POLICYCLE Deutschland GmbH
Selbe AdresseHerstellung von Verpackungsmitteln aus Kunststoffen
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Kennzahlen extrahiert aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Gregor Matthias Gorys seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Thomas Schlüter seit 21.5.2024 | Geschäftsführer |
Patrick Ihms seit 13.11.2023 | Prokura |
Ralf Mühlnikel seit 2.3.2015 | Prokura |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
POLIFILM EXTRUSION GmbH | 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Bilanzkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
Gewinn- und Verlustkonten aus veröffentlichten Jahresabschlüssen
| Posten |
|---|
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
TSL Spedition GmbHWeißandt-GölzauJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Geschäftsverlauf und Rahmenbedingungen Allgemeine Entwicklung der Lager- und Versandtätigkeit Die Prognosen für den Straßengüterverkehr sind rasant. Dafür muss aber nicht nur die nötige Infrastruktur geschaffen werden, es sollen auch umwelt- und klimapolitische Aspekte berücksichtigt werden. Wenn Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und Verbände zunehmend zusammenarbeiten, kann die Logistikdrehscheibe Deutschland nachhaltig gestärkt werden. Die TSL Spedition GmbH ist der Logistikdienstleister der Firmengruppe POLIFILM am Standort Weißandt-Gölzau. Im Rahmen eines Lager- und Logistikvertrages sowie eines Frachtvertrages sind die Aufgaben und Tätigkeiten der TSL am Standort festgeschrieben. Dies bedeutet auch, dass TSL abhängig ist von den Produktions- und Versandmengen der POLIFILM Gruppe in Weißandt-Gölzau. Im Jahr 2022 sind die durch die TSL für unseren Kunden bewegten Absatzmengen um 8,2% im Vergleich zum Vorjahr zurückgegangen. Darstellung und Analyse des Geschäftsverlaufs und des Geschäftsergebnisses 2022 Das Jahr wurde mit einem Jahresüberschuss von T€ 289 abgeschlossen. Die Vergütung für unsere Lagertätigkeit erfolgt auf Basis der monatlich verladenen Menge. In 2022 war gegenüber den Planungen für das Geschäftsjahr ein Rückgang von 13,6% bei der Tonnage und 8% im Umschlagssatz zu verzeichnen. Die Umsatzerlöse, unser bedeutsamster finanzieller Leistungsindikator, stiegen im Vergleich zum Vorjahr um T€ 1.694 (plus 8,2 %). Die Umsatzrentabilität beträgt 1,9 % (Vorjahr: 1,3 %). Das Rohergebnis ist gegenüber dem Vorjahr auf T€ 5.430 (T€ 729 / 15,4 %) gestiegen. Die Aufwendungen für Speditionsleistungen stiegen im Berichtsjahr um T€ 283 (1,95 %), die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, welche maßgeblich durch den Einkauf von Diesel beeinflusst werden, stiegen sogar um T€ 664 (plus 46,1 %). Das Ergebnis vor Steuern ist im Jahr 2022 gegenüber dem Jahr 2021 von T€ 261,4 auf T€ 403,0 gestiegen. 2022 stieg die Zahl der Vollzeitbeschäftigten im Vergleich zu 2021 leicht an. Im Lager wurden im Jahresschnitt 2022 72 Mitarbeiter und in der Verwaltung 20 Angestellte beschäftigt. Auszubildende wurden in 2022 durchschnittlich 10 beschäftigt. Lage des Unternehmens Die Vermögens- und Kapitalstruktur unserer Gesellschaft ist stabil. Die Eigenkapitalquote zum Bilanzstichtag betrug ca. 5,0 % (Vorjahreswert ca. 1,1 %). Die Eigenkapitalrentabilität betrug 362,34 % (Vorjahr: 1.045,2 %). Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden regelmäßig und fristgerecht beglichen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betrug 2022 T€ 301 (Vorjahr: T€ 41). Der Bestand liquider Mittel zum Jahresende 2022 ist mit T€ 11 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 10,9) nahezu konstant geblieben. Seit Januar 2012 sind wir in einen Cash-Pool zusammen mit den Unternehmen der POLIFILM Gruppe eingebunden. B. Bericht über die zukünftige Entwicklung sowie Chancen und Risiken des Unternehmens Auch im laufenden Geschäftsjahr ist die Auftragslage noch rückläufig. Auf diese Entwicklung wurde und wird bereits reagiert. Flexibilisierungen im Lager durch den Einsatz von Zeitpersonal wirkte hier, jedoch ist dieses Potenzial weitgehen ausgeschöpft. Durch eine Ausweitung der Aufgaben für unseren Kunden POLIFILM wird das Personal trotzdem ausgelastet. Im Lager werden alle bisher mit Treibgas betriebenen Flurförderzeuge gegen moderne Elektrostapler ausgetauscht. Die Lieferung ist für Mitte 2024 geplant. Durch diese Maßnahmen werden deutliche Einsparungen bei den Energiekosten erwartet. Unsicherheiten bleiben weiterhin bei den Transportkosten aufgrund kaum kalkulierbarer Entwicklungen der Energie- bzw. Rohstoffpreise. Auch das wirtschaftliche und politische Umfeld trägt zu weiteren Unsicherheiten bei. So ist noch in diesem Jahr eine Erhöhung der Mautsätze mit der Einführung einer CO 2 -Komponente zu erwarten. Für 2024 erwarten wir auch im Bereich der einjährigen Kontrakte Kostensteigerungen im Einkauf der Frachten. Durch den langfristigen Kontrakt mit unserem langjährigen Partner für nationale Transporte bleiben die Transportkosten für den deutschen Markt zuverlässig und planbar. Der wirtschaftliche Erfolg unseres Unternehmens im Geschäftsjahr 2023 und darüber hinaus bleibt im Wesentlichen von dem wirtschaftlichen Erfolg unseres Kunden der POLIFILM Gruppe abhängig. Unsere Sachanlagen sind ausreichend versichert. Die Gesellschaft ist weiterhin gegen Transport-, Lager- und Haftpflichtschäden in ausreichendem Maße versichert. Das Forderungsmanagement funktioniert reibungslos und effizient. Forderungsausfälle hat es im Geschäftsjahr 2022 erstmals einen gegeben. Die Ertrags- und Liquiditätslage wird auf Grundlage unserer Verträge mit der POLIFILM Gruppe sichergestellt.
Weißandt-Gölzau, den 14.11.2023 gez. Eckehardt Betz BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangDie TSL Spedition GmbH hat ihren Sitz in Südliches Anhalt OT Weißandt-Gölzau und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Stendal unter der HRB 13866 eingetragen. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). I. Allgemeine Angaben Die Gesellschaft gehört nach Bilanzsumme, Umsatzerlösen und Mitarbeiterzahl zu den mittelgroßen Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den für sie geltenden handelsrechtlichen und den diese ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt auf der Grundlage gesetzlicher Bestimmungen, insbesondere gemäß § 265 und § 275 HGB. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Das Gliederungsschema der Bilanz wurde um einen Passivposten mit der Bezeichnung "Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen" erweitert. II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Zugänge mit Anschaffungskosten zwischen EUR 250 und EUR 1.000 werden in analoger Anwendung der steuerlichen Vorschriften gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und über 5 Jahre abgeschrieben. Die Entwicklung der Anschaffungskosten und Abschreibungen des Anlagevermögens ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert unter Berücksichtigung der erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung abgedeckt. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurden Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Das gezeichnete Kapital blieb unverändert. Es ist zum Nennwert bilanziert. Investitionszuschüsse, die die Gesellschaft von der öffentlichen Hand erhält, werden als Sonderposten für Zuschüsse und Zulangen passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der bezuschussten Vermögensgegenstände ertragswirksam aufgelöst. Die Rückstellungen sind in Höhe ihres Erfüllungsbetrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Sie tragen allen bis zur Bilanzerstellung erkennbar gewordenen Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz entsprechend § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert. III. Angaben zu den Posten der Bilanz Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Von den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entfällt ein Teilbetrag von EUR 1.364.044,02 (Vorjahr: EUR 1.261.495,83) auf Forderungen gegen Gesellschafter. Eigenkapital Der Bilanzgewinn in Höhe von EUR 89.067,44 (Vorjahr: EUR 6,44) enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von EUR 6,44 (Vorjahr: EUR 15.284,38). Sonstige Verbindlichkeiten Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfällt ein Teilbetrag von EUR 147.250,00 (Vorjahr: EUR 147.250,00) auf Gesellschafter. IV. Sonstige Angaben Angaben zu Laufzeiten und Sicherheiten der Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind gesichert durch branchenübliche Sicherheiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch die Sicherungsübereignung der finanzierten Vermögensgegenstände besichert. Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 114 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Serviceverträgen (TEUR 107), sowie aus Leasingverträgen (TEUR 7). Beschäftigte Arbeitnehmer Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer gemäß § 267 Abs. 5 HGB beträgt 92. Davon sind 20 Angestellte und 72 gewerbliche Arbeitnehmer. Bezüge der Organmitglieder Die Organmitglieder erhielten in 2022 keine Bezüge. Mitglieder der Geschäftsführung Als Geschäftsführer waren bestellt: Herr Olaf Meyers, Kaufmann, bis 13.11.2023 Herr Eckehardt Betz, Kaufmann, ab 13.11.2023 Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Bilanzgewinn der einen Gewinnvortrag von EUR 6,44 enthält auf neue Rechnung vorzutragen.
Stadt Südliches Anhalt OT Weißandt-Gölzau, den 14. November 2023 Eckehardt Betz AnlagespiegelEntwicklung des Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 06.12.2023 festgestellt. BestätigungsvermerkDer nachfolgende Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss der TSL Spedition GmbH: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die TSL Spedition GmbH, Weißandt-Gölzau Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der TSL Spedition GmbH, Weißandt-Gölzau, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der TSL Spedition GmbH, Weißandt-Gölzau, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 16. November 2023 ADKL
AG
Tobias Polka, Wirtschaftsprüfer Peter Volprecht, Wirtschaftsprüfer |
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