WIMO Immobilien Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Kai Dittmar seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Katja Leed-Helm seit 30.12.2025 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
WIRTHWEIN Travel GmbH & Co. KG | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Wirthwein Interior GmbHCreglingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen des Konzerns Hauptaufgabengebiet und Schwerpunkt der betrieblichen Aktivitäten der Wirthwein Interior Gruppe (im Folgenden WI) ist der exklusive Yacht-Innenausbau, der Bereich Yacht Refit sowie der Innenausbau bis hin zum Turnkey-Konzept für Villen und Residenzen. Aufträge werden überwiegend in Europa und den USA ausgeführt. Eine Gesellschaft befasst sich mit Herstellung und Vertrieb von ballistischen Schutzwänden sowie entsprechende Trainingssysteme für Polizei- und Sicherheitsbehörden. Die Wirthwein Interior GmbH selbst fungiert als Holdinggesellschaft. B. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen Der Konzern ist ausschließlich im Luxussegment tätig. Zu den Kunden zählen im Bereich Yachtneubau im Wesentlichen Werften. Deren Kunden sind die so genannten Ultra High Networth Individuals (UHNWI), also Personen mit einem Geldvermögen von mindestens USD 30 Millionen. Herausfordernde Märkte bezogen auf den Krieg in der Ukraine, Energie, globale Wirtschaft und Geopolitik in 2022 bedeuteten für die Mehrheit der UHNWIs einen kollektiven globalen Vermögensrückgang. Altrada geht in seiner Studie zum ersten Halbjahr 2022 erstmalig seit 2018 von einem Rückgang der weltweiten Anzahl der UHNWIs um 6% und des Vermögens um 11% aus, verglichen mit dem Jahresende 2021. Die USA und Europa verzeichneten in der ersten Jahreshälfte 2022 beide einen zweistelligen Rückgang des UHNWI-Vermögens, wohingegen andere Regionen wie z.B. Lateinamerika oder der Mittlere Osten resilienter waren. Dennoch bleiben die USA mit einem globalen Anteil von 31% der bei weitem größte Vermögensmarkt der Welt und beherbergen mehr UHNWI-Personen als die fünf nächstplatzierten Länder zusammen. Zu Beginn des Jahres 2023 bestätigte der World Wealth Report den Rückgang der UHNW-Personen und deren Vermögen. Die Entwicklungen des Jahres 2022 bedeuteten für die Mehrheit der UHNWIs einen kollektiven globalen Vermögensrückgang um 10%, in Europa betrug der Rückgang sogar 17%. Yachtneubau Grundsätzlich ist anzumerken, dass das Wachstum von Vermögen und Anzahl der UHNWIs nicht eins zu eins auf die Entwicklung des Yachtmarktes zu übertragen ist. Es ist eher ein kleiner Teil der UHNWIs, die sich Yachten leisten. Dennoch ist es ein Indikator für die Entwicklung des Yachtmarktes bzw. für die Investitionsbereitschaft. Gemäß The State of Yachting 2023 wurden in 2022 161 (Vorjahr 156) Yachten über 30 m fertiggestellt. Damit liegt die Anzahl der Fertigstellungen leicht über dem Durchschnitt der letzten Jahre von 155 Yachten. Aktuell befinden sich weltweit 668 Yachten (Vorjahr: 604) über 30 m im Bau. Insgesamt wurden in 2022 226 neue Yachtprojekte über 30 m verkauft, was einem fast 28%igen Rückgang verglichen mit 313 neu verkauften Projekten in 2021 bedeutet. Dennoch war 2022 historisch gesehen ein sehr gutes Jahr für den Markt und lag sowohl über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre als auch über den Erwartungen. Der Konzern ist insbesondere im Nischenmarkt der custom build Yachten über 60 m tätig. In der Größenklasse der Yachten ab 60 m befinden sich aktuell weltweit 124 Projekte (Vorjahr 119) im Bau, wobei hier das durchschnittliche jährliche Wachstum des Segments bis 80 m mit 11% wesentlich besser abschneidet als das Segment über 80 m (CAGR 19-23: -2%) In den Jahren 2018 - 2022 bauten weltweit 26 Werften (Vorjahr 31) 70% der Yachten über 40 m, auch dies ein Indikator für einen absoluten Nischenmarkt. Ebenso stehen diese Werften für 64% des aktuellen Orderbooks. Von diesen Werften befindet sich der Großteil in Italien und den Niederlanden. Und das berühmte Pareto-Prinzip trifft zu, denn die besten 20 % der Werften haben in den letzten zehn Jahren fast 80 % der Superyachten geliefert. Der Markt für gebrauchte Yachten, der relevant für metrica's Refit Segment ist, zeigte einen ähnlichen Trend wie der für neue Yachten: Er ging um 26 % zurück, von 506 Verkäufen im Jahr 2021 (eine Rekordzahl) auf 372 im Jahr 2022, was immer noch ein äußerst gesunder Wert und der zweitbeste in den Aufzeichnungen der Studienautoren ist. Residenzen Ein Indiz für das Investitionsverhalten von UHNWIs in Bezug auf Luxusimmobilien stellt der sogenannte PIRI 100 Index, der die Wertentwicklung in weltweit 100 Luxus Immobilien-Märkten verfolgt, dar. 2021 war gekennzeichnet durch hohes Preiswachstum (8,4%) im Luxus-Immobiliensektor, da die Märkte sich nach Covid wieder öffneten. Auch in 2022 entwickelte sich dieser Markt mit 5,2% sehr positiv. Lässt man das Jahr 2021 weg, so verzeichnete 2022 den höchsten Anstieg der Spitzenpreise seit der globalen Finanzkrise. Allerdings war 2022 in zwei Hälften geteilt. Mitte 2022 schlug die Stimmung um, als sich die Inflation verfestigte, die Kosten der Verschuldung sich erhöhten, die Rezession drohte, der Krieg in der Ukraine zu steigenden Energiepreisen führte und die Aktienmärkte ins Wanken gerieten. Investitionsmotive wie Vermögenserhaltung, Kapitalflucht in sichere Häfen und Angebotsbeschränkungen spielten eine Rolle beim in 2022 erfolgten Preisanstieg, aber auch durch die Pandemie ausgelöste Einsichten zur Fragilität des Lebens und der Notwendigkeit von Konnektivität lösten einen massiven Übergang zum hybriden Arbeiten aus. Von dem Post Covid-Trend konnten in 2022 insbesondere Resorts oder Immobilien in Sonnen- oder Skigebieten profitieren. Während in Städten die Preise für Prime Property durchschnittlich um 4,2% gestiegen sind, haben Sonnen- und Skiresorts Erhöhungen von über 8% gesehen. Insbesondere profitierten Orte wie Dubai, Aspen oder Miami. Global ergibt sich allerdings ein sehr unterschiedliches Bild. Während der Preisanstieg in Amerika (2022: 7%; 2021: 12,4%) und Asien (2022: 0,4%, 2021: 7,5%) eher signifikant zurückging, blieben die Preiserhöhungen in europäischen Metropolen und Resorts auf weiterhin hohem Niveau (2022: 6,5%; 2021: 7,2%). Die Währung war für einige ein Katalysator, Dollar und an den Dollar gebundene Käufer erzielten zweistellige Abschläge in der Eurozone allein aufgrund von Währungsverschiebungen im Jahr 2022. Die volatile Wertentwicklung von alternativen Anlageklassen motivierten andere. Im Segment des weltweiten Super- und Ultraprime Marktes über USD 10 Mio. Transaktionsvolumen gab es 2022 insgesamt 1,392 Transaktionen. Obwohl dies einen Rückgang von 49% im Vergleich zu 2021 darstellt, bedeutet es immer noch einen Anstieg um 49% vergleichen mit dem vorpandemischen Level in 2019. New York ist hier weiterhin der aktivste Super Prime Markt mit 244 Transaktionen über USD 10 Mio. Los Angeles und London folgen auf den Plätzen 2 und 3. Allerdings kam es auch in diesem Segment in der zweiten Jahreshälfte 2022 zu einer Verlangsamung der Transaktionen. C. Geschäftsverlauf, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Lage des Konzerns Wesentliche Veränderungen der rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen haben sich für den Konzern im Geschäftsjahr nicht ergeben. Der Konzern gehört unverändert weltweit zu den führenden Unternehmen im Bereich des sehr hochwertigen Innenausbaus. Mit der Gründung einer 100%igen Tochtergesellschaft in den USA in 2018 und damit einhergehenden Investitionen in Personal, Vertrieb und Markenaufbau wird die Unternehmensgruppe ihre Marktstellung auf dem nordamerikanischen Markt weiter festigen und ausbauen. Ertragslage Aufgrund der langfristigen Fertigung im Bereich Yachten und Residenzen unterliegt der Umsatz fertigstellungsbedingt teilweise starken Schwankungen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Umsatz in Höhe von TEUR 55.079 erzielt (Vorjahr: TEUR 59.374). Damit wurde der avisierte Planumsatz für 2022 (TEUR 50.000 bis 55.000) minimal übertroffen. Die Gesamtleistung erhöhte sich verglichen zum Vorjahr um 1,5% auf TEUR 65.358. In der realisierten Gesamtleistung 2022 sind die Anzahlungen an Sublieferanten in Höhe von TEUR 11.168 nicht inkludiert. Der Rohertrag verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,6% auf TEUR 27.966 (Vorjahr TEUR 30.268). Die Rohertragsmarge betrug 42,8% und lag damit 4,2 Prozentpunkte unter der Rohertragsmarge 2021, die allerdings von einer Reihe von Sondereffekten beeinflusst war. Eine Rohertragsmarge von 42,8% liegt 4,6 Prozentpunkte über dem Durschnitt der Jahre 2018 - 2020. Zudem ist der Anteil der unfertigen Leistungen in 2022 verglichen mit 2021 um TEUR 10.279 gestiegen, was sich ebenfalls auf die Rohertragsmarge auswirkt, da im Rahmen der unfertigen Leistungen keine Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten aktiviert sowie keine Teilergebnisse Berücksichtigung finden. Der Personalaufwand ist bedingt durch Einstellungen und allgemeine Gehaltsanpassungen um 6,4% gestiegen und lag zum Jahresende 2022 bei TEUR 18.104. Die Mitarbeiterzahl erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 13 Beschäftigte. Der Konzern engagiert sich sehr stark im Bereich der beruflichen Ausbildung sowohl im handwerklichen als auch im kaufmännischen Bereich. Die Ausbildungsquote betrug 8,7% im abgelaufenen Geschäftsjahr. Insgesamt erzielte der Konzern in 2022 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern von TEUR 2.111, was deutlich über dem Planwert von TEUR 0 bis TEUR 500 für 2022 liegt. Gründe hierfür sind die erfolgreiche Abwicklung der in 2022 fertig gestellten Projekte sowie die Wiederaufnahme eines seit April 2020 stillgelegten Projektes, bei dem mit dem Kunden eine gute Lösung zur Wiederaufnahme des Projektes gefunden werden konnte. Der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr beträgt TEUR 704 (Vorjahr: TEUR 2.562), was einer Umsatzrentabilität von 1,1% entspricht. Finanzlage Der positive Cash-Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 10.745 resultiert im Wesentlichen aus einer deutlichen Zunahme der erhaltenen Anzahlungen sowie dem Abbau von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Gegenläufig hat sich insbesondere die Abnahme der Rückstellungen ausgewirkt. Das Finanzmanagement ist so ausgelegt, dass Kundenaufträge über die erhaltenen Anzahlungen finanziert werden. Die bei Kreditinstituten bestehenden Kontokorrentlinien in Höhe von insgesamt TEUR 550 wurden im Geschäftsjahr nicht in Anspruch genommen. Die Fähigkeit zur Erfüllung von Zahlungsverpflichtungen war jederzeit gegeben. Der Konzern hat keine weiteren Kreditverbindlichkeiten. Die Avalrahmenvereinbarungen zur Stellung von Anzahlungs-, Vertragserfüllungs- und Gewährleistungsgarantien sind ausreichend dimensioniert. Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um TEUR 3.889 auf TEUR 53.112, was insbesondere auf die Erhöhung des Bankbestandes auf der Aktivseite sowie die Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen auf der Passivseite zurückzuführen ist. Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen einen aktivierten Firmenwert, der im abgelaufenen Geschäftsjahr planmäßig um TEUR 1.732 abgeschrieben wurde. Der Konzern investierte zudem TEUR 284 in Software. Einen wesentlichen Teil bildeten Anzahlungen auf Lizenzen eines neuen ERP Systems, dessen Einführung in 2023 erfolgt. Das Sachanlagevermögen hat sich im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr durch planmäßige Abschreibungen um TEUR 467 auf TEUR 6.271 reduziert. Die Abschreibungen lagen mit TEUR 1.063 über den Investitionen in Höhe von TEUR 598. An den beiden Standorten der metrica GmbH & Co. KG in Deutschland wurde insbesondere in die IT Soft- und Hardware, Fertigungsmaschinen und die Gebäude(-ausstattung) investiert. Im Geschäftsjahr 2022 erfolgte wie in den Vorjahren eine Saldierung der Vorräte mit den erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen gemäß § 268 Abs. 5 HGB. Der Ausweis der Position Vorräte beläuft sich somit auf TEUR 0. Das Umlaufvermögen setzt sich weiterhin aus Forderungen, sonstigen Vermögensgegenständen und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. In 2022 erhöhte sich das Umlaufvermögen um TEUR 5.932, was auf die bereits erwähnte Erhöhung des Bankbestandes durch hohe Projektanzahlungen 2022 zurückzuführen ist. Das wirtschaftliche Eigenkapital ergibt sich durch die Addition von gezeichnetem Kapital, Rücklagen, Eigenkapitaldifferenzen aus der Währungsumrechnung, Konzerngewinnvortrag, laufendem Ergebnis und Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern nahestehende Personen und verringerte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr durch Darlehensrückzahlungen an diese um 6,4% auf TEUR 25.503 (Vorjahr: TEUR 27.244). Die Eigenkapitalquote bezogen auf das wirtschaftliche Eigenkapital sank aufgrund der erhöhten Bilanzsumme sowie der erwähnten Darlehenstilgung auf 48,0% im Vergleich zum Vorjahr (55,3%). Die Rückstellungen reduzierten sich um TEUR 1.154 auf TEUR 4.287 (2021: TEUR 5.441). Grund hierfür sind im Wesentlichen geringere Rückstellungen für Personalkosten sowie die Auflösung einer Rückstellung für Rechtskosten, da mit eine Inanspruchnahme nicht mehr zu rechnen ist. Die Erhöhung der Verbindlichkeiten im Vergleich zum Geschäftsjahr 2021 resultiert aus der stichtagsbezogenen Zunahme der erhaltenen Anzahlungen. Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage ist geordnet. Die Geschäftsführung ist mit dem abgelaufenen Wirtschaftsjahr 2022 zufrieden. Die gesteckten Ziele wurden im Wesentlichen erreicht und bezogen auf das Konzernergebnis übertroffen. D. Prognose, Chancen- & Risikobericht Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen sind ebenso wie bestandsgefährdende Risiken derzeit nicht erkennbar. Eine kurz- und mittelfristige Liquiditätsplanung unter Einbeziehung von Reserven und Kreditlinien stellt die Liquidität des Konzerns sicher bzw. kann frühzeitig auf Engpässe hinweisen. Das Zinsänderungsrisiko besteht auf Basis des Darlehens gegenüber nahestehenden Personen, hier ist ein variabler Zinssatz auf Basis des 3-Monats-Euribor plus Aufschlag vereinbart. Im Zusammenhang mit dem USA-Geschäft besteht ein erhöhtes Wechselkursrisiko in Bezug auf USD/EUR. Dieses Risiko soll durch Devisentermingeschäfte verringert werden, um die kalkulierten Projektkosten zum Zeitpunkt der Angebotsabgabe abzusichern. Bei hohen USD-basierten Umsätzen und gleichzeitig hohen Wechselkursschwankungen bei mehrjährigen Projekten, kann sich der Wechselkurs - insbesondere stichtagsbezogen - dennoch spürbar auswirken. Das Projektcontrolling als wesentliches Controlling-Instrument wird durch eine konsequente Optimierung der bestehenden Projektcontrolling-Software und eines rollierenden Projekt-Forecasts stetig verbessert. Projektrisiken werden so frühzeitig erkannt und es können entsprechende Maßnahmen eingeleitet werden. Möglichen Projektrisiken aus abgeschlossenen Projekten wie z.B. Ansprüchen aus Mängeln und Gewährleistungen stehen zum Teil Regressansprüche an Lieferanten gegenüber. Im Jahr 2023 wird die Zahl der ausgelieferten Yachten auf ca. 190 steigen. Obwohl der Bestand sich im Bau befindlicher Yachten enorm gewachsen ist, hat die Branche Schwierigkeiten ihre Produktion in naher Zukunft zu steigern, da qualifiziertes Personal schwer zu finden ist, die Sicherung oder der Bau zusätzlicher Produktionsanlagen Zeit in Anspruch nimmt und die Lieferkette ebenfalls weiter unter Druck steht. In Bezug auf die Verkaufszahlen für neue Projekte gibt es eine Reihe von Faktoren, die die Erwartungshaltung dämpfen: der generell negative wirtschaftliche Ausblick, hohe Inflation, Abwesenheit russischer Kunden, lange Bauzeiten und Bauverzögerungen bei den Werften. Da sich die wichtigen US-Käufer vom wirtschaftlichen Gegenwind bisher weitgehend unbeeindruckt zeigen, rechnet die Superyacht Times trotz der genannten Herausforderungen für 2023 immer noch mit etwa 150 neuen Yachtverkäufen. Die Branche scheint sich einig, dass die langfristige Entwicklung des Yachtmarktes im Wesentlichen vom Zugang zu neuen insbesondere auch jüngeren Eignern, einer verbesserten Infrastruktur, der technologischen Entwicklung in Bezug auf umweltschonendere Antriebe (grünere Yacht), effizienterem Verbrauch, intelligenter Nutzung von Raum an Bord sowie der Entwicklung des asiatischen Marktes abhängt. Knight Frank geht davon aus, dass sich in 2023 ein Normalisierungsprozess einsetzt und das Transaktionsniveau wieder auf das Niveau vor der Pandemie zurückgeht, zwar niedriger als in den letzten beiden Jahren, aber immer noch aktiv. Die globalen UHNWIs sehen Prime Property weiterhin als die sicherste Anlageklasse an und die USA werden aufgrund ihrer vergleichsweisen politischen und wirtschaftlichen Stabilität auch in Zukunft eines der wichtigsten globalen Ziele für Kapital sein, wobei New York die Nummer eins bleibt. Die Stadt gehört zu den weltweit besten Zielen für Bildung und Wirtschaft. Somit waren und sind die grundsätzlichen Voraussetzungen für unser Geschäftsfeld Residenzen sehr positiv. Natürlich spielen weiterhin der Marktzugang zu dieser exklusiven Klientel, Designtrends im Bereich Interior und die Bereitschaft Qualität zu bezahlen eine große Rolle für die Entwicklung des Geschäftsfeldes. Der Konzern sieht sich hier insbesondere im Segment großer, komplexer und zeitkritischer Residenzprojekte in Europa und den USA als gut aufgestellt. Der Auftragsbestand für 2023 und folgende Jahre ist sehr gut. Der Auftragsbestand beinhaltet Projekte bis 2026. Die Auslastung der drei Fertigungsstandorte ist nach aktuellem Planungsstand für 2023 bis weit in das Jahr 2024 hinein gegeben. Die Umsatz- und Ergebnisplanung basiert im Wesentlichen auf bereits kontrahierten Aufträgen. Aktuell geht die Geschäftsführung für 2023 bei Fertigstellung aller für 2023 geplanten Projekte von einem Umsatz zwischen TEUR 80.000 bis TEUR 88.000 aus. Die massive Erhöhung des Konzern-Planumsatzes zum abgelaufenen Geschäftsjahr beruht insbesondere auf der Verschiebung von 2 Projekten, die ursprünglich in 2022 fertiggestellt und abgerechnet werden sollten und kundenseitig auf 2023 verschoben wurden Es besteht jedoch wie im Projektgeschäft üblich grundsätzlich das Risiko, dass Aufträge durch Einflüsse Dritter nicht zeitgerecht oder planmäßig abgewickelt werden können. Wie im Vorjahr ist auch in 2023 die Fertigstellung eines großen Yachtneubauprojektes sowie eines Refitprojektes für Dezember geplant. Im Falle einer verlängerten Projektlaufzeit ergibt sich daraus eine Umsatzverschiebung mit korrespondierender Erfolgsrealisierung in das Folgejahr. Auf Basis der aktuellen Projekthochrechnungen und -stati geht die Geschäftsleitung aufgrund der bestehenden Aufträge und Anfragen von einem leicht positiven Jahresergebnisses vor Zinsen und Steuern in 2023 aus, welches bei Fertigstellung der geplanten Projekte in einer Bandbreite zwischen TEUR 200 bis TEUR 700 vor Zinsen und Steuern liegen wird. Im Personalbereich wird sich der Konzern wie auch in den Vorjahren sehr stark in der Ausbildung engagieren. Ziel ist es, einen Großteil der mittelfristig altersbedingt ausscheidenden Mitarbeiter intern ersetzen zu können und so dem sich abzeichnenden Fachkräftemangel entgegenzuwirken. Ebenso stehen die Mitarbeiter des Konzerns im engen Kontakt mit Hochschulen und es werden regelmäßig Projekt- und Bachelorarbeiten im kaufmännischen und technischen Bereich betreut.
Creglingen, den 24. November 2023 gez. Frank Wirthwein gez. Marcus Wirthwein KonzernbilanzAktiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernkapitalflussrechnungKapitalflussrechnung nach den Grundsätzen des Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 (DRS 21)Gliederungsschema II ("Indirekte Methode")
Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2022I. Allgemeine Angaben zum Mutterunternehmen (1) Die Wirthwein Interior GmbH hat ihren Sitz in Creglingen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Ulm unter HRB 733696 eingetragen. II. Allgemeine Angaben und Erläuterungen zum Konzernabschluss (2) Der Konzernabschluss der Wirthwein Interior GmbH für das Geschäftsjahr 2022 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt worden. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert, welches der bisherigen Handhabung entspricht. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung im Konzernabschluss zu verbessern, werden die Davon-Vermerke der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einheitlich im Anhang gemacht. III. Konsolidierungsgrundsätze (3) In den Konzernabschluss werden fünf inländische sowie drei ausländische Unternehmen im Wege der Vollkonsolidierung einbezogen und konsolidiert. An den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen hat die Wirthwein Interior GmbH jeweils die Mehrheit der Stimmrechte gemäß § 290 Abs. 2 HGB. Der Konsolidierungskreis der vollkonsolidierten Unternehmen ergibt sich aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes:
* indirekt gehalten Im Geschäftsjahr ergaben sich keine Änderungen. (4) Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten und im Wesentlichen von unabhängigen Abschlussprüfern testierten Abschlüssen der Gesellschaften des Konsolidierungskreises. Die im Konzernabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Mutterunternehmens. Eine einheitliche Bewertung für die Vermögensgegenstände und Schulden dreier einbezogener Tochtergesellschaften wurde aufgrund der geringen Auswirkungen der erforderlichen Anpassungen nicht vorgenommen. (5) Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung der Tochtergesellschaften wurden Kapitalverflechtungen zwischen den Konzernunternehmen nach der Neubewertungsmethode (§ 301 HGB) eliminiert. Dabei wird der Wertantsatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem auf diese Anteile entfallenden Betrag des Eigenkapitals der Tochtergesellschaften verrechnet. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitpunkt der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Die aus der Kapitalkonsolidierung resultierenden aktivischen Unterschiedsbeträge werden entsprechend § 301 Abs. 3 HGB als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. (6) Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Unternehmen wurden gegeneinander verrechnet und eliminiert. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden (7) Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden des Vorjahres unverändert fortgeführt. (8) Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt von Dritten erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und planmäßig über die jeweilige Nutzungsdauer abgeschrieben. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird über eine Nutzungsdauer von 10 Jahren linear abgeschrieben. (9) Die Bewertung des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen. Bei den Abschreibungen wird die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer zugrundegelegt. Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Anschaffungswert von bis zu EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben worden. (10) Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, ggf. zu niedrigeren Tages- bzw. Realisationswerten am Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von Bestandsrisiken bewertet. Unfertige und fertige Erzeugnisse sind mit den Herstellungskosten angesetzt. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Die Wertansätze tragen einer verlustfreien Bewertung unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips Rechnung. (11) Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden von den Vorräten offen abgesetzt (§ 268 Abs. 5 Satz 2 HGB). (12) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten bilanziert. Erkennbaren Risiken wurde durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen Rechnung getragen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung in den Einzelabschlüssen der Konzernunternehmen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. (13) Die liquiden Mittel werden mit dem Nennbetrag angesetzt. (14) Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. (15) Die Abgrenzung für aktive latente Steuern (TEUR 981) betreffen unterschiedliche Wertansätze der Rückstellungen in der Handels- und Steuerbilanz (TEUR 31) sowie steuerliche Entlastungen aus Ergänzungsbilanzen (TEUR 950). Für die Differenzen wurde ein Steuersatz von 30,875 % (künftiger Steuersatz gemäß DRS 10) angewandt, da sich die Konsolidierungssachverhalte auf das Inland beziehen. Der Steuersatz von 30,875 % beinhaltet die Körperschaftsteuer (15,0 %), den Solidaritätszuschlag (5,5 %) und die Gewerbesteuer (15,05 %). (16) Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags, d. h., einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. (17) Verbindlichkeiten und erhaltene Anzahlungen sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden entsprechend § 253 Abs. 1 i.V.m. § 256a HGB - soweit diese höher lagen - mit dem Rückzahlungsbetrag zum Bilanzstichtag angesetzt. Das Imparitätsprinzip wurde beachtet. (18) Währungsumrechnung: Die in den Konzernabschluss einbezogenen Auslandsgesellschaften betreiben ihre Geschäfte weitestgehend selbständig in ihrer Landeswährung. Die funktionale Währung der Konzernmuttergesellschaft ist der Euro. Die Währungsumrechnung für die ausländischen Tochtergesellschaften erfolgt nach dem Konzept der modifizierten Stichtagskursmethode. Die Umrechnung der Bilanzposten (mit Ausnahme des Eigenkapitals) von der Landeswährung in Euro erfolgte zum Tagesmittelkurs am Bilanzstichtag. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgte zu historischen Kursen. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde zu Durchschnittskursen vorgenommen. Folgende Kurse fanden Anwendung:
Die ergebnisneutral im Eigenkapital berücksichtigten Währungsumrechnungsdifferenzen beliefen sich im Berichtsjahr auf TEUR 54. Ausländischen Tochtergesellschaften gewährte EUR-Darlehen wurden mit den historischen Stichtagskursen umgerechnet, da das Konzernergebnis nicht durch die währungsbedingte Bewertung konsolidierter Forderungen und Verbindlichkeiten belastet werden darf. V. Angaben und Erläuterungen zur Konzernbilanz sowie zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (19) Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen geht aus dem beigefügten Anlagenspiegel hervor. (20) Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 44). Alle übrigen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind in Höhe von TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 28) Beträge ausgewiesen, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstanden sind. (21) Das gezeichnete Kapital betrifft die Firma Wirthwein Interior GmbH, Creglingen. (22) Die sonstigen Rückstellungen enthalten hauptsächlich Personalkosten, Gewährleistungsverpflichtungen sowie ausstehende Rechnungen. (23) Die Fälligkeitsstruktur der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:
(24) Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten:
(25) Die Umsatzerlöse entfallen mit TEUR 2.605 auf das Inland, mit TEUR 25.811 auf die EU und mit TEUR 26.983 auf das Drittland. (26) Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten Aufwendungen für die Altersversorgung in Höhe von TEUR 42 (Vorjahr: TEUR 42). (27) Die periodenfremden Erträge des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 781 (Vorjahr: TEUR 146) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen. (28) Die periodenfremden Aufwendungen des Berichtsjahres in Höhe von TEUR 135 (Vorjahr: TEUR 532) betreffen im Wesentlichen Forderungsverluste. (29) In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 215), in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 386 (Vorjahr: TEUR 520) enthalten. (30) Die Steuern von Einkommen und vom Ertrag enthalten Aufwendungen aus der Auflösung der aktiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 76. VI. Sonstige Angaben (31) Zum Bilanzstichtag bestehen folgende Haftungsverhältnisse gem. § 251 HGB: Die Gesellschaft haftet zum Bilanzstichtag für Eventualverbindlichkeiten aus der Begebung von Bürgschaften in Höhe von TEUR 10.426. Ihnen gegenüber stehen größtenteils Rückgriffforderungen. Die Geschäftsführung schätzt das Risiko der Inanspruchnahme aus den Bürgschaften gering ein. (32) Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31. Dezember 2022 betreffen folgende Sachverhalte:
(33) Angaben zur Kapitalflussrechnung nach DRS 21: Der Finanzmittelfonds setzt sich zusammen aus den Kassenbeständen und den jederzeit verfügbaren Guthaben bei Kreditinstituten. Er entspricht den auf der Aktivseite der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mitteln in Höhe von TEUR 35.717. (34) Angaben zum Konzerneigenkapitalspiegel nach DRS 7: Zum Bilanzstichtag steht den Gesellschaftern der Wirthwein Interior GmbH kein Bilanzgewinn für Ausschüttungen zur Verfügung. (35) Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 281 Mitarbeiter im Konzern tätig. Davon entfallen 166 auf Angestellte und 115 auf gewerbliche Arbeitnehmer. Zusätzlich beschäftigt der Konzern 27 Auszubildende. (36) Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen: Es wurden wesentliche Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen zu nicht marktüblichen Bedingungen durchgeführt:
(37) Die Geschäftsführung erfolgte im Berichtsjahr durch: - Herrn Marcus Wirthwein, Creglingen - Herrn Frank Wirthwein, Creglingen Die ausgeübten Berufe der Geschäftsführer entsprechen der Organstellung. Die Angaben der Bezüge der Geschäftsführer werden analog § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Im Geschäftsjahr 2022 wurden keine Vorschüsse oder Kredite an Organmitglieder gewährt. Es wurden keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Organmitgliedern eingegangen. (38) Vom Konzernabschlussprüfer berechnetes Gesamthonorar: Das vom Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Honorar setzt sich wie folgt zusammen:
(39) Befreiung von der Pflicht zur Aufstellung eines Jahresabschlusses nach den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften. Folgende inländische Konzerngesellschaften in der Rechtsform der Personengesellschaft machten im Geschäftsjahr 2022 von der Befreiungsvorschrift (Offenlegung) des § 264b HGB Gebrauch:
(40) Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Stichtag (Nachtragsbericht): Eine sehr hohe Inflation weltweit aber insbesondere in Europa und den USA sowie die Folgen des Kriegs in der Ukraine werden sich mittelfristig auch in unseren Märkten auswirken. Grundsätzlich kann man davon ausgehen, dass eine erhöhte Unsicherheit zu einer Zurückhaltung bei Kaufentscheidungen führt. Andererseits haben wir in der Vergangenheit beobachtet, dass dann auch gerade hochwertige Immobilien als Schutz gegen die Inflation zu Kaufentscheidungen führen.
Creglingen, den 24. November 2023 gez. Frank Wirthwein gez. Marcus Wirthwein KonzernanlagespiegelEntwicklung der Anschaffungswerte
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 08.12.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen KonzernabschlussprüfersWir haben den Konzernabschluss der Wirthwein Interior GmbH, Creglingen, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2022, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Wirthwein Interior GmbH, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. • holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. • beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Neckarsulm, den 24. November 2023 REVISA
Treuhand GmbH
Schwarz, Wirtschaftsprüfer Wörner, Wirtschaftsprüfer |
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