R & R Immobilien GmbH
Selbe AdresseVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Stephan Saremba seit 13.10.2021 | Geschäftsführer |
Philipp Wezorke seit 13.10.2021 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Philipp WezorkeLightpower GmbH+1 | 42.50% |
R********* W******Lightpower GmbH+1 | 17.50% |
| Name | Anteil |
|---|---|
| 40.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lightpower Group GmbHPaderbornKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021Aktiva
Passiva
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021
Der Finanzmittelbestand setzt sich aus dem Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten zusammen. Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2021
Konzernanhang zum 31. Dezember 2021A. Konzernanlagenspiegel
B. Grundlagen des Konzernabschlusses I. Allgemeine Angaben zum Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht Der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht der Lightpower Group GmbH, Paderborn, eingetragen im Handelsregister B des Amtsgerichts Paderborn unter der Nummer HRB 12208, für das Geschäftsjahr 2021 sind nach den maßgeblichen Vorschriften der §§ 290 ff. HGB aufgestellt worden. II. Angaben zum Konsolidierungskreis, Stichtag des Konzernabschlusses und zur Währungsumrechnung 1. Mutterunternehmen Mutterunternehmen ist die Lightpower Group GmbH, Paderborn. 2. Konsolidierungskreis Die folgenden Unternehmen sind solche, mit denen ein Beteiligungsverhältnis gemäß § 271 Abs. 1 HGB zur Lightpower Group GmbH, Paderborn, besteht. Gemäß § 290 HGB hat die Lightpower Group GmbH, Paderborn, als Mutterunternehmen die Gesellschaften in den Konsolidierungskreis einzubeziehen:
Im Rahmen der Vollkonsolidierung nach den §§ 300 ff. HGB sind die Unternehmen 1,2,3,4,5,10 und 11 (zzgl. Obergesellschaft) zum 31.12.2021 in den Konzernabschluss einbezogen worden. Die Einbeziehung der Wezorke Immobilien GmbH und der R+R Immobilien GmbH, beide Paderborn, erfolgt aufgrund einer Stimmrechtsabrede, die der Lightpower Group GmbH die Stimmrechtsmehrheit an den genannten Gesellschaften einräumt. Die in den Konzernabschluss im Rahmen der Vollkonsolidierung einbezogenen Tochterunternehmen sind von der Aufstellung, Prüfung und Offenlegung des Jahresabschlusses und - soweit ansonsten ein Lagebericht aufgestellt werden müsste - des Lageberichts befreit, da die Voraussetzungen des § 264 Abs. 3 erfüllt sind bzw. zu einem späteren Zeitpunkt erfüllt werden. Auf eine Konsolidierung der übrigen Tochtergesellschaften 6,7,8 und 9 wird aufgrund untergeordneter Bedeutung gemäß §§ 296 Abs. 2 HGB verzichtet. 3. Stichtag des Konzernabschlusses Der Konzernabschlussstichtag ist der 31.12.2021. Alle Jahresabschlüsse der einbezogenen Unternehmen werden auf denselben Stichtag aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Gesellschaften werden in Euro aufgestellt. Währungsumrechnungen waren nicht notwendig. III. Angaben zu den Konsolidierungsmethoden 1. Kapitalkonsolidierung Sofern bei den einbezogenen Unternehmen eine Kapitalkonsolidierung notwendig wurde, erfolgte diese für alle Erwerbsvorfälle grundsätzlich nach der Neubewertungsmethode gemäß § 301 Abs. 1 HGB. Für Erwerbe vor Inkrafttreten des BilMoG wurde die Buchwertmethode angewendet. Ein im Rahmen der Erstkonsolidierung nach Aufdeckung der stillen Reserven verbleibender aktiver Unterschiedsbetrag wurde als Firmenwert über eine Laufzeit von 5 Jahren linear abgeschrieben und im Geschäftsjahr im Anlagenspiegel als Abgang gezeigt. 2. Schuldenkonsolidierung Bei der Konsolidierung sind Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen gemäß § 303 HGB aufgerechnet worden. 3. Behandlung der Zwischenergebnisse Zum Bilanzstichtag waren keine wesentlichen Vorratsbestände aus Lieferungen innerhalb des Lightpower Group Konzerns vorhanden. Auf eine Zwischenergebniseliminierung wurde verzichtet. 4. Aufwands- und Ertragskonsolidierung Bei der Konsolidierung von Aufwendungen und Erträgen gemäß § 305 HGB innerhalb der einbezogenen Unternehmen des Konzerns wurden die Innenumsatzerlöse eliminiert. Des Weiteren wurden die sonstigen betrieblichen Erträge, Materialaufwendungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Zinserträge und Zinsaufwendungen, die aus Weiterbelastungen innerhalb des Konzerns resultieren, eliminiert. 5. Latente Steuern aufgrund von Konsolidierungsmaßnahmen Auf die ergebniswirksamen Konsolidierungsmaßnahmen werden grundsätzlich Steuerabgrenzungen vorge-nommen, soweit sich der abweichende Steueraufwand in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich ausgleicht. Aktivische und passivische latente Steuern werden auf der Basis der aktuellen inländischen Steuersätze ermittelt und miteinander verrechnet. Im Geschäftsjahr wurden keine ergebniswirksamen Konsolidierungsbuchungen, die sich in den Folgejahren ausgleichen, vorgenommen. Auf die Bildung von latenten Steuern aufgrund von Konsolidierungs-maßnahmen konnte deshalb verzichtet werden. IV. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden In den für Konsolidierungszwecke erstellten Einzelabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wird nach den Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) einheitlich bilanziert und bewertet. Der Konzernabschluss wurde unter Berücksichtigung der allgemeinen Bewertungsvorschriften gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 252 HGB erstellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gliederungsschema des Gesamtkostenverfahrens gemäß § 298 Abs. 1 HGB i. V. m. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Im Einzelnen wurden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze bei allen einbezogenen Unternehmen einheitlich angewandt: Das Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögensgegenstände sind nach Maßgabe des § 253 HGB bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden gemäß der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer über fünf Jahre planmäßig abgeschrieben. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern des immateriellen und des Sachanlagevermögens betragen zwischen 3 und 15 Jahren. Planmäßig abgeschrieben wird nach der linearen Methode. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Finanzanlagen werden höchstens zu den Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht niedrigere Wertansätze geboten sind. Dauernde Wertminderungen im Anlagevermögen werden durch außerplanmäßige Abschreibungen berücksichtigt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren werden zu Anschaffungskosten bei Anwendung zulässiger Bewertungsvereinfachungsverfahren oder zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. Abwertungen für Bestandsrisiken, die sich aus der verminderten Verwertbarkeit ergeben, werden berücksichtigt. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken sowie dem allgemeinen Kredit- und Ausfallrisiko werden durch Einzel- und Pauschalwertberichtigungen berücksichtigt. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit ihren Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag angesetzt. Fremdwährungsvorgänge werden mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Die Rückstellungen für Pensionen wurde nach der versicherungsmathematischen PUC-Methode (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen enthalten alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden künftige Kosten- und Preissteigerungen einbezogen. Ferner werden Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, welcher von der Bundesbank veröffentlicht wird, abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Berechnung der latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und aus steuerrechtlicher Betrachtungsweise gem. § 274 HGB. Die sich ergebenden Steuerbe- und -entlastungen werden saldiert angesetzt. Zum 31.12.2021 liegt ein Steuersatz von 30,2 % zugrunde. V. Erläuterungen zur Bilanz 1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Forderungen sind solche mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr: TEUR 17) enthalten. Forderungen mit einer Restlaufzeit von über 5 Jahren betragen TEUR 5 (Vorjahr: EUR 14). 2. Aktive latente Steuern
Für die Berechnung der latenten Steuern wird der individuelle Steuersatz des Konzernunternehmens zugrunde gelegt, in dem sich die temporären Differenzen voraussichtlich abbauen. Der Steuersatz beträgt 30,2 %. Der Saldo der aktiven latenten Steuern beläuft sich zum Abschlussstichtag auf TEUR 189 (Vorjahr: TEUR 116) und ist für Ausschüttungen bei den einzelnen Konzerngesellschaften gesperrt. 3. Rückstellungen für Pensionen Der Unterschiedsbetrag aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen mit dem 10-Jahresdurch-schnittszinssatz (1,87 %) und dem 7-Jahresdurchschnittszinssatz (1,35 %) beträgt TEUR 44 und ist für Ausschüttungen gesperrt. Pensionsrückstellungen wurden in Höhe von TEUR 521 mit Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 599 verrechnet. Der Differenzbetrag in Höhe von TEUR 78 ist als Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung ausgewiesen und für Ausschüttungen bei den einzelnen Konzerngesellschaften gesperrt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens entsprechen dem beizulegenden Zeitwert zum Abschlussstichtag. 4. Sonstige Rückstellungen Die wesentlichen Positionen gliedern sich in Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 2.294; Vorjahr: TEUR 674), Kosten für Gewährleistungen TEUR 132 (Vorjahr: TEUR 81), sowie Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 70; Vorjahr: TEUR 70). Die Rückstellungen für Ansprüche aus Lebensarbeitszeitkonten, welche vor Eintritt in den Ruhestand abgerufen werden können, bemessen sich nach dem beizulegenden Zeitwert am Abschlussstichtag der als Deckungsvermögen dienenden Wertpapiere in Höhe von TEUR 223 und wurden entsprechend verrechnet. Der beizulegende Wert wird aus der Notierung des Kurses der Papiere ermittelt. Die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens betrugen TEUR 224. 5. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Der unter der Position Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesene Betrag ist teilweise durch üblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten besichert. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherung in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 13) und Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 499 (Vorjahr: TEUR 41) enthalten. VI. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse gliedern sich nach geographischen Merkmalen auf wie folgt:
2. Sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 45) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 1.542 (Vorjahr: TEUR 3.574) enthalten. Es handelt sich um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie um Beihilfen aus den Corona-Hilfsprogrammen der Bundesregierung Deutschland. 3. Personalaufwand Die Aufwendungen für Altersversorgung betragen TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 62). Die nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechneten Aufwendungen und Erträge aus Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen belaufen sich auf TEUR 51 (Vorjahr: TEUR 32). 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 71 (Vorjahr: TEUR 30) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen von außergewöhnlicher Bedeutung in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 250) enthalten. 5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Im Zinsaufwand sind Zinsen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 4) enthalten. 6. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand enthält Erträge aus der Zuführung aktiver latenter Steuern in Höhe von TEUR 73 (Vorjahr: Aufwand aus dem Abbau in Höhe von TEUR 130). VII. Sonstige Pflichtangaben 1. Geschäftsführung Im Berichtszeitraum waren zum Geschäftsführer bestellt:
2. Gesamtbezüge der Geschäftsführung Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Für die Versorgung ehemaliger Mitglieder des Geschäftsführungsorgans besteht eine Rückstellung in Höhe von TEUR 153. Im Geschäftsjahr hat diese Personengruppe Bezüge in Höhe von TEUR 11 erhalten. 3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen zum 31.12.2021 in Höhe von TEUR 454 (Vorjahr: TEUR 539) entfällt in voller Höhe auf Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverhältnissen. Die Miet- und Leasingverhältnisse sind nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte. Dies trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. Wesentliche Risiken entstehen durch diese Geschäfte nicht, da beabsichtigt wird, die Vermögensgegenstände über die Mindestmietzeit vollständig auszulasten. 4. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 116 Arbeitnehmer (Vorjahr: 114) beschäftigt. Sämtliche Arbeitnehmer werden in einem Angestelltenverhältnis beschäftigt. 5. Honorar des Abschlussprüfers Von den in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften wurden insgesamt TEUR 306 an den Konzernabschlussprüfer entrichtet. Davon entfallen TEUR 70 auf Abschlussprüfungsleistungen, TEUR 202 auf Steuerberatungsleistungen und TEUR 34 auf sonstige Leistungen. 6. Ergebnisverwendung des Mutterunternehmens Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 7. Nachtragsbericht Hinsichtlich der Auswirkungen aus der anhaltenden Corona-Pandemie und aus dem anhaltenden Ukraine-Krieg verweisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht.
Paderborn, den 20. April 2023 Lightpower Group GmbH Ralph-Jörg Wezorke, Geschäftsführer Phillip Wezorke, Geschäftsführer Hinweis: Der Konzernabschluss der Lightpower Group GmbH, Paderborn, wurde in der Gesellschafterversammlung vom 12. Mai 2023 gebilligt. Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2021I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Schon seit mehr als 44 Jahren steht der Name Lightpower für professionelle Bühnenbeleuchtung und showtechnisches Equipment. Im Laufe dieser Zeit haben wir uns zu einem international etablierten Distributionsunternehmen entwickelt und bieten ein umfassendes Produktsortiment. Zum Lieferprogramm in Deutschland zählen Produkte namhafter Hersteller wie Martin by HARMAN, Robert Juliat, Prolights, Filmgear, Laser Imagineering, Wireless Solution, Doughty und Rosco. Die Produkte von MA Lighting, Major und zactrack werden darüber hinaus zusätzlich weltweit vertrieben. Mit dem marktführenden Hersteller von Lichtsteuersystemen, der Firma MA Lighting Technology GmbH, Waldbüttelbrunn, bestehen seit Jahrzehnten langfristige Verträge. Kompetente Beratung und zuverlässige Abwicklung sowie ein umfangreiches Dienstleistungsspektrum unterstützen unsere Abnehmer in enger Zusammenarbeit mit ausgewiesenen Fachunternehmen und bieten Lösungen für komplexe Projekte. So endet unsere Leistung nicht mit dem Vertrieb von Produkten, sondern wir bieten auch detaillierte Produktschulungen und Workshops an und kooperieren darüber hinaus mit erfahrenen Partnern. Unsere internationalen Vertriebstöchter und Vertriebspartner sichern die Lightpower-Kompetenz weltweit. Aus unserer über viele Jahre gewachsenen Unternehmenskultur ist im Jahre 2015 die Lightpower Collection entstanden. Hierbei handelt es sich um eine Sammlung von Musikfotografie. Die Sammlung verfolgt das Ziel, unser Unternehmen möglichst nahe an die Entstehung unserer gesamten Branche zu rücken, deren Hauptmerkmal die lichttechnische Ausstattung des Konzert- und Tournee-Bereichs ist. Somit dient die Lightpower Collection vorrangig der Imageförderung unseres Unternehmens, aber zugleich übergeordnet auch als positive Lobbyarbeit für die gesamte Veranstaltungsbranche, was sich nicht zuletzt an zahlreichen Unterstützern aus der Branche für neue Projekte ableiten lässt. Als weiteren Geschäftszweig betreiben wir die Limelight Gallery GmbH, eine Unternehmung, wo die Arbeit der Lightpower Collection fortgeführt und um den Vertrieb von Fotobüchern aus der Musikbranche ergänzt wird. Wir sehen gute Möglichkeiten unsere Präsenz in der internationalen Bühnenlicht-Branche weiter zu erhöhen, indem wir die unterschiedlichen Bereiche in einem Cross-Marketing-Ansatz miteinander vereinen. 2. Forschung und Entwicklung Die Lightpower Group GmbH agiert mit seinen Unternehmungen überwiegend als reines Handels- und Dienstleistungsunternehmen. In einem Unternehmen wird in einem kleinen Teilbereich an Produkt-optimierungen gearbeitet. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Geschäftsjahr 2021 fand weiterhin vor dem Hintergrund von Schutzmaßnahmen rund um das Corona-Infektionsgeschehen statt. Das Statistische Bundesamt weist ein Wachstum beim Bruttoinlandsprodukt von 2,7 % gegenüber dem Wert des Vorjahres 2020 aus, welches somit noch nicht wieder das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht hat. Insgesamt war eine Erholung in Industrie-, Handel-, und Dienstleistungsbereichen zu merken mit einer wieder erhöhten Nachfrage. Der Arbeitsmarkt entwickelte sich leicht positiv im Vergleich zum Vorjahr mit einem Rückgang von 0,2 % Punkten der Erwerbslosenquote. Der Auftragseingang der Lightpower Gruppe hat zum Ende des 2. Quartals 2021 stetig zugenommen und hat sich bis zum Jahresende auf ein stabiles Niveau erholt, welches in den letzten Monaten des Jahres an das Niveau der Vor-Corona-Krise gereicht hat. Die Erholung bezieht sich auf alle Marktsegmente. 2. Ertragslage Unser Geschäft wird getragen durch die Marktsegmente Concert Touring, Theater- und Musicalbereich und dem TV- und Filmbereich. Veranstaltungen, Messen und Events mit Publikumsverkehr sind im Jahr 2021 insbesondere in der zweiten Jahreshälfte langsam wieder an den Start gegangen, hatten aber weiterhin Corona-Einschränkungen als Auflage. Zwar konnte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr 2020 in allen Bereichen gesteigert werden, jedoch bei weitem nicht auf das Niveau von vor 2020. Der wichtigste Bereich, das Concert Touring, konnte den Umsatz zum Vorjahr verdoppeln, lag aber noch 30 % unter dem Jahr 2019. Der Bereich TV- und Film konnte im Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 39 % wachsen, lag zugleich aber noch 14 % unter dem Jahr 2019. Im Bereich Theater- und Musical wurde durch eine Umsatzsteigerung von 47 % im Vergleich zum Vorjahr 2020 das Niveau aus 2019 nahezu wieder erreicht. Das Marktsegment Fulfilment, die Installationen auf Kreuzfahrtschiffen unserer Marke "Martin by Harman", wurde im Jahr 2021 nahezu eingestellt und erreichte nur noch 10 % des Umsatzes aus dem Vorjahr. Für das Geschäftsjahr 2022 wird dieses Marktsegment völlig eingestellt. Der Gesamtumsatz im Geschäftsjahr 2021 lag 66 % über dem Vorjahr. Die Planung, welche auf Grund der anhaltenden Corona-Krise von einem Umsatzrückgang von 12 % gegenüber dem Vorjahr ausging, wurde somit deutlich übertroffen. Die Übererfüllung der Planung liegt ursächlich an der nicht vorhersehbaren Entwicklung der Corona-Pandemie und aller damit verbundenen Auswirkungen auf die nationale und internationale Wirtschaftslage. In unserem Fall hat sich insbesondere in der zweiten Jahreshälfte ein Aufschwung ergeben und zu dem erreichten Gesamtumsatz beigetragen. Der Rohertrag ist gegenüber dem Vorjahr auf 26,29 % (Vorjahr: 29,53 %) gesunken und hat unsere Erwartungen nicht erfüllt. Die Minderung ist auf einen Umsatzmehranteil an Produkten im internationalen Bereich sowie gestiegene Einkaufspreise zurückzuführen. Die Personalkosten sind im Vergleich zum Vorjahr wieder angestiegen, welches teilweise auf erfolgte Neueinstellungen, aber auch auf erfolgsabhängigen Bonuszahlungen an die Mitarbeiter zurückzuführen ist. Instandhaltungen und Abschreibungen für die allgemeine Betriebsausstattung lagen leicht über dem Vorjahresniveau. Durch die Investition in einen Posten Vorführgeräte i. H. v. TEUR 960 (Vorjahr: TEUR 778) belaufen sich die Abschreibungen des Geschäftsjahres in diesem Bereich auf TEUR 622 (Vorjahr: TEUR 548). Aufgrund der anhaltenden Corona-Pandemie wurde weiterhin ein striktes Kostenmanagement betrieben. Immer noch sind einige Messen und Veranstaltungen der Branche abgesagt worden. Ebenso sind persönliche Kundenbesuche auf ein Minimum reduziert worden und damit verbundene Reisekosten fielen nicht an. Bei gestiegenem Umsatz im Vergleich zum Vorjahr betrug der Werbekostenaufwand in Relation zum Umsatz nur noch 0,43 % (Vorjahr: 0,79 %). Das Beteiligungsergebnis aus den nicht in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften trägt positiv zum Jahresergebnis bei. Durch eine Ausschüttung der britischen Tochtergesellschaft konnte ein Ertrag in Höhe von TEUR 922 vereinnahmt werden. Insgesamt sind sowohl unsere Einschätzungen betreffend des Kerngeschäfts der Lightpower als auch die Prognosen im internationalen Handelsgeschäft der MA Lighting International deutlich übertroffen worden, da eine schnellere Markterholung zu beobachten war, als wir es zum Zeitpunkt der Planung inmitten der Corona-Pandemie erwartet haben. Die im Konzern beantragten und bewilligten Beihilfen aus den Corona-Hilfsprogrammen der Bundesregierung Deutschland finden sich mit TEUR 946 in den sonstigen betrieblichen Erträgen wieder. Darin fließen Zuwendungen aus dem Programm der Überbrückungshilfe III ein. Alle zuvor dargestellten Effekte trugen somit zu einem positiven Geschäftsjahr 2021 bei, welches mit einem Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 5.174 abgeschlossen wurde. 3. Finanzlage Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist und regelmäßig innerhalb der Skontofristen zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Des Weiteren bemühen wir uns, den Finanzbedarf durch ein ausgewogenes Verhältnis von Eigen- und Fremdkapital zu bedienen. Die Liquiditätssituation des Konzerns war aufgrund der vorhandenen liquiden Mittel im Jahr 2021 zu jeder Zeit entspannt. Bankkredite wurden in Form eines kurzfristigen Kontokorrentkredites teilweise in Anspruch genommen. Aufgrund der vorhandenen Liquiditätsausstattung können die Gesellschaften ihren finanziellen Verpflichtungen jederzeit nachkommen. 4. Vermögenslage Die Vermögensstruktur der Gesellschaft zeigt eine fristenkongruente Finanzierung. Entsprechend den internen Usancen wurden in 2021 Ersatzbeschaffungen im Anlagevermögen in Höhe von TEUR 146 vorgenommen. Der Posten Verleih- und Vorführgeräte wurde um TEUR 960 aufgestockt. Die Zugänge bei den Grundstücken und Bauten betreffen den Kauf von mehreren Büro- und Betriebsgebäuden am Sitz des Konzerns. Das Net Working Capital, welches sich aus der Summe der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ermittelt, ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 5.456 deutlich angestiegen. Stichtagsbedingt hat sich die Handelsware um TEUR 1.521 erhöht. Einhergehend hiermit haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um TEUR 1.092 aufgebaut. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind die Salden um TEUR 5.028 gestiegen. Dies spiegelt die Lockerungen der Coronaverordnungen wider und den damit einhergehenden starken Umsatz- und Auftragseingang. Die liquiden Mittel sind zum Bilanzstichtag leicht gesunken. Unsere Vermögenslage ist mit einer Eigenkapitalquote von 65,71 % (Vorjahr: 73,52 %) bei einer gegenüber den Vorjahren geringfügig verminderten Bilanzsumme überdurchschnittlich gut. 5. Gesamtaussage Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Rohertrag, Umsatzrendite und Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu den Umsatzerlösen, den Cash-Flow aus der Summe von Jahresergebnis und Abschreibungen. Die Beteiligungserträge sind im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, da, anders als im Vorjahr, eine Ausschüttung der britischen Tochtergesellschaft erfolgte. Bei Senkungen im Bereich der betrieblichen Ausgaben hat sich das EBIT gegenüber dem Vorjahr insgesamt sowohl absolut als auch prozentual stark verbessert. Prozentual beläuft sich das EBIT in Relation zum Umsatz auf 9,88 % (Vorjahr: 8,21 %). Der Cash-Flow aus Konzernjahresüberschluss und Abschreibungen beträgt TEUR 6.207 (Vorjahr: TEUR 3.136). Insgesamt ist der Verlauf des Geschäftsjahres 2021 aus Sicht der Geschäftsführung sehr positiv zu beurteilen und unsere wirtschaftliche Lage kann insgesamt als gut bezeichnet werden. III. Prognosebericht Die Gesellschaft ist grundsätzlich etabliert und bei den Marktteilnehmern angesehen. Durch das breit gestreute Produktprogramm von Basismaterialien, Verbrauchsgütern und komplexen Gesamtsystemen bleiben wir weiterhin gut aufgestellt, um Bedarfe sämtlicher professioneller Anwender mit international renommierten und stark nachgefragten Spitzenprodukten zu bedienen. Eine Herausforderung für die Zukunft wird es demnach weiterhin sein, die direkte Kundenbetreuung zu erweitern, um auch in die mittleren Marktsegmente noch erfolgreicher vorzudringen. Die noch zu Beginn des Geschäftsjahres 2022 bestandenen Unklarheiten bei der Entwicklung der Corona-Pandemie sind einer positiven Entwicklung gewichen. Der Markt ist nicht nur vollständig zurückgekehrt, sondern es zeigten sich zudem Nachholeffekte und erweiterte Investitionen durch gestützte Investitionsprogramme der Politik. In diesem Marktumfeld konnte der geplante Umsatz nicht nur deutlich übertroffen werden, zugleich konnte das Niveau der Vor-Corona-Krise aus dem Jahr 2019 wieder erreicht werden. Die Prognose für den Umsatz 2023 liegt unter dem Niveau der Zahlen für 2022, da eine Abkühlung des Marktes erwartet wird. In Österreich, wo in 2022 ebenfalls die Erwartungen deutlich übertroffen wurden, wird die Gesellschaft den Markt weiter aktiv mit der eigenen Zweigniederlassung bearbeiten und dort systematisch zusätzliche Umsatzpotenziale erschließen. Ebenso agiert die Lightpower Gruppe mit ihren eigenen Gesellschaften in Singapur, um den asiatischen Markt zu bearbeiten und in Bogota, um den südamerikanischen Kontinent abzudecken. Auch in diesen Regionen sind die Märkte vollständig zurückgekehrt und haben eine erhöhte Nachfrage erzeugt. Anhand der vorläufigen Zahlen für 2022 rechnen wir mit einem positiven Ergebnis, welches die bisherigen Planungen übertrifft. Aus den Geschäftsergebnissen der Töchterunternehmen in Singapur und Bogota werden keine Ausschüttungen erwartet. Diese planen mit einem ausgeglichenen Ergebnis. Für das Geschäftsjahr 2023 planen wir mit einem reduzierten Gesamtumsatz ein erneut positives Ergebnis bei einem stabilen Rohertrag gegenüber dem Vorjahr. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht a. Branchenspezifische Risiken Die bisherigen erheblichen negativen Einflüsse der Corona-Pandemie sind hinreichend beschrieben und auch künftig nicht planbar. Ebenso verhält es sich mit den möglichen Auswirkungen durch das politische Weltgeschehen und deren Ausstrahlungen auf das nationale und internationale Wirtschaftsgeschehen. Als weiteres branchenspezifisches Risiko bleibt die Produktpiraterie durch chinesische Hersteller zu nennen, die sich insbesondere auf unsere Marke MA Lighting erstreckt. b. Ertragsorientierte Risiken Die bisher unangefochtene Marktführerschaft unseres Hauptlieferanten MA Lighting Technology GmbH, Waldbüttelbrunn, wird weiterhin von den Mitanbietern in den jeweiligen Marktsegmenten, vor allem aber den chinesischen Kopisten, angegriffen. Unserem Hauptlieferanten ist es aber bisher immer gelungen, qualitativ bessere Produkte zu entwickeln als der Wettbewerb. Aufgrund unserer langfristigen Liefervereinbarungen mit unseren Markenfabrikanten können wir Einkaufspreiserhöhungen mit einer 3-monatigen Vorlauffrist begegnen und sie unsererseits nahezu ohne Ergebniseinbußen an den Markt weitergeben. Die allgemeinen Kostenentwicklungen führten auch bei uns zu Preiserhöhungen bei nahezu allen Herstellern und Produkten. Währungsveränderungen des Euro gegenüber USD und GBP sind weiter zu erwarten und werden in der Preisfindung einkalkuliert. Wir beobachten den Devisenmarkt sehr genau und reagieren mit größeren Ankäufen von USD, um unseren Zahlungen möglichst ohne Kursverluste gegenüber unserer Kalkulation nachkommen zu können. c. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die aktuelle Liquiditätssituation und die vorhandenen Bankkredite decken den Rahmen der Geschäftstätigkeit ausreichend ab. Die erwartete Änderung der Zinspolitik mit dem Ende der Niedrigzinsphase ist stufenweise bereits erfolgt. Die Erhöhung des Leitzinses seitens der EZB als Maßnahme gegen die stetig steigende Inflation dürfte fortgesetzt werden, womit weitere Zinsanstiege im Euroraum erwartet werden können. 2. Chancenbericht Das in den vergangenen Jahren systematisch ausgebaute Produkt- und Leistungsportfolio des Konzerns bildet die Basis für den wirtschaftlichen Erfolg. Unsere Exklusivverträge mit international führenden Herstellern bilden zusammen mit dem direkten Zugriff auf unternehmenseigene Produkt-, Projekt- und Anwendungskompetenz dabei das Fundament für unsere Unternehmen. Der langfristige Vertrag mit MA Lighting Technology bis zum Jahre 2027 ist dabei die wichtigste Größe. Wir sind optimistisch, dass dieser Vertrag vor Ablauf erneut verlängert wird. Unsere Marke MA Lighting hat national und international die gleichen Herausforderungen. Aktuell beschäftigen sich unsere Kunden mit der Entwicklung der Software unserer Produkte und bedienen die große Nachfrage an Veranstaltungen weltweit. Die Marke "Martin by Harman" hat im Bereich Moving Lights in der jüngeren Vergangenheit mit guten Produktentwicklungen überzeugt und zeigt auch nach vorne gerichtet spannende Produkte, die vom Markt erwartet werden. Wir rechnen mit einer positiven Entwicklung der Umsätze, auch wenn der Konkurrenzdruck in diesem Segment stark vorhanden ist. Unsere italienische Marke im Portfolio "Prolights", die seit Mitte des Jahres 2020 dabei ist, entwickelt sich weiterhin sehr positiv und wir können die Umsätze Jahr für Jahr steigern. Wir sehen in dieser Marke weitere Wachstumspotenziale und weiten die Produktpalette in 2023 aus, um einen noch stärkeren Fokus auf diese Partnerschaft zu legen. Mit der im September 2021 gegründeten zacktrack International GmbH als Tochterunternehmen der Lightpower GmbH, in der wir das weltweite Distributionsrecht für Produkte der Marke zacktrack aus Österreich halten, erzielen wir nach einer intensiven Aufbauphase erste Erfolge und erkennen das Wachstum, welches der Markt für derartige Produktlösungen bietet. Als zusätzliche Erfolgsstabilisatoren setzen wir auch künftig auf unsere Partnerunternehmen "Eurotruss GmbH" und "Ambersphere Solutions Ltd." die in den letzten Jahren parallel zu uns im Markt erfolgreiche Geschäftsjahre vorzuweisen hatten. Die hervorragende Reputation der Gesellschaften im gesamten Kundenkreis hilft bei der Gewinnung von Neuaufträgen. Dies gilt gleichermaßen für die Vermietdienstleister wie auch für die Fernsehanstalten, Medienanbieter und Theater. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem immer schwieriger werdenden Wettbewerbsumfeld und die erfolgten und zu erwartenden Kostensteigerungen im Einkauf. Zudem sind wir weiterhin zusammen mit dem Hersteller gefordert, uns auf breiter Front gegen die chinesischen Kopisten zu verteidigen. Insgesamt aber halten wir diese Risiken für noch überschaubar und uns selbst gut aufgestellt, um ihnen zu begegnen. Komponentenknappheit und Materialverfügbarkeit, die alle Branchen betreffen, sind limitierende Faktoren und Herausforderungen für die Erreichung der gesteckten Ziele. Durch die globale Verbundenheit sind es somit politische Krisen im Weltgeschehen, deren Risiken abschließend final nicht bewertbar sind, die einen direkten Einfluss auf Marktentwicklungen haben, wie die Vergangenheit gezeigt hat. Zuletzt hat der Russland/Ukraine-Konflikt gezeigt, welche gravierenden Auswirkungen eine politische Krise auf Komponentenverfügbarkeit und Lieferfähigkeit von Produkten hat. Durch unsere jahrzehntelange Erfahrung haben wir aber Handlungsmuster entwickelt, um schnell auf eintretende Ereignisse reagieren zu können. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft arbeitet mit einem Großteil der Kunden langjährig zusammen. Der Kundenstamm ist solvent. Aufgrund der ausschließlichen Belieferung von etablierten Branchenunternehmen bzw. öffentlich-rechtlichen Fernsehanstalten und Theatern, ist das Risiko von Forderungsausfällen überschaubar. Die Forderungsverluste bewegen sich im normalen, nicht geschäftsgefährdenden Rahmen, dieses hat sich auch durch die Corona-Pandemie und deren Auswirkungen nicht verändert. Im Rahmen des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Risikovorsorgen gebildet. Zur Minimierung von Ausfällen besteht ein umfangreiches Debitorenmanagement. Die Bonitätsprüfung neuer Kunden gehört zum Standard bei Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen. Bei größeren Käufen werden Bonitätsauskünfte über die betreffenden Kunden eingeholt bzw. Bankgarantien gefordert. Als Sicherungsgeschäfte werden Bürgschaften und der verlängerte Eigentumsvorbehalt genutzt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen unter Ausnutzung von Skonti gezahlt. Die Gesellschaft verfügt über ein ausreichendes Geldumlaufvermögen sowie umfangreiche Kreditlinien bei Banken. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Neben unserem Hauptsitz in Paderborn unterhalten wir eine Zweigniederlassung in Österreich wie auch weitere internationale Kompetenz-Center in London, Helsinki, Bogota und Singapur sowie enge Kooperationen in Los Angeles, New York und Dubai. Hierbei handelt es sich um das Distributionsnetzwerk der MA International GmbH und der zactrack International GmbH. Die Erholung der Märkte lief parallel zum deutschen Markt, teilweise auch deutlich schneller, was sich durch die unterschiedlichen politischen Entscheidungen in den Ländern erklären lässt.
Paderborn, den 20. April 2023 Lightpower Group GmbH Ralph-Jörg Wezorke, Geschäftsführer Philipp Wezorke, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Lightpower Group GmbH, Paderborn: Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Lightpower Group GmbH, Paderborn, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Lightpower Group GmbH, Paderborn, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bielefeld, den 21. April 2023 Dr.
Stückmann und Partner mbB
gez. Dr. Zündorf, Wirtschaftsprüfer gez. Linkermann, Wirtschaftsprüfer |
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