HoGaKa Profi Nürnberg GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit keramischen Erzeugnissen und Glaswaren
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Christoph Maier seit 11.11.2024 | Prokura |
Alexander Greeß seit 11.11.2024 | Prokura |
Florian Eifert seit 8.1.2021 | Geschäftsführer |
Uwe Schein seit 6.5.2019 | Geschäftsführer |
Birgit Maria Schmid seit 6.5.2019 | Prokura |
Thomas Eifert seit 22.3.2006 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 33.33% |
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
HoGaKa Profi GmbHUlmJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die HoGaKa Profi GmbH wurde am 29.12.2003 gegründet und hat ihren Sitz in Ulm. Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2023 nicht verändert. Die Geschäftstätigkeit der HoGaKa Profi GmbH umfasst den Handel mit Großküchentechnik und Tischkultur samt kaufmännischer und technischer Beratungs- und Ausführungsleistungen. Hierzu zählen insbesondere das Projektmanagement mit Installationsplanung und Umsetzung und ein leistungsfähiger technischer Service mit Montage, Wartung und Entstörung. Die Strategie der HoGaKa Profi GmbH bezieht sich auf: - Ausbau der Marktanteile - separierte Geschäftsbereiche - Spezialisierung entsprechend zielgruppenspezifischer Anforderungen - Integration der einzelnen Leistungsbausteine - Optimierung und möglichst digitalisierte Abbildung von Prozessen - leistungsorientierte Vergütung der Mitarbeiter 2. Bericht über Zweigniederlassungen Es bestehen Zweigniederlassungen in Ludwigsburg, in Würzburg, in München, in Reutlingen und in Weingarten. 3. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung werden nicht betrieben. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Entwicklung beeinflusste auch den Fachhandel für Gastronomie und Großkücheneinrichtung. Im Jahr 2023 konnte eine weitgehende Rückkehr auf das Niveau vor Corona verzeichnet werden. Steigender Kostendruck bei nahezu allen Kundengruppen durch folgende Treiber: -Fehlendes Fachpersonal -Stark gestiegene Lebensmittel-und Energiekosten -Erhöhte Home-Office-Quote insbesondere im Betriebscatering-Segment Die Geschäftsentwicklung der HoGaKa Profi GmbH war gut. 2. Geschäftsverlauf Wir können auf ein gutes Geschäftsjahr zurückblicken. Durch gezielte Diversifikation und konsequentes Ausnutzen von Marktnischen haben wir eine ausgewogene Produktstruktur erreicht, die eine kontinuierliche Geschäftsentwicklung ermöglicht. Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Leistungen zu sichern, haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde verstärkt in die Digitalisierung investiert. 3. Lage Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der HoGaKa Profi GmbH war im Geschäftsjahr 2023 gut. - Ertragslage Der Umsatz entwickelte sich im Vergleich zum Vorjahr positiv. - Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Auch alle anderen Verbindlichkeiten werden - soweit gewährt - unter Abzug von Skonto ausgeglichen. Unsere Finanzierung erfolgte aus Eigenmitteln. - Vermögenslage Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 70,12 % (Vorjahr: 68,89 %) gekennzeichnet. Das Eigenkapital deckt mit Euro 16.640.596,73 (Vorjahr: Euro 15.367.542,58) das Anlagevermögen jetzt zu 251,43 % (Vorjahr: 225,44 %). 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Entwicklung der Liquidität und der Finanzkraft der HoGaKa Profi GmbH wurde eine Kapitalflussrechnung erstellt, die zeigt, wie sich die Zahlungsmittel (Kassenbestände, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten) im Berichtszeitraum durch Mittelzu- und -abflüsse verändert haben. Dabei wird zwischen Zahlungsströmen aus Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit betrug im Berichtszeitraum Euro 371.505,43 (Vorjahr: Euro 1.234.320,35). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023 auf Euro -313.059,86 (Vorjahr: Euro -1.899.365,89). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf Euro -3.500,00 (Vorjahr: Euro 118.488,74). Die Liquiditätslage unseres Unternehmens war im Berichtsjahr gut. Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. 5. Gesamtaussage Nach dem Corona-Lockdown und trotz der Ukraine-Krise konnte an die guten Geschäftsverläufe der Vorjahre angeknüpft werden. Der Bedarf an motivierten Mitarbeitern bleibt weiter hoch, die gestiegenen Löhne sind herausfordernd. III. Prognosebericht Die Geschäftspolitik wird im Wesentlichen unverändert bleiben. Für das Jahr 2024 wird mit einem Ergebnis auf Vorjahresniveau gerechnet. Es bleibt ebenfalls abzuwarten, welche weitere Auswirkungen der andauernde Ukrainekrieg auf die Lieferketten und die Erteilung öffentlicher Aufträge hat. Unsere Investitionstätigkeit wird sich weiterhin auf die Digitalisierung konzentrieren. Zusätzlich wird es eine ökologische Ausrichtung geben: die Reisetätigkeiten werden reduziert, die Fahrzeugflotte mittelfristig auf Elektrofahrzeuge umgestellt; der Bau einer Elektroladestation konnte bereits in 2021 vollständig umgesetzt werden. Wir wollen mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln die Klimaneutralität ereichen! IV. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Vom Unternehmen wurden Maßnahmen getroffen, mit denen die Risikoerkennung, die Risikoanalyse und die Risikokommunikation sichergestellt werden. Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die HoGaKa Profi GmbH ist für die Realisierung ihrer strategischen Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Die Aus- und Weiterbildung für Mitarbeiter sichert die fachliche Kompetenz des Personals. Bestandsgefährdende wirtschaftlichen und rechtliche Risiken sowie Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind nicht erkennbar. Wesentliche Veränderungen der Risiken gegenüber dem Vorjahr liegen nicht vor. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen, Zuverlässigkeit, Digitalisierung und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Die Chancen am Markt sind gegeben und durch ein kontrolliertes Wachstum aus dem Hauptfirmensitz soll diese Chance genutzt werden. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Ulm (Donau), den 16.09.2024 HandelsbilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAngaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Die Bilanzierung erfolgte unter den Gesichtspunkten des going concern nach § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB, Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In den Herstellungskosten sind keine Zinsen für Fremdkapital enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,-- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Bewertung erfolgte zum Nennwert. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte zum Nennwert. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wird daneben durch die Bildung einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% auf die Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Der Kassen-und Bankbestand wurde mit dem Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten werden mit dem errechneten Zahlungsbetrag angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Nach § 253 Abs. 1 HGB wurden die Rückstellungen in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt 3.342.617,69 EUR (Vorjahr: 3.088.105,51 EUR). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der erbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte
Latente Steuern Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 25.543,58 EUR. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: -6.209,49 EUR. Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 407.130,73 EUR sonstige finanzielle Verpflichtungen für Leasing- und Mietverträge. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 109,00 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Thomas Eifert ausgeübter Beruf: Dipl. Ingenieur (FH) Weitere Geschäftsführer: Uwe Schein ausgeübter Beruf: Groß- und Außenhandels.kfm. Florian Eifert ausgeübter Beruf: Master of Science Von der Regelung des § 286 Abs. 4 HGB wird Gebrauch gemacht. Vorgänge von besonderer Bedeutung Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluß des Geschäftsjahres nicht ergeben. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 1.273.054,15 EUR. Auf neue Rechnung werden 16.290.596,73 EUR vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Ulm, 16. September 2024 sonstige Berichtsbestandteile
gez. T. Eifert, GF Angaben zur Feststellung:Der Jahresabschluss wurde am 12.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die HoGaKa Profi GmbH Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der HoGaKa Profi GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Eigenkapitalspiegel und der Kapitalflussrechnung sowie der Segmentberichterstattung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der HoGaKa Profi GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften. Der beigefügte Lagebericht vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO‟?) unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erkläre ich gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass ich keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht habe. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für alle Kaufleute geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle. Ich gebe gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass ich die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten habe, und erörtere mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf meine Unabhängigkeit auswirken, und sofern einschlägig, die zur Beseitigung von Unabhängigkeitsgefährdungen vorgenommenen Handlungen oder ergriffenen Schutzmaßnahmen. VERANTWORTLICHER WIRTSCHAFTSPRÜFER Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Herr Konstantin Ahl.
Göppingen, den 29.11.2024 Ahl, Wirtschaftsprüfer |
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