Veredlung von Holzwaren
Steeltec Praezisa GmbHLiquidiert
Gewerbestraße 1, 78078 Niedereschach, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Steeltec Praezisa GmbHNiedereschachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2015 bis 31. Dezember 20151. AllgemeinDas Unternehmen Steeltec Praezisa GmbH hat seinen Sitz in Niedereschach (D). Die Gesellschaft wurde 1973 durch die damalige von Moos Stahl AG mit Sitz in Emmenbrücke (CH) gegründet. Seit dem 01. Januar 1998 ist die Steeltec Praezisa GmbH eine 100 %ige Tochter der Steeltec AG mit Sitz in Littau (CH). Die Steeltec Praezisa GmbH beliefert mit Blankstahlprodukten einen großen Kreis an blankstahlverarbeitenden Betrieben, die überwiegend Zulieferer der Automobilindustrie, des Maschinenbaus und der Hydraulikindustrie sind. Die Produktpalette des Unternehmens konzentriert sich wie bisher auf die Gruppe der Hochfesten Spezialstähle (HSX® und ETG ®) sowie auf ausgewählte Standardstähle mit spezifischen Kundenansprüchen. Das Unternehmen unterliegt nur bedingt dem klassischen Wettbewerb. 2. Geschäfts- und RahmenbedingungenUnser Haus konnte im abgelaufenen Jahr erneut ein gutes Ergebnis vorweisen. Dieses Resultat ist in erster Linie auf die Zuverlässigkeit seitens der Automobilindustrie sowohl beim Auftragseingang als auch bei den Abrufen zurückzuführen. Relativ konstante Bestelleingänge halfen uns bei der Planung als auch bei der begleitenden Lagerbewirtschaftung. Positiv hat sich für uns die Abnehmergruppe des klassischen Maschinenbaus entwickelt, was sich auch in einem meist lebhaften Tagesgeschäft ablesen ließ. Dagegen hatten wir wie im Vorjahr relativ starke Bedarfsschwankungen der Hydraulik- und Pneumatikindustrie zu verzeichnen. Insgesamt blieb diese Branche aus unserer Sicht deutlich hinter den prognostizierten Volumina zurück. Erneut konnten wir auf dem Gebiet der Hoch- und Höherfesten Spezialstähle aber auch bei den Spezialautomatenstählen Mengenzuwächse verzeichnen, womit aber die überwiegend negative Tendenz der Grund- und Zuschlagspreise im Geschäftsjahr 2015 nicht ausgeglichen wurde. Unsere Lieferfähigkeit vom Lager Niedereschach als auch vom Zentrallager Emmenbrücke und direkt aus der Produktion war ganzjährig von hoher Zuverlässigkeit geprägt. Insgesamt gesehen konnte unser Haus sehr solide agieren und den Kundenanforderungen vollumfänglich entsprechen. 3. Führungs- und SteuerungssystemeDie Steeltec Praezisa GmbH ist über die enge Verknüpfung mit der Steeltec AG (Emmenbrücke) in die jährliche strategische Planung der Schmolz- und Bickenbach AG eingebunden. Auf der Basis der seitens des Konzerns formulierten Zielstellungen leitet die Steeltec AG die Ziele und Aktivitäten für die Steeltec Gruppe in Form des Jahresbudgets, der Mittelfristplanung und der notwendigen strategischen Aufgaben ab. Steeltec Praezisa GmbH erstellt in Zusammenarbeit mit der Steeltec AG ein eigenständiges Budget mit sämtlichen relevanten Aussagen zu den Absatzzahlen sowie der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Die entsprechenden Zielgrößen und Kennzahlen für das interne und externe Reporting verdichten und fixieren die strategischen Ziele. Sie werden zur Steuerung des operativen Geschäftes genutzt und unterliegen einer regelmäßigen Kontrolle in den unterschiedlichen Arbeitsebenen. Innerhalb der Businessunit und der gesamten Konzerngruppe existieren diverse übergeordnete zentrale und dezentrale Controlling - Systeme sowie ein integriertes Managementinformationssystem. Die Steeltec Praezisa GmbH führt in Zusammenarbeit mit der Steeltec AG ein Qualitäts- und Umweltmanagement sowie ein detailliertes Risikomapping durch. 4. ErtragslageUnser Unternehmen kann mit dem Ergebnis des Jahres 2015 zufrieden sein. Auf der Basis der eingangs beschriebenen Marktsituation veränderte sich der Gesamtumsatz von TEUR 74.540 auf TEUR 71.885, was einem Rückgang um ca. 3,6 % entspricht. Insbesondere die Entwicklung im Bereich der Hydraulikindustrie sowie insgesamt die kritische Preissituation führten dazu, dass wir die letztjährigen Prognosen nicht einhalten konnten. Absatzseitig konnten wir im Geschäftsjahr 2015 eine leichte Steigerung auf 50.300 to erzielen. Steeltec Praezisa hat sich in der Vertriebsarbeit wie in den Vorjahren auf die Vermarktung von Spezialstählen konzentriert. Zielbranchen waren neben der dominierenden Automobilindustrie der klassische Maschinenbau sowie die Hydraulik- und Pneumatikindustrie. Die intensive Zusammenarbeit mit der deutschen Zerspanungsindustrie hat zu sehr erfolgreichen Projekten bei der Umstellung von Standardautomatenstählen auf Spezialautomatenstähle (SwissCut) geführt. Der Sektor der Hochfesten Stähle wurde weiter ausgebaut. Durch diese Aktivitäten konnten wir unsere Marktposition nachhaltig festigen und punktuell ausbauen. Die Preisentwicklung des abgelaufenen Jahres zeigte eine negative Tendenz. Durchgängig über alle Monate hatten wir rückläufige Notierungen für Schrott und Legierungen und somit für die relevanten Zuschläge zu verzeichnen. Die Grundpreise der meisten Standardstähle wurden von dieser Entwicklung maßgeblich beeinflusst und wiesen ebenfalls einen Rückgang auf. Die Basispreise für die Spezialstähle konnten wir größtenteils unverändert belassen. Trotzdem ist es uns in 2015 wiederum gelungen, ein erneut positives Geschäftsergebnis in Höhe von TEUR 221 (Vorjahr TEUR 288) zu erzielen. 5. Vermögens- und FinanzlageDas Vermögen der Steeltec Praezisa GmbH erreichte im Jahr 2015 den Wert von TEUR 8.824 (Vorjahr TEUR 10.766). Die Eigenkapitalquote ist auf 42,20 % (Vorjahr 32,50 %) gestiegen, was im Wesentlichen auf die niedrigere Bilanzsumme infolge des Forderungsverkaufsprogramms zurückzuführen ist (siehe unten). Das Anlagevermögen der Gesellschaft beträgt TEUR 499 (Vorjahr TEUR 543). Im zurückliegenden Berichtszeitraum hatten wir keine nennenswerte Investition zu verzeichnen. Durch gewissenhafte Steuerung der Vorräte sowie der Produktionskapazitäten, konnten wir eine sehr hohe Flexibilität bei der Belieferung unserer Kunden beibehalten. Die Vorräte veränderten sich nur geringfügig von TEUR 2.004 auf TEUR 1.912. Per 23.12.2015 wurde die Einführung des Commerzbank-Factorings umgesetzt. Der Forderungsverkauf (Stand 31.12.2015: TEUR 2.939) führte zu einem deutlichen Rückgang der bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 278, Vorjahr TEUR 3.082), was wiederum eine deutlich niedrigere Bilanzsumme zur Folge hatte. In enger Zusammenarbeit mit der Steeltec AG Emmenbrücke erfolgte auch in 2015 eine sehr genaue Steuerung des Debitoren- und Kreditorenmanagements. Die Außenstände konnten wir auf erneut niedrigem Niveau halten. Im Berichtszeitraum kam es zu keinen nennenswerten Forderungsausfällen. Die Summe der Verbindlichkeiten sank stichtagsbedingt von TEUR 7.091 auf TEUR 4.975. Die Finanzierung der Steeltec Gruppe mit der Steeltec Praezisa GmbH stützt sich auf die Konzernfinanzierung der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe. Diese besteht zum 31. Dezember 2015 aus einem Konsortialkredit in Höhe von EUR 450 Mio., einem ABS-Finanzierungsprogramm mit einem Volumen von EUR 300 Mio. sowie einer Anleihe in Höhe von EUR 168 Mio. Die notwendigen finanziellen Mittel werden der Steeltec Praezisa GmbH im Bedarfsfall von der SCHMOLZ + BICKENBACH Edelstahl GmbH auf Basis einer Cash Pool - Vereinbarung zur Verfügung gestellt. Im Juni 2014 refinanzierte SCHMOLZ + BICKENBACH erfolgreich den Konsortialkredit und das ABS- Finanzierungsprogramm. Die neue revolvierende Kreditfazilität, die wieder in Form eines Konsortialkredits aufgelegt wurde, und das ABS-Finanzierungsprogramm ersetzen bzw. verlängern die bisherigen Finanzierungen, die eine Laufzeit bis April 2015 hatten. SCHMOLZ + BICKENBACH konnte die Fälligkeiten deutlich auf eine Laufzeit von fünf Jahren bis April 2019 verlängern. Darüber hinaus konnten strukturell bessere Konditionen vereinbart werden. Nach der in 2014 erfolgten Neufinanzierung des Konsortialkredits und der Verlängerung des ABS - Finanzierungsprogramms bis April 2019 wird ein sich aus der Nichterfüllung der Fiancial Convenants möglicherweise ergebendes Liquiditätsrisiko für die Steeltec Praezisa GmbH als gering eingeschätzt. Die Einhaltung der Financial Covenants - die aus Finanzkennzahlen des Konzernabschlusses der SCHMOLZ + BICKENBACH AG abgeleitet werden und damit von diversen Einflussfaktoren abhängig sind - wird laufend überwacht. Die Einhaltung der Financial Covenants ist abhängig von der finanziellen Performance der Gesellschaften der SCHMOLZ + BICKENBACH Gruppe; sie ist jedoch auch abhängig von einer großen Anzahl exogener Faktoren, insbesondere der allgemeinen wirtschaftlichen Entwicklung und damit nur bedingt steuerbar. Eine Nichterfüllung der Financial Covenants könnte in Abhängigkeit von der jeweiligen Finanzierungsvereinbarung zu einem deutlichen Anstieg der Finanzierungskosten, sowie der teilweisen und vollständigen Rückzahlung der betroffenen Finanzverbindlichkeiten im Konzern führen, von der indirekt auch die Steeltec Praezisa GmbH betroffen wäre. Im Dezember 2015 wurde von der Steeltec Preazisa GmbH zusätzlich ein Forfaitierungsrahmenvertrag abgeschlossen, auf dessen Grundlage zum Stichtag Forderungen in Höhe von Mio. EUR 2,9 verkauft waren (siehe oben). 6. Chancen und Risiken der zukünftigen GeschäftsentwicklungDie Überprüfung der Chancen und Risiken für die zukünftige Geschäftsentwicklung erfolgt bei der Steeltec Praezisa GmbH in enger Zusammenarbeit mit der Steeltec AG im Rahmen der periodischen Strategieüberarbeitung der Business-Units und auf Konzernebene. Wir analysieren dabei technische Trends, Marktentwicklungen, Anfragen und Bedürfnisse und leiten daraus Marktchancen für unser Unternehmen ab. Leitfaden für die Chancen sind weltweite Aktivitäten der Zielbranchen Automobilindustrie, Hydraulik- und Pneumatikindustrie sowie des klassischen Maschinenbaus. Chancen sehen wir in der Neuimplementierung von Spezialstählen und in dem Ausbau von kundenspezifischen Projekten. Die Bedarfe nach hochspezialisierten Stahlgüten mit komplexen Eigenschaftskombinationen steigen an und werden von einer Zunahme der interdisziplinären Zusammenarbeit in der gesamten Abnehmerkette flankiert. Der technische Vertrieb und die technische Beratung stehen immer mehr im Vordergrund. Wir richten unsere Aktivitäten auf diese Entwicklungen ein und kombinieren dies mit den jeweils optimalen Belieferungskonzepten für die ausgewählten Kundenkreise. Das Risikomanagement wird innerhalb der Steeltec AG in Verbindung mit Steeltec Praezisa GmbH in verschiedenen Arbeitskreisen bearbeitet. Dabei konzentrieren wir uns auf Fragen der Marktentwicklung und der Abnehmerbeobachtungen, auf Betrachtungen der Produktions- und Lagerkapazitäten, den Materialverfügbarkeiten und den damit verbundenen Festlegungen der Net Working Capital Optimierung. Des Weiteren werden Planungs-, Reporting- und Prüfprozesse durchgeführt und Fragestellungen hinsichtlich Qualitätsmanagement, Mitarbeiterausbildung, übergreifendem Arbeitsschutz und der Einhaltung der Unfallverhütungsvorschriften thematisiert. Daneben erfolgt durch den Bereich Finanzen und Controlling ein abgestimmtes Monitoring wichtiger Risikofaktoren auf Abnehmerseite. Wie in den Vorjahresberichten mitgeteilt, ist die Steeltec Praezisa GmbH in den Konzernfinanzierungspool der SCHMOLZ + BICKENBACH Edelstahl GmbH und der SCHMOLZ + BICKENBACH AG einbezogen. Daneben ist Steeltec Praezisa in das gruppenweite Versicherungspaket eingeschlossen. 7. PrognoseFür das kommende Geschäftsjahr erwarten wir weiterhin herausfordernde und anspruchsvolle Marktbedingungen. Unsere Hauptabnehmerbranche, die Automobilindustrie, spricht von einer robusten und guten Absatzentwicklung mit eventuell ganz leichten Zuwächsen. Daneben sollte die Hydraulikindustrie unverändert auf dem Vorjahresstand verharren. Auf dem Sektor des Maschinen- und Anlagebaus erwarten wir für unsere Produkte keine zusätzlichen positiven Impulse. Die Preisentwicklung bei den Rohstoffen ist und bleibt unsicher. Am Markt wird zwar von der Erreichung der absoluten Tiefstmarke für Schrott- und Legierungselemente berichtet, es fehlen jedoch nachhaltige Impulse für einen begründeten positiven Preistrend auf der Verkaufsseite. Unsere Bestrebungen werden wie in den Vorjahren darin liegen, den Anteil der höherwertigen Produkte zu steigern. Wir erwarten aus heutiger Sicht für das Geschäftsjahr 2016 Umsätze und Ergebnis in gleicher Größenordnung wie im Vorjahr (Umsatzerlöse ca. EUR 73 Mio., Jahresergebnis ca. EUR 0,2 Mio). 8. Vorgänge nach Schluss des GeschäftsjahresVorgänge, welche von besonderer Bedeutung sind, traten nach Schluss des Geschäftsjahres nicht auf.
Niedereschach, 31.07.2016 Dirk Ochmann, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2015Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2015
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2015ALLGEMEINE HINWEISE Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind weitgehend unverändert zum Vorjahr. Der Jahresabschluss ist in Euro aufgestellt. A. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie Bewertung der Sachanlagen erfolgt grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten vermindert um planmäßige lineare bzw. degressive Abschreibungen pro rata temporis. Gegenstände mit Einzelanschaffungskosten von EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 (Geringwertige Wirtschaftsgüter) werden im Jahr des Zugangs als Sammelposten gebucht und dann über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Die Vorräte werden grundsätzlich zu durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Sofern der Marktpreis am Bilanzstichtag gesunken war, erfolgt eine Abwertung. Auf unbewegte Bestände werden Altersabschläge vorgenommen. Die Höhe des Abschlags erfolgt dabei in Abhängigkeit vom letzten Lagerabgang durch Verkauf. Die Bewertung der Forderungen erfolgt grundsätzlich zum Nennwert. Erkennbare Ausfallrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Auf die anderen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Kreditrisikos mit 1,0 % vom Nennwert nach Abzug der Umsatzsteuer gebildet. Die unter den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesenen Forderungen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten sowie drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B. ANGABEN ZUR BILANZDas Anlagevermögen hat sich im Geschäftsjahr 2015 wie folgt entwickelt: Anlagespiegel Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben unverändert zum Vorjahr Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr sowie aus dem Verrechnungsverkehr. Unverändert zum Vorjahr sind keine Forderungen gegen den Gesellschafter enthalten. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Urlaubsverpflichtungen mit TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 56) sowie übrige Personalrückstellungen mit TEUR 48 (Vorjahr: TEUR 72). Die Verbindlichkeiten gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von TEUR 4.281 (Vorjahr: TEUR 6.109) entfallen auf Liefer- und Leistungsverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Haftungsverhältnisse und außerbilanzielle Geschäfte/ sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Gesellschaft hat im Dezember 2015 auf Grundlage eines Forfaitierungsrahmenvertrages mit der CommerzFactoring GmbH erstmals Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verkauft (Stand der verkauften Forderungen zum 31. Dezember 2015: TEUR 2.939). Gemäß der vertraglichen Vereinbarungen geht das wirtschaftliche Eigentum, insbesondere das Delkredere-Risiko, auf den Erwerber über. Die verkauften Forderungen werden zum Bilanzstichtag nicht mehr in der Bilanz ausgewiesen. In Zusammenhang mit dem Forderungsverkauf wurde das Bankkonto für den Zahlungseingang auf Forderungen an die CommerzFactoring GmbH verpfändet (Stand 31. Dezember 2015: TEUR 1.645). Mit dem Forderungsverkauf soll ein früherer Zufluß an Liquidität erreicht werden. Bei Wegfall der Forfaitierungsmaßnahme wäre die Liquiditätsausstattung durch entsprechende andere Maßnahmen sichergestellt. Am Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen: TEUR 83. C. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt:
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Verwaltungskostenumlagen (TEUR 1.313, Vorjahr: 1.496), Frachtkosten (TEUR 1.148, Vorjahr: TEUR 1.166) sowie EDV-Beratungskosten (TEUR 400, Vorjahr: TEUR 163). Periodenfremde Aufwendungen sind nicht enthalten. D. SONSTIGE ANGABENI. Angaben zu den Mitgliedern der Unternehmensorgane Geschäftsführung
Die Gesellschaft nimmt hinsichtlich der Angabe der Geschäftsführerbezüge für das Geschäftsjahr 2015 § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch und verzichtet auf deren Offenlegung. Verwaltungsrat
II. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Durchschnitt 31 Arbeitnehmer (Vertrieb, Lager, Verwaltung). III. Honorare und Dienstleistungen der Abschlussprüfer Das von den Abschlussprüfern für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar im Sinne von § 285 Nr. 17 HGB ist in den entsprechenden Anhangsangaben im Konzernabschluss enthalten. IV. Gewinnverwendungsvorschlag Die Geschäftsführung schlägt vor, den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.959.463,04 sowie den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 220.784,19 auf neue Rechnung vorzutragen. V. Mutterunternehmen, Konzernabschluss Die Gesellschaft ist eine 100 %-ige Tochter der Steeltec AG, Luzern/ Schweiz. Diese Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der SCHMOLZ + BICKENBACH AG, Luzern/ Schweiz, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Dieser Konzernabschluss ist am Sitz dieser Gesellschaft erhältlich.
Niedereschach, 31. Juli 2016 Steeltec Praezisa GmbH Dirk Ochmann, Geschäftsführer BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Steeltec Praezisa GmbH, Niedereschach, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Düsseldorf, 17. Oktober 2016 Ernst
& Young GmbH
Klinkosch, Wirtschaftsprüfer Dr. Kinzler, Wirtschaftsprüfer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2015
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