Kerry Biotech GP GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Trevor Horan seit 19.12.2017 | Geschäftsführer |
Ahikar Denier seit 19.12.2017 | Geschäftsführer |
Ronan Deasy seit 19.12.2017 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Kerry Group B.V. | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
KERRY Ingredients GmbHKleinheubach/MainJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr 2015A. Darstellung des Geschäftsverlaufs1. Branchen- und Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Die veröffentlichten Zahlen des statistischen Bundesamtes in Wiesbaden weisen für die gesamtwirtschaftliche Lage 2015 ein im Vergleich zum Vorjahr mit +1,7 % gestiegenes Bruttoinlandsprodukt (preisbereinigt) aus. Dies liegt leicht über dem Jahresdurchschnitt der Jahre 2004 - 2014 (1,3 %). Mit einem Anstieg der gesamten Konsumausgaben der privaten Haushalte (+2,0 %) sind auch die Konsumausgaben privater Haushalte für Nahrungsmittel, Getränke und Tabakwaren um 2,1 % gestiegen (preisbereinigt). Der Erfolg des Unternehmens wird maßgeblich dadurch beeinflusst werden, weiterhin die Fähigkeit zu besitzen, Preissteigerungen im Rohstoffbereich am Markt weitergeben zu können. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die Umsatzerlöse im Geschäftsjahr 2015 betrugen T€ 40.459 und damit T€ 586 oder 1,4% weniger als im Vorjahr; hierfür waren im Wesentlichen gesunkene Rohstoffkosten verantwortlich, die in der Regel an die Kunden weitergegeben werden, sowie leicht gesunkene Produktionskapazitäten. Zum Ende des Geschäftsjahres 2015 war der Auftragsbestand als gut zu bezeichnen. 3. Produktion An unseren zwei Produktionsstandorten fertigen wir Basiserzeugnisse für Nahrungsmittel für industrielle Abnehmer in den Bereichen Panaden-Systeme, Teigwaren-Mischungen und Coating-Systeme. Panadensysteme werden in den beiden Werken Kleinheubach/Bayern und Heiligengrabe/Brandenburg, die Teigwaren-Mischungen und Coating-Systeme hingegen nur im Werk Heiligengrabe/Brandenburg hergestellt. Im Berichtsjahr wurden rund 40.200 t Panaden (Vorjahr rund 42.300 t) hergestellt. Die verfügbaren Produktionskapazitäten waren damit etwas weniger stark ausgelastet als im Vorjahr. Daneben wurden rund 2.700 t (Vorjahr rund 2.600 t) Teigwaren-Mischungen sowie 380 t gecoatete Panaden (Vorjahr rund 300 t) gefertigt. Unsere modernen Produktionsanlagen repräsentieren den aktuellen Stand der Technik und ermöglichen somit eine Fertigung nach den höchsten Qualitätsstandards. Unsere Produktionsanlagen arbeiteten überwiegend im Schichtbetrieb. Alle Produktionsstätten sind nach BRC (British Retail Consortium) und AIB (American Industrial Bakery) zertifiziert. Des Weiteren sind einzelne Werke zertifiziert nach Koscher (Lebensmittel die nach den jüdischen Speisegesetzen erlaubt sind), Halal (Lebensmittel die nach den islamischen Speisegesetzen erlaubt sind) und Bio (EG-Richtlinie Nr. 2092/91). 4. Beschaffung Die weltweite Beschaffung der notwendigen Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, sowohl von nationalen als auch von internationalen Lieferanten, wird von dem Zentraleinkauf der Kerry Gruppe in Irland organisiert. Der Zentraleinkauf verhandelt auch globale Beschaffungsabkommen. Internationale Serviceleistungen wie Flüge, Mietwagen oder Kreditkarte werden ebenfalls zentral von der Kerry Gruppe in Irland weltweit verhandelt. Bevor unsere Rohstoffe in unsere modernen Hochregallager bzw. Siloanlagen eingelagert werden, erfolgt die größtenteils in unserem eigenen Labor vor Ort vorgenommene Untersuchung nach neuesten Qualitäts- und Hygieneanforderungen. Besondere Untersuchungen werden dabei im Bedarfsfall auch in externen Laboren durchgeführt. Die Qualitätssicherung und Rückverfolgbarkeit der Einsatzgüter hat in unserer Unternehmensgruppe einen besonders hohen Stellenwert. 5. Investitionen Im Geschäftsjahr 2015 wurden Investitionen in das Sachanlagevermögen in Höhe von T€ 184 (Vorjahr T€ 407) getätigt. Im Wesentlichen handelt es sich dabei um kleinere Ergänzungen und Erweiterungen der maschinellen Anlagen in Kleinheubach und Heiligengrabe. 6. Finanzierung Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt durch Rückflüsse aus dem laufenden Geschäftsbetrieb, sowie über Darlehen, die durch die Kerry Group B.V., Almere, Niederlande, und der Kerry Group Financial Services, Tralee, Irland, zur Verfügung gestellt werden. Die Gesellschaft hat aufgrund eines bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Muttergesellschaft Kerry Food GmbH, Kleinheubach, eine Verpflichtung zur Abführung des erwirtschafteten Gewinns. Die Liquidität des Unternehmens reicht zur Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen aus. Währungsrisiken bestehen nur in geringem Umfang, da die Geschäfte der Gesellschaft im Wesentlichen in Euro abgewickelt werden. 7. Personal- und Sozialbereich Zum Ende des Berichtsjahres waren im Unternehmen 75 Mitarbeiter (Vorjahr 77) im Wesentlichen in den Bereichen Produktion, Vertrieb, Administration, Qualität und Logistik tätig. Daneben wurden von einigen Mitarbeitern auch noch unterstützende Funktionen für andere Gesellschaften der Kerry-Gruppe ausgeführt. Die Aufwendungen für Löhne und Gehälter betrugen im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 3.980 (Vorjahr T€ 3.791). Der Anteil der Löhne an der Position Löhne und Gehälter betrug 32,6 % (Vorjahr 34,7 %). Dabei handelt es sich im Wesentlichen um auf Zeiteinheiten basierende Entlohnungssysteme. Die Gesellschaft ist nicht tarifgebunden. Wir beschäftigen durchweg Mitarbeiter/-innen deren berufliche Qualifikation mindestens den Anforderungen des jeweiligen Arbeitsplatzes entspricht. Die Fluktuation in den Standorten Kleinheubach und Heiligengrabe kann generell als sehr gering bezeichnet werden. Bei den Zusagen zur betrieblichen Altersversorgung handelt es sich um Altvereinbarungen für Mitarbeiter aus dem Standort Kleinheubach sowie einige im Rahmen des Erwerbs eines Vertriebsrechts im Jahre 2004 übernommene Pensionsverpflichtungen. Die Firmenpolitik, keine neuen Pensionszusagen zu gewähren, bleibt abgesehen von dieser Ausnahme bestehen. 8. Umweltschutz Der komplette Kerry Konzern verpflichtet sich, alle Bereiche seines Geschäftes in einer, der Umwelt gegenüber, verantwortlichen und nachhaltigen Weise zu führen. Unser Anspruch ist es, alle anwendbaren Umweltgesetze einzuhalten, und bestrebt zu sein, die anerkannten Richtlinien eines vorbildlichen Umweltschutzes umzusetzen. Im Hinblick auf mögliche Umweltgefährdungen können unsere modernen Fertigungsanlagen und Einsatzstoffe als nicht besonders risikoträchtig bezeichnet werden. Deshalb waren im Berichtsjahr keine besonderen Maßnahmen oder Investitionen für den Umweltschutz notwendig. Die nur in geringen Mengen anfallenden Abfälle wurden durch lokale Entsorgungsunternehmen entsorgt oder der Verwertung zugeführt. 9. Rechtliche Verhältnisse/Wichtige Vorgänge des Geschäftsjahres Es haben sich keine wesentlichen Veränderungen ergeben, über die zu berichten wäre. B. Forschung und EntwicklungEin Hauptfaktor für den Erfolg unseres Unternehmens ist es, aktuellen und erwarteten zukünftigen Marktbedürfnissen durch permanente Anpassung bestehender Produkte sowie der Entwicklung neuer Produkte Rechnung zu tragen. Dabei profitieren wir von dem weitverzweigten Netzwerk der Kerry-Gruppe in diesem Bereich. Kostengünstige Lösungen liegen weiterhin verstärkt im Trend. Am 6. Dezember 2005 wurde rückwirkend zum 1. Januar 2005 der mit der Schwestergesellschaft Kerry Tukania Proca GmbH bestehende Servicevertrag über die Wahrnehmung von Forschungs- und Entwicklungsaufgaben auf die Kerry Group Services International Ltd., Tralee, Irland, übertragen. Die Kerry Tukania Proca GmbH wird jedoch auch zukünftig für die Berichtsgesellschaft im Bereich Forschung und Entwicklung tätig sein. Für diese Leistungen entrichtet die KERRY Ingredients GmbH, Kleinheubach, eine Lizenzgebühr an die Kerry Group Services International Ltd.. Die Kerry Group Services International Ltd. bedient sich unter anderem der Kerry Tukania Proca GmbH als Ressource für die Forschungs- und Entwicklungstätigkeit. C. Darstellung der Lage1. Ertragslage Bei Informationen über Umsatzerlöse und Ergebnis haben wir im Abschluss für 2014 bereits die Ist-Werte für 2015 angegeben. Hieraus ergaben sich keine Änderungen bei Umsatzerlösen und Ergebnis. Der erwirtschaftete Jahresüberschuss vor Gewinnabführung betrug im Berichtsjahr T€ 374. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ -6.926) um T€ 7.316 auf T€ 390 gestiegen. Die Umsatzrentabilität (= Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit/Umsatzerlöse) verbesserte sich von -17,0 % im Vorjahr auf 1,0 % im Geschäftsjahr 2015. Das EBIT ist im Vergleich zum Vorjahr (T€ -3.961) um T€ 7.538 auf T€ 3.580 hochgegangen. Wesentlich für die günstige Entwicklung der Umsatzrentabilität und des EBIT sind verminderte sonstige betriebliche Aufwendungen. Im Vorjahr waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen durch ca. Mio. € 3,6 höhere Managementumlagen sowie einem Verlust aus dem Abgang des Gebäudes in Rodgau von Mio. € 1,5 erhöht, insbesondere da im Gegensatz zum Vorjahr keine Verluste aus Anlagenabgang erzielt wurden. Des Weiteren hat sich die Gewinnabführung der SUCREST GmbH positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Während im Vorjahr die Tochtergesellschaft einen Verlust in Höhe von T€ 1.089 erwirtschaftete und dieser ausgeglichen werden musste, erhielt die Gesellschaft im Berichtsjahr 2015 einen Gewinn in Höhe von T€ 349 von der Tochtergesellschaft ausgeschüttet. Der Zinsaufwand aus der Finanzierung des Kaufpreises der Anteile an der SUCREST GmbH war gegenüber dem Vorjahr leicht erhöht. Insgesamt verschlechterte sich das Zinsergebnis um T€ 225. Unter Einbeziehung des Beteiligungsergebnisses jedoch hat sich das Finanzergebnis im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.214 verbessert. 2. Finanzlage Der Finanzmittelbestand (Cashpooling) betrug zum Ende des Berichtsjahres T€ 8.708 (Vorjahr T€ 3.912) und wurde unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen ausgewiesen. Eigenkapital und langfristige Verbindlichkeiten übersteigen, wie im Vorjahr, das Anlagevermögen (123 %, Vorjahr 122 %), damit wurde die "goldene Finanzierungsregel" erneut eingehalten. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug T€ 4.886 (Vorjahr: T€ -5.984), was im Wesentlichen auf den im Berichtsjahr erwirtschafteten Jahresüberschuss gegenüber einem Jahresfehlbetrag aus dem Vorjahr zurückzuführen ist. Durch den positiven Cashflow im Geschäftsjahr 2015 und die Möglichkeit, auf Mittel aus dem Konzern zugreifen zu können, ist die Zahlungsfähigkeit mittelfristig gewährleistet. 3. Vermögenslage Die Aktiva des Unternehmens sind durch einen hohen prozentualen Anteil des Anlagevermögens (insbesondere Finanzanlagen) gekennzeichnet. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme stieg im Berichtsjahr auf 76,1 % (Vorjahr 74,1 %). Der Wertberichtigungsfaktor für das Anlagevermögen stieg leicht von 81,4 % im Vorjahr auf 83,0 % im Berichtsjahr. Die verhältnismäßig niedrige Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr unverändert bei 1,0% geblieben. Aufgrund des Ergebnisabführungsvertrages ist die Eigenkapitalquote durch die sich ändernde Bilanzsumme geprägt. Gegenüber dem Bilanzstichtag des Vorjahres sanken die Verbindlichkeiten und Rückstellungen um T€ 2.707. Dies ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass zum Jahresende die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen geringer ausfielen und der Tatsache, dass aufgrund des Gewinnabführungsvertrages mit der SuCrest GmbH eine Forderung eingestellt werden konnte, während im Vorjahr daraus eine Verbindlichkeit resultierte. Die Darlehensverbindlichkeiten mit verbundenen Unternehmen blieben unverändert. D. Berichterstattung nach § 289 Abs. 2 HGBBis zur Erstellung dieses Lageberichtes sind der Geschäftsleitung keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres bekannt geworden. E. PrognoseberichtDurch die unveränderte Wettbewerbssituation bleibt der hohe Margendruck bestehen. Wir sehen deshalb nur in geringem Umfang Steigerungsmöglichkeiten in Umsatz und Ergebnis. Das Geschäftsjahr 2016 verläuft bisher wie erwartet und liegt auf Vorjahresniveau. Besondere Einflussfaktoren liegen bisher nicht vor, einzig die Gewinnabführung der SUCREST GmbH kann maßgeblich das Ergebnis beeinflussen. Aufgrund der angespannten Lage in wichtigen Exportmärkten in Europa steht auch die Nahrungsmittelindustrie weiterhin unter Druck. Preiserhöhungen aufgrund gestiegener Kosten werden vom Handel abgelehnt oder nur zeitverzögert akzeptiert. Durch den dadurch entstehenden Margendruck sehen wir nur geringes Steigerungspotenzial. Für das Geschäftsjahr 2016 gehen wir von einem Umsatz von rund Mio. € 40 und einem leicht positivem Ergebnis aus. F. Risikobericht1. Risikomanagement In Zusammenarbeit mit unabhängigen Beratern und Versicherungen führt die Kerry Gruppe im Rahmen eines Risk-Management Programms regelmäßige Untersuchungen im Hinblick auf Risiken durch. Der Fokus liegt dabei auf Feuersicherheit, Risiken aus dem Faktor Mensch, Diebstahlsicherheit und Betriebsunterbrechungsrisiken. International anerkannte Institutionen wie AIB oder BRC auditieren darüber hinaus jährlich die Qualitätssicherheit unserer Produktionsanlagen und Produktionsprozesse. Signifikante Risiken sind, soweit möglich, weitgehend durch entsprechende Versicherungen auf Konzernebene abgedeckt. Aus heutiger Sicht sind konkrete Bestandsgefährdungspotentiale des Unternehmens nicht zu erkennen. Segmentspezifische Lebensmittelkrisen (wie z. Bsp. die Vogelgrippe im Jahr 2006) haben deutlich gemacht, dass man bestimmte Risiken im Bereich der Lebensmittelproduktion niemals ganz ausschließen kann. Eine Quantifizierung der Effekte aus diesen Risiken ist sehr problematisch, da aus der Erfahrung heraus Umsatzrückgänge in einem Technologie/Marktbereich mit Zuwächsen in anderen Segmenten zum großen Teil wieder ausgeglichen werden konnten. 2. Risiken aus Finanzinstrumenten Fremdwährungsrisiken spielen als typische Preisänderungsrisiken für unser Unternehmen keine Rolle, da alle Umsätze in EUR an die deutsche Betriebsstätte der Kerry Ingredients & Flavours Limited, Dublin, Irland, fakturiert werden. Potentielle Ausfallrisiken von Forderungen wurden soweit bekannt in angemessenen Rahmen durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Mit dem Tochterunternehmen SUCREST GmbH besteht ein Ergebnisabführungsvertrag. Neben dem Risiko, Verluste dieser Gesellschaft ausgleichen zu müssen, besteht das Risiko, dass die Anteile aufgrund dauerhafter Wertminderung abgewertet werden müssen. Zurzeit gibt es hierfür keine Anzeichen. Aufgrund des im Jahre 2004 mit der Kerry Ingredients Holding (Germany) GmbH, Kleinheubach (jetzt Kerry Food GmbH), abgeschlossenen Gewinnabführungsvertrages wird sich die Eigenkapitalausstattung zumindest kurzfristig nicht ändern. Die von der Kerry Group B.V., Almere, Niederlanden und Kerry Group Financial Services, Tralee, Irland, gewährten Darlehen haben eine kurzfristige Laufzeit und werden von Beginn regelmäßig verlängert. Wir gehen davon aus, dass dieses auch zukünftig so praktiziert wird. Eine sofortige Rückzahlung wäre nicht finanzierbar. Da sich die Zinsen für Konzerndarlehen an Marktzinsen orientieren, kann auch hier ein gewisses Risiko nicht ausgeschlossen werden. Wir beobachten die Entwicklung jedoch sehr genau, um bei Bedarf der Situation angepasste Maßnahmen ergreifen zu können. Notwendige liquide Mittel wurden bisher immer in ausreichendem Maße durch den Konzern zur Verfügung gestellt, sofern sie nicht durch die laufende Geschäftstätigkeit zugeflossen sind. Davon ist auch in Zukunft auszugehen. Auch im Geschäftsjahr 2014 ist die Fähigkeit, finanziellen Verpflichtungen termingerecht nachzukommen stets gegeben gewesen. G. Bericht über ChancenInsbesondere im Bereich gecoatetes/vorgetoastetes Paniermehl sehen wir weiter gute Absatzchancen. In 2014 wurde hierfür bereits eine neue Produktionslinie in Betrieb genommen, um diesen Bereich auszubauen. Produktionssteigerungen liegen im mittleren zweistelligen Bereich, wenn auch dieser nicht wesentlich für die Gesellschaft ist. Des Weiteren erwarten wir Synergieeffekte auf der Kostenseite durch die Zusammenlegung bestimmter Verwaltungsbereiche mit der SUCREST GmbH, Hochheim. H. GesamtaussageRisiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Marktumfeld und dem hohen Margendruck bei unseren Produkten. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.
Kleinheubach, den 30. September 2016 Stan McCarthy, Geschäftsführer Brian Mehigan, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015
Anhang für das Geschäftsjahr 20151 Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDer Jahresabschluss der KERRY Ingredients GmbH, Kleinheubach, für das Geschäftsjahr 2015, wurde unter Anwendung der Vorschriften des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen GmbH gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Gleichartige Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden je Unternehmen saldiert dargestellt. Dagegen werden ungleichartige Forderungen gegen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen separat ausgewiesen. 2 Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine betriebsindividuelle Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der Gewerblichen Schutz- und ähnlichen Rechte beträgt aufgrund der Laufzeit dieser Rechte 3 bis 15 Jahre. Der Firmenwert wird über 15 Jahre abgeschrieben, da wir davon ausgehen, dass uns der erworbene Mehrwert einen Vorteil gegenüber der Konkurrenz über diesen Zeitraum verschafft. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (Nutzungsdauer zwischen drei und 50 Jahren) angesetzt. Im Geschäftsjahr 1999 wurde eine steuerliche Sonderabschreibung nach dem Fördergebietsgesetz auf die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens in der Betriebsstätte Heiligengrabe/Wittstock vorgenommen Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert von mehr als € 150,00 bis einschließlich € 1.000,00 werden als Sammelposten aktiviert und linear auf 5 Jahre abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Anschaffungswert bis einschließlich € 150,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Werthaltigkeit der Anteile an verbundenen Unternehmen ist aufgrund der Ertragssituation der Tochtergesellschaft SUCREST GmbH gegeben. Die Bewertung der Gegenstände des Vorratsvermögens erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungs- und Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Als Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden die Einstandspreise zuzüglich Anschaffungsnebenkosten und abzüglich Anschaffungskosten-minderung (Skonti, Boni) angesetzt. Als Herstellungskosten der fertigen Erzeugnisse werden Material- und Fertigungseinzelkosten, Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie produktionsbezogene und allgemeine Verwaltungskosten im angemessenen Umfang aktiviert. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten abzüglich aller erforderlichen Wertberichtigungen angesetzt. Die auf Euro lautenden Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die in Pensionsrückstellungen enthaltenen Pensionsverpflichtungen werden mit dem Deckungsvermögen saldiert. Als Deckungsvermögen im Sinne des § 246 Abs. 2 HGB wird eine Rückdeckungsversicherung behandelt, deren Ansprüche an die Versorgungsberechtigten verpfändet und dem Zugriff Dritter entzogen sind. Rückstellungen für Pensionen auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005G von Prof. Dr. Heubeck bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 3,89 % p. a., für die Anpassung der Rentenbezüge wird von einer Steigerung von 2,25 % p. a. ausgegangen. Das Wahlrecht des Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, den Erhöhungsbetrag aufgrund der Umstellung auf die Vorschriften des BilMoG über 15 Jahres zu verteilen, ist nicht in Anspruch genommen worden, sodass der Unterschiedsbetrag bereits im Geschäftsjahr 2010 in voller Höhe zugeführt wurde. Die sonstigen Rückstellungen wurden gebildet für ungewisse Verbindlichkeiten. Die Rückstellungen sind nach den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zu erwartenden Erfüllungsbetrag bemessen. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit ihrem Umrechnungskurs bei Rechnungsstellung oder dem höheren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. 3 Angaben zur Bilanz3.1 Anlagevermögen Die Gliederung des Anlagevermögens und seine Entwicklung im Geschäftsjahr sind in der Anlage zum Anhang dargestellt. Mit Kaufvertrag vom 07.09.2011 wurden sämtliche Geschäftsanteile an der SUCREST GmbH, Hochheim, zum Kaufpreis von Millionen € 53,6 erworben. Diese weist in der Bilanz zum 31. Dezember 2015 ein Eigenkapital von T€ 7.878 aus und erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung in Höhe von T€ 349. 3.2 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 2.934 (Vorjahr T€ 3.208), Forderungen aus dem konzerninternen Cashpooling gegen die Kerry Group Financial Services Ltd., Tralee, Irland in Höhe von T€ 8.708 (Vorjahr T€ 3.912) sowie Forderungen aus einem Darlehen an die SuCrest GmbH in Höhe von T€ 5.000 (Vorjahr T€ 5.000) enthalten. Forderungen gegen den Gesellschafter bestehen in Höhe von T€ 362 (Vorjahr: T€ 7.371) und resultieren im Wesentlichen aus Ansprüchen gemäß Ergebnisabführungsvertrag. Die Fristigkeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind wie folgt:
Bei den sonstigen Vermögensgegenständen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr handelt es sich um Aktivwerte von Lebensversicherungen zur Rückdeckung von Pensionsansprüchen, die nicht nach § 246 Abs. 2 HGB mit Pensionsverpflichtungen verrechnet werden können. Die an die Versorgungsberechtigten verpfändeten und dem Zugriff Dritter entzogenen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 50 sind saldiert mit den korrespondierenden Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 46 unter dem Aktiven Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung nach § 246 Abs. 2 HGB ausgewiesen. 3.3 Eigenkapital Das ausgewiesene Stammkapital in Höhe von € 30.677,51 entspricht dem umgerechneten Nennwert des im Handelsregister eingetragenen Stammkapitals in Höhe von DM 60.000,00. 3.4 Rückstellungen Die Rückstellungen für Pensionen betreffen entsprechend Zusagen für insgesamt zehn Personen. Für die unter den Pensionsrückstellungen ausgewiesenen Verpflichtungen bestehen Rückdeckungsversicherungen in Höhe von T€ 351, die nicht nach § 246 Abs. 2 HGB verrechnet werden können. Dieses Vermögen wird unter den "sonstigen Vermögensgegenständen" ausgewiesen. Deckungsvermögen in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 205) ist mit Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 46 (Vorjahr: T€ 206) verrechnet worden und wird unter der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen enthalten insbesondere Posten für ausstehende Rechnungen und Personalkosten. 3.5 Verbindlichkeiten In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 75.051 (Vorjahr: T€ 77.365) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 1.753 (Vorjahr: T€ 2.970), Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von T€ 72.290 (Vorjahr: T€ 72.290), davon T€ 18.790 (Vorjahr: T€ 18.790) gegenüber der Kerry Group B.V., Almere, Niederlande und T€ 53.500 (Vorjahr: T€ 53.500) gegenüber der Kerry Group Financial Services, Tralee, Irland, sowie Zinsverbindlichkeiten aus diesen beiden Darlehen in Höhe von T€ 1.008 (Vorjahr: T€ 988), davon T€ 78 (Vorjahr: T€ 79) gegenüber der Kerry Group B.V., Almere, Niederlande und T€ 931 (Vorjahr: T€ 909) gegenüber der Kerry Group Financial Services, Tralee, Irland. Verbindlichkeiten gegenüber der Tochtergesellschaft SuCrest GmbH waren zum Jahresende nicht enthalten (Vorjahr: T€ 1.117). Die Darlehen sind unbesichert und der variable Zinssatz orientiert sich am EURIBOR für drei Monate. Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter lagen nicht vor (Vorjahr: T€ 0). Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst dargestellt:
Für die Verbindlichkeiten wurden keine Sicherheiten gestellt. Bei Verbindlichkeiten, die Warenlieferungen betreffen, bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. 3.6 Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestanden wie im Vorjahr nicht. 3.7 Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aufgrund von Miet- und Leasingverträgen ergeben sich sonstige finanzielle Verpflichtungen bis 2019 in Höhe von T€ 345. 4 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung4.1 Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Regionen und Tätigkeitsbereiche wie folgt: 4.1.1 Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Regionen Nach Änderung der Vertriebsstruktur zum 1. November 2010 und dem Verkauf aller Produkte an die deutsche Betriebsstätte der Kerry Ingredients & Flavours Limited, Dublin, Irland, werden alle Umsätze ab dem 1. November 2010 und somit auch im Geschäftsjahr 2014, im Inland erzielt. 4.1.2 Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
4.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen erstattete lokale Kosten von Gruppengesellschaften in Höhe von T€ 1.085 (Vorjahr: T€ 1.163). Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr ist auf verminderte Kosten und dadurch bedingt geringeren Erstattungen für sonstige konzerninterne Leistungen zurückzuführen. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von T€ 32 (Vorjahr: T€ 4) enthalten. Des Weiteren sind von den sonstigen betrieblichen Erträgen, aus der Auflösung von Rückstellungen, T€ 19 (Vorjahr: T€ 22) und für den Spitzenausgleich auf Vorjahre T€ 105 (Vorjahr: T€ 418) früheren Geschäftsjahren zuzuordnen. Die Berechnung der Lizenzgebühren eines Jahres beruht auf vorläufigen Daten und der Spitzenausgleich erfolgt dann im Folgejahr." 4.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten als wesentlichen Posten Kostenumlagen für Leistungen von Gruppengesellschaften (T€ 5.162; Vorjahr: T€ 8.785) und Aufwendungen für Strom, Gas, Wasser (T€ 1.632; Vorjahr: T€ 1.929). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind nur unwesentliche periodenfremde Aufwendungen enthalten. 4.4 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 217 (Vorjahr: T€ 227) enthalten. Zinsen in Höhe von T€ 2 (Vorjahr: T€ 8) aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen wurden mit den Erträgen aus der Zeitbewertung des Deckungsvermögens in Höhe von T€ 5 (Vorjahr: T€ 21) saldiert in dieser Position erfasst. 4.5 Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen an verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.403 (Vorjahr: T€ 3.265) enthalten. Weiterhin sind Zinsen in Höhe von T€ 6 (Vorjahr: T€ 5) aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen, für die kein Deckungsvermögen besteht, enthalten. 5 Sonstige Angaben5.1 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer
5.2 Angaben zu Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen Alle wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Geschäftsjahr 2015 erfolgten zu marktüblichen Bedingungen. Aus diesem Grund werden hier keine weiteren Angaben gemacht. 5.3 Gesamthonorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer Deloitte & Touche GmbH für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 68 und entfällt mit T€ 27 auf Abschlussprüfungsleistungen und mit T€ 41 auf Steuerberatungsleistungen. 5.4 Mitglieder der Geschäftsführung
Besondere Ressortverantwortlichkeiten der Geschäftsführer gibt es nicht. Im laufenden Geschäftsjahr wurden den Mitgliedern der Geschäftsführung keine Bezüge von der Gesellschaft gewährt. 5.5 Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Die Anteile an der Gesellschaft werden seit dem 01. Januar 2007 vollständig von der Kerry Food GmbH, Kleinheubach, gehalten. Die Kerry Food GmbH ist ein verbundenes Unternehmen zur Kerry Group plc., Tralee, Irland. Die Kerry Group plc., Tralee, Irland, erstellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen. Der Konzernabschluss ist unter folgender Adresse erhältlich:
sowie am Sitz der Gesellschaft in Tralee, Irland. 5.6 Ergebnisabführung Laut Ergebnisabführungsvertrag vom 22. März 2004 der Kerry Ingredients Holding (Germany) GmbH sowie Verschmelzungsvertrag vom 18. Juli 2007 zwischen der Kerry Ingredients Holding (Germany) GmbH und ihrer alleinigen Gesellschafterin, der Kerry Food GmbH, ist diese verpflichtet, das Ergebnis abzuführen.
Kleinheubach, den 30. September 2016 Stan McCarthy Brian Mehigan Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2015
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KERRY Ingredients GmbH, Kleinheu-bach/Main, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buch-führung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungs-grundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage fiir unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss der KERRY Ingredients GmbH, Kleinheubach/Main, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Frankfurt am Main, 31. Oktober 2016 Deloitte
GmbH
Lüdke, Wirtschaftsprüfer Ludwig, Wirtschaftsprüfer |
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