KOMOS GmbH Komponenten Module Systeme

Bahnhofstraße 2, 07616 Bürgel, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Jena HRB 201639
Eingetragen
9.3.1992
Branche
Herstellung von Baubedarfsartikeln aus KunststoffenHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.Herstellung von elektrischem Installationsmaterial
Gegenstand
Gegenstand von Amts wegen berichtigt, nun: die Entwicklung, die Herstellung und Vertrieb von Komponenten, Modulen und Systemen, vorrangig aus Metall und Kunststoff, für die elektrotechnische und elektronische Industrie.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Antje Blumentritt
seit 11.3.2020
Geschäftsführer
Karsten Blumentritt
seit 16.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte
Beta

99.90% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (2)

NameAnteil
75.50%
24.40%

Gesellschafter
Beta

Name
Ort
Anteil
Antje Blumentritt
Bad Klosterlausnitz
75.50%
C******** B*****
24.40%

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

KOMOS GmbH Komponenten Module Systeme

Bürgel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.636.352,76 3.618.032,89
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 74.101,00 42.991,67
II. Sachanlagen 3.562.251,76 3.575.041,22
B. Umlaufvermögen 2.161.950,07 2.692.535,84
I. Vorräte 1.396.810,15 1.724.541,89
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 584.901,85 626.760,21
III. Wertpapiere 0,00 25.546,96
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 180.238,07 315.686,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 44.686,26 20.818,52
Aktiva 5.842.989,09 6.331.387,25

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.180.235,67 3.434.798,76
I. Gezeichnetes Kapital 102.300,00 102.300,00
II. Gewinnrücklagen 81.346,36 81.346,36
III. Gewinnvortrag 3.184.457,66 3.137.550,28
IV. Jahresfehlbetrag 187.868,35 -113.602,12
B. Rückstellungen 237.228,36 313.056,79
C. Verbindlichkeiten 2.425.525,06 2.583.531,70
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 784.973,78 965.125,06
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.640.551,28 1.618.406,64
davon gegenüber Gesellschaftern 5.104,01 5.104,00
Passiva 5.842.989,09 6.331.387,25

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 

Der Jahresabschluss der KOMOS GmbH Komponenten Module Systeme, Bürgel, wurde auf Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

Nach den in § 267 Abs. 2 HGB definierten Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft.

Angabe zur Identifikation der Gesellschaft lt. Registergericht 

Firmenname laut Registergericht: KOMOS GmbH Komponenten Module Systeme
Firmensitz laut Registergericht: Bürgel
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Jena
Register-Nr.: HRB 201639
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte sind zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Erhaltene Zuschüsse und Zulagen werden seit dem Geschäftsjahr 2021, soweit diese Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens betreffen, mit deren Anschaffungs- und Herstellungskosten verrechnet.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der aus den amtlichen AfA-Tabellen abgeleiteten betriebsgewöhnlichen bzw. nach betrieblichen Erfahrungen geschätzten Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und pro rata temporis vorgenommen.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von Euro 250 bis Euro 800 wurden aktiviert und im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang erfasst.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Die Anschaffungskosten wurden aus den Einkaufspreisen ermittelt. Bei gleichartigen Gegenständen wurde unterstellt, dass die zuerst zugegangenen Vorräte zuerst verbraucht wurden (FIFO). Wertberichtigungen und Gängigkeitsabschläge wurden für länger lagernde Posten vorgenommen.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten nach der handelsrechtlichen Wertobergrenze angesetzt. Die Herstellungskosten wurden retrograd unter Berücksichtigung der Fertigungsstufen aus den Verkaufspreisen ermittelt. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Für Vertriebskosten und weitere nach dem Bilanzstichtag noch anfallende Kosten wurden Abschläge in geschätzter Höhe vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. Nominalwerten aktiviert. Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % vorgenommen.

Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten ausgewiesen.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag ausgewiesen.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung der Posten erfolgt linear entsprechend der wirtschaftlichen Zurechnung zum Geschäftsjahr.

Eine Aktivierung latenter Steuern für Abweichungen zwischen Handels- und Steuerbilanz und sich hieraus ergebender zukünftiger Steuerentlastungen wurde gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht vorgenommen.

Der Ausweis und die Darstellung des Eigenkapitals erfolgen gem. § 272 HGB entsprechend des Gesellschaftsvertrags sowie der zum Abschlussstichtag vorliegenden Beschlüsse.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen (Anwartschaften und laufende Verpflichtungen) wurden Rückstellungen gebildet. Die Bewertung der Verpflichtungen erfolgt gem. § 253 Abs. 1 Satz 2, Abs. 2 HGB mit dem nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Erfüllungsbetrag. Anwartschaften wurden nach dem IDW-Standard RH FAB 1.021 bewertet. Der Ausweis der Anwartschaften erfolgt saldiert mit dem Zeitwert der an die Versorgungsberechtigten abgetretenen Rückdeckungsversicherungen gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle auf Grundlage einer vorsichtigen kaufmännischen Beurteilung mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag bewerteten und im Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Debitoren-Habenposten werden mit Euro 7.233,14 (Vorjahr: Euro 4.466,95) unter dem Bilanzposten Sonstige Verbindlichkeiten ausgewiesen.

Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt lt. Satzung und Eintragung im Handelsregister zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 Euro 102.300,00.

Aus dem Ansatz der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich gegenüber der Bewertung nach dem 7-Jahresdurchschnitt eine Ausschüttungssperre gem. § 253 Abs. 6 S. 2 HGB in Höhe von Euro 376,68.

Pensionsrückstellungen

Laufende Verpflichtungen:

Die (Rest-)Verpflichtungen aus den bereits laufenden Pensionszahlungen sind mit dem Anwartschaftsbarwert der zukünftig zu leistenden Zahlungen in Höhe von insgesamt Euro 113.105,44 (Vorjahr: Euro 122.685,79) ausgewiesen. Die Restlaufzeit wurde zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2023 aus der statistischen Lebenserwartung der Berechtigten lt. Sterbetafel zum 1. Januar 2024 ermittelt.

Die Ermittlung des Barwerts erfolgt für die nach Jahresscheiben zu erwartenden Auszahlungen mit dem für die jeweilige Restlaufzeit von der Bundesbank für die Abzinsung von Rückstellungen für Dezember 2023 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre.

Anwartschaften:

Die Pensionsverpflichtungen aus Anwartschaften wurden auf Basis des IDW Rechnungslegungshinweises IDW RH FAB 1.021 des Instituts der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e. V. vom 30. April 2021 soweit eine kongruente Deckung vorlag nach dem Deckungskapitalverfahren und im Übrigen mit dem Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode) bewertet. Die Wertansätze wurden dem Gutachten der HDI Pensionsmanagement AG, Köln vom 22. August 2024 entnommen.

Soweit eine kongruente Deckung der zukünftigen Ansprüche aus den Anwartschaften und der zu erwartenden Zahlungsströme aus den Rückdeckungsversicherungen gegeben war, erfolgte die Bewertung der Verpflichtungen unter dem Primat der Aktivseite mit den Zeitwerten der Rückdeckungsversicherungen.

Der Zeitwert der verrechneten Rückdeckungsversicherungen ergibt sich aus dem Gutachten der VOLKSWOHL BUND Versicherungen vom 8. Januar 2024 zu den Aktivwerten per 31. Dezember 2023. Die Anschaffungskosten entsprechen dem Zeitwert.

Bei Ermittlung des Erfüllungsbetrags wurden nach dem vorliegenden Gutachten ein Rententrend von 1,9 % (Vorjahr: 1,9 %) sowie die "HEUBECK- RICHTTAFELN 2018 G" nach Dr. Klaus Heubeck angewandt.

Das Wahlrecht des § 253 Abs. 2 S. 2 HGB wurde ausgeübt. Der angewandte Zinssatz entspricht dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren.

Der Berechnung des Erfüllungsbetrag liegen die seitens der Deutschen Bundesbank für die Bewertung von Rückstellungen veröffentlichten Zinssätze zum 31. Dezember 2023 von 1,82 % p. a. (Vorjahr: 1,78 % p. a.) zugrunde.

Der Ausweis der für Anwartschaften gebildeten Pensionsrückstellungen ergibt sich wie folgt:





31.12.2023

Vorjahr


Euro

Euro
Erfüllungsbetrag lt. Gutachten (Handelsrecht)




Deckungskapitalverfahren (kongruent gedeckt)

140.745,96

133.186,49
Anwartschaftsbarwertverfahren (übersteigender Betrag)

30.522,04

19.768,51


171.268,00

152.955,00
abzüglich Verrechnung Deckungskapital aus
Rückdeckungsversicherung




Anschaffungskosten (= Zeitwert) zum Bilanzstichtag

140.745,96

133.186,49
Ausweis Rückstellung für Anwartschaften
Handelsbilanz (saldiert)

30.522,04

19.768,51


Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 348.592,89 (Vorjahr: Euro 483.703,85).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 1.956.353,23 (Vorjahr: Euro 1.917.594,77).

Zur Besicherung der Verbindlichkeiten wurden Grundschulden auf betrieblichen Grundstücken in Höhe von insgesamt TEuro 1.835, Globalzession der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Sicherungsübereignungen diverser Anlagen und Maschinen bestellt.

Kreditoren-Sollposten sind in Höhe von Euro 32.426,87 (Vorjahr: Euro 28,99) unter der Position Sonstige Vermögensgegenstände ausgewiesen.

Sonstige Angaben 

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB

Aus der Bilanz nicht ersichtliche Haftungsverhältnisse i. S. d. § 251 HGB, insbesondere aus Wechseln, Bürgschaften, Wechsel- und Scheckbürgschaften sowie Gewährleistungsverträgen bestanden nicht.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Berichtsjahr waren im Unternehmen im Durchschnitt 61 Arbeiter und Angestellte (Vorjahr: 69) beschäftigt (Angabe ohne Geschäftsführer und Auszubildende).

Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch

· Antje Blumentritt, Bad Klosterlausnitz (Dipl.-Kauffrau)
· Karsten Blumentritt, Bad Klosterlausnitz (Diplom-Verwaltungswirt)

geführt.

sonstige Berichtsbestandteile

Unterschrift der Geschäftsführung:

Geschäftsführerin

 

Bürgel, den 4. November 2024

gez. Antje Blumentritt, Bad Klosterlausnitz

gez. Karsten Blumentritt, Bad Klosterlausnitz


Geschäftsführer


Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 22. November 2024 festgestellt.

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