Schlesselmann Möbel GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Büromöbeln
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Hans Bockhop seit 25.11.2022 | Geschäftsführer |
Luca Tammo Schlesselmann seit 25.11.2022 | Prokura |
Rolf Schlesselmann seit 4.8.2006 | Geschäftsführer |
Ralf Schlesselmann seit 4.8.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 49.00% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Schlesselmann GmbHAsendorfJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum Abschluss des Geschäftsjahres 2023(enthält Wirtschaftsbericht sowie Prognose-, Chancen- und Risikobericht) 1. Grundlagen des Unternehmens Die Schlesselmann GmbH ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Walsrode unter HR B 110523 eingetragen. Sie betreibt am Standort Siedenburger Straße 1 in 27330 Asendorf/Graue einen Gewerbebetrieb im Wesentlichen zur Herstellung von Holzpaletten mit eigenem Sägewerk. Das Unternehmen in dieser Rechtsform besteht seit 1991, das Sägewerk an diesem Standort wurde bereits 1910 von Friedrich Brockmann, dem Urgroßvater des heutigen Inhabers Ralf Schlesselmann gegründet. 2. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen 2.1. Wirtschaftliche Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr in Deutschland Im Geschäftsjahr 2023 war die gesamtwirtschaftliche Entwicklung durch eine Reihe von Herausforderungen und Unsicherheiten geprägt. Das BIP zeigte eine moderate Wachstumsrate (1,2%), die jedoch durch verschiedene globale und nationale Faktoren beeinflusst wurde. Nach einem robusten Wachstum im Jahr 2022 (1,9%) verlangsamte sich das BIP-Wachstum im Jahr 2023 deutlich. Dieser Verlangsamung war hauptsächlich auf die anhaltenden Auswirkungen der globalen Lieferkettenprobleme, steigende Rohstoff- und Energiepreise sowie geopolitische Spannungen zurückzuführen. Insbesondere der Konflikt in der Ukraine und die daraus resultierenden Sanktionen sowie Unsicherheiten in der Handels- und Energiepolitik belasten die wirtschaftliche Stabilität und das Wachstumspotenzial. Ein weiterer wesentlicher Faktor war die hohe Inflation, die im Jahr 2023 weiterhin über dem Zielwert der Europäischen Zentralbank lag. Die Inflation wurde durch steigende Energie- und Rohstoffpreise sowie durch Lieferkettenengpässe getrieben, was die Produktionskosten in vielen Branchen erhöhte und die Kaufkraft der Verbraucher minderte. Die Exporte verzeichneten im Berichtsjahr einen leichten Rückgang. Die weltweite wirtschaftliche Unsicherheit und die gestörten Lieferketten beeinträchtigen die Exportleistung vieler Branchen. Der Exportwert sank um etwa 2,5% im Vergleich zum Vorjahr. Ebenso gingen die Importe nach Deutschland mit etwa 3,0% zurück. Hauptursachen dafür waren die gestiegenen Preise für Energie und Rohstoffe sowie die schwächere Inlandsnachfrage infolge der hohen Inflation. 2.2. Entwicklung der Branche im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Holzverarbeitende Branche erlebte im Berichtsjahr ein dynamisches und herausforderndes Umfeld. Der Markt für Paletten zeichnete sich durch signifikanten Veränderungen und Herausforderungen aus, sowohl auf der Import- als auch auf der Exportseite. Insgesamt verzeichneten die Palettenimporte nach Deutschland einen erheblichen Rückgang. Die Gesamtzahl der importierten Paletten sank um 33,4% auf 52,1 Millionen Stück im Vergleich zum Vorjahr 2022. Diese Entwicklung spiegelt die Schwierigkeiten wider, die durch gestörte Lieferketten und eine schwächere Nachfrage bedingt waren. Das Hauptimportland Polen verzeichnete mit 22,6 Millionen nach Deutschland exportierten Paletten einen Rückgang von 30,0% gegenüber dem Vorjahr. Tschechien, als zweites wichtiges Importland, fiel mit 11,8 Millionen exportierten Paletten um 9,2% zurück. Auch andere bedeutende Lieferanten wie die Niederlande (4,4 Millionen Paletten, -23,6%), Lettland (3,5 Millionen Paletten, -21,7%) und die Ukraine (2,2 Millionen Paletten, -41,0%) verzeichneten starke Rückgänge. Der Gesamtwert der importierten Paletten fiel um 48,7% aus 444,6 Millionen Euro, was die angespannte Marktsituation und die gesunkenen Handelsvolumina wiederspiegelt. Auf der Exportseite zeigte sich ein ähnliches Bild. Deutschland exportierte insgesamt 28,4 Millionen Paletten, was einen Rückgang von 18,1% im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die wichtigsten Exportländer waren die Niederlande mit 4,9 Millionen importierten Paletten, was ein Minus von 23,7% entspricht, gefolgt von der Schweiz (4,3 Millionen Paletten, -6,2%), Frankreich (3,6 Millionen Paletten, -19,6%) und Österreich (3,5 Millionen Paletten, -25,0%). Der Wert der exportierten Paletten fiel um 32,4% auf 329,9 Millionen Euro, was auf die reduzierten Exportmengen und die herausfordernden internationalen Handelsbedingungen hinweist. Insgesamt war das Markumfeld im Jahr 2023 durch eine deutliche Verringerung der Handelsvolumina sowohl bei Importen als auch Exporten geprägt. Diese Entwicklungen resultierten aus verschiedenen Faktoren, darunter wirtschaftliche Unsicherheiten, logistische Engpässe und eine veränderte Nachfrage nach Paletten. Unternehmen in der Holzverarbeitenden Industrie mussten sich an diese neuen Rahmenbedingungen anpassen und ihre Strategien anpassen, um weiterhin Wettbewerbsfähig zu bleiben und ihre Marktposition zu sichern. 2.3. Entwicklung des eigenen Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr Die Entwicklung unseres Unternehmens im Geschäftsjahr ist sehr kongruent zu der des Gesamtmarktes. Wir konnten unsere starken Umsätze aus dem Vorjahr 2022 nicht halten und haben etwa 34% weniger Umsatz erzielen können. Weiterhin hatten wir nahezu das gesamte Jahr über eine kontinuierliche Abnahme, mit teils leichteren Schwächen. So konnten wir insgesamt nicht die Stückzahlen im Absatz erreichen wie im Vorjahr, hatten für einen schwachen Gesamtmarkt aber noch immer eine gute Auftragslage. Ein Zeichen dafür, dass unsere Kunden nach wie vor auf uns als leistungsfähigen und flexiblen Palettenhersteller setzen. 3. Lage des Unternehmens Im Berichtsjahr konnte die Schlesselmann GmbH einen Umsatz von ca. 15 Mio.€ erzielen. Die Umsatzentwicklung im Vergleich mit den beiden vorherigen Jahren mit -34% zu 2022 lässt sich mit deutlich geringeren Stückpreisen und etwas weniger Gesamtmenge erklären. Der Durchschnitt der Branche liegt hier bei -27,5%, was zeigt das wir leicht darüber liegen. Die extremen Kostensteigerungen und kontinuierlich sehr starke Nachfrage in den Jahren 2021 & 2022 hat dafür gesorgt, dass diese Jahre in der Gesamtbetrachtung herausstechen. Wir konnten diese gut nutzen um uns zukunftsfähig aufzustellen und die wirtschaftliche Situation im Unternehmen besser zu gestalten. (siehe auch 3.1.) Im Berichtsjahr konnten wir das 2022 begonnene Planverfahren für das Gewerbegebiet Graue, das sowohl auf Gemeinde, Samtgemeinde und Landkreis Ebene unterstützt wird, soweit voranbringen das wir bereits zum Ende des Jahres 2023 mit dem Bau der neuen Produktionshalle beginnen konnten. Im Laufe des Jahres 2024 soll dann die neue Produktionslinie installiert werden, die unsere Kapazitäten erweitern wird und die Produktion insgesamt deutlich effektiver macht. Modernste Technologie sorgt für eine besonders effiziente Produktion, die sich mit der Zeit auch wirtschaftlich für uns deutlich bemerkbar macht. 3.1. Vermögenslage/Finanzlage Die Vermögenslage der Schlesselmann GmbH hat sich auch im Jahr 2023 leicht positiv entwickelt. Besonders hervorzuheben ist die Verbesserung der Eigenkapitalquote von 66% auf etwa 69%. Diese Erhöhung stärkt unsere finanzielle Stabilität und Unabhängigkeit und schafft eine solide Grundlage für zukünftige Investitionen. Im laufenden und in den kommenden Jahren wird diese Quote durch vielfältige Investitionen jedoch voraussichtlich wieder sinken. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt im Berichtsjahr mit etwa T€ 1.200 deutlich weniger als noch im letzten Berichtsjahr. Es konnten nach wie vor alle Zahlungen und kurzfristigen Verbindlichkeiten geleistet werden, der Rückgang ist jedoch auf die sinkenden Umsätze aus dem laufenden Geschäft zurückzuführen. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir eine gleichbleibende Entwicklung der Vermögenslage. Es besteht jedoch Optimismus, besonders durch die Effekte der neuen Produktionshalle und der optimierten Fertigungsprozesse, die vermutlich erst ab dem Jahr 2025 zu spüren sein werden. Diese Faktoren könnten zu einer weiteren Steigerung der Produktivität und einer verbesserten Kostenstruktur beitragen, was sich positiv auf die finanzielle Performance auswirken dürfte. Weiterhin setzen wir auf Factoring um bei einer unklaren finanziellen Gesamtlage Zahlungsausfällen vorzubeugen. 3.2. Ertragslage Die geringere Nachfrage und vor allem die drastisch zurückgehenden Verkaufspreise sorgten im Berichtsjahr für ein schlechteres Ergebnis als in den Vorjahren. Die Kosten und Einkaufspreise sind nicht proportional gefallen wie die Verkaufspreise was zu einem zufriedenstellenden, aber nicht guten EBITDA von ca. 1,5 Mio.€ führt. Im kommenden Jahr sehen wir keinen Grund für ein deutlich verbessertes Ergebnis, da die Vorzeichen nach wie vor ähnlich sind wie im Berichtsjahr. 4. Bericht zur voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken 4.1. Voraussichtliche Entwicklung/Chancen/Risiken Wir sehen im kommenden Jahr vorerst keine großen Erholungen für den Gesamtmarkt da die Gesamtgesellschaftlichen und Finanziellen Spannungen nach wie vor allgegenwärtig sind. Dennoch gehen wir ab der Jahreshälfte 2024 von steigenden Verkaufspreisen und somit steigenden Umsätzen aus was sich dann auch auf die Erträge auswirken wird. Wir rechnen im kommenden Jahr mit einer Gesamtleistung von 17,5 Mio.€ und einem Ergebnis von 180TEUR. Mit der Inbetriebnahme der neuen Produktion Ende des kommenden Jahres sehen wir dann eine positive Entwicklung vor allem in den Erträgen. Geopolitisches Risiko Geopolitische Spannungen, insbesondere in Regionen wie Osteuropa und dem Nahen Osten, könnten die Stabilität der Palettenbranche beeinträchtigen. Der anhaltende Konflikt in der Ukraine und mögliche Eskalationen in anderen Regionen können zu Unterbrechungen in den Lieferketten führen und die Verfügbarkeit von Rohstoffen wie Holz stark beeinflussen. Änderungen in der internationalen und nationalen Gesetzgebung und Regulierung können erhebliche Auswirkungen auf unser Unternehmen und die Branche im Allgemeinen haben. Neue Umweltauflagen, strengere Forstwirtschaftsstandards und Handelsregulierungen können die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen beeinträchtigen. Wir müssen uns kontinuierlich an wechselnde regulatorische Anforderungen anpassen. Zudem stellt der Klimawandel ein langfristiges geopolitisches Risiko dar, das unser Unternehmen direkt und indirekt betrifft. Extreme Wetterereignisse wie Dürren, Stürme und Überschwemmungen können die Verfügbarkeit von Holz beeinträchtigen und die Produktionsprozesse stören. Zudem können diese Unsicherheiten die Produktionskosten erhöhen und die Verlässlichkeit der Lieferketten gefährden. Finanzielles Risiko Die wirtschaftlichen Unsicherheiten und Markvolatilitäten stellen unser Unternehmen vor große Herausforderungen. Extrem schnell mussten wir uns in den vergangenen Jahren auf neue Preise und sich verändernde Märkte reagieren. Wir erwarten, dass sich das in den kommenden Jahren fortsetzt und die Preise weiterhin sehr instabil und volatil bleiben. Wir sind bestrebt diese Risiken und Unsicherheiten mit einer vorausschauenden und flexiblen Strategie zu bewältigen. Unsere Kunden Bedarfsgerecht zu bedienen und dabei die wirtschaftlichen Interessen unseres Unternehmens zu wahren ist die Herausforderung die uns mit effizienten und durchdachten Maschinen sowie einem flexiblen und gut harmonierenden Team gelingt. Gemeinsam arbeiten wir kontinuierlich daran, unser Unternehmen weiterzuentwickeln und nachhaltig zu wachsen. Neukunden Mit zwei neuen, großen Kunden die bereits im Berichtsjahr und im kommenden Jahr bei uns bestellen werden sehen wir viel Potential für weiteres Wachstum und vor allem auch in der Diversifizierung unseres Kundenstammes. Durch die neue Palettenlinie, welche im kommenden Jahr fertiggestellt wird, haben wir voraussichtlich Kapazitäten für weitere Neukunden und sind immer bestrebt unsere langjährigen Bestandskunden weiterhin bedarfsgerecht zu bedienen. Mit dieser Investition, sowie der kontinuierlichen Investition in eine bessere Infrastruktur und auch in kleinere Maschinen, die uns flexibler und besser im Bereich der Spezialpaletten werden lassen verbessern wir unsere Produktivität, Flexibilität und Qualität erheblich. Weiterhin investieren wir in die Aus- und Weiterbildung unseres Teams um stets allen Anforderungen gerecht zu werden. Der Bereich der Holzmöbel entwickelt sich ebenfalls sehr gut weiter. Wachsende Bekanntheit und steigende Umsätze lassen uns auch hier positiv in die Zukunft blicken in einem Markt der uns unabhängiger von der Palette machen soll. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum 31. Dezember 2023der Schlesselmann GmbH, AsendorfAllgemeine Angaben Der handelsrechtliche Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach dem Handelsgesetzbuch in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) aufgestellt worden. Die Gesellschaft wird beim AG Walsrode unter HRB 110523 geführt. Ansatz, Bewertung und Gliederung entsprechen den handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften. Ansatz, Bewertung und Gliederung sind im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Ergänzende Regelungen des GmbH-Gesetzes wurden beachtet. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz oder im Anhang anzugeben sind, werden sie insgesamt im Anhang angegeben. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Fortführung des Unternehmens aufgestellt. Erläuterungen zur Bilanz AKTIVA Eine Auflistung des gesamten Anlagevermögens befindet sich am Ende des Anhangs. Sachanlagen werden zu den Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear, entsprechend der geschätzten Nutzungsdauer, abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren Börsenkurs am Abschlussstichtag bewertet. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Fertigerzeugnisse sind nach der retrograden Bewertung mit den Herstellungskosten angesetzt. Die im Warenbestand ausgewiesenen zwei BHKW wurden um T€ 474 auf den beizulegenden Wert von T€ 260 abgeschrieben, da das mit diesen BHKW geplante umweltschützende Projekt wegen behördlicher Vorgaben nicht mehr realisierbar ist. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen sind in steuerlich zulässiger Höhe abgesetzt. Die Forderungen gegen Gesellschafter (T€ 1.386; i.Vj. T€ 840) betreffen den Verrechnungsverkehr mit der Schlesselmann Grundstücksverwa1tungs GmbH & Co. KG. Mit der Commerzfactoring GmbH besteht eine Factoringvereinbarung. Nicht angekaufte Forderungen und nicht abgerufene Forderungsbeträge sind unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Unter Kautionen sind T€ 50 ausgewiesen, die beim Forstamt Nienburg als Sicherheit für Holzlieferungen hinterlegt wurden. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden zur Abgrenzung von Leasingsonderzahlungen, Mietkaufzinsen und Versicherungen gebildet. Sie werden über die Laufzeit der Verträge aufgelöst. PASSIVA Das Stammkapital der Gesellschaft ist noch nicht auf € umgestellt. Es beträgt DM 100.000,- (entspricht € 51.129,19). Der Gewinnvortrag beträgt T€ 7.513 (i.Vj. T€ 4.631). Die Gewinnrücklagen (T€ 391) sind 2010 durch die Neubewertung des Anlagevermögens im Zusammenhang mit dem BilMoG entstanden. Die sonstigen Rückstellungen sind mit vernünftiger kaufmännischer Vorsicht angesetzt. Sie sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Die Gewährleistungsrückstellungen sind mit 0,5% vom Umsatz gebildet. Die Rückstellungen für Personalkosten betreffen den Resturlaub für Mitarbeiter sowie gewinnabhängige Tantiemen. Die Aufbewahrungsrückstellung wurde für die Aufbewahrungsverpflichtung von Geschäftsunterlagen unter Berücksichtigung einer durchschnittlichen Aufbewahrungsdauer von 5,5 Jahren gebildet. Die Rückstellung für Jahresabschluss und Prüfung beinhaltet die internen und externen Kosten der Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses sowie die Schlussabrechnung der Buchführungs- und Lohnabrechnungsleistungen des Geschäftsjahres. Im Geschäftsjahr wurde erstmalig eine Rückstellung für latente Steuern i.H.v. T 38 gebildet. Diese Rückstellung wurde mit 30% des Unterschiedsbetrages von linearen Abschreibungen in der Handelsbilanz zu degressiven Abschreibungen in der Steuerbilanz (T€ 23) sowie dem damit einhergehenden körperschaftsteuerlichen Verlustrücktrag (T€ 15) bewertet. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag bewertet. Von den gesamten Verbindlichkeiten (T€ 3.398; i.Vj. T€ 3.066) haben T€ 943 eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr (i.Vj. T€ 1.080). T€ 1.548 (i.Vj. T€ 1.077) eine Restlaufzeit zwischen ein und fünf Jahren und T€ 906 eine Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren (i.Vj. T€ 909). Verbindlichkeitenspiegel
Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 2.834 (i.Vj. T€ 2.346) sind durch Grundschulden, Sicherungsübereignungen und persönliche Bürgschaften besichert. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von T€ 28 (i.Vj. T€ 27). Leasingverpflichtungen bestehen i.H.v. insgesamt T€ 279 (i.Vj. T€ 82). Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft einen Umweltbonus für ein E-Kfz, der über die Haltedauer vom 3 Jahren aufgelöst wird und eine zeitraumbezogene Provision der Deutschen Telekom. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse werden im Wesentlichen in Deutschland erzielt (95,7%). Die restlichen Umsatzerlöse (4,3%) betreffen das EU-Ausland. Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer beträgt 65 (i.Vj. 66). Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Das Abschlussprüferhonorar wurde mit T€ 15 in den sonstigen Rückstellungen berücksichtigt. Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen. Sonstige Pflichtangaben Geschäftsführer der Gesellschaft sind die Herren Rolf Schlesselmann (Zimmerermeister), Ralf Schlesselmann (Zimmerer) und Hans Bockhop (Außendienstmitarbeiter). Luca Schlesselmann ist Prokura erteilt.
Asendorf, 19. Mai 2024 gez. Rolf Schlesselmann Ralf Schlesselmann Hans Bockhop sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 07.08.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Schlesselmann GmbH: Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Schlesselmann GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Schlessel- mann GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen augrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolosen Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, 25. Juli 2024 DRANGMEISTER,
SCHOLZ & COLLEGEN GMBH
Scholz, Wirtschaftsprüfer |
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