Max Aicher Umwelt GmbH
Selbe AdresseBeteiligungsgesellschaften
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Axel Rischen seit 16.4.2026 | Geschäftsführer |
Peter Rudolph seit 23.11.2023 | Prokura |
Frank Maaß seit 11.10.2022 | Prokura |
Alexander Trost seit 9.11.2021 | Geschäftsführer |
Martin Kießling seit 25.8.2020 | Geschäftsführer |
Jörg Gebhard seit 2.1.2018 | Prokura |
Wolfgang Kuchenbaur seit 4.1.2017 | Prokura |
Max Dipl. Ing. Dipl-Ing. Aicher seit 24.1.2012 | Geschäftsführer |
Thomas Brich seit 9.6.2008 | Prokura |
Dieter Rohner seit 16.8.2002 | Geschäftsführer |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Daten zu wirtschaftlich Berechtigten sind nur für registrierte Nutzer zugänglich.
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 4 angezeigt
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
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| 100.00% | |
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Lech-Stahl Veredelung Vertrieb GmbHAufgelöst | 100.00% |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Lech-Stahlwerke GmbHMeitingenJahresabschluss zum 31. Dezember 2005Lagebericht 20051.1. Generelles zur StahlkonjunkturDie Welt-Rohstahlproduktion ist in 2005 wieder deutlich gewachsen und liegt nach dem Überschreiten der Milliardengrenze in 2004 erstmalig bei über 1,1 Mrd. Tonnen (Statistik IISI). Triebkraft dieser Entwicklung ist weiterhin das enorme Wachstum mit + 24,6 % in China (349.362 kt Rohstahlproduktion). China ist auf dem Weg, ein Netto-Exporteur von Stahl zu werden. Während bei Flachprodukten noch die Importe überwiegen, ist dies bei Halbzeugen und Langprodukten schon seit längerem nicht mehr der Fall. Auch die Steigerungsrate der Rohstahlproduktion Indiens ist mit + 16,7 % beachtlich, jedoch ist die absolute Höhe der Rohstahlproduktion mit 38.083 kt noch unbedeutend. Innerhalb der EU 25 zeigte die Rohstahlproduktion mit - 3,6 % ein rückläufiges Bild, auch Deutschland kann sich von dieser Entwicklung mit -4 % im Jahr 2005 nicht abkoppeln. Die Stahlproduktion betrug damit 2005 in Deutschland 44.500 kt. Trotz der geringeren Stahlproduktion in 2005 kann man seit sieben Jahren von einer guten Stahlkonjunktur in Deutschland sprechen. Seinen Niederschlag findet dies in einer Summe von 1,1 Mrd. €, die deutsche Stahlunternehmen in die Verbesserung ihrer Wertschöpfungskette in 2005 investiert haben. Ein Merkmal der gegenwärtigen Stahllandschaft sind weitreichende nationale und internationale Fusionen, die zu marktbeherrschenden Unternehmen führen. Der Vorteil dieser Entwicklung für mittelständische unabhängige Unternehmen wie LSW liegt in einer Marktstabilisierung, die diese Fusionen mit sich bringt. Hierdurch gelingt es diesen mittelständischen Unternehmen in den von ihnen besetzten Marktnischen und begrenzten Märkten erfolgreich zu operieren. Die Lech-Stahlwerke hatten in 2005 einen Rückgang der Produktion von Rohstrangguss gegenüber dem Vorjahr (1.081 kt) auf 1.049 kt zu verzeichnen.
Dies bedeutet eine Minderproduktion von ca. 3 %, die damit etwas geringer als der durchschnittliche deutsche Trend ausfiel. Der Grund lag im Wesentlichen in einer geringeren Produktion im ersten Halbjahr 2005 durch den geringeren Absatz von Betonstahl. Eine ähnliche Auswirkung, wenn auch in etwas schwächerer Ausprägung, zeigte der Versand an Edelbaustahl im 2. Quartal. Diese Nachfragerückgänge konnten durch einen guten Markt und hohe Produktion im zweiten Halbjahr ausgeglichen werden, ohne die Produktionshöhe des Jahres 2004 in vollem Umfang zu erreichen. Insgesamt konnte die Produktivität (Produktion je Belegschaftsmitglied) auf gleichem Niveau wie 2004 gehalten werden. 1. Rohstoffsituation Das Wachstum im asiatischen Raum wird auch in Zukunft eine starke Auswirkung auf die Preisentwicklung der Rohstoffe haben. Das Erz als Hauptrohstoff für die integrierten Hüttenwerke erfuhr in 2005 einen Preisanstieg von 71 %! Für 2006 wird eine weitere moderate Preissteigerung erwartet. Der zweite wesentliche Rohstoff für die integrierten Hüttenwerke ist die Kohle respektive der Koks. Nach einer Preisrallye bis in Höhen von über 400 $/t für chinesischen Koks im Jahr 2004 ist in 2005 eine deutliche Trendwende eingetreten.
Die Preise haben fast wieder das Ausgangsniveau von 2003 erreicht. Schrott ist der größte Kostenfaktor für die Elektrostahlwerke. Der Schrottpreis bewegte sich in den vergangenen Jahren von volatil bis spekulativ, was sich in großen Ausschlägen von einem Monat zum anderen auswirkte. Schrottpreisentwicklung Sorte II/Ruhr
Der dramatische Preisanstieg des Jahres 2004 hat sich in 2005 nicht in gleichem Maße fortgesetzt. Die im 1. Quartal 2005 noch relativ hohen Preise reduzierten sich sukzessive im Laufe des Jahres. Während der letzten Monate war der Preis relativ konstant und zeigt nunmehr wieder eine leicht steigende Tendenz. Die Preisentwicklung für Legierungsmittel ist ebenfalls volatil und zeigt ein uneinheitliches Bild. Insgesamt kann von keiner Entspannung auf den Rohstoffmärkten gesprochen werden, wenngleich sich eine Beruhigungsphase auf hohem Preisniveau abzeichnet. Der Strom ist nach dem Schrott der zweite Hauptkostenfaktor für die Elektrostahlwerke. Die Strompreise in Deutschland haben in 2005 einen Anstieg um bis zu 30 % erfahren. Damit steht Deutschland im europäischen Vergleich mittlerweile an zweiter Stelle hinter Großbritannien.
Die hohen Strompreise stellen eine extreme Belastung für alle energieintensiven Industrien, wie z. B. Stahl, Aluminium und Chemie, in Deutschland dar. Die Wettbewerbsfähigkeit der entsprechenden Unternehmen im internationalen Maßstab wird dadurch geschwächt. Aktueller Preistreiber ist insbesondere der Emissionshandel mit CO2-Zertifikaten. Die Stromerzeuger können die ihnen kostenlos zugeteilten CO2-Zertifikate in voller Höhe in die Strompreise einstellen und damit "Windfall Profits" in enormer Höhe erzielen. Allein die Stahlindustrie wird hierdurch mit Mehrkosten in Höhe von 150 Mio. € belastet. Von der EU-Kommission wird folgendes Bild vom europäischen Strom- und Gasmarkt gezeichnet:
Als Resultat ergeben sich hohe Preise, die den Verbrauchern Kaufkraft und den Unternehmen Betriebsmittel z. B. für Investitionen entziehen. 2. Das Stahljahr bei LSW Grundsätzlich kann LSW mit dem Geschäftsverlauf des Stahljahres 2005 zufrieden sein. Die Produktion ausgewählter Stahlverbraucher in Deutschland zeigt nachstehende Grafik. Klar ersichtlich ist nach wie vor die Schwächeperiode des Bauhauptgewerbes im ersten Halbjahr 2005. Hier zeigte der ungewöhnlich strenge und lange Winter seine Auswirkung. Auch solche großen Stahlverbraucher wie die Stahlverformung und der Straßenfahrzeugbau zeigten ausgehend vom Ende des Jahres 2004 eine Phase geringeren Verbrauchs.
Dem Lageraufbau des ersten Halbjahres durch die schwache Mengenentwicklung in beiden Produktsegmenten - Betonstahl und Edelstahl - wurde durch eine Anpassung der Produktionsmenge begegnet. Im zweiten Halbjahr konnte das verbesserte Marktaufkommen durch zeitnahe Produktion mit sehr guten Betriebskennzahlen begleitet werden. Die im September 2004 modifizierte Schrottpreisgleitklausel für Edelstahl (insbesondere die monatliche Anpassung) hat auch in 2005 ihre positive Wirkung gezeigt. Die schwankenden Schrottpreise konnten somit zeitnah an die Kunden weitergegeben werden. Dies hält den Vorfinanzierungsbedarf für den größten Kostenfaktor Schrott in akzeptablen Grenzen und erlaubt eine solide Liquiditätsplanung. Die Entwicklung der Strompreise stellte auch für LSW in 2005 eine erhebliche Belastung dar. LSW hat im Berichtsjahr mit einem EBIT von 17,684 Mio. EUR ein hervorragendes Ergebnis erzielt. Das ordentliche Finanzergebnis lag bei - 2,634 Mio. EUR, so dass ein operatives Ergebnis von 15,050 Mio. EUR erzielt wurde. Der Jahresüberschuss in Höhe von 7,902 Mio. EUR liegt deutlich über den Ergebnissen der Vorjahre. LSW wendet seit 1997 die Methode des Last In First Out zur Bewertung der Bestände an. In der Vergangenheit wurde dieser Bewertungsmodus auf die fertigen und unfertigen Erzeugnisse angewandt, seit 2004 auch im Bereich Rohstoffbestand Schrott. Im Berichtsjahr wurde nun erstmals der Bereich Legierungen auch nach der Lifo-Methode bewertet. Insgesamt - über alle drei Bereiche hinweg - hat sich die stille Reserve nur geringfügig ( - 57 TEUR) verringert. Die Betriebsmittelfinanzierung wurde von den Banken teilweise über den 30.09.2005 hinaus verlängert. Verhandlungen auf Ebene des Gesellschafters und der Geschäftsführung zu einer Neuordnung der Finanzierung dauern an. Mit einem Ergebnis wird im Laufe des zweiten Quartals 2006 gerechnet. Dennoch war LSW aufgrund des positiven Geschäftsverlaufes jederzeit in der Lage, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Zum Bilanzstichtag wurden bei LSW 794 Mitarbeiter geführt. Die Anzahl der aktiv Beschäftigten betrug 739 Mitarbeiter (Vorjahr 755). 55 Mitarbeiter (Vorjahr 66) standen in einem inaktiven Beschäftigungsverhältnis (32 Auszubildende, 15 Mitarbeiter in Altersteilzeit-Freistellungsphase und 8 Mitarbeiter in einem ruhenden Arbeitsverhältnis). Die Anzahl der beschäftigten schwerbehinderten Mitarbeiter liegt mit 35 auf dem Niveau der Vorjahre. Das Durchschnittsalter der Stammbelegschaft ist von 41,7 in 2004 auf 41,9 Jahre in 2005 angestiegen. Die direkten Aufwendungen zur Fort- und Weiterbildung der LSW Mitarbeiter betrugen insgesamt 150 TEUR. Der Schwerpunkt der Fortbildungsaktivitäten war im Berichtsjahr auf die Themen Qualitätssicherung, EDV, Umwelt, Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und Führung ausgelegt. Im Durchschnitt verbrachte jeder LSW Mitarbeiter in 2005 insgesamt 9,6 Stunden in Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Auch in 2005 wurde, nach dem Erfolg im Vorjahr, eine Sonderaktion für das betriebliche Vorschlagswesen durchgeführt. Mit 159 eingereichten Vorschlägen liegt die Anzahl um über 15 % unter dem Vorjahr. Die Anwesenheitsprämie für das Jahr 2005 von 180 € erhielten 239 Belegschaftsmitglieder, da diese keine Fehltage auf Grund von Arbeitsunfällen oder Krankheit hatten. Der Anteil der Mehrarbeitsstunden liegt mit 1,00 % auf sehr niedrigem Niveau. Die Krankenquote liegt bei 3,66 % (Vorjahr 3,29 %) und die Unfallquote bei 2,0 % (Vorjahr 0,58 %). Die Fluktuation mit 2,0 % in 2005 liegt auf einem ähnlich niedrigen Niveau wie im Vorjahr. Altersstruktur 2002 - 2005 (jeweils zum 31.12. des Jahres)
3.1 Segment Betonstahl Bis zum Frühjahr 2005 war ein deutlicher Rückgang der Bauleistungen zu verzeichnen. Danach war eine Umkehr zu erkennen, obwohl die Bauleistungen gegenüber dem Vorjahr sowohl beim Hoch- als auch beim Tiefbau nochmals rückläufig waren. Infolge kräftig gestiegener Gewerbesteuereinnahmen haben die Kommunen aber offenbar dringend notwendige Baumaßnahmen in Angriff genommen. Diese Entwicklung soll sich auch in 2006 fortsetzen, mit der Erwartung, dass das Minus mit 1,5 % deutlich geringer als in 2005 (- 4 %) ausfallen wird. Die Lieferentwicklung der LSW von Betonstahl am deutschen Markt hat sich wieder stabilisiert. Der hohe Lagerbestand konnte abgebaut werden und liegt jetzt auf einem Niveau, mit welchem LSW in der Lage ist, aus einem voll sortierten Lager eine optimale Verfügbarkeit zu gewährleisten. Der Auftragseingang ist stabil. Der Auftragsbestand sichert die Produktion für 1,5 Monate. Dieser Vorlauf ermöglicht es, auf eventuelle Schrottpreisänderungen zeitnah zu reagieren. In 2005 wurde die zuvor selbständig operierende Gesellschaft Lech-Stahl Vertrieb GmbH (LSB) als Tochtergesellschaft der LSW übernommen. 3.2 Segment Edelstahl In 2004 waren - überwiegend bedingt durch Versorgungsängste - weitreichende Dispositionen der Abnehmer erfolgt. Dieser Effekt war typisch für das Dispositionsverhalten der verarbeitenden Industrie in den letzten 20 Jahren. Nachdem im ersten Quartal 2005 die Lieferfähigkeit der deutschen und westeuropäischen Werke wieder deutlich zugenommen hatte, wurden die Auftragsbestände um die durchgeführten "Sicherheitsdispositionen" bereinigt und gleichzeitig ein Lagerbestandsabbau betrieben. Allgemein war erwartet worden, dass diese Entwicklung bis Mitte des Jahres abgeschlossen sein würde. Leider hat sich dieser Trend noch bis in das dritte Quartal 2005 gehalten, so dass erst Ende des dritten Quartals 2005 die Dispositionen wieder Normalniveau erreichten. Derzeit sichert der Auftragsbestand die Produktion für mindestens drei Monate, wobei die mit unseren Kunden getätigten Jahresabschlüsse eine stabile Mengenentwicklung bis zum Ende des Jahres 2006 erwarten lassen. Die Rohstranggusslieferungen an die Werke Annahütte und Rohrwerk Maxhütte haben sich weiter stabilisiert. Auch für 2006 gehen wir von einer nochmaligen Mengensteigerung aus. 3.3 Aus den Betrieben • Investitionen Bei LSW wurden in der Vergangenheit ohne große bedeutende Investitionen in den Kernprozessen die Produktion und die spezifischen Leistungswerte gesteigert. Dieses Potential ist mittlerweile ausgeschöpft und es besteht die Notwendigkeit, mit neuen entscheidenden Projekten Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft von LSW zu sichern. So wurde im Frühjahr 2005 ein umfangreiches Investitionsprogramm für LSW mit einer Reichweite von drei Jahren entwickelt und vom Aufsichtsrat genehmigt. Die Kernziele des Programms sind die Einsparung von Energie, Qualitätsverbesserung der Produkte, Reduzierung des Materialeinsatzes sowie die weitere gleichmäßige Steigerung der Produktion (langfristig 5 % Produktionssteigerung pro Jahr). Mit Jahresende 2005 wurde eine dynamische Kompensation für die beiden Elektroöfen errichtet. Diese elektrische Einrichtung erhöht den Anteil der Wirkarbeit bei der Umwandlung von elektrischer Energie in Schmelzenergie. Im Resultat wird weniger elektrische Energie (30 kWh/t) zum Einschmelzen benötigt und durch diese Einsparung zusätzlich die Einschmelzzeit um mehrere Minuten verkürzt. Zur gleichen Zeit wurde die Gießanlage 2 mit einer modernen Sekundärkühlung (Air-mist-cooling) ausgerüstet. Dadurch wird die Oberflächenqualität der Stranggussknüppel wesentlich verbessert, was sich in geringeren Prüfausfällen des Fertigproduktes Edelstahl auswirkt. Die Investition in die Zukunft von LSW stellt die Modernisierung des Walzwerkes 2 für die Produktion von Edelstahl dar. Im Januar 2006 wurde die Fertigstaffel durch neue mechanische und elektrische Aggregate umfassend modernisiert. Damit wurde die erste Etappe zum Walzen in moderner H-V-Anordnung (Walzen in horizontaler/vertikaler Folge) absolviert. Im Sommer 2006 werden die nächsten Maßnahmen folgen. Ein moderner Hubbalkenofen für 6-m-Knüppel wird in Betrieb genommen werden, eine viergerüstige Zwischenstaffel ebenfalls in H-V-Anordnung wird die Zwischentrios ersetzen und das vorhandene Trio 1 wird modernisiert. Damit wird das Walzwerk 2 nach dem modernsten Stand der Technik für das Walzen von Edelstahl ausgerüstet sein. Als Vorteile ergeben sich neben der Steigerung der Qualität eine Verbesserung des Ausbringens, Energieeinsparung durch den neuen Hubbalkenofen sowie eine Steigerung der Produktionskapazität. Im März 2006 wird ein Umbau des Elektroofens 1 durchgeführt. Das Ofengefäß wird vergrößert, ein EBT-Abstich (exzentrischer Bodenabstich) wird integriert und moderne Erdgas-Sauerstoff-Brenner ersetzen die alten Erdgasbrenner. Damit können die spezifischen Leistungsdaten des Ofens deutlich verbessert werden. Ein weiterer Meilenstein für LSW wird ebenfalls im Sommer 2006 gesetzt. In einer konzertierten Umbaumaßnahme wird das Stahlwerk für ein Abstichgewicht von 100 t (heute 75 t) ertüchtigt. Der Umbau umfasst zwei neue 160-t-Gießkrane, die Beschaffung von 16 neuen Gießpfannen und die entsprechende Anpassung der Infrastruktur des Stahlwerkes. Vervollständigt wird das Projekt durch die Errichtung von zwei Drehwagen auf den Gießanlagen. Diese sind eine patentierte Entwicklung von LSW und funktionieren wie traditionelle Drehtürme. Der notwendige Bauraum und die notwendigen Fundamentarbeiten fallen jedoch deutlich geringer aus. Es wird ein zusätzlicher Sekundärfilter (Filter 4) errichtet werden. Somit wird jeder Elektroofen eine eigenständige Hallenentstaubung besitzen und die Situation der diffusen Emissionen entscheidend verbessert. Damit wird der Weg frei für die behördliche Genehmigung einer Produktionskapazität von 1,5 Mio. t Jahresproduktion Rohstrang bei LSW. Diese Maßnahme ist in das langfristig angelegte Infrastrukturprojekt "Werkerweiterung Süd" eingebettet. Ein wesentlicher Baustein für die zukünftige Entwicklung von LSW ist die Stärkung der Marktposition im Segment Edelstahl. Diesem Ziel werden zwei Projekte gerecht: Ersatzinvestition einer bestehenden Thermomatik-Prüfanlage und die Errichtung einer zusätzlichen Glühhaube zur Erweiterung der Glühkapazität. • Stahlwerk Am 7.01.2005 wurde die VD-Anlage mit der ersten Schmelze in Betrieb genommen. Die Produktion der Anlage wurde erfolgreich in sehr kurzer Zeit hochgefahren. Bereits im März wurde sie im durchgängigen Schichtbetrieb betrieben. Seit dieser Zeit werden mehr als 95 % der Schmelzen der Edelbaustahllinie (EAF3-CC2) vakuumbehandelt. Die Vakuumbehandlung bewirkt im wesentlichen eine immense Verbesserung des Reinheitsgrades des Stahls, welcher eine zentrale Kundenanforderung für Edelstahl ist. Im Jahr 2005 wurden umfangreiche Versuche mit Convex-Kokillen durchgeführt. Dieses Kokillendesign wird traditionell zum schnelleren Gießen von Stahl angewendet. Die Hauptentwicklung bei LSW diente jedoch der Verbesserung der Stranggussqualität. Im Resultat konnte die Innenqualität (Makroseigerungen) des Stranggusses entscheidend verbessert werden. Das Gießen von Edelstahl wird im Frühjahr 2006 vollständig auf das Gießen mit Convex-Kokillen umgestellt und damit ein deutlicher Qualitätsfortschritt realisiert. Insbesondere im zweiten Halbjahr 2005 konnten die spezifischen Leistungswerte des Stahlwerks durch Optimierungen gesteigert werden. So wurde im Oktober mit 102.502 t Rohstrang ein neuer Monatsrekord erzielt und im November 2005 wurde mit durchschnittlich 3.347 t Rohstrang pro Tag eine neue spezifische Bestmarke gesetzt. • Walzwerk In der Walzstraße 1 wurden die Produktionsprozesse zum Walzen von Betonstahl weiter optimiert. Besonders durch die bedarfsgerechtere Versorgung mit Stranggussvormaterial in der zweiten Jahreshälfte konnte auch der Warmeinsatz nochmals erhöht werden. Im Ergebnis wurde mit 90,7 t/h Betriebszeit im November ein herausragendes Walzergebnis erzielt. Im Jahresdurchschnitt konnte die durchschnittliche Walzleistung der Walzstraße 1 gegenüber 2004 (82 t/h) nochmals auf 84,3 t/h gesteigert werden. Im Mittelpunkt des Geschehens auf der Walzstraße 2 für Edelbaustahl standen Entwicklung und Vorbereitungsarbeiten zum Projekt "Modernisierung Walzwerk 2". Als normale Entwicklungen wurden die Ofenfahrweise optimiert und die Kalibrierung des Trio 1 (600er) verbessert. Die durchschnittliche Walzleistung je Betriebszeit betrug 49,2 t/h, was gegenüber dem Vorjahr (48,9 t/h) eine leichte Steigerung bedeutet. 3. Chancen und Risiken Im Hinblick auf das Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) hat LSW das Bemühen zum frühzeitigen Erkennen, zur Bewertung und zur Steuerung der unvermeidlichen Risiken im Rahmen von Planungs- und Controllingprozessen verstärkt. Die Risikoeinschätzung wird durch unternehmensinterne Personen durchgeführt, die nicht für das Ergebnis des überwachten Prozesses verantwortlich sind und über bereichsübergreifende Informationen verfügen. Damit ist sichergestellt, dass die Geschäftsführung über mögliche wesentliche Risiken rechtzeitig informiert wird und Gegenmaßnahmen einleiten kann. Nach dem derzeitigen Kenntnisstand sind im Unternehmen keine Risiken der künftigen Entwicklung bekannt, die für den Fortbestand von LSW in 2006 eine zentrale Bedeutung einnehmen oder sich nachteilig auf den Geschäftsverlauf auswirken. Der Fortbestand und die zukünftige Entwicklung von LSW wird von der Geschäftsführung als gesichert angesehen. Die Marktstellung von LSW ist gefestigt und wird durch entsprechende Maßnahmen zur weiteren Kostenoptimierung und Qualitätssicherung künftig noch weiter verbessert. Die wesentlichen, den Chancen zugrunde liegenden, Annahmen werden in den übrigen Punkten des Lageberichts detailliert erläutert. Die gemeinsam mit der Belegschaftsvertretung gesetzten Maßnahmen zur langfristigen Sicherung der Arbeitsplätze am Standort sind die Basis für die Kostenführerschaft und damit die Grundlage für einen weiteren Ausbau der Marktposition sowohl bei Beton- als auch bei Edelbaustahl. LSW ist wie alle produzierenden Unternehmen der Schwerindustrie von den sich verschärfenden gesetzlichen Auflagen hinsichtlich der verschiedenen Emissionen betroffen. Die kommenden Jahre erfordern von LSW weitere Aufwendungen für Umweltschutzmaßnahmen. Darin sehen wir aber nicht nur eine einseitig finanzielle Belastung, sondern auch eine selbstverständliche Verpflichtung. In den betrieblichen Funktionsbereichen Beschaffung, Produktion, Absatz, Personal und Finanzierung sehen wir keine wesentlichen Risiken, die sich innerhalb des überschaubaren Zeitraums der nächsten zwei Jahre auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von LSW voraussichtlich belastend auswirken werden. 4. Ausblick Die deutsche Stahlindustrie erwartet für 2006 eine Produktionsmenge von ca. 46 Mio. t. Diese Steigerung gegenüber dem Vorjahr wird mit der nach wie vor robusten Weltwirtschaft begründet. Die unverändert hohen Weltmarktpreise für Rohstoffe stützen diese Annahme. Insbesondere die Preise für Eisenerz und Schrott haben sich auf hohem Niveau stabilisiert. Auch in 2006 wird der asiatische Markt - und hier insbesondere China - eine bestimmende Rolle spielen. Nach einem Anstieg des BIP von 9,6 % in 2005 wird für 2006 ein Anstieg von 8,9 % erwartet. In Deutschland deuten die aktuellen Umfrageergebnisse für 2006 (+1,7 %; ifo-Institut) an, dass die Binnenkonjunktur leicht verbessert ist und die Exporterwartungen sowohl bei Investitions- als auch Gebrauchsgütern nach wie vor hoch sind. Die Automobilindustrie befindet sich weiterhin auf einem moderaten Wachstumspfad. Die Automobilhersteller sind optimistisch, dass eine Erneuerung des Fahrzeugbestandes auch im Inland in diesem Jahr erfolgt, zumal die verabschiedete Mehrwertsteuererhöhung 2007 Vorwegnahmeeffekte begünstigt. Die Auftragsbestände der Schmieden als Hauptabnehmer unserer Edelstahlprodukte sind auf hohem Niveau und decken mindestens die ersten sechs Monate des laufenden Jahres. Für LSW ergeben sich damit auf dem überwiegend für die Automobilzulieferindustrie bestimmten Edelstahlsektor in 2006 positive Aspekte, die sich auch in der Jahresplanung entsprechend niederschlagen. Obwohl die Bauindustrie nach wie vor ein Sorgenkind ist, geht das Bauhauptgewerbe davon aus, den seit 1995 anhaltenden negativen Umsatztrend in 2006 teilweise brechen zu können. Insbesondere für den Wirtschafts- und den öffentlichen Bau gehen die Erwartungen erstmals von einer Steigerung der Bauleistung gegenüber dem Vorjahr aus. Lediglich im Wohnungsbau rechnet man mit einem nochmaligen Rückgang. LSW ist aber zuversichtlich, in seinen Zielmärkten - Bayern, Baden-Württemberg und Österreich - eine gegenüber dem Vorjahr gesteigerte Absatzmenge erreichen zu können. Darüber hinaus wird versucht, gezielte Objektgeschäfte auch im Export zu realisieren. Die ersten Monate des Jahres 2006 bestätigen die positiven Erwartungen im Edelstahlbereich, auch bei Betonstahl konnte trotz der Wintermonate eine über den Erwartungen liegende Versandmenge realisiert werden. Insgesamt wird 2006 ein positives Jahr für die Lech-Stahlwerke werden. Im Zentrum unserer Bemühungen stehen:
Meitingen-Herbertshofen, 24. März 2006 gez. Dr. Jens Kluge gez. Helmut Tautelhahn gez. Hans-Peter Vogt Bilanz zum 31. Dezember 2005Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2005
Anhang für das Geschäftsjahr 2005I. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, WährungsumrechnungDie Lech-Stahlwerke GmbH ist eine große Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung von Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt entsprechend den Vorschriften der §§ 266 und 275 (Gesamtkostenverfahren) HGB. Die Bewertungsgrundsätze für Aktiva und Passiva blieben gegenüber dem Vorjahr unverändert, soweit im Folgenden nicht auf Änderungen hingewiesen wird. Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich steuerlich höchstmöglicher Abschreibungen bewertet. Für Betriebsmittel und Reserveteile (TEUR 6.268) werden in den Posten "Technische Anlagen und Maschinen" (TEUR 4.732) sowie "Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung" (TEUR 1.536) Festwerte geführt. Die mit 40 % der Anschaffungskosten bewerteten Gegenstände im Festwert wurden zuletzt zum 31. Dezember 2004 körperlich aufgenommen. Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgte - mit Ausnahme des Schrottbestands und der Legierungen und Zuschläge - grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Die Schrottbestände wurden erstmals im Wirtschaftsjahr 2004 und die Legierungen und Zuschläge erstmals im Berichtsjahr nach der Lifo-Methode bewertet. Aufgrund der Lifo-Bewertung besteht zum Bilanzstichtag eine stille Reserve beim Schrott in Höhe von TEUR 602 (Vorjahr TEUR 1.929) und bei den Legierungen und Zuschlägen in Höhe von TEUR 481 (Vorjahr TEUR -). Für Ersatz- und Reserveteile wird ein zuletzt zum 31. Dezember 2004 körperlich aufgenommener Festwert von TEUR 3.998 geführt. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden nach der Lifo-Methode bewertet. Auf Grund der Lifo-Bewertung besteht zum Bilanzstichtag eine stille Reserve in Höhe von TEUR 3.227 (Vorjahr TEUR 3.689) bei den unfertigen und in Höhe von TEUR 11.857 (Vorjahr TEUR 10.605) bei den fertigen Erzeugnissen. Die Forderungen in Euro sind zum Nennwert bewertet. Währungsforderungen bestanden am Bilanzstichtag nicht. Für Risiken in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen besteht eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1 %. Die Pauschalwertberichtigung wurde unter Berücksichtigung der versicherten und gesicherten Forderungen, der einzelwertberichtigten Forderungen und der Mehrwertsteuer ermittelt. Die Pensionsrückstellungen (TEUR 2.189) bestehen in Höhe der gemäß § 6a EStG errechneten Werte; sie sind durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dabei kamen die "Richttafeln 2005 G" von Dr. Klaus Heubeck zur Anwendung. Die sonstigen Rückstellungen sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen. Für unterlassene Instandhaltungen gemäß § 249 Abs. 1 Satz 2 Nr. 1 HGB besteht eine steuerlich abziehbare Rückstellung in Höhe von TEUR 6.000. Die Rückstellung aus dem Vorjahr (TEUR 3.084) wurde mit TEUR 3.084 verbraucht. Für noch zu erwartende Reklamationen besteht eine pauschale Rückstellung von TEUR 1.650 (Vorjahr TEUR 1.400). Für Maßnahmen aufgrund behördlicher Auflagen sind TEUR 5.020 (Vorjahr TEUR 1.842) zurückgestellt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem Rückzahlungsbetrag angesetzt. II. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung1. Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist aus Blatt 3 ersichtlich. ANLAGENSPIEGEL (EXCEL) Der Anteilsbesitz:
Sonstige Rückstellungen:
Die Laufzeit der Verbindlichkeiten:
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 8.781 (Vorjahr TEUR 10.454) sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Investitionsgütern gesichert. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse:
III. Andere Angaben und Erläuterungen Die Mitglieder des Aufsichtsrats: Vertreter der Kapitalseite
Vertreter der Arbeitnehmerseite
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats: TEUR 36 (Vorjahr TEUR 36). Geschäftsführer:
Die Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung: TEUR 1.266. Die Angabe der Bezüge des Geschäftsführers für 2004 unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Die Gesamtbezüge der früheren Mitglieder der Geschäftsführung: TEUR 73 (Vorjahr 72). Die Pensionsverpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer: TEUR 713 (Vorjahr TEUR 738). Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen in 2005 beläuft sich auf TEUR 35.668. Er entfällt auf:
Derivative Finanzinstrumente: LSW hat drei Zins-Swaps über insgesamt EUR 13,4 Mio. abgeschlossen. Die Darlehen valutieren am Bilanzstichtag mit EUR 8,8 Mio. Die beizulegenden Zeitwerte der Zins-Swaps betragen am Bilanzstichtag EUR - 0,5 Mio. Durchschnittliche Zahl der im Geschäftsjahr beschäftigten Arbeitnehmer:
Mutterunternehmen ist die Max Aicher GmbH & Co. KG, Freilassing. LSW wird in den befreienden Konzernabschluss und Konzernlagebericht des obersten Mutterunternehmens Verbundbau Mitterfelden GmbH, Mitterfelden, einbezogen. Die Verbundbau Mitterfelden GmbH ist einzige persönlich haftende Gesellschafterin der Max Aicher GmbH & Co. KG. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 6.892 auf neue Rechnung vorzutragen.
Meitingen-Herbertshofen, den 24. März 2006 gez. Dr. Jens Kluge gez. Hans-Peter Vogt gez. Helmut Tautelhahn Die Entwicklung des AnlagevermögensAnlagenspiegel
BestätigungsvermerkDen Jahresabschluss zum 31. Dezember 2005 haben wir mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lech-Stahlwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar."
Saarbrücken, den 21. April 2006 Saarländische
Treuhandgesellschaft mbH
Handel, Wirtschaftsprüfer Koch, Wirtschaftsprüfer Bericht des AufsichtsratesDer Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr in regelmäßig abgehaltenen Sitzungen, sowie aufgrund mündlicher und schriftlicher Berichte der Geschäftsführung, über alle wesentlichen Geschäftsvorfälle eingehend informiert. Er hat sich von der Ordnungsmäßigkeit der Führung der Geschäfte überzeugt. Der Aufsichtsrat hat den von der Geschäftsführung vorgelegten Jahresabschluss mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2005, einschließlich des Vorschlages, den verbleibenden Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen, gebilligt. Jahresabschluss und Lagebericht sind von der Saarländischen Treuhandgesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Saarbrücken, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat empfiehlt, den vorliegenden Jahresabschluss festzustellen. Es wird beantragt, Aufsichtsrat und Geschäftsführung für das Jahr 2005 Entlastung zu erteilen. Für die geleistete Arbeit spricht der Aufsichtsrat der Geschäftsführung, dem Betriebsrat und der gesamten Belegschaft Dank und Anerkennung aus.
Der Aufsichtsrat Walter Schwimbersky Vorsitzender |
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Erbringung von Logistikdienstleistungen
Großhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Beteiligungsgesellschaften
Sicherheitsdienste a. n. g.
Betrieb von Verkehrswegen für Schienenfahrzeuge
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
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