Stammdaten

Register
Amtsgericht Moenchengladbach HRB 8061
Vorher
Kleine Beteiligungs GmbH
Eingetragen
23.12.2003
Branche
BeteiligungsgesellschaftenErbringung von LogistikdienstleistungenVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
der Betrieb eines Speditionsunternehmens und die Lagerhaltung. Die Gesellschaft darf auch Dienstleistungen anderer Art ausführen, andere Unternehmen erwerben und sich an anderen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Andreas Gierling
seit 29.9.2022
Prokura
Jörg Schmidt
seit 19.8.2019
Prokura
Thomas Kleine
seit 19.8.2019
Prokura
Christoph Kleine
seit 23.12.2003
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Kleine Holding GmbH
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Kleine Holding GmbH
Germany
26.500 €
100.00%

Beteiligungen

NameAnteil
No data available

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Kleine Spedition GmbH

Grevenbroich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Anlagen

I Bilanz zum 31. Dezember 2023

II Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 bis 31.12.2023

III Anhang für das Geschäftsjahr 2023

IV Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

V Bestätigungsvermerk

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 7.079,00 11.357,00
II. Sachanlagen
1. Bauten 1,00 1,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 780.813,00 886.982,00
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.008,40 24.086,70
801.822,40 911.069,70
III. Finanzanlagen
Beteiligungen 238.140,85 238.140,85
B. Umlaufvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.148,664,17 3.331.020,75
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.016.677,78 2.859.798,08
3. sonstige Vermögensgegenstände 704.506,27 52.151,50
5.869.848,22 6.242.970,33
II. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 1.494.267,57 1.505.811,60
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41.847,08 48.055,63
8.453.005,12 8.957.405,11

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 26.500,00 26.500,00
II. Kapitalrücklage 1.554.900,00 1.554.900,00
III. Gewinnvortrag 80.503,60 80.503,60
IV. Jahresüberschuss 0,00 0,00
B. Rückstellungen
sonstige Rückstellungen 835.389,00 116.780,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 101.307,50 138.147,50
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.383.184,44 2.904.369,43
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.087.050,34 3.720.058,40
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 326.331,56 315.058,87
5. sonstige Verbindlichkeiten 57.838,68 101.087,31
5.955.712,52 7.178.721,51
8.453.005,12 8.957.405,11

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023

2023 2022
Euro Euro
1. Rohergebnis 11.214.477,62 13.109.257,58
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -4.293.041,13 -4.240.455,32
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -895.610,62 -912.738,95
3. Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -282.091,36 -443.147,00
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -4.569.446,00 -5.102.505,64
5. Erträge aus Beteiligungen 190,00 200,00
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.433,33 0,68
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.753,29 -2.195,32
9. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.173.158,55 2.408.416,03
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag -50,11 -52,93
11. Sonstige Steuern -81.548,74 -18.230,89
12. auf Grund einer Gewinngemeinschaft , eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrages abgeführte Gewinne -1.091.559,70 -2.390.132,21
13. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

ALLGEMEINE ANGABEN ZU INHALT UND GLIEDERUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

Die Kleine Spedition GmbH hat den Sitz in Grevenbroich und wird beim Amtsgericht Mönchengladbach unter der Nummer HR B 8061 geführt.

Der Jahresabschluss wurde nach den gesetzlichen Vorschriften der §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Die Gesellschaft erfüllt die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft.

(1) Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Herstellungs- bzw. Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer bemessen.

Steuerlich zulässige Wahlrechte werden in Anspruch genommen, soweit diese auch handelsrechtlich zulässig sind. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Zugang bis zum 31. Dezember 2021 und Anschaffungskosten von 150,00 Euro bis zu 1.000,00 Euro werden in einem Sammelposten aktiviert und linear über 5 Jahre abgeschrieben und nach Ablauf von 5 Jahren als Abgang im Anlagenspiegel ausgewiesen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Zugang ab dem 1. Januar 2022 und Anschaffungskosten von 250,00 Euro bis zu 800,00 Euro wurden im Jahr des Zugangs aktiviert und sofort abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten abzüglich Einzelwertberichtigungen für zweifelhafte Forderungen angesetzt. Für das allgemeine Kreditrisiko wird eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

Die Rückstellungen werden nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme dotiert und berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Sie werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages gebildet.

Die Verbindlichkeiten werden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Aufwendungen und Erträge werden auf das Geschäftsjahr abgegrenzt.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

(2) Anlagevermögen

Die Anlagepositionen zeigen folgende Entwicklung:

1. Januar 2023 Zugänge Abgänge 31. Dezember 2023
Euro Euro Euro Euro
ANSCHAFFUNGSKOSTEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 524.022,31 5.000,00 478.555,71 50.466,60
Sachanlagen
Bauten 4.440,00 0,00 0,00 4.440,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.127.673,47 166.644,36 1.100.635,04 2.193.682,79
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.086,70 21.008,40 24.086,70 21.008,40
Finanzanlagen
Beteiligungen 238.140,85 0,00 0,00 238.140,85
3.918.363,33 192.652,76 1.603.277,45 2.507.738,64
WERTBERICHTIGUNGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 512.665,31 9.278,00 478.555,71 43.387,60
Sachanlagen
Bauten 4.439,00 0,00 0,00 4.439,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.240.691,47 272.813,36 1.100.635,04 1.412.869,79
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2.757.795,78 282.091,36 1.579.190,75 1.460.696,39
BUCHWERTE
Immaterielle Vermögensgegenstände
Software 11.357,00 7.079,00
Sachanlagen
Bauten 1,00 1,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 886.982,00 780.813,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 24.086,70 21.008,40
Finanzanlagen
Beteiligungen 238.140,85 238.140,85
1.160.567,55 1.047.042,25

(3) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind enthalten:

Mitzugehörigkeitsvermerke
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.016.677,78 2.851.468,08

(4) Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten und Lademittel.

(5) Verbindlichkeiten

31.12.2023 (31.12.2022) Restlaufzeit < 1 Jahr Restlaufzeit > 1 Jahr
Euro Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 101.307,50 36.840,00 64.467,50
(Vorjahr) (138.147,50) (36.840,00) (101.307,50)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.383.184,44 2.383.184,44 0,00
(Vorjahr) (2.904.369,43) (2.904.369,43) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 3.087.050,34 3.087.050,34 0,00
(Vorjahr) (3.720.058,40) (3.720.058,40) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen 326.331,56 326.331,56 0,00
(Vorjahr) (315.058,87) (315.058,87) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 57.838,68 57.838,68 0,00
(Vorjahr) (101.087,31) (101.087,31) (0,00)
Summe 5.955.712,52 5.891.245,02 64.467,50
(Vorjahr) (7.178.721,51) (7.077.414,01) (101.307,50)
Mitzugehörigkeitsvermerke
31.12.2023 31.12.2022
Euro Euro
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
davon gegenüber Gesellschaftern 1.427.941,98 2.678.608,56
davon aus Lieferungen und Leistungen 1.655.644,71 1.041.449,84
davon sonstige Verbindlichkeiten 1.427.941,98 2.678.608,56
Verbindlichkeiten gegenüber Beteiligungsunternehmen
davon aus Lieferungen und Leistungen 326.331,56 315.058,87
Sonstige Verbindlichkeiten
davon aus Steuern 31.865,54 36.683,16

(6) Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus unbefristeten Mietverträgen resultieren jährliche Mietverpflichtungen in Höhe von TEuro1.284. Aus befristeten Miet- und Leasingverträgen bestehen im Wesentlichen Verpflichtungen für 2024 in Höhe von TEuro 32 und folgende Jahre in Höhe von TEuro 30.

SONSTIGE ANGABEN

(7) Mitarbeiterzahl

Im Jahresdurchschnitt wurden 147 Mitarbeiter beschäftigt, davon 80 kaufmännische Angestellte, 53 gewerbliche Angestellte und 14 Aushilfskräfte

(8) Geschäftsführung

Die Geschäftsführung oblag im Geschäftsjahr Herrn Christoph Kleine.

(9) Konzernabschluss

Die Kleine Holding GmbH, Grevenbroich, hat den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis zu konsolidierender Unternehmen, in den die Kleine Spedition GmbH einzubeziehen ist, aufzustellen und im Bundesanzeiger offenzulegen.

 

Grevenbroich, den 19. September 2024

Geschäftsführung

Christoph Kleine

Lagebericht Geschäftsjahr 2023

Gliederung:

1. Grundlagen des Unternehmens

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage

2.3 Vermögens- und Finanzlage

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

3. Prognosebericht

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

4.1.1 Branchenspezifische Risiken

4.1.2 Ertragsorientierte Risiken

4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

4.2 Chancenbericht

5. Gesamtaussage

1. Grundlagen des Unternehmens

Wir sind im Dienstleistungssektor für europäische Stückgut- und Teilladungssystemverkehre für Verlader tätig, die verschiedensten Branchen angehören. Über ein Netz europaweiter Partner erbringen wir sowohl distributions- als auch beschaffungslogistische Dienstleistungen für unsere Kunden.

Im Verbund mit unseren Schwesterunternehmen sind wir in der Lage, einen Komplettservice in den Bereichen Stückgutverkehre, Lagerlogistik und Transportdienstleistungen anzubieten.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland kam im Jahr 2023, im nach wie vor krisengeprägten Umfeld, ins Stocken. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort.

Die verhaltene weltwirtschaftliche Dynamik und die schwache inländische Nachfrage im Jahr 2023 machten sich auch beim Handel mit dem Ausland bemerkbar, der trotz sinkender Preise zurückging. Dabei sanken die Importe (preisbereinigt -3,0 %) kräftiger als die Exporte (preisbereinigt -1,8 %). Damit kam es im Saldo zu einem positiven Außenbeitrag, der das BIP stützte. 1

Der Wirtschaftsabschnitt Verkehr und Lagerei war mit -11,4 % gegenüber 2022 der einzige im Dienstleistungsbereich mit sinkenden Preisen, nachdem diese in den beiden Vorjahren aufgrund der Corona-Krise und Lieferkettenproblemen noch stark gestiegen waren.

Für die Güterbeförderung im Straßenverkehr stiegen die Preise mit +5,6 % gegenüber 2022, jedoch nicht mehr so stark wie im Vorjahr. Trotz vergleichsweise niedrigeren Treibstoffkosten wirkten hier Personalknappheit und sonstige Energiekosten insgesamt preissteigernd. 2

2.2 Geschäftsverlauf und Ertragslage

Das Jahr 2023 war von mehreren wichtigen Trends geprägt:

Angesichts der sich schnell ändernden Marktbedingungen müssen Speditionen flexibler und agiler werden, um auf unerwartete Herausforderungen reagieren zu können.

Es wurde weiterhin in digitale Lösungen investiert, um Prozesse zu optimieren. Technologien wie Künstliche Intelligenz (KI), automatisierte Lagerlösungen und Echtzeit-Tracking kommen zunehmend zum Einsatz, um Transparenz, Effizienz und Nachverfolgbarkeit zu verbessern.

Das Umweltbewusstsein gewinnt zunehmend an Bedeutung. Unternehmen investieren in umweltfreundliche Fahrzeuge, alternative Antriebe wie Elektroantrieb oder alternative Kraftstoffe wie HVO.

1 Quelle: statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 019 vom 15. Januar 2024
2. Quelle: statistisches Bundesamt, Pressemitteilung 111 vom 20. März 2024

Der Fachkräftemangel in Deutschland ist ein bedeutendes wirtschaftliches und gesellschaftliches Problem, das sich 2023 weiter verschärft hat. Verschiedene Faktoren tragen zu diesem Mangel bei, darunter die demografische Entwicklung, der Rückgang der Erwerbsbevölkerung, unzureichende Ausbildungszahlen in der Branche sowie die Abwanderung von Fachkräften ins Ausland. Programme zur Weiterbildung bestehender Mitarbeiter werden gefördert, um deren Qualifikationen an die aktuellen Anforderungen anzupassen. Es wird zunehmend auf flexible Arbeitszeiten und Homeoffice-Modelle gesetzt, um die Attraktivität für Arbeitnehmer zu erhöhen.

Im Jahr 2023 verzeichnete die Spedition entsprechend unserer Prognose einen Umsatzrückgang von 4,8 % und eine Verschlechterung des EBIT um 54,2 % im Vergleich zum Vorjahr.

Der nationale Speditionsumsatz verringerte sich um -8,7 %, während der Umsatz bei den internationalen Transporten um 9,4 % gesteigert werden konnte. Da die internationalen Transporte nur einen Anteil von 24,2 % vom Gesamtumsatz ausmachen, dominiert der Umsatzrückgang im nationalen Bereich (65,7 % Anteil vom Gesamtumsatz).

Die unerwartete konjunkturelle Entwicklung führte hauptsächlich zu einem Mengenrückgang und dem daraus resultierenden Umsatzrückgang bei Bestandskunden. Um das bestehende Geschäft zu sichern, war es notwendig, bei verschiedenen Kundenausschreibungen Preis nachzulassen. Da die Ergebnisse in unserem Geschäft gleichzeitig auslastungsabhängig sind (transportierte Stopps/ Stellplätze/ cbm je LKW), reagieren unsere Mitbewerber wie wir auf eine solche Entwicklung mit Preissenkungen, um die vorhandenen Mengen gegen die Konkurrenz zu verteidigen oder neue Mengen zu gewinnen.

Dennoch konnten signifikante Kundenverluste im Jahr 2023 vermieden werden.

Die Geschäftsleitung zeigt sich trotz des rückläufigen Ergebnisses, das auf die konjunkturelle Lage im Jahr 2023 sowie den damit einhergehenden Rückgang bei Mengen und Umsatz zurückzuführen ist, zufrieden.

Die Materialaufwendungen, die insbesondere Vorhol-, Zustell-, Hauptlauf- und Nachlaufkosten umfassen, konnten lediglich um 1,0 % gesenkt werden. Im gleichen Zeitraum stiegen die Personalkosten um 0,7 %.

Obwohl die Maßnahmen zur Kostenreduzierung und Prozessoptimierung den Umsatzrückgang nicht vollständig kompensieren konnten, haben sie dennoch positive wirtschaftliche Effekte erzielt.

2.3 Vermögens- und Finanzlage

Die Vermögens- und Finanzlage unserer Gesellschaft ist solide und sicher.

Die Bilanzsumme beträgt TEuro 8.453. Die Eigenkapitalquote ist mit 19,7 % zufriedenstellend. Alle geplanten und erforderlichen Investitionen und Ersatzbeschaffungen wurden vorgenommen. Diese konnten aus Eigenmitteln umgesetzt werden.

Stichtagsbezogen betragen unsere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Verhältnis zur Bilanzsumme branchenüblich 28,2 %. Wir waren jederzeit in der Lage, fällige Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen.

Gegenüber Kreditinstituten geltende Verbindlichkeiten liegen bei 1,2 % im Verhältnis zur Bilanzsumme.

Die Kundenforderungen betragen stichtagsbezogen TEuro 3.149 und die Lieferantenverbindlichkeiten TEuro 2.383.

2.4 Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatz und EBIT heran.

Der Umsatz verringerte sich insgesamt um 2,2 Mio. Euro, was einem Rückgang von 4,8 % entspricht.

Das EBIT sank im Vergleich zum Vorjahr 2022 von 2,4 Mio. Euro auf 1,1 Mio. Euro, was einem Rückgang von 54,3 % entspricht.

3. Prognosebericht

Laut der Prognose der Bundesregierung wird das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2024 lediglich um 0,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr wachsen. Damit befände sich Deutschland in einer Stagnation. Die Regierung rechnet für das Jahr 2024 mit einer erheblich schwächeren Entwicklung der Wirtschaftsleistung als noch im Herbst 2023 und korrigierte die Prognose deutlich nach unten. Die Auswirkungen der ansteigenden Preise im Energiesegment und allgemein der hohen Inflation sowie die allgemeine weltwirtschaftliche Schwäche, unter anderem bedingt durch die Folgen des Krieges in der Ukraine, belasten die deutsche Wirtschaft deutlich stärker als noch vor sechs Monaten angenommen. Auch für das kommende Jahr 2025 wurde die Prognose nach unten korrigiert.

Die Ergebnisentwicklung im laufenden Jahr hat sich bis Juli 2024 im Vergleich zum Vorjahr zwar verbessert, bleibt jedoch hinter den budgetierten Erwartungen zurück. Hauptursache hierfür ist der Rückgang bei den Bestandskunden im internationalen Bereich, der zu einer Minderauslastung der Touren geführt hat. Für die zweite Jahreshälfte erwarten wir keine Verbesserung der Auftragslage. Gleichzeitig steigen die Kosten in allen Bereichen weiter deutlich an. Trotz geringerer Mengen bleibt die Laderaumknappheit bestehen, da weniger Unternehmer am Markt verfügbar sind. Wir rechnen mit einer moderaten Steigerung des Umsatzes sowie einer leichten Verbesserung des EBIT im Vergleich zum Vorjahr.

4. Chancen- und Risikobericht

4.1 Risikobericht

4.1.1 Branchenspezifische Risiken

Die zunehmende Konkurrenz durch etablierte und neue Marktteilnehmer, wie Plattformanbieter und digitalisierte Logistikdienstleister, verstärkt den Preisdruck auf die ohnehin rückläufigen Transportvolumina. Dies gefährdet Marktanteile und bestehende Kundenbeziehungen.

Der verstärkte Einsatz digitaler Technologien steigert zwar die Effizienz, birgt jedoch auch erhebliche Risiken durch potenzielle Cyberangriffe. Datenverluste oder Systemausfälle können schwerwiegende Auswirkungen auf den operativen Betrieb haben.

Extreme Wetterereignisse, bedingt durch den Klimawandel, erschweren den Transport und führen zu Verzögerungen oder Schäden an der Fracht. Zudem wächst der Druck auf die Branche, umweltfreundliche Lösungen zu entwickeln und anzubieten.

Der anhaltende Mangel an qualifiziertem Fahr- und Logistikpersonal bleibt eine wesentliche Herausforderung für die Branche. Dies führt nicht nur zu Engpässen, sondern auch zu steigenden Lohnkosten und einer Beeinträchtigung der betrieblichen Effizienz.

4.1.2 Ertragsorientierte Risiken

Die steigenden Treibstoff- und Energiepreise, höheren Lohnkosten sowie allgemein wachsende Betriebskosten belasten die Margen erheblich. Notwendige Preisanpassungen lassen sich nur schwer auf die Kunden übertragen. Darüber hinaus können Materialknappheit, Engpässe bei Ersatzteilen und Transportmitteln die Kosten weiter erhöhen und die Ertragslage negativ beeinflussen.

Eine starke Abhängigkeit von wenigen Großkunden birgt ebenfalls Risiken. Der Verlust eines Großkunden würde einen signifikanten Einbruch in den Erträgen nach sich ziehen.

Langfristige Verträge mit festgelegten Preisen können in Phasen steigender Kosten zu finanziellen Verlusten führen.

4.1.3 Finanzwirtschaftliche Risiken

Angesichts der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation des Unternehmens sind Liquiditätsrisiken zurzeit nicht erkennbar. Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt ausschließlich über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft sind mit beiden Hausbanken zusätzliche Kreditlinien vertraglich vereinbart.

Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht.

4.2 Chancenbericht

Die aktuelle wirtschaftliche Situation, geprägt durch Ressourcenknappheit, eröffnet die Möglichkeit, durch gezielte Investitionen in Personalentwicklung und eigene Transportkapazitäten qualitative Alternativen für unsere Kunden zu schaffen. Diese Maßnahmen können dazu beitragen, Umsatz und Ertragskraft durch angemessene Preisanpassungen zu stabilisieren oder sogar zu steigern.

Der wachsende Bedarf an nachhaltigen Logistiklösungen bietet Chancen, die Kundenbindung durch Investitionen in umweltfreundliche Transportmöglichkeiten, wie Elektro-LKWs zu stärken und neue Marktanteile zu gewinnen. Gleichzeitig ermöglicht der Einsatz moderner Technologien, wie Tracking, Telematik und optimierte Routenplanung, personalisierte Logistiklösungen anzubieten, die passgenau auf die individuellen Bedürfnisse unserer Kunden zugeschnitten sind.

Unsere finanzielle Unabhängigkeit, hervorragende Marktreputation sowie die starke Bindung zu Kunden und Mitarbeitern gewährleisten, dass wir die Herausforderungen dieses Geschäftsjahres besser bewältigen können als viele unserer Wettbewerber.

5. Gesamtaussage

Die Branche sieht sich mit einer Vielzahl von Risiken konfrontiert, die sowohl interne Faktoren wie Kostenstrukturen und technologische Entwicklungen als auch externe Einflüsse wie Marktentwicklungen, regulatorische Veränderungen und globale Lieferketten betreffen. Ein proaktives Risikomanagement ist unerlässlich, um diese Herausforderungen zu bewältigen und die Ertragslage zu sichern.

Gleichzeitig zeigt der Chancenbericht zahlreiche Möglichkeiten auf, das Geschäft auszubauen und zu festigen. Durch die gezielte Nutzung von Marktentwicklungen, Investitionen in Technologie, strategische Partnerschaften und eine konsequente Kundenorientierung kann das Unternehmen nachhaltig wachsen und seine Wettbewerbsfähigkeit stärken.

Trotz Herausforderungen wie Inflation, Energiekrise, Klimawandel, Dekarbonisierung, demografischem Wandel und Beschaffungsproblemen überwiegen die Chancen einer erfolgreichen Anpassung die damit verbundenen Risiken.

In unserer 125-jährigen Unternehmensgeschichte haben wir viele Wendepunkte erfolgreich gemeistert. Der Schlüssel zum Erfolg war damals wie heute vorausschauendes unternehmerisches Handeln, unterstützt durch das hohe Engagement unserer motivierten Mitarbeitenden und Führungskräfte.

In dieser Tradition investieren wir weiterhin in die Anpassung des Unternehmens an die heutigen und zukünftigen Marktanforderungen, um unsere Position langfristig zu sichern.

 

Grevenbroich, den 19. September 2024

Kleine Spedition GmbH

Christoph Kleine, Geschäftsführer

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Kleine Spedition GmbH, Grevenbroich

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Kleine Spedition GmbH, Grevenbroich, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Kleine Spedition GmbH, Grevenbroich, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Neuss, den 19. September 2024

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