PiSa GmbH & Co. KG
Selbe AdresseHerstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Thorsten Philipp Wenig seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Thilo Erik Wenig seit 10.1.2024 | Geschäftsführer |
Werner Senft seit 19.8.2011 | Prokura |
Thomas Braun seit 19.8.2011 | Prokura |
Michael Möllering seit 17.3.2009 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 42.50% | |
| 42.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
Möbel AS Handels GmbHEigenbeteiligung | 15.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 15.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Möbel AS Handels GmbHElztalJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht zum 31.12.2023I. Wirtschaftsbericht 1. Darstellung zum Geschäftsverlauf 1.1 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 besonders von der angespannten sicherheitspolitischen Situation sowie hohen Preisen auf allen Wirtschaftsstufen geprägt. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen sowie eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland dämpften die Konjunktur. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes um 0,3 Prozent niedriger als im Jahr 2022 (Vorjahreswert: +1,8%). Somit wurde die Erholungsphase der deutschen Wirtschaft nach dem Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht nur unterbrochen, die deutsche Wirtschaft rutschte offiziell in eine Rezession. Die Anzahl der Arbeitslosen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 191 Tausend auf nunmehr gut 2,6 Millionen. Die Arbeitslosenquote erhöhte sich dadurch von 5,3% auf nun 5,7% (Quelle: Bundesagentur für Arbeit), wobei nach wie vor ein gravierender Fachkräftemangel über fast alle Branchen hinweg auf dem Arbeitsmarkt zu beobachten ist. Die sicherheitspolitische Situation mit den kriegerischen Auseinandersetzungen in der Ukraine und im Gaza-Streifen, die hohen Preise sowie eine Vielzahl innenpolitischer Themen haben im Jahr 2023 das Konsumklima signifikant negativ beeinflusst. Der Einzelhandel im Gesamten verzeichnete nach Auswertungen des Statistischen Bundesamtes einen preisbereinigten Umsatzrückgang von - 3,4%. Noch gravierender gestaltete sich die Entwicklung im Möbelhandel. Durch die stark gestiegenen Einkaufspreise auf der einen, und die hohen Verbraucherpreise auf der anderen Seite, sind Konsumenten vor Anschaffungen im Bereich Möbel und Küchen zurückgeschreckt. Deutlich zu sehen ist dies auch im Rückgang der Bautätigkeit,welche sich wiederum auf die Auftragslage im Möbel- uns insbesondere im Küchenhandel auswirkt: Laut Statistischem Bundesamt ist die Anzahl der Baugenehmigung von Wohngebäuden im Jahr 2023 um -27,0% auf 252.462 Stück gesunken (Vorjahr: -6,7%). Für den Bereich "Möbel, Einrichtungsgegenstände und sonstiger Hausrat" weist das statistische Bundesamt eine nominale Umsatzveränderung von -3,7% und eine preisbereinigte Veränderung von -10,7% aus. Zudem setzte sich der seit Jahren anhaltende Trend der Marktsättigung und Konsolidierung weiter fort. Zusammenfassend kann somit das Jahr 2023 als wirtschaftlich sehr herausfordernd für den deutschen Möbelhandel bezeichnet werden. 1.2 Umsätze und Auftragsentwicklung Entgegen dem branchenweiten Umsatzrückgang konnte die Möbel AS Handels GmbH ihr Umsatzniveau gegenüber dem Vorjahresniveau erfreulicherweise aufrechterhalten (Veränderung +0,0%). Dennoch konnte das Umsatzniveau aus den Jahren vor der Pandemie nicht wieder erreicht werden. Durch die gedämpfte Konsumlaune, insbesondere in den sonst starken Herbstmonaten, reduzierte sich allerdings der Auftragseingang um 2,1% gegenüber dem Vorjahr. Auch der Auftragsbestand war mit 6.652 T-€ brutto zum Ultimo deutlich unter dem Vorjahreswert von 8.411 T-€. 1.3 Sortiment Im Berichtsjahr wurden, wie in den Vorjahren auch, Möbel und Küchen der unteren und mittleren Preislage, sowie weitere Gegenstände aus dem Einrichtungsbereich veräußert. Dabei erfolgte die Warenabgabe durch Abholung der Kunden oder durch Vermittlung der Zufuhr bzw. Montage an externe Dienstleistungsunternehmen. Darüber hinaus wurden die Produkte der Möbel AS Handels GmbH über den eigenen Onlineshop zur Abholung oder mittels Dienstleistungsunternehmen zur Lieferung und Montage vertrieben. 1.4 Beschaffungsmarkt Die Warenbeschaffung erfolgte, ebenso wie in den Vorjahren, weitgehend in Zusammenarbeit mit einem Möbel-Einkaufsverband, der Europa Möbel-Verbund GmbH & Co. KG, die die Nachfrage einer großen Anzahl von Möbelhändlern bündelt, um günstigste Einkaufskonditionen zu erzielen. Durch konsequente Konzentration auf wesentliche Lieferanten konnten erneut sehr gute Rückvergütungsergebnisse (Bonuszahlungen) erzielt werden. Gegenüber den Vorjahren hat sich die durch Pandemie und Russland-Ukraine-Krieg geprägte Liefersituation etwas entspannt. Doch auch wenn Lieferzeiten verkürzt werden konnten, bewegen sich die Einkaufspreise nach wie vor auf einem hohen Preisniveau, begründet durch gestiegene Energie-, Personal- und Transportkosten. Hier ist insbesondere die Maut-Erhöhung gegen Ende des Jahres 2023 hervorzuheben, welche die Lieferanten der Möbel- und Küchenindustrie stark belastet. 1.5 Personal- und Sozialbereich Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 242 Mitarbeiter (Vorjahr: 239 Mitarbeiter) beschäftigt. Davon entfallen auf:
1.6 Investitions- und Finanzierungsbereich Mit 258,5 T-Euro lag die Summe der Investitionen im Anlagevermögen leicht unter dem Vorjahr (319,5 T-EUR). Hierbei handelte es sich im Wesentlichen um Ersatzbeschaffungen im IT-Bereich sowie die Beschaffung mehrerer Fahrzeuge, die allesamt aus dem laufenden Geschäft heraus finanziert wurden. Eine Aufnahme neuer Finanzierungmittel hat im Berichtsjahr nicht stattgefunden. 2. Darstellung der Lage 2.1. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 2.022,4 T-Euro auf 24.565,5 T-Euro reduziert. Auf der Aktivseite der Bilanz reduzierte sich das Anlagevermögen um 220,3 T-Euro, während sich die Vorräte um 932,6 T-Euro erhöht haben. Auch Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben sich um 294,3 T-Euro erhöht. Die flüssigen Mittel haben sich um 3.029,0 T-Euro deutlich verringert, was vor allem auf die Sondertilgung und Rückzahlung von Darlehen sowie eine Gesellschafterausschüttung zurückzuführen ist. Aus oben genannten Gründen hat sich daher das Eigenkapital leicht um 381,1 T-Euro und die Bankverbindlichkeiten deutlich um 1.133,0 T-Euro reduziert. Die Eigenkapitalquote liegt mit 72,9% über der des Vorjahres (68,8%). Ebenfalls reduzierten sich Lieferantenverbindlichkeiten (-176,4 T-Euro), Rückstellungen (-140,9 T-Euro) sowie sonstige Verbindlichkeiten (-191,0 T-Euro). 2.2 Finanzlage Das Unternehmen verfügte zum Stichtag über eine sehr gute Ausstattung mit liquiden Mitteln (8.310,1 T-Euro). Zu jedem Zeitpunkt war die uneingeschränkte Zahlungsfähigkeit des Unternehmens gewährleistet. Erstmals wurden im Jahr 2023 wieder nennenswerte Zinserträge für Guthaben auf Tages- und Festgeldern erzielt. Insbesondere durch die Sondertilgung eines Bankdarlehens in Höhe von 1.000 T-Euro sowie eine Gesellschafterausschüttung und die Rückzahlung eines Gesellschafterdarlehens hat sich zwar die Summe der Finanzmittel reduziert, im Gegenzug konnten jedoch auch die Verbindlichkeiten reduziert und die Eigenkapitalquote verbessert werden. 2.3 Investitionen Im Wirtschaftsjahr 2023 wurden Investitionen in Höhe von 258,5 T-Euro getätigt. Im Wesentlichen betrifft das (Ersatz-)Beschaffungen im Bereich der IT-Ausstattung sowie den Kauf von mehreren Fahrzeugen. Diese wurden aus vorhandenen Mitteln finanziert. 2.4 Ertragslage Das Ergebnis nach Steuern (gemäß Definition BilRUG) hat sich im Jahr 2023 auf 721,5 T-Euro (Vorjahr 1.077,8 T-Euro) vermindert. Dies ist unter anderem auf gestiegene Kosten in den Bereichen Personal-, Werbe- und Raumkosten zurückzuführen. Der bilanzielle Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 578,9 T-Euro (Vorjahr 930,8 T-Euro). II. Risikobericht Die Möbel AS Handels GmbH unterliegt als Marktteilnehmer einer Reihe von Risiken, denn unternehmerisches Handeln bedeutet stets Chancen zu nutzen und die damit verbundenen Risiken zu erkennen und zu kontrollieren. Risikomanagement ist daher notwendigerweise ein integraler Bestandteil aller Entscheidungen und Geschäftsprozesse. Im Speziellen ist die Gesellschaft dem Risiko der sich verändernden Handelslandschaft sowie den Bedürfnissen und dem Kaufverhalten der Kunden ausgesetzt. Über viele Jahre konnte im deutschen Möbelhandel eine Flächenexpansion und Konzentration beobachtet werden, auch im Jahr 2023 wurden wieder mehrere große Wohnkaufhäuser von einem der umsatzstärksten Möbelhändler aufgekauft. Kleine Betriebe dagegen ziehen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Lage oder der Nachfolgesituation immer häufiger die Betriebsaufgabe in Betracht. Somit muss die Möbel AS Handels GmbH in einem Marktumfeld bestehen, in dem große Unternehmen immer größer werden während kleinere von der Bildfläche verschwinden. Durch die zunehmende Verzahnung von stationärem und Online-Geschäft tritt die Möbel AS auch mit Marktteilnehmern in den Wettbewerb, die zuvor aufgrund der räumlichen Distanz in keinem relevanten Konkurrenzverhältnis zur Möbel AS standen. Der Wettbewerb im E-Commerce zeichnet sich hierbei insbesondere durch Schnelllebigkeit der Bedarfsdeckung und einer größeren Preistransparenz aus. Der gesamtwirtschaftliche Rahmen ist weiterhin durch ein hohes Preisniveau auf allen Ebenen der Wertschöpfungsketten beeinträchtigt. Für die Möbel AS wirkt sich dies insbesondere durch die gesunkene Konsumbereitschaft ihrer Kunden sowie die gestiegenen Kosten in den Bereichen Personal, Energie oder Werbung aus. Eng verzahnt mit der wirtschaftlichen Situation stellt auch die Sicherheitslage in Europa, insbesondere geprägt durch den Krieg in der Ukraine, weiterhin einen schwer kalkulierbaren Risikofaktor da. All diese Prozesse machen den Möbelhandel komplexer und steigern die Notwendigkeit, sich mit diesen sich veränderten Situationen auseinanderzusetzen und die Strategie des Unternehmens, wo nötig, anzupassen. Die Firma Möbel AS durfte 2023 ihr 30-jähriges Bestehen feiern und ist in ihrem Vertriebsgebiet gut und nachhaltig platziert. Der Firmenname hat sich mittlerweile zu einer bekannten Marke etabliert, die für attraktive Sortimente bei einem guten Preisleistungsverhältnis steht. Durch die derzeit sechzehn Filialen im südwestdeutschen Raum werden die oben genannten Risiken weitestgehend verteilt, so dass es bei Wettbewerbsveränderungen, insbesondere bei verstärktem Konkurrenzdruck aufgrund neu hinzugekommener Flächen in bestimmten Gebieten, dann jeweils nur punktuelle Auswirkungen gibt und das Gesamtunternehmen nicht grundsätzlich gefährdet ist. Zusätzlich zu ihren Filialstandorten betreibt die Firma Möbel AS einen Webshop, wo Kundinnen und Kunden sich nicht nur besser und weitreichender über das Sortiment des Unternehmens informieren, sondern auch direkt online Bestellungen durchführen können. Zudem werden weiterhin Werbemaßnahmen im Internet ausgebaut. Die genannte Anzahl der Filialen bringt außerdem die Möglichkeit der Warenbeschaffung in großen Mengen zu günstigen Preisen. Die Mitgliedschaft in einer leistungsstarken, mittelständisch geprägten Verbundgruppe schafft zudem Vorteile im Einkaufsbereich. Vorhandene Lagerkapazitäten ermöglichen eine gute Warenverfügbarkeit. Optimierte Geschäftsprozesse unter Zuhilfenahme zeitgemäßer Datenverarbeitungssysteme sorgen für effektive und kostengünstige Verwaltung. Die sorgfältige Planung sowohl von Umsatz- und Kostenstrukturen als auch von Werbemaßnahmen unterstützt den Geschäftserfolg. Dies alles sind Faktoren, die zu einer Minimierung der Risiken beim Handel mit Möbeln führen. III. Prognosebericht für das Jahr 2024 Zwar deutet sich im Jahr 2024 ein Rückgang der allgemeinen Inflationsraten an, dennoch werden die anhaltend hohen Preise und die damit einhergehende Konsumzurückhaltung auch in diesem Jahr den Geschäftsverlauf der Möbel AS deutlich negativ beeinflussen. Im ersten Quartal 2024 konnten die abgerechneten Umsätze des Vorjahres nicht erreicht werden, was als Resultat des niedrigeren Auftragsbestandes zum Jahreswechsel, verglichen mit dem Vorjahreszeitraum, gewertet werden kann. Kostenseitig setzen eine unternehmensweite Anhebung der Gehälter sowie Preissteigerungen im Bereich Raum- und Verwaltungskosten die Margen weiterhin unter Druck. Aufgrund dieser Entwicklungen muss aus heutiger Sicht davon ausgegangen werden, dass sich das Geschäftsergebnis des Wirtschaftsjahres 2024 gegenüber den Vorjahren verschlechtern wird, sollte es nicht zu einem signifikanten Anstieg der allgemeinen Konsumbereitschaft in Deutschland sowie einer Entspannung der hohen Preisniveaus kommen. Aufgrund der guten Liquidität und der hohen Eigenkapitalausstattung der Möbel AS Handels GmbH können wir aber überzeugt sein, dass das Unternehmen auch dieses herausfordernde Jahr gut meistern wird und arbeiten weiterhin unermüdlich daran, unseren Kundinnen und Kunden die beste Auswahl, Service und Qualität zu konsequent fairen Preisen zu bieten. IV. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. V. Forschung und Entwicklungsbericht Aufgrund des Tätigkeitsfeldes der Gesellschaft werden keine Entwicklungs- bzw. Forschungsarbeiten durchgeführt. Vl. Zweigniederlassungsbericht Die Gesellschaft unterhält keine Zweigniederlassungen.
Elztal, den 03. Mai 2024 Thilo Wenig Bilanz zum 31.12.2023AKTIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.12.2023
Anhang zum 31.12.2023
A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) i. d. F. des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt und nach der für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266 und 275 HGB vorgeschriebenen Form gegliedert. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt; es ist der Struktur des Unternehmens angemessen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Anlagevermögen Die Bewertungsmethoden werden grundsätzlich gegenüber dem Vorjahr beibehalten. Die Bewertung der Vermögens- und Schuldposten trägt allen erkennbaren Risiken nach den Grundsätzen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung. Immaterielle Vermögensgegenstände Die Zugänge wurden im Berichtsjahr gemäß § 255 HGB mit den Anschaffungskosten bewertet und linear auf die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung wurde im Zugangsjahr zeitanteilig vorgenommen. Ein Anlagespiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt. 2. Umlaufvermögen Vorräte Waren werden zu Anschaffungskosten bzw. den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Als Anschaffungskosten werden die Einkaufspreise zu Grunde gelegt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und verminderter Verwertbarkeit (z. B. bei Ausstellungsstücken) ergeben, werden in angemessenem und ausreichendem Umfang vorgenommen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Nennwert bilanziert. Mögliche Ausfallrisiken sind durch angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Eine Pauschalwertberichtigung wurde in Höhe von 1 % des Nettoforderungsbestandes vorgenommen. Sonstige Vermögensgegenstände und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Ansprüche aus einer Mietkaution von 1.500,00 EUR enthalten, die eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr besitzt. Weiterhin bestehen folgende Beträge, die nach § 268 Abs. 4 Satz 2 HGB erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstehen:
3. Rechnungsabgrenzungsposten Nachdem § 250 Abs. 1 S. 2 HGB (a.F.) durch das BilMoG aufgehoben wurde erfolgt der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen nach der Nettomethode. 4. Rückstellungen Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden auf Basis des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) angesetzt. Die Bewertung erfolgte nach § 253 Abs. 1 S. 3 HGB. Danach sind Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruches bestimmt, bilanziell wie wertpapiergebundene Versorgungszusagen zu bewerten, obwohl die Ansprüche aus einer Rückdeckungsversicherung formal keine Wertpapiere des Anlagevermögens im Sinne des § 266 Abs. 2 HGB sind. Eine Rückdeckungsversicherung ist als leistungskongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihr erfolgenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch der Zeitpunkt deckungsgleich sind mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten. Der Zeitwert des Deckungsvermögens zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 1.154. Die sonstigen Rückstellungen werden gemäß § 253 Abs. 1 HGB in der Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag ungewissen Verbindlichkeiten zu erfüllen. Künftige Preis- und Kostensteigerungen (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB) sind zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten neben der Tantiemerückstellung Rückstellungen für die Urlaubsverpflichtungen und Zeitguthaben, die Verpflichtungen für Arbeitnehmerprovisionen sowie die Abschluss- und Prüfungskosten. Ebenso wurden Rückstellungen für Gewährleistung und Prozesskosten gebildet. 5. Verbindlichkeiten Eine nähere Erläuterung erfolgt durch den nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel. Verbindlichkeiten in fremder Währung soweit vorhanden wurden mit dem Wechselkurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder dem höheren Stichtagskurs umgerechnet. Unter den sonstigen Verbindlichkeiten ist eine Vorsteuerminderung aufgrund der Boniforderungen in Höhe von TEUR 79 enthalten, die rechtlich erst im Jahr 2024 entsteht (§ 268 Abs. 5 Satz 3 HGB). Im Rahmen des Bilanzausweises erfolgt im Berichtsjahr die offene Absetzung der erhaltenen Anzahlungen nach § 268 Abs. 5 S. 2 HGB von den Vorräten. Nachdem § 250 Abs. 1 S. 2 HGB a.F. durch das BilMoG aufgehoben wurde, erfolgt der Ausweis der erhaltenen Anzahlungen nach der Nettomethode. Im Rahmen des Verbindlichkeitenspiegels werden die erhaltenen Anzahlungen jedoch weiterhin mit dem Bruttowert zum Ansatz gebracht. Unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber der Möbelvertrieb Wenig GmbH & Co. KG aus dem gewöhnlichen Geschäftsverkehr in Höhe von TEUR 603 enthalten. Die Verbindlichkeiten wurden in der Bilanz nicht gesondert ausgewiesen. Ein Verbindlichkeitenspiegel ist auf gesondertem Blatt beigefügt. 6. sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB sind, bestehen in den zukünftigen Mietverpflichtungen für die einzelnen Filialen. Dabei ist mit einer Gesamtbelastung bis Ende der Grundmietzeit von ca. 8,5 Mio. EUR zu rechnen. Zum Bilanzstichtag bestehen Avalverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 56. C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren i. S. des § 275 (2) HGB aufgestellt worden. Im Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 57 und periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 sowie außerordentliche Aufwendungen in Höhe von TEUR 27 enthalten. In den Zinsaufwendungen sind Zinsen für die Erfüllung der Pensionsverpflichtung in Höhe von TEUR 19 enthalten. Die Steuern vom Einkommen und Ertrag betreffen im Wesentlichen das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Der Steueranteil auf die periodenfremden Erträge bzw. periodenfremde Aufwendungen ist zu vernachlässigen. D. Angaben zum Jahresergebnis und zur Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Die Vermögenslage ist gegenüber dem Vorjahr konstant. Das wirtschaftliche Eigenkapital ist mit TEUR 17.911 (Vorjahr: TEUR 18.292) nahezu auf Vorjahresniveau E. Ergänzungsbericht 1. Wirtschaftliche Grundlagen Zweck des Unternehmens ist der Betrieb eines Gewerbes, dessen Gegenstand gerichtet ist auf: a) Einzel- und Großhandel sowie die Herstellung aller Gegenstände des Wohnbedarfs, insbesondere von Möbeln aller Art, technischen Haushaltsgeräten sowie Elektroartikeln aller Art, Teppichen und ähnlichem, sowie alle damit zusammenhängenden Geschäfte. b) Die Gesellschaft kann auch andere Geschäfte betreiben. Sie kann im In- und Ausland Unternehmen erwerben, veräußern, pachten oder verpachten, sie kann Zweigniederlassungen errichten und alle Geschäfte betreiben, die geeignet sind, den Zweck der Gesellschaft und ihre Unternehmen zu fördern. 2. Der Geschäftsführung gehören folgende Personen an: Gernot Wenig (bis 30.11.2023) Michael Möllering Thorsten Wenig (ab 01.12.2023) Thilo Wenig (ab 01.12.2023) Die Geschäftsführer Gernot Wenig, Thorsten Wenig und Thilo Wenig sind alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Der Geschäftsführer Michael Möllering ist ebenfalls alleinvertretungsberechtigt, jedoch nicht von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. 3. Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde im Anhang darauf verzichtet, die Gesamtbezüge der Organe anzugeben. 4. Im Geschäftsjahr sind durchschnittlich 242 Arbeitnehmer (Vorjahr: 239) beschäftigt worden. Davon entfallen auf:
5. Es bestanden in 2023 neben dem Verwaltungsbüro in Elztal-Rittersbach folgende Filialen: § Baden-Baden (Verwaltung) § Singen § Kuppenheim § Oberjettingen § Landau § Pirmasens § Sandhausen § Buchen § Schwäbisch Hall § Ellwangen § Bad Mergentheim § Bruchsal § Achern § Limburg an der Lahn § Alsfeld § Biblis § Mosbach 6. Für das Berichtsjahr ergibt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von EUR 578.898,97. Es wird vorgeschlagen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Elztal-Rittersbach, den 03. Mai 2024 Thilo Wenig Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 29.08.2024 festgestellt. Das Jahresergebnis wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Anlagenspiegel 31.12.2023
Fortsetzung Anlagespiegel
Fortsetzung Anlagespiegel
Verbindlichkeitenspiegel 31.12.2023
Bestätigungsvermerk zum 31.12.2023An die Möbel AS Handels GmbH, Elztal-Rittersbach Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Möbel AS Handels GmbH, Elztal-Rittersbach - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Möbel AS Handels GmbH, Elztal-Rittersbach, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Baden-Baden, den 12. Juli 2024 JU-GmbH
Huber, Wirtschaftsprüfer Neu, Wirtschaftsprüfer |
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