Beteiligungsgesellschaften
Maico Holding GmbH
Steinbeisstraße 20, 78056 Villingen-Schwenningen, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Ingo Wittke seit 25.7.2024 | Prokura |
James Turley seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Jürgen Harry Goldinger seit 4.1.2023 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich Berechtigte
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Ungelöste Beteiligungen (2)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Gesellschafter
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
2 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Beteiligungen
Unternehmen, an denen diese Organisation direkt beteiligt ist
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
| 100.00% | |
DautpheVent GmbHAufgelöst | 100.00% |
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Maico Holding GmbHVillingen-SchwenningenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023Maico Holding GmbH, Villingen-SchwenningenAKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2023Maico Holding GmbH, Villingen-SchwenningenA. Allgemeine Hinweise Die Muttergesellschaft, die Maico Holding GmbH, hat ihren Sitz in Villingen-Schwenningen. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg i.Br. unter HRB 602597 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Konzernabschlusses Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Die Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Stichtag des Konzernabschlusses und der einbezogenen Tochterunternehmen ist einheitlich der 31. Dezember. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Konzern-Bilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke, die wahlweise in der Konzern-Bilanz bzw. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung oder im Konzern-Anhang anzubringen sind, insgesamt im Konzern-Anhang aufgeführt. C. Konsolidierungskreis Mit Vertrag vom 25. Januar 2023 wurden 80 % der Anteile an der Intelmann GmbH und an der MonSer GmbH, beide Scheeßel, erworben. Die Erstkonsolidierungen sind aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen mit Wirkung zum 1. Januar 2023 erfolgt. Mit Vertrag vom 5. April 2023 wurden 82,5 % der Anteile an der ATC Air Trade Center A.S., Istanbul, Türkei, erworben. Die Erstkonsolidierung ist aus Vereinfachungs- und Wesentlichkeitsgründen mit Wirkung zum 1. April 2023 erfolgt. Die Geschäftstätigkeit der Maico Air System (Nanjing) Co. Ltd., Nanjing, China, wurde im Wesentlichen im Jahr 2021 beendet, die Gesellschaft befindet sich in Liquidation. Sie wird daher gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Des Weiteren wird die in Liquidation befindliche Maico China Electric Co. Ltd., Shanghai, China, gemäß § 296 Abs. 2 HGB nicht konsolidiert. Die ATC Air Trade Center A.S, Istanbul, Türkei hält 100 % der Anteile an der Atc Air Trade Centre BV, Heist-op-den-Berg, Belgien. Diese weist zum 31. Dezember 2023 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 50 und ein Jahresergebnis 2023 in Höhe von TEUR -47 aus. Eine Konsolidierung unterbleibt im Hinblick auf § 296 Abs. 2 HGB wegen deren untergeordneter Bedeutung. Der Konsolidierungskreis umfasst damit neben der Maico Holding GmbH, Villingen- Schwenningen (Mutterunternehmen) folgende Tochterunternehmen:
D. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Der Ansatz der immateriellen Vermögensgegenstände sowie von Sachanlagen erfolgte zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von planmäßigen Abschreibungen. Planmäßige Abschreibungen erfolgen auf Basis der jeweiligen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern ausschließlich linear. Für das bewegliche Anlagevermögen kommen Nutzungsdauern zwischen drei und zehn Jahren zum Ansatz, Gebäude werden im Wesentlichen über 33 Jahre abgeschrieben und für immaterielle Vermögensgegenstände werden Nutzungsdauern zwischen 3 und 15 Jahren zugrunde gelegt. Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden bei erstmaligem Ansatz zu den Anschaffungskosten bewertet, die sich als Überschuss der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses über den Anteil des Konzerns an den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden bemessen. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Abschreibung wird linear bemessen. Die Nutzungsdauer wurde in einem Fall mit acht Jahren bemessen, was der geschätzten Dauer des Produktlebenszyklus entspricht und in sechs Fällen mit zehn Jahren, da sie nicht verlässlich geschätzt werden konnte. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte aus einbezogenen Tochterunternehmen werden über zehn Jahre abgeschrieben, da deren Nutzungsdauer nicht verlässlich geschätzt werden konnte. Sie betragen zum Stichtag TEUR 588 (Vj. TEUR 719). Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den jeweils niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf einen niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag werden grundsätzlich nur vorgenommen, wenn die Wertminderung voraussichtlich dauerhaft ist. Vorräte werden zu (durchschnittlichen) Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse enthalten Material- und Fertigungseinzelkosten zuzüglich notwendiger Gemeinkosten; Zinsen für Fremdkapital werden nicht berücksichtigt. Das Bestands- und Vertriebsrisiko wurde durch Wertberichtigungen berücksichtigt; weitere Wertberichtigungen wurden bei ungünstiger Erlöslage vorgenommen. Handelsübliche Eigentumsvorbehalte bestehen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich notwendiger Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sind nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die Richttafeln 2018G von Klaus Heubeck verwendet. Zur Berechnung wurde unverändert ein Gehaltstrend von 2,5 % p.a. und ein Rententrend von 1,5 % p.a. sowie Fluktuationsraten zwischen 0,0 % und 2,0 % zugrunde gelegt. Der Rechnungszins wurde mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Marktzinssatz von 1,83 % (Vj. 1,79 %) angesetzt. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 141 (Vj. TEUR 725). Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt grundsätzlich der Ausschüttungssperre im Sinne des § 253 Abs. 6 HGB. Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages, der ggf. nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt wurde. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden von der deutschen Bundesbank vorgegebenen durchschnittlichen Marktzins der vergangenen sieben Jahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 HGB). Für die unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesenen Altersteilzeitverpflichtungen existieren Wertpapierdepots, die zum Zwecke der Insolvenzsicherung der Wertguthaben aus der Aktivphase der Altersteilzeit an die Berechtigten verpfändet sind. Diese Vermögensgegenstände dienen damit ausschließlich der Sicherung der Altersteilzeitverpflichtungen und sind durch die Verpfändung an die Mitarbeiter dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen (Planvermögen). Damit sind die rückgestellten Verpflichtungen und die Zeitwerte der Wertpapierdepots in der Bilanz nach § 246 Abs. 2 HGB saldiert auszuweisen. Für die Jubiläumsrückstellungen und Altersteilzeitrückstellungen ergibt sich bei einer Restlaufzeit von 15 Jahren ein Zinssatz von 1,76 % (Vj. 1,45 %). Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Währungsumrechnung Auf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr werden am Abschlussstichtag zum Stichtagskurs umgerechnet. Die übrigen Fremdwährungsforderungen und Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Stichtagskurs angesetzt, soweit die Entstehungskurse nicht niedriger waren (bei Aktivposten) oder höher lagen (bei Passivposten). Die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanzen der einbezogenen Unternehmen wurden - mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zu historischen Kursen umgerechnet wurde - grundsätzlich zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnungen der auf fremde Währung lautenden Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Unternehmen wurden grundsätzlich zum Durchschnittskurs in Euro umgerechnet. Die sich ergebenden Umrechnungsdifferenzen werden im Eigenkapital unter der Position "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen (§ 308a HGB). Die jeweiligen Beträge und ihre Veränderungen ergeben sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel. Abweichend davon wurde der Abschluss der ATC Air Trade Center A.S., Istanbul, Türkei aufgrund der vorliegenden Hochinflation in der Türkei auf Basis eines Hartwährungsabschlusses in Euro einbezogen (DRS 25.96). Ergebnisauswirkungen aus der Bewertung von konzerninternen Schuldverhältnissen in den Jahresabschlüssen der einbezogenen Unternehmen werden erfolgswirksam in den Gewinn- und Verlustrechnungen eliminiert. E. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung für Gesellschaften oder für zugekaufte Kapitalanteile wurde für Unternehmenserwerbe vor dem 1. Januar 2010 nach § 301 HGB a.F. nach der Buchwertmethode zum Erwerbszeitpunkt oder zum Zeitpunkt der erstmaligen Konsolidierung vorgenommen. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir, soweit möglich, den betreffenden Aktivposten zu; der Restbetrag wurde als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen. Die Entwicklung der Geschäfts- oder Firmenwerte ist im Anlagespiegel dargestellt; aus Erstkonsolidierungen resultierten Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von TEUR 6.514, deren Restbuchwert am Konzernbilanzstichtag TEUR 0 beträgt. Für Unternehmenserwerbe nach dem 1. Januar 2010 findet gemäß § 301 HGB die Neubewertungsmethode auf den Erwerbszeitpunkt Anwendung. Dabei wurde der Wertansatz der dem Mutterunternehmen gehörenden Anteile mit dem zu Zeitwerten bewerteten anteiligen Betrag des Eigenkapitals des Tochterunternehmens im Erwerbszeitpunkt verrechnet. Insgesamt bestehen Unterschiedsbeträge aus Erstkonsolidierungen in Höhe von TEUR 17.131. Diese Unterschiedsbeträge werden in der Konzernbilanz als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und werden mangels verlässlicher Schätzung über einen Zeitraum von zehn Jahren abgeschrieben. Der Restbuchwert am Konzernbilanzstichtag beträgt TEUR 13.617. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischengewinne innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Die Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen, hält 50% der Anteile und Stimmrechte an der Maico Gulf LLC, Ras Al Khaimah, V.A.E., der Maico Ventilation Private Limited, Pune, Indien, der Maico Colombia S.A.S., Bogota, Kolumbien sowie der Dream Maker Vertriebs- und Service GmbH, Eschborn und führt die Unternehmen jeweils gemeinsam mit einem nicht zum Konzern gehörenden Unternehmen (§ 310 HGB). Die Bilanzierung der Beteiligungen erfolgt infolge der Ausübung des Konsolidierungswahlrechts des § 310 Abs. 1 HGB nach der Equity-Methode als assoziierte Unternehmen (§§ 311 und 312 HGB). Der Wertansatz der Beteiligungen wird nach der Buchwertmethode gemäß § 312 Abs. 1 HGB vorgenommen, Zwischenergebnisse werden entsprechend der Beteiligungsquote des Konzerns eliminiert. Der Unterschiedsbetrag zwischen Buchwert und anteiligem Eigenkapital beträgt für die Maico Gulf LLC TEUR 798, für die Maico Ventilation Private Limited TEUR -15, für die Maico Colombia S.A.S. TEUR 148 und für die Dream Maker Vertriebs- und Service GmbH TEUR 0. Für die Maico Colombia S.A.S. würde sich fiktiv ein negativer Buchwert in Höhe von TEUR -47 ergeben. F. Erläuterungen zur Konzernbilanz I. Anlagevermögen Außerplanmäßige Abschreibungen nach § 253 Abs. 3 Satz 5 HGB wurden wegen voraussichtlich dauerhafter Wertminderung im Wesentlichen aufgrund von geminderter Werthaltigkeit oder Kursverlusten auf folgende Bilanzpositionen vorgenommen:
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die weiteren Posten haben allesamt Restlaufzeiten von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen assoziierte Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus Lieferungen und Leistungen. III. Latente Steuern Die Ermittlung der latenten Steuern wird anhand des bilanzorientierten Konzepts vorgenommen. Danach werden auf sämtliche Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen der Vermögensgegenstände sowie Schulden und deren steuerlichen Wertansätzen latente Steuern abgegrenzt, sofern sich diese Differenzen in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder umkehren. Aktive Steuerlatenzen nach § 274 HGB resultieren für die inländischen Gesellschaften in Höhe von TEUR 2.180 auf Basis eines Ertragsteuersatzes für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von etwa 28 % aus unterschiedlichen Wertansätzen von immateriellem Anlagevermögen, Pensionsrückstellungen und sonstigen Rückstellungen. Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge sind nicht anzusetzen. Aus den landesrechtlichen Abschlüssen der einbezogenen ausländischen Gesellschaften resultieren aktive latente Steuern von TEUR 1.216 und passive latente Steuern von TEUR 460 (Steuersätze jeweils zwischen 20 % und 31 %). Für in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Gesellschaften bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 311 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 480 aus HB II Anpassungen. Aus den für Zwecke der Konsolidierung aufgestellten HB III bestehen aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 2 und passive latente Steuern in Höhe von TEUR 529. Aktive latente Steuern aus Konsolidierungsvorgängen i.S.v. § 306 HGB waren im Rahmen der Zwischenergebniseliminierung in Höhe von TEUR 121 zu berücksichtigen; aus Vereinfachungsgründen wurde ein Konzernsteuersatz aus Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von etwa 28 % angesetzt. Für den Ausweis in der Konzernbilanz wurden aktive (TEUR 3.830) und passive latente Steuern (TEUR 1.469) gem. § 306 S. 1 HGB saldiert. IV. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von TEUR 1.802 und die Kapitalrücklage von TEUR 7.031 werden unverändert in dieser Höhe ausgewiesen und entsprechen den bei der Maico Holding GmbH ausgewiesenen Bilanzposten. Die Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:
Zum Stichtag des Konzernabschlusses stehen aus dem im Konzerneigenkapitalspiegel ersichtlichen erwirtschafteten Konzerneigenkapital auf Basis der Gewinnverwendungsvorschläge der Geschäftsführung grundsätzlich keine Beträge zur Ausschüttung an die Gesellschafter des Mutterunternehmens zur Verfügung. Gesetzlichen und satzungsmäßigen Ausschüttungssperren unterliegen Beträge in Höhe von TEUR 141. V. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für rückständigen Urlaub und Gleitzeitguthaben, für Altersteilzeitverpflichtungen, für Jubiläumszuwendungen, für Ausgleichsansprüche von Handelsvertretern und für Marketingbeiträge. In der vorliegenden Bilanz wurden folgende Beträge verrechnet (in TEUR):
VI. Verbindlichkeiten Verbindlichkeitenspiegel in TEUR
VII. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse gegenüber assoziierten Unternehmen in Höhe von TEUR 26 in Form von Sicherheitsgewährungen für bestehende Leasingverträge. Wegen der stabilen Vermögens- und Ertragslage der Unternehmen wird mit keiner Inanspruchnahme gerechnet. VIII. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Die Aufwendungen aus Leasing-, Miet-, Pacht- und ähnlichen Nutzungsverträgen sowie aus Wartungsverträgen beliefen sich im Geschäftsjahr auf TEUR 4.798. In künftigen Geschäftsjahren ist mit Verpflichtungen in ähnlicher Höhe zu rechnen. Die Laufzeit der Verträge beträgt in der Regel nicht länger als fünf Jahre. Der Einsatz von Operating-Leasingverträgen trägt zur Verringerung der Kapitalbindung bei und belässt das Investitionsrisiko beim Leasinggeber. G. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung I. Umsatzerlöse nach Regionen
Die Umsatzerlöse werden mit Produktion und weltweitem Vertrieb von Lüftungsartikeln sowie der Erbringung von Dienstleistungen in diesem Tätigkeitsfeld erzielt. II. Sonstige betriebliche Erträge Bei den enthaltenen periodenfremden Erträgen handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 105 (Vj. TEUR 208). Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 2.408 (Vj. TEUR 623) enthalten. III. Personalaufwand Der Posten enthält Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung in Höhe von TEUR 1.258 (Vj. TEUR 1.133). IV. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltenen periodenfremden Aufwendungen handelt es sich hauptsächlich um Aufwendungen aus Forderungsverlusten und Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 302 (Vj. TEUR 306). Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von TEUR 1.064 (Vj. TEUR 710) enthalten. V. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Enthalten sind Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 11 (Vj. TEUR 0). VI. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Enthalten sind Aufwendungen aus der Abzinsung von Rückstellungen von TEUR 270 (Vj. TEUR 257). VII. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Der Ertragsteueraufwand enthält latente Steueraufwendungen in Höhe von TEUR 77 (Vj. TEUR 90). H. Erläuterungen zur Konzern-Kapitalflussrechnung Der Finanzmittelfonds wurde unverändert definiert als Bestand an Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten. Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks". Wesentliche zahlungsunwirksame Geschäftsvorfälle (z.B. Erfassung des Ertrages aus der Equity- Bewertung) wurden als zahlungsunwirksame Erträge oder Aufwendungen dargestellt. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Zinsaufwendungen waren, die oben beschriebenen Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen ausgenommen, im Wesentlichen zahlungswirksam. I. Sonstige Angaben I. Geschäftsführung Herr Gerhard C.C. Warnke, Diplom-Volkswirt (bis 31. Dezember 2023) Herr Jürgen Golding, Industriekaufmann (ab 4. Januar 2023) Herr James Turley, BA (Hons) (ab 4. Januar 2023) Auf die Angabe der Bezüge wird gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 6a und b HGB auf Grund der mittelbaren Schutzwirkung des § 314 Abs. 3 Satz 2 i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Aufsichtsrat Herr Dr. Hans Joachim König, Rechtsanwalt, Vorsitzender des Aufsichtsrates Herr Stefan Burkart, Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2023) Herr Walter R. Kaiser, Geschäftsführer (bis 31. Dezember 2023) Herr Hans Müller, Diplom-Wirtschaftsingenieur (FH) Herr Gerhard C.C. Warnke, Diplom-Volkswirt (ab 1. Januar 2024) Der Aufsichtsrat der Muttergesellschaft erhielt für seine Tätigkeit TEUR 32 (Vj. TEUR 32). III. Mitarbeiter
IV. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Für das Geschäftsjahr wurden für die Abschlussprüfung TEUR 52 berechnet. Weitere Leistungen wurden nicht berechnet. V. Befreiung von Tochterunternehmen Der Konzernabschluss hat befreiende Wirkung für Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH, Villingen-Schwenningen, AEREX Haustechnik-Systeme GmbH, Villingen-Schwenningen und Maico Vertriebs- und Service GmbH, Villingen-Schwenningen (§ 264 Abs. 3 HGB). VI. Ereignisse nach dem Stichtag Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Ende des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten. VII. Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss des Mutterunternehmens auf neue Rechnung vorzutragen.
Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024 Maico Holding GmbH Geschäftsführung Jürgen Goldinger James Turley Datum der Billigung: 25.07.2024 Entwicklung des Konzernanlagevermögens vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen
*) Die Umbuchung in Höhe von jeweils EUR
11.753.350,00 in den Anschaffungs- und Herstellungskosten
und in den kumulierten Abschreibungen von den Technischen
Anlagen und Maschinen in die Anderen Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung ist begründet durch den
Wechsel der Konsolidierungssoftware und stellt eine
Richtigstellung des Ausweises in der einbezogenen
italienischen Tochtergesellschaft dar. Es ergibt sich keine
Auswirkung auf den Buchwert.
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2023Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen
Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2023Maico Holding GmbH, Villingen-Schwenningen
Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Maico Holding GmbH, Villingen-SchwenningenI. Grundlagen des Konzerns 1. Geschäftsmodell des Konzerns Die Maico Holding GmbH ist als Familienunternehmen für die strategische Ausrichtung des Konzerns verantwortlich und steuert Produktions- und Vertriebsgesellschaften im In- und Ausland. Innerhalb der Maico-Gruppe stellt die Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH die operative Hauptgesellschaft dar. Sie ist als einer der führenden europäischen Hersteller auf dem Gebiet der Wohnungsentlüftung und Wärmerückgewinnung sowie im Bereich der Lüftungssysteme für Arbeitsstätten und Industrie tätig. Im gleichen Geschäftsfeld bewegt sich die italienische Tochtergesellschaft Maico Italia S.p.A. Weitere produzierende Gesellschaften des Konzerns haben ihren Sitz in Großbritannien, in der Türkei, in der Schweiz und den USA. Die BSB Engineering Services Ltd ist ein in England ansässiges Unternehmen, welches Lüftungs- und Brandschutzklappen sowie Komponenten für Lüftungsanlagen produziert und vertreibt. Ebenfalls in England sitzt die Brooke Air Limited, die seit Ende 2017 dem Maico- Konzern angehört und das britische Sortiment mit Lüftungsgittern und Drallauslässen für Ventilatoren ergänzt. Von Michigan (USA) aus bedient die Airmaster Fan Company den amerikanischen Markt mit Ventilatoren und Abluftlösungen. Die ATC Air Trade Center A.S. mit Sitz in der Türkei ist seit 2023 Teil des Maico-Konzerns. Die ATC produziert Klimageräte, Wärmerückgewinnungsanlagen, Gebläsekonvektoren und Parkhausbelüftungssysteme sowie verwandte Produkte. Diese werden hauptsächlich auf dem europäischen und asiatischen Markt vertrieben. Die Schweizer Gesellschaft Zitt Motoren AG ist spezialisiert auf Elektromotoren mit Einsatzbereichen in Lüftungsanlagen, Elektropumpen und Liftantrieben. Die Dienstleistungen der Gesellschaft im Bereich der elektrischen Antriebe reichen vom Verkauf, über die Wartung bis hin zu Zustandsanalysen und Energieoptimierung. 2. Forschung und Entwicklung Konzernübergreifend wurden im Geschäftsjahr 2023 die laufenden Entwicklungsvorhaben fortgesetzt sowie zahlreiche neue Projekte initiiert. Die Innovationsstärke des Konzerns konnte durch die Markteinführung diverser neuer Produkte unterstrichen werden. Im Vorjahresvergleich haben sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung erhöht. Sie betrugen ca. 4 % des Nettoumsatzes. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahresdurchschnitt 2023 ist die Weltwirtschaft gemäß den statistischen Auswertungen der Weltbank (The World Bank) um 2,6 % gestiegen. Damit konnte trotz weltweiter Krisen und Konflikte ein positives Wachstum verzeichnet werden, das leicht unter dem Vorjahr lag (2022 3,0 %). Das deutsche BIP ist preisbereinigt unter diesen Bedingungen um 0,3 % gesunken und war damit im Vergleich zum Wachstum von 2022 mit 1,8 % leicht rückläufig. Das Wachstum der Eurozone lag bei 0,4 % und war damit ebenfalls im Vergleich zum Vorjahr (+3,4 %) geringer. Das BIP der USA lag mit 2,53 % über dem Vorjahreswert von 1,94 %. "Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen." (Destatis 15.1.2024). Dies lag hauptsächlich an der Nachfrageschwäche im Wohnungsbau. Dem Tiefbau verliehen dagegen Projekte der Energie- und Mobilitätswende Aufschwung. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Im Vorjahr wurde dahingegen ein Rückgang der Bruttowertschöpfung um 3,3 % verzeichnet. 2. Geschäftsverlauf Die Umsatzerlöse der Maico-Gruppe betragen im Wirtschaftsjahr 2023 insgesamt 136,6 Mio. EUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 16 % (2022: 117,5 Mio. EUR). Wesentlicher Grund für die Steigerung ist der Erwerb drei neuer Gesellschaften im Berichtsjahr sowie ein moderates organisches Wachstum. 39,6 % des Umsatzes entfallen auf Deutschland und 60,4 % auf das Ausland. Im Inland wurde ein Plus von 16,3 % erzielt, im Ausland ein Umsatzwachstum in Höhe von 16,2 %. Den Großteil der Umsätze erzielten die deutsche Hauptgesellschaft sowie britische, italienische und amerikanische Tochtergesellschaften. 3. Lage a. Ertragslage Der Konzerngewinn konnte das sehr hohe Niveau des Vorjahres halten und dieses nochmals verbessern. Der Konzern-Jahresüberschuss vor Anteilen Dritter liegt bei 10,6 Mio. EUR. Im Vergleich zu dem Ergebnis aus 2022 von 9,7 Mio. EUR stellt dies eine Erhöhung um 9,3 % dar. Die Gründe für die Ergebnissteigerung im Jahr 2023 liegen unter anderem am Erwerb neuer Gesellschaften, in einem verbesserten Ergebnis unserer ausländischen Beteiligungen und einem höheren Finanzergebnis. Sorge bereiten die gestiegenen Material- und Personalaufwendungen. b. Finanzlage Innerhalb der Kapitalstruktur ergaben sich nur geringe Veränderungen. Durch die Ergebnisthesaurierung und den hohen Jahresüberschuss erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 79,7 Mio. EUR auf 91,2 Mio. EUR. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich von 66 % auf 68 %. Die Rückstellungen stiegen um 1,6 Mio. EUR auf 23,7 Mio. EUR. Im Bereich der Verbindlichkeiten erfolgte zum Jahresende 2023 eine Erhöhung um 0,1 Mio. EUR auf 19,2 Mio. EUR sowie eine Reduktion der längerfristigen Verbindlichkeiten. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wurden innerhalb der vorgegebenen Zahlungsfristen beglichen. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten sowie die Zusammensetzung der sonstigen Rückstellungen, welche größtenteils als kurzfristig eingestuft werden können, sind im Anhang dargestellt. Die langfristigen Verbindlichkeiten in Form von KfW-Darlehen dienten unter anderem zur Anschaffung von immateriellen Vermögensgegenständen und der Anschaffung von weiteren Sach- und Finanzanlagen. Alle weiteren Investitionen wurden wie in der Vergangenheit aus eigenen Mitteln, ohne Aufnahme von Fremdkapital finanziert, was die nach wie vor stabile Finanzlage des Konzerns unterstreicht. Weitere Ausführungen hierzu sind in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt. Fristgerechte Forderungsvereinnahmung und Verbindlichkeitsbegleichung sowie eine nachhaltige Sicherung der Eigenfinanzierung sind die Ziele unseres Finanzmanagements, welche auch im Jahr 2023 realisiert werden konnten. Trotz weiterhin unsicherer Rahmenbedingungen auf wichtigen europäischen Märkten wurde das Konzerneigenkapital der Maico-Gruppe gesteigert. Die Finanzlage ist somit weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. c. Vermögenslage Für die Vermögenslage ergeben sich beim Vergleich des Geschäftsjahres 2023 mit 2022 folgende Veränderungen: Die Bilanzsumme erhöhte sich von 121,2 Mio. EUR auf 134,6 Mio. EUR, was unter anderem auf den Erwerb von drei Gesellschaften in 2023 zurückzuführen ist. Das Anlagevermögen erhöhte sich von 38,5 Mio. EUR auf 52,5 Mio. EUR. Davon entfallen auf immaterielle Vermögensgegenstände 19,2 Mio. EUR, auf Sachanlagen entfallen 22,5 Mio. EUR sowie auf Finanzanlagen 10,8 Mio. EUR. Das Umlaufvermögen verminderte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. EUR und belief sich zum Jahresende 2023 auf 79,1 Mio. EUR. Es setzt sich aus Vorräten mit 33,7 Mio. EUR, Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen mit 19,7 Mio. EUR sowie liquiden Mitteln mit 25,7 Mio. EUR zusammen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Als finanzielle Leistungsindikatoren betrachten wir die Entwicklung des Rohertrages und des Cash-Flows. Auch diese wurden von den Neuerwerbungen beeinflusst. Der Rohertrag (Gesamtleistung abzüglich Materialaufwand) betrug in 2023 77,5 Mio. EUR, was im Vergleich zum Vorjahr eine Erhöhung um 9,0 Mio. EUR darstellt. Der Cash-Flow (Konzern-Jahresüberschuss (vor Anteilen Dritter) zuzüglich Abschreibungen auf Sach- und immaterielles Anlagevermögen) erhöhte sich um 2,4 Mio. EUR auf 15,5 Mio. EUR. Unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland, im Euroraum und weltweit stellen diese Ergebnisse gute Kennzahlen dar. 5. Nicht-finanzielle Leistungsindikatoren a. Umwelt Eine wesentliche Leitlinie für die Maico-Gruppe stellt der Umweltschutz dar. Alle Mitarbeiter und Führungskräfte sorgen für nachhaltige und umweltgerechte Fertigungs- und Geschäftsabläufe. So werden bereits bei der Produkt- und Prozessentwicklung mögliche Folgelasten für unsere Umwelt bedacht und es wird für eine umweltverträgliche Gestaltung gesorgt. Insgesamt streben wir an, Umweltbelastungen komplett zu vermeiden oder, sofern dies nicht möglich ist, auf ein Minimum zu reduzieren. Ebenso erfolgt ein sparsamer Umgang mit natürlichen Ressourcen. Für eine nachhaltige Verfolgung dieser Ziele gibt es bei der Maico Elektroapparate-Fabrik GmbH einen Umweltschutzbeauftragten. b. Mitarbeiter Die Anzahl der Mitarbeiter zum 31.12.2023 betrug 700 und erhöhte sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 93 Mitarbeiter. In dieser Zahl nicht enthalten sind vier Auszubildende, die mit dem Ziel einer dauerhaften Beschäftigung innerhalb der Gruppe angestellt sind. Nach wie vor wird hierbei die intensive Zusammenarbeit mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg gepflegt. Die Förderung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Mitarbeiter ist in der Unternehmensphilosophie fest verankert. Das seit einigen Jahren bestehende betriebliche Gesundheitsmanagement wurde auch im Berichtsjahr weiter vorangetrieben. III. Prognosebericht Nach einem Weltwirtschaftswachstum von 3,4 % im Jahr 2022 wurde für 2023 ein geringeres Wachstum in Höhe von 3,1 % laut OECD festgestellt. Für das Jahr 2024 wird ebenfalls ein Wachstum von 3,1 % erwartet. Für Deutschland ist der ifo-Geschäftsklimaindex per Mai 2024 mit 89,3 % über dem Niveau des Jahresanfangs von 85,2 %. Experten des IWF gehen 2024 von einem Wachstum von 0,2 % und 2025 von 1,3% für Deutschland aus. OECD-Experten rechnen 2024 mit einem Wachstum von 0,2 % und 2025 von 1,1 %. Betrachten diese Experten den Gesamtraum Europa, so schätzt der IWF ein Wachstum von 0,8 % im Jahr 2024 und 1,5 % im Jahr 2025. Die Prognose von OECD beläuft sich 2024 auf 0,7 %. Für die Baubranche wird vom Zentralverband des deutschen Baugewerbes für 2024 ein Umsatzrückgang von 3,0 % erwartet. In der Lüftungsbranche rechnen wir aufgrund dessen, mit einem deutlich höheren Rückgang. Die Anzahl der Baugenehmigungen im Wohnungsbau ist bereits im März 2024 um 24,6% niedriger im Vergleich zum Vorjahr (lt. Destatis 17.05.2024). Die Umsatzerwartung ist in den einzelnen Bausparten sehr unterschiedlich. Die Prognose im Bereich des Wohnungsbaus fällt am pessimistischsten aus. Im Wirtschaftstiefbau und im öffentlichen Bau rechnet der Zentralverband des deutschen Baugewerbes mit einem Zuwachs, wohingegen beim Wirtschaftshochbau ein leichter Rückgang erwartet wird. Neben den Konjunkturprognosen für 2024 sind auf dem Weltmarkt weiterhin einige Spannungsfelder zu beachten, die das Handeln und den Erfolg der Maico Gruppe durchaus beeinflussen können. So muss sich Maico möglicherweise auf Turbulenzen auf den Beschaffungsmärkten einstellen, verursacht durch den Krieg in der Ukraine und einem Nahostkonflikt zwischen Israel und seinen Nachbarstaaten. Daneben könnten sich eskalierende Handelsstreitigkeiten weiter negativ auf den Geschäftsverlauf auswirken. Auch der Markteintritt neuer Wettbewerber kann wirtschaftliche Auswirkungen haben, deren Risiken schwer abzuschätzen sind. Mit Flexibilität und Anpassungsfähigkeit will die Maico-Gruppe mit allen Beteiligten die Herausforderungen annehmen und die Geschäfte weiterhin erfolgreich abwickeln. Für das kommende Jahr rechnen wir aufgrund von bereits durchgeführten Preisanpassungen und akquisitionsbedingt mit einer moderaten Umsatzsteigerung. Für den Rohertrag erwarten wir aufgrund höherer Einstandspreise einen Rückgang im mittleren einstelligen Prozentbereich im Vergleich zum Vorjahr. Für den Cashflow erwarten wir einen deutlichen Rückgang. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Das Risikomanagement besitzt für den gesamten Konzern einen hohen Stellenwert. Durch die internationale Ausrichtung ergeben sich eine Vielzahl von Chancen in verschiedensten Bereichen; allerdings ist die Unternehmensgruppe auch vor Risiken nicht gefeit. Die frühzeitige Erkennung dieser Risiken und die umgehende Einleitung von Korrekturmaßnahmen sind dabei von zentraler Bedeutung. Die nachlaufenden und anhaltenden Auswirkungen des Ukraine-Krieges, des Nahostkonfliktes und internationale Spannungsfelder stellen die gesamte Weltwirtschaft vor große Herausforderungen. Wie oben dargestellt, sind die Auswirkungen auf die Baubranche im Allgemeinen erheblich. Auswirkungen auf den Maico-Konzern im Speziellen sind schwer prognostizierbar. a. Konjunkturelle und branchenspezifische Risiken Das Produktangebot des Maico-Konzerns unterliegt einer starken Abhängigkeit von der nationalen und internationalen Baubranche. Eine rückläufige Konjunktur führt zu einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage unserer Kunden und somit auch sehr schnell zu einem Nachfragerückgang. Weltweite Krisen und soziale Unruhen stellen mögliche Risiken für die Umsätze bzw. das Ergebnis des Konzerns dar. Um solche Negativtrends frühzeitig zu erkennen, werden konzernübergreifend diverse Planungs- und Controllinginstrumente eingesetzt. Somit soll eine frühzeitige Gegensteuerung in die Wege geleitet werden können. Quartalsmäßig werden die geplanten mit den tatsächlich erreichten Ergebnissen abgeglichen. Die Abweichungen werden analysiert und Korrekturmaßnahmen zeitnah eingeleitet. Daneben wurden in allen Bereichen Ziele definiert und Kennzahlensysteme etabliert, welche den Unternehmenssteuerungsprozess optimieren. Weiterhin finden regelmäßig Board Meetings mit den Geschäftsführern und dem Leitungskreis der Tochtergesellschaften statt, in denen die gemeinsame Strategie abgestimmt wird. b. Risiken auf dem Absatzmarkt Verkaufspreise und Konditionen unterliegen weiterhin einem wachsenden Druck durch neue Wettbewerber, zunehmende Wettbewerbskonzentration und steigende Markttransparenz. Um weiterhin erfolgreich agieren zu können, müssen Wettbewerbsvorteile stetig ausgebaut werden. Innovative Produkte, ein attraktiver Marktauftritt, Präsenz in der Öffentlichkeit und spezielle Kundenbindungsmaßnahmen sollen neue Kunden ansprechen und bestehende Kundenverbindungen pflegen und verbessern. Eine ständige Weiterentwicklung und Verbesserung unserer Produkte sorgt für den erforderlichen technischen Fortschritt. Nur mit modernen und technisch einwandfreien Produkten kann die Nachfrage aufrechterhalten werden. Mit eigenen Produktentwicklungen wurde das Produktsortiment des Maico-Konzerns auch im Geschäftsjahr 2023 um weitere hochinnovative Produkte ergänzt, mit dem Ziel, die Nachfrage der bestehenden Kunden zu steigern und neue Kunden zu gewinnen. c. Risiken auf dem Beschaffungsmarkt Beschaffungsseitige Risiken ergeben sich sowohl aus den Vereinbarungen mit Lieferanten-, als auch aus der Entwicklung der Rohstoffpreise. Diesen Risiken begegnen wir durch Marktbeobachtung und vorausschauendes Handeln. Zur Kalkulationssicherheit werden mit wichtigen Lieferanten Jahresvereinbarungen abgeschlossen. Zur Minimierung möglicher Qualitätsprobleme pflegen wir langjährige Geschäftsbeziehungen mit zuverlässigen Lieferanten. Die Situation der Beschaffungsmärkte aufgrund des Ukraine- Krieges und anderer internationaler Spannungsfelder ist für die gesamte Weltwirtschaft unsicher. d. Finanzwirtschaftliche Risiken Mit zunehmender Globalisierung steigt auch das Risiko möglicher Wechselkursschwankungen. Diesem begegnen wir im Vertriebsbereich durch annähernd ausschließliche Fakturierung in Landeswährung. Auch der Einkauf wird, bis auf wenige Ausnahmen, in der nationalen Währung abgewickelt. Somit besteht Kalkulationssicherheit und das Währungsrisiko im operativen Bereich kann geringgehalten werden. Unsere Anlagepolitik ist weiterhin konservativ und derivative Finanzinstrumente kommen nicht zum Einsatz. Forderungsausfallrisiken begegnen wir mit einem effizienten Forderungsmanagement. Dieses beinhaltet neben einer intensiven Bonitätsanalyse eine gruppenweite Zusammenarbeit mit einer Warenkreditversicherung. Daneben tragen diverse Zentralregulierungsvereinbarungen mit Delkredereabsicherungen zu einem sicheren und termingerechten Zahlungseingang unserer Kundenforderungen bei. Sollte es trotzdem zu Fristüberschreitungen kommen, besteht seit Jahren ein konsequentes Mahnwesen. Unsere vorrausschauende Liquiditätsplanung trägt dazu bei, Liquiditätsrisiken sowie Zahlungsstromschwankungen zu minimieren. Die stabile Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation reduziert die Abhängigkeit von Banken und anderen Gläubigern und stabilisiert die Zahlungsbereitschaft. e. Produktbezogene Risiken Durch die kontinuierliche Entwicklung neuer Produkte strebt Maico an, auch in Zukunft für Innovationen auf dem Lüftungsmarkt zu sorgen. Sämtliche Neuentwicklungen werden vor der Markteinführung ausführlich getestet und durchlaufen einen strukturierten Zulassungsprozess. Damit begrenzen wir das Produktrisiko. Unsere Marke steht für langlebige und qualitativ hochwertige Produkte. Um unsere Qualitätsstandards zu erhalten, sind unsere Hauptgesellschaften nach der Qualitätsmanagementnorm ISO 9001:2015 zertifiziert. Unter Risk-Management verstehen wir neben Risikovermeidungsstrategien auch eine adäquate Absicherung durch eine gruppenweite Versicherung, deren Umfang und Deckungssumme wir regelmäßig den aktuellen Erfordernissen anpassen. Insgesamt kann nach Überprüfung der Einzelrisiken festgestellt werden, dass keine wesentliche Beeinträchtigung vorliegt und der Fortbestand des Konzerns gesichert ist. Etwaige Einzelrisiken können dennoch nicht vollständig ausgeschlossen werden. 2. Chancenbericht Die Innovationsstärke des Konzerns ist einer der wichtigsten Aspekte, der die Nachfrage auch in 2024 ankurbeln soll. Technisch einwandfreie Produkte mit ansprechendem und modernem Design unterstreichen die Innovationskraft des gesamten Konzerns. Daneben pflegen wir mit der überwiegenden Mehrzahl unserer Geschäftspartner eine jahrzehntelange, vertrauensvolle Geschäftsbeziehung. Damit dies so bleibt und wir neue Kunden von unseren Produkten und unserem Service überzeugen können, bieten wir unseren Vertriebspartnern eine kompetente End-to-End Betreuung, angefangen von der Lüftungsberatung bis hin zum After-Sales-Service. Durch qualitativ hochwertige Produkte und kompetente Beratung soll der Kunde zum Wiederholungskäufer werden und die Produkte auch weiterempfehlen. Darüber hinaus wurden im Jahr 2023 drei Unternehmen erworben, die das bestehende Produktportfolio sinnvoll ergänzen. Ein Unternehmen kann nur erfolgreich sein, wenn eine motivierte, flexible und qualifizierte Belegschaft dahintersteht. Nur zufriedene Mitarbeiter können die Maico-Gruppe weiterhin zum Erfolg führen. Daher wird mit angenehmen Arbeitsbedingungen und flexiblen Arbeitszeiten an dieser Zufriedenheit gearbeitet. Attraktive Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen sollen die Qualifikation der eigenen Belegschaft verbessern. Dies ist vor allem vor dem Hintergrund des verstärkten Wettbewerbs um qualifizierte Fachkräfte sehr wichtig. Mit der Ausbildung junger Menschen in den Berufen Industriekaufmann/-frau, Elektroniker/-in für Betriebstechnik und Technische/-r Produktdesigner/-in sowie mit der Zusammenarbeit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg werden eigene Fachkräfte herangezogen. Darüber hinaus werden innerhalb des Konzerns gute Entwicklungsmöglichkeiten sowohl für die eigenen Auszubildenden als auch für alle anderen Mitarbeiter angeboten. 3. Gesamtaussage Die dargestellten Risiken halten wir für beherrschbar und führen zu keiner Beeinträchtigung der Maico-Gruppe. Mit langjähriger Erfahrung, innovativen Produkten und der wirtschaftlich stabilen Lage des Konzerns fühlen wir uns dazu in der Lage, die aktuellen latenten Unsicherheiten der Märkte sowie mögliche zukünftig auftretende Risiken zu bewältigen. Wir werden sämtliche erfolgversprechenden Chancen nutzen, um die Umsatz- und Ertragssituation langfristig zu stabilisieren. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den Finanzinstrumenten, die vom Konzern gehalten werden, gehören Wertpapiere, Ausleihungen, liquide Mittel sowie Forderungen und Verbindlichkeiten. Aufgrund eines gut funktionierenden Forderungsmanagements kommt es zu sehr wenigen Ausfällen von Forderungen. Sollten dennoch Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sein, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt der Konzern über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. Die Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfrist, in der Regel unter Abzug von Skonto, beglichen. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich um KfW-Darlehen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements des Konzerns ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt der Konzern eine konservative Risikopolitik.
Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024 Maico Holding GmbH Geschäftsführung Die Geschäftsführung: Jürgen Goldinger James Turley BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Maico Holding GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Maico Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Maico Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsorgans für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der von der Muttergesellschaft eingerichtete Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Villingen-Schwenningen, 5. Juli 2024 Wirtschaftsrevision
Süd GmbH
Wedam, Wirtschaftsprüferin Walter, Wirtschaftsprüfer |
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