Stammdaten

Register
Amtsgericht Stendal HRB 106611
Eingetragen
2.2.1994
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenBeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
Der Erwerb, die Verwaltung und Veräußerung von Beteiligungen und beteiligungsgleichen Rechten an anderen Unternehmen, insbesondere an Dienstleistungsunternehmen im Sozialbereich und an Gesellschaften im infrastrukturellen Dienstleistungsmarkt; die Beratung im Rahmen von IT-Systemen und Telekommunikationsnetzwerken und gegebenenfalls deren Betrieb sowie der Handel mit Software und Netzwerkprodukten. Weiterhin, soweit es dazu keiner besonderen Genehmigung / Erlaubnis bedarf, Facility-Management-Dienstleistungen, d.h.die Organisation, Koordination und Erbringung von Dienstleistungen, die für die Erhaltung und Nutzung von Grundstücken nebst darauf stehenden Gebäuden und ihren Räumlichkeiten sowie den zugehörigen Maschinen und Anlagen zweckdienlich sind; sonstige infrastrukturelle Dienstleistungen, die im Rahmen der Betreibung einer Immobilie erforderlich sind; Erbringung von Beratungs- und Schulungsleistungen, Verwaltungsleistungen aller Art und Handel mit Reinigungsprodukten. Eine Tätigkeit nach § 34 c Gewerbeordnung wird nicht ausgeführt.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Robert Weidemann
seit 2.12.2013
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Magdeburg
156.750 €
70.51%
Magdeburg
63.250 €
28.45%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Weidemann-Gruppe GmbH

Magdeburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 611.336,04 1.082.093,78
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 53.040,03 67.234,63
II. Sachanlagen 318.750,02 366.342,96
III. Finanzanlagen 239.545,99 648.516,19
B. Umlaufvermögen 4.786.192,74 3.704.487,95
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.979.912,79 1.887.212,60
II. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.806.279,95 1.817.275,35
C. Rechnungsabgrenzungsposten 66.748,40 38.659,14
Bilanzsumme, Summe Aktiva 5.464.277,18 4.825.240,87

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 3.888.850,93 3.341.202,75
I. gezeichnetes Kapital 222.316,00 222.316,00
II. Kapitalrücklage 77.684,00 77.684,00
III. Gewinnvortrag 2.541.202,75 2.009.147,64
IV. Jahresüberschuss 1.047.648,18 1.032.055,11
B. Rückstellungen 720.537,76 820.588,44
C. Verbindlichkeiten 854.888,49 663.449,68
Bilanzsumme, Summe Passiva 5.464.277,18 4.825.240,87

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung der Weidemann-Gruppe GmbH, Magdeburg (Amtsgericht Stendal, HRB 106611) entsprechen in ihrer Darstellung und Gliederung den gesetzlichen Vorschriften des HGB in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie GmbHG.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter Zugrundelegung des Going-Concern-Prinzips.

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft.

Erläuterungen zur Bilanz

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Anschaffungskosten beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 250,00 netto wurden direkt im Aufwand erfasst.

Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 netto aber nicht mehr als EUR 1.000,00 netto wurde ein Sammelposten gebildet und in fünf gleichen Jahresbeträgen aufgelöst.

Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
-  Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten
-  Beteiligungen zu Anschaffungskosten
-  Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht zu fortgeführten Anschaffungskosten

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zu Nennwerten angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 8,0 (Vorjahr: TEUR 8,0).

Einzelrisiken im Forderungsbestand waren nicht erkennbar.

Eine Pauschalwertberichtigung wegen des allgemeinen Ausfallrisikos wurde nicht gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten werden zu Nennwerten bilanziert.

Im Geschäftsjahr wurde vom Wahlrecht des Nichtansatzes aktiver latenter Steuern auf temporäre und quasipermanante Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz gemäß § 274 Abs. 1 S. 2 HGB Gebrauch gemacht.

Das Stammkapital von EUR 222.316,00 ist in vollem Umfang eingezahlt.

Die Kapitalrücklage betrifft in voller Höhe Einzahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB.

Ausschüttungssperre
Für den ausgewiesenen Gewinnvortrag sowie den Jahresüberschuss des Geschäftsjahres bestehen Ausschüttungssperren in Höhe von EUR 8.030,00 auf den Unterschiedsbetrag aus der Anwendung des 10-jährigen Durchschnittszinssatzes gegenüber dem 7-jährigen Durchschnittszinssatz für die Abzinsung von Pensionsrückstellungen (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB) sowie in Höhe von EUR 19.311,38 aus der Bewertung des Deckungsvermögens.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach den anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen nach der Anwartschaftsbarwertmethode errechnet. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 von Klaus Heubeck" verwendet. Im Berichtsjahr wurden ein von der deutschen Bundesbank vorgegebener durchschnittlicher Marktzinssatz von 1,83 % bei der Bewertung zugrundegelegt. Hierbei wurde gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen. Gehalts- und Rentenanpassungen sind mit 1,5 % p. a. eingerechnet.

Der Unterschiedsbetrag aus dem Ansatz der Rückstellung unter Berücksichtigung eines 10-jährigen Marktzinssatzdurchschnitts im Vergleich zur Anwendung des 7-jährigen Marktzinssatzdurchschnitts beträgt EUR 8.030,00.

Das Wahlrecht des Artikels 67 Abs. 1 EGHGB, die erforderliche Zuführung zu den Pensionsrückstellungen auf maximal 15 Jahre zu verteilen, wird nicht ausgeübt.

Die Verpflichtung aus der Pensionsrückstellung zum 31.12.2023 in Höhe von EUR 958.463,00 wurde gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den dazugehörigen Forderungsansprüchen aus Wertpapierdepots in Höhe von EUR 732.945,78 verrechnet. Dabei liegt der Zeitwert des Depots über den Anschaffungskosten. Dazu korrespondierend wurden Aufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung (EUR 17.225,00) mit Zinserträgen und Erträgen aus der Wertaufholung auf den beizulegenden Wert des Deckungsvermögens (EUR 32.557,76) im Finanzergebnis verrechnet.

Die Rückstellungen wurden auf der Grundlage der aktuellen Fassung des § 253 HGB ermittelt. Anzusetzen ist hierbei der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendige Erfüllungsbetrag gem. § 253 Abs. 1 HGB.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr beträgt 854.888,49 (Vorjahr: EUR 663.449,68). Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen, wie auch im Vorjahr, nicht.

Sicherheiten für eigene Verbindlichkeiten sind nicht bestellt.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 230.028,40 (Vorjahr: EUR 393.235,65) enthalten. Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit bestehen in Höhe von EUR 2.518,87 (Vorjahr: EUR 6.952,31).

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 251, 268 Abs. 7 HGB bestehen wie folgt:

Es bestehen Avalverbindlichkeiten für Mietbürgschaften bei der Sparkasse MagdeBurg in Höhe von TEUR 33.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nach § 267 Abs. 5 HGB berechnete durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer - mit Ausnahme der zu ihrer Berufsausbildung Beschäftigten sowie der Mitglieder der Geschäftsführung - betrug im Geschäftsjahr 29,75. Hierin enthalten sind 1,25 geringfügig Beschäftigte.

Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen, § 285 Nr. 3a HGB

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz enthalten sind, belaufen sich p.a. auf TEUR 484,8.

Magdeburg, 20.08.2024

Robert Weidemann Dominik Schröter

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 20.09.2024 festgestellt.

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