Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) HRB 73846
Eingetragen
10.8.2004
Branche
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der InformationstechnologieHerstellung von Geräten und Einrichtungen der TelekommunikationstechnikTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Telekommunikationsgeräten sowie elektrotechnischen und elektronischen Erzeugnissen a. n. g.
Gegenstand
Der Service, die Entwicklung und der Verkauf von Geräten der Informations- und Kommunikationstechnologie, die technische Beratung hierüber sowie sämtliche damit in Zusammenhang stehende Geschäfte.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Daniel Gallin
seit 17.3.2023
Prokura
Christoph Wegner
seit 3.9.2021
Vorstandsmitglied
Niklas Niehuus
seit 19.3.2018
Vorstandsmitglied

Beteiligungen
Beta

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

PIK AG

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen 1.942.662,75 879.764,50
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 678.943,75 436.949,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 256.348,00 288.392,00
2. Sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 422.595,75 148.557,50
II. Sachanlagen 1.198.199,00 442.295,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.198.199,00 442.295,00
III. Finanzanlagen 65.520,00 520,00
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 65.000,00
2. Sonstige Finanzanlagen 520,00 520,00
B. Umlaufvermögen 13.799.384,72 12.176.402,63
I. Vorräte 7.790.420,65 6.082.253,28
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.933.884,41 5.866.047,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.075.079,66 228.101,94
C. Rechnungsabgrenzungsposten 885.349,17 1.227.375,41
Summe Aktiva 16.627.396,64 14.283.542,54

Passiva

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. Eigenkapital 2.867.526,70 2.768.548,68
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.000,00 10.000,00
III. Bilanzgewinn 2.757.526,70 2.658.548,68
davon Gewinnvortrag 2.682.080,44 2.041.373,61
B. Rückstellungen 937.049,31 1.111.600,21
C. Verbindlichkeiten 12.645.022,92 10.231.668,34
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.605.915,10 2.542.816,69
2. sonstige Verbindlichkeiten 10.039.107,82 7.688.851,65
D. Rechnungsabgrenzungsposten 177.797,71 171.725,31
Summe Passiva 16.627.396,64 14.283.542,54

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023 1.1.2022 - 31.12.2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 10.536.130,91 8.720.738,44
2. Personalaufwand 7.321.659,04 5.768.653,40
a) Löhne und Gehälter 6.208.706,02 4.918.310,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.112.953,02 850.343,11
davon für Altersversorgung 38.760,22 24.088,02
3. Abschreibungen 287.294,54 279.379,37
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 287.294,54 279.379,37
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.550.307,30 1.631.477,83
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 0,01
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 31,10 10,40
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 243.276,21 128.723,67
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 49.679,66 290.604,50
8. Ergebnis nach Steuern 83.945,26 621.910,07
9. sonstige Steuern 8.499,00 4.735,00
10. Jahresüberschuss 75.446,26 617.175,07
11. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 2.682.080,44 2.041.373,61
12. Bilanzgewinn 2.757.526,70 2.658.548,68

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bilanz

3.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

3.3 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

4 Sonstige Angaben

4.1 Verbundene Unternehmen

4.2 Zahl und Nennbetrag der Aktien je Gattung

4.3 Vorstand

4.4 Aufsichtsrat

4.5 Arbeitnehmer

4.6 Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Personen

4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die PIK AG, Berlin (nachfolgend auch "Gesellschaft"), ist beim Handelsregister Berlin (Charlottenburg) unter der Register-Nr. HRB 73846 eingetragen.

Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zugrunde, ergänzend waren die Vorschriften des Aktiengesetzes zu beachten.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß den §§ 266 und 275 HGB.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft aus.

2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 800 € nicht übersteigen, werden als bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens behandelt.

Der 2022 entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Dieser Zeitraum entspricht nach unserer Einschätzung der Dauer, über die wir aus dem erworbenen exklusiven Marktzugang, dem Kundenstamm sowie der Expertise und Erfahrung der erworbenen Einheit Nutzen ziehen werden.

Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungspreis von 250 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Eine Ausnahme bilden hier die Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung durch Zuschüsse der Investitionsbank Berlin gefördert werden. Diese werden aus Nachweisgründen in das Anlagevermögen aufgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis bis 800 € wurden bis zum Zugangsjahr 2022 aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben.

Für Zugänge des Jahres 2023 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst.

Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, werden diese angesetzt.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr erstmals die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen in Höhe der handelsrechtlichen Wertobergrenze angesetzt, um so eine gesetzeskonforme Bewertung herbeizuführen. Gleichzeitig wurde das Mengengerüst der unfertigen Leistungen auf die Zeiten abgesenkt, die noch nicht abgerechnet worden sind.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen werden keine gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen.

Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.

Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Die übrigen in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeiten mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Da die Umsätze der Gesellschaft im Wesentlichen aus Warenlieferungen bestehen, die bei den Kunden installiert werden und der Wert dieser Lieferungen den der Leistungen deutlich übersteigt, wurden die Umsatzerlöse nach Maßgabe der Regelungen für Werklieferungsverträge realisiert.

3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Bilanz

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen.

Aus der vorstehend beschriebenen Bewertungsänderung für geringwertige Wirtschaftsgüter ergab sich im Vergleich zu dem bis 2022 praktizierten Bewertungsverfahren ein Mehrergebnis von T€ 110, um das die Abschreibungen niedriger und das Sachanlagevermögen höher ausgewiesen werden.

Aus dem erstmaligen Ansatz der Vorräte in Höhe der handelsrechtlich zulässigen Wertobergrenze resultierte in Summe eine Ergebniserhöhung im Vergleich zu der bisher praktizierte Bewertungsmethode, wodurch die unfertigen Leistungen und die Bestandserhöhungen um jeweils T€ 91 höher ausgewiesen werden.

Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der Vorräte wurden anteilige aktivierungsfähige Fremdkapitalzinsen in Höhe von T€ 55 berücksichtigt.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Mietkautionen in einer Gesamthöhe von T€ 19 (i.Vj. T€ 16) ausgewiesen, die eine unbestimmte Restlaufzeit haben. Alle übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden antizipative Forderungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen in Höhe von T€ 178 (i. Vj. T€ 0) ausgewiesen.

Die gesetzliche Rücklage in Höhe von unverändert T€ 10 entspricht dem zehnten Teil des Grundkapitals (§ 150 Abs. 2 AktG).

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Provisionen, Tantieme) mit T€ 712 (i.Vj. 721), die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses mit T€ 110 (i.Vj. 144) sowie Gewährleistungen mit T€ 101 (i.Vj. T€ 112).

Die Gesellschaft hat basierend auf einer Auswertung der in der Vergangenheit erfolgten Gewährleistungen die Rückstellung hierfür herabgesetzt. Wäre die im Vorjahr gewählte Berechnungsmethode beibehalten worden, so wäre die Rückstellung um T€ 43 höher gewesen.

Die Verbindlichkeiten ergeben sich nach Fristigkeiten wie folgt:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamtbetrag <1 Jahr 1 bis 5 Jahre >5 Jahre
Bilanzposition Stichtag TEUR TEUR TEUR TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 31.12.2023 2.606 2.606 0 0
31.12.2022 2.543 2.543 0 0
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 31.12.2023 4.530 4.530 0 0
31.12.2022 2.787 2.787 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 31.12.2023 3.337 3.337 0 0
31.12.2022 2.794 2.008 786 0
Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter 31.12.2023 1.020 1.020 0 0
31.12.2022 1.067 567 500 0
Sonstige Verbindlichkeiten 31.12.2023 1.151 1.151 0 0
31.12.2022 1.041 1.041 0 0
Summe 31.12.2023 12.644 12.644 0 0
31.12.2022 10.232 8.946 1.286 0

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung eines Warenlagers sowie aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Ferner besteht ein Pfandrecht an einem Bankkonto, das zum Bilanzstichtag mit T€ 354 valutiert.

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

3.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Avalen in einer Gesamthöhe von T€ 5.523 (i.Vj. T€ 4.323).

Von einer Inanspruchnahme aus den vorstehend beschriebenen Haftungsverhältnissen wird nicht ausgegangen, da derartige Sachverhalte der Gesellschaft bislang nicht bekanntgemacht wurden.

Weiter bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.920 (i.Vj. T€ 914), die im Wesentlichen Miet- und Leasingzahlungen betreffen.

3.3 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Erträge aus öffentlich-rechtlichen Zuschüssen in Höhe von T€ 239 (i. Vj. T€ 21) vereinnahmt.

4 Sonstige Angaben

4.1 Verbundene Unternehmen

Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile der SIE-media GmbH, Magdeburg. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt ausweislich ihres Jahresabschlusses 2023 T€ 133, der Jahresfehlbetrag T€ -16.

Die SIE-media GmbH wurde am 9. Januar 2024 aufgelöst. Die Liquidation dauerte bei Abfassung des Anhangs noch an.

4.2 Zahl und Nennbetrag der Aktien je Gattung

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 EUR und ist eingeteilt in 100.000 Aktien (Stückaktien). Die Aktien sind vinkulierte Namensaktien. Die Übertragung bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung.

4.3 Vorstand

Vorstände der Gesellschaft sind bzw. waren:

Niklas Niehuus, Bachelor of Arts, Kaufmann;

Christoph Wegner, Dipl.-Ing.;

Ingo Nolte, Dipl. Wi.-Ing., Kaufmann (bis zum 17. März 2023).

Auf die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Ein Vorstand hat der Gesellschaft Darlehen gewährt, die sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt haben:

Stand 01.01.2023 Zugänge 2023 Tilgung 2023 Stand 31.12.2023
T€ T€ T€ T€
1.067 1.020 -1.067 1.020

Sicherheiten hierfür wurden nicht vereinbart. Sämtliche Darlehen wurden mit 2,25% p.a. verzinst.

4.4 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats:

Christiane Hotz-Firlus (Vorsitzende), Businesscoach bei Praesta Deutschland GmbH, Berlin;

Katrin Schottel, selbständige IT- und Organisationsberaterin;

Dr. Herbert Münder, Geschäftsführer.

Die Aufsichtsratsvergütungen betragen im Geschäftsjahr T€ 5,6 (i.Vj. T€ 5,6).

4.5 Arbeitnehmer

Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich für 2023 und 2022 wie folgt dar:

2023 2022
Vollzeitarbeitnehmer 103,98 80,78
Teilzeitarbeitnehmer 17,45 9,73
Geringfügig Beschäftigte 4,83 2,25
gesamt 126,26 92,76

Über die genannten Mitarbeiter hinaus waren für die Gesellschaft 2 (bis zum 17. März 2023 und ganzjährig im Vorjahr 3) Vorstände und 9,17 Auszubildende (i.Vj. 7) tätig.

4.6 Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Personen

Zugunsten der Gesellschaft und zur Stärkung ihrer Finanzlage bestehen nachfolgende Erklärungen durch den Gesellschafter und Vorstand:

selbstschuldnerische Bürgschaften gegenüber Banken in einer Gesamthöhe von T€ 3.000;

Abgabe einer bis zum 30. Juni 2025 geltenden unwiderruflichen Finanzierungserklärung zugunsten der PIK AG bis zu einer Höhe von weiteren T€ 3.000.

Der Gesellschafter und Vorstand hat für diese Erklärungen durch die Gesellschaft keine Vergütung erhalten.

4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.

 

Berlin, den 20. Januar 2025

PIK AG

Niklas Niehuus, Vorstand

Christoph Wegner, Vorstand

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhalt

1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

2 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1 Ertragslage

2.2 Vermögenslage

2.3 Finanzlage

3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.1 Chancen

3.2 Risiken

4 Prognosebericht

5 Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht

1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die PIK AG wurde im Jahr 1999 als PMT Partner Medientechnik AG mit Sitz in Berlin gegründet und im Jahr 2004 in die heutige Firma umbenannt.

Das Unternehmen bietet die spezialisierte Beratung, Montage und Inbetriebnahme von technischen Anlagen in der Medien- und Veranstaltungstechnik an. Die werttreibenden Kernsegmente sind Projekte der Konferenz- und Videotechnik sowie Projekte im Bereich der Theater und Veranstaltungsstätten. Hierbei stehen insbesondere deren Planung, Lieferung von hochwertigen spezifischen Produkten sowie deren Installation, weiterführende Systemintegrationen und betriebsnotwendige Programmierungen im Mittelpunkt. Weitere Standbeine sind umfassende Serviceleistungen, der Managed Service sowie der klassische Vertrieb von medientechnischen Produkten über einen integrierten Onlineshop sowie der Vertrieb von Lizenzprodukten. Auftraggeber sind sowohl die öffentliche Hand als auch Unternehmen des privaten Sektors.

1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

In dem für die PIK AG relevanten Markt für Medientechnik herrscht trotz markanter Eintrittsbarrieren ein deutlicher Wettbewerb.

Die zunehmende Digitalisierung führt zu steigender Komplexität im Rahmen immer stärker vernetzter Systeme. Hiermit einher gehen wachsende Qualitätsanforderungen an diese Systeme, sowie fachspezifische Anforderungen an das ausführende Personal.

Die Entwicklung des Marktes für Medientechnik wird zudem nachhaltig durch die Investitionsbereitschaft der Kunden beeinflusst.

Die PIK AG stellt sich dieser Entwicklung und den Herausforderungen. Sie konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 attraktive Aufträge sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor durch namhafte Auftraggeber generieren.

Infolge der Zusammenführung der technischen Kompetenzen aus den Bereichen Konferenz- und Videotechnik sowie Theater- und Veranstaltungsstätten konnte die PIK AG weitere erfolgreiche Projekte mit namhaften Kunden abschließen. Der bereits bestehende Wettbewerbsvorteil der PIK AG konnte damit weiter ausgeprägt und die Entwicklung in Richtung eines der marktführenden Systemhäuser in Deutschland weiter forciert werden.

Für die PIK AG hat sich im Verlauf der letzten beiden Geschäftsjahre durch die Diversifikation der Produktpalette darüber hinaus eine prägnante Verbreiterung der Zielgruppe ergeben, wodurch zusätzliche Auftragspotentiale entstanden sind und weiter entstehen.

Ein genereller Investitionsstau in digitale Infrastruktur im letzten Jahrzehnt, der durch die Corona Pandemie offengelegt wurde, sorgt nun für massive Nachholinvestitionen sowohl von Unternehmen im privaten Sektor, als auch von der öffentlichen Hand. Die hierfür benötigte Medientechnik wird durch die PIK AG bereitgestellt.

Unter Auftragsgesichtspunkten entwickelt sich das Unternehmen weiterhin sehr gut. Die PIK AG verzeichnete zum Bilanzstichtag einen kumulierten Auftragseingang für 2023 von rund T€ 42.000.

Die Erwartungen an die Gesamtleistung und das Rohergebnis haben sich erneut vollumfänglich erfüllt.

Durch die bewusst gewählte Fortsetzung des hohen Unternehmenswachstums waren im Jahr 2023 signifikante Investitionen in die Expansion erforderlich. Diese Investitionen und strukturellen Veränderungen zogen ein absehbar schwächeres Betriebsergebnis gegenüber den Vorjahren nach sich.

Im Rahmen der strategischen, regionalen Weiterentwicklung der PIK AG wurde im Berichtsjahr durch einen Unternehmenserwerb ein Standort in Magdeburg aufgebaut. Damit konnte die Nähe zum Kunden erhöht und die Präsenz in der Region verstärkt werden.

Zusätzlich wurde in den Ausbau der Online-Shop-Plattform mit einem neuen, leistungsfähigen System investiert und damit eine innovative sowie skalierbare Verkaufsplattform geschaffen.

Ein weiterer wesentlicher Faktor war die umfassende Kernsanierung der Unternehmenszentrale in Berlin.

Die allgemein gestiegenen Personalkosten und die Einführung einer neuen Managementstruktur erzeugten zusätzliche Aufwendungen. Die damit verbundenen Anpassungen in der Führungsebene waren notwendig, um die PIK AG langfristig zukunftsfähig und weiterhin wettbewerbsfähig zu positionieren.

Die aufgrund der Corona-Pandemie verursachten Probleme bei den Lieferketten sowie Verzögerungen auf den Baustellen der Gesellschaft führten zur Entstehung hoher Warenbestände. Es wurde daher eine Task Force initiiert mit dem Ziel einer zügigen Reduzierung dieser. In Bezug auf das Verhältnis zu Umsatz und Materialeinsatz hat sich die Umschlagshäufigkeit des Warenbestands zum Bilanzstichtag bereits merklich um -4% (Umsatz-Ratio) und -8% (Materialeinsatz-Ratio) gegenüber dem Vorjahr reduziert.

Ziel ist es, den Warenbestand und die hiermit einhergehende Mittelbindung perspektivisch weiter deutlich zu reduzieren, da derzeit keine signifikanten Lieferengpässe bestehen.

Auch in 2023 konnte, begünstigt durch eine zielgerichtete Personalmarketingstrategie, ein attraktives Arbeitsumfeld und die erwähnten Zukäufe von Unternehmen und trotz eines aus Unternehmenssicht herausfordernden Arbeitsmarktes eine ausreichende Personaldecke mit adäquat qualifizierten Fachkräften für weiteres Wachstum bereitgestellt werden.

2 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage

2.1 Ertragslage

Die Ertragslage der PIK AG ist auch in diesem Jahr deutlich durch das Wachstum der Gesellschaft gezeichnet.

Das Rohergebnis lag mit T€ 10.536 aufgrund der allgemeinen Ausweitung der Betriebstätigkeit deutlich über dem Vorjahresniveau von T€ 8.721. Die Rohergebnismarge hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr vermindert. Gleichwohl lieferte sie damit wiederholt ein solides Fundament zur Deckung der wachstumsbedingten Kostensteigerungen - insbesondere im Bereich der Personalkosten, welche sich vor allem aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt von 93 auf 126 deutlich von T€ 5.769 auf T€ 7.322 erhöht haben.

Ein wichtiger Schritt in der nachhaltig positiven Entwicklung des Unternehmens stellen die Investitionen in zukunftsorientierte Software und Technologien sowie weitere durch das Unternehmenswachstum benötigte Räumlichkeiten dar. Die Zunahme der Abschreibungen von T€ 279 im Vorjahr auf TE 287 im Geschäftsjahr 2023 wird sich aufgrund der getätigten Investitionen in den Folgejahren weiter erhöhen, da der Ausbau der Firmenzentrale in Berlin wie auch die Investitionen in den Webshop zum Jahresende 2023 abgeschlossen wurden.

Bedingt durch das Wachstum haben sich auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich von T€ 1.631 auf T€ 2.550 erhöht. Hier haben sich vor allem die gestiegenen Raumkosten aufgrund der Büroerweiterung in der Firmenzentrale in Berlin, die Mitarbeiterakquisitions- und Schulungsaufwände, sowie die Kosten für Fahrzeuge, Werbe- und Reisekosten erhöhend ausgewirkt.

Unter Berücksichtigung der vorstehend genannten, im Wesentlichen wachstumsbedingten Mehrkosten ergibt sich ein deutlich reduziertes Betriebsergebnis (EBIT) von T€ +377 gegenüber T€ +1.041 im Vorjahr.

Bedingt durch das umfangreiche und gegenüber dem Vorjahr weiter gewachsene Projektgeschäft, das sich vor allem in einem deutlichen Anstieg der Vorräte und Forderungen niederschlägt, ist auch der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft angestiegen. Dies drückt sich in einem Anstieg des Finanzergebnisses auf T€ -243 (i.Vj. T€ -129) aus.

Nach Ertragsteuern und sonstigen Steuern von T€ 58 (i. Vj. T€ 295) ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 75 (i. Vj. T€ 617), der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll.

2.2 Vermögenslage

Die Vermögenslage ist geprägt durch eine Ausweitung der Bilanzsumme von T€ 14.284 auf T€ 16.627.

Maßgeblich für diese Erhöhung war auf der Aktivseite zum einen eine Erhöhung des Anlagevermögens von T€ 880 auf T€ 1.943 aufgrund der im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgrund der allgemeinen Ausweitung der betrieblichen Tätigkeit der Gesellschaft.

Zum anderen war auch eine Erhöhung der Vorräte von T€ 6.082 auf T€ 7.790 zu verzeichnen, die nach der Corona-bedingten projektübergreifenden Bevorratung im Berichtsjahr vor allem auf die Ausweitung des Geschäfts mit einer erhöhten projektspezifischen Bevorratung zurückzuführen war.

Im Gegensatz dazu haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen trotz der Ausweitung der betrieblichen Tätigkeit der Gesellschaft deutlich von T€ 5.372 auf T€ 3.922 reduziert. Maßgeblich hierfür waren ein verbessertes Abrechnungs- und Mahnwesen.

Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 494 auf T€ 1.012 ist im Wesentlichen auf stichtagsbedingt gestiegene Vorsteuerguthaben sowie ergebnisinduzierte Ertragssteuerrückforderungen zurückzuführen.

Innerhalb des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens kam es aufgrund der ratierlichen Verrechnung zeitraumbezogener Aufwendungen zu einer Reduzierung von T€ 1.227 auf T€ 885.

In Summe hat sich der Stand der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag von T€ 228 auf T€ 1.075 deutlich erhöht.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den im Berichtsjahr angefallenen Jahresüberschuss von T€ 2.769 auf T€ 2.868 erhöht. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 19,4% auf 17,2% leicht vermindert.

Die sonstigen Rückstellungen haben sich leicht reduziert von T€ 989 auf T€ 926. Dies ist im Wesentlichen auf reduzierte personalbezogene Rückstellungen - infolge eines geringeren Betriebsergebnisses - zurückzuführen.

Die Verbindlichkeiten sind insgesamt von T€ 10.232 auf T€ 12.645 angestiegen.

Die verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Gesellschafterverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 nur geringfügig verändert.

Demgegenüber kam es zu einer deutlichen Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von T€ 2.787 auf T€ 4.530. Diese sind üblich, um größere Materialbestellungen im Projektgeschäft liquiditätsneutral umzusetzen.

Auch stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.794 auf T€ 3.337 vor allem aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens.

2.3 Finanzlage

Die Finanzlage des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert.

Infolge der vorstehenden Entwicklungen innerhalb der Vermögenslage weist die PIK AG für das Berichtsjahr mit T€ +2.184 einen deutlich positiven und gegenüber dem Vorjahr (T€ -4.641) auch deutlich verbesserten Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit aus.

Hinzu kam ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ +16 (i.Vj. T€ +1.407). In diesem Rückgang gegenüber dem Vorjahr kommt ein deutlich reduzierter Finanzierungsbedarf außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit zum Ausdruck.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich aufgrund der hohen im Berichtsjahr getätigten Investitionen auf T€ -1.353 (i. Vj. T€ -675).

Die drei vorstehend genannten Entwicklungen spiegelten sich in einem deutlich erhöhten Zahlungsmittelbestand wider. In Summe ergab sich zum Bilanzstichtag eine deutliche zahlungswirksame Veränderung in Höhe von T€ +847, der die flüssigen Mittel von T€ 228 auf T€ 1.075 erhöht hat.

Zusätzlich zu den vorhandenen Bankkrediten wurden im Berichtsjahr auch weiterhin Gesellschafterdarlehen gewährt. Vorhandene Bankkreditlinien i.H.v. T€ 8.040 wurden zum Bilanzstichtag nur mit T€ 2.606 zu rund 32% ausgeschöpft. Das Unternehmen war so jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen vollständig nachzukommen. Darüber hinaus bestehen zugunsten der Gesellschaft die im Anhang im Abschnitt 4.6 beschriebenen Bürgschaften.

Die Überwachung der Liquiditätsentwicklung und dessen Steuerung ist ein essenzieller Bestandteil der Jahresplanung des Unternehmens und des unterjährigen Finanzcontrollings.

Das Unternehmen ist bestrebt, weiterhin flexible Fremdfinanzierungsmaßnahmen zu vereinbaren, um zum einen Wachstumschancen zu nutzen und zum anderen Liquiditätsengpässe jederzeit vermeiden zu können.

Es ist darüber hinaus weiterhin angestrebt, über eine Just-in-time-Versorgung der jeweiligen Projekte sowie geeignete Kunden-Vorfinanzierungen die Mittelbindung zu reduzieren und mittels einer stärkeren Priorisierung der jeweils wirtschaftlichsten Projekte deren Durchlaufzeiten weiter zu optimieren.

3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

3.1 Chancen

Chancen sieht der Vorstand vor allem in den folgenden Bereichen:

Bedienung eines Wachstumsmarktes;

Digitalisierung als Fokussegment der öffentlichen Auftraggeber und im B2B- Segment. Damit Schwerpunkt der damit verbundenen Technologien in der Entwicklung des Nachfrageverhaltens dieser Auftraggeber;

Hohe Kundenzufriedenheit durch konsequente Weiterbildung der Mitarbeiter und breite Dienstleistungs- und Produktpalette (PIK AG als Partner mit umfassendem Service aus einer Hand)

Attraktivität als Arbeitgeber aufgrund zunehmender Bekanntheit und Reputation der Marke "PIK" im Absatzmarkt und wertschätzender Mitarbeiterführung;

Starke Finanzierungspartner stehen der PIK AG sowohl als Projektfinanzierungsgeber mit Miet- und Leasingangeboten für Kunden, als auch als Finanzierungsgeber für eigene Wachstumsmöglichkeiten zur Verfügung;

In Summe der vorstehenden Punkte ist die PIK AG sehr gut für weiteres profitables Wachstum aufgestellt. Dies wird auch dadurch untermauert, dass die PIK AG erneut von FOCUS-Business als Wachstumschampion ausgezeichnet wurde 1. Maßgeblich hierfür war eine annualisierte Wachstumsrate des Umsatzes zwischen 2020 und 2023 von 37% p.a., womit die Gesellschaft Platz 7 im Sektor Elektronik, Elektro- und Medizintechnik belegt hat.

1 https://focusbusiness.de/wachstumschampions/suche/elektronik-elektro-und-medizintechnik/deutschland

Als weitere Chance ist die gestartete Einführung eines neuen ERP-Systems zu nennen, welches die Unternehmensprozesse weiter automatisieren und die finanziellen und sonstigen entscheidungsrelevanten Informationen des Unternehmens in umfassenderer und transparenterer Form darstellen soll.

3.2 Risiken

Im Vorjahr wurde der aufgrund des starken Wachstums aufgetretene erhöhte Finanzierungsbedarf der Gesellschaft als Hauptrisiko aufgeführt. Wie oben unter 2.3 beschrieben hat sich die Finanzlage zum Bilanzstichtag deutlich verbessert. Seitens der Gesellschaft wurden zusätzliche Maßnahmen implementiert, um Finanzierungsrisiken rechtzeitig erkennen und gegensteuern zu können. Auch hat sich nach dem Bilanzstichtag die Situation des Unternehmens einschließlich seiner Finanzlage noch weiter verbessert. Hierzu wird auf die Ausführungen im Prognosebericht in Abschnitt 4 verwiesen.

Ungeachtet dessen ist die weitere Sicherstellung der Finanzierung des Unternehmens ein fortlaufendes Fokusthema des Managements.

Als weitere wesentliche Risiken der Geschäftsentwicklung sieht der Vorstand die nachfolgenden Aspekte an:

Unterkapazitäten durch Fachkräftemangel bzw. erhöhte Kosten der Fachkräftegewinnung;

Abschwächung der allgemeinen Konjunkturlage / Einfluss von innen- und außenpolitischen Ereignissen auf die Investitionsbereitschaft im Privatsektor sowie Verlagerung der öffentlichen Budgets auf andere Marktsegmente;

Zunahme des Wettbewerbs im eigenen Marktsegment

Wesentliche die Gesellschaft betreffende Risiken aus dem Ukraine-Konflikt sieht der Vorstand gegenwärtig nicht.

4 Prognosebericht

Das im Vorjahr für 2023 mit T€ 9.200 prognostizierte Rohergebnis wurde in Höhe von rund T€ 10.500 erreicht und damit um 14% überschritten.

Das Unternehmen hat sich auch nach dem Bilanzstichtag sehr positiv entwickelt:

Die Unternehmensentwicklung verläuft im Sinne der strategischen Planung der Geschäftsleitung. Für den Konferenz- und Veranstaltungsbereich konnte weiterhin eine positive Entwicklung verzeichnet werden. Infolge der wachsenden Nachfrage sowie des weiteren Ausbaus des Vertriebsteams und der konkreten Marktfokussierung konnten hier weitere wichtige Schlüsselkunden und auch mehrere Großprojekte akquiriert werden.

Im Laufe des Jahres 2024 waren keine Gesellschafterdarlehen mehr zur Sicherstellung der Liquidität erforderlich. Die per Ende 2024 zugesagten Kreditlinien waren zu diesem Stichtag zu weniger als einem Drittel in Anspruch genommen worden. Auch haben sich zum 31. Dezember 2024 die Vorräte nach den vorläufigen Ergebnissen der Inventur deutlich reduziert.

Konkret waren in 2024 die folgenden Entwicklungen zu verzeichnen:

Es erfolgte ein weiterer Aufbau von Personal in der Gesellschaft. Zum 31. Dezember 2024 beschäftigte die Gesellschaft bereits 139 Mitarbeiter.

In 2024 wuchs das Geschäft der PIK AG weiter auf ein Rohergebnis von nunmehr rund T€ 13.500. Bei Abfassung dieses Lageberichts war ein Auftragsbestand von ca. T€ 23.400 vorhanden. Es wird ein Betriebsergebnis (EBIT) von rund T€ 2.500 erwartet.

Für 2025 wird derzeit ein Rohergebnis von rund T€ 15.000 geplant. Die Anzahl der Mitarbeiter soll dabei auf einen Stand zum Jahresende von 154 steigen.

5 Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht

Der Vorstand erklärt, dass die PIK AG bei den in diesem Abhängigkeitsbericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Sinne von § 312 Abs. 1 Satz 2, 1. Alt. AktG nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.

Die PIK AG ist dadurch, dass Maßnahmen im Sinne von § 312 Abs. 1 Satz 2, 2. Alt. AktG getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.

 

Berlin, den 20. Januar 2025

PIK AG

Niklas Niehuus, Vorstand

Christoph Wegner, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die PIK AG, Berlin

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der PIK AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIK AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 20. Januar 2025

TIPAL GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Tilo Drebes, Wirtschaftsprüfer

Aufsichtsratsbeschluss der PIK AG

Die Unterzeichneten sind die sämtlichen Aufsichtsratsmitglieder der PIK AG, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HRB 73846 B (die "Gesellschaft").

Unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften über die Einberufung und Abhaltung einer Aufsichtsratssitzung beschließen die Unterzeichneten hiermit im Umlaufverfahren einstimmig was folgt:

1. Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023:

 

Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Jahresabschluss des Geschäftsjahres 2023 nebst Anhang und Lagebericht zur Ansicht und Prüfung vorgelegt.

 

Der Aufsichtsrat stellt den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2023 einstimmig fest.

Weiteres war nicht zu beschließen.

 

Berlin, 06.02.2025

Christiane Hotz-Firlus, Aufsichtsratsvorsitzende

Katrin Schöttel, Aufsichtsrat

Dr. Herbert Münder, Aufsichtsrat

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