Einzelhandel mit Fleisch und Fleischwaren
InReCon AGLiquidiert
93161 Sinzing, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Alfred Dr. rer. nat. Dipl. Kfm. Honold seit 24.11.2003 | Vorstandsmitglied |
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
InReCon AGSinzingJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009BILANZ
ANHANG1 Erläuterungen zum Unternehmen 1.1 Beschreibung der Geschäftstätigkeit Die InReCon AG ("InReCon" oder die "Gesellschaft") mit Sitz in Sinzing ist ein in den Bereichen Halbleiter, Photovoltaik und Maschinenbau aktives Unternehmen, das größtenteils national tätig ist und darüber hinaus auch internationale Projekte abwickelt. Für Wirtschaftsunternehmen wie auch Organisationen in diesen Segmenten erbringt die Gesellschaft umfangreiche Beratungs- und Servicedienstleistungen. Der Fokus liegt dabei in der Automatisierung, Fertigungs-technologie und Fertigungssteuerung. 1.2 Durchschnittliche Arbeitnehmeranzahl Die Zahl der Mitarbeiter verringerte sich im Zeitraum 31.12.2008 bis 31.12.2009 merklich von 14 Beschäftigten (davon 3 Auszubildende) auf 3 Beschäftigte (davon 2 Auszubildende). Danach waren im Jahr 2009 durchschnittlich 5,7 Arbeitnehmer bei InReCon tätig. 2 Zusammenfassung der wesentlichen Rechnungslegungsgrundsätze 2.1 Grundlagen der Darstellung InReCon ist eine nicht-börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Nach diesen Bestimmungen gelten für die Gesellschaft größenabhängige Erleichterungen (vgl. § 288 i. V. m. § 267 Abs. 1 HGB). Alle Angaben erfolgen in Euro, sofern nichts anderes vermerkt ist. 2.2 Fremdwährungsumrechnung Fremdwährungsgeschäfte werden stets mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs bewertet. 2.3 Immaterielle Vermögensgegenstände Immaterielle Vermögensgegenstände mit fester Nutzungsdauer werden zu Anschaffungskosten bewertet und planmäßig linear über ihre jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben.
2.4 Sachanlagen Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens unterliegen einer betrieblichen Nutzung und werden zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Abschreibungen bewertet. Kosten für die laufende Instandhaltung und Reparaturen werden bei Anfall aufwandswirksam erfasst. Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend dem Nutzungsverlauf nach der linearen Methode vorgenommen.
2.5 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kundenforderungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden zum Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Risiken werden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. 2.6 Liquide Mittel Die liquiden Mittel beinhalten sowohl Kassenbestände als auch laufende Guthaben bei Kreditinstituten. 2.7 Rückstellungen Rückstellungen werden gebildet, wenn die Gesellschaft aufgrund eines vergangenen Ereignisses gegenwärtig eine faktische oder rechtliche Außenverpflichtung hat und deren Höhe verlässlich quantifizierbar ist. Die Bewertung der sonstigen Rückstellungen fußt auf der Grundlage am Bilanzstichtag vorliegender Tatsachen. Die Berechnung der Gewährleistungs-rückstellungen erfolgt nach einem festen Prozentsatz am gewährleistungsbehafteten Umsatz. 2.8 Umsatzrealisierun g Umsatzerlöse werden abzüglich der Rabatte und Skonti ausgewiesen, sobald die Lieferungen oder Dienstleistungen erbracht sind und der Eigentums- resp. Gefahrenübergang erfolgt ist. Ist eine Kundenabnahme vorgesehen, werden die entsprechenden Umsätze erst mit dieser Abnahme gebucht. Bei langfristiger Auftragsfertigung werden die Umsätze auf Grundlage vertraglich vereinbarter Meilensteine realisiert. Bei Aufträgen mit einem fixen Betrag für einen bestimmten Zeitraum wird eine feste Summe pro Monat als Umsatz abgerechnet. 2.9 Schätzungen und Annahmen Die Erstellung des Jahresabschlusses erfordert Schätzungen und Annahmen des Vorstands. Diese Einschätzungen basieren auf den historischen Erfahrungswerten der Unternehmens-leitung und haben signifikanten Einfluss auf die Gestaltung des Ausweises von Vermögens-gegenständen, Forderungen, Verbindlichkeiten und Rückstellungen zum Bilanzstichtag. Die tatsächlichen Beträge und Annahmen können von den Schätzungen des Vorstands abweichen. 3 Eigenkapital 3.1 Entwicklung des Eigenkapitals
(Alle Zahlen in €, gerundet auf ganze Zahlen) Gezeichnetes Kapital Zum 31.12.2009 hat die Gesellschaft 78.041 Namensaktien zum Nennbetrag von € 1 emittiert. Kapitalrücklage Die Kapitalrücklage beinhaltet die Aufgelder aus der Ausgabe von Aktien. Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn errechnet sich nach § 158 AktG und beträgt nach Vortrag des Gewinns aus den Vorjahren und nach erfolgter Entnahme aus den Gewinnrücklagen € -43.451,45. 3.2 Aktionärskreis Nachfolgende Grafik illustriert die Aufteilung des Gezeichneten Kapitals zum 31.12.2009. 3.3 Genehmigtes Kapital Laut Satzung vom 15. Mai 2006, zuletzt geändert durch Beschluss des Aufsichtsrats der InReCon AG vom 31. August 2007, ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien in Sach- oder Bareinlage einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch um höchstens € 14.734 zu erhöhen. 4 Ergebnis je Aktie Das Ergebnis je Aktie wird unter Berücksichtigung der gewichteten Anzahl durchschnittlich ausstehender Aktien des Jahres errechnet.
5 Immaterielle Vermögensgegenstände Unter den immateriellen Vermögensgegenständen sind aktivierungspflichtige Software-Programme ausgewiesen. Die Zugänge 2009 sind ausschließlich Softwareprogramme und -Lizenzen.
6 Sachanlagen Im Berichtsjahr 2009 wurden nur geringwertige Wirtschaftsgüter angeschafft. Dagegen wurden ein Pkw, mehrere EDV-Geräte und Möbel verkauft.
7 Finanzanlagen Unter Finanzanlagen ist die Beteiligung der InReCon AG an der SemiSol Analytik GmbH in Höhe von € 70.000,00 ausgewiesen. 8 Unfertige Erzeugnisse / Unfertige Leistungen In dieser Bilanzposition sind die unfertigen Erzeugnisse (Produkte) in Höhe von € 82.000,00 ausgewiesen. 9 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Im Jahr 2009 mussten Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 500,00 vorgenommen werden. Ebenso wurde eine Einstellung in die Pauschalwertberichtigung in Höhe von € 1.991,30 zum 31.12.2009 getätigt. 10 Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen gegen die SemiSol Analytik GmbH bestehen aus einem gewährten Darlehen in Höhe von € 93.058,00, € 20.000,00 und € 5.000,00 und einer Forderung auf Zinszahlung für das Jahr 2009 in Höhe von € 2.256,09 (inkl. Umsatzsteuer). 11 Sonstige Vermögensgegenstände Bei dieser Bilanzposition handelt es sich Steuerrückforderungen (Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer) in Höhe von insgesamt € 45.697,99. 12 Aktive Rechnungsabgrenzung Diese Bilanzposition beinhaltet den dem Jahr 2010 zuzurechnenden Anteil der 2009 bezahlten Prämie für eine D&O Versicherung (einschließlich Rechtsschutz). 13 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen sind überwiegend kurzfristig und mit dem Betrag angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle der Höhe und Fälligkeit nach ungewissen Verbindlichkeiten aus schwebenden Geschäften zu berücksichtigen. Folgende Rückstellungen wurden im Berichtsjahr 2009 gebildet:
14 Finanzverbindlichkeiten Zur Finanzierung der Investitionen im Rahmen des Umzugs in die neuen Büroräume in Sinzing hat InReCon 2005 aus dem Bayrischen Mittelstandskreditprogramm zweckgebundene Darlehen der LfA Förderbank Bayern aufgenommen, die seit 2007 planmäßig getilgt werden.
15 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gliedern sich wie nachstehend:
16 Sonstige Verbindlichke iten Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten folgende Einzelpositionen:
17 Passive Rechnungsabgrenzung Diese Bilanzposition beinhaltet 5/12 der im 2009 erhaltenen Bezahlung für eine Dienstleistung von Juni 2009 bis Mai 2010 in Höhe von € 150.000,00. Die passive Rechnungsabgrenzung ist für den Zeitraum von Januar bis Mai 2010. 18 Leasing InReCon war 2009 Leasingnehmer von vier Dienstfahrzeugen, wobei die Gesellschaft nicht wirtschaftlicher Eigentümer der Fahrzeuge war. Somit wurden die gezahlten Leasingraten als Periodenaufwand angesetzt (sog. Operating-Leases). 19 Umätze nach Tätigkeitsbereichen Die Darstellung der Umsätze nach den unternehmensspezifischen Tätigkeitsbereichen erfolgt im Lagebericht. 20 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten von
Kunden erstattete Reiseaufwendungen in Höhe von €
23.939,82 sowie erhaltene Fördermittel in Höhe
€ 30.143,42, erhaltene Provisionen in Höhe von
€ 14.492,37, Erträge aus der Auflösung von
Rückstellungen in Höhe von
21 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten gezahlte oder geschuldete deutsche Ertragssteuern des Geschäftsjahrs 2009. Latente Steuern mussten nicht gebildet werden. Da in 2009 ein Verlust entstand, der rückwirkend geltend gemacht wurde, entstand eine Steuerrückforderung in Höhe von € 26.421,65. 22 Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Finanzmittelfonds der InReCon AG durch Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse im Laufe des Berichtsjahres verändert hat. Hierbei wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender (operativer) Geschäftstätigkeit, Finanzierungstätigkeit und Investitionstätigkeit unterschieden. Die Kapitalflüsse aus operativer Geschäftstätigkeit, Finanzierungstätigkeit und Investitions-tätigkeit werden zahlungsbezogen indirekt ermittelt. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassen-bestände und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten ohne Wertschwankungen verfügbar sind. 23 Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen Diese Position beinhaltet 2008 die Auszahlung für die Beteiligung an der SemiSol Analytik GmbH in einer Höhe von € 70.000,00. 24 Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen kurzfristiger Finanzdisposition Diese Position beinhaltet zwei gewährte Darlehen in Höhe von € 20.000,00 und von € 5.000,00 an die SemiSol Analytik GmbH in 2009. 25 Ergänzende Erläuterungen für den nach HGB aufgestellten Anhang 25.1 Verträge nach § 114 Aktiengesetz Die InReCon AG hat mit der Personengesellschaft "CrIDEA" Gisela Kleineidam einen Vertrag geschlossen zur Unterstützung der Verwaltung der InReCon AG einschließlich Büro-organisation, Buchhaltung und Controlling. Inhaberin dieser Personengesellschaft ist Frau Gisela Kleineidam. Frau Gisela Kleineidam ist Vorsitzende des Aufsichtsrates der InReCon AG und Ehefrau des Vorstandsvorsitzenden Dr. Gerhard Kleineidam. Der Aufsichtsrat hat die Auftragsvergabe an Frau Kleineidam in einem Beschluss vom 28. Juli 2004 genehmigt. Nach dem Ausscheiden von Dr. Kleineidam aus dem Vorstand der InReCon AG schloss die InReCon AG einen erweiterten Vertrag mit der CrIDEA Consulting GbR, der die Unterstützung durch Gisela Kleineidam im kaufmännischen Bereich und Büromanagement und Dr. Gerhard Kleineidam im vertrieblichen und technischen Bereich nun abdeckt. 25.2 Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Als Vorstand und Aufsichtsrat der InReCon AG waren im Geschäftsjahr 2009 folgende Damen und Herren bestellt:
Weder die Mitglieder des Vorstands noch die Mitglieder des Aufsichtsrats haben zusätzliche Mandate in Aufsichtsgremien anderer Unternehmen. Der über 1 % hinausgehende Besitz von Aktien des Unternehmens durch Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates kann in Punkt 3.2 eingesehen werden. Es wurden weder an die Vorstände noch an die Aufsichtsräte der InReCon AG im Geschäftsjahr 2009 Darlehen genehmigt und gewährt. 25.3 Vergütungsbericht Die Vergütung des Vorstands enthält leistungsfixe (Festgehalt) und leistungsvariable (umsatz- und ergebnisorientierte Prämie) Elemente. Für das Geschäftsjahr 2009 beliefen sich die Gesamtbezüge des Vorstands auf € 186.680,10 (im Vorjahr: € 370.817,20), davon sind € 0,00 (im Vorjahr: € 125.604,00) leistungsabhängige Vergütungsbestandteile. Die Vergütung des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2009 wird durch Beschluss der Aktionäre auf der Hauptversammlung 2010 festgelegt. Für die Mitglieder des Aufsichtsrats wird eine einmalige Aufwandsentschädigung in Höhe von insgesamt € 1.200,00 vorgeschlagen. 26 Verbundene Unternehmen
27 Corporate Governance Bericht InReCon verpflichtet sich, freiwillig die Forderungen des Deutschen Corporate Governance Kodex zu erfüllen. Die Erklärung zum Corporate Governance Kodex sowie Abweichungen von den Empfehlungen (§ 161 AktG) werden in nachfolgendem Kapitel 6 dieses Geschäftsberichtes abgegeben.
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Nachrichten & Medien
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Organisationen an dieser Adresse
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
1 nahegelegene Organisation
Handelsregister Dokumente
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Insolvenzbekanntmachungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Aktuelle Insolvenzverfahren
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen