AMARI Metall Nordosteuropa GmbH
Selbe AdresseGroßhandel mit Eisenerzen, Eisen, Stahl, Eisen- und Stahlhalbzeug
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Oliver Gruse seit 30.10.2025 | Prokura |
Patrick Meessen seit 6.11.2024 | Geschäftsführer |
Stefan Nenning seit 26.6.2020 | Prokura |
Daniel Lorenz seit 16.1.2018 | Prokura |
Ingmar Johansson seit 27.11.2013 | Prokura |
Bernd Steinbach seit 18.6.2012 | Prokura |
Oliver Ortsack seit 8.6.2011 | Prokura |
Jürgen Pilz seit 24.1.2011 | Prokura |
Marco Zanzanaini seit 22.11.2006 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
Britta Martinez Maaß | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
AMARI Metall GmbHHenstedt-UlzburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2009Hauptgegenstand der Geschäftstätigkeit des Unternehmens ist unverändert der Handel mit Metallprodukten, in erster Linie aus Aluminium, rostsicherem Stahl und weiteren NE-Metallen. Der Absatz ist in 2009 gegenüber dem Vorjahr um rund 13 % zurückgegangen, was vor allem auf die erst zum Jahresende leichte Verbesserung des Marktes zurückzuführen ist. Der Umsatz ist durch die gesunkenen Marktpreise deutlicher, nämlich um rund 32 % zurückgegangen. Das Ergebnis lag dennoch über dem des Vorjahres, was vornehmlich auf nicht mehr notwendige Wertabschläge auf die Lagerbestände zurückzuführen ist. Die Entwicklung während des Geschäftsjahres 2009 ist aufgrund der letzten Monate als zufrieden stellend zu beurteilen. Der Wert der Lagerbestände ist stichtagsbezogen im Vergleich zu 2008 deutlich zurück gegangen, dies führte in erster Linie zum Ausweis eines deutlich positiven Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit. Diese Mittel wurden zum Teil im Verbundbereich eingesetzt. Die Geschäftsführung arbeitet im Zusammenspiel mit der Anteilseignerin weiterhin durch gezielte Maßnahmen an einer weiteren Steigerung des Rohergebnisses bei gleichzeitiger Stabilisierung des Kostenniveaus für die folgenden Jahre. Die kontinuierliche Ausrichtung auf die Optimierung unseres Kundenservices auf hohem Niveau bildet die Basis unserer stetig verbesserten Kundenbindung. Auf der Lieferantenseite konnten die bestehenden guten Verbindungen weiter ausgebaut und auch neue Kontakte hergestellt werden. Die Gesellschaft ist den üblichen Risiken ausgesetzt, die bei im Metallhandel tätigen Unternehmen auftreten. Diese betreffen unter Anderem die Veränderung der Metallpreise und Faktoren, durch welche die gesamtwirtschaftlichen Aussichten in der EU im Allgemeinen und insbesondere in Deutschland beeinflusst werden. Termingeschäfte und Derivate werden grundsätzlich nicht eingesetzt. Die Gesellschaft unterhält in Deutschland die Niederlassungen LCK. METALL in Henstedt-Ulzburg, LCK. METALL in Schönefeld mit zusätzlichem Verkaufsbüro in Leipzig, JERA Metall in Barbing, JERA Metall in Nürnberg und Günzler Metall in Uhingen. Auf Ersuchen der Anteilseignerin fügen wir die folgende Stellungnahme in diesen Bericht ein: "Die Verpflichtung, in Bezug auf die Gesellschaft kaufmännisch sensible sowie andere vertrauliche Daten und Angaben der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, stellt nach Auffassung der Anteilseignerin nach Europäischem Recht eine Verletzung ihrer Privatsphäre dar." Ereignisse von Bedeutung haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet.
Henstedt-Ulzburg, im Mai 2010 Geschäftsführer David Sims Wolfgang Werner Bilanz zum 31. Dezember 2009Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar bis 31. Dezember 2009
Anhang 2009Die AMARI Metall GmbH, Henstedt-Ulzburg, weist die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Absatz 3 HGB auf. Der Jahresabschluss wurde gemäß § 264 HGB in Verbindung mit § 242 HGB aufgestellt. Es wurden die Gliederungsvorschriften des § 266 Absatz 2 und 3 HGB für die Bilanz sowie § 275 Absatz 2 HGB für die Gewinn- und Verlustrechnung beachtet. 1. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeAktiva Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich aufgelaufener Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen grundsätzlich linear aufgrund steuerlich anerkannter Höchstsätze. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich pro rata temporis. Seit dem 1. Januar 2008 werden gemäß § 6 Abs. 2 EStG Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten von weniger als € 150 im Zugangsjahr als Aufwand erfasst. Im Einklang mit § 6 Abs. 2a EStG werden Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zwischen € 150 und € 1.000 in einem Sammelposten zusammengefasst und linear über fünf Jahre abgeschrieben. Aus Wesentlichkeitsgründen wird diese Vorgehensweise auch für den handelsrechtlichen Abschluss übernommen. Vorräte werden zu Herstellungskosten bzw. - soweit es sich um Waren handelt - zu Anschaffungskosten bewertet. Alle erkennbaren Risiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit oder gesunkenen Verkaufspreisen ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die Umrechnung von Fremdwährungen in EUR erfolgte zum Kurs am Transaktionstag oder zum niedrigeren Briefkurs am Bilanzstichtag. Passiva Die Rückstellungen für Pensionen sind für die Anwartschaften nach dem Teilwertverfahren gemäß § 6a EStG auf Basis eines Rechnungszinsfußes von 6 % mit Hilfe der gültigen Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Die Steuer- und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit den Beträgen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig sind. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Rückzahlungsbetrag angesetzt. Dem Barwert der Leibrentenverpflichtungen und der Berechnung der Altersteilzeit-Rückstellung liegt ein Rechnungszins von 2 % p.a. (Vorjahr 5,5 %) zu Grunde. Fremdwährungsverbindlichkeiten werden mit dem Anschaffungskurs oder dem höheren Geldkurs am Bilanzstichtag bewertet. 2. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2009 ist im folgenden Anlagespiegel dargestellt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten kurzfristige Darlehen in Höhe von T€ 10.050 (Vorjahr: T€ 9.329) sowie Lieferungs- und Leistungsforderungen in Höhe von T€ 158 (Vorjahr: 115). Gegenüber der Gesellschafterin bestehen Forderungen von T€ 8.495 (Vorjahr: T€ 8.237). Die in der Bilanz ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände haben in Höhe von T€ 610 (Vorjahr: T€ 567) eine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. Das bestehende Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG in Höhe von T€ 149 (Vorjahr: T€ 163) wird seit 2008 in zehn gleichen Teilbeträgen ausgezahlt. Der Ausweis entspricht dem mit 5,5 % abgezinsten Nettowert. Rückstellungen Die Pensionszusagen basieren auf Einzelzusagen und drei Gruppenzusagen. Laufende Leistungen werden an die Lebenshaltungskosten angepasst. In den aktiven Anwartschaften sind Ansprüche auf Einmalzahlungen von T€ 111 enthalten. Die Sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Beträge für Mitarbeitertantiemen, ausstehende Rechnungen, Instandhaltungsverpflichtungen für gemietete Büro- und Lagerräume, Jahresabschlusskosten, Berufsgenossenschaft, Altersteilzeit und noch nicht in Anspruch genommenen Urlaub. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten in Höhe von € 6.552.207,38 (Vorjahr: T€ 7.358) liegt unter einem Jahr. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen handelt es sich wie im Vorjahr um Lieferungs- und Leistungsverbindlichkeiten. Besicherungen bestehen nur im Rahmen üblicher Eigentumsvorbehalte. Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2009
Sonstige finanzielle Verpflichtungen Bei den sonstigen finanziellen Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um langfristige Gebäudemietverträge sowie Miet- und Leasingverpflichtungen für veräußerte und anschließend zurückgeleaste Anlagegegenstände sowie diverse Fahrzeuge. Die finanziellen Verpflichtungen lassen sich nach folgenden Laufzeiten untergliedern:
3. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Die Umsatzerlöse werden überwiegend mit Metallen im Inland erzielt. 4. Sonstige AngabenAbschlussprüferhonorare Die Aufwendungen für die Honorare des Abschlussprüfers betrugen im Geschäftsjahr T€ 37.
Mitarbeiter Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 143 Mitarbeiter (Vorjahr: 135) beschäftigt, davon 11 (Vorjahr: 13) Auszubildende. Geschäftsführung Die Geschäftsführung der Gesellschaft obliegt den Herren
Ein Geschäftsführer erhält keine Bezüge. Für den anderen Geschäftsführer wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Haftungsverhältnisse Es lagen zum Stichtag keine Haftungsverhältnisse vor. Konzernverhältnisse Mutterunternehmen der Gesellschaft ist die Amari Metals Europe Ltd, Northbrook, USA, die wiederum von der Amari Metals Parent Inc, Northbrook, USA, beherrscht wird.
Henstedt-Ulzburg, 31. Mai 2010 Geschäftsführung David Sims Wolfgang Werner Feststellung des JahresabschlussesDer Jahresabschluss wurde festgestellt am 06.12.2010. Nach dem Ergebnis unserer Prüfung erteilen wir dem Jahresabschluss zum 31. Dezember 2009 und dem Lagebericht der AMARI Metall GmbH, Henstedt-Ulzburg, den folgenden eingeschränkten Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers:Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der AMARI Metall GmbH, Henstedt-Ulzburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat mit Ausnahme der folgenden Einschränkung zu keinen Einwendungen geführt: Im Lagebericht wird nicht hinreichend auf den Geschäftsverlauf und die Ertragslage der Gesellschaft eingegangen. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Mit der genannten Einschränkung steht der Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Hamburg, 7. Juni 2010 Grant
Thornton GmbH
Dr. Roser, Wirtschaftsprüfer Wolff, Wirtschaftsprüferin |
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