Großhandel mit medizinischen und orthopädischen Artikeln, Dental- und Laborbedarf
Bürstenhaus Redecker GmbH
Bockhorster Landweg 19, 33775 Versmold, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Felix Redecker seit 12.7.2010 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 35.00% |
Ungelöste Beteiligungen (1)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 2.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bürstenhaus Redecker GmbHVersmoldJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtDarstellung und Analyse des Geschäftsverlaufes, Geschäftsergebnisse und Lage des Unternehmens I. Grundlage des Unternehmens Geschäftsmodell Die Bürstenhaus Redecker GmbH ist ein Hersteller und Handelsunternehmen für Bürsten-, Haushalts- sowie Gartenprodukte. Gegründet am 15. Juni 1935, hat sich das Bürstenhaus mit Stammsitz in Versmold über einen Zeitraum von fast 88 Jahren zu einem führenden Anbieter von Bürsten, ergänzenden Produkten und Accessoires rund um die Themenwelten Haus und Hof, Küche und Küchenhelfer, Wellness und Bad und Kinder entwickelt. Gegründet als Unternehmen, das Bürsten "aus dem Kofferaum", später aus Verkaufswagen auf Märkten verkauft, vertreibt das Unternehmen heute ein breitgefächertes Sortiment in eigenen Handelsgeschäften in Bad Rothenfelde und auf Sylt, über einen eigenen Internetshop an Endverbraucher sowie an Unternehmen und Fachhändler weltweit, die die Produkte über den stationären Handel, über Warenhäuser und im e-commerce vertreiben. Den Geschäftspartnern wird in den Handelsgeschäften in Bad Rothenfelde und auf Sylt die optimale Präsentation der Bürstenhaus-Produkte vorgestellt. Entsprechend bietet das Bürstenhaus neben dem Sortiment die passende Ladeneinrichtung an. Dabei ist es dem Unternehmen gelungen, das Bürstenhaus Redecker als Marke zu etablieren. Das Bürstenhaus produziert vorwiegend unter der eigenen Marke und nicht für Privat Label. Bei der Betreuung der Kunden steht die vollumfängliche Unterstützung und Beratung durch das familiengeführte Unternehmen Redecker einschließlich deren Mitarbeiter im Vordergrund. Die Kunden können sich dabei auf die sehr lange Erfahrung der Herstellung und dem Vertrieb der Produkte verlassen. Insgesamt hat das Bürstenhaus ein Team von mehr als 80 erfahrenen Mitarbeitern, die dem Unternehmen teilweise seit mehr als 30 Jahren angehören. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Das Jahr 2023 war durch die Folgen der Inflation gekennzeichnet, die weltweit das Konsumverhalten negativ beeinflusst haben. Dies war branchenübergreifend festzustellen. Die Verringerung des verfügbaren Einkommens führte zu einer Priorisierung der Ausgaben für Urlaube und Reisen. Für das Bürstenhaus zeigte sich dies in einem Rückgang der Auftragslage auf allen Märkten im Vergleich zu den Jahren 2020, 2021 und 2022. Allerdings führte die Nachfrage nach nachhaltigen Produkten für Haus und Garten während der Corona Pandemie im Vergleich zu dem Geschäftsjahr 2019 zu einem überproportionalen Anstieg der Auftragslage. Dennoch ist der Trend zu nachhaltigen und aus natürlichen Rohstoffen hergestellte Produkte auf allen Märkten ungebrochen hoch. 2. Geschäftsverlauf und Lage a) Ertragslage Das Rohergebnis hat sich aufgrund der verminderten Auftragslage im Geschäftsjahr 2023 um insgesamt 2,9 % vermindert. Ebenso haben sich der Personalaufwand sowie die sonstigen betrieblichen Aufwendungenin 2023 gegenüber dem Vorjahr vermindert . Insgesamt ist die Ertragslage auf einem zufriedenstellend hohen Niveau.
b) Finanzlage Die Finanzlage wird als sehr gut eingeschätzt. Mit den Zahlungsmittelzuflüssen aus der operativen Geschäftstätigkeit wird der mit den Auftragseingängen verbundene Vorfinanzierungsbedarf sowie die notwendigen Investitionen aus eigenen Mitteln gedeckt. Die Gesellschaft ist vollständig eigenfinanziert. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 1.215 TEUR (Vorjahr: 405 TEUR). Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug -23 TEUR in 2023 (Vorjahr: -30 TEUR), der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -703 TEUR (Vorjahr: -26 TEUR). Die Zahlungswirksamen Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe Cashflow) betrugen im Geschäftsjahr 489 TEUR (Vorjahr: 349 TEUR). c) Vermögenslage Das Anlagevermögen hat sich gegenüber 2022 um 16 % vermindert. Es wurden Investitionen in Höhe von 23 TEUR getätigt. Diese betreffen im Wesentlichen Investitionen in dem Bereich Geschäftsausstattung. Die Vorräte haben sich gegenüber dem Vorjahr um -66 TEUR vermindert. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen bei 745 TEUR (Vorjahr: 890 TEUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen bei 438 TEUR (Vorjahr: 413 TEUR). Die Eigenkapitalquote beträgt am Bilanzstichtag 81 % (Vorjahr: 85 %).
3. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt der Fokus auf: Umsatzentwicklung, Personalkosten, sonstigen Kosten im Verhältnis zum Vorjahr und im Verhältnis zum Umsatz Lagerumschlag. Zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren zählen insbesondere die Mitarbeiterzufriedenheit und die Beibehaltung des hohen Qualitätsstandards und der Nachhaltigkeitsaspekt der angebotenen Produkte. 4. Gesamtaussage Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird von der Geschäftsführung für das Kalenderjahr 2023 insgesamt als positiv bezeichnet. Auch wenn der Rohgewinn aufgrund der marktbedingten Faktoren rückläufig ist, bleibt die Finanzlage stabil und die Vermögenslage der Bürstenhaus Redecker GmbHwird als gut beschrieben. Dies spiegelt sich auch in der Eigenkapitalquote von 81,4 % wieder. Das Unternehmen verfügt über ausreichend finanzielle Ressourcen und Vermögenswerte, um seine Verpflichtungen zu erfüllen und notwendige Investitionen aus Eigenmitteln zu tätigen. III. Prognosebericht Das zurückhaltende Kaufverhalten und die schwache Inlandsnachfrage bedingt durch Unsicherheiten im Konsumklima werden voraussichtlich das Wachstum auf dem heimischen Markt dämpfen. Im Gegensatz dazu zeigen die asiatischen Märkt- insbesondere Japan und Korea- Anzeichen der Erholung. Zusätzlich verzeichnet Großbritannien eine positive Entwicklung, was auf die Erholung der britischen Wirtschaft und einer stabilen Konsumnachfrage gestützt wird. Um das Wachstum in den einzelnen Zielmärkten nachhaltig zu fördern, erfolgt die Markterschließung durch fachkundige und lokale Partner, die mit fundiertem Wissen über die Kultur, Marktstruktur und Geschäftsgepflogenheiten als wichtige Ansprechpartner vor Ort agieren. Die Preise auf der Beschaffungsseite haben sich zunehmend entspannt. Der Firmenphilosophie, dem Kunden hochwertige, handwerkliche, nachhaltige und langlebige Produkte anzubieten, wird weiterhin treu geblieben. IV. + V. Chancen und Risiken, Risikomanagement Weltweit zeigen Verbraucherinnen und Verbraucher ein wachesndes Interesse an umweltfreundlichen und nachhaltigen Produkten. Das Sortiment der vom Bürstenhaus Redecker GmbH hergestelten und vertriebenen Produktpalette entspricht der Marktnachfrage. Dabei setzt das Unternehmen auf eine breit diversifizierte Distributionsstrategie. Zu den relevanten Branchen zählen Apotheken, Gartencenter, Bio-Läden, Drogeriemärkte und andere Fachgeschäfte. Der wachsende Online-Handel im Bereich von Haushaltsprodukten ermöglicht zudem einen direkten Zugang zu einem breiten Kundenstamm und globalen Märkten. Aber auch die Nutzung neuer Vertriebskanäle durch Kooperationen und Partnerschaften können neue Kundenkreise erschließen. Durch diese breit gefächerte Vertriebsstrategie gelingt es der Bürstenhaus Redecker GmbH, ihre Produkte gezielt dort anzubieten, wo sie hohe Akzeptanz und Nachfrage findet. Diesem Trend wirkt die Bürstenhaus Redecker GmbH durch einen angepassten Lagerbestand entgegen. Die Bürstenhaus Redecker GmbH sieht sich keinem erhöhtem Wettbewerbsdruck ausgesetzt, Durch die bestehende Etablierung und Glaubwürdigkeit des Bürstenhauses, die in diesem Segment für den Kunden von großer Bedeutung ist, kann das Unternehmen seine starke Position behaupten. Es hat sich gezeigt, dass die Marktetablierung das Risiko, Marktanteile an neue oder disruptive Wettbewerber zu verlieren, verringert. Zusammenfassend ist das Risiko durch Wettbewerb derzeit als gering einzustufen. Bestandsgefährdungspotenziale sowie besondere wirtschaftliche oder sonstige Risiken mit Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sind aus heutiger Sicht nicht erkennbar. Das Debitorenrisiko wird durch ein intensives Forderungsmanagement und einer Ausfallversicherung gering gehalten. Aufgrund der Streuung auf eine Vielzahl von Kunden wird eine Konzentration des Umsatzes auf nur wenige Kunden vermieden. Größere Forderungsausfälle konnten bisher nicht verzeichnet werden und es ist auch in Zukunft nicht damit zu rechnen. Dem Fachkräftemangel wird durch attraktive Gehälter, Gestaltung der Arbeitsplätze und anderen Nebenleistungen begegnet. Die Liquiditätslage ist sehr gut. Die Gesellschaft finanziert sich vollständig über Eigenmittel. Risiken durch Schadensfälle, wie Bränden, Elementarschäden, Einbruch, Vandalismus und Cyberkriminalität wird zum einen durch angemessene Schutzmaßnahmen begegnet. Darüber hinaus ist das Unternehmen gegen derartige Ereignisse durch einen ausreichenden Sach- und Betriebsunterbrechungsschutz versichert. Aus der Gesamtbetrachtung der Risiken und Chancen sieht sich das Bürstenhaus Redecker GmbH als gut aufgestellt und den Herausforderungen des Marktes für Bürsten- und Haushaltsprodukte gewappnet. Risiken, die kurz oder mittelfristig einen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben, sind nicht erkennbar. Die Geschäftsführung der Bürstenhaus Redecker GmbH ist daher sehr zuversichtlich, die gesteckten Ziele zu übertreffen und damit weiterhin gut zu wachsen.
Versmold, den 14. August 2024 Felix Redecker, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA: Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss B: Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden C: Angaben zur Bilanz D: Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung E: Sonstige Angaben A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264ff HGB) sowie des GmbHG aufgestellt. Die Gesellschaft weist am Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff HGB). Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gem. § 276 S. 1 HGB haben wir im Geschäftsjahr 2023 Gebrauch gemacht. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
B. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die der Abschreibung zugrunde gelegten Nutzungsdauern orientieren sich an den steuerlichen Abschreibungstabellen. Dabei erfolgt die planmäßige Abschreibung im Zugangsjahr zeitanteilig ab dem Zeitpunkt des Zugangs. geringwertige Vermögensgegenstände Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten von bis zu 250,00 EUR werden im Zugangsjahr vollständig aufwandswirksam erfasst. Steuerlich sogenannte geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangszeitpunkt sofort vollständig abgeschrieben. Vorräte und Warenbestand Die Vorräte und Warenbstände wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die beizulegende Wert am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Sie sind grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Das in den Kundenforderungen liegende allgemeine Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung (1,25 v.H.) berücksichtigt. Kassenbestände und Bankguthaben Kassenbestände und Bankguthaben werden jeweils zum Nennwert angesetzt. sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungen werden durch sachgerechte Schätzungen ermittelt, die auf den Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Dabei werden die bis zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses gewonnenen Erkenntnisse berücksichtigt. Künftige Preis- und Kostensteigerungen sowie Zinseffekte haben auf die Ermittlung der Höhe der sonstigen Rückstellungen aufgrund der Kurzfristigkeit der Rückstellungen keinen Einfluss genommen. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Bei Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wird eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag vorgenommen. Als Abzinsungssätze werden die den Restlaufzeiten der Rückstellungen entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Geschäftsjahre verwendet, wie sie von der Deutschen Bundesbank gemäß Rückstellungsabzinsungsverordnung monatlich ermittelt und bekannt gegeben werden. Personalkostenrückstellungen Sonstige Rückstellungen im Zusammenhang mit Aufwendungen für Personal werden quantitativ entsprechend den bestehenden zeitlichen Ansprüchen der Arbeitnehmer, die im Rahmen einer Einzelbewertung mit den jeweiligen Lohn- und Gehaltsbezügen multipliziert werden, gebildet. Der Sozialversicherungsanteil wird pauschal ermittelt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. In anderen Fällen werden eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Gewinne und Verluste aus der Umrechnung von Fremdwährungsgeschäften werden erfolgswirksam erfasst und in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "sonstige betriebliche Erträge" bzw. "sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. C. Angaben zur Bilanz Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögen
Vorräte und Warenbestände Die mit den tatsächlichen Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewerteten Vorräte und Warenbestände betragen vor Hinzurechnung der Anzahlungen am Bilanzstichtag 2.651 TEUR (Vorjahr: 2.744,94 TEUR). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt 101,88 TEUR (Vorjahr: 92,96 TEUR). Die Verbindlichkeiten bestehen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht und sind nicht durch Rechte gesichert. Angaben zu Verbindlichkeiten mit Restzeitlaufvermerken
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 50,41 TEUR (Vorjahr: 35,03 TEUR) enthalten. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von 631,81 TEUR sonstige finanzielle Verpflichtungen. Im Einzelnen beinhalten diese Verpflichtungen folgende Sachverhalte:
D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung beinhalten Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 21,69 TEUR (Vorjahr: 22,67 TEUR). E. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Angaben zu den Mitgliedern der Geschäftsführung Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:
Kredite an Geschäftsführer Zu den zu Gunsten einzelner Geschäftsführer vergebenen Krediten wird berichtet:
Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 389,76 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. Unterschrift der Geschäftsführung
Versmold, den 14. August 2024 Felix Redecker, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 03.12.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bürstenhaus Redecker GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bürstenhaus Redecker GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bürstenhaus Redecker GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung, aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse, • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 III 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bad Rothenfelde, den 3. Dezember 2024 INGENPASS
GMBH
gez. Dipl.-Kfm. Gabriele Ingenpass, Wirtschaftsprüfer |
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