Erbringung von Dienstleistungen des Sports a. n. g.
EPI Europrop International GmbH
Pelkovenstraße 147, 80992 München, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Catherine Poincheval seit 6.4.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (4)
| Name | Anteil |
|---|---|
Rolls-Royce plc. | 28.00% |
Safran Aircraft Engines SAS | 28.00% |
| 28.00% | |
Industria de Turbo Propulsores, SAU | 16.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
4 Gesellschafter
GmbH-Struktur
3 von 4 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
EPI Europrop International GmbHMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023(1) Grundlagen des Unternehmens Die EPI Europrop International GmbH (EPI), München, wurde am 19. Juli 2002 von den 4 Gesellschafterinnen Industria de Turbo Propulsores S.A.U. (nun bekannt als ITP Aero), MTU Aero Engines AG, Rolls-Royce plc. und SAFRAN Aircraft Engines SAS (vormals SNECMA S.A.S.) gegründet. Im Mai 2003 wurde EPI von Airbus Military S.L. (AMSL) mit der Konzipierung, Entwicklung, Fertigung, Lieferung und logistischen Unterstützung der TP400-D6 Triebwerke für das A400M Flugzeug beauftragt. Der Auftrag umfasste ursprünglich ein Volumen von 720 Triebwerken für die 7 europäischen Nationen Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Spanien, Belgien, Luxemburg und die Türkei, nachstehend bezeichnet als die "Nationen", vertreten durch die OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en matière d'Armement). In 2015 wurde dieser Umfang auf 680 Triebwerke reduziert. Das TP400-D6 Triebwerk ist das einzige für den Antrieb des A400M Flugzeuges vorgesehene Triebwerk. Ende 2016 wurden bestimmte Rechte und Pflichten von AMSL unter dem sogenannten Engine Agreement mittels einer 3-Parteien-Novationsvereinbarung auf Airbus Defence and Space S.A.U (ADS) übertragen. Dies war aufgrund einer Aufteilung der Rechte und Pflichten zwischen den beiden Airbus-Gesellschaften erforderlich, wobei die Fertigung von Serien-Triebwerken weiterhin gemäß Vertrag mit AMSL besteht, während die Aftermarket-, Ersatzteil- und Service-Bereitstellung auf ADS überging. Zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen aus dem Vertrag zwischen EPI und AMSL hat EPI Unteraufträge mit ihren 4 Gesellschafterinnen abgeschlossen. Für diese Verträge gelten die Bedingungen des Vertrages mit AMSL. Zusätzlich haben EPI und GE Avio S.r.l. einen Vertrag über die Entwicklung, Fertigung, Lieferung und logistische Unterstützung des Propellergetriebes (PGB) für das TP400-D6 Triebwerk abgeschlossen. Nachdem sich AMSL für die Option Propellerbremse entschieden hat, schloss EPI mit Aerospace Embedded Solutions GmbH und Ratier-Figeac S.A.S. einen Vertrag über die Entwicklung, Produktion und Wartung der Propellerbremsen. (2) Vertragssituation EPI unterzeichnete bereits im Dezember 2016 mit OCCAR (Organisation Conjointe de Coopération en matière d`Armement) den Engine Support Contract direkt mit den Nationen ("ESC"). Dieser wurde hinsichtlich Laufzeit und einiger Änderungen an den Bedingungen mehrfach ergänzt. Mit der letzten Änderung wurde dieser Vertrag bis Ende Oktober 2023 verlängert. Seit diesem Zeitpunkt sind keine neuen Beauftragungen mehr möglich. Der ESC zielte darauf ab, alle Unterstützungsaktivitäten für das TP400-D6 Triebwerk langfristig für die Nationen abzudecken. Im Rahmen dieses Vertrags übernahm EPI die Instandsetzung der "Maintenance Level 3"- Module, die Reparatur von bestimmten Zubehörteilen, die Lieferung von Ersatzteilen sowie den technischen Support für die teilnehmenden Nationen. Mitte 2023 haben OCCAR und EPI die Verhandlungen über den Anschlusswartungsvertrag "Engine Support Step 2 / ESS2", mit Vertragsbeginn zum 1. Juli 2023, erfolgreich abgeschlossen. Der ESS2 baut auf dem Leistungsumfang des ESC auf, fügt jedoch weitere, neue Services für die Nationen hinzu und bildet damit die Basis für die langfristige Betreuung der TP400-D6 Motoren der Nationen, für die fünfjährige Anfangslaufzeit und darüber hinaus. EPI hat vertragliche Vereinbarungen für die Entwicklung, Herstellung und Reparatur eines neuen Propellerbremssystems mit AES für die Propellerbremsen-Steuereinheit (PBCU) und mit Ratier-Figeac S.A.S/Collins für die Propellerbremseneinheit (PBU) getroffen. Die PBCU und die PBU sind beide in das Propellerbremsen-Kit (PBK) integriert. In Bezug auf das PGB-Upgrade von ModPack 1 auf ModPack 2 für die TP400-Flotte hatte EPI im Jahr 2019 Vereinbarungen mit Avio und ADS sowie im Jahr 2020 mit OCCAR unterzeichnet. (3) Geschäftsverlauf EPI lieferte 2023 30 Serientriebwerke und 4 Ersatz-Triebwerke aus. Dies bedeutet eine Reduzierung gegenüber den 33 Serientriebwerken und 4 Ersatz-Triebwerken, die im Jahr 2022 ausgeliefert wurden. Alle ausgelieferten Serientriebwerke wurden von AMSL gemäß des "Triebwerks-Annahme-Abkommens" (Engine Acceptance Agreement) akzeptiert, und das Eigentum auf AMSL übertragen. Die Erbringung der vereinbarten Integrated Logistic Support (ILS) Leistungen und die Lieferung von Ersatzteilpaketen (einschließlich der Lieferung von Ersatz-Triebwerken) sowie die Durchführung von Reparaturtätigkeit auf Triebwerksebene für bzw. an ADS und OCCAR wurde fortgesetzt. Aufgrund der gesteigerten Umsatzerlöse in 2023 gegenüber 2022 ist die Geschäftsführung mit dem Verlauf des Geschäftsjahres zufrieden. (4) Finanzielles Steuerungssystem Als Finanzielle Steuerungsgrößen des Unternehmens werden die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Steuern betrachtet. (5) Ertragslage EPI's Umsatzerlöse im Jahr 2023 beliefen sich auf 392,0 Mio. EUR (2022: 376,1 Mio. EUR) und wurden hauptsächlich durch Triebwerkslieferungen, ILS (einschließlich Ersatzteile) und die Erbringung von Managementleistungen für die Gesellschafter erzielt. Dabei entfielen auf den Kunden AMSL/ADS 170,8 Mio. EUR und auf OCCAR 175,6 Mio. EUR. Das höhere Volumen von Ersatzteillieferungen an die Nationen sowie die höheren Leistungen an integrierten Logistik-Support-Services, konnte das geringere Volumen der an AMSL gelieferten Serientriebwerke kompensieren. Die Umsatzerlöse für Managementleistungen von 28,0 Mio. EUR, welche Verwaltungs-, Vertriebs- und Programmkosten als Teil der Umsatzkosten sowie einen prozentualen Aufschlag enthalten, reduzierten sich im Jahr 2023 um 10,4 Mio. EUR. Die Reduzierung ist auf niedrigere Programmkosten in 2023 durch den (Einmal-) Effekt, der Verrechnung der PBK Entwicklungsleistungen in 2022 zurück zu führen. Aufgrund der erhöhten Umsatzerlöse stiegen die Materialaufwendungen um 13,5 Mio. EUR entsprechend an. Das ausgewiesene Ergebnis vor Steuern liegt mit 0,73 Mio. EUR auf einem etwas höherem Niveau als im Jahr 2022 und lag damit im Rahmen der Erwartungen. Der Jahresüberschuss nach Steuern liegt bei 0,6 Mio. EUR (2022: 0,54 Mio. EUR). Mit Gesamtumsatzerlösen von 392,0 Mio. EUR, hat EPI ihren Planwert um 79 Mio. EUR übertroffen und somit ihr Umsatzziel erreicht. (6) Finanz- und Vermögenslage Die Bilanzsumme erhöht sich von 228,5 Mio. EUR zum 31. Dezember 2022 auf 251,7 Mio. EUR zum 31. Dezember 2023. Wesentliche Veränderungen innerhalb der Aktiva sind zurückzuführen auf:
Die wesentliche Veränderung innerhalb der Passiva sind vor allem zurückzuführen auf:
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage kann grundsätzlich als stabil bezeichnet werden, sämtlichen Zahlungsverpflichtungen konnte die EPI in 2023 wieder nachkommen. (7) Ausblick für das Geschäftsjahr 2024 Es ist davon auszugehen, dass die für 2024 geplanten Managementleistungen für die EPI Gesellschafter einen niedrigeren Umfang haben werden wie 2023. Das Volumen im Bereich der Dienstleistungen und Ersatzteile wird voraussichtlich aufgrund der wachsenden A400M-Flotte, die bei den Betreibern bereits im Einsatz ist, leicht zunehmen. Darüber hinaus werden die in Vorjahren aufgenommenen Reparaturaktivitäten auf Modul- und Ersatzteilebene 2024 weiter ausgebaut werden. Die Umsatzerlöse werden im Jahr 2024 voraussichtlich auf einem höheren Niveau wie 2023 sein. Das Ergebnis vor Steuern wird sich in derselben Größenordnung wie 2023 bewegen, was im Wesentlichen ein Resultat aus dem 3 % Gewinnaufschlag auf die Kosten der Managementleistungen ist. (8) Künftige Entwicklung des Unternehmens Das Fertigungsprogramm des TP400-D6 Triebwerks wird sich auf den von AMSL zur Verfügung gestellten Flugzeuglieferplan ausrichten. Aufgrund der größeren im Einsatz befindlichen A400M-Flotte und der gestiegenen Support-Anforderungen wird EPI auch weiterhin an der Erstellung und Einreichung von Angeboten für den In-Service Support von Triebwerken sowie an den Folgeverhandlungen beteiligt sein, entweder mit ADS als Auftragnehmer oder direkt mit OCCAR oder den Nationen. Es ist zudem zu erwarten, dass die Beteiligung von EPI an Lösungen von betriebsbezogenen Sachverhalten sowie bei Reparaturaktivitäten industrieüblich ansteigen wird. Zum einen werden die EPI Bauteilreparaturleistungen ausgebaut werden, zum anderen werden sich die Reparaturkapazitäten parallel dazu entwickeln. (9) Risikoprofil des Unternehmens EPI ist eine Projekt-Gesellschaft, die keine eigenen Produktionsanlagen besitzt. Um ihre Verträge mit AMSL, ADS, OCCAR und anderen Vertragskunden erfüllen zu können, hat EPI daher Unterverträge mit ihren Gesellschafterinnen und anderen Unterauftragnehmern über die Erbringung der Lieferungen und Leistungen geschlossen, die EPI ihrerseits für ihre Kunden erbringen muss. Bezüglich der EPI Hauptkunden AMSL, ADS und OCCAR haben die Gesellschafterinnen der EPI Vertragserfüllungsgarantien geleistet, dadurch werden die Rechte und Pflichten und die damit verbundenen Vertragsrisiken auf die Gesellschafterinnen übertragen. Für die EPI selbst liegen keine wirtschaftlichen Risiken für die künftige Entwicklung der Gesellschaft vor. In diesem Kontext wird EPI auch weiterhin Maßnahmen implementieren, um potenzielle zukünftige technische und programmbezogene Risiken zu überwinden. Dies ist auch Gegenstand der gemeinsamen Programm-Managementbesprechungen mit AMSL, ADS und OCCAR. Die Auswirkungen des Russisch-Ukrainischen Krieg auf den militärischen Luftfahrtbereich können nicht abschließend bewertet werden. Aufgrund des Geschäftsmodells der Europrop International sind keine gravierenden Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage zu erwarten. Allerdings kann es zu Verzögerungen in der Lieferkette und bei der Bereitstellung von Hardware und Dienstleistungen kommen. (10) Chancen EPI steht weiterhin mit AMSL, ADS und OCCAR bezüglich der künftigen logistischen Unterstützungsleistungen im Gespräch. Weiterhin unterstützt EPI die Marketing- und Exportkampagnen von AMSL für das A400M Flugzeug, um in Zukunft potentielle Exportkunden zu akquirieren.
München, 31. März 2024 EPI Europrop International GmbH Die Geschäftsführung Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVA
München, 31. März 2024 Geschäftsführung Catherine Poincheval Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023
München, 31. März 2024 Geschäftsführung Catherine Poincheval Anhang für den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023Grundlagen und Methoden Der Jahresabschluss der EPI Europrop International GmbH mit Sitz in München (Handelsregister: HRB 145114) wird wie im Vorjahr nach den Vorschriften des Dritten Buches des HGB aufgestellt. Der Gewinn- und Verlustrechnung liegt das Umsatzkostenverfahren zugrunde. Die in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefassten Posten sind, soweit erforderlich, im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert. Im Geschäftsjahr 2023 ist die Gesellschaft hinsichtlich der Größenklasse gemäß § 267 Abs. 3 HGB eine große Kapitalgesellschaft. Bilanzierung und Bewertung Immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung, bewertet. Sie werden linear über einen Zeitraum von 3 Jahre abgeschrieben. Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Erworbene Triebwerke werden linear über 15 Jahre abgeschrieben. Bei den Abschreibungen auf Sachanlagen wird von folgenden Nutzungsdauern ausgegangen: Mieteinbauten werden über die Dauer des Mietvertrages abgeschrieben (einen Zeitraum von 10 Jahren). Die handelsrechtliche Nutzungsdauer der EDV-Ausstattung beträgt 3 Jahre. Die Betriebs- und Geschäftsausstattung wird in einem 3 bis 30-jährigen Zeitraum abgeschrieben. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten bis zu 800 € werden im Jahr des Zugangs abgeschrieben und in den Abgang gebracht. Die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen erfolgt zu Anschaffungskosten. Die unfertigen Erzeugnisse beinhalten Teilkomponenten des Triebwerks TP400-D6. Die Bilanzposition ist zu Einkaufspreisen bewertet. Geleistete Anzahlungen auf Vorräte und erhaltene Anzahlungen sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und Zahlungsmittel sind mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Posten aktive Rechnungsabgrenzung sind mit den geleisteten Beträgen bewertet. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen werden auf der Grundlage des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung voraussichtlichen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 HGB gebildet. Rückstellungen von mehr als 1 Jahr werden, sofern vorhanden, mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzins gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB abgezinst. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden nach der Methode der eingeschränkten Marktbewertung mit den Devisenmittelkursen am Bilanzstichtag bewertet. Entstehende Kursgewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und / oder Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr betreffen. Erläuterungen zur Bilanz (1) Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt. Die Finanzanlagen in Höhe von 3.010,00 Euro betreffen ausschließlich sämtliche Anteile am verbundenen Unternehmen EPI Europrop International Madrid S.L., Madrid. Das Eigenkapital dieser Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 beträgt 491.146,49 Euro (2022: 477.147,09 Euro). Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2023 weist die Gesellschaft einen Jahresüberschuss in Höhe von 487.534,49 Euro (2022: 473.535,09 Euro) aus. (2) Vorräte
(3) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(4) Forderungen gegen verbundene Unternehmen
(5) Forderungen gegen Gesellschafter
Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter 1 Jahr. (6) Sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit unter 1 Jahr. (7) Zahlungsmittel
(8) Aktive Rechnungsabgrenzung
(9) Gezeichnetes Kapital Das Stammkapital in Höhe von 50.000,00 Euro ist voll eingezahlt. Folgende Gesellschafter sind an der Gesellschaft beteiligt:
(10) Kapitalrücklage
(11) Sonstige Rückstellungen
(12) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
(13) Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
(14) Sonstige Verbindlichkeiten
Erläuterungen zur Gewinn - und Verlustrechnung (15) Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse betreffen die Triebwerkslieferungen, Tätigkeiten im Rahmen der integrierten logistischen Unterstützung (inklusive Ersatzteile) sowie die Erbringung von Managementleistungen für die Gesellschafter und Rolls-Royce Deutschland Ltd & Co. KG. Nach Regionen:
(16) Sonstige betriebliche Erträge
(17) Sonstige betriebliche Aufwendungen
(18) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
(19) Bilanzgewinn Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 599.394,71 Euro an die Gesellschafter auszuschütten. Sonstige Angaben Personal / Personalaufwand Im Berichtsjahr 2023 waren durchschnittlich 29 festangestellte Mitarbeiter (im Vorjahr 26) für die Gesellschaft tätig.
Materialaufwand In den Umsatzkosten in Höhe von 371.023.952,65 Euro (2022: 357.498.080,51 Euro) sind ausschließlich Aufwendungen für bezogene Bauteile, Bauteilkomponenten und Leistungen im Zusammenhang mit der Betriebsunterstützung enthalten. Honorar Das vom Abschlußprüfer für das Geschäftsjahr 2023 berechnete Gesamthonorar für Abschlußprüfungsleistungen beträgt 57.469,10 Euro (Netto). Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind nach dem Bilanzstichtag keine Ereignisse eingetreten, die sich wesentlich auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Mitglieder der Geschäftsführung Catherine Poincheval / Ingenieur ab 01.04.2023 Die Angabe der Gesamtbezüge des Geschäftsführungsorgans unterbleibt mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB
München, 31.03.2024 Geschäftsführung Catherine Poincheval Entwicklung des Anlagevermögensder EPI Europrop International GmbH, München
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die EPI Europrop International GmbH, München Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der EPI Europrop International GmbH, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der EPI Europrop International GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
München, den 28. Juni 2024 KPMG
AG
David, Wirtschaftsprüfer Patzak, Wirtschaftsprüferin |
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