Stammdaten

Register
Amtsgericht Darmstadt HRB 3477
Eingetragen
13.3.1985
Branche
Tätigkeiten der Großhandelsvermittlung von KraftwagenEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 tEinzelhandel mit Kraftwagen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von 3,5 t oder weniger
Gegenstand
Die handwerksmäßige Durchführung von Kraftfahrzeugreparaturen aller Art sowie die Vornahme aller zu diesem Zweck erforderlichen Maßnahmen und Rechtsgeschäfte. Zum Gegenstand gehört ferner der Handel mit Gebraucht- und Neufahrzeugen, ebenso die Vermittlung von Kraftfahrzeugen.

Finanzübersicht

Historie

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Management

NameRolle
Ebru Cirkin
seit 3.7.2018
Geschäftsführer
Mustafa Bayram
seit 8.3.2006
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

100.00% identifiziert0.00% ungelöst

Identifizierte Personen (1)

NameAnteil
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Alsbach-Hähnlein
255.646 €
100.00%

Bilanzkonten

Gewinn- und Verlustrechnung

Posten

Konzern- und Jahresabschlüsse

Autohaus Alsbach Bayram-GmbH

Alsbach-Hähnlein

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht 2023

der Autohaus Alsbach Bayram-GmbH, 64665 Alsbach-Hähnlein

I. Grundlage des Unternehmens

Wir sind seit 40 Jahren ein SEAT-Vertragshändler mit dem Sitz in Alsbach-Hähnlein und vertreiben seither Kraftfahrzeuge der Marken SEAT und CUPRA. Unsere Kundenklientel besteht aus Privatpersonen und Firmenkunden.

Der Servicebereich stellt einen immer wichtiger werdenden Erlös- und Ertragsbereich des Unternehmens dar.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen:

Im Herbst des Jahres 2018 erfolgte die Markteinführung der zusätzlichen Marke CUPRA der SEAT S.A. In 2020 wurde das erste eigenständige Modell der Marke CUPRA, der Formentor vorgestellt. Ein weiteres vollelektrisches Modell (BEV) der Marke Cupra, der Born wurde den Kunden in 2022 präsentiert. Weitere Modelle folgen in 2024. So wurde im Sommer der BEV Cupra Tavascan und im Herbst der Hybrid Cupra Terramar vorgestellt.

Die Markteinführung eines neuen größeren Bruders des SUV SEAT Ateca der SUV SEAT Tarraco erfolgte in 2019. Eine Neuauflage des SEAT Leon wurde im Frühjahr 2020 in den Markt eingeführt.

Mit Hilfe der Ausweitung und Erneuerung seiner Fahrzeugpalette versuchte SEAT und auch CUPRA seine Marktabdeckungen in Europa zu steigern und seinem Absatz neuen Schwung zu verleihen.

Für 2022 waren die wirtschaftlichen und branchenbezogenen Rahmenbedingungen nach Abklingen der Corona Pandemie besser als in den beiden Vorjahren. Die Erlöse im Fahrzeug-, wie auch im Service-Bereich konnten gesteigert werden. Auch fanden wieder mehr Kundenkontakte statt.

Das können wir im Bereich der Marken SEAT und Cupra leider nicht feststellen. Der weltweite Chipmangel hatte weiterhin Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit unseres Partner SEAT S.A. und Seat Deutschland GmbH.

Die Positionierung im Markt und die neuen Produkte von SEAT und Cupra bestätigen unsere Geschäftspolitik, weiter in die Marke SEAT und auch in die neue Marke CUPRA zu investieren.

2. Geschäftsverlauf und Lage

Für 2022 hat sich die Liefersituation bei der Marke CUPRA gegenüber 2021 stark verbessert. Es konnten 384 Einheiten (+ 92%) abgesetzt werden. Die Marke SEAT hatte aber weiter Lieferschwierigkeiten. Es konnten nur 468 Einheiten (- 10,9%) abgesetzt werden. Der Gesamtabsatz verbesserte sich aber um 127 Einheiten (+ 17,5%) auf 852 Einheiten.

In 2023 konnten nur 270 Einheiten Cupra (-29,7%) und 277 Einheiten Seat (-40,8%) abgesetzt werden. Dies war ein Gesamtrückgang von 305 Einheiten (-35,8%).

Die Auftragslage im Neufahrzeug-Bereich des Unternehmens war zu Ende 2023 auch aufgrund der hohen Inflation und der dadurch allgemein zu spürenden Kaufzurückhaltung geringer als Ende 2022. Eine dem rückläufigen Geschäftsverlauf im Neufahrzeug-Bereich vergleichbare Entwicklung konstatieren wir nicht für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Die in 2023 gesteigerten Erlöse und Erträge im Gebrauchtwagen- und Service-Bereich konnten die zurückgegangenen Ergebnisse im Neufahrzeug-Bereich kompensieren.

2.1. Ertragslage

Die Gesamterlöse verringerten sich im Berichtsjahr um 11,6 % auf T€ 23.172. Im Neufahrzeug-Bereich verringerten sich die Erlöse um 21,6% auf T€ 17.523. Dagegen erhöhte sich der Gebrauchtfahrzeugerlös um 61,8% auf 3.447 T€. Die Erlöse verringerten sich im Gesamtfahrzeug-Bereich um T€ 3.497 (-14,3%).

Die Aufwendungen für die Beschaffung von Verkaufsfahrzeugen, Ersatzteilen und Verbrauchsmaterialien einschließlich der bezogenen Leistungen haben sich korrespondierend zur Umsatzentwicklung verringert und zwar um 13,8 % auf 20.163 T€. Die Materialaufwandsquote beträgt 86,8% und hat sich gegenüber dem Vorjahr (89,1%) etwas verringert.

Der Personalaufwand hat sich im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Personalaufbau und weggefallener Kurzarbeit um T€ 279 (+23,6%) auf T€ 1.461 erhöht.

Die Abschreibungen haben sich durch geringere Anzahl von Vorführwagen und Leihwagen in Höhe von T€ 11,3 (- 11,3%) auf T€ 87 verringert.

Der Jahresüberschuss nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 112,9 auf T€ 136,6 erhöht.

2.2. Finanzlage

Die Gesellschaft war und ist stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nach Art, Höhe und Fristigkeit nachzukommen. Das Finanzgebaren der Gesellschaft war durch Kontinuität geprägt. Die liquiden Mittel standen stets in ausreichendem Maße bereit, um die bestehenden Zahlungsverpflichtungen fristenkongruent erfüllen zu können.

2.3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr in Höhe von T€ 5.738 T€ auf T€ 8.189 maßgeblich verändert. Korrespondierend hierzu haben sich die Gesamt-Verbindlichkeiten von T€ 3.878 auf T€ 6.181erhöht, hierunter die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von T€ 1.204 auf T€ 3.738.

3. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir betrachten laufend unsere Kostenentwicklung, speziell im Bereich des Personals, da hier bis zu 50% der Gesamtkosten anfallen könnten. Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf der Konsolidierung der Erlösentwicklung, dem Betriebsergebnis und der Branchenentwicklung.

4. Gesamtaussage

Unsere Vermögens- Finanz- und Ertragslage schätzen wir weiterhin als gut ein. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

5. Chancen und Risikobericht

Zudem sind wir in 2020 als Vertriebsstandort für die neue Marke "CUPRA" von SEAT Deutschland auserwählt worden. In 2023 wurde das SEAT-Autohaus in eine CUPRA Garage umgebaut. Mit dem neuen Ausstellungsraum CUPRA Garage werden wir neues und zahlungskräftigeres Publikum an uns binden können.

Wir sehen durch die noch anhaltende Kaufzurückhaltung, besonders im Elektrofahrzeug-Bereich, weiterhin eine latente Gefahr von Stagnation im Fahrzeugverkauf der Marke Cupra Dadurch erwarten wir in 2024 keine Erlössteigerungen in diesem Fahrzeugsegment.

Positiv ist die Entwicklung im Gebrauchtfahrzeug- und Servicebereich. Hier konnten Erlöse und Erträge in 2023 gesteigert werden. Auch in 2024 hält diese positive Entwicklung an.

6. Prognosebericht

Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu unterstützen, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise insbesondere im Geschäftsbereich Elektrofahrzeuge im Leasinggeschäft stärken und das regionale Ladengeschäft wieder ausbauen. Auch den weiteren Ausbau unseres Servicebereiches werden wir weiter forcieren. Der Erlös verringerte sich in 2023.Der Ertrag konnte dem gegenüber in 2023 gesteigert werden, trotz der Kaufzurückhaltung.

In unserer Planung für 2024 gingen wir bisher von einem dem Jahr 2023 vergleichbaren Erlös aus, aufgrund der Kaufzurückhaltung bei der Marke Cupra müssen wir uns hier auf Stagnation einstellen. Durch Erlös- und Ertragssteigerungen im vorgenannten Gebrauchtfahrzeug- und Servicebereich, sowie Kosteneinsparungen werden wir die Ertragslage aber konsolidieren.

Für das kommende Geschäftsjahr erhoffen wir uns eine kontinuierliche Weiterentwicklung des Unternehmens und wir beurteilen die dauerhafte Performance des Unternehmens nach Bewältigung der Corona-Krise und des Chipmangels der Hersteller weiterhin positiv.

 

Alsbach-Hähnlein, den 30.09.2024

Necdet Bayram, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 451.471,30 392.260,58
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4,59 4,59
II. Sachanlagen 451.466,71 392.255,99
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 39.031,53 46.370,27
2. technische Anlagen und Maschinen 36.116,40 30.218,82
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 376.318,78 315.666,90
B. Umlaufvermögen 7.715.609,14 5.323.628,62
I. Vorräte 5.573.696,93 1.866.289,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.805.151,23 2.651.853,62
1. Forderungen gegen Gesellschafter 183.485,66 469.169,00
2. sonstige Vermögensgegenstände 1.621.665,57 2.182.684,62
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 336.760,98 805.485,47
C. Rechnungsabgrenzungsposten 21.911,72 21.911,72
Summe Aktiva 8.188.992,16 5.737.800,92

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.931.186,22 1.794.584,80
I. Gezeichnetes Kapital 565.000,00 565.000,00
II. Gewinnvortrag 1.229.584,80 1.116.659,70
III. Jahresüberschuss 136.601,42 112.925,10
B. Rückstellungen 76.529,86 65.583,02
C. Verbindlichkeiten 6.181.276,08 3.877.633,10
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.873.780,60 1.895.312,50
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 490.968,10 1.695.312,50
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 1.382.812,50 200.000,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 4.307.495,48 1.982.320,60
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 4.307.495,48 1.982.320,60
Summe Passiva 8.188.992,16 5.737.800,92

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.058.479,40 2.906.682,03
2. Personalaufwand 1.461.145,20 1.181.801,14
a) Löhne und Gehälter 1.109.582,83 878.108,82
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 351.562,37 303.692,32
davon für Altersversorgung 9.939,90 3.002,20
3. Abschreibungen 87.167,24 98.307,77
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 87.167,24 98.307,77
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.290.338,29 1.443.152,31
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 11,97
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 12.563,88 8.642,23
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 23.313,20 27.879,84
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 57.117,90 47.465,10
9. Ergebnis nach Steuern 151.973,42 116.718,10
10. sonstige Steuern 15.372,00 3.793,00
11. Jahresüberschuss 136.601,42 112.925,10

Anhang 2023

der Autohaus Alsbach Bayram-GmbH, 64665 Alsbach-Hähnlein

Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die Autohaus Alsbach Bayram-GmbH hat ihren Sitz in Alsbach-Hähnlein. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Darmstadt unter der HRB-Nr. 3477 eingetragen.

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde nach den Vorschriften des HGB erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren, der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Ergebnisverwendung aufgestellt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Bei der Aufstellung und Offenlegung des Jahresabschlusses wurde von den größenabhängigen Erleichterungen der §§, 276, 288 HGB Gebrauch gemacht.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten und soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Anschaffungskosten umfassen auch die einzeln zuordenbaren Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten. Anschaffungspreisminderungen wurden abgesetzt.

Die Abschreibungen werden planmäßig fortgeführt. Die Zugänge im Geschäftsjahr wurden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken zum Nennwert bewertet.

Die Kassenbestände und die Guthaben bei Kreditinstituten werden mit dem Nennwert bilanziert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei werden alle erkennbaren Risiken berücksichtig. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bemessen.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Sachanlagen

Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände im Jahr 2023 ist in der Anlage zum Anhang ("Entwicklung des Anlagevermögens für die Zeit vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023") dargestellt.

Vorräte

In den Vorräten sind Neu- und Gebrauchtfahrzeuge und Vorführwagen enthalten.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Im Folgenden wird die Struktur der bestehenden Forderungen bzw. sonstige Vermögensgegenstände hinsichtlich der Fristigkeit wiedergegeben:

davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt
bis 1 Jahr
über 1 Jahr
Lieferungen und Leistungen 1.425.154,69 1.425.154,69 0,00
Sonstige Vermögensgegenstände 379.996,54 379.996,54 0,00
1.805.151,23 1.805.151,23 0,00

Die Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden mit dem Nennwert bilanziert. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos besteht eine Pauschalabwertung von 1 % um die enthaltene Umsatzsteuer gekürzten Bestandes an Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegenüber dem Gesellschafter in Höhe von € 183.485,66 inkl. Verzinsung von 2%.

Angaben zur Erläuterung der Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich aus Rückstellungen für Jahresabschluss- und Prüfungskosten in Höhe von T€ 16 (Vorjahr: T€ 16), aus Rückstellungen zur Erfüllung der Aufbewahrungspflicht in Höhe von T€ 5 (Vorjahr T€ 5), aus Rückstellungen für Personalkosten in Höhe von T€ 5 (Vorjahr T€ 4) sowie weiteren sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 3 (Vorjahr T€ 2) zusammen.

Bei der Bildung der Rückstellungen ist den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet.

Angaben zu Verbindlichkeiten

Im Folgenden wird die Struktur der bestehenden Verbindlichkeiten hinsichtlich der Restlaufzeit wiedergegeben:

Gesamtbetrag davon mit einer Restlaufzeit
Art der Verbindlichkeit: 31.12.2023 bis 1 Jahr von 1- 5 Jahren
ggü. Kreditinstituten 1.873.780,60 490.968,10 1.382.812,50
erhaltene Anzahlungen 317.937,49 317.937,49 0,00
aus Lieferung u. Leist. 3.737.847,30 3.737.847,30 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 251.710,69 251.710,69 0,00
6.181.276,08 4.798.463,58 1.382.812,50

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren liegen nicht vor.

Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Steuern enthalten.

Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist gem. § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gesellschaft hat das Jahr 2023 mit einem Umsatz von T€ 23.172 (Vorjahr: T€ 26.216) abgeschlossen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von T€ 1.290 (VJ: T€ 1.443) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um T€ 153 verringert. Diese umfassen im Geschäftsjahr im Wesentlichen Miet- und Raumkosten, Versicherungsbeiträge, Rechts- und Beratungskosten, Fahrzeugkosten, Werbe- und Reisekosten sowie Frachtkosten und Verkaufsprovisionen.

Sonstige Angaben

Name des Geschäftsführers

Geschäftsführer der Gesellschaft in 2023 war

Herr Dr. Ing. Necdet Bayram, Alsbach-Hähnlein

Frau Ebru Cirkin, Bickenbach

Der Geschäftsführer Dr. Ing. Necdet Bayram ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Es besteht Einzelvertretungsberechtigung für beide Geschäftsführer.

Die Geschäftsführer erhielten im Geschäftsjahr 2023 T€ 70.

Angaben zu den Arbeitnehmern

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer im Geschäftsjahr 2023 betrug 36.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt € 136.601,42. Unter Berücksichtigung eines Gewinnvortrags in Höhe von € 1.229.584,80 ergibt sich ein Bilanzgewinn in Höhe von € 1.366.186,22.

Der Bilanzgewinn wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Alsbach-Hähnlein, den 30. September 2024

sonstige Berichtsbestandteile

 

Alsbach-Hähnlein, den 30. September 2024

Necdet Bayram, Geschäftsführer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.12.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Autohaus Alsbach Bayram-GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Autohaus Alsbach Bayram-GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Autohaus Alsbach Bayram-GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 30. September 2024

SMC Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dr. Thomas Schinogl, Wirtschaftsprüfer

Die Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und / oder Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) erfordert unsere erneute Stellungnahme, soweit dabei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird. Wir weisen diesbezüglich auf § 328 HGB hin.

Die Verwendung des vorstehend wiedergegebenen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts setzt unsere vorherige Zustimmung voraus.

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