Dr. Schneider EMS GmbH
Selbe AdresseHerstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Grundlegende Informationen zum Unternehmen
Öffentliche Bekanntmachungen aus dem Handelsregister
Gesetzliche Vertreter dieser Organisation
| Name | Rolle |
|---|---|
Joachim Gerhard Exner seit 23.3.2017 | Liquidator |
Alfred Wilhelm Christian Hagebusch seit 23.3.2017 | Liquidator |
Natürliche Personen, die das Unternehmen letztendlich besitzen oder kontrollieren – ermittelt durch Auflösen der Gesellschafterkette
| Name | Anteil |
|---|---|
| 100.00% |
Eigentümer- und Gesellschafterstruktur des Unternehmens
1 Gesellschafter
GmbH-Struktur
Öffentlich zugängliche Berichte in Volltext
Loewe Opta GmbHKronachJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis zum 30.09.2014Bilanz für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014
Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis 30.09.2014Loewe Opta GmbH, KronachVorbemerkungAm 16. Juli 2013 stellte die Geschäftsführung der Loewe Opta GmbH beim Insolvenzgericht Coburg Antrag auf Durchführung einer Sanierung in Eigenverwaltung unter Nutzung des Schutzschirmverfahrens. Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Coburg vom 16. Juli 2013 wurde vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der Loewe Opta GmbH angeordnet und Herr Rechtsanwalt Joachim Exner, 90941 Nürnberg, zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Mit weiterem Beschluss vom 01. Oktober 2013 wurde das Insolvenz-verfahren der Loewe Opta GmbH unter Aufrechterhaltung der Eigenverwaltung eröffnet und Herr Rechtsanwalt Joachim Exner zum Sachwalter bestellt. Gemäß § 155 Abs. 2 Insolvenzordnung beginnt mit der Insolvenzeröffnung ein neues Geschäftsjahr. Auf den Tag vor Insolvenzeröffnung (30. September 2013) ist ein Jahresabschluss gemäß §§ 242,264 HGB aufzustellen. Für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis zum 30. September 2013 wurde demzufolge ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Damit verbunden war eine Umstellung des Wirtschaftsjahres vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September im Jahr 2014. Am 19. November 2013 fanden Berichts- und Prüfungstermine in den Insolvenzverfahren über das Vermögen der Loewe Opta GmbH beim Amtsgericht Coburg statt. Am 21. März 2014 veräußerten die Eigenverwaltungen der Loewe Opta GmbH mit Zustimmung der Sachwalter mit notariell beurkundeten Kaufvertrag alle wesentlichen Vermögensgegenstände an die Ido Acht Vermögensverwaltungs GmbH (künftig Loewe Technologies GmbH) bzw. an die Melf Acht Vermögensverwaltungs GmbH (künftig Loewe GmbH), die Tochtergesellschaften der Stargate Capital GmbH sind. Nachdem nicht alle Mitarbeiter durch den Investor Stargate Capital GmbH übernommen werden konnten wurde den Mitarbeitern, die nicht übernommen wurden, ein Angebot zum Übertritt in eine Transfergesellschaft unterbreitet. Im April 2014 verkaufte die Loewe Opta GmbH ihre Firmengrundstücke an die Stadt Kronach, die im Anschluss daran einen Mietvertrag mit der Loewe Technologies GmbH abschloss. Sämtliche Vollzugsvoraussetzungen für die Rechtswirksamkeit der abgeschlossenen Kaufverträge sind am 07. April 2014 eingetreten. Über den gesamten Zeitraum des Insolvenzverfahrens bis hin zum rechtlichen Vollzug des Kaufvertrags am 07. April 2014 wurde der operative Geschäftsbetrieb durch die Eigenverwaltung der Gesellschaft weitergeführt. Am 16. April 2014 fand ein Abstimmungs- und Erörterungstermin über den Insolvenzplan der Loewe Opta GmbH beim Amtsgericht in Coburg statt. Mit Beschluss vom 08. Mai 2014 hat das Insolvenzgericht in Coburg den Insolvenzplan bestätigt. Nach diesem Insolvenzplan soll die Besserstellung der Gläubiger sowie die operative Sanierung und operative Fortführung des Geschäftsbetriebes durch einen Investor erreicht werden. Den ungesicherten Gläubigern wird eine feste Insolvenzquote zugesagt; sie verzichten auf ihre darüber hinausgehenden Forderungen. Im Rahmen des Insolvenzplanes werden wesentliche Vertragsverhältnisse auf eine zu 100% vom Investor gehaltene Zweckgesellschaft abgespalten. Sodann soll eine Kapitalherabsetzung bei der Loewe Opta GmbH erfolgen und die Gesellschaft liquidiert werden. Sämtliche im Rahmen des Insolvenzverfahrens vereinnahmten Beträge, nicht verbrauchte Kosten und etwaige Liquidationsüberschüsse werden an die ungesicherten, nicht nachrangigen Gläubiger ausgekehrt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats haben ihre Ämter im Februar 2014 niedergelegt. Das operative Geschäft der Loewe Opta GmbH endete zum 31. März 2014. Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Umsatzkostenverfahren. Aus Gründen der besseren Übersicht wird von der Möglichkeit, Berichtspflichten im Anhang statt in der Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung zu erfüllen, Gebrauch gemacht. Sofern einzelnen Angaben die entsprechende Vorjahresgröße gegenübergestellt wurde, ist zu beachten, dass die Vergleichbarkeit zum Vorjahr aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres eingeschränkt sein kann. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeMit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist die Grundlage für die Bilanzierung unter Fortführungsgesichtspunkten nach § 252 HGB entfallen. Die Bewertung im vorliegenden Jahresabschluss erfolgte, wie auch schon im Abschluss zum 30. September 2013, nicht mehr unter Fortführungs- sondern unter Liquidationsgesichtspunkten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zu Nominalwerten abzüglich individueller und pauschaler Wertberichtigungen ausgewiesen. Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind mit dem Nennwert angesetzt. Die Sonstigen Vermögensgegenstände und Liquiden Mittel werden mit dem Nominalwert aktiviert. Das Gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist in voller Höhe eingezahlt und zum Nennwert ausgewiesen. Rückstellungen werden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Diese Rückstellungen decken in ausreichendem Maße die ungewissen Verbindlichkeiten der Gesellschaft und tragen den im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erkennbaren, auch insolvenzspezifischen Risiken Rechnung. Für die Kosten des Verfahrens (insolvenzbedingte Sachwalterkosten) wurden 600 Tsd. Euro zurückgestellt. Die vor Insolvenzeröffnung entstandenen Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert, der sich aus dem Insolvenzplan ergibt. Nachdem in 2015 die Auszahlung der Quote gemäß Insolvenzplan erfolgte, ist der Forderungsverzicht der Gläubiger bezüglich der nach Quotenzahlung verbleibenden Beträge wirksam geworden. Die Masseverbindlichkeiten sind zum Nennwert passiviert Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 01.10.2013 bis zum 30.09.2014Aufgrund des Rumpfwirtschaftsjahres im Vorjahr sowie der Tatsache das die Gesellschaft im Geschäftsjahr ihren operativen Geschäftsbetrieb eingestellt hat, ist nur eine bedingte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten gegeben. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Umsatzkostenverfahren. Die Umsatzerlöse in Höhe von 52.950 Tsd. Euro (Vorjahr 99.631 Tsd. Euro) sind Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen, Handelswaren und damit verbundenen Dienstleistungen nach Abzug aller Erlösschmälerungen. Der in den Herstellungskosten enthaltene Materialaufwand aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Handelswaren beträgt 33.089 Tsd. Euro (Vorjahr 70.679 Tsd. Euro). Der in den Herstellungs-, Vertriebs-, Verwaltungskosten und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene gesamte Personalaufwand beträgt 13.577 Tsd. Euro (Vorjahr 28.511 Tsd. Euro). In Höhe von 11.309 Tsd. Euro (Vorjahr 24.872 Tsd. Euro) entfällt der Aufwand auf Löhne und Gehälter sowie in Höhe von 2.268 Tsd. Euro (Vorjahr 3.639 Tsd. Euro) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung. Der in den allgemeinen Verwaltungskosten enthaltene, durch den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonoraraufwand beträgt 138 Tsd. Euro (Vorjahr 116 Tsd. Euro). Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 5.025 Tsd. Euro (Vorjahr 10.947 Tsd. Euro) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (2.413 Tsd. Euro) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (922 Tsd. Euro). Kursgewinne aus der Währungsumrechnung sind mit 4 Tsd. Euro (Vorjahr 90 Tsd. Euro) enthalten. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 2.965 Tsd. Euro (Vorjahr 7.190 Tsd. Euro) betreffen im Wesentlichen sonstige Aufwendungen für Transfergesellschaften mit 1.554 Tsd. Euro sowie Aufwendungen im Zusammenhang mit den sonstigen betrieblichen Erträgen. Kursverluste aus der Währungsumrechnung sind mit 108 Tsd. Euro enthalten. Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 15 Tsd. Euro (Vorjahr 134 Tsd. Euro) resultieren unter anderem aus der Weiterberechnung von Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 13 Tsd. Euro. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen (1.071 Tsd. Euro, Vorjahr 2.054 Tsd. Euro) resultieren aus an Dritte gezahlte Kontokorrentzinsen und Bereitstellungsprovisionen. Die Außerordentlichen Erträge (54.499 Tsd. Euro) enthalten die Ausbuchungen der Rückstellungen und Verbindlichkeiten aufgrund der durchführung des Insolvenzplans. Die Außerordentlichen Aufwendungen (4.807 Tsd. Euro, Vorjahr 23.772 Tsd. Euro) enthalten die Ausbuchungen der Vorräte, die unter Eigentumsvorbehalt standen, sowie die Ausbuchung von Forderungen aufgrund der Insolvenz. Steuern vom Einkommen und Ertrag wurden nicht berücksichtigt, da das zuständige Finanzamt in einer verbindlichen Auskunft die Anwendung der Grundsätze der BMF-Schreiben vom 27. März 2013 (IV A 6-S 2140 - 8/03) und 22 Dezember 2009 (IV C - S 2140/07/10001 - 01) zugesagt hat. Erläuterungen zur Bilanz zum 30. September 2014Das Sach- und Finanzanlagevermögen wurde im Geschäftsjahr veräußert. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus der nachstehenden Tabelle: Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014
Die Beteiligungen (23 Tsd. Euro) betreffen Anteile an Interessengruppen des Handels, die im Geschäftsjahr veräußert wurden. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (793 Tsd. Euro, Vorjahr 9.561 Tsd. Euro) betreffen die nach Einschätzung der Gesellschaft noch realistischen kurzfristigen Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Dritten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (50 Tsd. Euro, Vorjahr 1.788 Tsd. Euro) betreffen den kurzfristigen Verrechnungsverkehr mit Gruppengesellschaften. Es verblieben Forderungen gegen die Loewe Austria GmbH (50 Tsd. Euro). Die Sonstigen Vermögensgegenstände (427 Tsd. Euro, Vorjahr 3.860 Tsd. Euro) enthalten im Wesentlichen Guthaben bei Lieferanten. In den sonstigen Vermögensgegenständen ist darüber hinaus eine Forderung gegen die Loewe France S.A.S. (44 Tsd. Euro) ausgewiesen. Aufgrund des Beteiligungsverkaufs ist die Gesellschaft aus dem Konzernverbund ausgeschieden. Die Flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks) in Höhe von 2.214 Tsd. Euro (Vorjahr 4.523 Tsd. Euro) betreffen im Wesentlichen Kontokorrent-Guthaben bei Hausbanken sowie das Treuhandkonto des Insolvenzverwalters. Das Gezeichnete Kapital wurde gemäß Insolvenzplan im Wege der vereinfachten Kapitalherabsetzung um 22.985 Tsd. Euro auf 25 Tsd. Euro herabgesetzt. Das Kapital ist voll eingezahlt. Der Bilanzverlust in Höhe von 771 Tsd. Euro resultiert aus dem Verlustvortrag des Rumpfgeschäftsjahres 2013 in Höhe von 61.072 Tsd. Euro, der aufgrund der durchgeführten vereinfachten Kapitalherabsetzung um 22.985 Tsd. Euro reduziert wurde, und dem Jahresüberschuss des laufenden Jahres in Höhe von 37.316 Tsd. Euro. Die sonstigen Rückstellungen (1.786 Tsd. Euro, Vorjahr 32.738 Tsd. Euro) betreffen Verpflichtungen an das Personal in Höhe von 707 Tsd. Euro, Kosten für die Sachwaltung und Rechtsanwälte in Höhe von 875 Tsd. Euro sowie diverse sonstige Rückstellungen in Höhe von 204 Tsd. Euro. Die Verbindlichkeiten betreffen die Verbindlichkeiten aus der Zahlung der Insolvenzquote gemäß Insolvenzplan sowie laufende Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb im Zusammenhang mit der Abwicklung der Gesellschaft. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse und Sonstige finanziellen Verpflichtungen mehr. Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten mehr. Sonstige AngabenMit Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 31. März 2014 wurde ein Großteil der Mitarbeiter in die neue Gesellschaft übernommen. Für die übrigen Mitarbeiter wurden Transfergesellschaften gegründet. Die Loewe Opta GmbH hat ab 1. April keine eigenen Mitarbeiter mehr. Die Abwicklungstätigkeiten werden im Wesentlichen von Mitarbeitern der Loewe Technologies GmbH übernommen. Dieser Aufwand wird von der Loewe Technologies GmbH an die Loewe Opta GmbH monatlich weiterberechnet. Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 235 Mitarbeiter (Vorjahr 751) beschäftigt. Konzernverbund Die Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Loewe AG, Kronach. Über das Vermögen der Loewe AG wurde ebenfalls zum 01. Oktober 2013 die Insolvenz eröffnet. Die Muttergesellschaft hat von dem Wahlrecht gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht und die Gesellschaft nicht mit in den Konzernabschluss einbezogen. Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen Soweit Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen erfolgten, wurden sämtliche Vereinbarungen auf Basis wie mit fremden Dritten abgeschlossen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Die Auszahlungen der Insolvenzquote erfolgten im April und Juni 2015. Organe der GesellschaftAufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten bis zu seiner Auflösung im Februar 2014 folgende Personen an: Vorsitzender Michael Blatz,
Stellvertretender Vorsitzender Dr. Axel Berger,
Weiteres Aufsichtsratsmitglied Karin Wachter
Geschäftsführung Im Berichtsjahr 2013/2014 waren folgende Herren zu Mitgliedern der Geschäftsführung bestellt:
Organbezüge Die Geschäftsführung erhält keine direkten Bezüge von der Loewe Opta GmbH. Die Vergütung erfolgt ausschließlich über die Tätigkeit bei der Loewe AG. ErgebnisverwendungDer Bilanzverlust in Höhe von 771 Tsd. Euro resultiert im aus dem Verlustvortrag aus dem Vorjahr in Höhe von 61.072 Tsd. Euro, der aufgrund der durchgeführten vereinfachten Kapitalherabsetzung um Tsd. Euro 22.985 auf Tsd. Euro 38.087 reduziert wurde, und dem Jahresüberschuss in Höhe von 37.316 Tsd. Euro.
Kronach, den 7. August 2015 Die Geschäftsführung Rolf Rickmeyer Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.10.2013 bis 30.09.2014der Loewe Opta GmbH, KronachVorbemerkungAm 16. Juli 2013 stellte die Geschäftsführung der Loewe Opta GmbH beim Insolvenzgericht Coburg Antrag auf Durchführung einer Sanierung in Eigenverwaltung unter Nutzung des Schutzschirmverfahrens. Mit Beschluss des Insolvenzgerichts Coburg vom 16. Juli 2013 wurde die vorläufige Eigenverwaltung über das Vermögen der Loewe Opta GmbH angeordnet und Herr Rechtsanwalt Joachim Exner, 90941 Nürnberg, zum vorläufigen Sachwalter bestellt. Mit weiterem Beschluss vom 01. Oktober 2013 wurde das Insolvenzverfahren der Loewe Opta GmbH unter Aufrechterhaltung der Eigenverwaltung eröffnet und Herr Rechtsanwalt Joachim Exner zum Sachwalter bestellt. Gemäß § 155 Abs. 2 Insolvenzordnung beginnt mit der Insolvenzeröffnung ein neues Geschäftsjahr. Auf den Tag vor Insolvenzeröffnung (30. September 2013) ist ein Jahresabschluss gemäß §§ 242, 264 HGB aufzustellen. Für die Zeit vom 01. Januar 2013 bis zum 30. September 2013 wurde demzufolge ein Rumpfgeschäftsjahr gebildet. Damit verbunden war eine Umstellung des Wirtschaftsjahres vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September im Jahr 2014. Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres 01. Oktober 2013 bis 30. September 2014Am 19. November 2013 fanden Berichts- und Prüfungstermine in den Insolvenzverfahren über das Vermögen der Loewe Opta GmbH beim Amtsgericht Coburg statt. Am 21. März 2014 veräußerte die Eigenverwaltung der Loewe Opta GmbH mit Zustimmung des Sachwalters mit notariell beurkundetem Kaufvertrag alle wesentlichen Vermögensgegenstände an die Ido Acht Vermögensverwaltungs GmbH (künftig Loewe Technologies GmbH) bzw. an die Melf Acht Vermögensverwaltungs GmbH (künftig Loewe GmbH); beide sind Tochtergesellschaften der Stargate Capital GmbH. Nachdem nicht alle Mitarbeiter durch den Investor Stargate Capital GmbH bzw. die Loewe Technologies GmbH übernommen werden konnten, wurde den Mitarbeitern, die nicht übernommen wurden, ein Angebot zum Übertritt in eine Transfergesellschaft unterbreitet. Im April 2014 verkaufte die Loewe Opta GmbH ihre Firmengrundstücke an die Stadt Kronach, die im Anschluss daran einen Mietvertrag mit der Loewe Technologies GmbH abschloss. Sämtliche Vollzugsvoraussetzungen für die Rechtswirksamkeit der abgeschlossenen Kaufverträge sind am 07. April 2014 eingetreten. Über den gesamten Zeitraum des Insolvenzverfahrens bis hin zum rechtlichen Vollzug des Kaufvertrags am 07. April 2014 wurde der operative Geschäftsbetrieb durch die Eigenverwaltung der Loewe Opta GmbH weitergeführt. Am 16. April 2014 fand ein Abstimmungs- und Erörterungstermin über den Insolvenzplan der Loewe Opta GmbH beim Amtsgericht in Coburg statt. Mit Beschluss vom 08. Mai 2014 hat das Insolvenzgericht in Coburg den Insolvenzplan bestätigt; nach Ablauf der Widerspruchsfrist am 30. April 2014 erlangte dieser Rechtskraft. Nach diesem Insolvenzplan sollte die Besserstellung der Gläubiger sowie die operative Sanierung und operative Fortführung des Geschäftsbetriebes durch einen Investor ermöglicht werden. Den ungesicherten Gläubigern wurde eine feste Insolvenzquote zugesagt; sie verzichten auf ihre darüber hinausgehenden Forderungen. Im Rahmen des Insolvenzplanes wurden wesentliche Vertragsverhältnisse auf eine zu 100% vom Investor gehaltene Zweckgesellschaft abgespalten. Anschließend wurde eine Kapitalherabsetzung bei der Loewe Opta GmbH durchgeführt. Ziel ist die Liquidation der Gesellschaft. Sämtliche im Rahmen des Insolvenzverfahrens vereinnahmten Beträge, nicht verbrauchte Kosten und etwaige Liquidationsüberschüsse werden an die ungesicherten, nicht nachrangigen Gläubiger ausgekehrt. Das operative Geschäft der Loewe Opta GmbH endete zum 31. März 2014. Seit dem 01. April wird die Geschäftstätigkeit durch Loewe Technologies GmbH weiter geführt. Das Stammkapital der Gesellschaft wurde im Wege einer vereinfachten Kapitalherabsetzung um 23,0 Mio. Euro auf T€ 25 herabgesetzt. Geschäftsverlauf
Die Vergleichbarkeit der beiden Geschäftsjahre ist stark eingeschränkt durch folgende Faktoren:
Der Jahresabschluss für Geschäftsjahr vom 01. Oktober 2013 bis zum 30. September 2014 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Mit Eröffnung des Insolvenzverfahrens ist die Grundlage für die Bilanzierung unter Fortführungsgesichtspunkten nach § 252 HGB entfallen. Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag 30.9.2014 weiterhin eine große Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs.2 HGB. Bericht zur ErtragslageAufgrund des Rumpfwirtschaftsjahres im Vorjahr sowie der Tatsache dass die Gesellschaft im Geschäftsjahr ihren operativen Geschäftsbetrieb eingestellt hat, ist nur eine bedingte Vergleichbarkeit mit den Vorjahreswerten gegeben. Die Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte nach dem Umsatzkostenverfahren. Die Umsatzerlöse in Höhe von 52.9 Mio. Euro (Vorjahr 99.6 Mio. Euro) beinhalten Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen, Handelswaren und damit verbundenen Dienstleistungen nach Abzug aller Erlösschmälerungen bis zur Übergabe des operativen Geschäftsbetriebes. Der in den Herstellungskosten enthaltene Materialaufwand aus Roh-Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Handelswaren beträgt 55,9 Mio. Euro (Vorjahr 104,0 Mio. Euro). Der in den Herstellungs-, Vertriebs-, Verwaltungskosten und den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthaltene gesamte Personalaufwand beträgt 13,6 Mio. Euro (Vorjahr 28,5 Mio. Euro). In Höhe von 11,3 Mio. Euro (Vorjahr 24,8 Mio. Euro) entfällt der Aufwand auf Löhne und Gehälter sowie in Höhe von 2,3 Mio. € (Vorjahr 3,6 Mio. €) auf soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge und für Unterstützung. Der in den allgemeinen Verwaltungskosten enthaltene, durch den Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonoraraufwand beträgt 138 Tsd. Euro (Vorjahr 116 Tsd. Euro). Die Sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 5,0 Mio. Euro (Vorjahr 10,9 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (2,4 Mio. Euro) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (0,9 Mio. Euro). Kursgewinne aus der Währungsumrechnung sind mit 4 Tsd. Euro (Vorjahr 90 Tsd. Euro) enthalten. Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Vorjahr 7,2 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen sonstige Aufwendungen für Transfergesellschaften mit 1,6 Mio. Euro sowie Aufwendungen in Zusammenhang mit den sonstigen betrieblichen Erträgen. Kursverluste aus der Währungsumrechnung sind mit 0,1 Mio. Euro enthalten. Das operative Ergebnis (EBIT) beläuft sich auf --11,3 Mio. € nach -39,6 Mio. € im Vorjahr. Die Sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge in Höhe von 15 Tsd. Euro (Vorjahr 134 Tsd. Euro) resultieren unter anderen aus der Weiterberechnung von Zinsen gegenüber verbundenen Unternehmen mit 13 Tsd. Euro. Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1,1 Mio. Euro (Vorjahr 2,1 Mio. Euro) resultieren aus an Dritte gezahlte Kontokorrentzinsen und Bereitstellungsprovisionen. Das Finanzergebnis insgesamt zeigt sich um 0,9 Mio. € verbessert, was dem verkürzten Betrachtungszeitraum sowie der unterjährigen Aufgabe des operativen Geschäftsbetriebes geschuldet ist. Die Außerordentlichen Erträge 54,5 Mio. Euro (Vorjahr: 0,0 Mio. Euro) enthalten die Ausbuchungen von Rückstellungen und Verbindlichkeiten aufgrund der Durchführung des Insolvenzplans bzw. der Auszahlung der Insolvenzquote im April und Juni 2015. Die Außerordentlichen Aufwendungen (4,8 Mio. Euro, Vorjahr 23,8 Mio. Euro) enthalten die Ausbuchungen der Vorräte, die unter Eigentumsvorbehalt standen, sowie die Ausbuchung von Forderungen aufgrund der Insolvenz. Unter Berücksichtigung des Außerordentlichen Ergebnisses ergibt sich ein Jahresüberschuss von 37,3 Mio. € nach einem Jahresfehlbetrag von 65,3 Mio. € im Rumpfgeschäftsjahr zuvor. Bericht zur Vermögens- und FinanzlageDie Bilanzsumme ist deutlich von 83,8 Mio. € um 79,6 Mio. € auf 4,2 Mio. € gesunken. Das gesamte Anlagevermögen (Vorjahreswert: 13,2 Mio. €) wurde im Geschäftsjahr veräußert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände gingen um 13,9 Mio. € auf 1,3 Mio. € zurück. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (0,8 Mio. Euro, Vorjahr 9,6 Mio. Euro) betreffen kurzfristige Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit Dritten. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen (50 Tsd. Euro, Vorjahr 1,8 Mio. Euro) betreffen den kurzfristigen Verrechnungsverkehr mit Gruppengesellschaften. Es verblieben Forderungen gegen die Loewe Austria GmbH (50 Tsd. Euro). Die Sonstigen Vermögensgegenstände (0,4 Mio. Euro, Vorjahr 3,9 Mio. Euro) enthalten im Wesentlichen Guthaben bei Lieferanten. Die Flüssigen Mittel (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks) in Höhe von 2,2 Mio. Euro (Vorjahr 4,5 Mio. Euro) betreffen im Wesentlichen Kontokorrent-Guthaben bei Hausbanken sowie das Treuhandkonto des Insolvenzverwalters. Das Gezeichnete Kapital wurde gemäß Insolvenzplan im Wege der vereinfachten Kapitalherabsetzung um 23,0 Mio. Euro auf 25 Tsd. Euro herabgesetzt. Das Kapital ist voll eingezahlt. Der Bilanzverlust in Höhe von 771 Tsd. Euro resultiert aus dem Verlustvortrag des Rumpfgeschäftsjahres 2013 in Höhe von 61,1 Mio. Euro, der aufgrund der durchgeführten vereinfachten Kapitalherabsetzung um 23,0 Mio. Euro reduziert wurde, und dem Jahresüberschuss des laufenden Jahres in Höhe von 37,3 Mio. Euro. Aufgrund der Rechtskraft des Insolvenzplanes und dem damit verbundenen Verzicht der Gläubiger waren die Pensionsrückstellungen sowie die Steuerrückstellungen und große Teile der sonstigen Rückstellungen erfolgswirksam (a.o. Ertrag) auszubuchen. Die sonstigen Rückstellungen (1,8 Mio. Euro, Vorjahr 32,7 Mio. Euro) betreffen Verpflichtungen an das Personal in Höhe von 0,7 Mio. Euro, Kosten für die Sachwaltung und Rechtsanwälte in Höhe von 0,9 Mio. Euro sowie diverse sonstige Rückstellungen in Höhe von 0,2 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten betreffen laufende Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb im Zusammenhang mit der Abwicklung der Gesellschaft. Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse und Sonstige finanziellen Verpflichtungen mehr. Es bestehen keine Eventualverbindlichkeiten mehr. MitarbeiterMit Einstellung des operativen Geschäftsbetriebs zum 31. März 2014 wurde ein Großteil der Mitarbeiter in die neue Gesellschaft übernommen. Für die übrigen Mitarbeiter wurden Transfergesellschaften gegründet. Die Loewe Opta GmbH hat ab 01. April 2014 keine eigenen Mitarbeiter mehr. Die Abwicklungstätigkeiten werden im Wesentlichen von Mitarbeitern der Loewe Technologies GmbH durchgeführt. Dieser Aufwand wird von der Loewe Technologies GmbH an die Loewe Opta GmbH monatlich weiterberechnet. KonzernverbundDie Gesellschaft gehört zum Konzernkreis der Loewe AG, Kronach. Über das Vermögen der Loewe AG wurde ebenfalls zum 01. Oktober 2013 die Insolvenz eröffnet. Die Muttergesellschaft hat von dem Wahlrecht gemäß § 296 Abs. 1 Nr. 1 HGB Gebrauch gemacht und die Gesellschaft nicht mit in den Konzernabschluss einbezogen. Chancen- und Risikobericht, PrognoseberichtAufgrund der Insolvenz wird die Loewe Opta GmbH als juristische Person keine Zukunft haben, sondern im Zeitablauf abgewickelt bzw. liquidiert. Vor diesem Hintergrund wird auf eine detaillierte Erläuterung der Chancen und Risiken des Kerngeschäftes der Loewe Opta GmbH verzichtet. Der Insolvenzplan wurde zwischenzeitlich abgewickelt. Risiken bestehen noch aus bisher noch nicht geltend gemachten Masseverbindlichkeiten. Chancen können aus den laufenden Verhandlungen über strittige Forderungen und aus der Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aus der Vergangenheit resultieren. Internes Kontroll- und Risikomanagementsystem bezogen auf den RechnungslegungsprozessDie Geschäftsführung trägt die Gesamtverantwortung für das gesamte Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess. Der Kaufvertrag mit den Investoren sieht vor, dass die laufende Buchhaltung der Loewe Opta GmbH einschließlich der Jahresabschlusserstellung durch den Finanzbereich der Loewe Technologies GmbH erfolgt (Dienstleistungserbringung gegen Aufwandserstattung). Der Jahresabschluss wird innerhalb eines einheitlichen Buchhaltungssystems SAP/R/3 erstellt. Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte anhand einer detailliert ausgearbeiteten Projektübersicht und wird laufend durch die dafür verantwortlichen Mitarbeiter überwacht. Für materiell wichtige Bilanzpositionen und Bilanzierungsverfahren existieren interne Verfahrens- und Bilanzierungsvorschriften, die regelmäßig an aktuelle externe und interne Entwicklungen angepasst werden. Die Arbeiten zur Erstellung des Jahresabschlusses erfolgten nach den Grundsätzen der Funktionstrennung sowie des Vier-Augen-Prinzips. Die Richtigkeit und Vollständigkeit aller abschlussrelevanten Daten wird durch eine Vielzahl von Plausibilitätsprüfungen sowie präventive und nachgelagerte Überwachungskontrollen sichergestellt. Ereignisse nach dem BilanzstichtagDie im Insolvenzplan vereinbarten Quoten wurden nach dem Bilanzstichtag ausgezahlt. Der Insolvenzplan ist damit erfüllt.
Kronach, den 7. August 2015 Rolf Rickmeyer Der vorstehende zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss, bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang und Lagebericht entspricht den gesetzlichen Vorschriften. Zu dem vollständigen Jahresabschluss haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts der Loewe Opta GmbH, Kronach, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2013 bis 30. September 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschlusses und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften des Ersten Abschnitts des Dritten Buchs des HGB, liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des Jahresabschlusses wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hin reichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss aufgrund der Eröffnung der Insolvenz der Gesellschaft zum 1. Oktober 2013 nicht mehr unter der Annahme der Fortführung des Geschäftsbetriebes aufgestellt wurde und verweisen auf die Darstellung im Anhang ab Seite 2.
Mönchengladbach, den 7. August 2015 Abstoß
& Wolters OHG
Straaten, Wirtschaftsprüfer Braun, Wirtschaftsprüferin |
||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Neueste Nachrichtenartikel und Medienerwähnungen
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Weitere Unternehmen an oder nahe dieser Geschäftsadresse
12 nahegelegene Organisationen
Herstellung von elektronischen Bauelementen a. n. g.
Vermittlung von Arbeitskräften
Beteiligungsgesellschaften
Herstellung von Lampen und Leuchten
Ingenieurbüros für bautechnische Gesamtplanung von Ingenieurbauwerken und Verkehrsanlagen
Herstellung von bestückten Leiterplatten
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Herstellung von elektrischen Haushaltsgeräten
Herstellung von Prüfmaschinen
Herstellung von Geräten der Unterhaltungselektronik
Echtzeit-Dokumentenabruf aus dem Handelsregister
Echtzeit-Prüfung auf Insolvenzbekanntmachungen der Registergerichte
Prüfen, ob Insolvenzverfahren für dieses Unternehmen vorliegen