Muus Catering UG (haftungsbeschränkt)
Selbe AdresseSonstige Caterer und Erbringung sonstiger Verpflegungsdienstleistungen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Lars von Ohlen seit 19.12.2019 | Geschäftsführer |
Robert Alain Fast seit 19.12.2019 | Geschäftsführer |
Oliver Ulrich Bange seit 19.12.2019 | Geschäftsführer |
Mark Hesse seit 1.11.2019 | Prokura |
Mario Kruschewski seit 5.9.2018 | Prokura |
Bernd Beisel seit 7.7.2016 | Prokura |
Danko Hartig seit 6.1.2016 | Prokura |
Peter Ström seit 7.3.2011 | Geschäftsführer |
Udo Brestel seit 7.3.2011 | Prokura |
Karsten Lehmann seit 11.11.2010 | Prokura |
Ralf Suhrau seit 24.4.2006 | Prokura |
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
PEMA GmbHHerzberg am HarzJahresabschluss zum 31.12.2018Lagebericht für 2018PEMA GmbH, Herzberg am HarzPEMA ist ein herstellerunabhängiger Full-Service Nutzfahrzeugvermieter von Komplettzügen der schweren Klasse in Europa und stellt seinen Kunden durch die fortlaufende Erneuerung des Fahrzeugparks Fahrzeuge auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung. Wir sind mit europaweiten Standorten im Einsatz. Die Vermietung der Trucks und Trailer erfolgt in der Regel über maximal vier Jahre. Neben der reinen Vermietung der Fahrzeuge erstreckt sich das Dienstleistungsangebot dabei auch auf die Reparaturen und Wartung der Fahrzeuge in eigenen Werkstätten die Mautabwicklung, Telematik sowie Kfz-Versicherungen und Steuern. Darüber hinaus ist PEMA im Fahrzeughandel von Neu- und Gebrauchtfahrzeugen tätig. Dabei werden im Gebrauchtfahrzeughandel im Wesentlichen die Rückläufer aus der Vermietung europaweit vermarktet. Der Neufahrzeughandel beschränkt sich hauptsächlich auf den Verkauf von Trucks und Trailern an Tochtergesellschaften. Geschäftsverlauf 2018Das globale Wirtschaftswachstum betrug im Jahr 2018 noch 3,6 % nach 3,7 % im Vorjahr, obwohl das Berichtsjahr geprägt war von anhaltenden Brexit-Diskussionen, Konflikten in Nordkorea und Syrien sowie protektionistischen Maßnahmen der USA. Die deutsche Wirtschaft ist mit 1,5 % nicht mehr so stark gewachsen wie in den Vorjahren. Das Wachstum der Europäischen Union war mit 1,8 % ebenfalls abgeschwächt. Als konjunkturelle Stützen erwiesen sich der private Konsum als auch die staatlichen Konsumausgaben. Die deutschen Ausfuhren stiegen weiter, aber nicht mehr so stark wie in den Vorjahren. Die Transportpreise im Straßengüterverkehr haben im Jahr 2018 einen Höchststand erreicht. Ein wesentlicher Grund dürfte die Ausweitung der Lkw-Maut auf alle Bundesstraßen zum 1. Juli 2018 gewesen sein. Trotzdem steht die Transport- und Logistikbranche weiter unter hohem Wettbewerbsdruck. PEMA hat gegenüber dem Vorjahr die Mietumsätze und Auslastungsquote insbesondere aufgrund der positiven Entwicklung im Neukundengeschäft deutlich gesteigert und liegt damit über der Prognose des Vorjahres. Der Abverkauf von Fahrzeugen, die aus der Miete zurückgenommen wurden, bewegte sich auf dem Niveau des Vorjahres. Die Kooperation mit TRUCKPORT, einer Zweigniederlassung der SG Equipment Finance SA & Co. KG, zur Vermarktung von Gebrauchtfahrzeugen wurde beibehalten. Russland steht als Absatzmarkt aufgrund des Embargos im Zusammenhang mit dem Ukraine-Konflikt weiterhin nicht zur Verfügung. Darstellung der ErtragslageDie Gesamtumsätze sind mit TEUR 226.504 im Berichtszeitraum um TEUR 30.960 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 195.544) gestiegen. Der operative Umsatz aus dem Vermietgeschäft mit Dritten stieg um TEUR 15.791 auf TEUR 122.772. Dieser Zuwachs resultiert zum einen aus deutlich gestiegenen Mietumsätzen, welche zu etwa 50 % auf ein Sale & Rent Back-Geschäft mit einem Großkunden und zur anderen Hälfte auf ein stark zunehmendes Neukundengeschäft zurückzuführen sind. Die Erlöse aus dem Abverkauf zuvor vermieteter Fahrzeuge liegen mit TEUR 31.502 auf Vorjahresniveau (TEUR 31.440). Der Neufahrzeughandel mit den Tochtergesellschaften hat sich dagegen signifikant auf TEUR 37.125 (TEUR 26.324) erhöht. Darüber hinaus haben sich auch die um 1.393 auf TEUR 8.176 gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträge positiv auf das Jahresergebnis ausgewirkt. Zurückzuführen ist dies auf Wartungskostenzuschüsse von Fahrzeugherstellern (TEUR 3.152; Vorjahr: TEUR 2.770), die Auflösung von Rückstellungen für Schadenrückkäufe in Höhe von TEUR 762 sowie erhaltene Schadenersatzleistungen eines ehemaligen Geschäftspartners in Höhe von TEUR 393. Darüber hinaus wirkten sich Zuschreibungen auf die Anteile an der slowakischen Tochtergesellschaft mit TEUR 972 positiv auf das Jahresergebnis aus. Der Leistungsaufwand erhöhte sich um 18,3 % auf TEUR 108.405. Infolge des Sale & Rent BackGeschäfts erhöhte sich der Bestand gebrauchter Fahrzeuge um 834 Einheiten. Damit einhergehend stieg der Leistungsaufwand der Fahrzeugflotte gemessen an den Umsatzerlösen überproportional. Der Wareneinsatz aus dem Fahrzeughandel mit Tochterunternehmen erhöhte sich um 28 % auf TEUR 31.110. Aus dem im Kalenderjahr 2018 neu hinzugekommenen Geschäftsfeld der Gebrauchtfahrzeug An- und Verkäufe resultieren Wareneinsätze in Höhe von TEUR 4.377. Die Einführung der Lkw-Maut auf allen Bundesstraßen ab 1. Juli 2018 führte zu einer Erhöhung der Aufwendungen für Maut in Höhe von TEUR 1.755. Der Personalaufwand ist bei verminderter Mitarbeiterzahl um 1,3 % auf TEUR 19.648 gestiegen. Grund dafür sind insbesondere gestiegene Aufwendungen für Altersversorgung im Zusammenhang mit der Bewertung der Pensionsrückstellungen. Die Abschreibungen stiegen um TEUR 11.364 auf TEUR 80.028. Darin enthalten ist eine außerplanmäßige Abschreibung (Impairment) auf den Fahrzeugbestand in Höhe von TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 81) im Rahmen der Stichtagsbewertung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind insbesondere aufgrund höherer Beratungskosten um TEUR 266 auf TEUR 12.906 gestiegen. Die guten Refinanzierungskonditionen haben das Jahresergebnis in geringerem Ausmaß belastet. Der Zinsaufwand konnte um TEUR 721 auf TEUR 1.896 gesenkt werden. PEMA profitiert weiterhin von dem sehr günstigen Marktzinsniveau. Im Einklang mit der generellen Strategie der Société Générale S.A., Paris (SG) wurden neue Darlehen im Wesentlichen konzernintern aufgenommen. Das Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführungsvertrag (EBT) erreichte TEUR 12.481. Im Rahmen des Ergebnisabführungsvertrages werden TEUR 12.408 an die Muttergesellschaft GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung mbH, Wuppertal abgeführt. Darstellung der Vermögens- und FinanzlageDas wirtschaftliche Eigenkapital betrug inklusive 70 % der Sonderposten für Investitionszuschüsse per 31. Dezember 2018 TEUR 55.241 (Vorjahr: TEUR 55.328). Die Investitionen in die Flotte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 21.823 auf TEUR 141.501 (Vorjahr: TEUR 119.678) gestiegen. Der Warenbestand (Fahrzeuge im Umlaufvermögen) erhöhte sich zum Abschlussstichtag um TEUR 6.303 auf TEUR (Vorjahr: TEUR 11.829). Die Restbuchwerte der vermieteten Fahrzeuge im Anlagevermögen stiegen um TEUR 38.806 auf TEUR 360.061. Die Stückzahl der vermieteten Flotte hat sich um 1.695 auf 11.906 Fahrzeuge erhöht. Die Zusammensetzung des Fahrzeugbestands hat sich leicht von Trucks in Richtung Trailer verschoben. Die Ausleihungen an Tochterunternehmen wurden weiter reduziert, da diese sich weitgehend selbständig refinanzieren. Die Guthaben bei Kreditinstituten per 31. Dezember 2018 betrugen TEUR 353 (Vorjahr: TEUR 486). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind aufgrund erhöhter Einkäufe zum Jahresende um TEUR 4.116 auf TEUR 8.247 gestiegen (Vorjahr: TEUR 4.131). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund des größeren zu finanzierenden Fahrzeugbestands um TEUR 40.934 auf TEUR 373.552 (Vorjahr: 332.618) gestiegen. Die freien Kreditlinien gegenüber Konzerngesellschaften und gegenüber anderen Kreditinstituten betrugen zum Abschlussstichtag TEUR 146.332. Ausländische Tochtergesellschaften und inländische NiederlassungenDie Ergebnisse bei der Vermarktung von gebrauchten Nutzfahrzeugen bewegen sich insgesamt auf dem Niveau des Vorjahres. Gleiches gilt für die Ergebnisse aus der Nutzfahrzeugvermietung. Zu den wesentlichen ausländischen Tochterunternehmen der PEMA mit vergleichbarem Leistungsangebot zählen: PEMA Last- og Trailerudlejning A/S, Kolding, DänemarkDie vermietete Flotte ist um 8,2 % auf 2.857 Fahrzeuge und die Auslastung um 2,7 %-Punkte auf 80,7 % zurückgegangen. Beim Ergebnis aus dem Abverkauf von Fahrzeugen war eine Verminderung um TEUR 334 zu verzeichnen. Die Abschreibungen waren mit TEUR 16.399 (Vorjahr: TEUR 17.274) rückläufig. Die Zinsaufwendungen haben sich mit TEUR 545 (Vorjahr: TEUR 773) vermindert. Das EBT (Ergebnis vor Steuern) verminderte sich auf TEUR 2.582 (Vorjahr: TEUR 3.718). PEMA Truck och Traileruthyrning AB, Helsingborg, SchwedenDie Flotte ist im Berichtsjahr um 9,3 % auf 1.063 Fahrzeuge gesunken bei einer mit 87,0 % (Vorjahr: 88,9 %) um 1,9 %-Punkte niedrigeren Auslastung. Das Ergebnis aus Fahrzeugverkäufen in Höhe von TEUR 2.148 wächst weiterhin (Vorjahr: TEUR 1.730). Die Abschreibungen liegen mit TEUR 11.902 deutlich unter dem Vorjahresniveau (Vorjahr: TEUR 14.969). Das EBT verminderte sich auf TEUR -66 (Vorjahr: TEUR -214). PEMA Polska Sp. z.o.o., Poznan, PolenDie Flotte verminderte sich um 26,7 % auf 456 Fahrzeuge und die Auslastung stieg leicht um 0,2 %-Punkte auf 75,6 %. Das EBT sank auf TEUR 890 (Vorjahr: TEUR 1.798). Der Ergebnisrückgang ist auf einen Rückgang der vermieteten Fahrzeugflotte und einen rückläufigen Abverkauf von Fahrzeugen zurückzuführen. PEMA Truck- und Trailervermietung GmbH, Egerkingen, SchweizBei der Schweizer Tochtergesellschaft ist bei rückläufiger Flotte von 567 Fahrzeugen (Vorjahr: 590 Fahrzeuge) und leicht gestiegener Auslastung in Höhe von 93,1 % (Vorjahr: 92,7 %) das EBT auf TEUR 1.060 (Vorjahr: TEUR 656) gestiegen. PEMA Praha spol. s.r.o., Prag Tschechische RepublikDie Flotte erhöhte sich in 2018 um 24,4 % auf 697 Einheiten bei einer verminderten Auslastung von 82,7 % (Vorjahr: 87 %). Die Tochtergesellschaft hat ein EBT von TEUR 432 (Vorjahr: TEUR -355) erwirtschaftet. Darüber hinaus besteht eine kleine Tochtergesellschaft in Belgien mit Standort in Antwerpen. Die Flotte ist bei dieser um 23,9 % auf 154 Fahrzeuge gestiegen und die Auslastung ist um 0,6 %-Punkte auf 98,4 % gesunken. Das operative Vermietgeschäft der PEMA Slovakia spol. s.r.o., Kosice, Slowakische Republik, wurde in Vorjahren eingestellt und das Truckcenter in 2017 verkauft. PEMA Deutschland hat gegenüber PEMA Slovakia auf bereits in Vorjahren wertberichtigte Forderungen in Höhe von TEUR 4.610 verzichtet. Mit Wirkung zum 1. Januar 2019 wurde die Tochtergesellschaft auf die Tochtergesellschaft in Tschechien verschmolzen. In Landsberg/Halle (Halle-Saalkreis), Langenau/Ulm und Recklinghausen werden Zweigniederlassungen unterhalten, welche die gleiche Leistungspalette wie das Stammhaus in Herzberg bieten. Die Ergebnisse dieser Zweigniederlassungen sind in den vorstehenden Angaben für PEMA Deutschland berücksichtigt. Ferner bestehen Vertriebsbüros und Depots in Hamburg, Königs Wusterhausen (Berlin), Nürnberg, Frankfurt, Köln, Bremen und Kornthal Münchingen (Stuttgart). PEMA unterscheidet sich durch die Unabhängigkeit von Herstellern, das Full-Service Angebot sowie weitere Dienstleistungsangebote (z.B. herstellerunabhängiges Telematikportal und PEMA-Akademie) von anderen Wettbewerbern. PEMA bedient außerdem auch spezielle Marktsegmente wie beispielsweise Tank- und Silofahrzeuge. Steuerung und Überwachung der RisikenZur Überwachung und Steuerung der Risiken aus dem Vermietgeschäft ist ein umfangreiches Berichtswesen implementiert. Im Rahmen laufender Projekte wird dieses Berichtswesen permanent weiter optimiert. Allen erkennbaren Risiken wurde vollumfänglich Rechnung getragen. Zum 31. Dezember 2018 beliefen sich die Wertberichtigungen auf Forderungen auf TEUR 734 (Vorjahr: TEUR 1.503) und tragen so der schwierigen Marktlage und Insolvenzsituation in der Transport- und Logistikbranche Rechnung. Das Länderrisiko umfasst hauptsächlich die Konvertierungsrisiken der Tschechischen, Dänischen und Schwedischen Krone, des Schweizer Franken sowie des polnischen Zloty zum Euro. Zur Steuerung des Länderrisikos erstellt die PEMA Währungsbilanzen für die einzelnen Tochtergesellschaften. Die Währungsrisiken entstehen aufgrund der währungskongruenten Refinanzierung auf Basis von Konzernvorgaben. Liquiditätsrisiken der PEMA werden in enger Abstimmung mit den betroffenen Bereichen gemanagt. Entscheidungsgrundlagen zur Liquiditätssteuerung sind Informationen aus den Monatsbilanzen, der Investitionsplanung, des Budgets und der Liquiditätsvoraussagen sowie der mittelfristigen Tilgungs- und Refinanzierungsplanung unter Einbindung der Kreditlinien der Banken. Die PEMA verfügt über ausreichende freie Kreditlinien (TEUR 146.332), die durch den Konzern und andere Banken zur Verfügung gestellt werden. Marktpreisrisiken stellen Risiken dar, die infolge schwankender Preise, die beim Verkauf der gebrauchten Fahrzeuge erzielt werden. Die Preisentwicklungen sind von wirtschaftlichen und technologischen Veränderungen abhängig. Der Verkauf wird seit 2015 gemeinsam mit TRUCKPORT betrieben. Im Berichtsjahr waren die Preise auf dem Markt für gebrauchte Fahrzeuge stabil. Operative Risiken, die durch die wechselnde Auslastung unserer Mietflotte entstehen, werden monatlich über unser Controlling zeitnah verfolgt. Entsprechende Maßnahmen werden durch das im Jahr 2014 implementierte professionelle Fuhrparkmanagement in Verbindung mit einer Zentraldisposition realisiert. Die Auslastungsquote konnte trotz intensiver Wettbewerbsbedingungen auf einem sehr hohen Niveau gehalten werden. Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung, die die Fortführung der Geschäftstätigkeit gefährden könnten, sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Die PEMA gehört über die GEFA Bank GmbH, Wuppertal, zum Konzern der Société Générale S.A., Paris, und ist in das Geschäftsfeld der SG Equipment Finance eingebunden. Wirtschaftlicher AusblickDas anhaltend niedrige Zinsniveau wird in 2019 unseren Kunden weiterhin erlauben, sich vermehrt für Finanzierungs- und Leasinglösungen zu entscheiden. Vor diesem Hintergrund wird die PEMA weiter stark gefordert sein, mit ihrem im Markt bekannten Service, ihrer Kundenorientierung und ihrer Flexibilität von den Vorteilen der Miete zu überzeugen. Dabei werden uns die neuen Mietprodukte helfen, die wir bereits in den vergangenen Jahren erfolgreich im Markt platzieren konnten. Auf Basis unserer unverändert guten Konditionen im Fahrzeugeinkauf werden wir auch in 2019 weiterhin kontinuierlich in unsere Flotte investieren, um unseren Kunden insbesondere einen LKW-Fuhrpark auf dem aktuellen technischen Stand anbieten zu können. Die Größe der Gesamtflotte wird sich planmäßig auf dem Niveau des Jahres 2018 bewegen. Der Auslastungsgrad der Flotte war im 1. Quartal 2019 gegenüber dem starken 1. Quartal 2018 geringer. Die Nachfrage nach Mietprodukten am Markt schwächt sich derzeit ab, getrieben durch eine wachsende Unsicherheit aufgrund wirtschaftlicher sowie politischer Entwicklungen in Europa. Der Wettbewerb nimmt dementsprechend weiter zu, was sich auch in den Mietpreisen widerspiegeln wird. Der in den Vorjahren begonnene Weg der stärkeren Direktvermarktung unserer Gebrauchtfahrzeuge an Endkunden wird auch in 2019 weiter fortgesetzt, um hier Margenvorteile zu generieren. Die Anfang 2019 im Testbetrieb gestartete PEMA Remarketing-Plattform EXCELLENT-USED wird uns in der Zukunft auch die Online-Vermarktung ermöglichen. Grundsätzlich gehen wir aber für das Jahr 2019 von einem gegenüber 2018 niedrigeren Preisniveau aus. Unsere Refinanzierung wird auch in 2019 ganz wesentlich auf Mitteln aus dem Société Générale Konzern basieren. Parallel werden wir unverändert regelmäßig kleinere Einzeltranchen von externen Banken aufnehmen, um auch weiterhin eine diversifizierte, jederzeit ausbaufähige Refinanzierungsbasis mit vielfältigen Optionen aufrecht zu erhalten. Im Laufe des Jahres haben wir unsere Bestrebungen zur Digitalisierung und Automatisierung unserer Prozesse fortgeführt. Die Anschaffung eines elektronischen Dokumentenmanagement- und Archivsystems war ein wesentlicher Schritt hierbei. Wir erwarten durch die schrittweise Einrichtung digitaler Prozesse für 2019 und die Folgejahre eine deutliche Steigerung der Effizienz und Effektivität unserer Abläufe. Außerhalb Deutschlands erwarten wir eine weiterhin stabile Entwicklung. Insgesamt werden für das Geschäftsjahr 2019 Umsätze und ein Ergebnis vor Steuern und Ergebnisabführung auf dem Niveau des Jahres 2018 erwartet.
Herzberg am Harz, im April 2019 Peter Ström, Sprecher der Geschäftsführung Andreas Thomas, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2018PEMA GmbH, Herzberg am HarzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2018PEMA GmbH, Herzberg am Harz
Anhang für 2018PEMA GmbH, Herzberg am HarzI. Allgemeine HinweiseDie Gesellschaft ist unter der Firma PEMA GmbH, Herzberg am Harz, im Handelsregister des Amtsgerichts Göttingen unter der Registernummer HRB 120093 eingetragen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Für die Gliederung der Sachanlagen und der Verbindlichkeiten wird von der Möglichkeit Gebrauch gemacht, gemäß § 265 Abs. 5 und Abs. 6 HGB zusätzliche Posten in das Bilanzgliederungsschema gemäß § 266 HGB einzufügen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Immaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit gegen Entgelt erworben, zu Anschaffungskosten aktiviert und über eine Nutzungsdauer von bis zu acht Jahren linear abgeschrieben. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden auch geleistete Anzahlungen ausgewiesen, die aus der Umstellung der ERP-Software resultieren. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger und außerplanmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Material- und Lohneinzelkosten sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten und Fertigungsgemeinkosten. Die Fahrzeugkomplettierungen zur Versetzung der Fahrzeuge in den betriebsbereiten Zustand werden als Herstellungsvorgang eingruppiert. Die planmäßigen Abschreibungen werden nach der linearen Abschreibungsmethode ermittelt. Außerplanmäßigen Abschreibungen liegen Marktwerte unterhalb der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten zugrunde. Die geringwertigen Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben; liegen die Anschaffungs- oder Herstellungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000, wird aus Vereinfachungsgründen ein Sammelposten gebildet und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Den Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Bei unserer Vermietflotte führt die Berücksichtigung von technischen und wirtschaftlichen Faktoren zu einer Differenzierung der Nutzungsdauer nach Art, Hersteller und Ausstattung. Beginnend mit dem Geschäftsjahr 2014 werden Zugänge zur Vermietflotte über eine Nutzungsdauer von 5 bis 10 Jahren linear abgeschrieben, wodurch sich eine verbesserte Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ergibt. Die bisherige Nutzungsdauer von 7 Jahren wurde für den Altbestand an Fahrzeugen (Investitionen bis 2013) beibehalten. Ab Beginn des Jahres 2018 befinden sich unter den vermieteten Kraftfahrzeuge 834 Sattelauflieger, die von einem Großkunden im gebrauchten Zustand im Rahmen eines sale & rent back Geschäftes übernommen wurden. Die der Abschreibung zugrunde gelegten Nutzungsdauern dieser gebrauchten Einheiten betragen zwischen 39 bis 66 Monaten. Unter den Anlagen im Bau werden Fahrzeuge ausgewiesen, die für die Vermietung vorbereitet werden. Die Zuführung zu den Anlagen im Bau erfolgt im Anlagenspiegel über die Spalte "Zugänge". Anteile an verbundenen Unternehmen und Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unter den Ausleihungen an verbundene Unternehmen werden auch langfristige Forderungen ausgewiesen, die ratierlich getilgt werden. Insofern haben diese Forderungen den Charakter langfristiger Ausleihungen, die sukzessive getilgt werden. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Werten am Bilanzstichtag angesetzt. Bei den zu durchschnittlichen Einstandspreisen aktivierten Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen werden Gängigkeitsabschläge berücksichtigt. Die Forderungen werden unter Berücksichtigung von Einzelwertberichtigungen bewertet, wobei Forderungen mit einem Alter von mehr als 90 Tagen vollständig wertberichtigt werden. Eine Pauschalwertberichtigung wird nicht gebildet. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden abgezinst. Im Übrigen werden Vermögensgegenstände mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten oder dem niedrigeren Wert, der ihnen am Abschlussstichtag beizulegen ist, bewertet. Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen wurde nach versicherungsmathematischen Grundsätzen durchgeführt und erfolgte nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode). Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und der dafür von der Deutschen Bundesbank ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 3,25 % p.a. (Vorjahr: 3,71 % p.a.) angesetzt. Darüber hinaus liegen folgende Parameter der Bewertung der Pensionsverpflichtung zugrunde:
Als Rechnungsgrundlagen dienten die Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. K. Heubeck. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt am Abschlussstichtag T€ 100. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag umgerechnet. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden Einnahmen und Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit diese Erträge oder Aufwendungen danach darstellen. III. Erläuterungen zur Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem beigefügten Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen haben folgende Restlaufzeiten:
3. SonderpostenDer Sonderposten mit Rücklageanteil betrifft Sonderabschreibungen nach § 3 ZRFG in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 190) und gemäß FördGG in Höhe von TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 106). Der Sonderposten mit Rücklageanteil für diese Sonderabschreibungen wurde in Höhe des Unterschiedsbetrages zwischen den planmäßigen Abschreibungen und den steuerrechtlich zulässigen Abschreibungen vom Restwert mit insgesamt TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 158) aufgelöst. Daneben wurde ein Sonderposten für Investitionszuschüsse gebildet (TEUR 702; Vorjahr: TEUR 742). Dieser wird entsprechend der durchschnittlichen Nutzungsdauer der geförderten Anlagengüter mit insgesamt TEUR 40 (Vorjahr: TEUR 40) aufgelöst. Es wird gemäß Art. 67 Abs. 3 Satz 1 EGHGB von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Sonderposten mit Rücklageanteil unter Anwendung der bis zum 28. Mai 2009 geltenden Fassung des HGB beizubehalten. 4. RückstellungenBei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um:
Die Gesellschaft schließt mit einem Großteil ihrer Kunden Full-Service-Verträge ab. Diese Verträge beinhalten neben der Vermietleistung auch andere Vertragskomponenten, wie die Durchführung von Inspektionen, Hauptuntersuchungen, Abgasuntersuchungen sowie Reparaturen aufgrund normalen Gebrauchsverschleißes. Die Vereinnahmung der Mietzahlungen und die Erbringung der darin berücksichtigten Serviceleistungen fallen zeitlich auseinander. Zur Berücksichtigung der ausstehenden Verpflichtung von PEMA zur Erbringung der Serviceleistungen gegenüber dem Kunden wird eine Wartungskostenrückstellung gebildet. Die Dotierung der Rückstellung erfolgt wie eine Erlösabgrenzung zu Lasten der Umsatzerlöse. 5. VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von TEUR 334.793 (Vorjahr: TEUR 295.113) gegenüber verbundenen Unternehmen. In den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind auch abgegrenzte Zinsverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 72 (Vorjahr: TEUR 65) enthalten, wovon TEUR 66 (Vorjahr: TEUR 58) auf verbundene Unternehmen entfallen. Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die üblichen Eigentumsvorbehalte aus der Lieferung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie von Waren. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern betreffen im Wesentlichen den Anspruch aus Ergebnisabführung für das Geschäftsjahr 2018. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf:
6. HaftungsverhältnisseFür die bilanziell überschuldete Tochtergesellschaft PEMA Slovakia spol. s r.o. (Slowakische Republik) wurde ein letter of support abgegeben. Dieser beinhaltet einen Rangrücktritt sowie eine Patronatserklärung mit der Verpflichtung zu einer Liquiditätsausstattung im Falle einer drohenden Zahlungsunfähigkeit der Tochtergesellschaft. Die bisher gebildete Wertberichtigung auf Forderungen wurde in 2018 in voller Höhe ausgebucht. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund der Verschmelzung zum auf PEMA Praha spol. S.r.o. mit Ablauf des 31. Dezember 2018 als gering eingeschätzt. Für die Tochterunternehmen PEMA Last- og Trailerudlejning A/S (Dänemark), PEMA Truck- und Trailer-Vermietung GmbH (Schweiz) und PEMA Truck-Trailer Verhuur BVBA (Belgien) wurden gegenüber Kreditinstituten Patronatserklärungen dahingehend abgegeben, dass die Gesellschaften finanziell so ausgestattet werden, dass sie ihren Verpflichtungen nachkommen können. Das Risiko der Inanspruchnahme wird aufgrund des Geschäftsverlaufs der Tochtergesellschaften als gering eingeschätzt. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen und außerbilanzielle GeschäfteDie nicht bilanzierten Verpflichtungen aus Wartungsverträgen sowie Miet- und Leasingverträgen betragen TEUR 9.814 (Vorjahr: TEUR 8.966). Davon entfallen auf verbundene Unternehmen TEUR 453 (Vorjahr: TEUR 372). Die Vorteile der Wartungsverträge bestehen in der Deckelung der Servicekosten. Risiken ergeben sich aus der festen Vertragsbindung. Die Leasinggeschäfte führen zur Verbesserung der Liquiditätssituation und der Eigenkapitalquote. Die wesentlichen Vorteile bestehen in der vergleichsweise kurzen Vertragsbindung und dem Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken bestehen in der unkündbaren Grundmietzeit sowie in den höheren Refinanzierungskosten. Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus einer Dienstleistungsvereinbarung mit der Société Générale S.A., Paris, Frankreich, sowie SG Equipment Finance S.A., Paris, Frankreich, die sich über einen Schlüssel auf Basis betrieblicher Aufwendungen und Risikogewichtungen berechnen. Für 2018 ergeben sich aus dieser Vereinbarung Aufwendungen in Höhe von TEUR 2.854 (Vorjahr: TEUR 3.030). Die Vereinbarung kann mit einer Frist von 3 Monaten zum Jahresende gekündigt werden. Zum Abschlussstichtag besteht ein Bestellobligo aus Fahrzeugbestellungen in Höhe von TEUR 45.259. Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages ist die Gesellschaft verpflichtet, ihr Jahresergebnis an die GEFA Bank GmbH, Wuppertal, abzuführen. IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung1. UmsatzerlöseVon den Umsatzerlösen entfallen auf:
2. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 8.176 (Vorjahr: TEUR 6.783). Die Erhöhung begründet sich insbesondere auf Vereinbarungen mit Herstellern, die im Geschäftsjahr zu sonstige Erlöse aus Serviceguthaben in Höhe von TEUR 3.152 (Vorjahr: TEUR 2.720) führten. Des Weiteren umfassen die sonstigen betrieblichen Erträge Auflösungen von Rückstellungen in Höhe von TEUR 1.010 (Vorjahr: TEUR 377), die im Wesentlichen aus der Auflösung der Schadenrückkauf Rückstellung in Höhe von TEUR 762 und Auflösungen von Bonus Rückstellung in Höhe von TEUR 145 resultieren. Die Gewinne aus Anlagenabgängen betragen TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 8). Die übrigen periodenfremden Erträge (TEUR 718; Vorjahr: TEUR 1.026) setzen sich im Wesentlichen aus der Erstattungen von Konzernumlagen in Höhe von TEUR 718 (Vorjahr: TEUR 895) zusammen. Die Erträge aus abgeschriebenen Forderungen beliefen sich auf 28 TEUR (Vorjahr: TEUR 53). Von dem Sonderposten mit Rücklageanteil wurden aus früher in Anspruch genommenen Sonderabschreibungen TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 158) zu Gunsten des Ergebnisses aufgelöst. Von dem Sonderposten für Investitionszuschüsse wurden TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 40) zu Gunsten des Ergebnisses aufgelöst. 3. LeistungsaufwandDer Leistungsaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
4. AbschreibungenIn den Abschreibungen des Geschäftsjahres 2018 sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen in Höhe von TEUR 1.660 (Vorjahr: TEUR 1.253) enthalten. Diese resultieren aus Abschreibungen infolge von Totalschäden und Diebstählen (TEUR 1.520) sowie aus Abschreibungen für voraussichtlich dauernde Wertminderungen auf vermietete Fahrzeuge sowie Fahrzeuge, die sich im derzeitigen Hofbestand befinden (TEUR 140). 5. Sonstige betriebliche AufwendungenUnter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 35 (Vorjahr: TEUR 117) ausgewiesen, die sich im Wesentlichen aus Nebenkosten für Grundstücke und Gebäude zusammensetzen. V. Sonstige Angaben1. ArbeitnehmerIm Jahresdurchschnitt wurden beschäftigt:
2. BezügeAuf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird unter Berufung auf § 286 Abs.4 HGB verzichtet 3. Mitglieder der Geschäftsführung
4. AnteilsbesitzDie Gesellschaft hält folgende Beteiligungen:
*) Ausgewiesen werden das vorläufige
Ergebnis und Eigenkapital zum 31. Dezember 2018.
Die Umrechnung vorstehender Beträge erfolgte mit den im Folgenden angegebenen Stichtagskursen per 31. Dezember 2018 (Eigenkapital) beziehungsweise mit den entsprechenden Jahresmittelkursen (Ergebnis):
5. KonzernzugehörigkeitDie PEMA GmbH gehört über die GEFA Bank GmbH, Wuppertal, und über die SG Equipment Finance SA & Co. KG, Wuppertal, zum Konzern der Société Générale S.A., Paris, die den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Société Générale S.A. stellt für das Geschäftsjahr 2018 einen Konzernabschluss auf, in den der PEMA Konzern einbezogen ist. Der Konzernabschluss der Société Générale S.A. wird bei der Geschäftsstelle des Handelsgerichts Paris (Greffe du Tribunal de Commerce de Paris) hinterlegt. 6. OffenlegungDie SG Equipment Finance SA & Co. KG, Wuppertal, Deutschland, als Gesellschafterin der GEFA Bank GmbH als Gesellschafterin der PEMA GmbH wird den Konzernabschluss 2018 der obersten Muttergesellschaft, der Société Générale S.A., Paris, Frankreich, den Konzernlagebericht sowie den Bestätigungsvermerk der Abschlussprüfer in deutscher Sprache offenlegen. Damit ist die PEMA GmbH nach § 291 HGB von der Verpflichtung, einen Konzernabschluss und Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Der Konzernabschluss der Société Générale S.A., Paris, Frankreich wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt. 7. Prüfungs- und BeratungsgebührenDas Honorar des Abschlussprüfers für das abgelaufene Geschäftsjahr beträgt für Abschlussprüfungsleistungen TEUR 194. 8. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag / NachtragsberichtEs liegen keine berichtspflichtigen Ereignisse nach dem Abschlussstichtag vor.
Herzberg am Harz, im März 2019 Peter Ström - Sprecher der Geschäftsführung - Andreas Thomas, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2018
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die PEMA GmbH, Herzberg am Harz PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der PEMA GmbH, Herzberg am Harz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der PEMA GmbH, Herzberg am Harz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 3. Mai 2019 Deloitte
GmbH
Henning Scharpenberg, Wirtschaftsprüfer Frank Berger, Wirtschaftsprüfer |
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