CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH

An der Anhalter Bahn 6, 14979 Großbeeren, DEU

Stammdaten

Register
Amtsgericht Potsdam HRB 24609
Vorher
Docdata Fulfilment GmbHIngram Micro CFS Fulfilment GmbH
Eingetragen
27.9.2011
Branche
Erbringung von LogistikdienstleistungenPaket- und ExpressdiensteVermittlungstätigkeiten für die Güterbeförderung
Gegenstand
Einkauf, Lagerung bzw. Speicherung von Waren und Daten aller Art, deren Konfektionierung und Versand auf physischem und elektronischem Weg sowie aller damit im Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, insbesondere Betreiben von Web-Shops sowie Payment-Services, unter Ausschluss von erlaubnispflichtigen Tätigkeiten nach dem KWG.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Meike Tilsner
seit 28.5.2025
Prokura
Sascha König-Peters
seit 29.10.2024
Geschäftsführer
Sinan Eliguel
seit 18.7.2024
Prokura
Stefanie Jordan
seit 7.2.2024
Prokura
Geschäftsführer
Bernadette Nöth
seit 24.1.2023
Prokura

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
CEVA Logistics Netherlands B.V.NLD
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Germany
26.000 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH

Großbeeren

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

I. Grundlagen

1. Geschäftsmodell

Organisatorische Struktur der Gesellschaft

Alleiniger Gesellschafter der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH, Großbeeren, ist die CEVA Logistics Germany GmbH, Großbeeren. Die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH ist innerhalb des CMA CGM-Konzerns der Sparte "CEVA" und dort der Region "Germany" bzw. Deutschland zugeordnet.

Die Gesellschaft gehört zum Teilkonzern der CEVA Logistics S.A., Paris/Frankreich, sowie zum Konzern der CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, die ihre Konzernabschlüsse jeweils nach internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS) aufstellen. Die Planung, die Steuerung und das Controlling der Gesellschaft sowie die Ableitung von Leistungsindikatoren (sogenannte "Key Performance Indicators") erfolgt auf Basis der - entsprechend den Bilanzierungsvorgaben der beiden Konzerne - aufgestellten Monats- bzw. Jahresabschlüsse (sogenannte "Group Reporting Packages"). Die beiden wesentlichen finanziellen Kennzahlen sind das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) und die Umsatzerlöse.

Dienstleistungen sowie Absatzmärkte

Die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH ist im Geschäftsbereich der Kontraktlogistik (bzw. "Contract Logistics") angesiedelt.

Im Zentrum der Geschäftstätigkeit der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH steht ein Spektrum an logistschen Dienstleistungen von der Beratung, Konzeption und Entwicklung bis hin zur Implementierung und Inbetriebnahme von "Supply-Chain"-Lösungen.

Die Gesellschaft gliedert ihre Aktivitäten in den beiden Geschäftsbereichen Kontraktlogistik und Transportleistungen insbesondere in die Kundensegmente "Consumer & Retail" und "E-Commerce" auf.

2. Forschung und Entwicklung

Durch gesammelte branchenübergreifende Erfahrungen, insbesondere im E-Commerce, ist es für CEVA möglich, mit Hilfe von "Solution Design" und "Business Process Excellence"-Fachwissen Lösungen zu entwickeln und einzusetzen. Strategische IT-Investitionen werden ebenfalls getätigt, um die Digitalisierung des Unternehmens sowie interne Lösungen zur Steigerung der Effizienz und zur Beschleunigung der Kundenanforderungen zu entwickeln.

Nennenswerte eigene Forschungs- und Entwicklungskosten sind - wie im Vorjahr - nicht angefallen.

II. Wirtschaftsbericht

3. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2022 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 1,9 % höher als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug das Wirtschaftswachstum 2,0 %. „Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2022 geprägt von den Folgen des Kriegs in der Ukraine wie den extremen Energiepreiserhöhungen“, sagte Dr. Ruth Brand, seit 1. Januar 2023 neue Präsidentin des Statistischen Bundesamtes, bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2022“ in Berlin. „Hinzu kamen verschärfte Material- und Lieferengpässe, massiv steigende Preise beispielsweise für Nahrungsmittel sowie der Fachkräftemangel und die andauernde, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie. Trotz dieser nach wie vor schwierigen Bedingungen konnte sich die deutsche Wirtschaft im Jahr 2022 insgesamt gut behaupten“, so Brand weiter. Im Vergleich zum Jahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2022 um 0,7 % höher.1

Das Transportaufkommen lag in den Jahren 2017 bis 2019 auf einem relativ konstanten Niveau von rund 4,7 Milliarden Tonnen. Im Jahr 2020 war die Lage im Transportlogistikgewerbe dagegen stark von den Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie betroffen und ist auf 4,56 Milliarden Tonnen zurückgegangen. Auch im nachfolgenden Jahr 2021 dauerte die Coronavirus-Pandemie noch an. Das Transportaufkommen hatte sich dennoch nahezu wieder auf das Niveau der Jahre 2017 bis 2019 erholt. Im Berichtsjahr 2022 war das Transportaufkommen aufgrund der negativen Auswirkungen des Kriegs in der Ukraine dann aber wieder auf 4,58 Milliarden Tonnen zurückgegangen.2

Die Logistik ist in Deutschland der größte Wirtschaftsbereich nach der Automobilindustrie und dem Handel. Der Logistikmarkt in Deutschland rangiert noch vor der Elektronikbranche und dem Maschinenbau, mit mehr als 3 Mio. übertrifft er dessen Beschäftigtenzahlen um das Dreifache. Der Logistik-Markt Europa beläuft sich auf € 1.180 Mrd. (Stand 2021). Daran hat Deutschland mit rund 25 % einen hohen Anteil.3

1https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html?templateQueryString=bruttoinlandsprodukt+2022

2 https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Gueterverkehr/Tabellen/gueterbefoerderung-lr.html

3 https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung

4. Geschäftsverlauf

Beschaffung

Aufgrund der Geschäftstätigkeit der Gesellschaft betrifft die Beschaffung im Transportbereich vorwiegend die Vergabe von Aufträgen an Subunternehmer zur Durchführung von Transporten. Im Geschäftsbereich Kontraktlogistik stellen Anmietungen sowie kundenspezifische Errichtungen von Lager- und Logistik- sowie Verteil-Zentren weitere wesentliche Bereiche dar. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der direkten Beschaffung und verschiedenen Initiativen der Gruppe, die darauf abzielen, Einsparungen zu erzielen, das Lieferantenportfolio zu optimieren und Kundenlösungen zu beschleunigen.

Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand der Gesellschaft hat sich mit durchschnittlich 284 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr (205 Mitarbeiter) deutlich erhöht. Sowohl die Anzahl der gewerblichen Arbeitnehmer im Geschäftsjahr als auch die Anzahl der kaufmännischen Beschäftigten hat sich erhöht, wobei die Gewichtung der Anzahl der gewerblichen Mitarbeiter von 83% auf 87% angestiegen ist.

Finanzierung

Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war während des gesamten zurückliegenden Geschäftsjahres durch die Einbindung in das Konzern-Cash-Pool-Verfahren mit CEVA Logistics Finance BV, Hoofddorp/Niederlande gewährleistet. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 bestehen Netto-Guthaben auf den Cash-Pool-Konten von T€ 115 (Vorjahr € 2,61 Mio.).

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022 sind moderate Investitionen in das Anlagevermögen von insgesamt T€ 103 (Vorjahr € 1,38 Mio.) erfolgt. Die Investitionen betreffen mit T€ 33 (Vorjahr T€ 570) Datenverarbeitungsprogramme (einschließlich geleisteter Anzahlungen) und mit T€ 65 (Vorjahr T€ 808) andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen sowie geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau.

Analyse des Geschäftsverlaufs

Das Geschäftsjahr 2022 war durch eine insgesamt stabile operative Entwicklung gekennzeichnet, wenngleich sich im Vergleich zum Vorjahr erste strukturelle Veränderungen abzeichneten. Der Umsatz hat rund € 82,8 Mio. betragen und lag damit um etwa 5,9 % unter dem Vorjahreswert von € 87,9 Mio. Trotz dieses Rückgangs hat sich das EBITDA mit € 2,39 Mio. gegenüber dem Jahr 2021 (€ 2,29 Mio.) leicht verbessert, was auf eine wirksame Kostenkontrolle und stabile operative Abläufe hinweist.

Die Eigenkapitalquote verbesserte sich deutlich von 27,85 % im Vorjahr auf 32,41 %, was auf eine Stärkung der Kapitalstruktur und eine solide Finanzierungslage schließen lässt. Auch der Return on Investment (ROI) entwickelte sich positiv und stieg von 4,45 % auf 5,97 %, was eine verbesserte Rentabilität des eingesetzten Kapitals widerspiegelt. Das Working Capital blieb mit € 7,6 Mio. stabil und unterstreicht die gesicherte kurzfristige Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft.

Die dargestellten Kennzahlen basieren auf dem festgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2022 und bilden somit eine verlässliche Grundlage für die Beurteilung der wirtschaftlichen Entwicklung im Berichtszeitraum.

5. Darstellung der Lage der Gesellschaft

Ertragslage

Die Ertragslage der Gesellschaft hat sich im Geschäftsjahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert.

Die Umsatzerlöse beliefen sich auf € 82,78 Mio., was im Vergleich zum Vorjahr (€ 87,93 Mio.) einem Rückgang von rund 5,9 % entspricht. Trotz des Umsatzrückgangs konnte die Profitabilität verbessert werden, da die Kosten im Verhältnis stärker gesenkt wurden.

Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit T€ 738 unter dem Vorjahreswert (T€ 1.008), was einem Rückgang von 26,7 % entspricht. Dies ist vor allem auf geringere Auflösungen von Rückstellungen und den Wegfall einmaliger Erstattungen zurückzuführen.

Die Materialaufwendungen reduzierten sich deutlich von € 74,35 Mio. auf € 65,39 Mio., was einer Reduktion von 12,1 % entspricht. Dies ist auf ein gesunkenes Leistungsvolumen und optimierte Fremdleistungsbezüge zurückzuführen.

Im Bereich Personalaufwand zeigt sich eine deutliche Veränderung: Die Gesamtkosten stiegen von € 5,41 Mio. auf € 8,41 Mio., was einem Anstieg von 55,5 % entspricht. Diese Entwicklung erklärt sich durch höhere Lohnkosten, gestiegene Sozialabgaben sowie Bonuszahlungen die im Zuge von Tarif- und Marktanpassungen zu erheblichen Mehrkosten geführt haben.

Die Abschreibungen lagen bei T€ 864 (Vorjahr: T€ 1.253) und damit 31,1 % unter dem Vorjahresniveau.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen auf T€ 7.326 (Vorjahr: T€ 6.880) und damit um rund 6,4 %. Insbesondere höhere Raumkosten (Mieten), Kosten für Verpackungsmaterial sowie gestiegene Rechts- und Beratungskosten trugen zu dieser Entwicklung bei.

Im Finanzergebnis zeigen sich gesunkene Zinserträge von T€ 0,4 (Vorjahr: T€ 33,1, -98,8 %) aus Cash-Pool-Beziehungen, denen Zinsaufwendungen von T€ 87,1 (Vorjahr: T€ 50,9, +71,1 %) gegenüberstanden.

Trotz des Umsatzrückgangs führte die Kostenentwicklung dazu, dass das EBITDA (HGB) von rund T€ 2.291 im Vorjahr auf etwa T€ 2.387 angestiegen ist. Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf T€ 1.016 (Vorjahr: T€ 722, +41,1 %).

Finanzlage

Im Geschäftsjahr 2022 konnte die Gesellschaft ihre Finanzlage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbessern. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit belief sich auf € 4,30 Mio. und reflektiert damit die starke Innenfinanzierungskraft des Unternehmens. Maßgeblich für diesen Anstieg war insbesondere die signifikante Reduktion der Forderungsbestände und Vorräte, die einen positiven Effekt in Höhe von rund € 2,59 Mio. erzeugte, sowie der Zufluss aus gestiegenen Verbindlichkeiten in Höhe von € 1,38 Mio. Demgegenüber wirkte die Auflösung von Rückstellungen belastend auf den operativen Cashflow (-€ 1,53 Mio.).

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit war mit -T€ 103 deutlich niedriger als im Vorjahr (T€ -810), was auf geringfügige Investitionen in das Anlagevermögen zurückzuführen ist. Wesentliche Desinvestitionen wie im Vorjahr (+€ 1,38 Mio.) blieben im Geschäftsjahr 2022 aus.

Ein Cashflow aus Finanzierungstätigkeit wurde im Jahr 2022 nicht ausgewiesen, wohingegen dieser im Vorjahr bei T€ 779 lag.

In Summe führte dies zu einem Zuwachs des Zahlungsmittelbestands um € 4,21 Mio., sodass sich der Finanzmittelbestand zum 31.Dezember 2022 auf € 4,77 Mio. erhöhte (Vorjahr: T€ 562). Die Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Vermögenslage

Die Vermögenslage der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH zum 31. Dezember 2022 weist eine Bilanzsumme von € 17,02 Mio. aus, was im Vergleich zum Vorjahr mit € 16,16 Mio. einer Zunahme von 5,3 % entspricht. Während die Bilanzsumme insgesamt gestiegen ist, hat sich das Anlagevermögen deutlich verringert: Es sank von € 1,63 Mio. im Vorjahr auf T€ 864, was einem Rückgang von rund 46 % entspricht. Dieser Rückgang betrifft sowohl die immateriellen Vermögensgegenstände, die von T€ 522 auf T€ 122 sanken, als auch die Sachanlagen, die von T€ 1.103 auf T€ 742 zurückgingen.

Das Umlaufvermögen stieg insgesamt an, und zwar von € 14,48 Mio. auf € 15,90 Mio., was einer Steigerung von 9,8 % entspricht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen von € 10,97 Mio. auf € 9,27 Mio. zurück, ebenso sanken die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen von € 2,76 Mio. auf € 1,78 Mio. Die Vorräte, die im Vorjahr noch T€ 37 betrugen, fielen auf null. Demgegenüber verzeichneten die liquiden Mittel einen deutlichen Anstieg von T€ 562 auf € 4,77 Mio.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhten sich deutlich von T€ 55 im Vorjahr auf T€ 251 zum 31. Dezember 2022. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf im Voraus geleistete Zahlungen zurückzuführen, die periodenübergreifend abzugrenzen waren.

Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 22,6 % von € 4,50 Mio. auf € 5,52 Mio. Diese Entwicklung ist vor allem auf den gestiegenen Jahresüberschuss von T€ 1.016 zurückzuführen. Die Kapitalrücklage und die Gewinnrücklagen blieben im Vergleich zum Vorjahr unverändert.

Der Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen, der im Vorjahr 2021 noch T€ 25 betrug, wurde im Geschäftsjahr 2022 vollständig aufgelöst. Dies führte zu einer erfolgsneutralen Anpassung im Eigenkapital und spiegelt die vollständige Verrechnung der in Vorjahren erhaltenen Zuschüsse wider.

Die Rückstellungen sind im Berichtsjahr von € 4,77 Mio. auf € 3,24 Mio. zurückgegangen, was einer Reduktion von etwa 32 % entspricht. Innerhalb der Rückstellungen stiegen die Steuerrückstellungen signifikant von T€ 298 auf T€ 716. Diese setzen sich aus Gewerbesteuerrückstellungen in Höhe von T€ 323 und Körperschaftsteuerrückstellungen von T€ 393 zusammen. Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich deutlich von € 4,47 Mio. auf € 2,52 Mio.

Die Verbindlichkeiten erhöhten sich von € 6,85 Mio. auf € 8,27 Mio., was einem Anstieg von 20,4 % entspricht. Innerhalb der Positionen zeigt sich ein differenziertes Bild: Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen von T€ 707 auf T€ 449 zurück, während die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen deutlich von € 4,56 Mio. auf € 6,48 Mio. stiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern verringerten sich von € 1,43 Mio. auf € 1,16 Mio., und die sonstigen Verbindlichkeiten erhöhten sich leicht auf T€ 182.

Zusammenfassend zeigt sich eine insgesamt stabile Vermögensstruktur mit einem Rückgang des Anlagevermögens, einer deutlichen Erhöhung der liquiden Mittel und einem Anstieg des Eigenkapitals, was auf eine solide Finanzierung hinweist. Die Rückstellungen sind insgesamt zurückgegangen, wobei sich die Steuerrückstellungen erhöhten. Die Verbindlichkeiten sind gestiegen, insbesondere aufgrund der Zunahme der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Insgesamt präsentiert sich die Gesellschaft finanziell solide mit gestärkter Innenfinanzierungskraft, hoher Liquidität und einer stabilen Vermögensstruktur - bei zugleich erhöhtem konzerninternem Finanzierungsanteil auf der Passivseite.

6. Finanzielle und nicht finanzielle Leistungsindikatoren

Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt auf Basis ausgewählter finanzieller und nicht-finanzieller Leistungsindikatoren, die eine ganzheitliche Beurteilung der Geschäftsentwicklung ermöglichen. Zu den wesentlichen finanziellen Kennzahlen zählen die Umsatzerlöse, das operative Ergebnis (EBIT), der Jahresüberschuss, die Eigenkapitalquote sowie der operative Cashflow. Diese Kennzahlen geben Aufschluss über die Ertragskraft, die Stabilität der Kapitalstruktur und die Liquiditätssituation. Im Berichtsjahr sanken die Umsatzerlöse um 5,9 % auf € 82,8 Mio., während sich die Ertragslage durch eine verbesserte Kostenstruktur und Effizienzmaßnahmen deutlich stabilisierte, was sich in einem Jahresüberschuss von 1,02 Mio. widerspiegelt. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich auf 32,4 % (Vorjahr: 28,0 %) und unterstreicht die verbesserte Finanzierungsbasis. Ergänzend werden nicht-finanzielle Leistungsindikatoren herangezogen, die für die langfristige Wettbewerbsfähigkeit von Bedeutung sind. Hierzu zählen insbesondere die Kundenzufriedenheit, die Termintreue in der Auftragsabwicklung, die Qualität der erbrachten Dienstleistungen sowie die Mitarbeiterzufriedenheit und -bindung. Diese Kennzahlen werden regelmäßig überwacht, um die Servicequalität sicherzustellen und die Attraktivität als Arbeitgeber zu stärken. Darüber hinaus gewinnen Nachhaltigkeitsaspekte wie Energieverbrauch und CO2?-Emissionen zunehmend an Bedeutung, da sie sowohl regulatorische Anforderungen als auch die Erwartungen von Kunden und Geschäftspartnern widerspiegeln. Die Kombination aus finanziellen und nicht-finanziellen Kennzahlen bildet die Grundlage für die strategische Ausrichtung und die operative Steuerung des Unternehmens.

III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

7. Vorbemerkung

Der Prognose-, Chancen- und Risikobericht für den Ausblick auf die Geschäftsjahre 2025 und 2026 basiert auf Annahmen und Prognosen über zukünftige Rahmenbedingungen und Entwicklungen, die auch der Finanz- und Budgetplanung zu Grunde liegen.

Die nachfolgenden Ausführungen zeigen künftige Entwicklungen, die zu einer für die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH positiven Abweichung (Chancen) oder negativen Abweichung (Risiken) von der im Prognosebericht dargestellten Entwicklung führen könnten.

Die nachfolgend dargestellten Chancen werden nach ihrer Bedeutung absteigend aufgeführt. Die Risiken werden im Folgenden wiederum nach einem absteigenden Grad etwaiger negativer finanzieller Auswirkungen aufgeführt. Dabei werden die Risiken überwiegend mit Risikobegrenzungsmaßnahmen dargestellt (Nettodarstellung).

8. Chancen der zukünftigen Entwicklung

Das Geschäftsmodell der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH eröffnet gute Chancen für die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft.

Für die Zukunft sieht die Geschäftsleitung Vorteile vor allem in ihrem Geschäftsmodell, das sich durch hohe Flexibilität und niedrige Kapitalintensität sowie ein breit aufgestelltes Produktportfolio auszeichnet. Dieses Geschäftsmodell ermöglicht es, sich ergebende Marktchancen auch weiterhin nutzen und das Geschäft weiter ausbauen zu können. Die Gewinnung von Neukunden steht im besonderen Fokus.

Es wird auch weiterhin aus der Übernahme der ehemaligen CEVA-Gruppe durch die weltweit agierende CMA CGM S.A. eine Verbesserung der Ertragslage durch Synergieeffekte infolge der fortschreitenden Integration in den deutlich größeren Konzern erwartet. Durch die Vereinigung globaler Netzwerke und Kompetenz in den Bereichen Kontraktlogistik und Transportleistungen ist mit diesem Konzern ein weltweit agierendes Logistikunternehmen geschaffen worden, das im Vergleich zu vielen Wettbewerbern ein besonders breites Spektrum an logistischen Dienstleistungen entlang der gesamten "Supply-Chain" im Angebot hat. Die Integration in die CMA CGM-Gruppe ermöglicht es, am Markt als global operierendes Unternehmen aufzutreten und ein breites Spektrum an Dienstleistungen anzubieten. Durch das weltweite Netzwerk von Konzernunternehmen ist die Gesellschaft in der Lage, auch an internationalen Ausschreibungen teilzunehmen und Lösungen für die Kunden umzusetzen. Die Konzerneinbindung eröffnet zudem die Möglichkeit, Finanzierungspotentiale des Konzerns zu nutzen, um Unternehmenswachstum voranzutreiben.

Das Kundenportfolio der CMA CGM-Gruppe weist neben mittelständischen Unternehmen zahlreiche multinationale Konzerne aus unterschiedlichen Branchen auf. Die Ausrichtung der Gesellschaft auf die Geschäftssegmente "Automotive", "Industrial & Aerospace", "Consumer & Retail", "E-Commerce" sowie "Energy" und "Technology" lässt die Gesellschaft am Wachstum dieser Unternehmen partizipieren. Hieraus entstehen zum einen intensive Geschäftsbeziehungen, aber auch gegenseitige Abhängigkeiten. Weitreichende Einbindungen in die Abläufe der Kunden stellen eine vergleichsweise hohe Sicherheit im Hinblick auf bestehende Geschäfte und zukünftige Aufträge dar. Der Auf- und Ausbau dieser Kundenbeziehungen ist vorrangiges Ziel der Gesellschaft. Die starke Kundenorientierung sowie die transparente Organisation helfen der Gesellschaft dabei, schnell und flexibel am Markt agieren zu können.

Insgesamt ist nach Einschätzung der Geschäftsführung die Chancenlage weiterhin positiv zu beurteilen und gegenüber dem Vorjahr unverändert. Der anhaltende Krieg in der Ukraine und weitere geopolitische Spannungen (z.B. im Verhältnis zwischen den USA und China, der militärische Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Autonomiegebieten oder der Machtwechsel in Syrien) sorgen allerdings weltweit in nahezu allen Volkswirtschaften und einer Vielzahl von Branchen für gewisse Unsicherheiten.

9. Risiken der zukünftigen Entwicklung sowie Einschätzung der Risikolage

Die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH ist diversen Risiken ausgesetzt, die die Geschäftstätigkeit sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage negativ beeinflussen könnten.

Am 24. Februar 2022 war der Konflikt zwischen der Russischen Föderation und der Ukraine eskaliert und wird seit der Invasion russischer Truppen militärisch ausgefochten. Es ist festzustellen, dass sich der Krieg in der Ukraine auf die weltweite Realwirtschaft und den internationalen Waren- und Finanzverkehr negativ auswirken (z.B. die Energieversorgung und Rohstoffpreise sowie die Lieferketten). So hat sich der Krieg indirekt auch stark auf die Gesellschaft ausgewirkt. Es wird weiterhin davon ausgegangen, dass sich weitere Auswirkungen in Abhängigkeit des Verlaufs des Krieges abzeichnen. Inwieweit und wie stark hängt vom Verlauf selbst ab und ist mit starken Unsicherheiten behaftet. Eine endgültige Beurteilung kann daher nicht erfolgen.

Aufgrund der engen Verzahnung mit anderen Teilen der Wirtschaft ist die Gesellschaft dem allgemeinen Konjunkturrisiko ausgesetzt. Rezessive Veränderungen des allgemeinen wirtschaftlichen Umfelds bewirken, dass auch die Nachfrage nach Logistikdienstleistungen in den Bereichen Lagergeschäft und Transportleistungen sinkt. Diesem Risiko begegnet die Gesellschaft durch Marktbeobachtung, die sowohl einen eventuellen Umsatzrückgang frühzeitig erkennen lässt als auch die Einleitung entsprechender Gegenmaßnahmen ermöglicht. Auch bei Umsatzrückgängen in einzelnen Branchen ist die Gesellschaft in der Lage, dies durch das breite Produktspektrum, eine flexible Personalstruktur sowie durch den Branchen-Mix zu kompensieren.

Im Bereich der Logistikdienstleistungen bestehen weitreichende Kontrakt- bzw. Projektrisiken. In Fällen, in denen Verträge vorzeitig gekündigt werden oder Folgeaufträge über Ausschreibungsverfahren nicht gewonnen werden, können zum Teil erhebliche Aufwendungen entstehen. Dies sind im Wesentlichen personalbezogene Aufwendungen aus Mitarbeiterfreisetzungen bzw. Sozialplanaufwendungen sowie objektbezogene Aufwendungen wie Rückbau- und Renovierungsverpflichtungen und Verpflichtungen aus noch anfallenden Mieten und Mietnebenkosten, die aus geänderten Nutzungen oder gar vollständigen Schließungen von Waren- und Lagerhäusern sowie Distributionszentren resultieren. Die Gesellschaft überwacht dieses Risiko kontinuierlich im Rahmen ihres Projektcontrollings und bildet entsprechend Rückstellungen für bilanzierungspflichtige Risiken. Zudem versucht die Gesellschaft, diese Risiken durch ständige Optimierung der Informationsflüsse zwischen den Zentralbereichen des Unternehmens frühzeitig zu erkennen und über geeignete Gegenmaßnahmen, wie z.B. Kundenbindungsmanagement, zu reduzieren.

Die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH tätigt als Kontraktlogistikunternehmen überwiegend Geschäfte auf Basis von längerfristigen Verträgen. Während es bei unregelmäßigen und kurzfristigen Transportaufträgen (sogenannten "Spot"-Geschäften) in der Regel möglich ist, tagesaktuelle Marktkonditionen an die Kunden weiterzugeben, besteht dies bei längerfristigen Vertragsverhältnissen häufig nicht oder nur eingeschränkt. Dies führt dazu, dass die Gesellschaft als Transportlogistikunternehmer während der Vertragslaufzeit dem Risiko steigender Bezugspreise (z.B. Kraftstoff) ausgesetzt ist. Gleichzeitig bieten diese längerfristigen Verträge jedoch auch die Chance, gegebenenfalls an sinkenden Kosten zu partizipieren. Die positiven bzw. negativen Effekte wirken sich dabei umso stärker aus, je höher der Anteil der jeweiligen Kostenart (z.B. der Treibstoffkosten) an den Gesamtkosten ist. Die Gesellschaft ist bestrebt, das Risiko steigender Bezugspreise, soweit es mit den jeweiligen Kunden vertraglich vereinbart werden kann, durch sogenannte "Kostenelemente-Klauseln" in den Verträgen abzufangen und an die Auftraggeber weiterzugeben. Beim Einkauf von Subunternehmerleistungen soll dies ebenfalls durch individuelle Vertragsgestaltung sichergestellt werden.

Neben den Chancen, die ein weltweiter Konzern mit sich bringt, ergeben sich auch Risiken im Rahmen der Konzerneinbindung. Diese bestehen zum Beispiel darin, dass durch die Cash-Pool-Einbindung auch Abhängigkeiten hinsichtlich der Finanzierung für die Gesellschaft entstehen können. Zusammenfassend lässt sich jedoch feststellen, dass die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft durch die Einbindung in das Konzern-Cash-Pool-Verfahren gewährleistet und die Finanzlage des Konzerns gesichert ist.

Hinzuweisen ist auch auf das allgemein bestehende Risiko in Bezug auf Zahlungsverzögerungen und Forderungsausfälle. Da die Gesellschaft oftmals große Forderungen gegen einzelne Kunden besitzt, kann bereits die Nichtrealisierung einer einzelnen Forderung das Geschäftsergebnis in nicht unerheblicher Höhe belasten.

Auch die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH unterliegt einer voranschreitenden Internationalisierung insbesondere im Transportbereich. Besondere wirtschaftliche als auch rechtliche Rahmenbedingungen können hier mit erheblichem Aufwand verbunden sein.

Generelle Risiken bergen die Vielzahl von Gesetzen sowie Umweltschutz-, Gesundheits- und Sicherheitsvorschriften, die im Falle einer Nichteinhaltung die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen könnten. Die Geschäftsführung ist allerdings der Meinung, den Gesetzen und Vorschriften in vollem Umfang nachzukommen. Zu den generellen Risiken zählt auch die Möglichkeit eines Versagens der IT-Systeme, das ggfs. geschäftsschädigend sein könnte.

Zunehmende globale Bedrohungen der Informationssicherheit und komplexere, gezielte Computerkriminalität stellen zudem ein Risiko für die Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität von Daten, Abläufen und Infrastruktur dar. IT-Systeme und Netzwerke sowie Einrichtungen und Dienstleistungen sind potenziell anfällig für Industriespionage oder Cyberangriffe. Je nach Art und Umfang könnten solche Bedrohungen zur missbräuchlichen Nutzung vertraulicher Informationen sowie zur Manipulation und Zerstörung von Daten und zu Betriebsunterbrechungen führen. Dies würde sich wiederum negativ sowohl auf den Ruf als auch die Wettbewerbsfähigkeit und Ertragslage auswirken.

Seit April 2023 gilt die Coronavirus-Pandemie als überwunden. Staatlich verordnete Kontaktbeschränkungen und Hygienemaßnahmen sowie sonstige Maßnahmen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus wurden bis dahin fortlaufend aktualisiert. Inzwischen sind sämtliche Corona-Schutzmaßnahmen aber aufgehoben worden. Die Geschäftsführung der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH geht entsprechend davon aus, dass die Coronavirus-Pandemie - auch im Falle weiterer lokaler Wellen aufgrund von Virusmutationen - zukünftig keine negativen Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung mehr haben wird. Das Risiko wird inzwischen als äußerst niedrig eingestuft.

Bei den dargestellten Risiken wird aufgrund der bestehenden Maßnahmen bzw. der Ausgestaltung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems von einer eher moderaten Eintrittswahrscheinlichkeit bei jeweils geringem Risikograd ausgegangen. Trotz der moderaten Eintrittswahrscheinlichkeit und des überwiegend geringen Risikograds können gewisse kritische Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit sowie die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nicht vollends ausgeschlossen werden. Insgesamt sind nach Einschätzung der Geschäftsführung die finanziellen Auswirkungen der Risiken bzw. die Gesamtrisikolage kalkulierbar.

Die Gesamtrisikoposition des Unternehmens sieht sich gegenüber dem Vorjahr nach Überwindung der Coronavirus-Pandemie Unsicherheiten ausgesetzt, die sich aufgrund der Vielzahl geopolitische Spannungen bzw. Kriege noch verschärft hat.

Ein bestandsgefährdendes Risiko besteht nach Einschätzung der Geschäftsführung aufgrund der Einbindung in den konzernweiten Cash-Pool derzeit und auf absehbare Zeit nicht. Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 weist die Gesellschaft eine Nettoverbindlichkeit aus dem Cash-Pool in Höhe von rund € 1,7 Mio. aus. Die jederzeitige Zahlungsfähigkeit ist gewährleistet.

10. Voraussichtliche Entwicklung

Es bestehen weiterhin gewisse Unsicherheiten aufgrund des Kriegs in der Ukraine und weiterer geopolitischer Spannungen. Die wirtschaftliche Entwicklung kann hierdurch weiter beeinträchtigt werden und entsprechend lässt sich auch die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft aufgrund der dynamischen Entwicklung und dem damit verbundenen hohen Grad an Unsicherheit nicht verlässlich abschätzen. Sollte etwa der Krieg in der Ukraine weiter auf die Realwirtschaft durchschlagen, wäre auch für die Gesellschaft ein erneut deutlich negatives Ergebnis bei geringen Umsätzen möglich.

Die nachfolgenden Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH, Großbeeren basieren auf den vorläufigen Jahresabschlusszahlen für das Geschäftsjahr 2023, die durch den Steuerberater erstellt wurden, sowie auf den vorläufigen Buchhaltungsdaten für das Geschäftsjahr 2024 (IFRS-basiert). Änderungen im Rahmen der weiteren Abschlussarbeiten bleiben vorbehalten.

Im Geschäftsjahr 2023 verzeichnete die Gesellschaft einen Umsatzrückgang auf rund € 70,5 Mio., was eine Fortsetzung des rückläufigen Trends der Vorjahre darstellt. Das EBITDA sank im gleichen Zeitraum auf € 1,07 Mio., was auf eine angespannte Margensituation und gestiegene Kosten hinweist. Dennoch konnte die Eigenkapitalquote auf 34,10 % gesteigert werden, was die solide Kapitalstruktur zum Jahresende unterstreicht. Der ROI lag bei 2,41 %, was eine rückläufige Kapitalrentabilität im Vergleich zu den Vorjahren darstellt. Das Working Capital war mit € 8,2 Mio. weiterhin positiv, was auf eine stabile Liquiditätslage hindeutet.

Für das Geschäftsjahr 2024 wurde auf Basis der vorliegenden Buchhaltungsdaten ein Umsatzanstieg auf rund € 78,7 Mio. erreicht. Diese Entwicklung deutet auf eine Erholung der Geschäftstätigkeit hin, insbesondere durch gestiegene Auftragsvolumina und eine verbesserte Auslastung. Das EBITDA ist leicht auf T€ 936 zurückgegangen, was auf weiterhin bestehende Kostenbelastungen hindeutet.

Die Eigenkapitalquote hat sich deutlich auf 18,88 % reduziert, was auf eine veränderte Bilanzstruktur und Belastungen aus dem laufenden Geschäft zurückzuführen ist. Das Working Capital entwickelt sich rückläufig und wird mit rund € 5,2 Mio. zwar deutlich unter dem Vorjahreswert, bleibt jedoch positiv. Dies deutet auf eine weiterhin vorhandene kurzfristige Zahlungsfähigkeit hin, erfordert jedoch eine verstärkte Steuerung der Vermögens- und Schuldpositionen zur Sicherung der Liquidität.

Positiv hervorzuheben ist die Entwicklung des Returns on Investment (ROI), der trotz der genannten Herausforderungen mit 1,82 % weiterhin im positiven Bereich liegt. Dies zeigt, dass das Unternehmen auch unter erschwerten Bedingungen in der Lage ist, mit dem eingesetzten Kapital einen positiven Ertrag zu erwirtschaften.

Insgesamt ist das Geschäftsjahr 2024 von einer leichten operativen Erholung geprägt, gleichzeitig bestehen jedoch Herausforderungen in der Ergebnis- und Finanzstruktur. Die Gesellschaft wird daher gezielte Maßnahmen zur Effizienzsteigerung, zur Stabilisierung der Kapitalbasis und zur Verbesserung der Liquidität ergreifen.

Für das Geschäftsjahr 2025 wird auf Basis der Budgetplanung ein EBITDA von rund € 1,6 Mio. erwartet. Dies würde im Vergleich zum Vorjahr eine Verbesserung der Ertragslage darstellen, die insbesondere auf Synergieeffekte im Rahmen der Konzernintegration sowie auf eine verbesserte Kostenstruktur und Effizienzmaßnahmen zurückzuführen wäre. Weitere wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren können zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts für 2022 aufgrund fehlender Datenbasis nicht verlässlich prognostiziert werden.

Die negativen Auswirkungen durch globale Konflikte auf die Geschäftsentwicklung der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH sind inzwischen besser abzusehen. So stellen sich die Weltwirtschaft wie auch die Gesellschaft zunehmend besser auf die geänderten Marktbedingungen ein.

IV. Angaben zum internen Kontroll- und zum Risikomanagementsystem

Im Zuge ihrer geschäftlichen Aktivitäten ist die Gesellschaft einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Die Risiken sollen durch ein Risikomanagementsystem erkannt werden. Es dient der Früherkennung sowie der Vermeidung von Risiken und ist Bestandteil der Geschäftsprozesse sowie der Planungs- und Kontrollprozesse.

Durch Vorschriften zur Einhaltung konzerninterner "Compliance"-Vorgaben zum "Commercial Process" (wie z.B. der Business Rules, Human-Resource-, Commercial- und Legal Due Diligence und Risk Assessments) soll bereits vor Unterzeichnung neuer Verträge sichergestellt werden, dass Risiken, die mit einem bestimmten Vorhaben untrennbar verbunden sind (wie z.B. Kalkulations- und Haftungsrisiken), bereits frühzeitig im Verlaufe des Ausschreibungsverfahren erkannt werden und daher entweder durch vertragliche Berücksichtigung oder durch Verzicht auf die Abgabe eines Angebots ausgeschlossen werden können.

Das Management bedient sich zudem eines monatlichen Berichtswesens mit dem Schwerpunkt Ergebnisrechnung nicht nur für das gesamte Unternehmen, sondern auch als Erfolgsrechnung pro Station bzw. pro Kontrakt. Des Weiteren beinhaltet das Berichtswesen eine Abweichungsanalyse zum Budget und Forecast, welche wiederum mindestens quartalsmäßig aktualisiert wird. Ebenso quartalsweise wird eine Kontroll-Checkliste ausgefüllt und dem Headoffice Management zur Verfügung gestellt.

Die Gesellschaft nutzt zudem Serviceleistungen des Konzernverbundes, um mögliche Geschäftsrisiken zu identifizieren. Durch die seitens des Controllings regelmäßig zur Verfügung gestellten Leistungsindikatoren kann das Management unvorteilhafte Entwicklungen frühzeitig erkennen und sodann notwendige Maßnahmen einleiten.

 

Großbeeren, den 13. November 2025

CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH

Vincent Olivier Gérad Malhaire

Sascha König-Peters

1https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/01/PD23_020_811.html?template
QueryString=bruttoinlandsprodukt+2022

2 https://www.destatis.de/DE/Themen/Branchen-Unternehmen/Transport-Verkehr/Gueterverkehr/Tabellen/gueterbefoerderung-lr.html

3 https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung

Bilanz

Aktiva

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31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 864.441,16 1.624.693,77
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 122.007,00 521.607,14
II. Sachanlagen 742.434,16 1.103.086,63
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.157,00 6.276,00
2. technische Anlagen und Maschinen 422.113,16 636.646,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 306.164,00 460.164,47
B. Umlaufvermögen 15.903.558,04 14.479.094,54
I. Vorräte 0,00 36.828,76
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 11.135.847,76 13.880.334,52
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.784.027,19 2.758.737,58
2. sonstige Vermögensgegenstände 9.351.820,57 11.121.596,94
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 6.300,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 4.767.710,28 561.931,26
C. Rechnungsabgrenzungsposten 250.608,62 54.604,58
Aktiva 17.018.607,82 16.158.392,89

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 5.515.446,42 4.499.329,02
I. Gezeichnetes Kapital 26.000,00 26.000,00
II. Kapitalrücklage 1.070.207,89 1.070.207,89
III. Gewinnrücklagen 2.448.797,42 2.448.797,42
IV. Gewinnvortrag 954.323,71 234.488,24
V. Jahresüberschuss 1.016.117,40 719.835,47
B. Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen 0,00 24.910,96
C. Rückstellungen 3.237.055,99 4.769.586,96
D. Verbindlichkeiten 8.266.105,41 6.864.565,95
1. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.155.017,45 1.430.358,28
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.155.017,45 1.430.358,28
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 6.479.500,59 4.558.927,77
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 6.479.500,59 4.558.927,77
3. sonstige Verbindlichkeiten 631.587,37 875.279,90
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 631.587,37 875.279,90
Passiva 17.018.607,82 16.158.392,89

Gewinn- und Verlustrechnung

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1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 18.129.845,24 14.586.627,82
2. Personalaufwand 8.416.412,65 5.415.374,93
a) Löhne und Gehälter 6.956.255,18 4.321.425,76
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.460.157,47 1.093.949,17
davon für Altersversorgung 1.186,82 1.317,71
3. Abschreibungen 863.656,83 1.253.487,79
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 863.656,83 1.253.487,79
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.326.157,26 6.879.568,35
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 339.963,50 808.370,46
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 436,02 33.123,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 87.142,81 50.924,24
davon an verbundene Unternehmen 74.415,20 19.309,52
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 417.848,65 297.902,25
8. Ergebnis nach Steuern 1.019.063,06 722.493,26
9. sonstige Steuern 2.945,66 2.657,79
10. Jahresüberschuss 1.016.117,40 719.835,47

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde der Vermerk in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung gewählt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Gesellschaft nimmt für Zwecke der Offenlegung des Jahresabschlusses die Erleichterungen des § 327 HGB in Anspruch.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

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Firma: CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH
Sitz: Großbeeren
Registergericht: Amtsgericht Potsdam
Register-Nr.: HRB 24609 P

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

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Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2022
EUR
Zugänge Abgänge-
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2022
EUR
Abschreibungen Zuschreibungen- vom 01.01.2022 bis 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
Buchwert 31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 929.921,14 27046,6 834.960,74 426.646,74 122.007,00 521.607,14
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 929.921,14 27.046,60 834.960,74 426.646,74 122.007,00 521.607,14
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 174.764,92 12.318,80 172.926,72 4.437,80 14.157,00 6.276,00
2. technische Anlagen und Maschinen 8.156.557,06 8.900,00 7.743.343,90 223.433,00 422.113,16 636.646,16
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.573.789,99 48.839,16 1.316.465,15 202.839,63 306.164,00 460.164,47
Summe Anlagevermögen 18.991.590,17 106.004,56 17.811.040,41 1.080.790,17 1.286.554,32 2.261.339,93

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten:

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Art der Rückstellung Stand zum 31.12.2022
TEuro
Stand zum 31.12.2021
TEuro
Rückbauverpflichtungen 993,4 950,7
Ausstehende Rechnungen 858,6 1.375,3
Personalkosten 176,9 208,2
Intercompany 83,4 1.851,8
Bonus 352,4 39,5
Archivierungskosten 35,8 35,7
Abschluss -und Prüfung 20,8 10,5
Sonstige Rückstellungen 2.521,3 4.471,7

Restlaufzeitvermerke zu Verbindlichkeiten

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt 8.266.105,41 Euro (Vorjahr: 6.864.565,95 Euro).

Angaben zu Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Der Betrag der Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern beläuft sich auf 1.155.017,45 Euro (Vorjahr: 1.430.358,28 Euro).

Sonstige Angaben

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Es bestehen folgende, nicht in der Bilanz ausgewiesene oder vermerkte finanzielle Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind:

Mietverpflichtungen unbewegliche Vermögensgegenstände p.a. T€ 2.263 (Laufzeit bis 5 Jahre)

Leasingverpflichtungen bewegliche Vermögensgegenstände p.a. T€ 115 (Laufzeit bis 5 Jahre)

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen

beschäftigt:

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Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter 246,00
Angestellte 38,00
leitende Angestellte 0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 284,0

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Karel Everaet (bis 26.08.2022)

Arie Oudshoorn (bis 26.08.2022)

Dietmar Schenzel (bis 28.08.2023)

Markus Schmücker (bis 26.07.2023)

Robin Niezing (26.08.2022 - 26.07.2023)

James Edward Gill (26.08.2022 - 22.05.2024)

Jacobus Adrianus Johannes Heijkans (26.08.2022 - 26.07.2023)

Dr. Thomas Josef Böger (13.07.2023 - 28.08.2023)

Vincent Olivier Gérard Malhaire (seit 28.08.2023)

Jens Ernst Schuffenhauer (28.08.2023 - 23.02.2024)

Frank Michael Erhardt (14.05.2024 - 29.10.2024)

Sascha König-Peters (seit 29.10.2024)

Vergütungen der Geschäftsführer

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 (4) HGB verzichtet, da kein Geschäftsführer von der Gesellschaft Bezüge erhalten hat.

Konzernzugehörigkeit

Die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH wurde in den Konzernabschluss der CEVA Logistics S.A., 10 place de la Joliette, atrium 10.5, 13 002 Marseille (France) einbezogen.

Für den kleinsten Kreis von Unternehmen wird ein freiwilliger Teilkonzernabschluss durch die CEVA Logistics S.A. erstellt, in den die Gesellschaft einbezogen wird. Der Teilkonzernabschluss der CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, wird nach den in das EU-Recht übernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Der Teilkonzernabschluss der CEVA

Logistics SA, Paris/Frankreich, wird nicht offengelegt.

Für den größten Kreis von Unternehmen wird ein Konzernabschluss durch die CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, erstellt, in den die CEVA Logistics SA, Paris/Frankreich, mit allen ihren Tochtergesellschaften einbezogen wird. Der Konzernabschluss der CMA CGM S.A., Marseille/Frankreich, wird nach den in das Eu-Rech tübernommenen International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt und ist am Sitz der Obergesellschaft erhältlich.

 

Großbeeren, 13. November 2025

gez. Sascha König-Peters

gez. Vincent Olivier Gérard Malhaire

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.12.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CEVA Logistics CFS Fulfilment GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Rheine, 13. November 2025

EUREGIO Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Timo Leusing, Wirtschaftsprüfer

Ansgar Cordes, Wirtschaftsprüfer

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