Stammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Armin Steiert seit 24.1.2024 | Prokura |
Sven Wischnewski seit 25.7.2014 | Geschäftsführer |
Jürgen Schuh seit 21.3.2006 | Prokura |
Ursula Wandres seit 21.3.2006 | Prokura |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 43.00% | |
| 43.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
SIKO GmbHBuchenbachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht1 Grundlagen des Unternehmens1.1 Geschäftsmodell des UnternehmensSIKO ist Hersteller von Sensoren und Positioniersystemen für industrielle Anwendungen. Unsere Kernkompetenz ist die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von variantenreichen Standardgeräten und kundenspezifischen OEM-Produkten. 1.2 Forschung und EntwicklungForschung und Entwicklung ist die Grundlage für die langfristige Unternehmensentwicklung. Im Berichtszeitraum waren 25 Mitarbeiter in der Produktentwicklung beschäftigt. Neben der eigenen Entwicklung und Forschung wurde auch die Zusammenarbeit mit externen Entwicklungsfirmen praktiziert. Schwerpunkte der Entwicklung lagen in den Bereichen elektronische Positionsanzeigen und Drehgeber, Seilzuggeber, magnetische Encodertechnik und in der Antriebstechnik. 2 Wirtschaftsbericht2.1 Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene RahmenbedingungenDie wirtschaftliche Entwicklung im Kalenderjahr 2023 war zum ersten Mal seit drei Jahren nicht mehr wesentlich von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie geprägt. Auch in China wurde die restriktive Eindämmungspolitik aufgegeben. Die Lieferketten entspannten sich jedoch nur allmählich. Die Auswirkungen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine sowie das Ende der Kernkraft waren in Form von steigenden Energiepreisen deutlich zu spüren. Der Auftragseingang war im Vergleich zum Vorjahr rückläufig, da viele Kunden ihren hohen Bedarf aufgrund der Störungen aus dem Vorjahr bereits im Jahr 2022 gedeckt hatten. Infolgedessen sank kontinuierlich das Niveau des Auftragsbestands. Der für unseren Kundenkreis relevante Maschinenbau-Verband VDMA erfasste für das Gesamtjahr 2023 einen Produktionsrückgang im Maschinenbau von 1%. Der AMA Verband für Sensorik und Messtechnik wies für das Gesamtjahr 2023 hingegen ein Umsatzwachstum der relevanten Branche von 6% aus, wobei die Exportquote ins nicht europäische Ausland um 17% sank. Der Gesamtumsatz der SIKO GmbH stagnierte im Geschäftsjahr 2023 mit Minus 1%. Zu den wichtigsten Exportländern der SIKO gehören die USA, Italien, China, Frankreich, Österreich und Schweiz. Neben China werden künftig die asiatischen Länder als potenzielle Absatzmärkte verstärkt an Bedeutung gewinnen. Japan übernimmt auf dem asiatischen Mark eine zentrale Rolle. In den zurückliegenden Quartalen gab es immer wieder Aufs und Abs für die Sensorik- und Messtechnik-Branche. Entsprechend blicken die AMA-Mitglieder verhalten optimistisch in die Zukunft. Insgesamt zeigt sich die Branche aber stabil und spiegelt den Bedarf und das Vertrauen der Anwenderindustrien in innovative Sensorik und Messtechnik wider. 2.2 GeschäftsverlaufDas abgelaufene Geschäftsjahr verlief mit einem Umsatzrückgang von -1% zurückhaltend. Vor Ertragssteuern wurde ein Jahresergebnis von T€ 3.581 erzielt. Die Vermögensstruktur zum 31.12.2023 ist durch einen Anteil des Anlagevermögens von 49% gekennzeichnet. 19% der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 8% . Die flüssigen Mittel umfassen 24% der Bilanzsumme. 9% der Bilanzsumme entfallen auf kurzfristiges Fremdkapital. Das Anlagevermögen ist voll durch Eigenkapital gedeckt. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Investitionen in Höhe von rund T€ 1.927 getätigt. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr stets gut. 2.3 LageDas Produktportfolio setzt sich aus fünf Produktlinien zusammen: PositionLine (Positionsanzeigen), DriveLine (Stellantriebe), RotoLine (Drehgeber und Messanzeigen), LinearLine (Seilzuggeber) und MagLine (magnetische Weg- und Winkelmesstechnik). Damit können Sensoren und Positioniersysteme auf Basis unterschiedlicher Messprinzipien und Genauigkeitsklassen angeboten werden. Der Kundenkreis besteht in erster Linie aus Firmen des industriellen Maschinenbaus. Er setzt sich aus mehreren hundert Unternehmen unterschiedlicher Branchen zusammen. Da selbst der größte Einzelkunde (keine Tochterfirma) weniger als 5% Anteil am Gesamtumsatz besitzt, besteht keine größere Abhängigkeit von einem einzelnen Kunden oder einer einzelnen Branche. Der Exportanteil liegt bei rund 54% vom Umsatz. Rund 53% des Exports werden dabei mit europäischen Ländern abgewickelt. Da grundsätzlich auf Euro-Basis fakturiert wird, spielen Wechselkursveränderungen nur indirekt eine Rolle. Die wirtschaftlichen Verhältnisse widerspiegeln sich in der Eigenkapitalquote von 81%, an der Bilanzsumme und dem im Vergleich zur Bilanzsumme hohen Bestand an flüssigen Mitteln. Aufwendungen für Investitionen und externe Forschung und Entwicklung konnten im Berichtszeitraum aus dem Cash-Flow erwirtschaftet werden. Die Investition für den Bau Bad Krozingen wurde teilweise aus langfristigen Darlehen finanziert. Risiken aus mangelbehafteten Lieferungen wurden im Jahresabschluss berücksichtigt. 2.4 Finanzielle LeistungsindikatorenWir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung hauptsächlich die Kennzahlen Auftragseingang, Auftragsbestand, Umsatz heran. Diese Daten sind täglich verfügbar. Darüber hinaus finden weitere Kennzahlen zur Überwachung des Markterfolgs, zur Bewertung der Innovationstätigkeit und zur Kontrolle der betrieblichen Leistungserstellung Anwendung. Diese werden in regelmäßigen Abständen erhoben und bewertet. Bei Abweichungen außerhalb definierter Eingriffsgrenzen werden entsprechende Maßnahmen ergriffen. Unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. 2.5 GesamtaussageDie gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten im Umfeld des Maschinen- und Anlagenbaus waren und sind weiterhin hoch. Lief die Produktion in den ersten zehn Monaten dieses Jahres dank hoher Auftragsbestände und weniger Engpässe in den Lieferketten noch vergleichsweise gut, zeichnen sich nun Bremsspuren ab. Der Anstieg der Leitzinsen, gestiegene Energie- und Materialpreise, sowie weiterhin geopolitische Risiken im Rahmen des Ukraine-Kriegs oder der Handelskonflikte zwischen China und USA sind hier zu nennen. Hieraus entstand ein dämpfender Effekt auf den Auftragseingang in der zweiten Jahreshälfte. 3 Bericht über verbundene UnternehmenDie Gesellschaft unterhält neben dem Stammhaus in Buchenbach und dem Zweigwerk in Bad Krozingen, noch Tochterfirmen in der Schweiz, Italien, USA, China und Singapur. 4 PrognoseberichtDie gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten im Umfeld des Maschinen- und Anlagenbaus sind weiterhin hoch. Der Anstieg der Leitzinsen, gestiegene Energie- und Materialpreise, sowie weiterhin geopolitische Risiken im Rahmen des Ukraine-Kriegs oder der Handelskonflikte zwischen China und USA sind hier zu nennen. Ein weiterer Unsicherheitsfaktor in der Maschinenbranche ist das Europäische Lieferkettengesetzt. Gegenteilig dazu nehmen wir aber auch eine deutliche Zunahme der Nachfrage nach Automatisierungslösungen wahr. Der branchenweite Arbeitskräftemangel führt dazu, dass automatisierte Lösungen im Maschinenbau immer stärker nachgefragt werden. Die geplante Steigerung der Investitionen um dreizehn Prozent laut AMA Verband, ist ein deutliches Bekenntnis zu der Innovationskraft und die Relevanz der Sensorik und Messtechnik für die Industrie. Aufgrund der oben genannten Unsicherheiten und Trends wird für das laufende Geschäftsjahr mit dämpfenden Effekten auf den Auftragseingang und einer unterdurchschnittlichen Umsatz- und Ergebnisentwicklung gerechnet. Für das Jahr 2024 ist ein Investitionsvolumen von insgesamt € 3,5 Mio. geplant, das aus dem Cash-Flow finanziert werden kann. Diese Investitionen dienen vorwiegend der Entwicklung neuer Produkte, der energetischen Sanierung des Grundstücks in Buchenbach sowie der Digitalisierung von Prozessen in der Wertschöpfung und im Vertrieb & Marketing. Insbesondere ist hier die Einführung eines neuen ERP-Systems in den Jahren 2024/2025 zu nennen. 5 Chancen- und Risikobericht5.1 RisikoberichtBranchenspezifische Risiken Politische und konjunkturelle Risiken, wie zunehmender Protektionismus, internationale Handelskonflikte, politische Instabilitäten oder nachlassende Wachstumsdynamik beeinflussen grundsätzlich die wirtschaftliche Situation unserer Kunden des Maschinen- und Anlagenbaus. Dies kann die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen, so dass daraus Umsatz- und Ertragsrisiken entstehen. Zur Risikominimierung wird eine aktive Marktbeobachtung betrieben, sowie eine bewusste Streuung der Umsätze auf unterschiedliche Regionen und Branchen angestrebt. Abhängigkeiten von einzelnen Kunden oder Branchen bestehen nicht. Personalrisiken Die niedrige Fluktuation, das stete Hinzugewinnen zusätzlicher Fachkräfte, sowie die insgesamt langjährige Betriebszugehörigkeit der Arbeitnehmer reflektieren die Attraktivität des Unternehmens als Arbeitgeber. Hierfür wurde die SIKO bereits mehrfach als Top-Arbeitgeber im Rahmen des TopJob-Arbeitgeberwettbewerbs ausgezeichnet. Vakante Stellen konnten im Jahr 2023 häufig erfolgreich besetzt werden, jedoch wird das Finden qualifizierter Mitarbeiter durch die gesamtwirtschaftlich hohe Beschäftigungsquote und die geringe Wechselneigung potenzieller Arbeitnehmer zunehmend erschwert. Im Zuge des steigenden Durchschnittsalters im Unternehmen werden in den nächsten Jahren vermehrt langjährige Mitarbeiter in den Ruhestand gehen. Hierzu ist ein organisierter Wissenstransfer auf nachrückende Mitarbeiter erforderlich, sowie die Intensivierung der Ausbildung junger Leute, um dem Mangel an Fachkräften entgegenzuwirken. Hierzu werden verstärkt digitale Lösungen zur Dokumentation von Wissen und Know-How eingesetzt. Im Berichtsjahr beschäftigt das Unternehmen 7 Auszubildende. Personalrisiken sind für das laufende Geschäftsjahr nicht zu erwarten. Beschaffungsrisiken Grundlegende Beschaffungsrisiken bestehen nicht, da die meisten Lieferanten redundant zur Verfügung stehen, oder ersetzbar sind. Abhängigkeiten bestehen im Wesentlichen bei kundenspezifischen Bauteilen im Elektronikbereich. Für ausgewählte Risikoteile wird ein aktives Beschaffungsmanagement in Form von erhöhten Sicherheitsbeständen oder dem zielgerichteten Aufbau von Zweitlieferanten durchgeführt. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Gesellschaft finanziert sich ausschließlich über Eigenkapital. Für den kurzfristigen Bedarfsfall im Tagesgeschäft stehen drei Hausbanken zur Verfügung. Die Investition in den neuen Firmenstandort in Bad Krozingen ist zudem über ein langfristiges Darlehen abgesichert, welches den laufenden Cash-Flow nur in geringem Maß belastet. Währungsrisiken bestehen aufgrund nationaler Beauftragungen in Euro-Valuta nicht. Die Liquiditätslage ist zufriedenstellend; derzeit sind aus dem operativen Geschäft keine Engpässe zu erwarten. Die starken Teuerungen im Bereich Rohstoffe, Vormaterialien und Energie stellen jedoch ein Ertragsrisiko dar. Darüber hinaus ist im Zuge der steigenden Inflation mit höheren Lohnkosten bedingt durch gestiegene Lohnforderungen zu rechnen. Zahlungsausfälle durch zunehmende Insolvenzen aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Unsicherheitsfaktoren stellen ein weiteres Risiko dar. Um dies zu minimieren wird ein aktives Forderungsmanagement mit einem strukturierten Mahnwesen betrieben. 5.2 ChancenberichtChancen sehen wir grundsätzlich in der weiteren Internationalisierung unserer Firmengruppe, aber auch in Branchen wie der mobilen Automation, der Motorfeedback-Systeme und der Verpackungstechnik. Die Maßnahmen zur Marktbearbeitung und Produktentwicklung werden dabei im Rahmen der Unternehmensstrategie langfristig geplant und zielgerichtet umgesetzt. Aufgrund der besonderen sicherheits- und prozesstechnologischen Anforderungen der angebotenen Produkte ist ein integriertes Qualitätsmanagement nach DIN ISO 9001:2015 im Unternehmen installiert. Darüber hinaus wurden auch im Jahr 2022 weitere ausgewählte Produkte nach der e1-Zulassung des Kraftfahrtbundesamtes, sowie nach der amerikanischen Norm UL zertifiziert. Beide Zertifizierungen ermöglichen die Erschließung neuer Marktsegmente. Die Automatisierung und Digitalisierung der wertschöpfenden Prozesse sind Handlungsfelder, um dem Fachkräftemangel und den steigenden Lohnkosten entgegenzuwirken. Entsprechende Maßnahmen zur Automatisierung der Produktionsprozesse, sowie zur Digitalisierung der internen Abläufe bieten entsprechende Chancen zur Produktivitätssteigerung. 6 Risikoberichterstattung über die Verwendung von FinanzinstrumentenDie Gesellschaft verfügt über einen solventen und bonitätsstarken Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die absolute Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird regelmäßig ein Liquiditätsplan erstellt, der einen Überblick über die Geldaus- und Eingänge vermittelt. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement.
Buchenbach-Unteribental, den 18.04.2024 Geschäftsleitung Sven Wischnewski BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten - Ausleihungen zum Nennwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Pensionsrückstellungen betragen 2.027.304,00 Euro. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben zu Forderungen gegenüber Gesellschaftern Der Wert der Forderungen gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 0,00 Euro (Vorjahr: 1.552,40 Euro). Pensionsrückstellungen Zur Ermittlung der Pensionsrückstellung wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) angewendet. Für die Berechnungen wurden folgende Annahmen getroffen:
Bei den Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen ergibt sich zwischen dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz nach dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ein Unterschiedsbetrag im laufenden Geschäftsjahr in Höhe von 17.173 Euro ( Aussschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB). Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.
Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 0 TEuro (Vorjahr: 305 TEuro). Das Darlehen ist nicht gesichert. Angabe zu Verbindlichkeiten mit Restlaufzeitvermerken Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Global-Forderungsabtretung 2 = Sicherungsübereignung Warenlager 3 = Grundschuld 4 = branchenübliche Eigentumsvorbehalte Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten und auch nicht nach den §§ 251, 285 Nr. 3 HGB anzugeben sind, beträgt € 2.119.848,83. Darin enthalten sind bis 31.12.2025 entstandende Verpflichtungen zum Erwerb von technischen Anlagen, Maschinen und einer neuen ERP-Software sowie bis 31.12.2027 entstandene Verpflichtungen aus Leasingverträgen. Daneben bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus dem branchenüblichen Bestellobligo. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Altersversorgung Im Personalaufwand sind Aufwendungen aus Altersversorgung über € 173.191,05 (Vorjahr € 225.276,83) enthalten. Erträge aus verbundenen Unternehmen Die Erträge aus Beteiligungen € 1.000.000,00 (Vorjahr € 1.843.181,00) und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens € 5.354,59 (Vorjahr € 1.056,51) betreffen vollumfänglich Erträge aus verbundenen Unternehmen. Angaben nach § 277 Abs. 5 HGB
Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen von mind. 20 Prozent der Anteile Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über nachstehende Unternehmen berichtet:
Vorgänge von besonderer Bedeutung Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnte. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt 2.905.076,88 Euro und wird auf neue Rechnung vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Buchenbach-Unteribental, 18. April 2024 Sven Wischnewski sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 01.07.2024 festgestellt. BestätigungsvermerkAn die SIKO GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der SIKO GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der SIKO GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlußprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahreabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit dem für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Freiburg, den 24. Juni 2024 BIEDERT
• BINDER • ERB
Biedert, Wirtschaftsprüfer Binder, Wirtschaftsprüfer |
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