstatterlöse, Kraft- und Schmierstoffe, Erlöse aus Lackiererei, Mietwagen und Fremdleistungen sowie sonstigen Dienstleistungen rund um die Mobilität unserer Kunden, haben sich im Berichtsjahr deutlich erholt und konnten das Vor-Corona Niveau deutlich überschreiten. Für das laufende Jahr gilt das Hauptaugenmerk der Führung der gesamten Gruppe neben der Steigerung der Absätze im Bereich Neu- und Gebrauchtwagen insbesondere der Steigerung der Umsätze im After-Sales-Bereich der Graf Hardenberg-Gruppe. Für 2023 planen wir mit deutlich gesteigerten Neuwagenauslieferung aufgrund von historisch hohen Auftragsbeständen im Neufahrzeugbereich. Im Gebrauchtwagenbereich erwarten wir eine Normalisierung der Roherträge bei stabilen Stückzahlen. So sollte der Umsatz auf rund EUR 383,9 Mio. steigen, der sich aus rund 9.500 ausgelieferten Neuwagen, rund 5.000 Gebrauchtwagen sowie 211.000 Werkstattstunden zusammensetzt und ein Ergebnis von EUR 9,52 Mio. erwirtschaftet werden. Zusammenfassend erwartet die Geschäftsführung, dass die Gesellschaft, trotz aller Widrigkeiten auch im Geschäftsjahr 2023 erfolgreich wirtschaften wird. Bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit liegen nicht vor. Chancen und Risiken Die Geschäftsfelder der Gesellschaften der Graf Hardenberg-Gruppe sind vielfältigen Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Als Risiko wird die Gefahr verstanden, dass Ereignisse, Entwicklungen oder Handlungen die Gruppe daran hindern, ihre Ziele zu erreichen. Daneben gilt es, Chancen zu identifizieren und durch unternehmerisches Handeln zu nutzen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen abzusichern bzw. auszubauen. Eine Chance stellt die Möglichkeit dar, aufgrund von Ereignissen, Entwicklungen oder Handlungen die geplanten Ziele zu übertreffen. Die direkte Verantwortung, operative Risiken und Chancen für die Unternehmen frühzeitig zu erkennen und zu steuern, liegt bei den Geschäftsführern der operativen Gesellschaften. Im Rahmen einer operativen Planung erfolgt die Identifikation und Beurteilung von Risiken und Chancen prinzipiell für einen einjährigen Planungszeitraum und mit einem geringeren Detailierungsgrad für die anschließenden zwei Jahre. Zudem werden in den Diskussionen zur Ableitung der mittelfristigen und strategischen Ziele im Rahmen einer strategischen Planung auch Risiken und Chancen identifiziert und bewertet, die auf einen längerfristigen Zeitraum bezogen sind. Unabhängig von der konjunkturellen Entwicklung verfolgt die Graf Hardenberg-Gruppe ein konsequentes Risikomanagement. Hierzu werden mit Hilfe der Software der Schleupen AG halbjährlich die Markt-, Hersteller- und Managementrisiken im Hinblick auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe entsprechend der Zielsetzung eines nachhaltigen Erhalts der Unternehmenseinheiten und seiner Arbeitsplätze gesteuert. Seit Beginn der Ukraine-Krise sind auch IT-Risiken wieder mehr in den Fokus gerückt. Um sich aktiv gegen Hackangriffe zu schützen, hat die Graf Hardenberg-Gruppe signifikante Investitionen im Bereich IT-Infrastruktur und IT-Sicherheit für 2023 vorgesehen. Im Bereich der rechtlichen und steuerlichen Risiken wird neben dem Geldwäschebeauftragen und der Revisionsabteilung im Geschäftsjahr 2023 ein Rechtsanwalt als zentraler Compliance Officer für den Graf Hardenberg-Konzern tätig werden. Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten sowie Guthaben bzw. (kurzfristige) Darlehen bei Kreditinstituten. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Abzug von Skonto gezahlt. Ziel des tagesgenauen Finanz- und Liquiditätsmanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Dabei verfolgt das Unternehmen weiterhin eine konservative Risikopolitik. Bankkredite sind durch geeignete Maßnahmen gegen Zinsänderungsrisiken abgesichert. Wir gehen auch für das laufende Jahr von einem weiteren Anstieg bei der Vermittlung von Finanzdienstleistungsgeschäften im Zusammenhang mit dem Verkauf von Neu- oder Gebrauchtwagen aus. Die volatile Zinsentwicklung hat in diesem Geschäftsfeld zu temporären Ertragsrückgängen geführt. Wir gehen davon aus, dass sich die Erträge insbesondere aus dem besonders betroffenen Fahrzeugfinanzierungsgeschäft im Geschäftsjahr 2023 stabilisieren. Um die variablen Vergütungskomponenten in diesem Geschäftsfeld optimal auszuschöpfen wird auch im Geschäftsjahr 2023 ein Finanzdienstleistungsmanager eingesetzt. Weitere Risiken und Chancen der Graf Hardenberg-Gruppe können sich im Zusammenhang mit dem fortschreitenden Bestreben der Hersteller ergeben, Kunden möglichst umfassend und direkt online zu bedienen. Der Handel ist nur noch für einzelne Teile der sogenannten "Customer Journey" verantwortlich und wird auch nur dafür entsprechend entlohnt. Weiterhin bleibt abzuwarten, wie sich die Zunahme reiner Elektrofahrzeuge auf unsere Ertragssituation im After-Sales niederschlagen wird, da die Fahrzeuge insgesamt einen geringeren Serviceumfang haben und ohne Öl betrieben werden. Die Graf Hardenberg-Gruppe wird auch in der Zukunft, aufbauend auf einem soliden Fundament, ihre Profitabilität und die Sicherung von Arbeitsplätzen nachhaltig im Auge haben, sich den Herausforderungen stellen und die sich im Marktumfeld ergebenden Chancen und Risiken prüfen. Dabei wird sie an ihren angestammten Standorten weiter organisch wachsen und sich dort, wo es strategisch sinnvoll ist, um wirtschaftlich gesunde und stabile Betriebsstätten ergänzen. Unsere Mitarbeiter sind der Schlüssel zum Erfolg der Graf Hardenberg-Gruppe: Rund 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tragen jeden Tag dazu bei, indem sie ihre Kompetenzen und Ideen einbringen und Impulse zu Verbesserungen geben. Sie sichern mit ihrem Leistungswillen und ihrer Kundenorientierung die Zukunftsfähigkeit der Graf Hardenberg-Gruppe. Auch in herausfordernden Zeiten schaffen sie es ihre Begeisterung für Mobilität durch Graf Hardenberg für unsere Kunden authentisch erlebbar zu machen. Dabei begegnen sie den Kundenbedürfnissen freundlich und professionell, so dass die Kunden, ob online oder offline, bestmöglich beraten werden. Der Bestand der Unternehmensgruppe baut so auf dem Zusammenspiel von Kunden und Mitarbeitern und deren Zufriedenheit auf, wodurch der nachhaltige Erfolg gesichert wird. Die Elektrifizierung unserer Produkte, autonomes Fahren und vernetzte urbane Mobilität, zeigen uns auf wie schnell sich die Rahmenbedingungen für den Automobilhandel verändern. Aber nicht nur unsere Produkte verändern sich, auch im Unternehmen ist vieles im Wandel. Wir digitalisieren unsere Prozesse - und damit unsere Arbeit. Unsere Mitarbeiter haben in der künftigen digitalen Welt vielfältige Veränderungen zu bewältigen. Es ist unser erklärtes Ziel, sie dazu zu befähigen. Offenheit für den digitalen Wandel und die Ausbildung digitaler Kompetenzen bilden hierfür die Basis, ebenso wie eine vielfältige und inklusive Unternehmenskultur. Denn nur in einer Kultur, die von Respekt und Vertrauen geprägt ist, können alle Mitarbeiter ihre Fähigkeiten voll entfalten - auch das ist eine Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg. Die Flexibilität unserer Mitarbeiter und ihre Verbundenheit mit dem Unternehmen werden uns auch im Jahr 2023 die Herausforderungen meistern lassen. Das Geschäftsmodell des Automobilhandels in Deutschland wird sich weiter wandeln, wobei dies durch Corona noch beschleunigt wurde. Umso wichtiger ist es sich richtig aufzustellen, um die sich bietenden Chancen nutzen zu können. Die Geschäftsführung ist weiterhin zuversichtlich, dass die Graf Hardenberg-Betriebe auch in der Zukunft die Herausforderungen meistern und sich so behaupten werden.
Ettlingen, 14. August 2023 HG-Autohaus-Betriebsführungs-GmbH gez. Volker Brecht, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Richard Gramling GmbH & Co. KG, Ettlingen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Koblenz, 14. August 2023 DORNBACH
GmbH
Schenkel, Wirtschaftsprüfer Brüggemeyer, Wirtschaftsprüfer Datum der Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 5. September 2023 gebilligt. |
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