Stammdaten

Register
Amtsgericht Fürth HRB 10622
Vorher
Cosmic - Sports Handels- GmbHCosmic - Sports Handels-GmbH
Eingetragen
2.2.1996
Branche
Großhandel mit Sportartikeln und -zubehörGroßhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und ZubehörEinzelhandel mit Fahrrädern, E-Bikes, deren Teilen und Zubehör
Gegenstand
der Groß- und Einzelhandel mit Sportartikeln jeder Art, insbesondere der Handel mit Fahrrädern und Zubehör.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Gerhard Schwarz
seit 6.8.2024
Geschäftsführer
Susanne Fuchs
seit 5.11.2008
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

Identifizierte Personen (3)

NameAnteil
75.00%
G****** S******
20.00%

Gesellschafter

3 Gesellschafter

GmbH-Struktur

2 von 3 angezeigt

Nürnberg
192.000 €
75.00%
G****** S******
51.200 €
20.00%

Beteiligungen

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Cosmic Sports GmbH

Fürth

Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Cosmic Sports GmbH, Fürth

1. Grundlagen des Unternehmens

Überblick zur Geschäftstätigkeit des Unternehmens

Die Cosmic Sports GmbH, 1997 gegründet, ist ein etabliertes Unternehmen in der Fahrradbranche und befindet sich vollständig in Privatbesitz. Unter einer erfahrenen und vorausschauenden Geschäftsführung konzentriert sich das Unternehmen auf den Groß- und Einzelhandel von hochwertigem Fahrradzubehör und Fahrrädern. Cosmic Sports betreut über 8.000 Fahrradhändler in ganz Europa, wobei der Schwerpunkt auf den Kernmärkten Deutschland und Österreich liegt. Die Tochtergesellschaft Cosmic Sports B.V., seit 2005 aktiv, betreut die Benelux-Märkte.

Forschung und Entwicklung

Das Unternehmen entwickelt unter der Eigenmarke NG Produkte, die nach firmeneigenen Spezifikationen von ausgewählten Herstellern gefertigt werden. Einzelne Produkte werden kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert, um die Marke den wachsenden Bedürfnissen der Kunden anzupassen und aktuelle Markttrends aufzugreifen. Zudem investiert Cosmic Sports umfassend in den Ausbau der Lager- und Verwaltungsflächen sowie in innovative Intralogistiklösungen, welche im ersten Quartal 2025 in Betrieb genommen werden, um dem Fachhandel auch zukünftig als zuverlässiger Partner optimal zur Seite zu stehen.

2. Wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Im Jahr 2023 war die globale Wirtschaft durch eine Mischung aus anhaltenden sowie neuen Herausforderungen geprägt. Die weltwirtschaftliche Lage blieb weiterhin beeinflusst durch die Folgen der COVID-19-Pandemie, darunter auch teilweise Störungen in den Lieferketten sowie eskalierende geopolitische Spannungen, vor allem in der Ukraine und im Nahen Osten. Handelspartnerschaften wurden neu überdacht, während die globale Lieferkette mit erheblichen Schwierigkeiten konfrontiert war, sich an die veränderten Gegebenheiten anzupassen.

In zahlreichen Ländern erreichte die Inflation mehrjährige Höchststände, was Zentralbanken weltweit dazu veranlasste, eine restriktivere Geldpolitik zu verfolgen und die Zinssätze zu erhöhen, um die Stabilität der Preise zu gewährleisten. Gleichzeitig führten extreme Wetterereignisse und der zunehmende Druck zur Bekämpfung des Klimawandels zu einer verstärkten Ausrichtung auf nachhaltige Investitionen und den Übergang zu einer umweltfreundlicheren Wirtschaft. Diese komplexen Herausforderungen erforderten flexible wirtschaftspolitische Maßnahmen und stärkere internationale Zusammenarbeit, um die Widerstandsfähigkeit der Weltwirtschaft zu erhöhen und einen inklusiven sowie nachhaltigen Wachstumspfad zu unterstützen.

Im Euroraum war das Wirtschaftswachstum gedämpft, beeinflusst durch eine schwache inländische Nachfrage, rückläufige Nettoexporte und eine stagnierende Industrieproduktion. Während der Dienstleistungssektor ein leichtes Wachstum verzeichnete, dämpften Inflation und restriktive Finanzierungsbedingungen den privaten Konsum. Unternehmens- und öffentliche Investitionen lieferten hingegen positive Beiträge. Trotz einer erwarteten Erholung der realen Einkommen und Konsumausgaben in der zweiten Jahreshälfte blieben die Wachstumsprognosen insgesamt zurückhaltend, und die Erwartungen wurden im Vergleich zu früheren Vorhersagen nach unten korrigiert. Die strengeren Finanzierungsbedingungen und eine schwächere Kreditvergabe wirkten sich ebenfalls nachteilig auf die Nachfrage aus.

In Deutschland schrumpfte laut Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Jahr 2023 um etwa 0,3 %, nachdem es im Jahr 2022 schätzungsweise um 1,8 % gewachsen war.

Branchenentwicklung

Die Auswirkungen der hohen Inflation waren im Jahr 2023 deutlich in vielen Bereichen zu spüren, darunter im Onlinehandel, in der Sportartikelbranche und insbesondere in der Fahrradindustrie. Laut dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e. V. (bevh) sank der Bruttoumsatz im E-Commerce erstmals seit Jahren zweistellig, und zwar um 11,8 % auf 79,7 Milliarden Euro, im Vergleich zu 90,4 Milliarden Euro im Vorjahr.

Auch der Zweirad-Industrie-Verband (ZIV) meldete rückläufige Verkaufszahlen bei E-Bikes. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 wurden 850.000 E-Bikes verkauft, was einem Rückgang von 12 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht. Bei herkömmlichen Fahrrädern lag der Absatzrückgang sogar bei 20 %, mit 830.000 verkauften Einheiten. Diese negative Entwicklung wird vor allem auf die schwache Konsumstimmung und das ungünstige Wetter zu Beginn der Fahrradsaison zurückgeführt. Für das gesamte Jahr 2023 erwartet der ZIV einen Absatz von etwa 2 Millionen E-Bikes, was rund 10 % weniger wäre als im Rekordjahr 2022 mit 2,2 Millionen verkauften Stück.

Obwohl die Lagerbestände der Händler höher als erwartet ausfielen, bestanden weiterhin Einschränkungen bei der Verfügbarkeit bestimmter Ausstattungen aufgrund von Lieferengpässen. Besonders gut entwickelte sich jedoch der Verkauf von hochwertigen Fahrrädern, insbesondere von Pedelecs, die häufig im Rahmen von Leasingverträgen abgesetzt wurden. Gleichzeitig war eine Zurückhaltung beim Kauf von günstigerem Zubehör und Fahrrädern in niedrigeren Preissegmenten zu spüren, was auf die gestiegene Inflation zurückzuführen ist.

Das Jahr 2023 brachte für die gesamte Branche erhebliche Herausforderungen mit sich. Hohe Inflation, Rezessionsängste und Überkapazitäten sowohl bei Händlern als auch bei Herstellern belasteten den Markt. Diese Faktoren führten bei der Cosmic Sports GmbH zu einem Umsatzrückgang von 22,9 % auf 23,8 Millionen Euro, während die bereinigte EBITDA-Marge auf -0,5 % sank (Vorjahr: 3,1 %).

Ursprünglich hatte das Unternehmen für 2023 einen Umsatzrückgang von 10 bis 20 % und eine leicht positive bereinigte EBITDA-Marge erwartet. Doch die anhaltenden makroökonomischen Herausforderungen, geopolitischen Unsicherheiten und Überkapazitäten im Fahrrad- und Zubehörmarkt, die zu erheblichem Preisdruck und sinkenden Margen führten, verhinderten letztlich das Erreichen dieser Prognose.

3. Überblick zur Geschäftsentwicklung

Die Entwicklung des Rohergebnisses im Geschäftsjahr 2023 war aufgrund der anhaltenden makroökonomischen Rahmenbedingungen und des Nachlassens der pandemiebedingten hohen Nachfrage erneut rückläufig und verzeichnete im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 7,2 %. Die Materialintensität konnte von 80,9 % auf 77,1 % reduziert werden.

4. Darstellung der Vermögens, Ertrags und Finanzlage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme zum 31. Dezember 2023 beträgt TEUR 15.880 (Vj. TEUR 22.656).

Das Umlaufvermögen in Hohe von TEUR 14.971 (Vj. TEUR 21.657) entfällt mit TEUR 14.382 (Vj. TEUR 20.098) vor allem auf den Vorratsbestand. Die Bestandsreduzierung ist im Wesentlichen auf Abverkaufsaktionen sowie eine bedarfsgerechtere Steuerung des Wareneinkaufs zurückzuführen, ermöglicht durch stabile Lieferketten und deutlich gesunkene Vorlaufzeiten.

Unser Unternehmen weist unverändert eine sehr solide Vermögenslage auf.

Stand 31.12.2023
TEUR
Veränderung zum Vorjahr Anteil
Bilanzsumme 15.880 -29,9 % 100,0 %
Anlagevermögen 883 -9,5 % 5,6 %
Umlaufvermögen 14.971 -30,8 % 94,3 %
Eigenkapital 8.507 -4,5 % 53,6 %

Ertragslage

2023
TEUR
Veränderungen zum Vorjahr
Rohergebnis (handelsrechtlich) 5.450 -7,2 %
Personalaufwand 2.759 +3,6 %
EBT -437 -164,5 %

Das Jahresergebnis verringerte sich im Jahr 2023 von TEUR 428 im Vorjahr auf TEUR -398.

Im Vergleich zur Planung des Vorjahres blieb das Ergebnis hinter den Erwartungen zurück, da die Nachfrage nach den Produkten der Gesellschaft stärker zurückging als prognostiziert. Die Umsatzerwartung des Vorjahres konnte im laufenden Geschäftsjahr nicht erreicht werden.

Finanzlage

Die Gesellschaft war im Berichtsjahr in der Lage, ihren fälligen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Im Geschäftsjahr verminderte sich der Finanzmittelfonds um 793 TEUR und der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit um 3.573. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit blieb negativ.

Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Für die interne Unternehmenssteuerung konzentrieren wir uns auf die wesentlichen Erfolgsfaktoren und ziehen dabei insbesondere die Kennzahlen Umsatzrendite, Wareneinsatz und Personalkostenquote heran. Ein bedeutender nicht-finanzieller Leistungsindikator ist die Kundenzufriedenheit, die maßgeblich durch die Lieferbereitschaft beeinflusst wird.

5. Chancen, Risiko und Prognosebericht

Risiken

Dank unseres breit gefächerten Geschäftsmodells, das auf einer Vielzahl langjähriger, renommierter Lieferanten und Marken basiert, sowie einer großen Zahl von Abnehmern (Fahrradeinzelhändler, Sportgeschäfte, Warenhäuser und Online-Händler) im In- und Ausland, ist das Unternehmen keiner besonderen Risiko-Konzentration ausgesetzt. Sobald ein wesentliches Risiko identifiziert wird, entwickeln wir eine Strategie zur Vermeidung oder Kompensation.

Produkt und Lagerrisiko

Unser Lagerbestand und die damit verbundenen Risiken, wie beispielsweise eine Überalterung und hohe Finanzierungskosten, konnten im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 28,4 % reduziert werden. Dennoch liegt die Verbrauchernachfrage, bedingt durch makroökonomische Faktoren wie den Ukraine-Krieg und die Inflation, weiterhin erheblich unter dem Niveau der Vorjahre. Die Lieferketten haben sich jedoch spürbar entspannt, sodass wir die Warenbezüge wesentlich besser an der Kundennachfrage anpassen können.

Neben der Kundennachfrage spielt auch der Produktlebenszyklus eine entscheidende Rolle. Wenn Produkte veralten, besteht die Möglichkeit, dass sie abgeschrieben oder zu einem reduzierten Preis verkauft werden müssen. Cosmic Sports begegnet diesen Herausforderungen durch ein aktives Lagerbestandsmanagement. Darüber hinaus berücksichtigt das Unternehmen potenzielle Wertminderungen von Vorräten in den Jahresabschlüssen und weist entsprechende Wertberichtigungen aus. Mit diesen Maßnahmen möchte Cosmic Sports das Risiko veralteter Bestände minimieren und gleichzeitig die finanzielle Stabilität des Unternehmens gewährleisten.

Makroökonomische Situation

Im vergangenen Jahr sorgte der Krieg in der Ukraine unter den Verbrauchern für große Unsicherheit, insbesondere aufgrund der drastischen Anstiege bei den Strom- und Gaspreisen. Die anhaltend hohen Inflationsraten haben die Kaufkraft der Kunden beeinträchtigt, was zu einem merklichen Rückgang der Nachfrage geführt hat. Diese anhaltende makroökonomische Krise beeinflusst weiterhin das Konsumverhalten. Zudem bleibt der Wettbewerb angesichts des bestehenden Überangebots intensiv, was den Margendruck verstärkt. Dies könnte sich erheblich negativ auf die kundenbezogenen Leistungskennzahlen auswirken. Das Risiko, das sich aus dem Konsumverhalten der Kunden und dessen Einfluss auf das Einkaufsmanagement ergibt, bleibt somit weiterhin hoch.

Um dem starken Wettbewerbsdruck entgegenzuwirken und die Erwartungen der Kunden zu erfüllen, verfolgt Cosmic Sports eine Strategie, die auf einer breiten Produktpalette und einem klaren Fokus auf margenstarke Marken und Produkte basiert. Zudem wird ein aktives Lagerbestandsmanagement implementiert, um unnötige Bestände zu vermeiden und das Risiko von Wertminderungen von Vorräten in den Jahresabschlüssen zu reduzieren.

Ziel ist es, die Lagerbestände in einem Rahmen zu halten, der der angenommenen Kundennachfrage entspricht, um die Liquidität zu sichern und das Risiko von Wertminderungen in den Jahresabschlüssen zu minimieren.

Als weitere Maßnahme arbeitet Cosmic Sports kontinuierlich an der Optimierung operativer und administrativer Kosten. Die Einführung eines neuen WMS-Systems soll dazu beitragen, die Intralogistik-Prozesse weiter zu verschlanken und effizienter zu gestalten.

Ausfallrisiko

Ein signifikantes Forderungsausfallrisiko besteht nicht. Kundenzahlungen erfolgen entweder per Bankeinzug, gegen Rechnung, Nachname oder Vorkasse. Der durchschnittliche Rechnungsbetrag pro Lieferung und Kunde ist in keinem Fall ein derart bedeutender Umsatzanteil, als dass ein Ausfall einer Zahlung existenzbedrohend für das Unternehmen wäre.

Lieferantenrisiko

Mit dem Sortiment des Unternehmens wächst die Anzahl der Lieferanten ständig. Zwar gibt es einige bedeutende Lieferanten, diesen ist jedoch keine erfolgskritische Lieferantenmacht zuzurechnen. Gegenüber einigen ausländischen Lieferanten geht das Unternehmen für die Warenlieferung finanziell in Vorleistung. Hierdurch entsteht ein Ausfallrisiko im Bereich von Lieferanten. Dies wird allerdings als tragbar angesehen, da ausschließlich mit langjährig bekannten Lieferanten mit guter Bonität zusammengearbeitet wird und diese auch regelmäßig vom Einkauf sowie der Geschäftsleitung besucht werden, um eventuelle Unwägbarkeiten zu erkennen.

Währungsrisiko

Die Warenbeschaffung des Unternehmens erfolgt zum Großteil im Ausland. Hauptherkunftsländer sind Taiwan, China, USA sowie Europa. Dies zieht zum Teil Zahlungsverpflichtungen in Fremdwährungen nach sich. Der Fremdwährungsbedarf wird rollierend geplant und aus Gründen der Kalkulationssicherheit zum Teil über Devisentermingeschäfte (Derivate) abgesichert. Hierbei dient der Einsatz von Derivaten ausschließlich der Absicherung des Grundgeschäfts. Derivative Finanzinstrumente werden nicht zum Eingehen von neuen Risiken aus spekulativen Gründen eingesetzt.

Absatzrisiko

Das Unternehmen ist sowohl auf Lieferanten als auch auf der Abnehmerseite erfreulich breit aufgestellt. Die allgemeinen Risiken bestehen in einer weiteren Konzentration auf Kundenseite und damit verbunden einer steigenden Nachfragemacht. Des Weiteren ist nicht zu vernachlässigen, dass längere Schlechtwetterperioden insbesondere zu Beginn der Fahrradsaison ein Absatzrisiko mit sich bringen können.

Liquiditäts und Finanzierungsrisiko

Angesichts der weiterhin angespannten Marktsituation herrscht Unsicherheit darüber, wie sich das Kundenverhalten und damit das Geschäft von Cosmic Sports entwickeln werden. Aktuell werden die geplanten Zahlungsflüsse durch die vorhandenen liquiden Mittel abgedeckt, und die vereinbarten Financial Covenants werden eingehalten. Um möglichen Liquiditätsengpässen entgegenzuwirken, setzt das Unternehmen auf eine Reduzierung von Investitionen, die Optimierung von Kostenstrukturen sowie weitere Maßnahmen im Bereich des Lagerbestandsmanagements. Cosmic Sports war stets in der Lage, seinen Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

Prognosebericht

Im Jahr 2023 war die Fahrradbranche mit zahlreichen Herausforderungen konfrontiert, die sowohl durch makroökonomische Faktoren als auch durch spezifische Branchendynamiken beeinflusst wurden. Für 2024 erwarten wir eine weiterhin komplexe Marktsituation, die durch Veränderungen im Verbraucherverhalten, anhaltend hohe Verbraucherpreise und geopolitische Unsicherheiten geprägt ist. Für das Geschäftsjahr 2024 rechnen wir mit einer Stabilisierung der Umsatzerlöse auf Vorjahresniveau. Die weiterhin angespannte Marktsituation, insbesondere die nach wie vor hohen Lagerbestände bei Kompletträdern, wird jedoch den Margendruck erhöhen, sodass wir von einem leicht negativen Geschäftsergebnis ausgehen.

Marktentwicklung und Verbraucherverhalten

Das Verbraucherverhalten wird auch im Jahr 2024 stark von den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen beeinflusst. Das anhaltend hohe Preisniveau, insbesondere bei Energie- und Lebenshaltungskosten, hat die Kaufkraft der Verbraucher spürbar geschwächt. Hinzu kommen die Auswirkungen der Rezession in Deutschland und die drohenden Arbeitsplatzverluste, die das Konsumverhalten und die Kauflaune weiter negativ beeinflussen. Zwar zeichnet sich eine gewisse Stabilisierung ab, jedoch könnte die Unsicherheit über zukünftige Einkommensentwicklungen die Nachfrage nach Fahrrädern und Fahrradzubehör weiterhin dämpfen. Vor allem im niedrigeren Preissegment erwarten wir eine Zurückhaltung, während im Premium- und E-Bike-Bereich eine stabilere Nachfrage prognostiziert wird. Zusätzlich beobachten wir einen Trend hin zu umweltfreundlicheren Mobilitätslösungen. Die steigende Nachfrage nach E-Bikes und Pedelecs, die als praktische und nachhaltige Alternativen zum Auto gelten, könnte sich im Jahr 2024 fortsetzen, vor allem in städtischen Gebieten. Dennoch bleibt abzuwarten, wie sich das Konsumverhalten angesichts potenzieller wirtschaftlicher Rückschläge entwickeln wird.

Makroökonomische Rahmenbedingungen

Die globalen makroökonomischen Rahmenbedingungen zeigen weiterhin Unsicherheiten. Die geopolitischen Spannungen, insbesondere im Zusammenhang mit dem Krieg in der Ukraine, sowie mögliche Rezessionen in wichtigen Märkten, könnten die Handelsbeziehungen und die Materialkosten beeinflussen. Auch die Lieferketten, die sich nach den Herausforderungen der letzten Jahre leicht stabilisiert haben, könnten durch plötzliche Ereignisse oder Nachfrageschwankungen erneut unter Druck geraten.

Herausforderungen der Branche

Die Fahrradbranche steht weiterhin vor Herausforderungen, darunter:

Überkapazitäten: Nach dem pandemiebedingten Nachfrageschub sehen wir eine Überproduktion in vielen Bereichen, was zu Preisdruck und Margeneinbußen führen kann.

Technologische Veränderungen: Der Druck, innovative und nachhaltige Produkte anzubieten, ist weiterhin hoch. Die Branche muss sich schnell anpassen, um den sich verändernden Kundenbedürfnissen gerecht zu werden.

Regulatorische Anforderungen: Strengere Umwelt- und Sicherheitsvorschriften können zusätzliche Herausforderungen darstellen, insbesondere für kleinere Anbieter.

Strategische Maßnahmen

Um diesen Herausforderungen zu begegnen, wird Cosmic Sports folgende strategische Maßnahmen ergreifen:

Optimierung der Lieferkette: Durch den Ausbau von Partnerschaften mit zuverlässigen Herstellern und eine Diversifizierung der Bezugsquellen wollen wir Risiken minimieren und die Flexibilität erhöhen.

Aktives Lagerbestandsmanagement: Um das Risiko von Überbeständen und Wertminderungen zu verringern, werden wir unser Lagerbestandsmanagement weiter optimieren, insbesondere im Hinblick auf saisonale Schwankungen.

Fokussierung auf Trends: Wir werden uns weiterhin auf die wachsende Nachfrage nach hochwertigen und innovativen Produkten konzentrieren und unser Produktportfolio entsprechend anpassen.

Vertriebliches Engagement: Printkatalog, B2B-Shop, sowie die Teilnahme an zahlreichen Endverbraucher Events sowie Fachhandelsmessen bilden weiterhin die Basis im vertrieblichen Bereich des Unternehmens.

Fazit

Die Fahrradbranche blickt mit gemischten Gefühlen auf das Jahr 2024. Während die hohen Lagerbestände die allgemeine Stimmung trüben, gibt es dennoch einige Indikatoren, die auf eine mögliche Erholung hindeuten. Nach einer Hochphase während der Pandemie sah sich die Branche 2023 mit einer konjunkturellen Abschwächung konfrontiert, die zu einer spürbaren Zurückhaltung der Verbraucher führte und somit überfüllte Lager bei Herstellern und Händlern zur Folge hatte. Trotzdem gibt es Grund zur Zuversicht: Aktuelle Umfragen, wie der neue Fahrradmonitor des Bundesministeriums für Digitales und Verkehr, zeigen, dass rund ein Viertel der Deutschen plant, im kommenden Jahr ein Fahrrad zu kaufen.

Disclaimer

Der Lagebericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen über die voraussichtliche Entwicklung. Auch wenn die Unternehmensleitung der Ansicht ist, dass diese Annahmen und Schätzungen zutreffend sind, können die künftige tatsächliche Entwicklung und die künftigen tatsächlichen Ergebnisse aufgrund einer Vielzahl von Faktoren erheblich von diesen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zu diesen Faktoren können beispielsweise Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Situation und Veränderungen in der Fahrradbranche gehören. Die Gesellschaft übernimmt keine Gewähr oder Haftung dafür, dass die zukünftige Entwicklung und die tatsächlichen zukünftigen Ergebnisse mit den in diesem Lagebericht geäußerten Annahmen und Schätzungen übereinstimmen.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

COSMIC SPORTS GMBH, FÜRTH

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 883.468,00 975.657,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 110.091,00 107.843,00
II. Sachanlagen 655.377,00 749.814,00
III. Finanzanlagen 118.000,00 118.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 14.971.262,61 21.656.558,24
I. Vorräte 14.381.863,20 20.098.155,40
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 514.185,57 1.319.379,13
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 75.213,84 239.023,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 25.612,81 23.837,75
15.880.343,42 22.656.052,99

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 8.506.380,98 8.903.976,86
I. Gezeichnetes Kapital 255.645,94 255.645,94
II. Bilanzgewinn 8.250.735,04 8.648.330,92
B. RÜCKSTELLUNGEN 757.409,75 1.477.971,94
C. VERBINDLICHKEITEN 6.616.552,69 12.274.104,19
15.880.343,42 22.656.052,99

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 5.912.017,15 6.940.890,30
2. Personalaufwand -2.759.054,25 -2.661.971,45
a) Löhne und Gehälter -2.281.577,43 -2.230.440,27
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -477.476,82 -431.531,18
- davon für Altersversorgung: EUR 20.635,72 (Vorjahr: EUR 19.615,77)
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -116.085,51 -116.854,57
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.237.592,28 -3.381.295,91
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: EUR 436.820,98 (Vorjahr: EUR 444.595,53)
5. Erträge aus Beteiligungen 130.000,00 0,00
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 130.000,00 (Vorjahr: EUR 0,00)
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.638,06 1.599,61
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 1.116,55 (Vorjahr: EUR 1.224,67)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -363.812,56 -103.990,16
8. Erstattete Steuern vom Einkommen/Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 38.510,12 -247.493,27
9. Ergebnis nach Steuern -394.379,27 430.884,55
10. sonstige Steuern -3.216,61 -2.639,37
11. Jahresfehlbetrag/Jahresüberschuss -397.595,88 428.245,18
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.648.330,92 8.220.085,74
13. Bilanzgewinn 8.250.735,04 8.648.330,92

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

Cosmic Sports GmbH, Fürth

I. Angaben und Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma der Gesellschaft lautet Cosmic Sports GmbH. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Fürth unter HRB 10622 eingetragen.

Sitz der Gesellschaft ist Fürth. Die Geschäftsleitung befindet sich ebenfalls an diesem Ort.

Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und des GmbH-Gesetzes (GmbHG) aufgestellt worden.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) auf.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen werden folgende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer von bis zu 3 Jahren), bewertet.

Der bei Erwerb der NG Sports GmbH im Jahr 2017 entstandene und aktivierte Firmenwert wird planmäßig über 10 Jahre abgeschrieben, da eine verlässliche Schätzung der Nutzungsdauer nicht möglich ist.

Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs-/Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Die Nutzungsdauer für technische Anlagen und Maschinen liegt zwischen 5 und 8 Jahren.

Die Nutzungsdauer für andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung liegt zwischen 3 und 15 Jahren.

Die Gesellschaft wendet die lineare Abschreibungsmethode auf Anlagenzugänge an.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben.

Die Vermögensgegenstände des Finanzanlagevermögens sind zu Anschaffungskosten, in Einzelfällen zu niedrigeren beizulegenden Werten, angesetzt.

Handelswaren werden mit den Anschaffungskosten angesetzt.

Wertabschläge wegen verlustfreier Bewertung und für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer oder verminderter technischer Verwertbarkeit werden beim Vorratsvermögen in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nominalwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Es werden alle erkennbaren Einzelrisiken berücksichtigt.

Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 3,0 % auf die nicht bereits einzelwertberichtigten Nettoforderungen ausreichend Rechnung getragen.

Flüssige Mittel werden zu Nennwerten bilanziert.

Bei der Bemessung der sonstigen Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen Rechnung getragen.

Für die sonstigen Rückstellungen wurde der Erfüllungsbetrag als Bewertungsmaßstab berücksichtigt.

Zu erwartende Preis- und Kostensteigerungen werden in die Bewertung einbezogen.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf Basis laufzeitkongruenter Marktzinsen abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Wertansätze der Eventualverbindlichkeiten entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang.

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst. Bei Forderungen findet der Briefkurs und bei Verpflichtungen der Geldkurs Anwendung. Da das Gesamtbild der wirtschaftlichen Verhältnisse nicht beeinträchtigt wird, wird die Währungsumrechnung mit Hilfe des Mittelkurses vorgenommen. Bei Forderungen, Verbindlichkeiten und Devisenbeständen werden Verluste aus Kursänderungen zum Bilanzstichtag ergebniswirksam berücksichtigt.

III. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel der Cosmic Sports GmbH (Anlage) dargestellt.

2. Finanzanlagen

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit dem Anteilsbesitz in einer Aufstellung des Anteilsbesitzes (Anlage) zusammengefasst dargestellt.

3. Eigenkapital

Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert TEUR 256.

4. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

31.12.2023
TEUR
sonstige Rückstellungen
Personalbezogene Rückstellungen 192
andere Rückstellungen 566
758

5. Verbindlichkeiten

Zur Verbesserung der Klarheit und Übersichtlichkeit wurden die Angaben im Zusammenhang mit den Verbindlichkeiten in einem Verbindlichkeitenspiegel (Anlage) zusammengefasst dargestellt.

In den Verbindlichkeiten sind enthalten:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5.117 4.613
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 187 184
5.304 4.797

davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.677 4.148
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 187 184
4.864 4.332

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:

31.12.2023
TEUR
31.12.2022
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 440 465
440 465

Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 6.177 (Vorjahr: TEUR 11.809) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten haben TEUR 627 (Vorjahr: TEUR 649) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr.

Von den Verbindlichkeiten sind TEUR 440 (Vorjahr: TEUR 440) durch Globalzession von Forderungen und Sicherungsübereignung des Vorratsbestandes gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Zum Stichtag betragen die Risiken aus außerbilanziellen Geschäften und die sonstigen finanziellen Verpflichtungen:

31.12.2023
TEUR
Verpflichtungen aus mehrjährigen Mietverträgen 8.233
Verpflichtungen aus mehrjährigen Miet-, Leasing- und Wartungsverträgen 246
Einzahlungsverpflichtung 72
8.551

Von den oben genannten Einzahlungsverpflichtungen bestehen TEUR 72 gegenüber verbundenen Unternehmen.

IV. Sonstige Angaben

1. Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Die durchschnittliche Arbeitnehmerzahl gem. § 267 Abs. 5 HGB beträgt:

2023
gewerbliche Arbeitnehmer
Vollzeit 24
Teilzeit 2
26
Angestellte
Vollzeit 25
Teilzeit 2
27
53

2. Geschäftsführer

Der Geschäftsführung gehörte im Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 an:

Gerhard Schwarz

Geschäftsführer

Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wird auf die Angabe der Gesamtbezüge der Mitglieder der Geschäftsführung verzichtet.

3. Derivative Finanzinstrumente

Zur Absicherung von Währungs-, Zins- und Kursrisiken aus Fremdwährungspositionen, Geldanlagen und Finanzierungsvorgängen setzen wir derivative Finanzinstrumente in Form von Devisenoptionen ein.

Das Nominalvolumen der abgeschlossenen Derivate, aufgegliedert nach einzelnen Instrumenten, beträgt:

31.12.2023
TEUR
Devisenoptionen 9.525

Der beizulegende Zeitwert, aufgegliedert nach einzelnen Instrumenten, beläuft sich auf:

31.12.2023
TEUR
Devisenoptionen 11.603

Der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert der derivativen Finanzinstrumente.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Ausgehend von einem Jahresfehlbetrag von EUR 397.595,88 ergibt sich unter Berücksichtigung des Gewinnvortrags aus dem Vorjahr in Höhe von EUR 8.648.330,92 ein Bilanzgewinn von EUR 8.250.735,04. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Fürth, den 31. Oktober 2024

Cosmic Sports GmbH

gez. Gerhard Schwarz

Der Jahresabschluss wurde mit Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 19. November 2024 festgestellt.

In der Gesellschafterversammlung vom 19. November 2024 wurde beschlossen den Bilanzgewinn von EUR 8.250.735,04 auf neue Rechnung vorzutragen.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 177.915,99 40.320,00 0,00 0,00 218.235,99
Geschäfts- oder Firmenwert 203.902,96 0,00 0,00 0,00 203.902,96
381.818,95 40.320,00 0,00 0,00 422.138,95
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 638.821,43 24.807,54 0,00 0,00 663.628,97
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 825.575,55 6.599,97 -138.319,68 0,00 693.855,84
1.464.396,98 31.407,51 -138.319,68 0,00 1.357.484,81
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 118.000,00 0,00 0,00 0,00 118.000,00
1.964.215,93 71.727,51 -138.319,68 0,00 1.897.623,76
AUFGELAUFENE ABSCHREIBUNGEN
01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 166.925,99 17.682,00 0,00 184.607,99
Geschäfts- oder Firmenwert 107.049,96 20.390,00 0,00 127.439,96
273.975,95 38.072,00 0,00 312.047,95
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 20.650,43 46.142,54 0,00 66.792,97
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 693.932,55 31.870,97 -90.488,68 635.314,84
714.582,98 78.013,51 -90.488,68 702.107,81
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
988.558,93 116.085,51 -90.488,68 1.014.155,76
NETTOBUCHWERTE
31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 33.628,00 10.990,00
Geschäfts- oder Firmenwert 76.463,00 96.853,00
110.091,00 107.843,00
II. Sachanlagen
technische Anlagen und Maschinen 596.836,00 618.171,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 58.541,00 131.643,00
655.377,00 749.814,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 118.000,00 118.000,00
883.468,00 975.657,00

Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2023

der Cosmic Sports GmbH

Gezeichnetes Beteiligungsanteil
Kapital/Festkapital gem. § 16 AktG
Name und Sitz der Gesellschaft unmittelbar mittelbar
Währung nominal % % Pos.
Verbundene Unternehmen
Ausland
1. Cosmic Sports B.V., Zandvoort/Niederlande EUR 90.000 100,0 0,0
Eigenkapital Ergebnis
Name und Sitz der Gesellschaft des letzten Geschäftsjahres1)
TEUR TEUR
Verbundene Unternehmen
Ausland
1. Cosmic Sports B.V., Zandvoort/Niederlande 560 19

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Cosmic Sports GmbH, Fürth

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Cosmic Sports GmbH, Fürth, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Cosmic Sports GmbH, Fürth, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 7. November 2024

HLB Dr. Hußmann & Kollegen PartG mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Stefan Lütke, Wirtschaftsprüfer

Roland Freund, Wirtschaftsprüfer

Nachrichten & Medien

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