energy COLLECT Verwaltungs-GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Norman Spaniol seit 29.12.2025 | Geschäftsführer |
Christian Paul seit 7.10.2024 | Geschäftsführer |
Klaus Preiser seit 16.7.2020 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 51.00% | |
Sunset Espana S.L. | 48.56% |
| 0.44% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 60.00% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
FREIBURGER WÄRMEVERSORGUNGS GMBHFreiburg im BreisgauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Erläuterungen zum Jahresabschluss Grundlagen der Rechnungslegung Sitz der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH ist Freiburg im Breisgau. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 4351 im Register des Amtsgerichts Freiburg im Breisgau eingetragen. Die Freiburger Wärmeversorgungs GmbH ist zum Bilanzstichtag eine Kapitalgesellschaft, für die gemäß § 267 HGB die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften anzuwenden sind. Nach § 10 des Gesellschaftsvertrages ist der Jahresabschluss entsprechend den Vorschriften des Dritten Buches des HGB für große Kapitalgesellschaften aufzustellen. Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Soweit die Berichtspflichten wahlweise in der Bilanz/Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang erfüllt werden können, wurden die Angaben weitgehend in den Anhang aufgenommen. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs.2 HGB gewählt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Anlagevermögen Zugänge des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich der nach § 253 Abs. 3 HGB notwendigen Abschreibungen sowie abzüglich erhaltener Investitionszuschüsse bewertet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen voraussichtliche Nutzungsdauern zugrunde. Es wird linear abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 250 EUR werden als Aufwand gebucht. Liegt der Anschaffungswert zwischen 250 EUR und 1.000 EUR, wird ein Sammelposten gebildet, der über fünf Jahre linear abgeschrieben wird. Eine abweichende Behandlung erfolgt für Wärmezähler. Diese werden auch bei Anschaffungskosten unter 250 EUR in einem Sammelposten aktiviert und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen werden mit den Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Bei Wegfall der Gründe für Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Umlaufvermögen Vorräte werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nominalbeträgen bilanziert. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist mit dem Nennwert passiviert. Zuschüsse Die ausgewiesenen Zuschüsse betreffen die von Kunden erhaltenen pauschalen Baukostenzuschüsse für die Bereitstellung des Versorgungsnetzes sowie für Hausanschlüsse. Die ab dem 1. Januar 2003 erhaltenen Zuschüsse wurden unter der Position "Zuschüsse" als Kapitalzuschüsse dargestellt. Sie werden entsprechend den zugrunde liegenden Nutzungsdauern und Abschreibungssätzen der betroffenen Versorgungsleitungen bei den Umsatzerlösen aufgelöst. Im Zugangsjahr erfolgt die Auflösung zeitanteilig für ein halbes Jahr. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen passiviert. Latente Steuern Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den verschiedenen Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in den späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Erläuterungen zu Bilanzposten Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt (Anlage 1 zum Anhang). Der Anteilsbesitz an Unternehmen mit mindestens 20 Prozent der Anteile zum 31. Dezember 2023 setzt sich wie folgt zusammen:
Umlaufvermögen Vorräte Bei den Vorräten handelt es sich ausschließlich um Heizölbestände. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 3.295 Tsd. EUR (Vorjahr: 8.907 Tsd. EUR) betreffen neben den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen die Forderungen aus der Cash-Pool Vereinbarung in Höhe von 2.165 Tsd. EUR (Vorjahr: 7.337 Tsd. EUR). Weiterhin sind Abgrenzungen von Stromerträgen in Höhe von 528 Tsd. EUR (Vorjahr 269 Tsd. EUR) enthalten. Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten im Wesentlichen Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen gegenüber dem Hauptzollamt und dem Finanzamt. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Eigenkapital Anteilseigner der Gesellschaft sind die badenova WärmePlus GmbH & Co. KG (nachfolgend: badenova WärmePlus) mit 51 Prozent und die Iqony Energies GmbH mit 49 Prozent. Rückstellungen Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten gehen aus dem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage 2 zum Anhang) hervor. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 1.492 Tsd. EUR (Vorjahr: 581 Tsd. EUR) betreffen Finanzverbindlichkeiten aus einem Darlehen über 465 Tsd. EUR (Vorjahr: 570 Tsd. EUR) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.027 Tsd. EUR. In den sonstigen Verbindlichkeiten werden kreditorische Debitoren in Höhe von 125 Tsd. EUR (Vorjahr: 517 Tsd. EUR) ausgewiesen. Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive und passive latente Steuern. Die ermittelten aktiven und passiven latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Bewertungsansätzen im Anlagevermögen sowie in den Rückstellungen. Der Berechnung der latenten Steuern liegt ein effektiver Steuersatz von 30,88 Prozent zugrunde (15,83 Prozent für die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und 15,05 Prozent für die Gewerbesteuer). Es wird von dem Aktivierungswahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB kein Gebrauch gemacht. Erläuterungen zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die erzielten Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
Vergütung Strommenge Die Gesellschaft erzeugt durch Kraft-Wärme-Kopplung neben Wärme auch Strom und speist diesen teilweise in die vorgelagerten Stromnetze ein. Die Vergütung der jeweiligen Strommengen erfolgt in Direktvermarktung und, soweit anwendbar, unter Berücksichtigung gesetzlicher Grundlagen des KWK-Gesetzes und der StromNEV sowohl gegenüber verbundenen Unternehmen als auch gegenüber dritten Netzbetreibern. Periodenfremdes Ergebnis In der Gewinn- und Verlustrechnung ist ein Mehrertrag aus aperiodischen Aufwendungen und Erträgen in Höhe von 102 Tsd. EUR (Vorjahr: Mehraufwand i.H.v. 360 Tsd. EUR) enthalten. Sonstige Angaben Die Gesellschaft ist ein mittelbares Tochterunternehmen der badenova AG & Co. KG, Freiburg im Breisgau. Diese stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der in elektronischer Form beim Bundesanzeiger eingereicht wird. Honorar des Abschlussprüfers Das im Geschäftsjahr als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers von 10 Tsd. EUR betrifft in Höhe von 9 Tsd. EUR die Abschlussprüfung 2023 sowie in Höhe von 1 Tsd. EUR die Prüfung der Nutzungsentgelte. Mitarbeiter/-innen Die Gesellschaft beschäftigt kein eigenes Personal. Im Rahmen der vertraglichen Vereinbarungen werden Verwaltung und technischer Betrieb vom Personal der Gesellschafter und der badenova AG & Co. KG übernommen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von gesamt 16.172 Tsd. EUR - aus einem Geschäftsbesorgungs- und Betriebsführungsvertrag 606 Tsd. EUR, aus diversen Pacht-, Miet- und Erbbaurechtsverträgen 791 Tsd. EUR sowie aus Verträgen über den Energiebezug 14.775 Tsd. EUR. Der wesentliche Teil (16.151 Tsd. EUR) besteht gegenüber verbundenen Unternehmen. § 6b EnWG Als wesentliche Geschäfte mit verbundenen Unternehmen im Sinne des § 6b Abs. 2 EnWG sind Geschäfte mit der badenova WärmePlus GmbH & Co. KG für Aufwendungen aus der kaufmännischen Betriebsführung in Höhe von 215 Tsd. EUR und der technischen Betriebsführung in Höhe 391 Tsd. EUR zu nennen. Außerdem besteht ein Cash-Pooling-Vertrag, in dessen Rahmen der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH ein Kontokorrentkredit in Höhe von 3.000 Tsd. EUR zur Verfügung steht. Bezüge der Geschäftsführung Die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung unterbleibt, da die Gesellschaft vom Befreiungswahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch macht. Organe der Gesellschaft Geschäftsführung Michael Klein, Geschäftsführer bei der badenova WärmePlus Verwaltungs GmbH Jürgen Kirsch, Leiter Bereich Kooperationsmanagement bei der Iqony Energies GmbH. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind, sind nicht zu verzeichnen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 1.018.167,10 EUR an die Gesellschafter auszuschütten.
Freiburg im Breisgau, 11. April 2024 Die Geschäftsführung Michael Klein Jürgen Kirsch Entwicklung des Anlagevermögens der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH, Freiburg im Breisgau, zum 31. Dezember 2023
Verbindlichkeitenspiegel Freiburger Wärmeversorgungs GmbH, Freiburg im Breisgau, zum 31. Dezember 2023
Die unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zum 31.12.2023 ausgewiesenen Darlehen sind wie folgt gesichert: EUR 1.624.970,00 Negativerklärung Der Jahresabschluss der Freiburger Wärmeversorgungs GmbH für das Geschäftsjahr 2023 wurde am 04.07.2024 festgestellt. |
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