DeTeWe Finance GmbHLiquidiert

50672 Köln, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Köln HRB 65558
Eingetragen
6.1.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem AnteilsbesitzVermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden
Gegenstand
1. Finanzierung ausschließlich eigener Projekte, insbesondere von DeTeWe-Mietverträgen über Telekommunikationsanlagen, die Anschaffung und Vermietung von beweglichen und immateriellen Wirtschaftsgütern sowie die Vermittlung, der Abschluss, die Übernahme und Administration von Mietverträgen über bewegliche und immaterielle Wirtschaftsgüter; 2. Die Gesellschaft kann alle Geschäfte betreiben, die den Gesellschaftszweck unmittelbar oder mittelbar zu fördern geeignet sind. Sie kann insbesondere im Miet- und Investitionssektor Beratungs- und Managementverträge abschließen, die im direkten und indirekten Zusammenhang mit dem Erwerb von Immobilien und beweglichen Investitionsgütern stehen. Die Gesellschaft kann Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten und sich an gleichartigen Unternehmen beteiligen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Geschäftsführer
Ulrich Malte Rüsing
seit 14.7.2022
Prokura
Stephan Ninow
seit 23.3.2009
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
250.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

DeTeWe Finance GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
1. Forderungen an Kunden 97.441,00 325.263,76
2. Leasingvermögen 3.483.231,50 6.141.648,25
Summe der Aktiva 3.580.672,50 6.466.912,01

Passiva

31.12.2022 31.12.2021
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kunden
andere Verbindlichkeiten
täglich fällig 2.634.205,60 5.538.098,33
darunter: gegenüber Finanzdienstleistungsinstituten 2.538.739,21 € (Vorjahr: 5.364.349,43 €)
2. Sonstige Verbindlichkeiten 16,90 0,00
3. Rückstellungen
andere Rückstellungen 446.450,00 428.813,68
4. Eigenkapital
a) Gezeichnetes Kapital 250.000,00 250.000,00
b) Kapitalrücklage 250.000,00 250.000,00
500.000,00 500.000,00
Summe der Passiva 3.580.672,50 6.466.912,01

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
1. Leasingerträge 3.512.930,06 4.519.231,97
2. Leasingaufwendungen -265.008,93 -214.702,04
3.247.921,13 4.304.529,93
3. Zinserträge aus Kredit- und Geldmarktgeschäften 96.550,55 32.457,83
4. Zinsaufwendungen -106.014,52 -174.888,86
-9.463,97 -142.431,03
5. Sonstige betriebliche Erträge 36.029,72 1.200,00
6. Allgemeine Verwaltungsaufwendungen
Andere Verwaltungsaufwendungen -51.359,73 -107.244,64
7. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Leasingvermögen -2.393.742,22 -3.359.660,05
8. Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Forderungen und bestimmte Wertpapiere sowie Zuführungen zu Rückstellungen im Kreditgeschäft 0,00 -14.293,74
9. Erträge aus Zuschreibungen zu Forderungen und bestimmten Wertpapieren sowie aus der Auflösung von Rückstellungen im Kreditgeschäft 4.413,12 0,00
10. Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 833.798,05 682.100,47
11. Auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder eines Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -833.798,05 -682.100,47
12. Jahresüberschuss 0,00 0,00

ANHANG für das Geschäftsjahr 2022

Die DeTeWe Finance GmbH (im Folgenden auch "Gesellschaft" genannt) ist ein Finanzdienstleistungsinstitut i.S.d. § 1 Abs. 1a Nr. 10 KWG. Sie wendet für die Aufstellung des Jahresabschlusses die für Finanzdienstleistungsinstitute geltenden Vorschriften der §§ 340 ff. HGB, die Verordnung über die Rechnungslegung der Kreditinstitute und Finanzdienstleistungsinstitute (RechKredV) sowie die institutsspezifischen Formblätter an. Ergänzend sind die Vorschriften des GmbHG zu beachten.

Das Stammkapital der Gesellschaft von 250.000 € ist voll eingezahlt. Alleingesellschafterin ist die abcfinance GmbH, Köln.

Gegenstand des Unternehmens ist insbesondere die Vermietung und das Verleasen von Telekommunikationsanlagen. Bis heute ist die DeTeWe Finance GmbH ausschließlich auf dem deutschen Markt tätig, der vom Standpunkt der Organisation keine wesentlichen regionalen Unterschiede aufweist.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Köln unter HRB 65558 eingetragen.

A. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

AKTIVA

Forderungen an Kunden

Diese Position beinhaltet Leasingforderungen, die zum Nennbetrag angesetzt wurden.

Leasingvermögen

Das Leasingvermögen wurde zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige und außerplanmäßige Abschreibungen, bewertet.

Zugänge zum Leasingvermögen werden seit dem Jahr 2015 über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben.

Der Bestand der Leasinggegenstände, welche nach dem Jahr 2010 aber vor dem Jahr 2015 angeschafft wurden, wird planmäßig linear über die Vertragslaufzeit auf den Restwert abgeschrieben. Der Bestand der Leasinggegenstände, welche vor dem Jahr 2010 angeschafft wurden, wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer entsprechend den amtlichen Afa-Tabellen abgeschrieben. Darüber hinaus nimmt die Gesellschaft zur verlustfreien Vertragsabwicklung, sofern der Restbuchwert der Leasinggegenstände nicht mehr durch den Barwert der ausstehenden Zahlungen aus dem Leasingvertrag gedeckt ist, zusätzliche Abschreibungen auf das Vermietvermögen sowie außerplanmäßige Abschreibungen auf das Vermietvermögen leistungsgestörter Verträge vor.

Im Berichtsjahr wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 487 T€ (Vorjahr: 960 T€) insbesondere zur Vermeidung von Verwertungsverlusten vorgenommen.

PASSIVA

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen, ggf. einschließlich aufgelaufener Zinsen bis zum Bilanzstichtag, passiviert.

Rückstellungen

Erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten wird in Höhe der erwarteten Inanspruchnahme mit der Bildung von Rückstellungen Rechnung getragen. Die Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag ausgewiesen.

Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

AKTIVA

Forderungen an Kunden

Die Forderungen an Kunden setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Forderungen aus Leasinggeschäft 97 349
Abzüglich Wertberichtigungen 0 -23
Summe 97 325

Die Forderungen an Kunden weisen folgende Restlaufzeitengliederung auf:

31.12.2022
T€
31.12.2021
T€
Täglich fällig 97 325
Summe 97 325

Die Wertberichtigungen wurden entsprechend den Restlaufzeiten von den Forderungen in Abzug gebracht.

Forderungen an Kunden mit unbestimmter Laufzeit bestehen nicht.

Leasingvermögen

Die Leasinggegenstände betreffen insbesondere Telefonanlagen der DeTeWe Communications GmbH, Berlin.

Zur Entwicklung des Leasingvermögens verweisen wir auf den Anlagenspiegel als Anlage zu diesem Anhang.

PASSIVA

Verbindlichkeiten gegenüber Kunden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kunden in Höhe von 2.634 T€ (Vorjahr: 5.538 T€) betreffen mit 2.539 T€ (Vorjahr: 5.364 T€) die Gesellschafterin abcfinance GmbH. Im Übrigen betreffen die Verbindlichkeiten mit 48 T€ (Vorjahr: 95 T€) Verpflichtungen aus dem Leasinggeschäft und mit 47 T€ (Vorjahr: 79 T€) weiterzuleitende Inkassokosten.

Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber Kunden sind täglich fällig.

Rückstellungen

Die Rückstellungen betragen insgesamt 446 T€ (Vorjahr: 429 T€) und betreffen ausschließlich andere Rückstellungen.

Die anderen Rückstellungen wurden für Händlerprovisionen (421 T€; Vorjahr: 405 T€) sowie Kosten für die Prüfung des Jahresabschlusses und Betriebsprüfungskosten (25 T€; Vorjahr: 24 T€) gebildet.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Leasingergebnis

Die Leasingerträge entfallen im Wesentlichen mit 3.124 T€ (Vorjahr: 4.246 T€) auf Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen, Erlöse aus der Veräußerung von Leasinggegenständen (202 T€; Vorjahr: 255 T€) sowie Erträge aus Kündigungsforderungen (189 T€; Vorjahr: 19 T€). Den Erlösen aus der Veräußerung von Leasinggegenständen stehen hauptsächlich Leasingaufwendungen aus Abgängen in Höhe von 265 T€ (Vorjahr: 211 T€) gegenüber.

Zinsergebnis

Den Zinserträgen in Höhe von 97 T€ (Vorjahr: 32 T€) stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 106 T€ (Vorjahr: 175 T€) gegenüber. Die Zinsaufwendungen resultieren aus dem Verrechnungskonto mit der abcfinance GmbH.

Allgemeine Verwaltungsaufwendungen

Die allgemeinen Verwaltungsaufwendungen (51 T€; Vorjahr: 109 T€) entfallen hauptsächlich auf die Personal- und Sachkostenumlagen (28 T€; Vorjahr: 86 T€) an die Gesellschafterin abcfinance GmbH sowie auf Prüfungskosten für den Jahresabschluss von insgesamt 17 T€ (Vorjahr: 17 T€).

D. Sonstige Angaben

Nachtragsbericht

Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres liegen nicht vor.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Vor dem Hintergrund der Nutzung von Synergieeffekten hat die Gesellschaft seit dem Jahr 2013 zur Unterstützung und Durchführung ihrer Backoffice-Tätigkeiten einige zentrale Aufgabenbereiche ihrer Geschäftsorganisation auf die Schwestergesellschaft abcbank GmbH bzw. die abcfinance GmbH ausgelagert. Die Kosten werden im jährlichen Umlageverfahren ermittelt.

Insgesamt sind in 2022 Kosten in Höhe von insgesamt 28 T€ (Vorjahr: 86 T€) angefallen. In den Folgejahren werden Belastungen in ähnlicher Höhe erwartet.

Steuerliche Verhältnisse

Beim Finanzamt Neuss wird die Gesellschaft unter der Steuernummer 122/5960/1054 geführt.

Die DeTeWe Finance GmbH gehört zum ertragsteuerlichen Organkreis der abcfinance GmbH, Köln.

Personalbestand

Die Gesellschaft hat kein eigenes Personal.

Gesamthonorar Abschlussprüfer

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angabe im Konzernabschluss der Obergesellschaft abcfinance Holding GmbH, Neuss, erfolgt.

Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr:

Herr Stephan Ninow, Krefeld, Diplom-Kaufmann

Herr Georg Müller, Köln, Sparkassenbetriebswirt (bis zum 30. April 2022)

Frau Andrea Ritzmann, Köln, Diplom-Kauffrau (ab dem 21. Juni 2022)

Die Geschäftsführer erhielten von der Gesellschaft keine Bezüge.

Beziehungen zum Mutterunternehmen

Die Gesellschaft ist darüber hinaus über die Alleingesellschafterin abcfinance GmbH, Köln, mit der ein Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrag besteht, in den Konzernabschluss der abcfinance Holding GmbH, Neuss, einbezogen (kleinster Konsolidierungskreis). Über die abcfinance Holding GmbH ist die Gesellschaft wiederum in den Konzernabschluss der Wilh. Werhahn KG, Neuss, einbezogen (größter Konsolidierungskreis). Der dort erhältliche Konzernabschluss wird im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die Gesellschaft reicht ihren Jahresabschluss nach § 325 HGB im Unternehmensregister ein.

Der Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 wurde am 15. Juni 2022 festgestellt.

 

Köln, den 09. März 2023

DeTeWe Finance GmbH

Stephan Ninow

Andrea Ritzmann

2.3. Lage der DeTeWe Finance GmbH

2.3.1. Ertragslage

In der folgenden Darstellung sind Erträge und Aufwendungen nach betriebswirtschaftlichen Kriterien gegliedert:

2022 2021 Veränderung
in Mio. € in Mio. € in Mio. € in %
Leasing-, Factoring- und Zinserträge inkl. Mietkaufverträge 3,6 4,6 -1,0 -21,7
Leasingaufwendungen, insbes. Abschreibungen -2,7 -3,6 0,9 -25,0
Zinsaufwendungen -0,1 -0,2 0,1 -50,0
Verwaltungsaufwendungen * 0,0 -0,1 0,1 -100,0
Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit 0,8 0,7 0,1 14,3

* einschließlich Abschreibungen auf immaterielle Anlagewerte und Sachanlagen

Infolge der Einstellung des Neugeschäfts sind sowohl die aus dem Leasing- und Mietkaufgeschäft erwirtschafteten Erträge (- 1,0 Mio. €) als auch die Leasingaufwendungen (0,9 Mio. €) stark rückläufig. Bedingt durch den fortschreitenden Abbau des Bestandsgeschäftes sinken die Erträge überproportional. Infolgedessen hat sich das Leasingergebnis im Geschäftsjahr um 0,1 Mio. € auf 0,9 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) spürbar verringert.

Aufgrund des rückläufigen Bestandsgeschäftes sind zudem die Zinsaufwendungen gesunken (0,1 Mio. €; Vorjahr: 0,2 Mio. €), während die Einstellung der Vertriebstätigkeit gleichzeitig die Verwaltungsaufwendungen (0,0 Mio. €; Vorjahr: 0,1 Mio. €) erheblich verringerte. Diese die Ertragslage entlastenden Effekte konnten den Rückgang des Leasingergebnisses überkompensieren, sodass sich das Ergebnis der normalen Geschäftstätigkeit deutlich um 0,1 Mio. € auf 0,8 Mio. € erhöhte.

Um eine verlustfreie Bewertung der Leasinggegenstände zu ermöglichen, wird immer dann, wenn der sich nach der planmäßigen Abschreibung ergebende Buchwert den Ertragswert des Leasingvertrages nicht mehr deckt, eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen. Die barwertinduzierten außerplanmäßigen Abschreibungen beliefen sich im Jahr 2022 auf 0,5 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €).

Bei der Bilanzierung von Leasingverträgen ergeben sich regelmäßig zeitliche Ergebnisverschiebungen, die aus den diversen Ertrags- und Aufwandsverrechnungen sowie den genannten Abschreibungsbedingungen resultieren. Zum Ausgleich dieser Verschiebungen führt der TK abcfinance eine Substanzwertberechnung des Vertragsbestands nach dem vom Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e.V. (BDL) entwickelten Schema durch. Hierbei werden die über die gesamte Restlaufzeit der Verträge generierten Erträge und Aufwendungen einander gegenübergestellt, um die Höhe und Veränderung der stillen Reserven aufzuzeigen.

2.3.2. Vermögens- und Finanzlage & Kapitalstruktur

Das Finanzmanagement verfolgt die Ziele, jederzeit ausreichende Finanzierungsmittel zur Verfügung zu stellen, für laufzeitenkongruente, unabhängige Refinanzierung zu sorgen und die Zinsoptimierung durch unterschiedliche Refinanzierungsquellen sicherzustellen.

Die Refinanzierungsbedingungen für Leasingunternehmen haben sich vor dem Hintergrund der gesamtwirtschaftlichen Folgen des Ukrainekriegs im aktuellen Jahr verschlechtert. Auf etwaige Unsicherheiten hatten wir in unserer Prognose für das Jahr 2022 hingewiesen.

Die DeTeWe finanziert sich innerhalb des Cash-Pooling-Systems der abcfinance über ein Verrechnungskonto. Zudem erfolgt die Refinanzierung über die Forfaitierung von Leasing- und Mietkaufforderungen bei der Schwestergesellschaft abcbank GmbH, Köln.

Im Berichtszeitraum verringerte sich die Bilanzsumme der DeTeWe erheblich um 2,9 Mio. € auf 3,6 Mio. € (Vorjahr: 6,5 Mio. €). Der Rückgang ergibt sich aus der Einstellung des Neugeschäftes und dem daraus resultierend rückläufigen Leasingvermögen (-2,7 Mio. €). Auf der Passivseite sanken dementsprechend - aufgrund des geringeren Refinanzierungsbedarfs - die Verbindlichkeiten gegenüber der abcfinance GmbH um 53 % auf 2,5 Mio. € (Vorjahr: 5,3 Mio. €).

Inflations- oder Wechselkurseinflüsse haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Entwicklung der Vermögenshöhe genommen.

2.3.3. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022 wurden keine Investitionen getätigt.

2.3.4. Liquidität

Zur Deckung des Refinanzierungsbedarfs ist die DeTeWe als Tochtergesellschaft der abcfinance GmbH in das Cash-Pooling eingebunden.

2.3.5. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die DeTeWe ist in die Gesamtplanung des Geschäftsbereichs abcfinance einbezogen. Die Steuerung und Überwachung erfolgt daher grundsätzlich auf Ebene das Geschäftsbereichs abcfinance.

Zur internen Steuerung des Geschäftsbereichs abcfinance werden folgende Leistungsindikatoren, sogenannte Key Performance Indicators, herangezogen. Finanzielle Leistungsindikatoren sind RoE (Return on Equity = Eigenkapitalrendite), RoA (Return on Assets = Gesamtkapitalrendite) und CIR (Cost-Income-Ratio = Aufwand-Ertrag-Relation).

Der TK abcfinance Holding hat sein Wachstum verstärkt über die Schwestergesellschaft abcbank, mittels Forfaitierung, refinanziert. Dies führt dazu, dass sich bei alleiniger Betrachtung des Konzerns die Interpretationen der Kennzahlen RoA, RoE und CIR stark verschieben. Eine Beurteilung des Erfolgs muss daher auf Ebene des Geschäftsbereiches abcfinance erfolgen.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde in der abcbank GmbH für das wirtschaftliche Reporting die Modellierung von Einlagen mit unbestimmter Laufzeit verändert. Zum vorherigen Berichtsstichtag wurde die Annahme getroffen, dass entsprechende Einlagen gemäß den vertraglichen Kündigungsfristen sofort vollständig abfließen. Zum aktuellen Berichtsstichtag erfolgt nun eine Modellierung der Abflüsse gemäß dem Konzept der "Gleitenden Durchschnitte". Die Umstellung dieser Modellierung wirkt sich unmittelbar und erhöhend auf die Substanzwertrechnung und somit auf das wirtschaftliche Ergebnis EBITA des Geschäftsbereichs abcfinance aus. Der Effekt aus der Umstellung beträgt 8,9 Mio. €. Dies wirkt sich aufgrund des veränderten wirtschaftlichen Ergebnisses auch auf die Berechnung der Kennzahlen RoE und RoA aus.

Die Eigenkapitalrendite stellt eine Kennziffer zur Beurteilung der Ertragslage dar, die das Ergebnis des Jahres im Verhältnis zum erweiterten Eigenkapital (bilanzielles Eigenkapital zuzüglich Substanzwert nach Steuern) anzeigt. Das Ergebnis wird durch das für Leasinggesellschaften relevante bereinigte wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) repräsentiert, das sich aus dem operativen HGB-Ergebnis (vor Steuern), einer Zinsgutschrift für den Substanzwert sowie der Substanzwertveränderung zusammensetzt.

RoE = Bereinigtes wirtschaftliches Ergebnis EBITA / Unterstelltes ø erweitertes Eigenkapital * 100 [%]

Der RoE liegt für das Jahr 2022 mit 5,1 % deutlich unter dem Vorjahr (10,6 %). Begründet ist dies durch das erheblich geringere wirtschaftliche Ergebnis, welches durch die negative Substanzwertveränderung, bedingt durch den stark erhöhten kalkulatorischen Zinsaufwand im Kontext der Entwicklung des Marktzinsniveaus, belastet ist. Der nach der alten Methode berechnete RoE beträgt 3,0 %.

Die Gesamtkapitalrendite stellt eine Kennzahl zur Ermittlung der Rentabilität des eingesetzten Gesamtkapitals dar. Das Ergebnis wird durch das wirtschaftliche Ergebnis (EBITA) dargestellt.

RoA = Wirtschaftliches Ergebnis (EBITA) / ø Bilanzsumme * 100 [%]

Aufgrund des geringeren wirtschaftlichen Ergebnisses liegt der RoA mit 0,5 % im Geschäftsjahr 2022 ebenfalls deutlich unter dem Vorjahresniveau (1,3 %) und dem Planwert (1,1 %). Der nach alter Methodik berechnete RoA beträgt 0,3 %.

Die Cost Income Ratio stellt die operative Aufwands- und Ertragsrelation dar. Bei der Berechnung werden alle Aufwendungen (Personal- und Sachkosten, Abschreibungen sowie Provisionen) ins Verhältnis zu den Erträgen aus dem Neugeschäft, den Nacherlösen und den Nebenerträgen aus dem Bestand sowie dem Finanzbeitrag und den sonstigen betrieblichen Erträgen gesetzt. Die CIR erlaubt eine quantitative Aussage über die Effizienz der Leistungserstellung. Je geringer der Wert, desto effizienter wirtschaftet das Unternehmen.

Die CIR ist im Geschäftsjahr mit 79,9 % schlechter als geplant (74,5 %) und liegt deutlich über dem Vorjahr (73,6 %). Ursächlich hierfür sind insbesondere die stark angestiegenen Refinanzierungskonditionen, die zu einer erheblichen Belastung der Erträge aus dem Neugeschäft geführt haben. Dies konnte auch durch erhöhte Nacherlöse und ein konsequentes Kostenmanagement nicht kompensiert werden.

Als nichtfinanzielle Leistungsindikatoren beobachtet der TK abcfinance Holding zur internen Steuerung die Mitarbeiter-Fluktuationsquote. Diese ist gegenüber dem Vorjahr leicht gesunken (14,3 %; Vorjahr: 14,7 %). Der TK abcfinance Holding betreibt ein eigenes Inhouse-Schulungsprogramm, welches pandemiebedingt in reduzierter Form angeboten wurde. In 2022 lag die Teilnehmerzahl bei 93 Mitarbeitern. Dies entspricht einer Quote von 20 % der im TK abcfinance Holding beschäftigten Mitarbeiter.

Beschluss

Die mit Sitz zu Köln bestehende abcfinance GmbH ist die alleinige Gesellschafterin der DeTeWe Finance GmbH, Köln,

mit einem Geschäftsanteil von nominal 250.000,00 €
Damit vertritt sie das gesamte Stammkapital von 250.000,00 €

Die unterzeichnende Gesellschafterin, vertreten durch ihren Geschäftsführer Dr. Hubertus Mersmann und ihren Prokuristen Malte Rüsing, beschließt hiermit gemäß § 48 Abs. 2 GmbH-Gesetz unter Verzicht auf alle durch das Gesetz oder die Satzung vorgeschriebenen Fristen und Formen:

1. Der von den Geschäftsführern aufgestellte und von der Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, geprüfte und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehene Jahresabschluss mit Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01. bis 31.12.2022 wird vollinhaltlich genehmigt und festgestellt.

2. Der Jahresüberschuss 2022 vor Gewinnabführung in Höhe von 833.798,05 € wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags mit Valuta 31.12.2022 dem Verrechnungskonto der abcfinance GmbH gutgeschrieben. Der Jahresüberschuss wird unverzüglich nach Feststellung des Jahresabschlusses von der DeTeWe Finance GmbH an die abcfinance GmbH gezahlt.

3. Den Geschäftsführern wird für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr vom 01.01. bis 31.12.2022 Entlastung erteilt.

4. Zum Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2023 wird die Deloitte GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Düsseldorf, bestellt.

 

Köln, den 22.06.2023

abcfinance GmbH

Dr. Hubertus Mersmann

ppa. Malte Rüsing

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die DeTeWe Finance GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der DeTeWe Finance GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der DeTeWe Finance GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 3. April 2023

Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Ulrich Braun, Wirtschaftsprüfer

ppa. Stefan Scheller, Wirtschaftsprüfer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
Leasingvermögen
a) Leasinggegenstände 25.860.224,51 0,00 7.430.420,43 18.429.804,08
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
25.860.224,51 0,00 7.430.420,43 18.429.804,08
Abschreibungen
01.01.2022
Zugänge
Abgänge
31.12.2022
Leasingvermögen
a) Leasinggegenstände 19.718.576,26 2.393.742,22 7.165.745,90 14.946.572,58
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
19.718.576,26 2.393.742,22 7.165.745,90 14.946.572,58
Restbuchwerte
31.12.2022
31.12.2021
Leasingvermögen
a) Leasinggegenstände 3.483.231,50 6.141.648,25
b) geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
3.483.231,50 6.141.648,25

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