Niehuus Vermögensverwaltungs- GmbH & Co. KG
Selbe AdresseWagniskapital-Beteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Daniel Gallin seit 17.3.2023 | Prokura |
Christoph Wegner seit 3.9.2021 | Vorstandsmitglied |
Niklas Niehuus seit 19.3.2018 | Vorstandsmitglied |
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| No data available | |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PIK AGBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Bilanz 3.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 3.3 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 4 Sonstige Angaben 4.1 Verbundene Unternehmen 4.2 Zahl und Nennbetrag der Aktien je Gattung 4.3 Vorstand 4.4 Aufsichtsrat 4.5 Arbeitnehmer 4.6 Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Personen 4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 1 Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die PIK AG, Berlin (nachfolgend auch "Gesellschaft"), ist beim Handelsregister Berlin (Charlottenburg) unter der Register-Nr. HRB 73846 eingetragen. Dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 liegen die Vorschriften des Handelsgesetzbuches zugrunde, ergänzend waren die Vorschriften des Aktiengesetzes zu beachten. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte gemäß den §§ 266 und 275 HGB. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft aus. 2 Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bei Aufstellung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt: Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert und nach ihrer voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten 800 € nicht übersteigen, werden als bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens behandelt. Der 2022 entgeltlich erworbene Geschäfts- und Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren linear abgeschrieben. Dieser Zeitraum entspricht nach unserer Einschätzung der Dauer, über die wir aus dem erworbenen exklusiven Marktzugang, dem Kundenstamm sowie der Expertise und Erfahrung der erworbenen Einheit Nutzen ziehen werden. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis zu einem Anschaffungspreis von 250 € werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe aufwandswirksam berücksichtigt. Eine Ausnahme bilden hier die Wirtschaftsgüter, deren Anschaffung durch Zuschüsse der Investitionsbank Berlin gefördert werden. Diese werden aus Nachweisgründen in das Anlagevermögen aufgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungspreis bis 800 € wurden bis zum Zugangsjahr 2022 aktiviert und im Jahr der Anschaffung abgeschrieben. Für Zugänge des Jahres 2023 wurde für geringwertige Wirtschaftsgüter ein Sammelposten gebildet. Der Sammelposten wird im Wirtschaftsjahr der Bildung und den folgenden vier Wirtschaftsjahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte werden mit den individuellen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bzw. mit den gleitenden Durchschnittspreisen bewertet. Liegen niedrigere Tageswerte vor, werden diese angesetzt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr erstmals die Herstellungskosten der unfertigen Leistungen in Höhe der handelsrechtlichen Wertobergrenze angesetzt, um so eine gesetzeskonforme Bewertung herbeizuführen. Gleichzeitig wurde das Mengengerüst der unfertigen Leistungen auf die Zeiten abgesenkt, die noch nicht abgerechnet worden sind. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit usw. ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Pauschalwertberichtigungen werden keine gebildet. Bei zweifelhaft einbringlichen Forderungen werden Einzelwertberichtigungen vorgenommen. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen sind in Höhe des Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die übrigen in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden entsprechend ihrer Laufzeiten mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Da die Umsätze der Gesellschaft im Wesentlichen aus Warenlieferungen bestehen, die bei den Kunden installiert werden und der Wert dieser Lieferungen den der Leistungen deutlich übersteigt, wurden die Umsatzerlöse nach Maßgabe der Regelungen für Werklieferungsverträge realisiert. 3 Erläuterungen zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 3.1 Bilanz Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt. Die Entwicklung des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Aus der vorstehend beschriebenen Bewertungsänderung für geringwertige Wirtschaftsgüter ergab sich im Vergleich zu dem bis 2022 praktizierten Bewertungsverfahren ein Mehrergebnis von T€ 110, um das die Abschreibungen niedriger und das Sachanlagevermögen höher ausgewiesen werden. Aus dem erstmaligen Ansatz der Vorräte in Höhe der handelsrechtlich zulässigen Wertobergrenze resultierte in Summe eine Ergebniserhöhung im Vergleich zu der bisher praktizierte Bewertungsmethode, wodurch die unfertigen Leistungen und die Bestandserhöhungen um jeweils T€ 91 höher ausgewiesen werden. Bei der Ermittlung der Herstellungskosten der Vorräte wurden anteilige aktivierungsfähige Fremdkapitalzinsen in Höhe von T€ 55 berücksichtigt. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden Mietkautionen in einer Gesamthöhe von T€ 19 (i.Vj. T€ 16) ausgewiesen, die eine unbestimmte Restlaufzeit haben. Alle übrigen Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen werden antizipative Forderungen aus Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungen in Höhe von T€ 178 (i. Vj. T€ 0) ausgewiesen. Die gesetzliche Rücklage in Höhe von unverändert T€ 10 entspricht dem zehnten Teil des Grundkapitals (§ 150 Abs. 2 AktG). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalkosten (Urlaub, Überstunden, Provisionen, Tantieme) mit T€ 712 (i.Vj. 721), die Erstellung und die Prüfung des Jahresabschlusses mit T€ 110 (i.Vj. 144) sowie Gewährleistungen mit T€ 101 (i.Vj. T€ 112). Die Gesellschaft hat basierend auf einer Auswertung der in der Vergangenheit erfolgten Gewährleistungen die Rückstellung hierfür herabgesetzt. Wäre die im Vorjahr gewählte Berechnungsmethode beibehalten worden, so wäre die Rückstellung um T€ 43 höher gewesen. Die Verbindlichkeiten ergeben sich nach Fristigkeiten wie folgt:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung eines Warenlagers sowie aller Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besichert. Ferner besteht ein Pfandrecht an einem Bankkonto, das zum Bilanzstichtag mit T€ 354 valutiert. Zur Besicherung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte. 3.2 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Haftungsverhältnisse aus Avalen in einer Gesamthöhe von T€ 5.523 (i.Vj. T€ 4.323). Von einer Inanspruchnahme aus den vorstehend beschriebenen Haftungsverhältnissen wird nicht ausgegangen, da derartige Sachverhalte der Gesellschaft bislang nicht bekanntgemacht wurden. Weiter bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von T€ 1.920 (i.Vj. T€ 914), die im Wesentlichen Miet- und Leasingzahlungen betreffen. 3.3 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr Erträge aus öffentlich-rechtlichen Zuschüssen in Höhe von T€ 239 (i. Vj. T€ 21) vereinnahmt. 4 Sonstige Angaben 4.1 Verbundene Unternehmen Die Gesellschaft hält sämtliche Anteile der SIE-media GmbH, Magdeburg. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft beträgt ausweislich ihres Jahresabschlusses 2023 T€ 133, der Jahresfehlbetrag T€ -16. Die SIE-media GmbH wurde am 9. Januar 2024 aufgelöst. Die Liquidation dauerte bei Abfassung des Anhangs noch an. 4.2 Zahl und Nennbetrag der Aktien je Gattung Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt 100.000,00 EUR und ist eingeteilt in 100.000 Aktien (Stückaktien). Die Aktien sind vinkulierte Namensaktien. Die Übertragung bedarf der Zustimmung der Hauptversammlung. 4.3 Vorstand Vorstände der Gesellschaft sind bzw. waren:
Auf die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Ein Vorstand hat der Gesellschaft Darlehen gewährt, die sich im Berichtsjahr wie folgt entwickelt haben:
Sicherheiten hierfür wurden nicht vereinbart. Sämtliche Darlehen wurden mit 2,25% p.a. verzinst. 4.4 Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats:
Die Aufsichtsratsvergütungen betragen im Geschäftsjahr T€ 5,6 (i.Vj. T€ 5,6). 4.5 Arbeitnehmer Die Zahl der im Geschäftsjahr durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter stellt sich für 2023 und 2022 wie folgt dar:
Über die genannten Mitarbeiter hinaus waren für die Gesellschaft 2 (bis zum 17. März 2023 und ganzjährig im Vorjahr 3) Vorstände und 9,17 Auszubildende (i.Vj. 7) tätig. 4.6 Angaben über Geschäfte mit nahestehenden Personen Zugunsten der Gesellschaft und zur Stärkung ihrer Finanzlage bestehen nachfolgende Erklärungen durch den Gesellschafter und Vorstand:
Der Gesellschafter und Vorstand hat für diese Erklärungen durch die Gesellschaft keine Vergütung erhalten. 4.7 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag Nach dem Schluss des Geschäftsjahrs traten keine Vorgänge von besonderer Bedeutung auf, über die zu berichten wäre.
Berlin, den 20. Januar 2025 PIK AG Niklas Niehuus, Vorstand Christoph Wegner, Vorstand Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Inhalt 1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit 1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf 2 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage 2.2 Vermögenslage 2.3 Finanzlage 3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 3.1 Chancen 3.2 Risiken 4 Prognosebericht 5 Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht 1 Geschäfts- und Rahmenbedingungen 1.1 Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit Die PIK AG wurde im Jahr 1999 als PMT Partner Medientechnik AG mit Sitz in Berlin gegründet und im Jahr 2004 in die heutige Firma umbenannt. Das Unternehmen bietet die spezialisierte Beratung, Montage und Inbetriebnahme von technischen Anlagen in der Medien- und Veranstaltungstechnik an. Die werttreibenden Kernsegmente sind Projekte der Konferenz- und Videotechnik sowie Projekte im Bereich der Theater und Veranstaltungsstätten. Hierbei stehen insbesondere deren Planung, Lieferung von hochwertigen spezifischen Produkten sowie deren Installation, weiterführende Systemintegrationen und betriebsnotwendige Programmierungen im Mittelpunkt. Weitere Standbeine sind umfassende Serviceleistungen, der Managed Service sowie der klassische Vertrieb von medientechnischen Produkten über einen integrierten Onlineshop sowie der Vertrieb von Lizenzprodukten. Auftraggeber sind sowohl die öffentliche Hand als auch Unternehmen des privaten Sektors. 1.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf In dem für die PIK AG relevanten Markt für Medientechnik herrscht trotz markanter Eintrittsbarrieren ein deutlicher Wettbewerb. Die zunehmende Digitalisierung führt zu steigender Komplexität im Rahmen immer stärker vernetzter Systeme. Hiermit einher gehen wachsende Qualitätsanforderungen an diese Systeme, sowie fachspezifische Anforderungen an das ausführende Personal. Die Entwicklung des Marktes für Medientechnik wird zudem nachhaltig durch die Investitionsbereitschaft der Kunden beeinflusst. Die PIK AG stellt sich dieser Entwicklung und den Herausforderungen. Sie konnte auch im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 attraktive Aufträge sowohl im privaten als auch im öffentlichen Sektor durch namhafte Auftraggeber generieren. Infolge der Zusammenführung der technischen Kompetenzen aus den Bereichen Konferenz- und Videotechnik sowie Theater- und Veranstaltungsstätten konnte die PIK AG weitere erfolgreiche Projekte mit namhaften Kunden abschließen. Der bereits bestehende Wettbewerbsvorteil der PIK AG konnte damit weiter ausgeprägt und die Entwicklung in Richtung eines der marktführenden Systemhäuser in Deutschland weiter forciert werden. Für die PIK AG hat sich im Verlauf der letzten beiden Geschäftsjahre durch die Diversifikation der Produktpalette darüber hinaus eine prägnante Verbreiterung der Zielgruppe ergeben, wodurch zusätzliche Auftragspotentiale entstanden sind und weiter entstehen. Ein genereller Investitionsstau in digitale Infrastruktur im letzten Jahrzehnt, der durch die Corona Pandemie offengelegt wurde, sorgt nun für massive Nachholinvestitionen sowohl von Unternehmen im privaten Sektor, als auch von der öffentlichen Hand. Die hierfür benötigte Medientechnik wird durch die PIK AG bereitgestellt. Unter Auftragsgesichtspunkten entwickelt sich das Unternehmen weiterhin sehr gut. Die PIK AG verzeichnete zum Bilanzstichtag einen kumulierten Auftragseingang für 2023 von rund T€ 42.000. Die Erwartungen an die Gesamtleistung und das Rohergebnis haben sich erneut vollumfänglich erfüllt. Durch die bewusst gewählte Fortsetzung des hohen Unternehmenswachstums waren im Jahr 2023 signifikante Investitionen in die Expansion erforderlich. Diese Investitionen und strukturellen Veränderungen zogen ein absehbar schwächeres Betriebsergebnis gegenüber den Vorjahren nach sich. Im Rahmen der strategischen, regionalen Weiterentwicklung der PIK AG wurde im Berichtsjahr durch einen Unternehmenserwerb ein Standort in Magdeburg aufgebaut. Damit konnte die Nähe zum Kunden erhöht und die Präsenz in der Region verstärkt werden. Zusätzlich wurde in den Ausbau der Online-Shop-Plattform mit einem neuen, leistungsfähigen System investiert und damit eine innovative sowie skalierbare Verkaufsplattform geschaffen. Ein weiterer wesentlicher Faktor war die umfassende Kernsanierung der Unternehmenszentrale in Berlin. Die allgemein gestiegenen Personalkosten und die Einführung einer neuen Managementstruktur erzeugten zusätzliche Aufwendungen. Die damit verbundenen Anpassungen in der Führungsebene waren notwendig, um die PIK AG langfristig zukunftsfähig und weiterhin wettbewerbsfähig zu positionieren. Die aufgrund der Corona-Pandemie verursachten Probleme bei den Lieferketten sowie Verzögerungen auf den Baustellen der Gesellschaft führten zur Entstehung hoher Warenbestände. Es wurde daher eine Task Force initiiert mit dem Ziel einer zügigen Reduzierung dieser. In Bezug auf das Verhältnis zu Umsatz und Materialeinsatz hat sich die Umschlagshäufigkeit des Warenbestands zum Bilanzstichtag bereits merklich um -4% (Umsatz-Ratio) und -8% (Materialeinsatz-Ratio) gegenüber dem Vorjahr reduziert. Ziel ist es, den Warenbestand und die hiermit einhergehende Mittelbindung perspektivisch weiter deutlich zu reduzieren, da derzeit keine signifikanten Lieferengpässe bestehen. Auch in 2023 konnte, begünstigt durch eine zielgerichtete Personalmarketingstrategie, ein attraktives Arbeitsumfeld und die erwähnten Zukäufe von Unternehmen und trotz eines aus Unternehmenssicht herausfordernden Arbeitsmarktes eine ausreichende Personaldecke mit adäquat qualifizierten Fachkräften für weiteres Wachstum bereitgestellt werden. 2 Darstellung der Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.1 Ertragslage Die Ertragslage der PIK AG ist auch in diesem Jahr deutlich durch das Wachstum der Gesellschaft gezeichnet. Das Rohergebnis lag mit T€ 10.536 aufgrund der allgemeinen Ausweitung der Betriebstätigkeit deutlich über dem Vorjahresniveau von T€ 8.721. Die Rohergebnismarge hat sich jedoch gegenüber dem Vorjahr vermindert. Gleichwohl lieferte sie damit wiederholt ein solides Fundament zur Deckung der wachstumsbedingten Kostensteigerungen - insbesondere im Bereich der Personalkosten, welche sich vor allem aufgrund der Erhöhung der Mitarbeiterzahl im Jahresdurchschnitt von 93 auf 126 deutlich von T€ 5.769 auf T€ 7.322 erhöht haben. Ein wichtiger Schritt in der nachhaltig positiven Entwicklung des Unternehmens stellen die Investitionen in zukunftsorientierte Software und Technologien sowie weitere durch das Unternehmenswachstum benötigte Räumlichkeiten dar. Die Zunahme der Abschreibungen von T€ 279 im Vorjahr auf TE 287 im Geschäftsjahr 2023 wird sich aufgrund der getätigten Investitionen in den Folgejahren weiter erhöhen, da der Ausbau der Firmenzentrale in Berlin wie auch die Investitionen in den Webshop zum Jahresende 2023 abgeschlossen wurden. Bedingt durch das Wachstum haben sich auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen deutlich von T€ 1.631 auf T€ 2.550 erhöht. Hier haben sich vor allem die gestiegenen Raumkosten aufgrund der Büroerweiterung in der Firmenzentrale in Berlin, die Mitarbeiterakquisitions- und Schulungsaufwände, sowie die Kosten für Fahrzeuge, Werbe- und Reisekosten erhöhend ausgewirkt. Unter Berücksichtigung der vorstehend genannten, im Wesentlichen wachstumsbedingten Mehrkosten ergibt sich ein deutlich reduziertes Betriebsergebnis (EBIT) von T€ +377 gegenüber T€ +1.041 im Vorjahr. Bedingt durch das umfangreiche und gegenüber dem Vorjahr weiter gewachsene Projektgeschäft, das sich vor allem in einem deutlichen Anstieg der Vorräte und Forderungen niederschlägt, ist auch der Finanzierungsbedarf der Gesellschaft angestiegen. Dies drückt sich in einem Anstieg des Finanzergebnisses auf T€ -243 (i.Vj. T€ -129) aus. Nach Ertragsteuern und sonstigen Steuern von T€ 58 (i. Vj. T€ 295) ergibt sich ein Jahresüberschuss von T€ 75 (i. Vj. T€ 617), der auf neue Rechnung vorgetragen werden soll. 2.2 Vermögenslage Die Vermögenslage ist geprägt durch eine Ausweitung der Bilanzsumme von T€ 14.284 auf T€ 16.627. Maßgeblich für diese Erhöhung war auf der Aktivseite zum einen eine Erhöhung des Anlagevermögens von T€ 880 auf T€ 1.943 aufgrund der im Berichtsjahr getätigten Investitionen in Software sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung aufgrund der allgemeinen Ausweitung der betrieblichen Tätigkeit der Gesellschaft. Zum anderen war auch eine Erhöhung der Vorräte von T€ 6.082 auf T€ 7.790 zu verzeichnen, die nach der Corona-bedingten projektübergreifenden Bevorratung im Berichtsjahr vor allem auf die Ausweitung des Geschäfts mit einer erhöhten projektspezifischen Bevorratung zurückzuführen war. Im Gegensatz dazu haben sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen trotz der Ausweitung der betrieblichen Tätigkeit der Gesellschaft deutlich von T€ 5.372 auf T€ 3.922 reduziert. Maßgeblich hierfür waren ein verbessertes Abrechnungs- und Mahnwesen. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände von T€ 494 auf T€ 1.012 ist im Wesentlichen auf stichtagsbedingt gestiegene Vorsteuerguthaben sowie ergebnisinduzierte Ertragssteuerrückforderungen zurückzuführen. Innerhalb des aktiven Rechnungsabgrenzungspostens kam es aufgrund der ratierlichen Verrechnung zeitraumbezogener Aufwendungen zu einer Reduzierung von T€ 1.227 auf T€ 885. In Summe hat sich der Stand der flüssigen Mittel zum Bilanzstichtag von T€ 228 auf T€ 1.075 deutlich erhöht. Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital durch den im Berichtsjahr angefallenen Jahresüberschuss von T€ 2.769 auf T€ 2.868 erhöht. Aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote von 19,4% auf 17,2% leicht vermindert. Die sonstigen Rückstellungen haben sich leicht reduziert von T€ 989 auf T€ 926. Dies ist im Wesentlichen auf reduzierte personalbezogene Rückstellungen - infolge eines geringeren Betriebsergebnisses - zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten sind insgesamt von T€ 10.232 auf T€ 12.645 angestiegen. Die verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie Gesellschafterverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 nur geringfügig verändert. Demgegenüber kam es zu einer deutlichen Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen von T€ 2.787 auf T€ 4.530. Diese sind üblich, um größere Materialbestellungen im Projektgeschäft liquiditätsneutral umzusetzen. Auch stiegen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber dem Vorjahr von T€ 2.794 auf T€ 3.337 vor allem aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens. 2.3 Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens hat sich im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessert. Infolge der vorstehenden Entwicklungen innerhalb der Vermögenslage weist die PIK AG für das Berichtsjahr mit T€ +2.184 einen deutlich positiven und gegenüber dem Vorjahr (T€ -4.641) auch deutlich verbesserten Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit aus. Hinzu kam ein positiver Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von T€ +16 (i.Vj. T€ +1.407). In diesem Rückgang gegenüber dem Vorjahr kommt ein deutlich reduzierter Finanzierungsbedarf außerhalb der operativen Geschäftstätigkeit zum Ausdruck. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich aufgrund der hohen im Berichtsjahr getätigten Investitionen auf T€ -1.353 (i. Vj. T€ -675). Die drei vorstehend genannten Entwicklungen spiegelten sich in einem deutlich erhöhten Zahlungsmittelbestand wider. In Summe ergab sich zum Bilanzstichtag eine deutliche zahlungswirksame Veränderung in Höhe von T€ +847, der die flüssigen Mittel von T€ 228 auf T€ 1.075 erhöht hat. Zusätzlich zu den vorhandenen Bankkrediten wurden im Berichtsjahr auch weiterhin Gesellschafterdarlehen gewährt. Vorhandene Bankkreditlinien i.H.v. T€ 8.040 wurden zum Bilanzstichtag nur mit T€ 2.606 zu rund 32% ausgeschöpft. Das Unternehmen war so jederzeit in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen vollständig nachzukommen. Darüber hinaus bestehen zugunsten der Gesellschaft die im Anhang im Abschnitt 4.6 beschriebenen Bürgschaften. Die Überwachung der Liquiditätsentwicklung und dessen Steuerung ist ein essenzieller Bestandteil der Jahresplanung des Unternehmens und des unterjährigen Finanzcontrollings. Das Unternehmen ist bestrebt, weiterhin flexible Fremdfinanzierungsmaßnahmen zu vereinbaren, um zum einen Wachstumschancen zu nutzen und zum anderen Liquiditätsengpässe jederzeit vermeiden zu können. Es ist darüber hinaus weiterhin angestrebt, über eine Just-in-time-Versorgung der jeweiligen Projekte sowie geeignete Kunden-Vorfinanzierungen die Mittelbindung zu reduzieren und mittels einer stärkeren Priorisierung der jeweils wirtschaftlichsten Projekte deren Durchlaufzeiten weiter zu optimieren. 3 Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung 3.1 Chancen Chancen sieht der Vorstand vor allem in den folgenden Bereichen:
In Summe der vorstehenden Punkte ist die PIK AG sehr gut für weiteres profitables Wachstum aufgestellt. Dies wird auch dadurch untermauert, dass die PIK AG erneut von FOCUS-Business als Wachstumschampion ausgezeichnet wurde 1. Maßgeblich hierfür war eine annualisierte Wachstumsrate des Umsatzes zwischen 2020 und 2023 von 37% p.a., womit die Gesellschaft Platz 7 im Sektor Elektronik, Elektro- und Medizintechnik belegt hat. Als weitere Chance ist die gestartete Einführung eines neuen ERP-Systems zu nennen, welches die Unternehmensprozesse weiter automatisieren und die finanziellen und sonstigen entscheidungsrelevanten Informationen des Unternehmens in umfassenderer und transparenterer Form darstellen soll. 3.2 Risiken Im Vorjahr wurde der aufgrund des starken Wachstums aufgetretene erhöhte Finanzierungsbedarf der Gesellschaft als Hauptrisiko aufgeführt. Wie oben unter 2.3 beschrieben hat sich die Finanzlage zum Bilanzstichtag deutlich verbessert. Seitens der Gesellschaft wurden zusätzliche Maßnahmen implementiert, um Finanzierungsrisiken rechtzeitig erkennen und gegensteuern zu können. Auch hat sich nach dem Bilanzstichtag die Situation des Unternehmens einschließlich seiner Finanzlage noch weiter verbessert. Hierzu wird auf die Ausführungen im Prognosebericht in Abschnitt 4 verwiesen. Ungeachtet dessen ist die weitere Sicherstellung der Finanzierung des Unternehmens ein fortlaufendes Fokusthema des Managements. Als weitere wesentliche Risiken der Geschäftsentwicklung sieht der Vorstand die nachfolgenden Aspekte an:
Wesentliche die Gesellschaft betreffende Risiken aus dem Ukraine-Konflikt sieht der Vorstand gegenwärtig nicht. 4 Prognosebericht Das im Vorjahr für 2023 mit T€ 9.200 prognostizierte Rohergebnis wurde in Höhe von rund T€ 10.500 erreicht und damit um 14% überschritten. Das Unternehmen hat sich auch nach dem Bilanzstichtag sehr positiv entwickelt:
Konkret waren in 2024 die folgenden Entwicklungen zu verzeichnen:
Für 2025 wird derzeit ein Rohergebnis von rund T€ 15.000 geplant. Die Anzahl der Mitarbeiter soll dabei auf einen Stand zum Jahresende von 154 steigen. 5 Schlusserklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht Der Vorstand erklärt, dass die PIK AG bei den in diesem Abhängigkeitsbericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften im Sinne von § 312 Abs. 1 Satz 2, 1. Alt. AktG nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Die PIK AG ist dadurch, dass Maßnahmen im Sinne von § 312 Abs. 1 Satz 2, 2. Alt. AktG getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden.
Berlin, den 20. Januar 2025 PIK AG Niklas Niehuus, Vorstand Christoph Wegner, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die PIK AG, Berlin Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der PIK AG, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PIK AG, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 20. Januar 2025 TIPAL
GmbH
Tilo Drebes, Wirtschaftsprüfer Aufsichtsratsbeschluss der PIK AGDie Unterzeichneten sind die sämtlichen Aufsichtsratsmitglieder der PIK AG, Berlin, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Charlottenburg unter HRB 73846 B (die "Gesellschaft"). Unter Verzicht auf sämtliche Form- und Fristvorschriften über die Einberufung und Abhaltung einer Aufsichtsratssitzung beschließen die Unterzeichneten hiermit im Umlaufverfahren einstimmig was folgt: 1. Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 01.01. bis 31.12.2023:
Weiteres war nicht zu beschließen.
Berlin, 06.02.2025 Christiane Hotz-Firlus, Aufsichtsratsvorsitzende Katrin Schöttel, Aufsichtsrat Dr. Herbert Münder, Aufsichtsrat |
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Großhandel mit kosmetischen Erzeugnissen und Körperpflegemitteln
Großhandel mit Textilien
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit Brennstoffen und Mineralölerzeugnissen
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Datenverarbeitung, Hosting und damit verbundene Tätigkeiten a. n. g.
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Güterbeförderung im Straßenverkehr
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Heime und Wohngruppen für Kinder und Jugendliche, stationäre Hilfen zur Erziehung
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Wein, Sekt und Spirituosen
Ambulante Pflegedienste
Herstellung von Bestrahlungs- und Elektrotherapiegeräten und elektromedizinischen Geräten
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Baustoffen und Anstrichmitteln
Allgemeine Gebäudereinigung
Einzelhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Güterbeförderung in der Luftfahrt
Erbringung von Dienstleistungen für Forstwirtschaft und Holzeinschlag
Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Garten- und Landschaftsbau
Bauträger für Wohngebäude
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Abbrucharbeiten
Beteiligungsgesellschaften
Großhandel mit Fleisch und Fleischwaren
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Erbringung von sonstigen gärtnerischen Dienstleistungen
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Garten- und Landschaftsbau
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von sonstigen Informationsdienstleistungen
Ambulante Betreuungsdienste für Menschen mit Behinderung
Architekturbüros für Hochbau
Herstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Kraftwagen
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Sonstige spezialisierte Bautätigkeiten im Hochbau a. n. g.
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von Bekleidung und Bekleidungszubehör
Anbringen von Stuckaturen, Gipserei und Verputzerei
Bauträger für Wohngebäude
Personenbeförderung mit Fahrzeug mit Fahrer auf Abruf
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Großhandel mit Milch, Milcherzeugnissen, Eiern, Speiseölen und Nahrungsfetten
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Allgemeine Gebäudereinigung
Herstellung von Schneidwaren und Bestecken aus unedlen Metallen
Einzelhandel mit Kraftwagenteilen und -zubehör
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit Mehl und Getreideprodukten
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Spezialisierte Bautätigkeiten im Tiefbau
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Abbrucharbeiten
Allgemeine Gebäudereinigung
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Private Wach- und Sicherheitsdienste für Veranstaltungen
Großhandel mit pharmazeutischen Erzeugnissen
Garten- und Landschaftsbau
Allgemeine Gebäudereinigung
Allgemeine Gebäudereinigung
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Erbringung von Beratungsleistungen auf dem Gebiet der Informationstechnologie
Großhandel mit sonstigen Baustoffen und Bauelementen
Wiederverkaufs- und Vermittlungstätigkeiten für die Telekommunikation
Erbringung von Logistikdienstleistungen
Vermietung von Luftfahrzeugen
Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
Großhandel mit Textilien
Errichtung von Fertigteilbauten
Kauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Beteiligungsgesellschaften
Errichtung von Fertigteilbauten
Elektroinstallation
Managementtätigkeiten von sonstigen Holdinggesellschaften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus Kunststoffen
Ingenieurbüros für Fachplanung von technischer Gebäudeausrüstung
Allgemeine Gebäudereinigung
Sonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Sonstige Überlassung von Arbeitskräften
Einrichtungen des tertiären Bildungsbereichs a. n. g.
Personenbeförderung im Linienverkehr auf der Straße
Erbringung von haushaltsbezogenen Dienstleistungen
Architekturbüros für Hochbau
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen