Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
TROPACK Packmittel GmbH
Vor dem Polstück 8, 35633 Lahnau, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Eugen Sitter seit 28.3.2023 | Prokura |
Elena Hecker seit 28.3.2023 | Prokura |
Marco Nickel seit 22.1.2019 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 25.00% | |
S*** H******* S********* | 20.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
Gebhardt Holding GmbH | 55.00% |
GesellschafterBeta
Eigentümerstruktur und Kapitalverteilung des Unternehmens
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TROPACK Packmittel GmbHLahnauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtGeschäftsverlauf Das Geschäftsjahr 2023 war geprägt von dem anhaltenden Krieg zwischen Russland und Ukraine sowie der im Herbst 2023 begonnenen kriegerischen Auseinandersetzung zwischen Israel und der Hamas im Gaza-Streifen. In Folge dieser globalen geopolitischen Spannungen sind neben Risiken in den Lieferketten (Stichwort: Rotes Meer / Huthi) auch negative Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung spürbar. Besonders Deutschland als größter Absatzmarkt der TROPACK ist im Jahresverlauf 2023 von einer wirtschaftlichen Stagnation bei gleichzeitig hohen Inflationsraten geprägt. Trotz dieser negativen Rahmenbedingungen hat die TROPACK Packmittel GmbH das Geschäftsjahr 2023 positiv gestalten können, was sich in einem Umsatzwachstum von 6,3% bzw. 931 TEUR reflektiert. Das Geschäftsjahr konnte demnach mit einem Umsatz von 15.807 TEUR abgeschlossen werden. Markt und Branche Neben dem Automotive-Bereich haben im Jahr 2023 im Zuge der wirtschaftlichen Stagnation in den Kernmärkten Deutschland und Europa auch die Bereiche Standard-Verpackung und Export-Verpackung teilweise große Umsatzeinbußen zu verzeichnen. Diese konnten jedoch durch beachtliches Wachstum in den Segmenten Healthcare und Components mehr als kompensiert werden, was das Wachstum des Gesamtumsatzes von 6,3% ermöglichte. Im Jahr 2023 wurde die konsequente Positionierung der TROPACK als Hersteller von Trockenmittelprodukten für komplexe Anwendungen jenseits von Standardprodukten fortgesetzt. Ergebnisentwicklung Der beschriebene Umsatzmix schlug sich in einem niedrigeren Materialeinsatz nieder. Zur Reduktion des Materialaufwands hat insbesondere das rückläufige Geschäft mit margenschwachen Standardprodukten beigetragen. Der Wareneinsatz bezogen auf die Gesamtleistung sank damit um 24,8% im Vergleich zum Vorjahr. Das Rohergebnis erlangte 8.710 TEUR und verbessert sich damit deutlich zum Vorjahr. In Relation zur Gesamtleistung konnten im Jahr 2023 zudem die Gesamtkosten leicht gesenkt werden, was u.a. aus einer Reduktion der Personalkosten im Verhältnis zur Gesamtleistung resultiert. Im Jahr 2023 stellten die Personalkosten 21,8% der Gesamtleistung dar und beliefen sich auf 3.414 TEUR (in 2022: Personalkosten 22,8% der Gesamtleistung). Der Jahresüberschuss für das Jahr 2023 beläuft sich auf 2.500 TEUR, das EBIT hat 3.738 TEUR betragen. Investitionen Im Jahr 2023 wurde im Sachanalagevermögen erneut in die Erweiterung der Produktionskapazitäten für den Healthcare-Bereich investiert. Neben einer weiteren Stickpack-Maschine ist eine Wickelstation für Trockenbeutel auf Spule in Betrieb genommen worden, die es ermöglicht, den Automatisierungsanforderungen der Kunden gerecht zu werden. Mitarbeiter Im Jahr 2023 belief sich die Mitarbeiterzahl auf 70 Personen und bewegte sich somit auf einem vergleichbaren Niveau wie im Vorjahr (2022: 71 Personen). Vermögen und Finanzen Im Jahr 2023 ist die Bilanzsumme um 1.370 TEUR bzw. 16,4% auf 9.724 TEUR gestiegen. Das bilanzielle Eigenkapital der Gesellschaft wurde von 5.190 TEUR im Jahr 2022 auf 3.090 TEUR im Jahr 2023 gesenkt. Die bilanzielle Eigenkapitalquote liegt im Jahr 2023 bei 31,8% (2022: 62,1% Eigenkapitalquote). Im Jahr 2023 betrug der vereinfachte Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) 2.792 TEUR. Davon wurden Investitionen in Höhe von 314 TEUR getätigt. Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war jederzeit gegeben. Risikobericht Nach wie vor beschränken sich die Risiken der TROPACK Packmittel GmbH im Rahmen der laufenden Geschäftstätigkeit auf untrennbar mit unternehmerischem Handeln verbundene Risiken und übersteigen nicht ein gewöhnliches Maß. Das interne Risikomanagement ist sehr umfassend implementiert: alle Prozesse im Unternehmen werden regelmäßig auf deren Risiko hin auditiert und Maßnahmen zur Mitigation von identifizierten Risiken umgesetzt. Im Jahr 2023 bestanden keine auffälligen oder existenzgefährdenden Abhängigkeiten zu einzelnen Kunden oder Lieferanten. Da im Verkauf nach wie vor konsequent ausschließlich in Euro fakturiert wird, konnten Währungsrisiken gegenüber Debitoren ausgeschlossen werden. Im Einkauf wird eine aktive Währungsabsicherung durch Devisengeschäfte für das Währungspaar USD-EUR umgesetzt. Produkt-, Gebäude- und personenbezogene Risiken sind durch Versicherungen abgedeckt, welche die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft sehr umfangreich schützen und häufig auch im Vertrieb der Produkte in kritischen Segmenten (Healthcare und Components) von Kunden explizit gefordert werden. Lieferausfälle in Folge von Maschinenstillständen werden weiterhin durch die gezielte Erweiterung von Produktionskapazitäten, umfangreicher Maintenance des Maschinenparks sowie gezielter Modernisierung von Bestandsmaschinen und -komponenten vorgebeugt. Eine konservative Sourcing-Strategie, die durch eine Mehrlieferanten-Strategie und hohe Rohstoff-Sicherheitsbestände geprägt ist, beugt Lieferausfälle aufgrund von Defiziten in der Supply-Chain vor. Qualitätsmanagement Auch im Jahr 2023 grenzt sich die Gesellschaft über eine hohe Produkt- und Servicequalität ab, die sich aus einem umfangreichen Qualitätsmanagement ableitet, welches fortlaufend Verbesserungen in der Prozesslandschaft der TROPACK implementiert. Das Überwachungsaudit der DIN-CERTCO (Konformität Trockenbeutel nach DIN-55473) sowie das Rezertifizierungs-Audit durch den TÜV Rheinland (Konformität ISO 9001:2015) wurden ebenso erfolgreich abgeschlossen wie externe Kundenaudits global agierender Großkunden aus den Bereichen Healthcare, Components und Defence. Eine Zertifizierung gem. der Standards IATF 16949 und ISO 14001 ist nach wie vor nicht kurzfristig geplant, da relevante Anforderungen aus diesen Normen in Absprache mit unseren Kunden im bestehenden Qualitätsmanagement-System fortlaufend implementiert werden. Maßnahmen im Bereich des Umweltmanagements werden unter Einbindung von Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und weiteren Stakeholdern umfangreich umgesetzt und sind zentraler Bestandteil der Unternehmensziele. Ausschau Die wirtschaftlichen Aussichten für den absatzstärksten Markt Deutschland sind auch für das Jahr 2024 negativ: das Wirtschaftsministerium prognostiziert ein "dramatisch schlechtes" Wachstum von 0,2%; die Bundesbank erwartet, dass die deutsche Wirtschaft "bestenfalls stagniert" (Quellen: Bundesregierung, Bundesbank). Auch für den wichtigen Absatzmarkt EU, der bereits schwächer als erwartet in das Jahr 2024 gestartet ist, wurde die Wachstumsprognose für 2024 von 1,3% auf 0,9% nach unten korrigiert (Winterprognose Europäische Kommission, 15.02.2024). Für die TROPACK bedeutet dies, dass vermutlich die Bereiche Standard-Verpackungen, Export-Verpackungen und Automotive-Bauteile auch im Jahr 2024 unter Druck stehen werden und die bereits im Jahr 2023 rückläufigen Umsätze in diesen Produktsegmenten weiter sinken könnten. Diesem Trend versucht die Gesellschaft durch fokussiertes Wachstum in den Bereichen Healthcare und Components entgegenzuwirken, so dass trotz des widrigen volkswirtschaftlichen Umfelds die Gesellschaft für das Jahr 2024 ein moderates Umsatzwachstum und einen stabilen Jahresüberschuss anvisiert.
Lahnau-Waldgirmes 29.04.2024 gez. Marco Nickel, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferung und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigung berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalberichtigung in Höhe von 0,5% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht. Vorräte Die Rohstoffe wurden einer Wahrhaftigkeitsprüfung unterzogen. Marktpreis- und witterungsbedingt wurden einige Rohstoffe neu bewertet. Die entsprechende Wertberichtigung beträgt -142.500,43 EUR (Vorjahr: -134.000,00). Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft beträgt 90.000,00 EUR. Die Kapitalrücklage beträgt unverändert ebenfalls 90.000,00 EUR. Im Berichtsjahr wurden aus dem Gewinnvortrag, der Gewinnrücklage und dem Jahresüberschuss 2022 eine Dividende in Höhe von 4.600.000,00 EUR an die Gesellschafter ausgeschüttet. Der verbleibende Betrag von 409.635,48 EUR wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind Rückstellungen für Aufbewahrung und Personalkosten einschließlich Urlaubsrückstellungen sowie Gewährleistungsrückstellungen enthalten. Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Die bilanzierten Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 285.680,00 EUR (Vorjahr: 219.322,64 EUR). Für Bankdarlehen besteht ein Grundpfandrecht von 2.500.000 EUR auf die Betriebsimmobilie. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter betragen 667.000,00 EUR (Vorjahr: 667.000,00) und haben eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von 1.334.000,00 EUR (Vorjahr: -,-- EUR) gewährte Darlehen von nahestehenden Personen zur Refinanzierung der Auflösung von Gewinnrücklagen enthalten. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu 5 Jahren. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Fremdwährungsposten wurden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Stichtag umgerechnet. Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen Erträge aus Währungsumrechnung. Sonstige Angaben Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 70. Es bestehen keine wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen. Im Berichtsjahr wurden die Geschäfte von Herr Marco Nickel geführt. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDer Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen. sonstige Berichtsbestandteile
gez. Marco Nickel Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 29.04.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TROPACK Packmittel GmbH, Lahnau, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TROPACK Packmittel GmbH, Lahnau, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, den 30. April 2024 PKF
Riedel Appel Hornig GmbH
gez. Dieter Wilhelm, Wirtschaftsprüfer gez. Franz-Josef Appel, Wirtschaftsprüfer |
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