Bewohnergenossenschaft FriedrichsHeim eG.

Stammdaten

Register
Amtsgericht Charlottenburg (Berlin) GnR 541
Eingetragen
11.10.2005
Branche
BeteiligungsgesellschaftenKauf und Verkauf von eigenen Gewerbegrundstücken und NichtwohngebäudenManagementtätigkeiten von Holdinggesellschaften mit überwiegend finanziellem Anteilsbesitz
Gegenstand
(1) Die Genossenschaft kann Grundstücke und Gebäude in allen Rechts- und Nutzungsformen bewirtschaften, errichten, erwerben, vermitteln und betreuen. (2) Die Genossenschaft wird alle im Bereich der Wohnungswirtschaft und der Wohnumfeldgestaltung anfallenden Aufgaben übernehmen. Hierzu gehören auch die Gestaltung und Pflege von Gemeinschaftsanlagen und Folegeeinrichtungen, Läden und Räume für Gewerbetreibende, soziale, wirtschaftliche und kulturelle Einrichtungen sowie Dienstleistungen. Beteiligungen sind zulässig. (3) Die Genossenschaft hat auch das Ziel, Wohnungen von Wohnungsunternehmen, die eine Privatisierungsauflage nach dem Altschuldenhilfe-Gesetz erfüllen, zu erwerben, den bisherigen Nutzern/Mietern zur Nutzung zu überlassen bzw. diese Wohnungen entsprechend § 14 und § 14 a dieser Satzung zu übertragen. (4) Die Ausdehnung des Geschäftsbetriebs auf Nichtmitglieder ist zugelassen. Vorstand und Aufsichtsrat beschließen gemäß § 28 e) die Voraussetzungen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Vorstandsmitglied
Jan Becker
seit 2.9.2024
Vorstandsmitglied
Markus Röhl
seit 2.9.2024
Vorstandsmitglied

Bilanzkonten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Bewohnergenossenschaft FriedrichsHeim eG.

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

BILANZ

AKTIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

0,50

0,50

II. Sachanlagen

16.698.310,18

16.949.471,68

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

971.091,70

894.197,43

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

17.724,39

20.072,69

III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

7.204.030,64

5.999.341,54

Summe Aktiva

24.891.156,91

23.863.083,84



PASSIVA

Einzelposten
Geschäftsjahr
EUR

Gesamt
Geschäftsjahr
EUR

Einzelposten
Vorjahr
EUR

Gesamt
Vorjahr
EUR

A. Eigenkapital

I. Geschäftsguthaben

1.564.038,33

1.531.826,88

II. Kapitalrücklage

216.339,19

210.050,20

III. Ergebnisrücklagen

13.620.000,00

12.520.000,00

IV. Bilanzgewinn

689.199,52

449.054,85

B. Sonderposten für Investitionszuschüsse des Anlagevermögens

1.035.027,29

1.093.362,34

C. Rückstellungen

111.805,58

142.604,02

D. Verbindlichkeiten

7.654.747,00

7.916.185,55

Summe Passiva

24.891.156,91

23.863.083,84

ANHANG

A. Allgemeine Angaben

1. Die Bewohnergenossenschaft FriedrichsHeim eG hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Genossenschaftsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (GnR 541 B).

2. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches, des Genossenschaftsgesetzes sowie den Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im An­hang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz gewählt.

3. Nach den in § 267 Abs. 1 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Genossenschaft. Die Genossenschaft hat auf die Anwendung der größenabhängigen Erleichterungen für kleine Genossenschaften gemäß §§ 274 a und 276 HGB verzichtet. Die größenabhängigen Erleichterungen des § 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen.

B. Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden i.S.d. § 284 (2) HGB

1. Die immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um zeitanteilige lineare Abschreibungen bewertet.

2. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Grundlage der planmäßigen Abschreibung ist die voraussichtliche Nutzungsdauer der jeweiligen Vermö­gensgegenstände.

3. Die Abschreibungen für Wohnbauten wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften vorgenommen.

4. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit einem Wert von 150 bis 1.000 € wurde ein Sammelposten eingerichtet. Dieser Sammelposten wird über 5 Jahre linear abgeschrieben.

5. Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte niedriger waren, wurden diese angesetzt.

6. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. zum abgezinsten Wert angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet.

7. Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert bilanziert.

8. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken.

9. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlageposten ist in der Übersicht "Entwicklung des Anlagevermögens" gesondert dargestellt; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres.

Unter den unfertigen Leistungen werden die Betriebs- und Heizkosten ausgewiesen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet waren. Zu erwartende Leerstandsverluste aus nicht umlegbaren BK/HK wurden in Form eines angemessenen Abschlages berücksichtigt.

Bei den sonstigen Vermögensgegenständen handelt es sich im Wesentlichen um Steuerforderungen gegenüber dem Finanzamt. Bei den Forderungen des Umlaufvermögens wird eine Restlaufzeit unter einem Jahr erwartet.

Der Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen umfasst die erhaltenen Baukostenzuschüsse der In­vestitionsbank Berlin für die Sanierung der Objekte Proskauer Straße 18, Rudolfstraße 13, Seu­mestraße 30, Koppenstraße 26 und Pintschstr. 21-23/Straßmannstr. 15. Im Geschäftsjahr sind 58 T€ ertragswirksam ausgebucht worden.

Die Rückstellungen betreffen vor allem den Personalbereich, unterlassene Bauinstandhaltungen gem. § 249 HGB, Aufwendungen für die Aufstellung und Prüfung des Jahresabschlusses, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen sowie für die von der Genossenschaft ab dem 01.01.2023 erstmalig zu erstattende, anteilige Steuern nach dem CO²-Kostenaufteilungsgesetz.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im wesentlichen Sicherheits­einbehalte aus Bau- und Instandsetzungsmaßnahmen. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Aufgliederung und die Restlaufzeiten sind in der Übersicht "Verbindlichkeiten" gesondert dargestellt.

II. Gewinn- und Verlustrechnung

1. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere die Aufwendungszuschüsse der IBB zur Finanzierung der Bewirtschaftungskosten, die Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse, die Kostenerstattungen aus der Wohngebäudeversicherung sowie die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen.

2. Im Vergleich zum Vorjahr wurden die Aufwendungen für die Hausbewirtschaftung insbesondere durch niedrigere Instandhaltungskosten beeinflusst.

D. Sonstige Angaben

1. Es haben im Geschäftsjahr keine Haftungsverhältnisse bestanden.

2. Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen bis zu einem Jahr über 52 T€ sowie von einem bis zu fünf Jahren über 54 T€.

3. Die Genossenschaft besitzt keine Kapitalanteile an anderen Unternehmen.

4. Im Geschäftsjahr 2023 beschäftigte die Genossenschaft neben dem Vorstand im Bereich der Baudurchführung und Hausverwaltung durchschnittlich 2 Haushandwerker/-meister (davon 1 auf Teilzeitbasis), 3 Angestellte in der Geschäftsstelle (davon 1 auf Teilzeitbasis) sowie 7 Aushilfskräfte auf Teilzeitbasis (Hausbesorger und -reinigung).

5. Mitgliederbewegung

Mitgliederbestand am 31.12.2022

777

Zugänge 2023 durch Neuaufnahmen und Übertragungen

42

Abgänge 2023 durch Kündigung, Tod, Ausschluss und Übertragung

18

Mitgliederbestand am 31.12.2023

801

Die Geschäftsguthaben der verbleibenden Mitglieder

haben sich im Geschäftsjahr erhöht um:

19.940,39 €

6. Name und Anschrift des zuständigen Prüfungsverbandes

Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU)

Lentzeallee 107, 14195 Berlin

7. Mitglieder des Aufsichtsrates

Marie Godemann

Dipl.-Politologin

- Vorsitzende

Dr. Daniel Becker

Dipl.-Volkswirt

Jan Becker

Rechtsanwalt

Dorothea Dynow

Dipl.-Sprachmittlerin

Eva Frank

Psychotherapeutin

- ab 06.12.2023

Holger Höringklee

Dipl.-Volkswirt

- bis 06.12.2023

Jörg Mischkale

Dipl.-Ing. FH Maschinenbau

- ab 06.12.2023

Dr. Lutz Recke

Dipl.-Mathematiker

Dr. Regina Rosenhauer

Dipl. Chemikerin

- stv. Vorsitzende

Christian Schehle

Dipl. Geograph

8. Mitglieder des Vorstandes

Manfred Agsten

Dipl.-Ingenieurökonom

Klaus Sonderfeld

Dipl.-Kaufmann

9. Am Bilanzstichtag bestehen keine Forderungen an Mitglieder des Vorstandes und des Aufsichtsrates.

Hinweis zu § 245 S.1 HGB - Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Wegen höherer Gewalt - hier Krankheit - war und ist Herr Manfred Agsten als bestelltes Mitglied des Vorstandes leider nicht in der Lage, am Jahresabschluss zum 31.12.2023 mitzuwirken. Daher wird der Jahresabschluss nur von Klaus Sonderfeld unterschrieben. Die Erstellung des Jahresabschlusses fällt gemäß Geschäftsverteilungsvereinbarung vom November 2016 in die Zuständigkeit von Klaus Sonderfeld.

 

Berlin, den 10. Mai 2024

gez. Klaus Sonderfeld, Vorstand

Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am: 05. Dezember 2024

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