ECOSOIL COMPACTION EQUIPMENT LTD.
Selbe AdresseVermietung von Baumaschinen und -geräten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Uwe Jaeschke seit 22.10.2024 | Prokura |
Gernot Rohark seit 29.7.2016 | Prokura |
Ute Klante seit 29.7.2016 | Prokura |
Tilo Axel Bretfeld seit 2.7.2015 | Geschäftsführer |
Hans- Hermann Dr. Hüttemann seit 28.7.2010 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
ECOSOIL Ost GmbHSenftenbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.-31.12.2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die ECOSOIL Ost GmbH, Senftenberg, - im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt- ist geschäftsansässig am Laugkfeld 29, 01968 Senftenberg, und unter der Registernummer HRB 8457 im Handelsregister am Amtsgericht Cottbus eingetragen. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz zum 31.12.2023 wurde nach § 266 HGB, die der Gewinn- und Verlustrechnung nach § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren) vorgenommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB). Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinienumsetzungsgesetzes (BilRUG) vorgenommen. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Bewertung erfolgt gemäß den §§ 252 ff. HGB und den Sondervorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB und gemäß § 252 Abs.1 Nr. 2 HGB unter der Prämisse der Unternehmensfortführung (going-concern-Prinzip). Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 Jahren bewertet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen auf Sachanlagen sind nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer von 1 bis 10 Jahren der einzelnen Gegenstände bemessen. Zugänge mit einem Anschaffungswert von € 250,00 bis € 800,00 werden als geringwertiges Wirtschaftsgut aktiviert und sofort abgeschrieben. Die Sammelposten aus den Jahren vor 2022 laufen planmäßig aus. Die Bewertung des Vorratsvermögens erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Der Herstellungskostenansatz bei den unfertigen Erzeugnissen beinhaltet neben den Einzelkosten auch Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie einen Verwaltungskostenaufschlag. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 % auf die Forderungen Rechnung getragen. Bankguthaben und Kassenbestände werden zu Nominalwerten angesetzt (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB). Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet. Auf den Ansatz von aktiven latenten Steuern wurde verzichtet. Aktivische Unterschiedsbeträge aufgrund abweichender Wertansätze in Handels- und Steuerbilanz bestehen ausschließlich im Bereich der Pensionsrückstellungen. III. Angaben zur Bilanz Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagengegenstände im Jahre 2023 ist in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in einem Umfang von T€ 1 (Vj. T€ 58). Es sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 41 (Vj. T€ 29) und sonstige Vermögensgegenstände in Höhe von T€ 21 (Vj. T€ 21) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Das gezeichnete Kapital beträgt T€ 30. Die in der Bilanz ausgewiesenen Pensionsverpflichtungen sind mit dem Erfüllungsbetrag, der sich gemäß Gutachten nach § 253 Abs. 2 HGB unter Verwendung des Zehnjahresdurchschnittszinssatzes ergibt, bewertet. Bei Anwendung eines Siebenjahresdurchschnittszinssatzes ergäbe sich ein um T€ 0,4 erhöhter Rückstellungsbetrag. Nach § 253 Abs. 6 Satz 2 HGB dürfen Gewinne nur ausgeschüttet werden, soweit die Summe der verbleibenden, frei verfügbaren Eigenkapitalbestandteile diesen Unterschiedsbetrag deckt. Der Rückstellungsbewertung liegen die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck zugrunde. Der veranschlagte Rechnungszins beträgt 1,74 %. Der Zinsanteil beläuft sich auf T€ 1 (Vj. T€ 1). Bei der Bewertung wird von einem Gehalts- und Rententrend sowie einer Fluktuation von 0 % ausgegangen. Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 625 (Vj. T€ 385) sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 138 (Vj. T€ 123) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter von T€ 487 (Vj. T€ 262) enthalten. Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit werden die Fristigkeitsangaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitsspiegel zusammengefasst:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen zwei Darlehen der Sparkasse Niederlausitz in Höhe von T€ 893 aus verbürgten Mitteln der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Das Betriebsmitteldarlehen 1 valutiert mit T€ 518 und wird in vierteljährlich gleichen Raten bis 30.06.2027 zurückgezahlt. Das Darlehen 2 dient der Finanzierung von Investitionen und ist mit T€ 375 zu 50 Prozent ausgezahlt. Die Tilgung erfolgt ab 31.05.2025 quartalsweise in gleichen Raten. Zwei weitere kleine Darlehen über T€ 93 dienen der Geräte- und Fahrzeugfinanzierung und haben eine Laufzeit von zwei bzw. drei Jahren. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Mietkäufen in Höhe von T€ 803, Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Lohn- und Gehaltszahlung 12/2023 in Höhe von T€ 379 sowie die Vorauszahlung für das EU-Förderprojekt Recreate in Höhe von T€ 198 enthalten. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Miet- und Pachtverträge betreffen zwei Verwaltungsgebäude, eine Stützpunktwerkstatt und eine Lagerfläche. Die Verträge sind mit einer Mindestlaufzeit von 12 bis 48 Monaten ausgestattet. Die Leasingverträge für Maschinentechnik und Fahrzeuge haben eine Mindestlaufzeit von 1 bis 41 Monaten. Die Gesellschaft hat Bürgschaftsversicherungsverträge mit mehreren Anbietern abgeschlossen. Für den Vertrag mit der R+V Allgemeine Versicherung liegt als Sicherheit eine Bürgschaft der Sparkasse Niederlausitz in Höhe von T€ 200 vor. Diese wiederum ist besichert durch einen jährlich fälligen abgetretenen Sparkassenbrief in Höhe von T€ 100. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme der Bürgschaften wird als gering eingeschätzt. IV. Sonstige Angaben Mitglieder der Geschäftsführung im Jahr 2023 waren
Auf die Angabe zu den Bezügen der Geschäftsführung wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Der durchschnittliche Personalstand im Geschäftsjahr 2023 nach Beschäftigungsgruppen stellt sich wie folgt dar:
Die Capsicum GmbH, Gräfelfing; AG München HRB 265424 stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Konzernunternehmen auf. Dieser Konzernabschluss hat nach § 291 Absatz 2 HGB befreiende Wirkung für die Gesellschaft. Der Konzernabschluss wird beim Bundesanzeiger eingereicht und bekannt gegeben. Die Geschäftsführung schlägt vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen.
Senftenberg, den 17. April 2024 Dr. Hans-Hermann Hüttemann, Geschäftsführer Axel Bretfeld, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 01.01. - 31.12.2023
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023A. Grundlagen des Unternehmens Zum Kerngeschäft der ECOSOIL Ost GmbH gehören Tätigkeiten aller Art im Erdbau, im Tief- und Spezialtiefbau, im Rückbau sowie in der Sanierung von Altlasten und Tätigkeiten aller Art im Rahmen der Bergbausanierung. Aufbauend auf den vorhandenen Leistungsprofilen werden auch Deponie- und Wasserbaumaßnahmen durchgeführt. Weiterhin betreibt die ECOSOIL Ost die Demontage und den selektiven Rückbau von Bestandsimmobilien und saniert ökologische Altlasten des Bodens und Grundwassers. Die Gesellschaft bietet somit zur Beseitigung der Altlasten für die öffentliche Hand und die Industrie fachkundige Komplettlösungen an. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Bauindustrie meldet ein schwaches Baujahr 2023 und verhaltene Aussichten für 2024. Gestiegene Material- und somit Baupreiskosten ließen die Branchenumsätze in 2023 um 5 Prozent sinken. Der Auftragsbestand in der Branche ist rückläufig. Für das Gesamtjahr 2023 wurde ein realer Orderrückgang von 4,4 Prozent gemeldet. Für 2024 wird ein Umsatzrückgang von 3,5 Prozent prognostiziert. Zusätzlich zur schwachen Auftragslage kommen hohe Material- und Zinskosten hinzu. (Quelle: Pressemitteilung Hauptverband der Deutschen Bauindustrie e.V., Berlin vom 23.02.2024). Die angestiegene Inflation und die damit verbundenen Kostensteigerungen werden sich auch bei der ECOSOIL Ost GmbH weiter bemerkbar machen. Es ist jedoch das Ziel, in den Bau- und Infrastrukturprojekten diese Kostensteigerungen zu kompensieren. Bundesministerien und Länder haben am 08.12.2022 ein weiteres Verwaltungsabkommen zur Braunkohlesanierung für den Zeitraum 2023 bis 2027 abgeschlossen. Der bereitgestellte finanzielle Gesamtrahmen beläuft sich auf 1,44 Milliarden Euro. Die Finanzierung der Braunkohlesanierung ist damit für die kommenden 4 Jahre gesichert. Der Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH (LMBV) obliegt als bergrechtlich Verpflichtete die Trägerschaft für die Sanierungsprojekte. Die ECOSOIL Ost partizipiert an den Maßnahmen zur Gewährleistung der Standsicherheit von Halden und Böschungen und erforderlicher wasserwirtschaftlichen Maßnahmen. Neben dem Spezialtiefbau bekommt die Sanierung von Bestandsimmobilien in Form des selektiven Rückbaus als Geschäftsfeld eine zunehmende Bedeutung. Der Umsatzeinbruch im Wohnungsbau aufgrund hoher Bau-, Zins- und Energiekosten lässt den Erhalt und die Aufwertung von Wohnraum sowie den schonenden Umgang mit Ressourcen immer weiter ins Zentrum der Wohnungswirtschaft rücken. 2. Geschäftsverlauf Das Leistungsziel des Jahres 2023 in Höhe von 21,6 Mio. € wurde verfehlt. Grund ist die zu geringe Leistung durch fehlende Aufträge und die Verschiebung von Projekten im 1. Halbjahr. Bei einem Auftragsbestand zum Jahresanfang von rund 8,3 Mio. €, konnten aber im 2. Halbjahr neue Aufträge in Höhe von ca. 40,1 Mio. € (davon 12 Mio. € leistungswirksam in 2023) akquiriert werden. Darin enthalten sind große längerfristige Projekte bis 2026, die eine bessere Planung, Vorbereitung und Abwicklung ermöglichen. Da diese neuen Projekte spät begonnen haben, konnte die Planleistung jedoch bis zum Jahresende nicht mehr erreicht werden. Im Geschäftsbereich Baugrundverbesserung wurde das geplante Leistungsziel von 11,3 Mio. € mit 9,8 Mio. € nicht erreicht. Mit 2,0 Mio. € ist das erzielte wirtschaftliche Ergebnis des Geschäftsbereichs jedoch außerordentlich hoch. Mit der Bauabnahme des Projektes ARGE Knappensee 2+3 konnte das in den Jahren 2018 bis 2023 erzielte ARGE-Ergebnis ertragswirksam vereinnahmt werden. Derzeit laufen finale Gespräche mit dem Auftraggeber, um die umfangreichen noch offenen Nachträge aus Vertragsanpassungen einer Abrechnung zuzuführen. Im Geschäftsbereich selektiver Rückbau wurde die geplante Leistung von 4,2 Mio. € mit 3,3 Mio. € ebenfalls nicht erreicht. Auch das daraus erzielte wirtschaftliche Ergebnis war mit - 39,3 T€ nicht zufriedenstellend. Ein Grund sind Preissteigerungen in den Material-, Nachunternehmer- und Entsorgungskosten. Im Geschäftsbereich Sanierung/Renaturierung konnte der geplante Leistungswert von 5,5 Mio. € mit 5,8 Mio. € erreicht werden. Demgegenüber wurde aber im Vergleich zum Plan kein positives wirtschaftliches Ergebnis erzielt. Insgesamt ist unter Berücksichtigung der handelsrechtlichen Abwertung ein positives Betriebsergebnis in Höhe von 515 T€ erzielt worden. Hauptauftraggeber sind die großen Industriekunden der Bergbauindustrie wie die LMBV und die MIBRAG, Unternehmen der deutschen Bauindustrie, Wohnungsgesellschaften und -genossenschaften, Kommunen und Landkreise, aber auch Projektentwickler und Generalübernehmer. Die ECOSOIL Ost setzt damit die Entwicklung zum baunahen Dienstleister fort. 3. Darstellung der Lage der Gesellschaft a) Ertragslage
Die Gesamtleistung des Vorjahres konnte in 2023 nicht erreicht werden. Dies ist vor allem auf die zu geringe Leistung im 1. Halbjahr zurückzuführen. Viele kleinere Aufträge erwirtschafteten nicht die notwendigen Ergebnisse. Erst mit der Akquise zahlreicher Großprojekte im 2. Halbjahr konnte die Leistung allmählig gesteigert werden. Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Weiterberechnungen von vorgelegten Kosten, Auflösungen von Rückstellungen, Erlöse aus Anlagenabgängen und Schadenersatzleistungen. Weiterhin wurden Zuschüsse für das abgeschlossene Förderprojekt "EMOBA" und ein weiteres Förderprojekt verbucht. Der erhebliche Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge ergibt sich vor allem aus der Vereinnahmung der Erlöse aus fertig gestellten Arbeitsgemeinschaften in Höhe von insgesamt 848 T€. Die gegenüber dem Plan geringere Leistung aus den laufenden Projekten geht mit einer entsprechenden Reduzierung des Materialaufwands einher. Das Rohergebnis ist gegenüber dem Jahr 2022 um 521 T€ angestiegen. Die Personalkosten sind um 185 T€ angestiegen. Aufgrund der hohen Auftragseingänge war es erforderlich, im 4. Quartal 2023 neue Mitarbeiter zu gewinnen. Die Personalstärke wurde von 112 auf 129 angehoben. Die Abschreibungen im Berichtsjahr sind um 25 T€ gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen bewegen sich auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis ist entsprechend dem höheren Zinsniveau gegenüber dem Vorjahr geringfügig angestiegen. Nach Abzug von Ertragsteuern in Höhe von 143 T€ und sonstigen Steuern (KFZ-Steuern) von 22 T€, weist die Gesellschaft einen Gewinn in Höhe von 350 T€ aus. b) Vermögenslage
Einem Investitionsvolumen von 470 T€ standen Abschreibungen von 649 T€ und Buchwertabgänge von 28 T€ gegenüber. Dadurch verringert sich das Anlagevermögen um 207 T€. Dem großen Anstieg von noch nicht abgerechneten unfertigen Leistungen und der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen steht die Abnahme der Bankguthaben gegenüber. Dies führte insgesamt zu einem Anstieg des Umlaufvermögens von 1.370 T€. Bedingt durch das positive Jahresergebnis von 350 T€ ist das Eigenkapital auf 2.131 T€ angestiegen. Die sich daraus ergebene Eigenkapitalquote von rd. 26,4 % liegt damit über der Quote vom Vorjahr (25,7 %). Der Anstieg der Rückstellungen von 296 T€ ist zurückzuführen auf die hohen Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen, bedingt durch vor Jahresende begonnene Großprojekte. Weiterhin nahmen die Personalrückstellungen für Mehrarbeit und nicht abgegoltenen Urlaub sowie die Steuerrückstellungen zu. Die Verbindlichkeiten sind bei gegenläufigen Effekten um 517 T€ stark angestiegen. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende entstand ebenfalls mit den beginnenden Großmaßnahmen zum Jahresende 2023. Die Verbindlichkeiten aus Mietkäufen haben sich trotz Anschaffung eines Kompaktbaggers verringert. Die Verbindlichkeiten gegenüber ausgezahlten ARGE-Einlagen wurden ergebniswirksam ausgebucht, da die ARGE Knappensee 2+3 vom AG abgenommen ist und demnächst schlussgerechnet wird. Enthalten ist eine Vorabauszahlung in Höhe von 197 T€ Vorfinanzierungkosten für ein Förderprojekt. Bei den angestiegenen Verbindlichkeiten gegenüber den verbundenen Gesellschaften handelt es sich um offene Zahlungen aus der umsatzsteuerlichen Organschaft und der Geschäftsbesorgung gegenüber dem Gesellschafter sowie um Verbindlichkeiten aus Rechnungen der SBE inno lausitz GmbH. c) Finanzlage Zum Bilanzstichtag standen frei verfügbare flüssige Mittel von 939 T€ zur Verfügung. Des Weiteren bestanden Bankguthaben von 100 T€, die für Bürgschaften hinterlegt wurden. Die Gesellschaft hat darüber hinaus über die Sparkasse Niederlausitz zwei KfW-Darlehen in Höhe von 1.490 T€ erhalten. Das Erste wird seit 30.09.2022 in vierteljährlichen Raten zu je 37 T€ getilgt. Das zweite Darlehen ist erst zu 50 Prozent ausgezahlt und dient der Finanzierung von Investitionen. Die Tilgung erfolgt ab 31.03.2025 quartalsweise zu 47 T€. Weiterhin verfügt die Gesellschaft über eine zum Bilanzstichtag nicht in Anspruch genommene Kontokorrentlinie bei der Sparkasse Niederlausitz in Höhe von 600 T€. Die Liquidität für das Geschäftsjahr 2024 ist durch die KfW-Darlehen und die bestehende Kontokorrentlinie gesichert. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren wird das Unternehmen nach der Gesamtleistung und dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit, in Verbindung mit einer strategischen Planung gesteuert. 5. Personal- und Sozialbereich Die Anzahl der Beschäftigten der ECOSOIL Ost entwickelte sich wie folgt:
Die ECOSOIL Ost bezahlt ihre Beschäftigten nach dem Haustarifvertrag der ECOSOIL Ost GmbH und der IGBCE. 6. Gesamtaussage Bedingt durch die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, hohe Baupreise und fehlenden Aufträge im 1. Halbjahr 2023 konnten die Planziele für die Gesamtleistung nicht erreicht werden, während die Gesellschaft ein positives Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in Höhe von 515 T€ zum Stichtag ausweist und die Vorjahresplanungen übertroffen hat. Dies ist vor allem durch die vereinnahmten ARGE Erträge bedingt. Die Vermögens- und Liquiditätslage ist stabil. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie die Rückstellungen sind durch kurzfristige Forderungen und liquide Mittel gedeckt. C. Prognosebericht Der zum 1. Januar 2024 vorhandene Auftragsbestand von 28,1 Mio. € wird mit 19,1 Mio. € im Jahr 2024 und mit 9,0 Mio. € in den Folgejahren leistungswirksam abgearbeitet. Bezogen auf die Planleistung von 28,1 Mio. € für 2024 und unter Berücksichtigung der Auftragseingänge per Februar 2024 (Auftragseingänge 7,7 Mio. €, leistungswirksam in 2024) sind bereits 95 % des Leistungsziels für 2024 gesichert. Die Gesellschaft plant bei höherer Leistung ein deutlich höheres Rohergebnis gegenüber dem Vorjahr. Durch den Abschluss des neuen Verwaltungsabkommens für die Jahre 2023 bis 2027 können auch zukünftig die noch umfangreichen Maßnahmen in der Braunkohletagebausanierung mit dem Ziel, dauerstandsichere Ufer-, Böschungs- und Hinterlandbereiche an den Seen herzustellen, bearbeitet werden. Neben Projekten der Bergbausanierung wird sich die ECOSOIL Ost weiterhin verstärkt an Ausschreibungen der Industrie und der öffentlichen Hand entsprechend ihrem Leistungsprofil und der im Unternehmen vorhandenen personellen und fachlichen Kompetenz beteiligen. Die Entwicklung von neuen Technologien für den Geschäftsbereich Baugrundverbesserung wird von der ECOSOIL Ost weiter vorangetrieben. Deren Ausbau und Vertiefung führt über die entsprechende Akquisition zu neuen Marktanteilen, welche es auszubauen gilt. Mit dieser in den verschiedenen Unternehmensbereichen unterschiedlichen Entwicklung soll der bestehende Marktanteil der ECOSOIL Ost insgesamt erhalten und den allgemeinen Ergebnisrisiken begegnet werden. Nach der Planung für das Geschäftsjahr 2024 in Verbindung mit der bestehenden sehr guten Auftragslage wird eine Verbesserung der Gesamtleistung und des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im unteren zweistelligen Prozentbereich erwartet. In den Folgejahren soll dieses Leistungsniveau weiter gesteigert werden, um mit daraus höheren Ergebnisbeiträgen eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung zu erwirtschaften. Dabei kommt den bereits seit mehreren Jahren deutlich intensivierten Recruiting Maßnahmen bei der Gewinnung von Fachpersonal auch zukünftig eine erhebliche Bedeutung zu. D. Chancen- und Risikobericht Bei der Durchführung von Aufträgen in unseren Geschäftsfeldern ist das Erzielen von Erträgen in der Regel ohne Risiko nicht möglich. Die Unternehmensleitung verfolgt aber eine risikoaverse Unternehmensstrategie. Aus dem Neuabschluss des Verwaltungsabkommens der LMBV für die Jahre 2023 bis 2027 ergeben sich weiterhin Chancen für Aufträge in der Sanierung und Sicherung von Alttagebauflächen. Aufträge im Projektgeschäft haben regelmäßig ein gewisses Risikopotential. Um diese Risiken zu erkennen und diese damit zu beeinflussen, sind entsprechende wirksame Kontrollmechanismen installiert. Unternehmerische Risiken sollten nur dann eingegangen werden, wenn die Risiken beherrschbar bleiben und bestehende Chancen die Risiken überwiegen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets in der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Markt- und Branchenrisiken Um Risiken, die sich aus den vielfältigen steuerlichen, handels- und umweltrechtlichen Regelungen und Gesetzen ergeben können, zu begegnen, stützen wir unsere Entscheidung und Gestaltung der Geschäftsprozesse auf eine umfangreiche rechtliche Beratung, sowohl durch unsere speziell geschulten Mitarbeiter als auch auf externe Fachleute. Die Überprüfung der gegenwärtigen Risikosituation unseres Unternehmens ergab, dass keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken bestehen. Das Ziel der Risikostrategie besteht darin, die mit der Erzielung von Erträgen verbundenen Risiken früh zu erkennen und bestehende Risiken zu beherrschen. Dies soll unter anderem durch folgende Maßnahmen gewährleistet werden:
Folgende Risikopotentiale wurden für das Unternehmen identifiziert:
Das bestehende Volumen im deutschen Markt erzeugt einen starken Wettbewerb, der mit einem harten Preiskampf verbunden ist. Unabhängig davon wird für die Aktivitäten in Deutschland in 2024 ein positives Ergebnis erwartet. Die ECOSOIL Ost ist - wie bereits schon an anderer Stelle ausgeführt - in Branchen tätig, die von der konjunkturellen Abwärtsentwicklung weniger betroffen sind. Qualitätsrisiken Durch permanente Überwachung unserer Prozesse und Austausch mit den Kunden sind wir in der Lage, einen hohen Qualitätsstandard bei der Ausführung unserer Projekte zu gewährleisten. Die Umweltschutzauflagen werden durch unsere Führungskräfte überwacht. Umweltrisiken sind nicht bekannt. Die Gesellschaft ist zertifiziert nach Qualitätsmanagementsystem (DIN EN ISO 9001: 2015) und hat das Gütesiegel "Sicher mit System" der BG RCI erlangt. Ausfallrisiken Im Bereich des Umlaufvermögens wird dem Risiko des Ausfalls von Forderungen durch ein effizientes Debitorenmanagement begegnet. Durch Bildung von Wertberichtigungen ist im Rahmen des Jahresabschlusses ausreichend Risikovorsorge getroffen. Liquiditätsrisiken Eine ausreichende Liquiditätsversorgung wird durch eine implementierte Liquiditätsplanung und eine bestehende Kontokorrentlinie bei der Hausbank sichergestellt. Liquiditätsrisiken bestehen, wenn geplante Aufträge nicht erteilt oder bestehende Aufträge nicht plangemäß abgewickelt werden können mit der Folge, dass die daraus resultierenden Zahlungszuflüsse nicht oder nicht zeitgerecht erfolgen und entsprechende (Zwischen-) Finanzierungen oder liquiditätswirksame Kapazitätsanpassungen nicht oder nicht mehr im erforderlichen Umfang und Zeit realisierbar sind. Basierend auf den der Gesellschaft zur Verfügung stehenden liquiden Mitteln sowie der bestehenden Finanzierungen geht die Gesellschaft auf Basis der aktuellen Liquiditätsplanung davon aus, dass bei näherungsweiser Erreichung der Planwerte für das laufende Geschäftsjahr keine Liquiditätsrisiken bestehen. Sonstige betriebliche Risiken Der Krieg in der Ukraine und der Nahost-Konflikt hat die Rahmenbedingungen für die Bauwirtschaft gravierend verändert. Die immer noch hohen Baupreise für Material und Fremdleistungen lassen die Gesamtkosten stark ansteigen. Weiterhin muss mit einer geringeren Verfügbarkeit und hohen Transportkosten gerechnet werden. Weitere sonstige Risiken - außer den jedes Unternehmen betreffenden Unternehmensrisiken - sind zurzeit nicht zu erkennen. Chancen Aufgrund der Beschlüsse zur Reduzierung der Braunkohleverstromung, Stilllegung entsprechender Anlagen und der damit verbundenen Förderung der Infrastruktur in den Regionen Lausitz, Mitteldeutschland und NRW, sehen wir zusätzliche Auftragschancen insbesondere für die Verdichtungsarbeiten an Trassen und für die Baugrundvorbereitung für gewerbliche Ansiedlungen. Einhergehend mit den im Prognosebericht beschriebenen Chancen durch die Entwicklung und den weiteren Ausbau neuer Technologien für den GB Baugrundverdichtung sollen durch die schrittweise Verlagerung dieser Aktivitäten auf deutschlandweite Einsätze neue Marktanteile erschlossen werden und damit zukünftig zusätzliche positive Umsatz- und Ergebniseffekte für die ECOSOIL Ost erzielt werden.
Senftenberg, den 14. April 2024 Dr. Hans-Hermann Hüttemann, Geschäftsführer Axel Bretfeld, Geschäftsführer C. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 (Anlagen 1 bis 3) und dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 (Anlage 4) der ECOSOIL Ost GmbH, Senftenberg, unter dem Datum vom 29. April 2024 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt, der hier wiedergegeben wird: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die ECOSOIL Ost GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ecosoil Ost GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ecosoil Ost GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlich falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
München, 29. April 2024 Akanthus
GmbH
Dr. Andreas Koller, Wirtschaftsprüfer Susanne Wiegräfe, Wirtschaftsprüferin Niederschrift über die Gesellschafterversammlung am 22. Mai 2024 in Senftenberg Die unterzeichnende ECOSOIL Holding GmbH, mit Sitz in Senftenberg ist alleinige Gesellschafterin der im Handelsregister des Amtsgerichts Cottbus unter der HRB-Nr, 8457 eingetragenen ECOSOIL Ost GmbH mit Sitz in Senftenberg. Unter Verzicht auf alle nach Gesetz und Gesellschaftsvertrag vorgeschriebenen Formen und Fristen hält der Gesellschafter hiermit eine Gesellschafterversammlung der ECOSOIL Ost GmbH ab und beschließt Folgendes:
Senftenberg, 22.05.2024 Für die ECOSOIL Holding GmbH: Dr. Hans-Hermann Hüttemann Frank Wappler |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
5 nahegelegene Organisationen
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Erbringung von landwirtschaftlichen Dienstleistungen für den Pflanzenbau
Vermietung von Baumaschinen und -geräten
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen