Betrieb von Bahnhöfen für den Personenverkehr einschließlich Omnibusbahnhöfen
Bell Computer-Netzwerke GmbH
Friesdorfer Straße 135, 53175 Bonn, DEUStammdaten
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Finanzübersicht
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Historie
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Management
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Peter-Christoph Haider seit 15.9.2025 | Geschäftsführer |
Michael Stettner seit 15.9.2025 | Geschäftsführer |
Volker Helmut Kull seit 18.2.2020 | Geschäftsführer |
Wilhelm Langen seit 18.2.2020 | Geschäftsführer |
Wirtschaftlich BerechtigteBeta
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
Identifizierte Personen (3)
| Name | Anteil |
|---|---|
| 74.90% | |
| 15.45% |
GesellschafterBeta
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
3 Gesellschafter
GmbH-Struktur
2 von 3 angezeigt
Bilanzkonten
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustrechnung
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Konzern- und Jahresabschlüsse
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Bell Computer-Netzwerke GmbHBonnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtBell Computer-Netzwerke GmbHI. Grundlagen des Unternehmens1. GeschäftsmodellDie BELL Computer-Netzwerke GmbH ist ein führendes, herstellerneutrales IT-Systemhaus. Seit 1993 entwickeln, realisieren und betreiben qualifizierte IT-Spezialisten innovative und service-orientierte Lösungen in den Bereichen Netzwerke, IT-Sicherheit und Kommunikation. Sicherheit, Verfügbarkeit, Automatisierung und Visualisierung stehen dabei im Vordergrund. Zu den Kunden gehören zahlreiche Bundes- und Landesbehörden sowie große und mittelständische Unternehmen im internationalen Umfeld verschiedener Branchen. Diese schätzen allesamt die Qualität, Zuverlässigkeit, Kompetenz und Flexibilität des Unternehmens. Eine intensive und langjährige Partnerschaft mit Kunden und führenden Herstellern ermöglicht ein kontinuierliches Wachstum und reflektiert die Marktpräsenz der BELL Computer-Netzwerke GmbH. Ein Team aus hochmotivierten und qualifizierten Mitarbeitern, sowie eine überregionale Verfügbarkeit mit Standorten in Bonn, Karlsruhe, Nürnberg, Berlin und Hannover sind die Grundlage für unseren überdurchschnittlichen Erfolg. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenNach dem Jahr 2022 hat sich die Gesamtwirtschaft der Bundesrepublik Deutschland im Wirtschaftsjahr 2023 in einem unverändert von Krisen geprägten Umfeld behauptet, blieb aber hinter den Erwartungen zurück. Ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland bremsten das Wachstum und das BIP blieb um 0,3% hinter dem des Vorjahres zurück. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Die angespannte Wirtschaftslage ging nicht unbemerkt am deutschen IT-Mittelstand vorbei. Jedoch zeigt sich dieser deutlich robuster als die Gesamtwirtschaft. Trotz der Herausforderungen von steigenden Zinsen, Lieferengpässen, Inflation, Ukraine-Krieg und Fachkräftemangel legten Umsatz und Beschäftigung im Bereich Informationstechnik auch 2023 zu. Damit wurde seine Bedeutung als größtes Branchensegment weiter ausgebaut. Die Umsätze überstiegen 2020 erstmals die 100-Milliarden-Euro-Marke und legten im Wirtschaftsjahr 2023 auf 143,4 Milliarden Euro deutlich zu. Das stärkste Wachstum mit über 13% war im Bereich IT-Sicherheit zu spüren. Die Ausgaben für IT-Sicherheit stiegen erstmals über die 10 Milliarden Euro und werden in den kommenden Jahren weiter um jeweils rund 10 Prozent steigen. BELL Computer-Netzwerke GmbH bedient mit ihren Angeboten die Marktbereiche Telekommunikation (prognostiziertes Wachstum: 23/22 2%), IT-Services (prognostiziertes Wachstum: 23/22 5%) und Software (prognostiziertes Wachstum: 23/22 12,1%). Von diesem Branchentrend konnte BELL sich wiederum deutlich absetzen. Für das laufende Wirtschaftsjahr rechnet der Branchenverband mit einem prognostizierten Branchenwachstum von 4,3%. (Quelle für Branchenangaben: Bitkom, IDC Juni 2024) 2. Geschäftsverlauf und Lagea) Ertragslage Im Berichtsjahr 2023 konnte der Umsatz gegenüber 32,8 Mio. € in 2022 erneut deutlich auf 42,8 Mio. € gesteigert werden. Dies entspricht einer Umsatzsteigerung von 30,2%. Das Wachstum liegt deutlich über dem Branchenschnitt und wir sind mit der Umsatzentwicklung außerordentlich zufrieden. Der Jahresüberschuss ist im Berichtsjahr 2023 sehr leicht gegenüber 2022 um 7,03% von 6,37 Mio. € auf 5,92 Mio. € gesunken. Der Jahresüberschuss 2022 enthielt außergewöhnliche Ergebnisse in Höhe von 1,5 Mio. € aus der Aufwandsabgrenzung für Lizenz- und Serviceausgaben. Bereinigt um diesen Effekt ergibt sich eine deutliche Ergebnisverbesserung aufgrund der positiven Umsatzentwicklung. Gründe für den im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Umsatz waren unter anderem größere Projekte mit Bestandskunden, eine erfreuliche Erweiterung des bisherigen Kundenstammes und die gute Lieferfähigkeit unserer Lieferanten. Die BELL Computer-Netzwerke GmbH wurde aus den eigenen Reihen durch einen weiteren Vertriebler ergänzt und es wurden Workflows in mehreren Abteilungen verbessert. Dies führte zu einer effizienteren Nutzung der vorhandenen Kapazitäten und Ressourcen. Bei gestiegenem Umsatz sanken die Umsatzrendite rechnerisch um 5,58% und die Rohgewinnquote um 10,32% deutlich. Zurückzuführen ist dieser Effekt auf die erstmalige Bildung eines aktiven Rechnungsabgrenzungsposten im Bereich des Einkaufs für mehrjährige Lizenzen und Services in 2022 in Höhe von 2,8 Mio. €. Die bereinigte Umsatzrendite im Vorjahr beträgt 14,85% und die bereinigte Rohgewinnquote 38,48%. Ausgewählte Ertragskennzahlen
Umsatzrendite: Verhältnis von Jahresüberschuss zu Umsatzerlösen Rohgewinnquote: Verhältnis von Rohergebnis zu Umsatzerlösen Personalaufwandquote: Verhältnis von Personalaufwand zu Umsatzerlösen Die Umsatz- und Ergebnisentwicklung entspricht unseren Prognosen im Vorjahr. b) Vermögenslage Aktiva
Das Anlagevermögen (welches zum großen Teil aus Firmenfahrzeugen besteht) wurde teilweise durch Neubeschaffungen erweitert, bzw. ersetzt und stieg um 228 EUR auf 635 TEUR an. Durch die in 2022 vorausschauend geschaffenen Lagerbestände, konnte die BELL Computer-Netzwerke GmbH eine schnelle und kontinuierliche Lieferverfügbarkeit gewährleisten und hatte somit einen entscheidenden Vorteil gegenüber anderen Mitbewerbern am Markt. Der Bestand der fertigen Erzeugnisse und Waren sank in 2023 um knapp 3,35 Mio. € aus dem Vorjahr auf 1,85 Mio. € und normalisiert sich sukzessive. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Ende 2023 4.488 TEUR (2022: 3.699 TEUR). Das bedeutet einen Anstieg um 789 TEUR, nicht fällig waren davon 3.487 TEUR. Die liquiden Mittel zum Bilanzstichtag betragen 9,6 Mio. € und sind im Vergleich zum Vorjahr (5,6 Mio. €) um 4 Mio. € angestiegen. Somit stehen weiterhin selbst für sehr große Projektgeschäfte ausreichende Finanzreserven zur Verfügung. b) Finanzlage Passiva
Freie Finanzmittel wurden 2023 für Ausschüttungen an die Gesellschafter in Höhe von 8 Mio. € verwendet. Dennoch weist die BELL Computer-Netzwerke GmbH weiterhin eine hohe Eigenkapitalquote von 38,80 % bei einer um 10,02 % auf 20,20 Mio. € gestiegenen Bilanzsumme auf. Der Anstieg der Rückstellungen resultiert aus der Abgrenzung von Ertragssteuern auf das Vorsteuerergebnis. Der Anstieg der Verbindlichkeiten ist im Wesentlichen auf die gestiegene Beschaffung von Handelswaren zurückzuführen. Ausgewählte Finanzkennzahlen
Eigenkapitalquote: Verhältnis von Eigenkapital zu Gesamtkapital Cashflow: Jahresüberschuss + Abschreibungen 3. Finanzielle LeistungsindikatorenDer Umsatzerlös pro Mitarbeiter stieg im Vergleich zum Vorjahr (505 TEUR) deutlich auf 648 TEUR im Berichtsjahr an. Die BELL Computer-Netzwerke GmbH konnte auch im aktuellen Berichtsjahr jederzeit Ihre Zahlungsverpflichtungen gegenüber ihren Lieferanten unter Ausnutzung von Skonti nachkommen. 4. GesamtaussageDas Betriebsergebnis im Berichtsjahr liegt bei 8,79 Mio. €. Eine stetige Entwicklung des Unternehmens über die letzten Jahre zeichnet die BELL Computer-Netzwerke GmbH aus und spiegelt sich in Ihren positiven Ergebnissen wieder. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist ausgesprochen gut. Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen sind durch liquide Mittel gedeckt. III. ZweigniederlassungsberichtDie Auslastung der in den Niederlassungen Karlsruhe, Nürnberg, Berlin und Garbsen (Hannover) beschäftigten Mitarbeiter ist gleichbleibend hoch. Die in 2021 eröffnete Geschäftsstelle in Hannover trägt auch in 2023 dazu bei, dass die Umsätze weiter gesteigert werden konnten. IV. PrognoseberichtDie BELL Computer-Netzwerke GmbH plant in 2024 an die positiven Ergebnisse der Vorjahre anzuknüpfen. Aufgrund der aktuellen Wirtschaftslage setzt die BELL Computer-Netzwerke GmbH den Fokus nicht auf Umsatzwachstum, sondern auf die Stärkung der bisherigen Fundamente und Sicherheit. Selbst bei kurzfristigen negativen Außeneinflüssen kann das Unternehmen so Ihre Position am Markt halten. Die langfristige Entwicklung steht hier im Fokus Trotz der aktuellen Wirtschaftslage erwarten wir für das laufende Geschäftsjahr aufgrund des heterogenen Kundenstamms und der individuellen und agilen Geschäftspolitik unverändert ein gutes Jahresergebnis bei stabiler Finanz- und Vermögenslage. V. Chancen- und RisikoberichtIm ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres war der zurückhaltende Investitionsbedarf der Industrie deutlich zu spüren. Dies konnte durch die Bereiche Netzwerkinfrastruktur sowie IT-Sicherheit zum Teil aufgefangen werden. Im 2. Halbjahr sorgt der Bedarf nach erhöhter Cyber-Sicherheit für eine erhöhte und anhaltende Nachfrage nach unseren Produkten und Leistungen und bietet vielfältige und ausbaufähige Geschäftschancen. Die fortscheitende Digitalisierung von Produktion, Wirtschaft und Verwaltung verlangt nach leistungsfähigen, flexiblen und sicheren IT-Infrastrukturen, die wir mit unseren anpassungsfähigen Lösungen bereitstellen. Die Potentiale dieser Geschäftsfelder wachsen seit Jahren. Hohe Betriebssicherheit als zentrale Forderung wichtiger IT-Landschaften erfüllen wir durch angepasste Installations-, Konfigurations- und Wartungsangebote, die sich den ändernden Anforderungen dynamisch anpassen. Der Fachkräftemangel im IT-Bereich setzt sich weiter fort und erschwert ein Wachstum. Die Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter, insbesondere im technischen Bereich, gestaltet sich schwierig. Die BELL Computer-Netzwerke GmbH konnte trotz der angespannten Lage auf dem Personalmarkt einige neue Mitarbeiter gewinnen, wodurch es uns möglich ist, die stark wachsende Nachfrage nach Dienstleistungen durch unsere Kunden auch weiterhin zu bedienen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihre Aus- und Weiterbildung, sowie Ihre Motivation sind entscheidend für den weiteren Erfolg und das zukünftige Wachstum der BELL Computer-Netzwerke GmbH. Den Risiken aus fehlendem Personalnachwuchs, mangelnder Qualifizierung und Personalfluktuation, begegnen wir durch intensive Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, sowie durch partnerschaftlichen Umgang und leistungsbezogene Vergütungssysteme. Die Mitarbeiterfluktuation liegt auch im Berichtsjahr mit 4,54 % (Berechnet nach Schlüter) weit unter verfügbaren Branchenwerten (Statista). Ebenso zahlen sich unsere frühzeitigen Investitionen in Automatisierung und Prozess-Integration deutlich aus. Damit können wir den gestiegenen Anforderungen an Service- und Unterstützungsleistungen mit deutlich weniger Ressourcen, im Vergleich zum restlichen Markt, begegnen. Den Risiken von Forderungsausfällen begegnen wir durch Bonitätsbewertung im Neukundengeschäft und moderater Kreditgewährung bei kritischen Bestandskunden. Auch ein proaktives Forderungsmanagement mindert die Eintrittswahrscheinlichkeit von Kreditausfallrisiken. Mit diesem Konzept konnten wir die Schäden durch Kreditausfall in den vergangenen Jahren auf einen Wert ohne wirtschaftliche Relevanz senken. Die Beschaffung der Handelsware erfolgt fast vollständig in Euro, so dass Währungsrisiken weitgehend ausgeschlossen werden können. Vorhandene Kontokorrentbestände in US-Dollar werden regelmäßig zurückgeführt, um auch hier die Risiken zu begrenzen. Zum Bilanzstichtag und zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichtes sind uns keine Risiken ersichtlich, die eine Beeinträchtigung der positiven Entwicklung oder des Fortbestandes unseres Unternehmens zur Folge haben könnten.
Bonn, den 30.06.2024 Wilhelm Langen, Geschäftsführer Volker Kull, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die BELL Computer-Netzwerke GmbH hat ihren Sitz in Bonn und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Bonn, HRB 6444. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der vorliegende Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) sowie den einschlägigen Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags aufgestellt. Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 (2) HGB. Die Gesellschaft nimmt die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB in Anspruch. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die zu Anschaffungskosten aktivierten immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig linear pro rata temporis über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten aktiviert. Die beweglichen Anlagegüter werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis linear abgeschrieben. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu 800,00 € werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren erfolgt zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert. Für die Ermittlung der Anschaffungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wird das Verbrauchsfolgeverfahren nach der Fifo-Methode angewendet (§ 256 HGB). Die Fifo-Methode bildet den Verbrauch den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend ab. Allen erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlich langer Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, wird bei der Bewertung Rechnung getragen. Die geleisteten Anzahlungen, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag angesetzt. Erkennbaren Einzelrisiken ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen, dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen worden. Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Bei Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen worden. Sie sind in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten werden mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag passiviert. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Euroreferenzkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben und auf der Passivseite Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand bzw. Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Stichtag darstellen. IV. Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt zum Nennwert € 175.000, davon entfallen auf erworbene eigene Anteile € 84.000. Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahrs im Anlagenspiegel (siehe Anlagenspiegel) dargestellt. Umlaufvermögen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Sonstige Vermögensgegenstände belaufen sich insgesamt auf T€ 4.946 (Vj. T€ 4.370) und haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzung Ausgewiesen werden im Wesentlichen Ausgaben für Lizenzen und Serviceleistungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Rückstellungen Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Der Ansatz erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die Rückstellungen im Geschäftsjahr belaufen sich auf T€ 3.834 (Vj. T€ 3.213) mit einer Restlaufzeit von kleiner einem Jahr. Es bestehen Steuerrückstellungen in Höhe von T€ 3.267 (Vj. T€ 2.578) und sonstige Rückstellungen in Höhe von T€ 567 (Vj. T€ 635). Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Passive Rechnungsabgrenzung Ausgewiesen werden im Wesentlichen Einnahmen für Lizenzen und Serviceleistungen vor dem Bilanzstichtag, soweit sie Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind durch branchenüblichen Eigentumsvorbehalt der Lieferanten gesichert. V. Sonstige Angaben Arbeitnehmerzahl Am Bilanzstichtag waren im Unternehmen 63 Arbeitnehmer und 7 Auszubildende beschäftigt. Davon sind 63 Angestellte und 0 Arbeiter. Gesetzliche Vertreter Der Geschäftsführung gehören an: Wilhelm Langen, kaufmännischer Geschäftsführer, und Volker Kull, technischer Geschäftsführer. Die Angabe der Geschäftsführerbezüge unterbleibt nach § 286 Abs. 4 HGB. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31.12.2023 bestehen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. Die Verpflichtungen betragen bis zum Ende der Vertragslaufzeit bzw. bei unbefristeten Verträgen bis zu erstmöglichen Beendigungstermin.
Das Bestellobligo am Bilanzstichtag beträgt T€ 1.360. Nachtragsbericht Berichtspflichtige Vorgänge nach dem Abschluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ergeben. Ergebnisverwendung Das Geschäftsjahr 2023 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von T€ 5.923 (letztes Jahr T€ 6.371) ab. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 7.737 (letztes Jahr T€ 9.814) in Höhe von T€ 7.500 auszuschütten.
Bonn, den 30.06.2024 Geschäftsführung Wilhelm Langen Volker Kull AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens zum 31.12.2023BELL Computer-Netzwerke GmbH, Bonn
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.09.2024 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Bell Computer-Netzwerke GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bell Computer-Netzwerke GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bell Computer-Netzwerke GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulation der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bonn, den 26. Juli 2024 dhpg
Wirtschaftsprüfer Rechtsanwälte Steuerberater
GmbH & Co. KG
Johannes Spitz, Wirtschaftsprüfer Arno Abs, Wirtschaftsprüfer |
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