Stammdaten

Register
Amtsgericht Düsseldorf HRB 60424
Eingetragen
10.2.2009
Branche
Effekten- und WarenterminhandelTätigkeiten der Großhandelsvermittlung von MöbelnTätigkeiten von Versicherungsmaklerinnen und -maklern
Gegenstand
Die Vermittlung von Wertpapiergeschäften sowie von Abschlüssen von Verträgen über Einlagen zwischen institutionellen Partnern mit Sitz innerhalb des europäischen Wirtschaftsraumes als freier Makler.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Jörn Carl Moeser
seit 3.12.2012
Vorstandsmitglied
André Rütten
seit 10.2.2009
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Eurobond-Sales AG

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

GEWINN-UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01. 2023 bis 31.12 2023

Eurobound-Sales AG

Düsseldorf

01.01.-31.12.2023 01.01.-31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Zinserträge aus
a) Kredit-und Geldmarktgeschäfte 54.974,75 141,45
54.974,75 141,45
54.974,75 141,45
II. Provisionserträge 4.385.188,53 4.402.749,21
III. Provisionsaufwendungen 155.981,21 115.978,14
4.229.207,32 4.286.771,07
IV. Sonstige betriebliche Erträge 198.018,89 168.712,47
V. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
1. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.491.577,57 2.550.060,90
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen 357.420,42 361.316,75
2.848.997,99 2.911.377,65
2. andere Verwaltungsaufwendungen 1.036.037,35 875.642,79
3.885.035,34 3.787.020,44
VI. Abschreibungen und Wertberichtigungen aus immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen 67.519,33 81.962,50
VII. Sonstige betriebliche Aufwendunge 57.082,70 52.994,68
VIII. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 472.563,59 533.647,37
IX. Zuführungen zum Fonds für allgemeine Bankrisiken 0,00 300.000,00
X. Steuer vom Einkommen und Extra 155.771,51 173.413,23
XI. Periodenüberschuss 316.792,08 60.234,14
XII. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 300.000,00 300.000,00
XIII. Bilanzgewinn 616.792,08 360.234,14

BILANZ zum 31. Dezember

Eurobound-Sales AG

Düsseldorf

AKTIV

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Barreserve
Kassenbestand 4.863,22 2.248,35
2. Forderungen an Kreditinstitute
a) täglich fällig 441.492,30 2.447.837,46
b) andere Forderungen 2.813.693,20 380.603,61
3.255.185,50 2.828.441,07
3. Forderungen am Kunden
Forderungen an Kunden täglich fällig 17.472,66 68.500,85
4. Immaterielle Vermögensgegenstände 15.577,00 47.888,00
5. Sachanlagen 71.360,00 83.001,00
6. Sonstige Vermögensgegenstände
a) Forderungen gegen Betriebsangehörige 10.034,93 11.341,80
b) Sonstige geleistete Anzahlung: 0,00 46.222,33
c) Ubrige sonstige Vermögensgegenstände 1.559,45 334,00
11.594,38 57.898,13
7. Rechnungsabgrenzungsposten 5.290,12 4.495,83
3.381.342,88 3.092.473,23

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR EUR
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
Verbindlichkeiten gegenüber Kunden - täglich fällig 7.673,67 3.349,89
7.673,67 3.349,89
2. Sonstige Verbindlichkeiten
a) Verbindlichkeiten aus Steuern 43.806,19 45.268,98
b) Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträger 980,90 33.490,75
c) Verbindlichkeiten gegenüber Betriebsangehörigen 7.136,68 13.306,42
d) Ubrige Verbindlichkeiten 63.255,27 36.053,80
115.179,04 128.119,95
3. Rückstellungen
a) Steuerrückstellungen 110.174,08 59.019,48
b) andere Rückstellungen 681.524,01 691.749,77
791.698,09 750.769,25
4. Fonds für allgemeine Bankrisiken 750.000,00 750.000,00
5. Eigenkapital
a) gezeichnetes Kapital 200.000,00 200.000,00
b) Gewinnrücklagen
ba) gesetzliche Rücklage 50.000,00 50.000,00
bb) andere Gewinnrücklagen 858.080,00 850.000,00
900.000,00 900.000,00
c) Gewinnvortrag / Verlustvortrag 616.792,08 360.234,14
1.716.792,08 1.460.234,14
3.381.342,88 3.042.473,23

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss für das Jahr 2023 ist nach den allgemeinen Vorschriften des HGB und der für Wertpapierinstitute geltenden Verordnung über die Rechnungslegung der Kredit- und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie den einschlägigen Regelungen des AktG aufgestellt.

Die Eurobond-Sales AG ist seit dem 14. Dezember 2004 zu 100 % im Besitz der SMARTS Beteiligungs- und Service GmbH, Düsseldorf.

Die Gesellschaft wird im Handelsregister des Amtsgerichts Düsseldorf unter HRB 60424 geführt.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Eurobond-Sales AG wendet folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze an:

Barreserven, Forderungen an Kreditinstitute und Forderungen an Kunden sind mit dem Nennwert angesetzt. Soweit erforderlich werden angemessene Einzelwertberichtigungen gebildet.

Sachanlagen, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, und entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger, nutzungsbedingter Abschreibungen bilanziert. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen linear mit den steuerlich zulässigen Sätzen. Geringwertige Wirtschaftsgüter bis EUR 952,00 werden im Zugangsjahr sofort abgeschrieben.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt.

Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag und Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlichen Erfüllungsbetrages angesetzt. Dabei werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekanntgegebenen durchschnittlichen Marktzinssatz nach Maßgabe des § 253 Abs. 2 HGB abgezinst.

Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die Währungsumrechnung erfolgt gemäß § 256a HGB in Verbindung mit § 340h HGB.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in der Staffelform nach den Vorschriften der RechKredV aufgestellt.

Erläuterungen zur Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung

Immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel in der Anlage zum Anhang dargestellt. Die Gesellschaft besitzt keine Grundstücke und Gebäude. Die Gesellschaft verfügt über Betriebs- und Geschäftsausstattungen mit einem Gesamtbetrag in Höhe von TEUR 71 (im Vorjahr TEUR 83) und Immaterielle Anlagegüter in Höhe von TEUR 16 (Vorjahr TEUR 48).

Sonstige Vermögensgegenstände

In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegen Mitarbeiter aus Reisekostenvorschüssen in Höhe von TEUR 10 (im Vorjahr TEUR 10).

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten insbesondere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 62) (im Vorjahr TEUR 49), abzuführende Steuerverbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer in Höhe von TEUR 44 (im Vorjahr TEUR 45) und Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern in Höhe von TEUR 1 (im Vorjahr 33).

Rückstellungen

Die Entwicklung der Rückstellungen ist im Rückstellungsspiegel dargestellt.

Andere Rückstellungen wurden im Wesentlichen für variable Personalkosten gemäß dem institutseigenen Vergütungssystem (TEUR 496), für Jahresabschlussaufwendungen (TEUR 48), ausstehende Rechnungen (TEUR 17), für Beiträge zur Berufsgenossenschaft (TEUR 3), zukünftige Rückbaukosten (TEUR 49) und ins neue Geschäftsjahr übertragene Urlaubsansprüche (TEUR 54) gebildet.

Rückstellungsübersicht 2023

01.01.2023 Verbrauch Auflösung Zugänge 31.12.2023
Steuerrückstellungen
Körperschaftsteuer 29.090,00 0,00 0,00 12.123,20 41.213,20
Solidaritätszuschlag 1.601,48 0,00 0,00 667,40 2.268,88
Gewerbeertragsteuer München 28.328,00 6.558,00 0,00 13.327,00 35.097,00
Gewerbeertragsteuer Düsseldorf 0,00 0,00 0,00 31.595,00 31.595,00
Rück. Steuernachz. 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Steuerrückstellungen 59.019,48 6.558,00 0,00 57.712,60 110.174,08
Andere Rückstellungen
Urlaub 45.118,51 45.118,51 0,00 53.982,28 53.982,28
Tantiemen 531.661,38 503.540,23 28.121,15 495.800,00 495.800,00
Aufbewahrungsverpflichtung 4.000,00 0,00 0,00 0,00 4.000,00
Betriebsprüfung 10.000,00 0,00 0,00 0,00 10.000,00
Berufsgenossenschaft 3.173,79 1.022,37 2.151,42 3.149,69 3.149,69
Sonstige Beiträge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
JAP - Prüfung 46.000,00 46.000,00 0,00 48.000,00 48.000,00
ausstehende Rechnungen 13.000,00 13.000,00 0,00 17.355,01 17.355,01
Rückbaukosten 38.796,09 0,00 0,00 10.440,94 49.237,03
Summe andere Rückstellungen 691.749,77 608.681,11 30.272,57 628.727,92 681.524,01
Gesamtsumme Rückstellungen 750.769,25 615.239,11 30.272,57 686.440,52 791.698,09

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 200.000, eingeteilt in 200.000 vinkulierte Namensaktien mit einem Nennwert von je 1 EUR und wird zu 100 % von der SMARTS Beteiligungs- und Service GmbH, Düsseldorf, gehalten.

Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag i.H.v. TEUR 300 (im Vorjahr TEUR 300) enthalten. Der Bilanzgewinn aus 2022 wurde in Teilen an die Gesellschafterin in Höhe von TEUR 60 ausgeschüttet.

Fristengliederung nach Restlaufzeiten gemäß § 9 RechKredV

Bilanzposten Restlaufzeiten
bis 3 Monate 3 Monate bis 1 Jahr 1 Jahr bis 5 Jahre mehr als 5 Jahre mit unbestimmter Laufzeit
TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR
Aktiva:
Andere Forderungen an Kreditinstitute 1.814 1.000 0 0 0
Forderungen an Kunden 17 0 0 0 0
Passiva:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 0
Andere Verbindlichkeiten gegenüber Kunden 7 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 115 0 0 0 0

Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten in Fremdwährungen

Vermögensgegenstände in Fremdwährung bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Verbindlichkeiten in Fremdwährungen bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen

Forderungen gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 1. Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin und verbundenen Unternehmen bestanden zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 49.

Provisionsergebnis

Das Provisionsergebnis beträgt TEUR 4.229 (im Vorjahr TEUR 4.287) und resultiert aus Courtagen für außerbörsliche Vermittlungsgeschäfte. Sämtliche Provisionserträge wurden im Inland erwirtschaftet.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge setzten sich im Wesentlichen aus der Sachbezugsverrechnung TEUR 70 (im Vorjahr TEUR 95), dem Ertrag aus Auflösung von Rückstellungen TEUR 30 (im Vorjahr TEUR 7), Erträge aus Umweltbonus TEUR 6 (Vorjahr TEUR 4) und Rückerstattungsansprüchen gegenüber Krankenkassen TEUR 35 (im Vorjahr TEUR 46) zusammen und sonstigen Erträgen von TEUR 33 (im Vorjahr TEUR 1) aus dem Vertragseintritt in einen laufenden Mietvertrag und dem Verkauf von Sachanlagevermögen.

Sonstiger betrieblicher Aufwand

Der sonstige betriebliche Aufwand ergibt sich hauptsächlich aus der Verpflegung von Mitarbeitern TEUR 51 (im Vorjahr TEUR 43).

Periodenfremde Aufwendungen und Erträge

Im Geschäftsjahr 2023 sind periodenfremde Erträge von TEUR 55 (im Vorjahr TEUR 4) u.a. aus der Auflösung von Rückstellungen und Anlagenabhängen sowie periodenfremden Aufwendungen aus Sachanlageabgängen von TEUR 1 (im Vorjahr TEUR 2) angefallen.

Fonds für allgemeine Bankrisiken

Im Geschäftsjahr 2023 wurde der Fonds für allgemeine Bankrisiken nicht verändert. Der Posten ist zur Sicherung gegen allgemeine Bankrisiken nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung wegen der besonderen Risiken des Geschäftszweigs dotiert.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag belasten das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit einem Betrag von TEUR 156 (im Vorjahr TEUR 173).

Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen resultieren aus langfristigen bzw. unbefristeten und ungekündigten Miet- und Leasingverträgen. Für die folgenden Jahre ergeben sich die nachstehenden Verpflichtungen.

2024 2025 2026
TEUR TEUR TEUR
Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 290 304 316

Davon sind Mietverpflichtungen in Höhe von TEUR 120 (im Vorjahr TEUR 98) gegenüber verbundenen Unternehmen.

Organmitglieder

Dem Vorstand gehörten im Jahr 2023 an:

André Rütten, Vorstand für strategische Geschäftsentwicklung und Personalentwicklung, Interne Revision, Handel, Abwicklung und IT, Solingen

Jörn C. Moeser, Vorstand für Finanzen, Personal, Recht und Verwaltung, Düsseldorf

Dem Aufsichtsrat gehörten im Geschäftsjahr 2023 an:

Name: Beruf: Wohnort:
Werner Moll Bankkaufmann, Vorsitzender Grevenbroich
Harald Strauch Diplom-Betriebswirt, stellv. Vorsitzender Issum
Klaus Thomas Otto Dipl. Volkswirt Kronberg im Taunus

Bezüge der Organe

Bezüglich der Gesamtbezüge des Vorstands wird von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Die Bezüge des Aufsichtsrates wurden zuletzt durch die ordentliche Hauptversammlung 2023 beschlossen. Die Bezüge belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 25 (im Vorjahr TEUR 13).

Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar umfasst für die Abschlussprüfung TEUR 41 (im Vorjahr TEUR 35) und andere Bestätigungsleistungen TEUR 19 (im Vorjahr TEUR 24).

Mitarbeiter

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich dreiundzwanzig Mitarbeiter (im Vorjahr 23 Mitarbeiter) bei der Eurobond-Sales AG beschäftigt; zum Bilanzstichtag sind achtundzwanzig Mitarbeiter bei der Gesellschaft beschäftigt, zwanzig davon in Vollzeit.

Handelsmitarbeiter Verwaltungsmitarbeiter
männlich weiblich männlich weiblich
13 7 3 5

Gewinn

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 616.792,08 aus. Die Gesellschaft plant, EUR 316.792,08 an die Gesellschafterin auszuschütten und den restlichen Gewinn in Höhe von EUR 300.000,00 auf neue Rechnung vorzutragen.

Nachtragsbericht

Nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten.

 

Düsseldorf, 18. März 2024

Eurobond-Sales AG

Der Vorstand

André Rütten, Vorstand

Jörn C. Moeser, Vorstand

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Die Eurobond-Sales AG generiert und vermittelt Finanzgeschäfte zwischen institutionellen Partnern und beschäftigte zum 31. Dezember 2023, inklusive der Geschäftsleitung, achtundzwanzig Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon zwanzig in Düsseldorf und acht in der Niederlassung München.

Das Dienstleistungsangebot der Gesellschaft richtet sich an inländische und an in europäischen Staaten ansässige institutionelle Kunden, Gebietskörperschaften, kommunalnahe Unternehmen sowie Banken. Die Produktpalette umfasst Termingelder, Kommunaldarlehen, Schuldscheindarlehen der öffentlichen Hand, öffentlich-rechtlicher Institute, der Sparkassen, der Genossenschafts- und Geschäftsbanken sowie Sparkassenbriefe, Sparbriefe, Genussscheine, Anleihen verschiedenster Ausstattungen und Emittenten Gruppen, Zins- und Währungsderivate, Wertpapierpensionsgeschäfte (Repo) und Wertpapierleihe.

Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen

Vorstände der Gesellschaft sind Herr André Rütten und Herr Jörn C. Moeser.

Das Geschäftsjahr 2023 war, entgegen den Vorjahren, durch deutliche Anstiege des Zinsniveaus an den Geld- und Kapitalmärkten geprägt. Die Folgen der Covid-19 Pandemie machten sich im Jahr 2023 nicht mehr so deutlich bemerkbar, da eine stetige Abschwächung der pandemischen Entwicklung zu erkennen war. Vielmehr war durch den kriegerischen Überfall Russlands auf die Ukraine im Februar 2022 ein starker Preisanstieg, besonders im Energiebereich, zu verzeichnen. Die starke Abhängigkeit von russischer Energie trat in dieser Situation besonders zu Tage. Speziell Deutschland und die EU spürten diese Verteuerung an den Energiemärkten, was zu einer starken Verteuerung neben dem privaten Bereich auch in der Produktionswirtschaft führte. Dies schlug sich schnell auf die Verbraucherpreise nicht nur in Deutschland und der EU durch, sondern wurde global zu einem Inflationsproblem. Die Geschwindigkeit dieser Entwicklung hatte anfänglich die weltweiten Zentralbanken überrascht. Die Politik des "billigen Geldes" der EZB in der Eurozone kam so zu einem abrupten Ende. Globale Zinssteigerungen durch die Zentralbanken waren die Folge dieser Entwicklung, um der schnell steigenden Inflation entgegenzutreten. Dies tat die EZB mit sechs aufeinanderfolgenden Zinssteigerungen des Leitzinses, beginnend im Februar 2023. Zudem forderte die EZB dann im Jahr 2023 von den Banken diverse Tender vorzeitig zurück. Stark steigende Teuerungsraten, deutlich steigende Ölpreise sowie die Zinserhöhungen der EZB ließen die Zinskurve an den europäischen Kapitalmärkten, besonders am Geldmarkt stark steigen. Der im zweiten Halbjahr zu verzeichnender Rückgang der Inflationsraten ließ die Zinskurve im mittel- und langfristigen Bereich dann invers werden. Jedoch stieg auch die Inflation in Deutschland im ersten Halbjahr 2023 auf Werte, die seit 40 Jahren nicht mehr zu verzeichnen waren. Um diese extremen Kostensteigerungen für private Haushalte und für die Wirtschaft abzufedern, beschloss die Bundesregierung im 2. Halbjahr zahlreiche Hilfspakete für die jeweiligen Gruppen. Auch die Unterstützung der Ukraine bei der Verteidigung gegen den Angriffskrieg durch Russland, sowie die Aufnahme von mehr als 1 Millionen Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine führte zu mehreren Hilfspakete durch die Bundesregierung.

Auch in anderen Staaten, wie in den USA und Großbritannien, war eine ähnliche Entwicklung der Inflationszahlen und Leitzinserhöhungen im Jahr 2023 zu beobachten.

Das Vermittlungsvolumen bei der Eurobond-Sales AG konnte im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr erfreulicherweise gesteigert werden. Das Courtageergebnis der Gesellschaft lag leicht unter dem des Geschäftsjahres 2022. Grund hierfür war die im Jahr 2023 erst steiler werdende Zinskurve und mit den Zinserhöhungen einhergehend dann eine invers werdende Zinskurve. Dies führte zu einer deutlichen Verkürzung des Anlagezeitraums bei Investoren im Verlauf des Jahres, was das gesteigerte Volumen der vermittelten Gelder erklärt. Durch Bereinigungseffekte bei Versicherern und Versorgungswerke im Jahr 2023 und durch die inverse Zinsstrukturkurve im mittel- und langfristen Bereich der Zinskurve, war die Vermittlung von langfristige Direktanlagen nur bedingt möglich.

Im Bereich der Vermittlung von Schuldscheindarlehen, Krediten und Namensschuldverschreibungen konnte die Gesellschaft eine Umsatzsteigerung im Geschäftsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr verzeichnen. Allerdings war ein leichter Rückgang bei den Courtagen sowie der Anzahl der vermittelten Geschäfte zu verzeichnen.

Gemäß des Anlageverhaltens unserer Kunden im Geschäftsjahr war zu sehen, dass viele Anleger, wie z.B. die Bundesländer, weiterhin einen hohen Liquiditätsbestand halten, den sie jedoch auf einen kürzere Anlagehorizonte angelegt haben. Die Erwartung eventueller erster Zinssenkungen bei der EZB sorgte bei den Anlegern für Zurückhaltung bei mittleren und längeren Geldanlagen. Die kürzere Anlagezeit führte zu einem deutlich höheren Umsatz bei der Eurobond-Sales AG im Geld- und Termingeldbereich. Die Steigerung war sowohl an dem vermittelten Volumen, der Anzahl der Geschäfte und den Courtageeinnahmen ablesbar.

Durch den daraus resultierenden geringeren Kreditbedarf bei den Bundesländern und die weiter rückläufige Emission von Schuldscheindarlehen, blieben die Umsätze der Eurobond-Sales AG im Bereich Länderschuldscheindarlehen auch im Geschäftsjahr 2023 aus.

Im Anlagefokus vieler unserer institutionellen Kunden standen, wie schon im Vorjahr, auch im Geschäftsjahr 2023 großvolumige Neuemissionen von Unternehmensanleihen und ungesicherten Bankenanleihen sowie Pfandbriefe, Covered Bonds. Länder- und Staatsanleihen. Die Gesellschaft kann aufgrund ihrer aktuellen Zulassungen durch die BaFin auch weiterhin im Segment des Neuemissionsgeschäftes nicht aktiv sein. Einzig im Sekundärmarkt konnte die Eurobond-Sales AG diese Produkte vielfach erfolgreich an ihre Partner vermitteln. Die durch die EZB herbeigeführte Zinswende brachte den Anlegern teilweise deutliche Abschreibungen auf ihre Wertpapierbestände. Auf der anderen Seite brachten die deutlich gestiegenen Renditeniveaus bei Wertpapieren auch vieler unserer Kunden dazu, Wertpapier wieder für die Eigenanlagen zu kaufen. Die Anzahl der vermittelten Geschäfte, das vermittelte Volumen und auch die Courtageeinnahmen konnten deshalb im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden.

Das Vermittlungsvolumen im Bereich der Zinsderivate war im Geschäftsjahr 2023 gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Die mehrheitlichen Umsätze fanden in EONIA-Swaps und FX-Swaps statt. Trotz dieser Entwicklung möchte die Gesellschaft versuchen, ihre Aktivitäten in diesem Bereich weiter auszubauen.

Die Auswirkungen durch die Corona-Pandemie waren für den Geschäftsbetrieb der Eurobond-Sales AG auch im Jahr 2023 nur marginal. Die meisten offiziellen Schutzmaßnahmen wurden durch die Bundesregierung zwischenzeitlich zurückgenommen. Ein Teil der Belegschaft wurde, sofern es organisatorisch sinnvoll war, ins Homeoffice geschickt. Die Reisetätigkeiten von Mitarbeitern der EBS zu Kunden und zwischen den Niederlassungen wurden ebenfalls wieder aufgenommen.

In den Büroräumlichkeiten wurden trotz rückgängiger Infektionszahlen entsprechende Hygienemaßnahmen weiterhin umgesetzt und die Mitarbeiter mit FFP 2-Schutzmasken und Selbsttests ausgestattet.

Dem überaus ehrgeizigen Engagement des Teams der Gesellschaft ist es zu verdanken, dass das Vermittlungsvolumen in der Eurobond-Sales AG, trotz der geschilderten Marktbedingungen, im Geschäftsjahr 2023 bei TEUR 2.362.622.492 (Vorjahr: TEUR 1.353.925.615) liegt. Es lässt sich erkennen, dass die breite Aufstellung der Gesellschaft und die Ausweitung in ihren Produkt- und Kundenbereichen, trotz der unsicheren Situation bei den Marktteilnehmern, eine solide Basis für eine weiterhin erfolgreiche Tätigkeit mit den Kunden an den Kapitalmärkten darstellt.

Für das Geschäftsjahr 2024 wird das gleiche Niveau des Vermittlungsvolumens und der Vermittlungsprovisionen in der Eurobond-Sales AG angestrebt.

Lage des Unternehmens

Vermögenslage:

Die Aktivseite der Bilanz besteht im Wesentlichen aus Forderungen an Kreditinstitute in Höhe von TEUR 3.255 (im Vorjahr TEUR 2.828), den Forderungen an Kunden mit TEUR 17 (im Vorjahr TEUR 69) sowie dem Anlagevermögen über TEUR 87 (im Vorjahr: TEUR 131) und sonstigen Vermögensgegenständen von TEUR 12 (Vorjahr 58).

Die Passivseite besteht insbesondere aus dem Eigenkapital, den Fonds für allgemeine Bankrisiken hinzugerechnet, in Höhe von TEUR 2.467 (im Vorjahr: TEUR 2.210) sowie den Rückstellungen über TEUR 792 (im Vorjahr: TEUR 751) und sonstigen Verbindlichkeiten von TEUR 115 (Vorjahr 128).

Die Rückstellungen umfassen im Wesentlichen die Rückstellungen für Tantiemen über TEUR 496 (im Vorjahr: TEUR 532), Rückstellungen für Jahresabschlusskosten TEUR 48 (im Vorjahr: TEUR 46) und ausstehende Rechnungen TEUR 17 (im Vorjahr: TEUR 13). Rückstellungen für Steueraufwand wurden in Höhe von TEUR 110 (Vorjahr TEUR 59) gebildet.

Das Stammkapital der Eurobond-Sales AG belief sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 200. Die Anteile an der Gesellschaft werden zum Bilanzstichtag zu 100 % von der SMARTS Beteiligungs- und Service GmbH, Düsseldorf, gehalten.

Die gesetzliche Rücklage ist mit TEUR 50 dotiert. Damit übersteigt die gesetzliche Rücklage gemäß § 150 Abs. 2 AktG den Betrag von 10 % des Grundkapitals und ist derzeit aus dem Jahresüberschuss nicht zu dotieren.

Andere Gewinnrücklagen bestehen in Höhe von TEUR 850.

Die Bilanzsumme steigt im Geschäftsjahr 2023 um TEUR 289 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 3.092) auf TEUR 3.381.

Finanzlage:

Das Ziel des Finanzmanagements der Eurobond-Sales AG ist es, stets über ausreichend liquide Mittel zur Bedienung der kurzfristigen Verbindlichkeiten der Gesellschaft zu verfügen. Aufgrund der kurz- und mittelfristigen liquiden Einlagen bei Kreditinstituten in Höhe von TEUR 3.255 (im Vorjahr: TEUR 2.828) war die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft im Geschäftsjahr 2023 jederzeit gegeben. Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 50,78% (im Vorjahr: 47,22%). Unter Einbeziehung des Sonderpostens für allgemeine Bankrisiken ist die Eigenkapitalquote bei 72,97% (im Vorjahr 71,47%).

Ertragslage:

Aufgrund der Hohen Volatilitäten an den Geld- und Kapitalmärkten und der schnell steigenden Zinsen war es der Eurobond-Sales AG im Geschäftsjahr 2023 möglich, ihr Ergebnis zu steigern. Auch in diesem Jahr trugen die Mitarbeiter der Gesellschaft an beiden Standorten der Gesellschaft mit ihrem Einsatz und Fleiß dazu bei, dass die Gesellschaft wieder ein positives Ergebnis ausweisen kann. Die vom Vorstand beschlossene, langfristige strategische Ausrichtung der Gesellschaft wird auch zukünftig beibehalten.

Die Provisionserlöse lagen mit TEUR 4.385 im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 4.403) auf gleichem Niveau. Sie resultieren insbesondere aus Provisionen, aus der Vermittlung von Termingeldern, Schuldscheinen, Wertpapieren und Zinsderivaten.

Während die Provisionserlöse im Bereich besicherte Geldmarktgeschäfte und Schuldscheinen gegenüber des Vorjahresniveaus zurückgingen, konnten die Provisionserlöse im Bereich der Wertpapiere gesteigert bzw. im Bereich der Termingelder konstant gehalten werden.

Die Provisionsaufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 156 (im Vorjahr: TEUR 116). Die Kooperationen mit einer digitalen Plattform für Kommunalfinanzierung konnten breiter ausgebaut werden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind mit TEUR 198 gegenüber dem Vorjahrniveau (TEUR 169) gestiegen, gleichfalls die sonstigen betrieblichen Aufwendungen für nicht dem Vermittlungsgeschäft unmittelbar zuzuordnende Leistungen mit TEUR 57 (TEUR 53).

Die anderen Verwaltungsaufwendungen stiegen auf TEUR 1.036 gegenüber dem Vorjahresniveau (TEUR 876), vor allem aufgrund gestiegener Aufwendungen für Informationsdienste und zusätzlicher Miet- und Instandhaltungsaufwendungen aufgrund des Umzuges der Niederlassung in München.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr sind Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von TEUR 156 (im Vorjahr: TEUR 173) angefallen. Das Ergebnis der Gesellschaft aus normaler Geschäftstätigkeit sank auf TEUR 473 (Vorjahr TEUR 534). Der Jahresüberschuss stieg auf TEUR 317 (Vorjahr TEUR 60).

Vergütungsstrategie

Die Vergütungsstrategie des Unternehmens orientiert sich, wie in den Vorjahren, sowohl an einer leistungsgerechten Vergütung jedes Mitarbeiters als auch an der Leistungsfähigkeit des Unternehmens als Ganzes. Oberstes Ziel ist die Vermeidung von Vergütungsvereinbarungen, die zu einem Risiko für das Gesamtsystem werden können. Alle Vereinbarungen werden so getroffen, dass der Mitarbeiter als wesentliches Potential des Unternehmens adäquat und branchenüblich fix vergütet wird. Darüber hinaus werden die Mitarbeiter mit einem definierten Teil am Unternehmenserfolg beteiligt. Dieser variable Bestandteil wird leistungsbezogen zugeteilt. Das Vergütungssystem setzt für die Geschäftsleiter und die Mitarbeiter keine Anreize zur Eingehung unangemessener Risikopositionen, zudem bestehen keine signifikanten Abhängigkeiten von den variablen Vergütungen.

Chancen- und Risikobericht

Risikomanagementsystem:

Die Eurobond-Sales AG verfügt über ein Risikomanagementsystem, welches der Geschäftsleitung einen jederzeitigen und ausreichenden Überblick über die Chancen und Risiken der Gesellschaft gibt. Die definierten Einzelrisiken (Liquiditäts-, Adressenausfall-, Marktpreis- und Branchenrisiko als auch das operationelle Risiko) werden in einer Übersicht, die sich an den Vorschriften der Capital Requirement Regulation (CRR) anlehnt, an die Geschäftsleitung mindestens vierteljährlich berichtet. Durch stetige Beobachtung und Reporting der identifizierten Einzelrisiken sollen Veränderungen frühestmöglich erkannt werden, um notfalls darauf mit angemessenen Steuerungshandlungen reagieren zu können.

Branchenrisiken:

Das Geschäftsjahr 2023 war für alle Kapitalmarktteilnehmer zum Teil noch herausfordernder als das Vorjahr. Deutlich steigende Inflationsraten und damit einhergehende wirtschaftliche Probleme, die das Wirtschaftswachstum nicht in dem erwarteten Rahmen steigen ließ, sowie die Zinssteigerungen der EZB sorgten für sehr volatile Entwicklungen im Laufe des Jahres an den Geld- und Kapitalmärkten.

Mit einer weiter nationalen und internationalen Akquisitionsausrichtung und einer Stärkung der bisherigen Kundenbasis, konnte die Eurobond-Sales AG auch im Geschäftsjahr 2023 ihre Position am Geld- und Kapitalmarkt behaupten. Dieser Prozess soll auch im Jahre 2024, vor allem durch weitere Kooperationen und den Ausbau der Aktivitäten in allen Produktbereichen der Gesellschaft weitergeführt werden. Es gehen jedoch mit dem Ausbau der Aktivitäten auch Geschäftsrisiken einher, die vor allem durch regulatorische Änderungen oder eventuellen Haftungsrisiken aus der Vermittlung eintreten können. Entsprechende Vorkehrungen wurden von der Geschäftsleitung getroffen.

Marktpreisrisiko:

Marktpreisrisiken ergaben sich für die Eurobond-Sales AG im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren nicht, da die Gesellschaft eine reine Vermittlungstätigkeit ausübt. Positionen wurden in keinem der gehandelten Produkte durch die Gesellschaft eingegangen. Eine Veränderung dieser Handlungsweise durch die Gesellschaft in Form einer Veränderung der Zulassung bei der BaFin ist für die nähere Zukunft nicht geplant.

Adressenausfallrisiko:

Das Ausfallrisiko von nicht gezahlten Courtagen ist für die Gesellschaft sehr gering, da eine aufmerksame und strikte Überwachung im Risikocontrolling erfolgt. Eventuelle offene Courtageforderungen werden nachhaltig eingefordert.

Liquiditätsrisiko:

Die vorhandene aktive Liquiditätssteuerung erfolgte durch den Vorstand der Eurobond-Sales AG. Hierdurch wird sichergestellt, dass jederzeit für ausreichend Liquidität gesorgt ist, damit die Gesellschaft ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nachkommen kann.

Um allen Zahlungsverpflichtungen auch im Falle einer Betriebsunterbrechung nachkommen zu können, verfügt die Gesellschaft über eine Betriebsunterbrechungsversicherung. Eventuell auftretende Risiken aus der operationellen Tätigkeit werden somit abgefedert bzw. abgesichert.

Operationelle Risiken:

Die Eurobond-Sales AG ist einem geringen operationellen Risiko ausgesetzt. Die Überwachung erfolgt laufend. Geeignete Maßnahmen zur Steuerung der Risiken sind eingerichtet und funktionieren.

Erklärung gemäß § 312 AktG:

Gemäß § 312 AktG hat der Vorstand der Eurobond-Sales AG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2023 abgegeben. Die Schlusserklärung dieses Berichts lautet:

"Über die vorstehend aufgeführten Rechtsgeschäfte und Maßnahmen hinaus sind im Berichtszeitraum keine Rechtsgeschäfte vorgenommen worden und auch keine Maßnahmen bekannt, über die berichtet werden müsste.

Der Vorstand der Eurobond-Sales AG erklärt gemäß § 312 AktG, dass die Gesellschaft für jedes Rechtsgeschäft mit dem herrschenden und den mit ihm verbundenen Unternehmen eine angemessene Gegenleistung erhalten hat. Auf Veranlassung oder im Interesse der verbundenen Unternehmen wurden Maßnahmen weder getroffen noch unterlassen. Die Beurteilung erfolgte jeweils anhand der Umstände zum Zeitpunkt, an dem das Rechtsgeschäft abgeschlossen wurde."

Ausblick für das Geschäftsjahr 2024

Das Geschäftsjahr 2024 wird mit den aktuellen Unsicherheiten in Bezug auf globalen geopolitischen und wirtschaftlichen Risiken für die Eurobond-Sales AG sowohl Chancen als auch Risiken mit sich bringen. Die Unsicherheit der Zinsentwicklung an den nationalen und internationalen Geld- und Kapitalmärkten macht eine langfristige Anlagestrategie für viele Anleger nur schwer möglich. Mit dieser Unsicherheit der Zinsentwicklung und der Hoffnung auf in 2024 durch die Zentralbanken wieder sinkende Leitzinsen, wird die Inversion der Zinskurve erstmal weiter Bestand haben. Dies führt unseres Erachtens zu einer weiter hohen Liquidität bei Anlegern, die weiter im Geldmarkt angelegt werden wird.

Die Eurobond-Sales AG geht ferner davon aus, dass die EZB, nach deutlich sinkenden Inflationszahlen im zweiten Halbjahr 2024, den Leitzins wieder senken wird.

Auf jeden Fall wird die Gesellschaft auch im Geschäftsjahr 2024 weiterhin versuchen, auf Änderungen an den Geld- und Kapitalmärkten und im regulatorischen Bereich entsprechend zeitnah zu reagieren und sich den jeweiligen Gegebenheiten anzupassen.

Die bisherige geschäftliche Entwicklung im laufenden Geschäftsjahr zeigte, dass die EZB, sowohl die Inflationsentwicklung als auch die wirtschaftliche Entwicklung in der Eurozone genauestens beobachtet, um den richtigen Zeitpunkt für Leitzinssenkungen zu bestimmen. Abzuwarten bleibt die Entwicklung im Ukrainekrieg, dem Konflikt im Nahen Osten und den daraus eventuell resultierenden Folgen. Die Eurobond-Sales AG sieht sich jedoch auch für unsichere Marktsituationen grundsätzlich gut gerüstet und erwartet, für das Geschäftsjahr 2024 den soliden Kurs der Vorjahre fortsetzen zu können. Unter der Annahme, dass es durch die geopolitischen Konflikte nicht zu noch schwerwiegenderen kriegerischen und wirtschaftlichen Folgen kommt, wird für das Geschäftsjahr 2024 ein Jahresergebnis auf Vorjahresniveau angestrebt.

 

Düsseldorf, 18. März 2024

André Rütten, Vorstand

Jörn C. Moeser, Vorstand

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Eurobond-Sales AG, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Eurobond-Sales AG, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Eurobond-Sales AG, Düsseldorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 18. März 2024

Dohm • Schmidt • Janka
Revision und Treuhand AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Iris Abraham, Wirtschaftsprüferin

Matthias Schmidt, Wirtschaftsprüfer

Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme sofern hierbei unserer Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird: wir weiden ins besondere auf § 328 HGBc hin.

Auszug aus der Niederschrift der ordentlichen Hauptversammlung

Auszug zur:

2.) Beschlussfassung über die Gewinnverwendung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2023.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 616.792,08 wie folgt zu verwenden. Der erzielte Gewinn in Höhe von EUR 316.792,08 soll an die Aktionärin zum 30. Juli 2024 ausgeschüttet werden. Der nicht verwendete Teil des Bilanzgewinnes in Höhe von EUR 300.000,00 soll auf weitere Rechnung vorgetragen werden.

Beschluss: Die Hauptversammlung beschließt einstimmig die Gewinnverwendung für das Geschäftsjahr 2023 der Gesellschaft wie vorgeschlagen durchzuführen.

Der Vorsitzende stellt die Art und das Ergebnis der Abstimmung fest. Der Beschluss wird durch den Vorsitzenden festgestellt und verkündet.

Bericht des Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr 2023

Der Aufsichtsrat der Eurobond-Sales AG besteht in seiner heutigen Zusammensetzung durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Gewinnverwendung des Geschäftsjahres 2020 entschied (17. Juli 2022) und ist bis zur Beendigung der ordentlichen Hauptversammlung, die über die Gewinnverwendung des Geschäftsjahres 2023 entscheidet, bestellt. Mit diesem Bericht informiert der Aufsichtsrat über seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2023. Der Aufsichtsrat unterwirft sich dabei seiner gesteigerten Berichtspflicht den Aktionären gegenüber.

Der Aufsichtsrat der Eurobond-Sales AG hat die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Dies im kontinuierlichen Dialog mit dem Vorstand der Gesellschaft, den er bei der Leitung des Unternehmens sowohl beraten als auch gem. § 111 AktG überwacht hat. Insgesamt haben sich aus der Tätigkeit und insbesondere aus der Überwachung der Geschäftsführung keine Beanstandungen ergeben.

Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat drei förmliche Sitzungen abgehalten und darüber keinen Beschluss im Umlaufverfahren gefasst. Regelmäßig nahm mindestens ein Vorstandsmitglied an den Aufsichtsratssitzungen teil, die nur im Einzelfall ohne Vorstandsbeteiligung stattfinden. Der Vorstand hat seinerseits den Aufsichtsrat über alle Vorstandssitzungen durch Ergebnisprotokoll informiert.

In allen Entscheidungen, die für das Unternehmen von grundlegender Bedeutung waren, wurde der Aufsichtsrat unmittelbar und rechtzeitig eingebunden. Der Vorstand unterrichtete ihn regelmäßig sowohl schriftlich als auch mündlich, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung.

Der vom Aufsichtsrat zum Ergebnis seiner eigenen Prüfung abzugebende Bericht soll gemäß § 171 Abs. 2 AktG auch die Erklärung dazu vorsehen, welche Ausschüsse er gebildet hat. Da sich der Aufsichtsrat der Eurobond-Sales AG jedoch auf drei Mitglieder beschränkt, hat sich im Geschäftsjahr 2023 eine weitergehende Ausschussbildung erübrigt.

Die Notwendigkeit der Abgabe einer Erklärung des Vorstandes und des Aufsichtsrates gemäß §161 AktG ergab sich nicht, da die Gesellschaft nicht börsennotiert ist.

Die Arbeit des Aufsichtsrates der Eurobond-Sales AG begegnete im Jahr 2023 folgende Themenschwerpunkte: Organisatorische und personelle Veränderungen, strategische Weiterentwicklung der Gesellschaft.

Der Aufsichtsrat bedankt sich bei allen Vorstandsmitgliedern für die vertrauensvolle Zusammenarbeit und schlägt der Hauptversammlung vor die Vorstandsmitglieder für das Geschäftsjahr 2023 zu entlasten.

 

Für den Aufsichtsrat:

Werner Moll, Vorsitzender

Auszug aus dem Protokoll der 40. ordentlichen Aufsichtsratssitzung der Eurobond-Sales AG, Düsseldorf, am 22. März 2024, in Düsseldorf / via GTM

TOP 2:

Bericht des Vorstandes über die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft im Jahr 2023, Billigung des Jahresabschlusses

 

Abstimmung: Der Aufsichtsrat billigt einstimmig den Jahresabschluss 2023.

Es ergeht die Empfehlung an die Hauptversammlung, den Vorstand des Geschäftsjahres 2023 für dessen Tätigkeit zu entlasten.

TOP 3:

Anträge an die Hauptversammlung

Folgende Anträge werden vom Vorstand und/oder Aufsichtsrat an die Hauptversammlung der Eurobond-Sales AG zur Entscheidung gestellt.

• Gewinnverwendung

Die Gewinn- und Verlustrechnung weist einen Jahresüberschuss in Höhe von EUR Bilanzgewinn von EUR 616.792,08 aus. Gesetzliche Gewinnvorträge sind nicht zu dotieren. Der Bilanzgewinn soll in Höhe von EUR 316.792,08 an die Aktionärin ausgeschüttet, EUR 300.000, - auf weitere Rechnung vorgetragen werden.

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