Stammdaten

Register
Amtsgericht Stuttgart HRB 722349
Vorher
Elanders GmbH
Eingetragen
6.3.2007
Branche
Managementtätigkeiten von sonstigen HoldinggesellschaftenSonstige Verwaltung und Führung von Unternehmen und BetriebenBeteiligungsgesellschaften
Gegenstand
Erwerb, Halten und Verwaltung von Beteiligungen an anderen Unternehmen, die Geschäftsleitung solcher Beteiligungsunternehmen einschließlich der Erbringung von Management-, Verwaltungs- und Organisationsleistungen sowie der Betrieb einer Druckerei einschließlich Pre-press- und Post-press-Bereich.

Historie

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Management

NameRolle
Sven Burkhard
seit 19.12.2019
Geschäftsführer
Sven Burkhard
seit 12.12.2019
Geschäftsführer

Wirtschaftlich Berechtigte

0.00% identifiziert100.00% ungelöst

Ungelöste Beteiligungen (1)

NameAnteil
Elanders ABSWE
100.00%

Gesellschafter

1 Gesellschafter

GmbH-Struktur

Elanders AB
Sweden
1.000.000 €
100.00%

Konzern- und Jahresabschlüsse

Elanders GmbH

Waiblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

I. Geschäftsgrundlage

Elanders ist ein globaler Anbieter von integrierten Lösungen in den Bereichen Supply Chain Management, Print & Packaging und E-Commerce und bietet als einer der führenden Druck- und Mediendienstleister alle Leistungen rund um die Prozesse digitaler und gedruckter Kommunikation. Auf dieser Basis bieten wir weltweit systemübergreifende Komplettlösungen aus einer Hand.

Vollstufig bis zum Endprodukt, Schwarzweiß-Digitaldruck, Premium Indigo-Digitaldruck, Premium High-Speed-Digitaldruck, Bogen- und Verpackungs-Offsetdruck, Rollen-Offsetdruck. Die Ausstattung unseres Maschinenparks verfügt neben klassischen Druckmaschinen und Veredelungstechnik über alle Möglichkeiten der buchbinderischen Weiterverarbeitung, mit denen wir individuellen Kundenwünschen und speziellen Anforderungen gerecht werden können.

Die Elanders Gruppe ist in mehr als 15 Ländern auf vier Kontinenten vertreten. Unsere wichtigsten Märkte sind China, Deutschland, Singapur, Schweden, Großbritannien und die USA. Unsere wichtigsten Kunden sind in erster Linie Automobil-, Unterhaltungselektronik- und Haushaltsgerätehersteller.

Wesentliche Steuerungsgrößen der Gesellschaft sind die Umsatzerlöse und das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Beide werden im Rahmen von Monatsabschlüssen ermittelt und analysiert.

II. Wirtschaftsbericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Nach den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes ist das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2017 um 2,2% gestiegen. Damit lag das Wirtschaftswachstum leicht über Vorjahresniveau und damit auch leicht über dem Durchschnitt der letzten 10 Jahre (1,4%). Getragen wurde das Wachstum vor allem durch die weiterhin starke Binnennachfrage. Der private Konsum stieg um real 2,0%. Die Konsumausgaben des Staates stiegen dagegen nur um 1,4%. Die Bruttoinvestitionen legten bedingt durch hohe Ausrüstungsinvestitionen und einer weiterhin hohen Bautätigkeit um 3,5% zu. Aufgrund des merklich belebten Welthandels steigerten sich die Exporte um 4,7%. Die Zahl der Erwerbstätigen legte um 1,5% oder 638.000 auf ein neues Allzeithoch von 44,3 Mio zu. (Quelle: Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven, IKB Deutsche Industriebank AG, Januar 2018)

In der Druckindustrie gab es in Betrieben mit mehr als 50 Arbeitnehmern erstmals seit Jahren einen leichten Beschäftigungszuwachs. Allerdings sind über alle Betriebe innerhalb eines Jahres insgesamt 1,4% der Arbeitsplätze weggefallen. Es zeigt sich, dass immer mehr kleinere Betriebe aufgeben müssen. Der (preisbereinigte) Realumsatz der Branche hat sich um 0,1% erholt (Nominal -0,2%). Produktionsmengen und Preise für Druckprodukte haben sich weiter reduziert. (Quelle: Wirtschaftspolitische Informationen zur Druckindustrie, Verdi, Q1 2018)

Die Preisindizes in den Bereichen Verkaufskataloge und Bücher/Kalender sanken auf nunmehr 91,8 bzw. 91,6 und liegen damit um über 8 Prozentpunkten unter den Preisen des Jahres 2010 (Basisjahr).

(Quelle: Preise und Preisindizes für gewerbliche Produkte, Statistisches Bundesamt, Fachserie 17 Reihe 2, Februar 2018)

2. Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das Jahr 2017 erwies sich auch für die Gesellschaft als sehr schwierig. Gegenüber dem Vorjahr gingen die Umsatzerlöse um rund 6,5% zurück, was sowohl an Mengen- als auch an Preiseffekten lag. Insbesondere im Automobilsektor sank die Nachfrage nach Printprodukten, was überwiegend auf den bewussten Verzicht von gedruckter Verkaufsliteratur zurückzuführen ist. Erschwerend kam der unverminderte Preisdruck im Segment der Bedienerliteratur hinzu, was in der Summe zu einem Umsatzrückgang im Automobilbereich von T€ 3.441 führte. Dafür konnten im Bereich Mode und Lebensmittelverpackungen Umsatzzuwächse von zusammen T€ 2.519 erzielt werden. Im Segment Fotobücher und verwandte Produkte wurde der Vorjahresumsatz knapp gehalten. Ein weiterer Grund für den Umsatzrückgang liegt in der geänderten Einkaufsstruktur des Konzerns. Während im Jahr 2016 der Einkauf des Digitaldruckpapiers auch für mehrere Auslandsstandorte über die Gesellschaft erfolgte, wurde dieser Einkauf ab Februar 2017 dezentralisiert. Damit reduzierten sich die Erlöse aus der Weiterberechnung von Papier um rund T€ 962.

3. Geschäftsergebnis

Im Berichtsjahr verfehlte die Gesellschaft das geplante Umsatzziel (T€ 62.000) um rund 3,7%. Das Ergebnis vor Abschreibungen, Zinsen und Steuern (EBITDA) betrug T€ 3.956 und lag damit ebenfalls unter Plan (T€ 5.620). Das EBIT lag bei T€ 722, womit sowohl der Planwert als auch der Vorjahreswert nicht erreicht werden konnten. Der hohe Finanzierungsaufwand für die Auslandsbeteiligung hat sich wieder bezahlt gemacht, da im Berichtsjahr eine Dividende in Höhe von T€ 8.405 vereinnahmt werden konnte, die letztlich auch für das sehr gute Jahresergebnis (T€ 7.124) sorgte.

4. Produktion

Die Produktionskapazitäten im Akzidenz- und Faltschachtelbereich wurden Mitte des Jahres um eine Heidelberg Druck- und eine Stanzmaschine erweitert. Im Digitalbereich wurden bei Normalauslastung neben zwei Inkjetmaschinen mit kompletter Weiterverarbeitungslinie insgesamt 8 weitere Bogen- und Rollendigitaldruckmaschinen von HP sowie eine Kolbus Klebebindelinie eingesetzt. Die einfarbigen Bedienungsanleitungen werden überwiegend auf schwarz-weiß-Digitaldruckmaschinen von OCE produziert und mittels Duplo Rückstichheftmaschinen weiterverarbeitet. Im Laufe des Jahres 2017 wurden 4 Bogendruckmaschinen durch die Nachfolgegeneration ausgetauscht.

5. Beschaffung

Der Erzeugerpreisindex des statistischen Bundesamtes zeigt für grafische Papiere und Druckfarben im Jahr 2017 Preiserhöhungen. Während bei grafischen Papieren der Indexwert für das Gesamtjahr im Durchschnitt um einen Prozentpunkt auf einen neuen Indexwert von 97,3 (Basisjahr 2010) zurückging, lag der Indexwert im Dezember 2017 bei 98,9 und ist bis Februar 2018 auf 102,0 gestiegen! Bei Druckfarben stieg der Index im Schnitt um 0,9 Punkte auf 110,8, lag am Jahresende aber mit 112,1 ebenfalls deutlich höher. Die Kosten für Energie stiegen im Durchschnitt um 2 Prozentpunkte auf einen neuen Indexwert von 127,6. (Quelle: Preise und Preisindizes für gewerbliche Produkte, Statistisches Bundesamt, Fachserie 17 Reihe 2, Februar 2018)

Die Materialeinsatzquote der Elanders GmbH hat sich im Jahr 2017 unter Einbezug der bezogenen Fremdleistungen und der Bestandsveränderungen von 57,0% auf 56,3% verringert, was aber weniger mit gesunkenen Bezugskosten als vielmehr mit einer geringeren Fremdfertigungsquote zusammenhängt.

6. Investitionen

Investitionen wurden im Betrag von T€ 4.845 vorgenommen. Davon entfielen auf Ersatzinvestitionen rund T€ 214, der große Rest betraf Rationalisierungs- und Erweiterungsinvestitionen. Im Wege des operate lease wurden Ersatzinvestitionen im Digitaldruckbereich im Betrag von T€ 2.200 getätigt.

7. Finanzierungsmaßnahmen

Die Finanzierung der Investitionen erfolgte aus der laufenden Liquidität bzw. im Wege des operate lease. Die Finanzanlageinvestitionen wurden vollständig durch langfristige Gesellschafterdarlehen finanziert.

8. Personalbereich

Die Anzahl der Vollzeitstellen betrug im Jahresdurchschnitt 220. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Steigerung um 10 Vollzeitstellen. Diese Zunahme ist überwiegend auf den Ausbau der Faltschachtelproduktion am neuen Standort Herrenberg zurückzuführen.

9. Umweltschutz

Elanders hat sich bereits 2008 nach der Internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001:2004 zertifizieren lassen, welche weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem festlegt. Das aktuelle Zertifikat hat eine Laufzeit bis 14.09.2018. Für 2018 ist die Re-Zertifizierung nach der neuen Normen-Revision 2015 geplant. Die Zertifikate zur Nachhaltigkeit von Papiereinsatz (FSC und PEFC) wurden jeweils durch Überwachungs- bzw. Re-Zertifizierungs-Audits bestätigt und verlängert. Seit dem 22.03.2017 bietet Elanders die klimaneutrale Produktion in Kooperation mit ClimatePartner an, zudem ist das Unternehmen weiterhin "GoGreen"-Partner der Deutschen Post und DHL.

Auch im schonenden Umgang mit Ressourcen konnten Erfolge erzielt werden: Die Papierabfallquote sowie der Energieeinsatz pro Maschinenstunde wurden durch Prozessoptimierungen und den Einsatz von modernsten Maschinen kontinuierlich weiter reduziert. Im Jahr 2017 wurde die Beleuchtung in den Produktionsräumen zum Großteil von konventionell auf LED umgestellt. Sämtliche für die Produktion benötigten Schmierstoffe haben nun eine H1-Zulassung (lebensmittelverträglich). Elanders bietet Offsetdruckerzeugnisse an, die mit mineralölfreien Farben hergestellt werden. Das (in der ISO 14001 verankerte) Substitutionsgebot für Gefahrstoffe sorgt dafür, dass jährlich geprüft wird, ob am Markt weniger gefährliche und umweltschädliche Stoffe für den jeweiligen Einsatzzweck verfügbar sind.

B. Darstellung der Lage

Elanders hat sich in einer schwierigen Branche schon frühzeitig mit Zukunftstechnologien beschäftigt und sich stark auf Digitaldruck fokussiert. Bereits in den Vorjahren wurden Offset-Kapazitäten Schritt für Schritt reduziert und Aufträge an kostengünstigeren Standorten produziert. Im Jahr 2017 wurde dieser Weg konsequent fortgesetzt. Die noch verbliebenen Offset-Kapazitäten wurden am neuen Standort Gültstein bei Herrenberg konzentriert, wo auch der komplette packaging-Bereich in die Logistik der Schwestergesellschaft LGI eingebunden ist. Der Standort Waiblingen wurde mit einer zusätzlichen Inkjetmaschine ausgestattet und produziert nun 100% mit Digitaldrucktechnologien. Die hier produzierten Güter werden fast ausschließlich am Standort weiterverarbeitet und ausgeliefert.

Das Berichtsjahr startete mit einem ordentlichen ersten Quartal. Doch bereits im Laufe des zweiten Quartals sorgten die Auswirkungen von notwendigen Preiszugeständnissen bei wichtigen Vertragsverlängerungen zu sinkenden Roherträgen (Definiert als: Rohertrag I = Umsatzerlöse - Materialaufwand; Rohertrag II = Rohertrag I - Personalaufwand; Marge = Rohertrag / Umsatzerlöse). Die Sommermonate waren durch eine extrem geringe Nachfrage verbunden mit Sonderkosten des neu eingerichteten Standorts gekennzeichnet. Obwohl das letzte Quartal erwartungsgemäß ausfiel, konnten die Planwerte für 2017 nicht erreicht werden. Der Rohertrag II lag bei einer Marge von 20,5% (Vorjahr 21,9%) rund T€ 1.771 unter dem Vorjahr. Vor Berücksichtigung des finanzwirtschaftlichen Ergebnisses lag das Ergebnis gar T€ 2.313 unter dem Vorjahr. Die gute Entwicklung der im Jahr 2014 erworbenen Unternehmensbeteiligung hält an, wenngleich die ausbezahlte Dividende von T€ 8.405 nicht an die Gewinnausschüttung des Vorjahres (T€ 11.253) herankam. Dennoch konnte trotz hoher Firmenwertabschreibungen und hoher Finanzierungskosten der Beteiligung ein Jahresüberschuss im Betrag von T€ 7.124 ausgewiesen werden.

Die Bilanzanalyse zeigt, dass die aktivierten Firmenwerte mit einem Anteil von 12,8% (Vorjahr 14,8%) an der (leicht gesunkenen) Bilanzsumme (T€ 81.031) weiter an Bedeutung verloren haben. Die Bilanz wird auf der Aktivseite dominiert von Finanzanlagen mit absoluten T€ 44.135 oder 54,5%, während Gesellschafterdarlehen mit T€ 56.137 rund 69,3% der Passivseite abdecken. Da die vorgenommene Gewinnausschüttung über dem aktuellen Jahresüberschuss lag, hat sich das Eigenkapital auf T€ 19.051 verringert, was einer Eigenkapitalquote von 23,5% entspricht.

Die Finanzkraft der Gesellschaft ist unverändert hoch. Die geleisteten Investitionen von T€ 4.845 wurden vollständig aus Eigenmitteln finanziert.

III. Bericht über die voraussichtliche Entwicklung einschließlich

Chancen und Risikobericht

Chancen

Elanders profitiert von der internationalen Ausrichtung der Elanders-Gruppe, da hierdurch auch international agierende Unternehmen weltweit bedient werden können. Damit verbreitern sich die Absatzchancen von Elanders Germany. Chancen ergeben sich aber vor allem durch den Ausbau der in den Jahren 2016 und 2017 neu gewonnenen Kunden, die zu einem besseren Branchen- und Produktmix führen könnten.

Der deutsche Wachstumsausblick für 2018 wird von zwei Säulen getragen: Dem privaten Konsum und den Exporten. Insbesondere von den Exporten erhofft man sich bei lebhafterer Weltkonjunktur Steigerungsraten. Da viele Branchen an der Kapazitätsgrenze arbeiten, sind weitere Ausrüstungsinvestitionen trotz zahlreicher Unsicherheiten wahrscheinlich. Das Konsumumfeld bleibt positiv, auch wenn der staatliche Konsum wiederum keinen so großen Wachstumsimpuls auslösen wird. Insgesamt wird mit einem BIP-Wachstum von 2,5% für 2018 gerechnet. Die Stimmung in der deutschen Druckindustrie hellte sich zuletzt, gestützt auf ein gutes Jahresendgeschäft etwas auf, wurde jedoch angesichts steigender Bezugspreise für Druckpapier und Druckfarbe wieder gedämpft. Die Entwicklung des Geschäftsklimaindex - ein geometrisches Mittel aus Geschäftslagebeurteilung und Geschäftserwartungen - zeigt eine aufsteigende Tendenz.

(Quelle: Barometer Konjunktur- und Zinsperspektiven, IKB Deutsche Industriebank AG, Januar 2018)

Prognose

Elanders erzielt mittlerweile einen beachtlichen Teil des Umsatzes durch Produkte, deren Auflagenhöhe unmittelbar mit dem Verkaufserfolg der Endprodukte der Kunden übereinstimmt (Bedienungsanleitungen, Lebensmittelverpackungen, Fotobücher und -kalender). Dagegen nimmt die Bedeutung von Verkaufsliteratur und Marketingmaterial ab. Daher ist die Höhe der privaten Konsumausgaben von großer Bedeutung. Der private Konsum wird von den Prognoseinstituten auch für 2018 als Wachstumstreiber herausgestellt. Angetrieben wird der Konsum von der günstigen Lage am Arbeitsmarkt. Die Konjunkturaussichten für deutsche Automobilhersteller werden etwas pessimistischer gesehen, wobei nach wie vor von einem Wachstum ausgegangen wird. Es steht jedoch zu befürchten, dass die Automobilhersteller im Marketingbereich mehr und mehr von Printmedien auf elektronische Medien ausweichen werden.

Unter Berücksichtigung der Chancen und Risiken sowie der speziellen Erwartung in die Entwicklung des Fotobuchmarktes und des Marktes für Bedienerliteratur prognostiziert Elanders für die Jahre 2018 und 2019 die für die Unternehmenssteuerung bedeutsamen Indikatoren Umsatz und EBIT wie folgt: Der Umsatz für 2018 wurde mit rund T€ 59.425 geplant und es wird ein EBIT von rund T€ 430 angestrebt. Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Ergebnis durch planmäßige Firmenwertabschreibungen in Höhe von T€ 2.071 belastet ist. Da wiederum mit einer höheren Dividendenzahlung durch das Beteiligungsunternehmen gerechnet wird, geht die Geschäftsleitung für das Jahr 2018 von einem erneut sehr hohen Jahresüberschuss aus.

Die Investitionsplanung für 2018 sieht bislang Investitionen in Höhe von T€ 520 vor. Erweiterungsinvestitionen erfolgen ausschließlich im Digitaldruckbereich und werden in Abhängigkeit von der Auftragslage kurzfristig entschieden. Personaleinstellungen sind vorerst nicht geplant.

Risiken

Die Prognosen für 2018 und 2019 erfolgten auf Grundlage der gesamtwirtschaftlichen Prognosen und der für die Branche relevanten Wachstumsprognosen. Eine gesamtwirtschaftliche Eintrübung, insbesondere ein Einbruch in der Nachfrage nach Personenkraftwagen und Fotobüchern könnte zu einem Umsatzrückgang bei Elanders und daher zum Verfehlen der Jahresziele führen. Global betrachtet sind die Risiken gegenüber 2017 nicht weniger geworden. Neben den noch immer schwelenden Konflikten in der Ukraine (verbunden mit Sanktionen gegenüber Russland) und Syrien, bleiben nach wie vor Unsicherheiten im Zusammenhang mit dem Brexit und der politischen Führung in den USA. Elanders ist auf den von den Konflikten betroffenen Märkten nicht vertreten, gleichwohl könnten wichtige Kunden, insbesondere die Automobilindustrie betroffen sein.

Aufgrund des hohen Verschuldungsgrades dürfen Zinsänderungsrisiken nicht unbeachtet bleiben. Allerdings wird das Risiko einer raschen Zinserhöhung im kurzfristigen Bereich aufgrund der nach wie vor expansiven Geldpolitik der Notenbanken als gering eingestuft.

Elanders hat eine sehr breit gefächerte Kunden- und Lieferantenstruktur. Während auf der Lieferantenseite beim Ausfall eines Lieferanten unproblematisch für Ersatz gesorgt werden kann, stellt der Wegfall des oder der größten Kunden ein Risiko für die Erreichung der Ziele dar.

Die Geschäftsleitung ist sich der oben beschriebenen Risiken bewusst, stuft die Risikosituation insgesamt aber als gering ein.

Hinsichtlich der genannten Chancen erwarten wir eine moderate und hinsichtlich der Risiken eine geringe Auswirkung auf unsere künftige Geschäftsentwicklung, unsere Finanz- und Ertragslage sowie auf unsere Ergebnisziele. Insgesamt sehen wir die Chancen- und Risikosituation unserer Gesellschaft als ausgewogen an. Bei Abwägung der Chancen und Risiken sehen wir unsere Gesellschaft für die Bewältigung der künftigen Aufgaben gut aufgestellt. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

IV. Hinweis

Dieser Lagebericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die nicht auf historischen Tatsachen, sondern auf aktuellen Planungen, Annahmen und Schätzungen beruhen. Zukunftsaussagen sind immer nur für den Zeitpunkt gültig, an dem sie gemacht werden. Elanders GmbH übernimmt keine Verpflichtung, diese beim Auftreten neuer Informationen zu überarbeiten. Zukunftsaussagen unterliegen immer Risiken und Unsicherheiten. Wir möchten diesbezüglich deutlich darauf hinweisen, dass eine Reihe von Faktoren die tatsächlichen Ergebnisse dahingehend beeinflussen können, dass diese von den prognostizierten wesentlich abweichen. Einige dieser Faktoren sind in dem Ausschnitt "Bericht über die voraussichtliche Entwicklung einschließlich Chancen und Risikobericht" dieses Lageberichts benannt.

 

Waiblingen, 4. Juli 2018

Senator h.c. Peter Sommer

Bilanz zum 31. Dezember 2017

Aktiva

31.12.2017
31.12.2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und Lizenzen 70.218,00 83.043,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.340.931,00 12.412.221,00
  10.411.149,00 12.495.264,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.939,00 1.987.597,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.056.159,02 950.416,02
3. Geleistete Anzahlungen 10.000,00 1.602.466,66
  7.146.098,02 4.540.479,68
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 44.135.455,00 44.135.455,00
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 927.654,39 711.485,14
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 281.160,00 302.467,00
3. Fertige Erzeugnisse 1.069.366,51 799.332,34
  2.278.180,90 1.813.284,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 6.677.676,76 7.646.106,04
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 8.538.776,89 12.562.371,12
3. Sonstige Vermögensgegenstände 963.845,86 259.847,10
  16.180.299,51 20.468.324,26
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 872.352,51 480.904,42
C. Rechnungsabgrenzungsposten 7.838,06 21.427,67
Summe Aktiva 81.031.373,00 83.955.139,51

Passiva

   
  31.12.2017
31.12.2016
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Kapitalrücklage 11.000.000,00 11.000.000,00
III. Bilanzgewinn 7.051.304,24 8.332.680,18
  19.051.304,24 20.332.680,18
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 89.108,00 451.888,00
2. Sonstige Rückstellungen 1.641.795,00 1.761.142,00
  1.730.903,00 2.213.030,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.692.539,81 2.353.106,05
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 57.492.102,69 57.621.871,74
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.064.523,26 1.434.451,54
davon aus Steuern € 655.166,82 (Vorjahr € 668.561,77)    
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit € 18.748,83 (Vorjahr € 29.723,82)    
  60.249.165,76 61.409.429,33
Summe Passiva 81.031.373,00 83.955.139,51

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017

2017
2016
1. Umsatzerlöse 59.714.614,85 63.862.052,67
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 248.727,17 230.001,80
3. Sonstige betriebliche Erträge 679.315,73 467.880,54
4. Materialaufwand    
a. Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -25.708.020,06 -28.373.251,15
b. Aufwendungen für bezogene Leistungen -8.140.437,61 -8.246.794,06
5. Personalaufwand    
a. Löhne und Gehälter -11.720.876,63 -11.356.763,34
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -2.146.929,48 -2.097.232,47
davon für Altersversorgung € 123.597,51 (Vorjahr € 120.512,30)    
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.233.676,91 -2.939.492,90
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -8.966.257,24 -8.507.040,23
8. Erträge aus Beteiligungen 8.405.000,00 11.253.000,00
davon aus verbundenen Unternehmen € 8.405.000,00    
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.345,04 2.345,04
10. Abschreibungen auf Finanzanlagen 0,00 -9.401,87
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.138.293,54 -2.140.980,26
davon an verbundene Unternehmen € 2.134.847,54 (Vorjahr € 2.140.722,44)    
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 132.398,74 -522.301,85
13. Ergebnis nach Steuern 7.127.910,06 11.622.021,92
14. Sonstige Steuern -4.286,00 -5.804,00
15. Jahresüberschuss 7.123.624,06 11.616.217,92
16. Gewinnvortrag 8.332.680,18 7.969.462,26
17. Gewinnausschüttung -8.405.000,00 -11.253.000,00
18. Bilanzgewinn 7.051.304,24 8.332.680,18

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften über die Rechnungslegung aufgestellt. Hierbei wurden die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften beachtet. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 722349 beim Registergericht Stuttgart eingetragen. Der Sitz ist Waiblingen.

II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden nach BilRUG maßgebend, wobei die Bewertung unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit vorgenommen wurde.

Die immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet. Die bei der Anwachsung der sommer corporate media GmbH & Co. KG, der sommer mediasolutions GmbH & Co. KG und der sommer digitalsolutions GmbH & Co. KG aktivierten Firmenwerte werden planmäßig über 15 Jahre abgeschrieben. Die betriebliche Nutzungsdauer basiert auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten des Geschäfts oder Firmenwertes. Diese repräsentieren insbesondere das "Know-how" und die Kundenbeziehungen, welche im Rahmen des Erwerbs übernommen wurden. Das Ertragspotential wird voraussichtlich über einen Zeitraum von 15 Jahren ausgeschöpft

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer vermindert. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Maschinen beträgt aufgrund der Mehrschichtnutzung zwischen 5 und 7 Jahre. Die Nutzungsdauer der Betriebs- und Geschäftsausstattung orientiert sich an der amtlichen AfA-Tabelle.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige, lineare Abschreibungen vermindert. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von € 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben; ihr sofortiger Abgang wird unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Für bewegliche Anlagegüter des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten zwischen € 151,00 und € 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet. Die Abschreibung dieses Sammelpostens erfolgt linear über 5 Jahre.

Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

In den Vorräten wurden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren mit den Anschaffungs- oder niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die fertigen Erzeugnisse wurden mit den Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten umfassen die Einzelkosten und angemessene Gemeinkosten (Materialgemeinkosten, Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst). Kosten der allgemeinen Verwaltung werden insoweit eingerechnet, als sie auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Fremdkapitalkosten werden nicht mit einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Fremdwährungsforderungen sind gem. § 256a HGB bewertet.

Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind mit dem Nominalwert angesetzt.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft zeitanteilig abgegrenzte Ausgaben, sofern diese erst nach dem Stichtag aufwandswirksam werden.

Die Rückstellungen sind so bemessen, dass sie alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen berücksichtigen. Sie sind zum Erfüllungsbetrag bewertet.

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Fremdwährungsverbindlichkeiten sind gem. § 256a HGB bewertet.

Die Umrechnung von Geschäftsvorfällen in fremder Währung erfolgte bei den kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs.

III. Angaben zu Posten der Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt (Anlage zum Anhang).

Finanzanlagen

Ausgewiesen sind die Finanzanlagen, bei denen eine unmittelbare oder mittelbare Beteiligung über 20% am Nennkapital vorliegt.

Gesellschaft Anteil am Nominalkapital Nominalkapital
Eigenkapital
Jahresergebnis
sommer corporate media Verwaltungs-GmbH i. L., Waiblingen 100,00% 25.565 22.328 161
Elanders International AB, Schweden 100,00% 10.870 42.415.435 8.888.261
Mentor Media Ltd, Singapur 100,00%      
Chengdu Mentor Media Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Infotech Pte Ltd - Singapur 100,00%      
Mentor Internet Solution Pte Ltd, Singapur 100,00%      
Mentor Media (Chongqing) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media (Kunshan) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media (Shenzhen) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media (Songjiang) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media (Suzhou) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media (USA) Supply Chain Management Inc., USA 100,00%      
Mentor Media (Xiamen) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media CBZ (Chongqing) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media Czech s.r.o., Tschechien 100,00%      
Mentor Media Japan Godogaisha, Japan 100,00%      
Mentor Media Juárez S.A. de C.V., Mexiko 100,00%      
Mentor Media Logistics (Shenzhen) Co. Ltd, China 100,00%      
Mentor Media Printing Pte Ltd, Singapur 100,00%      
Mentor Printing and Logistics Priv. Ltd, Indien 100,00%      
Mentor Shanghai Trading Co. Ltd, China 100,00%      
Shanghai Mentor Media Co. Ltd, China 100,00%      
Shanghai Mentor Media Printing Co. Ltd, China 100,00%      
Tristellar Graphic Sdn. Bhd., Malaysia 100,00%      

Die Werte von Elanders International AB wurden zum Kurs 1€ = 9,2 SEK umgerechnet. Von der Schutzklausel gem. § 286 Abs. 3 Nr. 2 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht, da auch die Muttergesellschaft, Elanders AB, in ihrem Konzernjahresabschluss nicht über die Mentor Media Group berichten muss.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 2.449.725,14 (im Vorjahr € 2.140.414,80) und sonstige Forderungen im Betrag von € 6.089.051,75 (im Vorjahr € 10.421.956,32) enthalten. Die Restlaufzeit beträgt (wie im Vorjahr) weniger als 1 Jahr.

Eigenkapital

Neben dem gezeichneten Kapital von € 1.000.000,00 wurde die Gesellschaft mit einer Kapitalrücklage von € 11.000.000,00 ausgestattet. Der Bilanzgewinn ergibt sich aus dem Gewinnvortrag von € 8.332.680,18, dem Jahresüberschuss von € 7.123.624,06 und einer Vorabausschüttung im Betrag von € 8.405.000,00.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:

2017
T€
2016
T€
Rückstellungen für Jahresabschlussprüfung/-erstellung 58,5 66,0
Rückstellungen für Ausstehende Rechnungen 993,9 952,8
Rückstellungen für Personal 589,4 742,3
  1.641,8 1.761,1

Verbindlichkeiten

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus nachfolgender Übersicht:

Restlaufzeit bis 1 Jahr 31.12.2017
bis 1 Jahr 31.12.2016
über 5 Jahre 31.12.2017
über 5 Jahre 31.12.2016
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.692.539,81 2.353.106,05 0,00 0,00
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.355.102,69 1.484.871,74 56.137.000,00 56.137.000,00
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1.064.523,26 1.434.451,54 0,00 0,00
  4.112.165,76 5.272.429,93 56.137.000,00 56.137.000,00

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 1.283.374,02 (im Vorjahr € 1.424.914,05) und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern im Betrag von € 56.137.000,00 (im Vorjahr € 56.137.000,00) enthalten. Weitere € 71.728,67 (im Vorjahr € 59.957,69) entfallen auf sonstige Verbindlichkeiten. Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern handelt es sich um sonstige Verbindlichkeiten.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen außer den branchenüblichen Eigentumsvorbehalten keine weiteren Besicherungen. Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 aber weniger als 5 Jahre bestanden am Abschlussstichtag nicht.

IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Umsatzerlöse entfallen in Höhe von € 51.890.859 auf das Inland und in Höhe von € 7.823.756 auf das Ausland. Sämtliche Umsatzerlöse sind dem Geschäftsfeld "Print & Packaging" zuzurechnen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen im Betrag von € 26.505, in den sonstigen betrieblichen Erträgen periodenfremde Erträge von € 91.765 enthalten.

Den Erträgen aus Währungsumrechnung von € 8.364 standen Aufwendungen aus Währungsumrechnung von € 15.107 gegenüber.

V. Sonstige Angaben

Hinsichtlich der Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird die Schutzklausel von § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Unternehmensverbindungen

Alleinige Gesellschafterin ist die Elanders AB, Mölnlycke, Schweden. Sie erstellt den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Konsolidierungskreis, in den der Abschluss der Gesellschaft einbezogen wird.

Der Abschluss der Muttergesellschaft, Elanders AB wird im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.

Die Elanders GmbH erstellt zum Bilanzstichtag 2017 keinen Konzernabschluss und -lagebericht. Der Konzernabschluss und -lagebericht der Elanders AB hat befreiende Wirkung nach § 291 HGB. Die Elanders AB erstellt ihren Konzernabschluss nach den Regelungen der International Financial Reporting Standards (IFRS). Daraus ergeben sich insbesondere folgende Bewertungsunterschiede: Während im Einzelabschluss Firmenwertabschreibungen in Höhe von jährlich T€ 2.071 vorgenommen wurden, wurden die Firmenwerte im Konzernabschluss nicht abgeschrieben. Eine Maschine, die über Finanzleasing finanziert wurde, wurde nach IFRS aktiviert und die zugehörige Leasingverbindlichkeit passiviert. Dies führt nach IFRS zu einer Bilanzverlängerung von rund T€ 410. Schließlich führte die unterschiedliche Bewertung im IFRS-Abschluss insgesamt zu einer passiven latenten Steuerverbindlichkeit von T€ 6.349.

Haftungsverhältnisse gemäß §§ 252, 268 Abs. 7 HGB bestanden zum 31. Dezember 2017 nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB bestehen zum 31. Dezember 2017 wie folgt:

2017
T€
Leasing Maschinen und BGA 6.584
Mietverträge Räumlichkeiten 6.055
Wartungsverträge 1.128
Kraftfahrzeug-Leasing 340
  14.107

Aus Gründen der Flexibilität und zur Schonung der Liquidität hat die Gesellschaft sämtliche Digitaldruckmaschinen, Kraftfahrzeuge und mehrere Weiterverarbeitungsmaschinen geleast sowie sämtliche Produktions- und Verwaltungsgebäude gemietet. Die Leasinglaufzeiten bewegen sich zwischen 3 Jahren für Farbdigitaldruckmaschinen und 5 Jahren für Schwarzweißdigitaldruckmaschinen. Die Höhe der finanziellen Verpflichtung ist oben dargestellt. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Im Jahresdurchschnitt 2017 wurden 219 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführer) beschäftigt, davon 64 Angestellte und 155 gewerbliche Arbeitnehmer.

Angaben zum Honorar für Leistungen des Abschlussprüfers gem. § 285 Nr. 17 HGB sind im Konzernabschluss der Muttergesellschaft, in welche das Unternehmen einbezogen wird, enthalten.

VI. Nachtragsbericht

Nach Abschluss des Geschäftsjahres traten keine Ereignisse ein, über die zu berichten wäre.

Geschäftsführer der Elanders GmbH war im Geschäftsjahr 2017:

 

Senator h.c. Peter Sommer, Drucktechniker

 

Waiblingen, 4. 7. 2018

Senator h.c. Peter Sommer

Anlagespiegel für das Geschäftsjahr 2017

Anschaffungskosten Stand 01.01.2017
Zugänge im Geschäftsjahr
Abgänge im Geschäftsjahr
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. Software und Lizenzen 515.546,81 31.492,66 42.336,66
2. Geschäfts- oder Firmenwert 31.143.266,86 0,00 0,00
  31.658.813,67 31.492,66 42.336,66
II. Sachanlagen      
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.179.584,78 3.370.700,82 2.780.042,40
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.061.823,23 1.443.009,77 52.016,65
3. Geleistete Anzahlungen 1.602.466,66 0,00 0,00
  9.843.874,67 4.813.710,59 2.832.059,05
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 44.135.455,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 85.638.143,34 4.845.203,25 2.874.395,71
Umbuchungen
Anschaffungskosten Stand 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und Lizenzen 0,00 504.702,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 31.143.266,86
  0,00 31.647.969,67
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 1.592.466,66 5.770.243,20
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 4.452.816,35
3. Geleistete Anzahlungen -1.592.466,66 1.602.466,66
  0,00 11.825.526,21
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 44.135.455,00
Summe Anlagevermögen 0,00 87.608.950,88
Abschreibungen kumuliert 01.01.2017
Abschreibungen des Geschäftsjahres
Abgänge im Geschäftsjahr
Abschreibungen kumuliert 31.12.2017
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. Software und Lizenzen 432.503,81 44.290,66 42.309,66 434.484,81
2. Geschäfts- oder Firmenwert 18.731.045,86 2.071.290,00 0,00 20.802.335,86
  19.163.549,67 2.115.580,66 42.309,66 21.236.820,67
II. Sachanlagen        
1. Technische Anlagen und Maschinen 3.191.987,78 780.873,48 1.690.090,40 2.282.770,86
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.111.407,21 337.222,77 51.972,65 2.396.657,33
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.303.394,99 1.118.096,25 1.742.063,05 4.679.428,19
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 24.466.944,66 3.233.676,91 1.784.372,71 25.916.248,86
Buchwert Stand 31.12.2017
Buchwert Stand 31.12.2016
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software und Lizenzen 70.218,00 83.043,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 10.340.931,00 12.412.221,00
  10.411.149,00 12.495.264,00
II. Sachanlagen    
1. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.939,00 1.987.597,00
2. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.056.159,02 950.416,02
3. Geleistete Anzahlungen 10.000,00 1.602.466,66
  7.146.098,02 4.540.479,68
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 44.135.455,00 44.135.455,00
Summe Anlagevermögen 61.692.702,02 61.171.198,68

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Elanders GmbH, Waiblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Elanders GmbH, Waiblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Elanders GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 5. Juli 2018

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin

ppa. Anja Puchinger, Wirtschaftsprüferin

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2017 wurde am 20. Juli 2018 festgestellt.

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